Trotz aller fehlerhaften Berichte bleiben Merkwürdigkeiten

nereus, Samstag, 23.07.2016, 11:32 (vor 1837 Tagen) @ n0by7403 Views

Wenn sonst nicht’s los war, warum laufen dann bewaffnete Polizisten mit „Langwaffe“ in der Kaufinger Straße herum, siehe hier?

https://youtu.be/jI4po4-96ow oder hier: https://youtu.be/jaTBYgatw6Q

Um 17 Uhr will ein Münchener Einsatzfahrzeuge gehört haben.

Da ich direkt am mittleren Ring wohne hörte ich schon ab ca. 17 Uhr (vorher hatte ich geschlafen..) im Minutentakt Einsatzfahrzeuge mit Sirene vorbeifahren, der Takt hat sich aktuell etwas verringert, aber immer noch kommen Einsatzfahrzeuge von der nahegelegenen Autobahnabfahrt.

Quelle: http://geomatiko.eu/forum/showthread.php?tid=306&page=4

Und was hatte man am Freitag zum Anschlag gemeldet?

21.19 Uhr: Der erste Stand: 17.58 Uhr, die ersten Notrufe aus dem OEZ. Einsatzkräfte waren schnell vor Ort.

Quelle: http://www.tz.de/muenchen/stadt/oez-schuesse-beim-olympiaeinkaufszentrum-muenchen-tote-...

Eine andere Meldung (jetzt ohne Quelle) besagt dies.

Laut Polizei meldeten Zeugen gegen 17.50 Uhr bei der Polizei eine Schießerei im Bereich der Hanauer Straße, die sich dann weiter in die Riesstraße und in das Olympia Einkaufszentrum verlagerte.

Also wenn ca. 17.45 Uhr das Drama begann, dann ist zumindest der Einsatzbeginn gegen 17 Uhr bemerkenswert.
Ja, in München fahren immer wieder Autos mit Signalhorn durch die Gegend, aber zur Kenntnis sollte man diese Meldung schon nehmen.

Der Nizza-Reporter Richard Gutjahr, das war der, der die LKW-Szene von seinem Hotelzimmer aus filmte, ist auch wieder zur Stelle.

Er sei gerade auf dem Mittleren Ring im Auto gewesen, als er die Meldungen gehört habe und sei dann noch schnell durch die Absperrungen in die Nähe des Olympia-Einkaufszentrums gehuscht.

Quelle: geomatiko (siehe oben)

Das solches nicht unmöglich ist bestätigt ein gelber Schreiber, aber es beeindruckt schon.

Dann wurde ständig von einem Rucksack mit möglichem Sprengstoffinhalt berichtet.
Den Rucksack sieht man allerdings weder auf dem Video vor dem Schnellimbiß noch erkennt man ihn auf dem Dach.
Wo hatte er denn diesen deponiert?

Zu dem Dachvideo hier entlang: https://youtu.be/8vmztiQf92c

Außerdem hatten Zeugen berichtet, daß der Täter in die U-Bahn geflohen sei, was ein immenses Laufpensum provoziert. Man müßte die Laufbewegungen des Täters anhand der Zeugenaussagen nachstellen. Allerdings könnten Flüchtende oder Einsatzkräfte auch als Täter „erkannt“ worden sein. Hier verbleibt eine gewisse Unschärfe.

Wenn man anfangs von drei Tätern mit Langwaffen ausging, wie kann man dann nach wenigen Stunden behaupten es wäre nur ein Einzeltäter gewesen?
Zeugenvernehmungen können Tage, wenn nicht Wochen dauern.
In München war man sich aber schon kurz nach 1 Uhr sicher.

Inzwischen werden die „fehlenden Attentäter“ mit Zivilpolizisten erklärt, was durchaus plausibel sein könnte. Wie gesagt könnte ..
Und dann wäre noch das zu erwähnen.

