Prof. Fredmund Malik

Ostfriese, Sonntag, 06.11.2016, 10:55 (vor 1646 Tagen) @ Silke2098 Views

Hallo Silke,

in einem Kommentar desselben Fadens


https://blog.malik-management.com/2015/05/was-immer-mehr-manager-interessert/

und das als ausgewiesener Debitist.
Und gleich noch mehr Digitalisierung, Syntegration und Steigerung der
Komplexität zur Vereinfachung...

Na wenn das mal nicht revolutionäre Ansätze bei unserer großen
Transformation sind...

formuliert Prof. Malik über Konsequenzen aus dem Debitismus:

… Paul C. Martin hat sich bemüht, die Dinge zu Ende zu denken. Er war dabei sehr konsequent. Dabei sind auch Szenarien herausgekommen, die Angst machen.

Er handelt im Hinblick auf die Erwartungen seiner Klientel. In dem Faden

https://blog.malik-management.com/2011/07/schuldendynamik-war-lange-vorhersehbar/

finden wir Kommentare, die sehr lesenswert sind und in unseren (gelben) Ohren einen guten Klang haben – besonders die von @Elli. Obwohl wir das System der Zentralmacht gedanklich begreifen, können wir seine Fesseln nicht ablegen. Dort heißt es auch:

„Der Zweck meines Blogs ist es aber nicht, eine Diskussion über geschichtliche Lehrmeinungen zu führen, so wertvoll eine solche gerade heute auch ist.“

Und das ist eben seine zu respektierende Entscheidung. Ich denke, dass er sich mit der debitistischen Grundauffassung schon sehr weit hinausgewagt hat.

Seine Tätigkeiten, die im Rahmen der globalen Beraternetzwerke Handlungsoptionen für Unternehmungen anbieten und durchführen und wohl sehr erfolgreich sind, laufen eben darauf hinaus, dass wir gegenwärtig noch das Wichtigste gewinnen – Zeit. Das ist in Ordnung und auch gut so! Entsprechendes gilt ebenfalls für bto von Dr. Stelter. Die debitistische Sicht ist nur ein intellektuelles Spiel mit Erklärungen, liefert aber keine Handlungsanweisungen – sie simuliert uns nur heuchlerisch eine größere Freiheit in der Gestaltung des Lebens. Damit basiert die Vorstellung eines Standpunktes außerhalb auf einer Illusion. Wie wir wissen, ist der Debitismus abseits der eingeweihten Kreise nicht diskussionsfähig – jetzt erst recht nicht mit seinen bevorstehenden Erweiterungen. Jeder virtualisiert sich die Wirklichkeit zu einer eigenen Realität, die dann als Last auf dem Rücken – genauer im Gehirn – herumgetragen wird.

Vielleicht finden sich kenntnisreiche Debitisten, die die Festschrift für Gunnar Heinsohn: „Eigentum, Zins und Geld“ – nach 20 Jahren hier im Forum – oder dort – rezensieren. Danke

Es grüßt mit einer nötigen Gelassenheit der arme

Ostfriese


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.