Eine echte Diskussion gab es bisher nicht

Otto Lidenbrock, Nordseeküste, Mittwoch, 08.08.2018, 16:12 (vor 667 Tagen) @ Naclador2568 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 08.08.2018, 16:25

Keineswegs. Das habe ich nie behauptet. Ich habe nur zur Reflexion
aufgefordert. Ist der Klimawandel menschenverschuldet? Hat es Auswirkungen
auf das Klima, wenn man fossile Brennstoffe, die über Jahrmillionen
abgelagert wurden, innerhalb von Jahrzehnten in die Atmosphäre befördert?
Ich weiß es auch nicht. Aber es erscheint mir zumindest möglich, und
diskussionswürdig.

Es gab und gibt sehr vieles, was möglich und auch diskussionswürdig ist, ganz besonders beim Thema "Klimawandel". Das Problem bei diesem Thema war von Anfang an, dass eben nicht darüber diskutiert wurde, ob ein solcher Klimawandel durch Verbrennung "fossiler Brennstoffe" tatsächlich möglich ist. Von Anfang an wurde diese Möglichkeit als sicheres Faktum dargestellt, das niemals eines stichhaltigen Beweises bedurfte. Nachdem die CO2-Theorie geboren war, brauchten die Apologeten dieser Theorie nur noch ihre Computer-Modulationen durchlaufen zu lassen, um alle Kritiker sofort mundtot zu machen, vor allem mit Hilfe der politischen Institution IPCC, deren Aufgabe es war und ist, jedwede Kritik im Keim zu ersticken.

Definitiv, und ich bin der erste, der sich dafür einsetzt, dass diese
Damen und Herren ihre Meinung veröffentlichen dürfen. Aber es handelt
sich um eine extreme Minderheitenmeinung (ca. 3%?). Darum muss sie nicht
falsch sein. Sie ist aber auch nicht automatisch richtig, nur weil sie von
den "Abweichlern" vertreten wird.

Woher stammt diese Zahl, wo kann man definitiv herausfinden, wieviele aller maßgeblichen Wissenschaftler auf diesem Gebiet tatsächlich eine andere Meinung vertreten? Diese 3% stammen vermutlich vom IPCC selbst oder aus den Medien, genaue Zahlen kann es praktisch gar nicht geben, weil sie nie exakt ermittelt wurden. Solche Zahlen sind immer gut, um Häretiker an den Rand zu drängen.

Das ist leider zutreffend. Alles, was ich mir bisher so zusammengesucht
habe, reicht für eine abschließende Beurteilung der Frage nicht aus. Aber
gibt es ernsthaft Leute, die argumentieren möchten, es sei egal wie viel
natürliche Ressourcen wir noch verschwenden, nur weil das keinen Einfluss
auf das Klima haben wird? Und ist es nicht besser, aus falschen Gründen
das Richtige zu tun, als aus welchen Gründen auch immer das Falsche zu
perpetuieren?

Vorsicht, wenn von "Verschwendung" die Rede ist. Was bedeutet dieses Wort eigentlich? Ist es Verschwendung, wenn ich mit Kohle, Gas oder Erdöl meine Wohnung heize, mein Essen koche oder mit meinem Auto zur Arbeit fahre? Ist es Verschwendung wenn ich mit Hilfe dieser Rohstoffe Metalle herstelle, Häuser und Brücken baue oder Nahrungsmittel anbaue? Nicht alles, was die Menschheit auf diesem Planeten treibt, ist Verschwendung, sondern vieles schlicht und ergreifend lebensnotwendig.

Nahezu alle Maßnahmen, die bisher aufgrund des Dogmas eines menschengemachten Klimawandels weltweit durchgeführt wurden, kann man getrost als falsch ansehen, egal, ob die Gründe falsch waren, oder nicht. Sie waren extrem teuer, ineffizient, unsinnig und hoch problematisch und werden auch zukünftig kaum einen Nutzen bringen. Warten wir auf den ersten richtigen Blackout des europäischen Stromnetzes, vielleicht wird dann erkannt, warum volatile Energien nicht in der Lage sind, ein stabiles Stromnetz aufrechtzuerhalten.

Ansonsten bin ich ein großer Anhänger des Umweltschutzes! [[zwinker]]

--
"Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

Arthur Schopenhauer


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