Der Reiche hat gerade kein Geld dabei und in der Pinte kann man nicht mit Karte bezahlen

Mephistopheles, Datschiburg, Mittwoch, 12.09.2018, 06:30 (vor 628 Tagen) @ Oblomow4711 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 12.09.2018, 07:06

Treffen sich ein Armer und ein Reicher in ner Pinte. Wer gibt wem einen
aus?
Meine groteske These: der Arme bezahlt für den Reichen. Warum?

Herzlich
Oblomow

Der Reiche demonstriert damit, dass er es nicht nötig hat, sich mit so minderwertigen materiellen Dingen abzugeben wie darum, täglich sich darum zu kümmern, dass er auch Bargeld in der Hand hat.
Der Arme fühlt sich geehrt, dem Reichen mal aus der Verlegenheit helfen zu dürfen.

https://www.amazon.de/Theorie-feinen-%C3%B6konomische-Untersuchung-Institutionen/dp/359...
Das Buch ist wirklich sehr interessant. Reichtum kristallisiert sich dadurch, zu demonstrieren, dass man es nicht nötig hat.
Ein Anzug und Business-Schuhe sind für jede praktische Arbeit total unbrauchbar. Wie die Weibsen der Reichen gekleidet sind mit ihren Pumps ist für jede praktische Anwendung vollkommen unbrauchbar. Die Kinder der Reichen studieren Sachen und lernen Dinge wie ausgefallene Fremdsprachen oder geben sich mit Philosophie und den lateinischen und griechischen Klassikern ab, für die sie in der güter- und dienstleistungsproduzierenden Wirtschaft nemals eine praktische Verwendung haben. Sie üben dann Berufe aus beim Staat oder staatsnahen Institutionen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Veblen-Effekt

https://de.wikipedia.org/wiki/Thorstein_Veblen

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.