Aktivische Potenz (was es vermag) vs. passiver Potentialität (Macht)

Ashitaka, Montag, 26.09.2016, 08:33 (vor 1617 Tagen) @ Kurt3350 Views

Hallo Kurt,

auf eine klare Trennung zwischen der "Funktionseinheit" (dem Organ) und dem "System der Funktionseinheiten als Ganzes" (Organismus = corpus) sollte auch weiterhin Acht gegeben werden.

Nur mittelts klarer Trennungen zwischen der Einheit, dem System der Einheiten und dem System der Einheiten als Ganzes (Organismus) wird allen an dieser Arbeit beteiligten Köpfen bewusst, dass im Rahmen einer autopoietischen Systemanalyse ausschließlich kommunikative und produktive Prozesse erkannt und beschrieben werden (aktivisch).

Was mir beim Loslassen und Aufladen im Abseits klar geworden ist: Die "Ursächlichkeitsanalyse des Systems" ist ausschließlich als eine Analyse der Potentialität möglich (passivisch).

Es wird eine Trennung zwischen der aktiven Potenz (dem kommunikativen bzw. produktiven Vermögen der Einheiten, dem Fähigsein, der Potentialentfaltung) und der ursächlich und bisher nur schwer im Bewusstsein verankerten passiven Potentialität (der nicht entfalteten Fähigkeit, Macht) notwendig machen. Die Leitungen für die Energiezufuhr von milliarden Einheiten werden erst dadurch sichtbar und verständlich.

Eine Uckmuckduisierung wird sich im späteren Verlauf sicherlich auch anbieten.

Der Unterschied einer Analyse der kommunikativen / produktiven Prozesse auf der einen Seite und der Analyse der Potentialität einzelner Systemelemente (bzw. zentrisch geordneter Systemebenen) wird uns bzgl. der Fundamente / Ursächlichkeit des Systems meiner Ansicht nach wieder zusammen bringen.

Die Ursächlichkeit des Systems (passive Energielokalisierung ) kann nicht durch Gedanken an die aktive Potenz der Funktionseinheiten (kommunikative und produktive Potentialentfaltung = Energieumsatz) ergründet werden.

Letztendlich haben mich die Reaktionen einiger Forenmitglieder davon überzeugt diese Diskussion mit euch beizeiten fortzusetzen.

Ich verfolge euch derweil aufmerksam und in voller Vorfreude.

Herzlichst,

Ashitaka

--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.