Motive im Kinosessel

Leserzuschrift, Sonntag, 10.01.2016, 20:18 (vor 1603 Tagen) @ Ashitaka4164 Views

Hallo Ashitaka,
Seh ich ganz ähnlich, schon lange.
Die Beschleunigung des rutschenden Hanges überrascht mich dann aber doch. Fassungslos betrachte ich die „reality soap“ inmitten der wir leben.
Und nehme die Entsetzlichkeit wahr, dass sich das Eine mit dem Anderen verwischt.
Aus dem Kinosaal kommt keiner raus, weil er das Leben wurde.

Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.

Wer das Wort neu ordnet, hat die Macht, die Welt neu zu ordnen. Ein paar Bildchen, nicht schlüssige Geschichten, Ausblendungen, Provokationen, bewusst lancierte Wertbrüche mal in diese mal in jene Richtung, Irritationen, Überzeichnungen, Verunmöglichung „objektiverer“ Information,
plus ein klein wenig darauf fußend Gesetzes;- Wort dehnungen, die obigem dienen und REALITÄT in Gang setzen

und schon wird der Kinosessel zum heißen Stuhl.

Neu ist das nicht, der Mensch erklärt sich die Welt schon seit langem durch Imagination und durch die Wechselwirkung wird das dann zur wirklichen Welt. So funktioniert die Welt im Innersten,
und selbst der selten bewusste Kinobesucher wird dann irgendwann entweder gegen die „Zoombies“ (jeglicher Ausrichtung in den Leichenkittel sterbender Zeiten, gänzlich ohne Ethnien) kämpfen oder/und mit Armbinde gezeichnet sein.

Mit fassungslosen Grüßen, Sigrid


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