Die Macht-Pyramide

nemo, Mittwoch, 13.06.2018, 21:01 (vor 789 Tagen) @ Silke4865 Views

Die Zwingherren sind weder greif- noch benennbar geworden. Sie hocken
nicht in Palästen und Tempeln sondern stecken systemisch in uns allen drin
(per Zwang akzeptierte Rechtspersonen).
Jeder, der Gläubiger oder Schuldner in unserem globalen Schuldgeldsystem
ist, jeder der dem Geld hinterher rödelt oder Geld als
Schuldentilgungsmittel akzeptiert, schafft und stützt die systemische
Zwingmacht in einem Zentralmachtsystem.


Hallo Silke,

hier mal meine Sicht der Dinge.

1.
Es ist das größte
Privileg in unserer
Welt, genügend Geld
zu besitzen, um sich nicht
mehr darum kümmern zu müssen
und bis ans Lebensende ausgesorgt
zu haben.

2.
Das zweitgrößte Privileg in unserer Welt
besteht darin, ein leistungsloses Einkommen
zu erzielen, weil man Teil eines politischen oder
wirtschaftlichen Netzwerkes ist, in dem die Gelder
anderer verteilt werden.

3.
Das drittgrößte Privileg ist ein ausreichendes Einkommen
durch Steuermittel, bei dem man ein gutes Leben führen kann
und ab dem Rentenalter hohe Pensionsansprüche erhält.

4.
Das viertgrößte Privileg ist ein gutgezahlter Job in der Wirtschaft,
bei dem jedoch Leistung verlangt wird und den man bei Nichterfüllung
dieser Leistung auch wieder verlieren kann.

5.
Das Ende dieser Pyramide besteht aus Jobs, die gerade so zum Leben reichen,
bei denen man nur durch harte Arbeit seinen Lebensunterhalt bestreitet, weil das
Gehalt immer nur bis zum Monatsende reicht.

6.
Das untere Ende dieser Pyramide besteht aus prekären Jobs, die nicht zum Bestreiten
des Lebensunterhaltes reichen, so dass man mehrere Jobs braucht oder auf zusätzliche
Sozialleistungen angewiesen ist.


- - - -

Die oberen 3 Schichten der Pyramide profitieren von der Arbeit der unteren 3 Schichten.
Die unteren 3 Schichten tun das jedoch nicht freiwillig, sondern aus dem Zwang heraus,
wirtschaften zu müssen, da ansonsten ihre Existenz bedroht ist. Schuldgeld ist das Mittel
der Wahl, damit die Macht-Pyramide funktioniert. Der Zwang, Geld für andere erwirtschaften
zu müssen, ersetzt die Gewalt.

Der Irrsinn dieses Systems besteht darin, dass Geld an die erste Stelle aller menschlichen
Bestrebungen gestellt wurde. Natürlich im Interesse der Profiteure. Alle anderen Dinge
wie, Familie, Kinder, Gemeinsinn, Kultur, Nahrung, Religion, Lebenssinn, Beruf, Wissenschaft,
Politik, Wirtschaft, Soziales und sogar die Umwelt, müssen sich diesem Geld-System unterordnen.

So sehe ich den Stand der Dinge. Man kann also nicht von einem Schwarm sprechen, denn
diese Macht-Pyramide, die nur den Profiteuren des Systems dient, beruht weder auf
Freiwilligkeit noch auf irgendeinem anderen sinnvollen Streben, außer der Erhaltung
des Machtsystems selbst.

Gruß
nemo


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