NDR: Stimmung in Flüchtlingsunterkunft "explosiv" - "Wir sitzen auf einem Pulverfass" - Stürmung Verwaltunsgebäude

azur, Freitag, 16.10.2015, 22:31 (vor 2016 Tagen)9062 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 16.10.2015, 22:44

Hallo allen,

eben im Blog der nun richtig sauren Edelfeder Don Alphonso gefunden, die Leser schäumen, wie auch die Zuwanderer:

"Stimmung in Flüchtlingsunterkunft "explosiv"

Die Lage in Hamburgs Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge droht offenbar außer Kontrolle zu geraten. Laut einem internen Lagepapier der Polizei ist die Situation im Flüchtlingscamp an der Schnackenburgallee "kurz vor dem Kippen", wie das "Hamburger Abendblatt (Freitagsausgabe) berichtete. Wegen der Kälte sei die Stimmung der 3.300 Bewohner inzwischen "hochgradig explosiv". Mindestens 100 Bewohner seien allein im Zeltbereich des Camps erkrankt, viele Frauen seien schwanger.

"Wir sitzen auf einem Pulverfass"

Einige Flüchtlinge hätten versucht, die Verwaltungsräume der Anlage zu stürmen (Anm. azur: darin wird es schlicht warm und trocken sein), heißt es in dem Bericht. Bereits am Montag habe sich die Leiterin an den städtischen Träger fördern & wohnen gewandt: "Wir sitzen hier auf einem Pulverfass. Wir vermuten, dass das bald hochgehen wird. Wir können das hier nicht mehr verantworten", zitiert die Zeitung aus einer E-Mail der Leiterin. Der Betreiber der Flüchtlingsunterkunft wollte sich nicht konkret zu den Vorgängen äußern.

Polizei will Bericht nicht kommentieren"

Aus: https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Stimmung-in-Fluechtlingsunterkunft-explosiv,flue...

Der Don hatte sich im Sommer noch recht ruhig gemeldet, auch sie am Tegernsee hätten ein paar ruhige "Flüchtlinge". Nun gab es dort den ersten TBC-Fall und die erste Prügelei von Asylbewerbern mit der Polizei. Und nun schreibt er völlig richtig:

"In Florenz wusste man etwas, das Deutschland mit den kommenden Multimilliardenbelastungen für die durch Staatsversagen herbeigeführte Flüchtlingskrise erst wieder lernen wird: Auf die Aufgabe der äusseren Grenzen folgt immer die Aufgabe des Eigentums der Bürger."

Und wenn es nur das Eigentum wäre...

Er zieht den historischen Vergleich, und fragt, warum früher sich ein Herrscher vor seine Leute hätte stellen können und sagen: Wir lassen alle herein, die da zu uns kommen wollen und verteilen sie in den Dörfern, die für sie sorgen werden.

Und ich ergänze mal: Die wären auch nicht angelockt worden von Verprechungen. Nie hätte jemand Grund und Anlass gesehen zu rufen: Kommet, wir geben Euch Geld, Gesundheitsfürsorge und Wohnungen usw. usf. umsonst (also auch, wenn ihr nicht jetzt, später und vielleicht nier werdet für Geld arbeiten werdet).

Als relativ vermögender Mann hat er auch reichlich zu verteidigen und zu verlieren. Es wundert mich, dass ausgerechnet diese Seite so stille hält.

Fefe wiederum verkörpert die andere Seite, die des scheinbar auch so aufgeklärten Weltverbesserers (à la was sind schon Finanzen - das hätte sich noch immer geregelt, wie mit den Migranten):

"Die HSH Nordbank ist eine staatliche Bad Bank! Ja, die Bank ist staatlich! Sie besteht aus der Hamburgischen Landesbank mit der Landesbank von Schleswig-Holstein. Staatlicher geht es ja wohl gar nicht mehr!

Und von wie hohen Verbindlichkeiten reden wir hier, die jetzt mal eben der Steuerzahler schultern soll? 500 Millionen. Wie, glaubt ihr nicht?

Für solche Peanuts macht man doch keine Bad Bank auf? Habt ihr völlig Recht. Das Hamburger Abendblatt redet von rund 20 Milliarden.

Zum Vergleich: "Flüchtlingskrise": 8 Milliarden.

Bei den Flüchtlingen ist das eine Krise, bei Banken ist das business as usual und wir gründen mal eben eine Bad Bank."

Das sind die, die annehmen, wenn für Banken und andere teuere Dinge immer genug da sei, dann würde es auch hierfür keinen Mangel geben. Den Rest macht unserer Toleranz (und bitte nicht die böse Polizei).

Fefe: http://blog.fefe.de/?ts=a8dffad4

Don Alphonso: http://blogs.faz.net/stuetzen/2015/10/16/medici-und-merkel-im-transitzonenvergleich-5723/

Ujnd da gehte derzeit heiß zu: http://blogs.faz.net/stuetzen/2015/10/16/medici-und-merkel-im-transitzonenvergleich-572...

