Kaum

Martin, Sonntag, 13.01.2019, 10:16 (vor 506 Tagen) @ Kaladhor3999 Views

Das hängt wohl eher mit dem Verbot der stinknormalen Glühlampe zusammen
und der allgemeinen Ablehnung der quecksilberhaltigen Energiesparfunzeln.
Erst dadurch hat es sich für die Hersteller gelohnt, entsprechende
Leuchtmittel auf LED-Basis zu konstruieren.

Die ersten kommerziellen LED in rot gab es Anfang der 70er Jahre, also genau genommen vor ca. 50 Jahren. Die Entwicklung zu mehr Farben und Helligkeit (Effizienz) ging über die Zeit kontinuierlich voran. Ein wichtiger Durchbruch war die Entdeckung einer effizienteren blauen LED in den 90ern, und auch hier eine Weiterentwicklung zu mehr und mehr Effizienz Anfang 2000 und weiter. Damals wussten vor allem die japanischen Entwickler noch nichts von einem künftigen EU-Glühbirnen-Verbot, von dem ja kolportiert wird, dass Philips und Osram den Umweltminister Gabriel dazu gedrängt hätten. Da zumindest Philips auch an der LED gearbeitet hatte gehe ich davon aus, dass man dort eher nicht mit einem letztlich so schnellen Durchbruch der LED rechnete, die wollten ihr Geschäft eher mit der 'Energiesparlampe' machen. Damit haben sie sich wohl verkalkuliert, außer dem Markennamen ist bei deren Birnen nicht mehr viel Philips und Osram.

Die Treiber waren/sind Cree und Nichia und keine Europäer.


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