Was soll denn immer diese verharmlosende Propaganda der Atomlobby zu Fukushima? Atomkraftwerke sind dennoch unsicher ...

CrisisMaven ⌂, Freitag, 13.03.2015, 14:34 (vor 2414 Tagen) @ StillerLeser7702 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 13.03.2015, 21:10

Hier zuerst die offizielle Version:

Nein, die Version derer, die ein Strohmann-Argument brauchen, ohne das sie den restlichen Verschwoerungs-Muell nicht gut verkaufen koennten. Die unten geschilderte "offizielle" Version ist eben nicht die "offizielle" Version, sondern eine gefaelschte, deren einzelne Elemente jeweils so aufgebau(sch)t wurden, dass die laecherlichen Verschwoerungstheorien hinterher fast klingen wie rationalistische Aufklaerungsschriften.

Die Beben in Japan waren geringer als die in Haiti!

Damit versucht die Atomindustrie mit ihren bezahlten Trollen schon seit Jahrzehnten von den Gefahren der Kernkraftwerke abzulenken, indem sie behauptet, diese seien sicher, es waeren vielmehr "finstere Machte", die Sabotage betrieben haetten.

Fukushima wurde von einem Edbeben der Stärke 9 heimgesucht.

Nein, in Fukushima war das Epizentrum nicht. Fukushima wurde wahrscheinlich nur von ungefaehr einem Hundertstel bis Tausensdstel dieser Energie erschuettert.

Dieses Erdbeben hat einen Tsunami verursacht, welcher die Kühlwasserpumpen des Kraftwerkkomplexes beschädigte, die Kühlung fiel aus.

Die Scheitelwelle des Tsunami war kurzfristig hoeher als die Luftansaugstutzen der Dieselmotoren, die fuer den "ausfallsicheren" Betrieb der Kuehlung (auch bei externem Stromausfall) sorgen sollten. Damit war der Rest vorgezeichnet. Alles andere ist Spekulation.

In der Folge gab es gigantische Exlosionen

Nein, das waren normale Explosionen. Uebertreiben tun immer die Verschwoerungs-Theoretiker.

und 4 Kernschmelzen.

Drei oder vier, z.T. auch "nur" partielle.

Große Mengen radioaktiven Staubes wurden in die Atmosphäre geschleudert.

Gross? Staub? Auch das soll nur dramatisieren, um den Rest "verstaendlicher" zu machen. Es wurden normale Mengen Staub umhergeschleudert, wie sie eben bei normalen Explosionen so umhergeschleudert zu werden pflegen.

Da in Fukushima auch die umstrittenen MOX-Brennstäbe eingesetzt wurden, ist dieser Staub der schlimmstmögliche.

Nein. Erstens ist der Staub nicht von den Brennstaeben - die sind meist intakt, d.h. hoechstens haben sie Risse. Und zweitens sind MOX-Brennstaebe auch nicht (viel) schlimmer als nach einiger Zeit diejenigen, die im Betrieb anfallen. Aber ... die Meinung hatte ich irrigerweise auch kurz vertreten.

Die Gegend um Fukushima ist weiträumig verstrahlt und für immer unbewohnbar.

Nein. Weitraeumig verseucht ja. Das versucht man zu reinigen. Unbewohnbar nicht. Wer das Risiko eingehen will, kann dort ebenso leben wie in Tschernobyl.

Radioaktiver Fallout ist für die gesamte Nordhälfte der Erde zu erwarten.

Nein. Schon wieder ein Strohmann-Argument. Wer meine diesbezueglich schon lange vor Fukushima veroeffentlichten Beitraege zu den "Gefahren der Atomkraftwerke" vorher gelesen haette, kaeme nicht mit einem solchen Unsinn. Fallout gibt es bei Atombomben-Explosionen, die durch ihre enorme lokale Hitze- und Druckwellen-Entwicklung Staeube mit radioaktiven Partikeln bis in die Stratosphaere schleudern.

Dort herrschen Windverhaeltnisse, die diese Staeube dann innerhalb des Zirkulations-Musters, das grossenteils auf je eine Halbkugel beschraenkt ist, ueber die gesamte Erdhalbkugel transportieren, wo sie dann ueber Jahrzehnte immer mal wieder "herunterregnen" oder "herunterrieseln". Dieses nennt man Fallout. Ein Kernkraftwerk verursacht bodennahe Immissionen und diese werden dann nur in begrenztem Umfang verfrachtet, wenn es Staeube sind. Einzig die gasfoermigen Radionuklide werden ueber sehr weite Strecken verfrachtet sowie einige Radionuklide, die als Aerosole sehr fein zerteilt in die Luft gelangen.

