Metasysteme in Emergenz und Verschränkung, nur an Erkenntnis mangelts halt

Sigrid, Freitag, 08.12.2017, 19:11 (vor 944 Tagen) @ nemo2824 Views

Hallo Nemo,


genau, das Schwarmverhalten ist eine Strategie der Organismen, um sich
gegen Feinde zu schützen.

Schwarmverhalten bei Menschen und Mäusen tritt bei Massen auf und hat bei diesen Spezien eben genau damit zu tun und nicht! mit äußeren Feinden.

Aber nun hat der Mensch keine natürlichen Feinde mehr und braucht
daher solche Strategien auch nicht.

Der Mensch ist sich selbst zum Feind geworden und daher entwickelt er
Strategien gegen die eigene Art. Die Ursache für diese Feindschaft beruht

Nö, die Masse machts. In die sind wir dummerweise so reingerutscht, weil die Spezies Mensch recht erfolgreich ist in Strategien zur Abwehr von MANGEL und uns grad darum extrem vermehren konnten.

auf dem Konkurrenzdenken des Kapitalismus und der Gewaltherrschaft
des Geldes.

Im Grunde ist dies ein Nebengleis.

Nimm die Gewaltherrschaft weg und es braucht keinen Konkurrenzkampf
mehr. Dafür würden sich intelligente solidarische Systeme durchsetzen.
Diese benötigen keine Strategien um ihren Besitzstand zu wahren,
sondern nur noch das Ziel, die allgemeinen Lebensbedingungen zu
verbessern. Strategien werden nur gebraucht, solange eine Minder-
heit auf Kosten einer Mehrheit lebt und dadurch ein ständiger Mangel
entsteht.


Ich meine ja, es ist an zu nehmen, dass das Ganze los ging, eben wegen Mangel.

Mangel an Wasser,an Nahrung, an Versorgung, an „Sicherheit“in einer sich akut verändernden Umwelt, daraus folgend – Mangel an Glauben, Mangel an sich bewährenden Strukturen
und weil man sich „Erkenntnis“ nur annähern kann und nicht mit einem Haps verschlucken und die Zeit reif war, entwickelte sich halt „Etwas“, dass das Ziel, Mangel zu bewältigen, versprach.

Auch das war schon ein „Metasystem“ und die Ergebnisse fußen auf Emergenz. Aus dem Zusammenwirken der Teile des Systems taucht Neues auf. Muss nicht „gut“ sein und müssen auch gar nicht Einzelne oder irgend heraus Deutbare WOLLEN, das passiert aus zusammenwirkenden Taten.
Und hat wohl auch was mit ach,je! Verschränkung zu tun. Ein jedes Einzelteilchen KANN nur so, wie es ihm in all und all Bedinglichkeiten möglich ist. Die „verschränkten“ Einflüsse übersteigen unser Verständnis aber m.A. nach noch bei weitem. ( Da könnt ich grad ebenso über Raketenschub
grübeln!)

Wenn alle Reichen und Mächtigen heute mit einem Schlag ihre Vorherrschaft aufgeben würden, wäre es noch laaaange nicht getan. Ich vermute, beim derzeitigen Gewusel des Schwarms hätten wir gleich morgen Neue. Obwohl doch der Rest vom „Schwarm“ eigentlich was anderes „will“. Woran sich die Frage anschließt, was er denn eigentlich so wirklich will. Hauptziel ist nach wie vor dasselbe: die Vermeidung von den Mängeln da oben. Und schwups kommt dasselbe dabei raus.

Weil man halt das Tut, was man meint, tun zu müssen.

Was nicht bedeutet, dass wir nix ändern könnten. Schließlich gibt es die Emergenz und die Verschränkung und da bewegt sich schon was, langsam halt. Aber, wenn die Zeit reif ist?

Über den Mangel sollten wir uns Gedanken machen!
Antrieb der Evolution - Erkenntnis oder Fallbeil und Versuchung?

Mit freundlichen Grüßen
Sigrid


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