Rechts-Links-Schema

Falkenauge, Mittwoch, 30.01.2019, 12:48 (vor 487 Tagen) @ Tempranillo5448 Views

Innerhalb Deutschlands wäre es unerhört notwendig, das Rechts-
Links-Schema hinter sich zu lassen und sich am Prinzip von *Gleichheit und
Versöhnung* zu orientieren, aber Versöhnung unter der Voraussetzung, daß
man es, wie im Text der katholischen Liturgie steht, mit *Menschen guten
Willens* zu tun hat.

Tempranillo

Hallo Tempranillo,

das ist mir auch aus dem Herzen gesprochen. [[applaus]]

Das politische Rechts-Links-Schema kann prinzipiell nicht der adäquaten Beschreibung oder Charakterisierung der politischen Ausrichtungen und Parteien dienen, sondern eher ihrer gegenseitigen schlagwortartigen negativen Kennzeichnung und Diffamierung. „Rechts“ und „links“ sind Kampfbegriffe im politischen Unterholz.

Dieses Schlagwort-Kampffeld hat tief gehende Auswirkungen. Es verhindert eine fruchtbare erkenntnismäßige Auseinandersetzung um die rechten Wege gesellschaftlicher Gestaltung zum Wohle aller. Es finden Phantom-Diskussionen in Schablonen statt, die verhindern, dass es zu einem wirklichen gemeinsamen Erkenntnisprozess kommt, in dem sich unterschiedliche Sichtweisen und Aspekte zu einem Gesamtbild ergänzen und zusammenschließen könnten.

Diesen Partei-Soldaten geht es nur um den Kampf um die Macht, wozu die Diffamierung und Ausschaltung des Gegeners gehört. "Menschen guten Willens" sind in dem System kaum möglich.
Überlegungen dazu hier.

Gruß
Falkenauge


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