Danke! Wenn du die Demokratie in Bestform sehen willst:

Phoenix5, Dienstag, 12.02.2019, 00:55 (vor 519 Tagen) @ Tempranillo5427 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 12.02.2019, 01:07

Hallo Tempranillo!

Das Globalisten-Blatt "Der Standard" kann es gerade nicht fassen, dass Orban tatsächlich ernst macht. Die Familienpolitik hat es in sich: Jede Frau unter 40 hat bei ihrer ersten Heirat die Wahl einen Kredit von umgerechnet 31.000 Euro zu bekommen, dessen Tilgung bei der Geburt ihres ersten Kindes für drei Jahre ausgesetzt wird, nach dem zweiten Kind wird ein Drittel des Kredits erlassen, nach dem dritten Kind wird der gesamte Betrag erlassen. Frauen mit mehr als drei Kindern brauchen bis an ihr Lebensende keine Einkommenssteuer mehr bezahlen.

Heute 2 x Headline beim Standard:

1. "Ministerpräsident Orbán drängt Frauen zurück in die Mutterrolle - Durch die neuen Maßnahmen der ungarischen Regierung landen Frauen in der Abhängigkeit oder in der Schuldenfalle - derstandard.at/2000097831324/Orban-draengt-Frauen-zurueck-in-die-Mutterrolle"

(Es ist natürlich viel frauenfreundlicher die Mütter dazu zu drängen ihr 1-jähriges in Kindergrippen abzugeben und sich sofort wieder in die Abhängigkeit einer schlecht bezahlten Lohnarbeit zu begeben)

2. "Zu viel Einwanderung? Von wegen. Warum Ungarns wahres Problem Auswanderung ist - derstandard.at/2000097857795/Zu-viel-Einwanderung-Von-wegen-Warum-Ungarns-wahres-Problem-Auswanderung"

(Abgesehen davon, dass die Grafik zeigt, dass Ungarn von allen Ostblockländern (außer Tschechien) hier noch am besten dasteht - was soll die Alternative sein: Analphabeten importieren? Oder besser doch das eigene Land für die eigenen Leute attraktiver machen?)

Nach Philippe Séguin wäre Delamarche der zweite Mann aus dem Inneren des
Systems, der die repräsentative Demokratie als gigantischen Betrug
bezeichnet und ihr so den Todesstoß verpaßt.

Ja, habe gerade die deutschen Medien durchforstet. Überall wird das gleiche Bild gezeichnet. Demokratie wie sie leibt und lebt.

Beste Grüße
Phoenix5

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Ein Buch für Keinen - Der Kapitalismus nach Paul C. Martin


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