Ja, aber ..

nereus, Mittwoch, 13.02.2019, 09:15 (vor 517 Tagen) @ Silke4888 Views

Hallo Silke!

Du schreibst: Die Edelmetalle wurden als Geldträger dekretiert (dadurch wurden Beurkundungsfähigkeit, Stückelung und kurante Eigenschaft von Geldeinheiten=Abgabeeinheiten=Machteinheiten ermöglicht - der Umgang damit somit für den Machthalter optimiert und nur darum geht es auch beim aktuellen institutionellen Geschwafel von der notwendigen Bargeldverdrängung).
Der "Geldcharakter" wurde ihnen per Dekret (Abgabefestlegung und daraus resultierendes "haben müssen" in festgelegter Menge und Art zum Termin für alle Abgabepflichtigen) aufgetragen.

Ja, aber das kam nicht ungefähr.
Die materiellen Fähigkeiten als Geld zu fungieren, brachte das Edelmetall, trotz aller notwendigen Nachbearbeitungen schon mit. Andernfalls wäre es nicht dafür auserkoren worden.

Auch den Geldträgern wie Silber und Gold wurde der Wert erst in Form von beurkundeten Geldeinheiten von entsprechenden Geldsummen aufgetragen.
Der Träger selbst (EM) war und ist wie heute das Papier der Euroscheine und die Metalle der Scheidemünzen oder in der Geschichte jeder andere Träger von Geldeinheiten für die Menschen nicht wertvoll in Bezug auf ihre ständig notwendige Urschuldbefriedigung.

Ja, aber hier gibt es eben den entscheidenden Unterschied!
Papier hat Wert per Gesetz und die Geschichte hat eindrücklich bewiesen, daß dieser Wert verschwinden kann, wenn der dahinter stehende Gesetzgeber verschwindet.

Genau das passiert beim Edelmetall gerade nicht.
Das ist es völlig Wumpe, wer auf dem Thron hockt oder im Sessel des Kanzleramtes thront.
Und genau das läßt sich auch historisch nachweisen, was nicht bedeuten soll, daß es hierbei keine Wertschwankungen gab und gibt.
Aber völlig wertlos – so wie das bedruckte Papier – wurden Gold und Silber nie.

Ist denn das wirklich so schwer zu verstehen? [[zwinker]]

mfG
nereus


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