Sagen wir mal so, wir sehen die Alltagsphänomene im Zusammenhang mit Gold

FOX-NEWS, fair and balanced, Mittwoch, 09.01.2019, 13:12 (vor 512 Tagen) @ Silke3459 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 09.01.2019, 13:38

Hallo Silke

Die Goldgeschäfte dieser thailändischen Händler sind mMn. Geschäfte mit einem Machtderivat, bepreist in GZ, und einem Preis abhängig vom Weltmarkt. Wenn man gröber glättet, dann ist die Kaufkraft über das letzte Jahrhundert stabil, mit leicht fallender Tendenz. Korrelationen zu den Energiepreisen wurden auch schon dokumentiert.

Als Nichtgebrauchs-Metall hat Gold einen, für meine Begriffe, sehr hohen Preis, der sich wie folgt ergibt: Zentralbanknachfrage, Anlegernachfrage (Barren, Schmuck, Münzen), Neuproduktionskosten und dem psychologischen Faktor (kulturelles Gedächtnis und dessen Neuaufladung durch Alltagserfahrung).

Zentralbanknachfrage: Plan oder Psychologie (Zitat Bernanke)? Durch ihr Handeln hauchen sie zumindest dem Gold die Funktion einer Währung ein, gewollt oder nicht.

Anlegernachfrage: Konvolut aus Nachahmung der ZBs, Herdentrieb, Alltagserfahrung.

Neuproduktionskosten: Korrelieren geglättet mit den Energiepreisen. Ohne Forward-Leasing stellt sich meist ein Marktpreis knapp über Produktionskosten ein.

Psychologie: Siehe oben. Zudem, herkömmliche Regeln gelten hier irgendwie nicht, oder hat jemand schon mal einen Realgüter-Markt gesehen, bei dem Preis und Nachfrage positiv korrelieren? [[zwinker]]

Zusammengefasst: Ich bin nicht in der Lage, das Phänomen zu begreifen, weil ich immer zu Zirkelschlüssen komme. Ich weiss nur, daß die ZBs im Aggregat ein sehr mächtiger Faktor sind. Meine Vermutungen habe ich schon im Eingangspost dargelegt.

Liebe Grüße


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