Die Polizei ging zwischenzeitlich von bis zu drei Tätern aus.
Auffällig war laut Polizei nach der Auswertung zweier Zeugenvideos aber, dass die beiden Attentäter, die auf den verschiedenen Zeugenvideos zu sehen sind, jeweils mit dem linken Arm schießen. Es könnte sich, wurde gemutmaßt, deswegen auch um ein und dieselbe Person handeln.
Allerdings sind die beiden Personen auf den zwei Videos unterschiedlich gekleidet, und
der Attentäter vor dem Mc Donalds - Restaurant wirkt stämmig und schwerfällig, während der Attentäter auf dem Parkoberdeck schlank wirkt. Freilich könnte der Täter seine Kleidung gewechselt oder eine Schutzweste ausgezogen habe. Im Laufe der Nacht ging die Polizei schließlich von einem einzelnen Täter aus.

Quelle: http://www.rtf1.de/news.php?id=14006

Andere Quellen zeigen jedoch keine Unterschiede in der Bekleidung soweit daß auf den schlechten Aufnahmen überhaupt zu erkennen ist.
Und eine kleine Frage hätte ich noch nebenbei. Warum ist das Parkdeck komplett leer?

Die Flüchtenden mit dem Auto hätten angeblich nichts mit dem Anschlag zu tun, nur warum sind sie dann – auch nach großer Entfernung – immer noch „geflüchtet?
Und was ist mit dem Weihnachtsmann, der im Einkaufszentrum für Verwunderung sorgte?
Und das hier ist sehr irritierend, wenn es denn stimmen sollte.

Im Vorfeld der Schüsse beim Olympia-Einkaufszentrum in München hat ein Facebook-User offenbar gezielt junge Menschen in das McDonalds-Schnellrestaurant dort gelockt. In dem Facebook-Post heißt es: Wer um 16 Uhr ins Restaurant komme, bekomme etwa spendiert:
In einem Post, über den das nordbayerische Portal Reporter24 berichtet, kündigte eine "Selina" an, sie werde allen, die kommen, etwas spendieren: "Kommt heute um 16 Uhr MEGGI am OEZ Ich spendiere euch was wenn ihr wollt aber nicht zu teuer" steht auf dem Screenshot, den das Portal zeigt. Die Polizei ermittle mögliche Zusammenhänge. Eine Bestätigung seitens der Polizei liegt bislang aber nicht vor.

Quelle: wie zuvor

Na ja und wenn ich jetzt dies lese, dann bleibt die Warnleuchte erst einmal in Betrieb,

Der Attentäter von München soll sich viel mit Computer-"Ballerspielen" beschäftigt und den Attentäter des Amoklaufs von Winnenden verherrlicht haben. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur und beruft sich auf Sicherheitskreise.

und

Nachbarn beschreiben den mutmaßlichen Täter als freundlich und hilfsbereit. "Der Junge war sehr sehr nett. Ich kann nichts Schlimmes sagen", berichtet eine Nachbarin. So habe er die Zeitungen im Haus verteilt. Eine andere Nachbarin beschreibt den 18-Jährigen als "guten Menschen". "Er war eine gute Person, ein guter Mensch", sagte die 40-Jährige. "Ich habe ihn nicht einmal sauer gesehen, niemals habe ich Probleme mit der Polizei oder Nachbarn gehört."

Quelle: http://www.n-tv.de/politik/11-02-Attentaeter-verherrlichte-wohl-Amoklaeufer-von-Winnend...

Das Grauen kann man nicht (mehr) dingfest machen.
Hinter der freundlichen Fassade verbirgt sich das Monster, vor dem es keinen Schutz gibt.
Die Unauffälligen beeindrucken durch professionellen Waffengebrauch, den man jedoch irgendwo erlernen muß. Das lächerliche Video-Geballer ist Dünnschiß für’s Gehirn.
Ebenso beeindrucken der unbedingte Wille zum Töten und der nachfolgende Suizid.

Wenn jetzt mit LKW und netten Jungs überhaupt keine Prävention mehr möglich ist, dann hilft nur noch verstärkte Überwachung.
Überall Kameras, kein Bargeld mehr, Zugangs- und Bewegungskontrolle ..

Ich bleibe vorerst distanziert zu den offiziellen Mitteilungen - es knallt inzwischen viel zu oft (Strategie der Spannung) - und übermittele allen Betroffenen mein Beileid.

mfG
nereus


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