Darum haben wir in Europa auch manchmal gelblich-brauenliche Ablagerungen von Saharastaub auf den Autos. Weil, wie man schon in Karl May nachlesen kann, einzelne Fraktionen des Saharasandes so fein sind, dass sie durch alles durch dringen und folglich auch "wie ein Gasmolekuel" in der Luft "geloest" werden koennen ("Aero-Sol" - = "in Luft geloest").

An dieser Legende stimmt so gut wie garnichts.

Nein, natuerlich nicht. Es ist die Legende nicht der "offiziellen Version", sondern die Erfindung derer, die sie in ihrer Verbohrtheit brauchen, um, vermutlich im Auftrag der Atomlobby, die Aufklaerung ueber Kernkraft-Gefahren zu behindern. Nach derm Motto: Kernkraft ist eigentlich sicher, solange der boese Ami oder Israeli sie nicht mit als Kamera getarnten Bomben in die Luft sprengt.

Das Erdbeben von Kobe war eine tragische Katastrophe, es gab 100.000 Tote,

Ja. Und damals, die Sonnenfinsternis in ... wo war das gleich?

und die Stadt wurde großenteils zerstört. Das Beben hatte eine Stärke von 8,2 (= Zerstörungen bis 100km Umkreis).

Ja, weit mehr, als im 150 km vom Epizentrum entfernten Kernkraftwerk Fukushima Daiichi einwirkte ("Das Epizentrum lag vor der Küste der Präfektur Miyagi etwa 370 Kilometer nordöstlich von Tokio und 130 km östlich von Sendai"). Ist halt eine logarithmische Skala. Dafuer bedarf es Mathematik-Kenntnisse der achten bis zehnten Klassenstufe.

Das Fukushimabeben soll Stärke 9 gehabt haben

Nein, s.o. Es hatte ungefaehr ein Hundertstel bis Tausendstel der Staerke vor Ort in Fukushima. Darum standen die Gebaeude noch.

(Zerstörungen im Umkreis von MEHREREN 100 km).

Ja, weil das Epizentrum mit Staerke neun eben ca. einhundertfuenfzig Kilometer entfernt war. Man kann ja schlecht fordern, dass es "unterwegs" nix zerstoren sollte, oder?

Trotzdem

Nix trotzdem: weil.

waren in den Tsunamifilmen keine eingestürzten Häuser zu sehen, sondern wie unbeschädigte Häuser erst durch den Tsunami zerstört wurden.

Ja, ist das Roof erst ruiniert, stuerzt die Wand ganz ungeniert. Es gibt einen Riesen-Unterschied zwischen dem Druck, den Wasser seitlich auf eine dagegen nicht ausgelegte Wand ausuebt, gegenueber dem Druck, den eine statische Tragkonstruktion in senkrechter Richtung (er)traegt. Ich war mal in einem Schiff, in das Wasser eindrang. Die Leute waren z.T. in ihren Schlafkabinen und versuchten, deren Tueren zu oeffnen, schafften es aber zu zweit bei aller Anstrengung schon nicht mehr, als das Wasser von der einen Seite nur ca. 30 cm hoch stand!

Eine Tsunamiwelle breitet sich kreisförmig in alle Richtungen aus.

Nein, nur, wenn in allen Richtungen gleiche topologische Bedingungen herrschen! Was fuer das dortige Seegebiet zu beweisen waere.

Der indonesische Tsunami wurde bei seinem Lauf um den Globus beobachtet, noch Tage bzw. Wochen später traf er abgeflaut, aber erkennbar auf die verschiedensten Küsten der ganzen Welt.

Ja, und?

Der Fukushima-Tsunami betraf nur diesen Teil Japans, nirgendwo sonst wurde er festgestellt. Sozusagen ein Tsunami mit Richtwirkung.

So wie der Rhein und die Elbe und die Oder ein "Tsunami mit Richtwirkung" sind.

