Freie Bahn den Kräften des Marktes?

Tempranillo, Mittwoch, 06.02.2019, 14:46 (vor 512 Tagen) @ Falkenauge3507 Views

Der Staat ist ein Subjekt, das die Nation schädigt.

Stellen wir uns vor, der Staat zöge sich weitgehend zurück, was wäre die Folge?

Hervé Ryssen: *Si l'Etat disparaît, c'est le marché qui triomphe. Et ceux qui imposeront leur ordre seront ces milliardaires, avec leurs polices privées, leurs armées privées.*

*Wenn der Staat verschwindet, wird der Markt triumphieren. Und jene, die ihre Ordnung durchsetzen, werden die Milliardäre mit ihrer Privatpolizei und Privatarmee sein.*

Selbst die intelligentesten und idealistischsten Konzepte werden es, fürchte ich, nicht schaffen, diesen elementaren Mechanismus zu beseitigen.

Die Lösung kann also nicht darin bestehen, im Gleichlauf mit den angloamerikanischen Liberalkapitalisten pauschal für einen Rückzug des Staates zu plädieren, sie besteht eher darin, dafür zu sorgen, daß der jeweilige Staat seinen Aufgaben nachkommt, d.h. im Interesse von Land und Volk agiert, was, wie es im Moment aussieht, ohne Revolution nicht zu machen sein wird.

Wie ich es sehe, gibt es nur zwei Möglichkeiten, ein Gemeinwesen zu gestalten: entweder durch den Staat oder die Märkte.

Für eines von beiden muß man sich entscheiden. Tertium non datur!

Tempranillo

https://twitter.com/HRyssen

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).


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