GR: Die Lage gerät außer Kontrolle. Die ersten zwei zukünftigen "Hotspots" brannten bereits

Gaby, Montag, 29.02.2016, 10:46 (vor 1901 Tagen)18458 Views

Moin,

in Griechenland spitzt sich die Lage nunmehr von Stunde zu Stunde zu. Am Wochenende brannten die ersten beiden leerstehenden Armeekasernen, die zu Hotspots umgewandelt werden sollen (Nordgriechenland).

Der zuständige Minister, Mouzalas, schloss nicht aus, dass für den Bereich Süd-Attika (Piräus!) der Notstand ausgerufen werden soll. Unbestätigten Meldungen zu Folge ist die Armee in Alarmzustand versetzt, Urlaube und freie Tage wurden annulliert und am Sonntagabend, 18.00 Uhr, haben alle wieder in den Kasernen zu sein.

Griechenland hat einen Notfallplan (haha) entwickelt und bei der EU 480 Mio Soforthilfe beantragt. Allerdings sagte Mouzalas auch, dass es noch rund 2 Wochen dauern werde, bis "man alles unter Kontrolle" habe. Wie beruhigend. Nach offiziellen Schätzungen sollen Ende März (also in einem Monat) rund 70.000 Flüchtlinge in Griechenland festhängen. Derzeit sind es 25.000, Tendenz steil steigend.

Die Wut hier ist groß. Sehr groß. Und die Angst auch.

Viele Grüße

Gaby

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"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci


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