Die Richtung und Hoehe und Energie eines Tsunamis haengen von im wesentlichen folgenden Parametern ab:

1) Der Staerke des ihn verursachenden Erdbebens,

2) der Dauer des Erdbebens

3) der Richtung der Amplitude des Erdbebens

4) der Amplitudenhoehe des Erdbebens

5) der Wassersaeule ueber dem Epizentrum

6) der Topologie des Ozeanbodens vom Epizentrum bis zur Kueste, an der er auftrifft

7) der Flankensteilheit dieser Kuestenlinie

8) und natuerlich der Entfernung der Kueste vom Epizentrum ueberhaupt.

Weiterhin richten sich dann die Schaeden vor Ort nach der Bebauung und z.B. danach, wie der Boden beschaffen ist, ob er aufweichen kann oder eher felsig ist, ob das Wasser auf dem "Rueckweg", d.h. "von hinten" auf leichter "nach vorn [zur Kueste hin] umwerfbare" Strukturen trifft als auf dem Wege landeinwaerts. Meist sind Deiche etc. so bemessen, dass sie "von aussen" mehr Widerstand leisten als "von hinten" - weil ja niemand damit rechnet, dass Wasser "von hinten" kommen koennte.

Hinzu kommt die Mitnahme von losgerissenem Gut. Wer z.B. weiss, dass Hochwasser Bruecken i.d.R. nicht viel anhaben kann, es wohl aber kritisch wird, wenn sich dann vor einer Bruecke entwurzelte Baeume zu stauen beginnen, so dass sich eine Art "Staudamm" bildet, versteht, so er denn verstehen will, dass es unendlich viele Spielarten der Zerstoerung gibt, wenn denn erst mal das "Unvorstellbare" eingetreten ist.

Da man hinterher sich lang und breit das Maul darueber zerrissen hat, dass es frueher dort bereits hoehere Tsunamis gab und es dafuer Gedenktafeln dort gibt, darf man getrost annehmen, dass ein Tsunami dieser Staerke fuer Fukushima jedenfalls nichts vollkommen ungewoehnliches und erst- oder einmaliges war. Sondern, wie in vielen Gegenden der Welt, wo jetzt Ueberschwemmungen und Waldbraende dem "Klimawandel" angelastet werden, sich die Folgen, auch damals in Thailand, als so gravierend herausstellen, weil man gegenueber frueher wesentlich hoehere Gebaeude wesentlich naeher an die Kueste herangebaut hat.

Ich habe danach monatelang regelmäßig die Strahlenwerte weltweit recherchiert, viele Strahlenmesstationen stellen die Messwerte ins Internet. Der einzige Platz mit erhöhten Werten ist ein Umkreis von vielleicht 40 km um Fukushima.

Wie zu erwarten - es sind lokale Radionuklid-Verfachtungen zu erwarten, wie im Gelben hier schon lange vor Fukushima zu lesen.

Überall sonst sind die Werte unverändert,

Ja, schwerer Unfall auf der A9. Auf der A5 normaler Verkehr. Auch das laesst auf Verschwoerungen schliessen. Schliesslich fordert das Grundgesetz ueberall gleichwertige Lebensverhaeltnisse in Deutschland ...

im restlichen Japan, in USA und Europa.

Ganz, wie zu erwarten, wenn Fukushima nicht atomar gesprengt wurde.

Der Fallout hätte die Erde schon mehrfach umkreist haben müssen, und man hätte ein Ansteigen der Hintergrundstrahlung feststellen können müssen.

Nein. Wer sich vor Fukushima schon im Gelben belesen haette (oder anderswo), haette sich diese Arbeit und abwegigen Gedankengaenge sparen koennen.

So wie nach Tchernobyl, die Hintergrundstrahlung bei uns ist deswegen immer noch doppelt so hoch wie in Japan (!).

Ja, weil ein graphitmoderierter Reaktor anders aufgebaut ist als ein Leichtwasserreaktor. Graphit ist Kohlenstoff und kann brennen.

Die 50 Samurai hatten Papieroveralls an (5,- im Baumarkt) und sind da gelassen herumspaziert.

Genau. Weil man, wenn man zumindest Atemschutz traegt, von dem radioaktiven Material nur aeusserlich was abbekommt. In Tschernobyl war das was ganz anderes. Dort gab es keine strahlenabsorbierenden Wasserschichten und brennendes Graphit kann man auch nicht mit Wasser loeschen, ohne den Brand weiter anzufachen. Dasselbe Problem hat China mit seinen tausenden brennenden Kohlefloezen.

Todesfälle sind keine bekannt geworden, doch, halt!, der Chef von Fukushima ist vor einiger Zeit an Kehlkopfkrebs gestorben. Einer!!!

