„Reschkes pathetische Ausschwitz-Rede“ oder „Der Holocaust – das Stück Nationalismus und Rassismus, das uns noch blieb“

Phoenix5, Donnerstag, 29.01.2015, 21:41 (vor 2016 Tagen)7311 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 29.01.2015, 22:40

Es ist erschütternd: Mehr als die Hälfte der Deutschen wollen unter dem Holocaust einen Schlussstrich ziehen und Pegida erhält weiterhin Zulauf. So haben sich die Globalisten das nicht ausgemalt und so wird es also notwendig, die Propaganda-Maschinerie hochzufahren und Anja Reschke, Moderatorin der Tagesschau, spielt hierfür das Gewissen der Nation:

www.drlima.net/2015/01/tagesthemen-kommentar-zum-jahrestag-der-befreiung-von-auschwitz

Zeit, diesen substanzlosen, rührseligen Worthülsen entgegenzutreten. Gehen wir ihre Rede Punkt für Punkt durch:


„Ausschwitz, Holocaust - ich kann´s nicht mehr hören. Es muss doch mal Schluss sein. Oh, diese Sätze hört man wieder oft zur Zeit. Sie kommen immer dann, wenn das Gedenken wieder in den Vordergrund rückt.“

FALSCH! Kein halbwegs vernünftiger Mensch, mit auch nur einen Fünkchen Empathie würde sich dagegen wehren, der grausamen Behandlung und Ermordung so vieler Menschen jährlich zu gedenken. Der Abneigung gegen dieses Gedenken geht etwas ganz anderes voran. Die ideologische Ausschlachtung des Holocausts auf dem Rücken der Opfer. Das ewige Schwingen der Nazi-Keule gegen jede Meinung abseits der transatlantischen, imperialistischen Agenda.
Der Holocaust wurde und wird vor allem seit rund 30 Jahren im verstärkten Maße Gedankenverbrechern, Globalisierungskritikern, Israel-Kritikern, Kritikern an der Holocaust-Industrie, Kritikern an der ungezügelten Einwanderung, Kritikern an der fehlenden Integrationsleistung von Migranten, Kritikern des transatlantischen Bündnisses, Kritikern an der europäischen Union, Souveränitätsverfechtern, usw. usf. mit Brachialgewalt um die Ohren gehauen.
Und wenn Politik und Medien allerspätestens seit dem 11.September 2001 jedes Verbrechen (Hundertausende Tote im Irak und Afghanistan, Verbrannte Erde und unfassbares Elend nach jedem west-imperialistischen Krieg, der stets auf Lügen aufbaute, Folter, KZs, Überwachungsstaat, Zerstörung der Demokratie, etc.) auf ganzer Linie mitgetragen haben und zuletzt im Ukraine-Konflikt auf Stürmer-Niveau redeten bzw. berichteten, schamlos logen und mit Nazis paktierten, dann kommt jeden halbwegs rationalen Menschen das Kotzen, wenn dieser korrupte, elitäre Sauhaufen beginnt Kränze im Gedenken an den Holocaust niederzulegen. Das ist der absolute Zenit schamloser Heuchelei.


„Es gibt nicht mehr viele Opfer, aber noch sind sie da. Und ihnen schmettern wir entgegen: >Es muss doch mal Schluss sein? Ausgerechnet wir?<“

Heute sterben jeden Tag hunderte Menschen aufgrund der Verbrechen des Westens inklusive des deutschen Marionetten-Staates. Menschen werden nach wie vor gefoltert, vermutlich auch nach wie vor in europäischen Geheimgefängnissen. Wir rüsten und expandieren seit dem Untergang der Sowjetunion für den atomaren Erstschlag gegen Russland, um dann voller Pathos den wenigen 100-jährigen zu gedenken, die – und das ist nicht der Punkt – selbstverständlich auch Furchtbares mitgemacht haben. Der Punkt ist die gigantische Unverhältnismäßigkeit, die nur durch Druck und massivste Lobbyarbeit erklärt werden kann. Und wer glaubt schon wirklich, dass das Gedenken zu Ende ist, wenn das letzte Opfer verstorben ist. Nur wenige Jahrzehnte vor dem Holocaust hat Belgien 10 Millionen (!) Kongonesen bestialisch verrecken lassen oder ermordet. Kein Mensch weiß das. Nicht einmal die Belgier selbst. Bist du unterprivilegiert und schwarz, hast du halt keine Lobby und damit auch keine politische Macht. Und was bitte heißt „Ausgerechnet wir?“. Wer ist „wir“? Ich gehöre da nicht dazu.


