Wer weiß. Vielleicht gibt es die göttliche Gerechtigkeit ja tatsächlich

Mephistopheles, Datschiburg, Freitag, 10.08.2018, 13:17 (vor 702 Tagen) @ Tempranillo3436 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 10.08.2018, 13:23

Gäbe es eine göttliche Gerechtigkeit, wären einige Länder längst
eingestampft worden.

Zumindest das Imperium Romanum ist eingestampft worden, nachdem es flächendeckend zum Christentum übergetreten war.

Das Christentum hat damit erstmalig in der Geschichte seine zivilisationszerstörerische Kraft unter Beweis gestellt.

Rom war nur die erste, aber viele Zivilisationen sind seither untergegangen und haben sich innerlich aufgelöst, nachdem sie zum Christentum übergetreten waren.
Die göttliche Gerechtigkeit hat ihre Wirkmächtigkeit wiederholt bewiesen. Die Geschichtsbücher sind in dieser Beziehung sehr aufschlussreich.

Lediglich die germanischen Völker blieben von dem zerstörerischen Einfluss des Christentums anscheinend über eine lange Zeit verschont.
Das sollte doch Grund genug sein, die Wirkweise der zerstörerischen Kraft des Christentums mal näher zu untersuchen. Und da fällt folgendes auf: So lange man die Lehre von der Nächstenliebe und der göttlichen Barmherzigkeit mit Gewalt und Terror und Feuer und Schwert und brennenden Scheiterhaufen, wo die Hexen und Ketzer verbrannt werden, durchsetzt, solange man also die zerstörerische Kraft des Christentums konsequent nach außen wendet, bleibt man selber von dieser Destruktivität verschont.
Wenn aber einmal die Gespanntheit nachlässt, dann wird die zerstörerische Kraft des Christentums wirksam nach innen und wieder einmal, wie schon öfters in der Geschichte, geht eine Hochkultur unter, weil sie keine Abwehrkräfte gegen das Christentum mehr entfalten konnte.

Gruß Mephistopheles

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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