Sehr kurze Stellungnahme

Ostfriese, Dienstag, 13.02.2018, 16:31 (vor 871 Tagen) @ Diogenes Lampe3995 Views

Hallo Diogenes Lampe,

die Untertanen können wegen des Zwanges zur Aufschuldung – das Vorher-Nachher-Problem – auf der Zeitachse die Kosten für den Machtapparat nicht mehr aufbringen. Die Expansion eines Reiches ist auch nur der Versuch, sie tributär auf unterworfenen Völkern zu verlagern zwecks Zeitgewinnung. Dadurch traten zusätzlich externe Kosten für die Verteidigung nach außen auf.

Es kann kein grenzenloses Wachstum geben, weil an jene, an die noch zediert werden kann, ebenfalls an die Grenzen ihrer eigenen Verschuldungsfähigkeit gelangen. Es können nicht mehr an zukünftig zu erwartende Einkünfte abgetreten werden, als überhaupt selbst zu erwarten sind. Zusätzliche Verschuldung ist zur Aufrechterhaltung früherer Verschuldungen ("debitistischer Kettenbrief") aber zwingend notwendig – damit ist bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung von Zwangsabgaben das Ende definierbar.

Zuerst werden die externen Kosten reduziert – Rückzug aus den Kolonialgebieten. Danach beginnt der langsame Zerfall ("Stagnation") des ursprünglichen Hoheitsgebietes.

Gruß â€“ Ostfriese


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