Ja, aus den genannten Gruenden. Es werden weitere Todesfaelle hinzukommen, aufgrund erhoehter Strahlenexposition und der Inkorporation (Einatmen, Verschlucken) von "hot particles", aber man wird diese Todesfaelle nur schwer von Raucher-Lungenkrebs, Magenkrebs aufgrund exzessiven Sake-[Reisschnaps]-Genusses etc. unterscheiden koennen.

Die grossen Schaeden treten vor allem nach bis zu zehn Generationen, also in ca. 200 - 400 Jahren erst auf!

Wir erinnern uns, in Tschernobyl (da ist nur ein Reaktorkern geplatzt, nicht vier) hatten die Männer Bleiplatten umgehängt und sie sind gerannt, die maximale Arbeitszeit war 10 Minuten pro Tag und viele von diesen sind gestorben.

Ja, weil es dort eben ein anderer Reaktortyp war. Wer vom Fahrrad ueberfahren wird, erleidet auch andere Verletzungen als wenn er auf solche Weise Bekanntschaft mit LKW oder Panzer machen wuerde ...

Fukushima Daichii, so heisst das Kraftwerk, und das bedeutet Fukushima 1, sollte aus Altersgründen stillgelegt werden, Fukushima 2 war fertiggestellt und bereit, zu übernehmen.

Ja, ein statistisch zu erwartendes Zusammentreffen, wenn ein Land ca. vier Dutzend Atomanlagen solcher Bauart besitzt. Waere an andern Standorten vermutlich aehnlich gewesen.

Der Stillegungstermin wäre drei Wochen nach dem Unglück gewesen!

Ja. Leider kam der Tsunami dazwischen. Da ist die Oma drei Wochen, bevor sie eh an Altersschwaeche gestorben waere, vom Auto erfasst worden. Das muss ein Erbschleicher gewesen sein!

Das bedeutet,

Das bedeutet soviel, wie wenn ich einen Lottoschein ausfuelle und gewinne. Kommt vor.

daß Tepco die volle Versicherungssumme abgestaubt hat, 3 Wochen vor einem teuren Abriss.

Kann man das belegen? Es gibt zwar im Versicherungswesen die "ueberholende Kausalitaet", aber ersetzt wird i.d.R. der WERT. Wenn der Wert "Abschreibung ueber 40 Jahre - Restwert drei Wochen" war, duerfte das "Peanuts" gewesen sein, was der Versicherer fuer diese Restlaufzeit zahlte.

Das erinnert mich sehr an 9/11 ...

Ja, wo Larry Silverstein immer noch sich fiktive Miete gegen seine Entschaedigung anrechnen lassen muss.

Und wie wäre das gemacht worden?

Da das schon nach dem obigen wenig Sinn ergibt, haette man ein Naturereignis gewaehlt.

Gerücht: in den Monaten vor der Katastrophe trieb sich ein israelisches Tiefbohrschiff in den Gewässern vor Fukushima herum.

Ja. Jetzt muesste man nur noch wissen, ob es

a) ueberhaupt stimmt

und

b) wieviele solche Tiefbohrschiffe sich sonst noch weltweit "herumtreiben".

Dann koennte man eine (Un-) Wahrscheinlichkeit des Zusammentreffens beider Ereignisse wenigstens abschaetzen.

Verschwörung: und hätte dort eine nukleare Richtmine im Seeboden vergraben haben können.

Haette. Was ein Land, das offiziell keine Atomwaffen hat und daher eh schon "mit einem Bein im Knast" steht, was die UNO-Anti-Atomwaffen-Bemuehungen betrifft, sicher in zivil genutzten Schiffen mit sich fuehrt, damit es nicht zufaellig einem japanischen Prisenkommando in die Haende faellt, die sich das mal naeher, auch in internationalen Gewaessern, anschauen wollen?

Gerücht: Die Strahlungsignatur der Katastrophe enthält Elemente, die in den Reaktoren garnicht vorhanden waren.

Ja, das kann man bestimmt belegen. Sonst ist es halt ein Geruecht der Atomlobby, die krampfhaft versucht, davon abzulenken, dass Atomkraftwerke unsicher sind. Da ist es, wie bei der Finanzierung von Pharmatrollen, sinnvoll, auch Atom-Trolle zu finanzieren, die Behauptungen streuen, das AKW sei nicht wegen eigenen technischen Defektes, sondern wegen Angriffes von aussen kaputt gegangen. Aber doch bitte nicht im Gelben Forum, ihr Atomforums-Trolle!