„Klar, lieber erinnern wir uns an Karl den Großen, Bismarck oder die Wiedervereinigung“

Wann erinnern wir uns denn Karl des Großen oder Bismarcks?


„Aber Ausschwitz ist nun mal passiert. Warum sollten wir ausgerechnet das Kapitel der Judenverfolgung hinter uns lassen?“

Umgekehrt wird ein Schuh draus: Warum muss dieses Kapitel mit aller Gewalt zur aller Zeit stets präsent sein? Warum werden wir von Kindesbeinen an nicht über die tatsächlichen ökonomischen und massenpsychologischen Mechanismen unterrichtet, die zu solchen Verbrechen führen? Warum werden wir dumm gehalten und wieso wird uns wie Minderbemittelten erklärt, dass es Rassismus und Nationalismus sind, die solche Verbrechen hervorbringen, wenngleich vollkommen klar ist, dass Rassismus und Nationalismus nur völlig austauschbare Ideologien sind, die den Holocaust nicht einmal ansatzweise erklären. Oder warum hat eine humanistische Ideologie wie der rote Sozialismus 100 Millionen Opfer am Gewissen, während sein braunes Pendant "nur" auf 6 Millionen kommt?


„Dieser Teil unserer Geschichte ist in seiner Abartigkeit so einzigartig, dass er gar nicht vergessen werden kann. Ich bin dritte Generation. Ich war nicht dabei. Und trotzdem habe ich mich geschämt als ich wieder diese Bilder gesehen habe, weil es zu meiner Identität als Deutsche gehört, ob ich will oder nicht.“

Jetzt wird’s interessant. Nationalismus ist in allen Bereichen verpönt, aber beim Holocaust sprechen wir von „unserer Geschichte“. Da sind wir dann plötzlich Deutsche, sonst immer Europäer, Kosmopoliten und Weltbürger. Der Holocaust kennt also Ländergrenzen, in denen die Schuld kultiviert wird, denn es sind „ausgerechnet wir“, die in der Sippenhaft verbleiben, weil wir in diesen künstlichen, von Menschen gezeichneten Grenzen aufgewachsen sind. Der Holocaust ist also immer nationalistisch. Und Anja will uns sogar weismachen, dass sie sich geschämt hat, weil es zu ihrer „Identität als Deutsche“ gehört. Merke: Beim Holocaust gibt es eine nationale Identität, gibt es nationalistischen Scham auf sein Volk und sein Land. Wie blöd, wie reaktionär, wie nationalistisch und biologistisch muss man eigentlich drauf sein, um sich für Dinge zu schämen, die man gar nicht getan hat? Sagt man nicht immer über Patrioten, auf ein Land stolz zu sein kann nur jener, der selbst nichts vorzuweisen hat, auf das er stolz sein kann. Hat Anja nichts Persönliches, dass ihr die Schamesröte ins Gesicht treibt? Offensichtlich nicht, sonst würde sie nicht vor der Kamera so einen unglaubwürdigen Schwachsinn verzapfen.

Übernimmt eigentlich auch der Migrant diese Erbsünde, wenn er die Grenze übertritt? Oder erst mit Verleihung der Staatsbürgerschaft? Muss sich der Schwarze oder der Moslem in Zweiter und Dritter Generation auch schämen? Nein? Dann halten wir also den Schuldkult nicht nur in nationalen Grenzen, sondern auch in Biologischen. Der Holocaust – der letzte Rest an Nationalismus und Rassismus, dem wir noch frönen?


