Hmm, wer ist eigentlich diese "Zentralmacht"?

Naclador, Göttingen, Freitag, 01.02.2019, 15:51 (vor 557 Tagen) @ Silke4332 Views

Liebe Silke,

aus meiner Sicht wird die Einführung eines einstufigen Bankensystems vor allem am Widerstand der zweiten Stufe scheitern.

Bei der Beobachtung des alltäglichen Politikgeschäftes drängt sich der Eindruck auf, dass die Politiker, die doch eigentlich die Repräsentanten der ZM sein sollten, eher als Handlanger der großen Finanzinstitute agieren. Und ich sehe im Moment keine Entwicklung in die entgegen gesetzte Richtung.

Der Staat, das ist das Werkzeug mit dessen Hilfe die Zentralmacht ihre Untertanen managed. Die Zentralmacht sind die Personen, die an der Spitze der "Nahrungs"pyramide stehen. Die Akkumulatoren. Und die haben bedeutend mehr personelle Überschneidung und gemeinsame Interessen mit der zweiten Stufe des Banksystems als mit der ersten. Ist es denn die Zentralbank, deren Guthaben parallel zu den Gesamtschulden ins Unermessliche wächst? Nein, die privaten Guthaben wachsen.

Debitismus geht, wie Du feststellst, auch ohne Zentralbank. Aber er geht nicht ohne Geschäftsbanken, jedenfalls nicht für eine hyperkollektivistische Gesellschaft wie unsere.

Meine zwei Cents, auch wenn ich noch lange nicht so viel verstehe wie Du oder Ashitaka.

Gruß,
Naclador

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Hanlon's Razor: "Never attribute to malice that which can be adequately explained by stupidity."
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