Der Don und seine Leser sind echt sauer und sehen schwarz:

"JochenH sagt:
16. Oktober 2015 um 15:49 Uhr
Lokale Probleme

Die Regierung macht sich das einfach. Sie delegiert die Probleme herunter in die Fläche und jede Kommune kämpft um ihr Überleben. Habe heute gelesen, dass selbst im beschaulichen Friedrichshafen mit Verdoppelung der bisherigen 2000 Flüchtlinge noch 2015 zu rechnen ist. Wir kriegen das hin, aber die großen Städte kaum noch.

Der Zusammenbruch geschieht lokal, irgendwo erfrieren Leute und die anderen rennen los und besetzen Wohnungen, egal wer darin wohnt. Dann ist das lokale Anarchie. Das passiert natürlich nicht überall, sondern eben in einzelnen Orten. So wie jetzt auch die Schlägereien, mal hier, mal dort. Aber über die Grenzen rücken täglich 10000 nach.

Es ist vergleichbar mit einem Wasserrohrbruch, wenn man dann hektisch das Wasser aufwischt, aber den Haupthahn nicht zudreht. Dann kann man lange wischen und wird nie fertig.

Deutschland wird die Wahl haben seine Grenzen zu schließen und damit das Problem in die nachfolgenden Länder zu verlagern, oder schlichtweg im Chaos zu versinken. Natürlich werden Migranten erfrieren im Winter und bevor das passiert, werden sie verzweifelt und mit roher Gewalt um ihr Leben kämpfen. Es wird die hässlichsten Szenen in ganz Europa der Nachkriegszeit geben und alles eingeleitet mit Merkels „freundlichem Gesicht“ und „Wir schaffen das“.
Allein wegen der Kinder kann ich das nicht einfach so hinnehmen. Töchter und Frauen sind dabei auch so ein Aspekt. Es ist schauerlich, in solch archaische Zustände zu schlittern."

Und da ist noch nicht einmal berücksichtigt, dass es den da unten nach neuesten Erkenntnissen noch schlechter geht, als bisher bekannt:

http://www.tagesschau.de/inland/armutskonferenz-101.html

"Armutskonferenz, wandte sich mit scharfen Worten an die Regierenden: "Die Notwendigkeit, jetzt nach 2012 erneut einen Schattenbericht veröffentlichen zu müssen, zeigt, dass Armut und soziale Ausgrenzung von der Politik als fast schon unabänderlich hingenommen werden."

Es sind die Jungen, die Alten und die Alleinerziehenden, die nach dem aktuellen Bericht am meisten unter der Armut leiden: Jedes fünfte Kind wächst in einem einkommensschwachen Umfeld auf,
"

Gut, wenn bisher davon gesprochen wird, dass jedes 6. deutschen Kind in einer HIV-Familie aufwachsen muss, und hier von jedem 6. die Rede ist, dann auch, weil eine Menge Menschen und Familien am Rande von HIV herumdümpfeln und keinen Antrag stellen.

Besonders bedrohlich:

"den Verlust von einer Million Sozialwohnungen seit 2002 nicht verhindert hätten. Allein für sozial Schwache würden aber jedes Jahr 150.000 neue Wohnungen gebraucht, wenn man dem Problem Herr werden wollte: "Wer arm ist und seine Wohnung verliert, hat in diesen Zeiten kaum Chancen, wieder eine Wohnung zu erhalten", erläutert Rosenke."

aus: http://www.tagesschau.de/inland/armutskonferenz-101.html

Die Kommentarfunktion ist gleich abgestellt worden (gleichwohl sind die ersten 3 schon sehr deutlich) und irgendwelche Geschichten, dass für die WM in 06 Gelder geflossen sein sollen, seien irgendwie wichtiger, als die Verelendung des Volkes (dass da weniger Familien gegründet und sicher weniger Einheimische fortpflanzen...) und der massiven Gefährdung aller.

Wünsche allen ein schnelle Vorankommen bei der Schaffung von nachdrücklichen und effektiven Massnahmen zum Schutz dessen, was wir unseren Wohlstand und unsre Verhältnisse nennen.

Wünsche dennoch allein ein schönes Wochenende!

(Für meinen Teil lese ich noch etwas bei Don mit, denn da sind auch einige höhere Beamte usw. dabei, und man erfährt insgesamt recht viel.)

Viele freundliche Grüße

azur


PS: eine Leserin beim Don schreibt, dass sie den Bosbach auf allen Kanälen zu einem Misstrauensvotum gegen die Kanzlerin aufgefodert hat. Vermutlich bekommt der viel solche Post.

Im Grunde genommen hat doch der Merkel entscheidende Karriere mit eben so einer ähnlichen Nummer begonnen, und auch Kohl wäre kurz vor dem Fall der DDR fast weg gewesen. Mit seiner Wiederwahl rechnete keiner mehr (und Kanzlerkandidat Lafo hatte es selbst in der Hand und was tat er? Er warb mit Ehrlichkeit: Die Steuern müssten wegen der Kosten der Einheit steigen. Auch das hat zu Kohls Wiedererstarken geführt, bis eben die Merkel...).

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

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