„Pegida-Demonstranten in Dresden, die sich aufregen über die vielen Ausländer in Deutschland. Ganz ehrlich? Da ist mir dann wirklich schlecht geworden.“

Äpfel und Birnen. Ganze 1,6% (!!) der Deutschen wählten damals die NSDAP für den Kampf gegen das Judentum (Quelle: "Warum sie Hitler wählten"). Die Juden waren damals derartig gut integriert (und gebildet!), dass man damit keine Wahlkämpfe gewinnen konnte. Der NS-Staat musste erst durch massive Propaganda das Volk mit dem Judenhass infizieren, damit die zügellose Hetze auch dort akzeptiert wurde.
Pegida dagegen ist eine Volksbewegung aus Menschen, die es satt haben, dass ihr Land (achja, das gibt es ja nicht abseits des Holocausts) und ihre Identität (ah, die gibt es ja auch nicht abseits des Holocausts), und ihre Kultur (sorry, die muss ja Multikulti-Toleranzromantik sein) durch Überfremdung zerstört wird. Es geht hier nicht um DIE Ausländer, denn niemand dort demonstriert beispielsweise gegen Asiaten oder Juden, sondern um die Herausbildung einer ungebildeten, unterprivilegierten Schicht, welche die westlichen Errungenschaften schrittweise aushöhlt, wie das auch der Spiegel bereits 2007 erkannte, als er noch darüber schreiben durfte:

www.spiegel.de/spiegel/print/d-50990541.html

Oder erst kürzlich der Bürgermeister von Berlin-Neukölln Heinz Buschkowsky in seinem lesenswerten Text hier:

www.derhauptstadtbrief.de/cms/index.php/105-der-hauptstadtbrief-126/677-ein-teil-der-gesellschaft-wendet-sich-ab

Schuld daran sind nicht die Moslems die hierher kommen. Schuld daran ist eine Politik, die entweder einer expliziten Agenda folgt, um derartig gegen die Interessen von Land und Leute zu agieren oder aber aus Politikern besteht, die zweifelsfrei zu den dümmsten Individuen der letzten 6000 Jahre patriarchalischer Geschichte gehören. Denn dass zwei derart unterschiedliche Kulturstufen (im Spenglerschen Sinne) mit derart unterschiedlichen Weltanschauungen und Bildungsniveaus in dieser Masse niemals händchenhaltend und „Kumbaya“-singend ums Lagerfeuer tanzen werden, wird wohl der Dümmste begreifen.

Interessant finde ich auch, dass diese Dame vom Judenhass automatisch zu Pegida schwenkt. Gerade beim Judenhass fällt mir zuerst der Islam ein. Jahrelang bläute man uns ein, dass der Antisemitismus in Deutschland und Österreich unaufhörlich steigt. Dass dieser aber mit der Migration von Moslems korreliert, verschwieg man. Eine Studie über den Antisemitismus in Österreich ergab, dass 55% (!) aller in Österreich lebenden Muslime fundamentalistisch eingestellt sind und „handfeste Judenfeinde“ sind. 79% (!) aller in Österreich lebenden Muslime stimmen der Aussage zu, dass man Juden nicht trauen kann. (Quelle: http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/3800386/FundamentalismusStudie_Homo-J... )

Aber da wird Frau Reschke nicht schlecht und sie schämt sich auch nicht für ihr Land oder "ihre Leute" (der Islam gehört ja zu Deutschland, wie wir wissen), ja nicht einmal für ihre Politiker, die das verbrochen haben. Lieber tun wir alljährlich Kränze niederlegen und gegen berechtigte Anliegen der steuerzahlenden Mittelschicht hetzen, denn dann wird am Ende mit Sicherheit alles gut.

Beste Grüße
Phoenix5

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Ein Buch für Keinen - Der Kapitalismus nach Paul C. Martin


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