Verschwörung: ...aber in einer Nuklearmine.

Ja, natuerlich, wo denn auch sonst. In Omas Hutschachtel nicht, da ist Oma vor.

Gerücht: Nur Wochen vor der Katastrophe wurden in allen 4 Reaktorgebäuden unter der Decke angebliche Kameras installiert, einen Meter große Kästen, von fremden Firmen, Fukushimapersonal durfte nicht dran.

Was die Atom-Lobby alles fuer Geruechte erfindet ist schon irgendwie geil.

Alle 4 Explosionen haben die Decke der Gebäude weggeblasen, aber nur in zwei Gebäuden war danach auch der Reaktor beschädigt.

Ja, Reaktordruckbehaelter werden i.d.R. nie von Knallgasexplosionen beschaedigt. Aber Gebaeude-Waende halten diesen Innendruecken nicht stand. Kam daher, dass die Rekombinations-Anlagen ausgefallen oder unzulaenglich waren. Wovon der Schreiber im Auftrag der Atomlobby aber ablenken will. Da man sonst auf den Gedanken kommen koennte, auch in Deutschland oder Frankreich z.B. seien aehnlich unzulaengliche Rekombinations-Anlagen eingebaut.

Verschwörung: die Explosionen stammten von den "Kameras".

Natuerlich. Nie nicht vom Knallgas.

Fakt: Die weltweite Hintergrundstrahlung ist NICHT, und zwar nicht im geringsten angestiegen.

Wie bei einem Atomkraftwerks-Unfall mit Freisetzung eben zu erwarten. Genau wie zu erwarten beim sog. "Super-GAU".

Sporadisch verbreitete "Alarmmeldungen" über z.B. "Fukushima-verstrahlte" Milch in USA werden durch die öffentlichen Messwerte vollständig widerlegt.

Das ist schoen fuer die Schilddruesen von US-Schulkindern. Die Japaner sollen ihren Kram schon selber saufen oder wegschuetten. Haben wir nach Tschernobyl auch so gemacht.

Verschwörung: Fukushima Daichii war bereits abgeschaltet, die Brennstäbe waren schon entfernt. Es soll nur so aussehen, als ob.

Als ob. Als ob was, ist ja egal.

Wenn es denn nun "gemacht" gewesen wäre, wer hätte das getan haben sollen, und um Himmels Willen warum?

Ja, damit hat die Atomlobby natuerlich ein Problem: da muesste sie jetzt ihre eigenen groessten Auftraggeber anschwaerzen. Das tut weh. Da windet sie sich.

Es gibt einige Möglichkeiten, alle spekulativ, aber nicht völlig ausgeschlossen:

Nichts ist nie voellig ausgeschlossen. Das ist aeusserst praktisch.

-Japan wollte den teuren Vertrag über die amerikanische Militärpräsenz nicht verlängern, es fand, daß es lange genug für den WKII gebüsst hat.

Ja. Kann schon sein. Zufaelle gibt's ...

Nach Fukushima wurde ein neuer Premier gewählt und der hat als erstes den Vertrag verlängert.

Na ja, der Tsunami wusste nicht, wann Wahlen sind. Sonst haette er ja gewartet. Das naechste Mal heisst es "ist es nicht seltsam, dass der Tsunami erst nach den Wahlen auftrat?". Die Welt ist spannender als jeder Roman.

- Japan wollte sich vom US$ abkoppeln und mit China in Yen und Yüan direkt handeln, seit Fukushima kein Wort mehr davon.

Wahrscheinlich braucht man jetzt in Japan wieder mehr Oel. Und das wird (noch) in US-Dollar fakturiert. Was natuerlich der Ami eingefaedelt hat, weil der ja das meiste Oel besitzt. Oder was es Israel?

Daß es einem Land, das sich vom US$ befreien will, schlecht ergeht, haben wir im Irak und in Libyen erlebt.

Ja, deren Atomindustrie liegt seither auch am Boden. Bagdhad von Tsunami platt gemacht. Wird aber verschwiegen.

Syrien ist das neueste und aktuelle Beispiel.

Ja, kaum ist irgendwo was zuende, beginnt woanders schon was anderes.

-Deutschland und Japan haben sich danach von der Kernkraft losgesagt und kaufen seitdem mehr Öl.

Ja. Und wie viel mehr?

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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