Aktuelles Posting oben zum Argument, dass Monarchie eine Volksherrschaft sein, weil der Adel aus dem Volk kommt

BerndBorchert, Donnerstag, 10.01.2019, 12:49 (vor 623 Tagen) @ Taurec3674 Views

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=479336

Rücken wir die Dinge mal zurecht, so haben wir in der Zeit vor der
Demokratie eine hierarchisch aufgebaute Ständegesellschaft, die sich von
der niedersten bis zur höchsten Stufe aus Angehörigen des Volkes
zusammensetzte. Der Adel, Priestertum und die Fürsten als Herrscher und
Führer stellten die edelsten Vertreter des Volkes dar, in welchen sich der
Volkscharakter in seiner höchsten Form und Spitze seiner Möglichkeiten
ausgebildet hatte. Mitnichten herrschte der Adel über das Volk. Der Adel
war das Volk (genauso wie alle anderen Stände) bzw. stellte
als Blüte (um im Vergleich von Kulturen mit Pflanzen zu bleiben) den Teil
dar, in dem sich der Sinn der Pflanze offenbart.
Darüber hinaus existierten auf niedrigeren Ebenen bis hinunter in die
Dörfer und Sippen relativ eigenständige Gemeinschaften, die sich selbst
verwalteten. Jeder herrschte im Rahmen seiner Möglichkeiten über sich
selbst und war in bestimmten Belangen nach oben hin verantwortlich, zuletzt
der König Gott gegenüber. Freilich griffen die Monarchen nicht
regelmäßig in die privatesten Angelegenheiten ihrer Untertanen ein,
anders als es zum Selbstverständnis aller modernen und postmodernen
Staatswesen gehört, die sich Demokratie nennen.
Das heißt, diese traditionelle Gesellschaft war Volksherrschaft im
eigentlichen Sinne und zwar die einzige die es überhaupt real geben
kann
.


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