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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Eine Stunde Volkswirtschaften ist wie 10 km Radfahren. - trosinette, 28.02.2017, 12:15


    > Wenn ihr, die sog "Debitisten", dies alles nicht "im Forum bereits vor
    > Urzeiten geklärt" habt, dann habt ihr gar nichts (abschließend) geklärt
    > und nur wenig verstanden
    .

    Unter dieser Voraussetzung würde ich vorschlagen, Du setzt Deinen selbst auferlegten Missionierungsauftrag vielleicht auf parteipolitischer Bühne fort, wo Du lernwillige und aufgeschlossene Checker antriffst und Deine Vergleiche von Äpfel mit Birnen, Fahrradkette mit Vo-Wi auf fruchtbaren Boden fallen. Der Sigmar kennt sich mit „Fahrradkette“ auch gut aus.


    Bis jetzt 42 - 46% für Marine Le Pen im zweiten Wahlgang - Theo Stuss, 28.02.2017, 11:46


    Hallo Nereus,

    diese Zahlen hatte ich am Sonntag dem Figaro entnommen. Sie gelten je nachdem, ob Fillon oder Macron in zweite Rennen käme.

    Nur, was die offiziellen Umfragen nicht berücksichtigen, sind das Momentum und die derzeitige Dynamik für Marine. Sie hat 7% in den letzten Tagen zugelegt, und, was entscheidend ist:

    90% ihrer potentiellen Wähler geben an, ihrer derzeitigen Entscheidung treu bleiben zu wollen.

    Hingegen sind es im Falle Fillons nur 60% und Macron kommt nur auf 40%. So stand es vor einigen Tagen im Parisien, wie mir gerade ein Freund aus Paris am Telefon versicherte.

    Man bedenke, daß Fillon, der Macron hier aussticht, kaum Chancen auf den zweiten Wahlgang hat. Macron hätte also gegen Marine keine Gefolgschaft unter den Wählern, auf die er zählen könnte. Überhaupt, wer ist denn Macron? Wer kannte den denn vorher?

    Die Wahl in den Niederlanden könnte den Ausschlag geben. Die Christdemokraten wollen mit der Partei von Geert Wilders koalieren und bringen einen Austritt des Landes aus der EU ins Gespräch. Das wäre Wasser auf die Mühlen von Marine Le Pen.


    Geld, "Lohn", Buchführung, Import/Export .. - Beo2, 28.02.2017, 11:24


    >> GELD ist ein Teil der gesamtwirtschaftlichen Buchführung .. ein beurkundetes Beleg/Bescheinigung über einen legitimen Anspruch auf REALE Güter und Dienstleistungen.
    > Quatsch. Das haben wir im Forum bereits vor Urzeiten geklärt: Du hast keinen legalen Anspruch, dass dir irgendjemand irgendwelche reale Güter oder Dienstleistungen für Geld verkauft.

    So so, Quatsch, von "euch" geklärt. Dann erkläre mir bitte, warum ca. 40 Millionen Menschen in DE werktags jeden Morgen zum Arbeitgeber fahren, um dort zu arbeiten? Sie bekommen dafür ja nichts weiter als Geld, d.h. an sich wertloses Papier oder eine Zahl auf ihrem Girokonto. Sind die alle dämlich? .. und wie überleben sie dann überhaupt?

    Also, es gibt eine stillschweigende Über'Einstimmung (Zustimmung) aller Wirtschaftsteilnehmer eines Landes, dass sie gewisse spezielle Art von "Belegen/Bescheinigungen/Quittungen", Geld genannt, als vorläufige Zahlungsmittel für eigene reale Leistungen akzeptieren. Eine solche stillschweigende Akzeptanz von jenen Quittungen innerhalb einer größeren Gruppe von Menschen - die auch täglich überprüft werden kann, indem man damit einkaufen geht - wird BONITÄT (Kreditwürdigkeit) oder KAUFKRAFT eines Zahlungsmittel genannt. Sie ist niemals absolut oder weltweit, sondern kann Schwankungen unterliegen. Auch unterscheiden sich die verschiedenen Währungen der Länder gerade hierin beträchtlich.
    Wer gegen Geld (Quittung) etwas Reales leistet, gibt also auf Vertrauensbasis einen sog. Leistungskredit (eine Art Lieferantenkredit) an die Wirtschaftsgemeinschaft ab, was ihm eben mit Geldscheinen quittiert wird. Damit ist man natürlich noch nicht reell bezahlt. Der Leistungsgeber vertraut ganz fest darauf, dass er gegen Vorlage seiner gesammelten Leistungsquittungen (Geld) jederzeit! eine von ihm gewünschte oder wenigstens nutzbare reale Gegenleistung erhalten wird .. sonst würde er als Bezahlung gleich Butter, Hühnereier, Hose, Wohnung etc. im Tausch verlangen. Letzteres findet dann tatsächlich nach jedem Wirtschaftskollaps statt, wenn das Geld seine Bonität verliert.

    "Wir" sehen also, dass die Lohnabhängigen sachlogisch Gläubiger der Unternehmer (insgesamt) sind, solange sie ihren Geldlohn noch nicht für die Produkte ihrer Arbeit (Konsumgüter) ausgegeben haben. Ihre Arbeitsleistung wird ihnen von ihren Arbeit"gebern" mit dem Geld lediglich quittiert/bescheinigt.
    Übrigens, die Sklaven wurde ursprünglich direkt mit Lebensmitteln, Kleidung etc. und einer schäbigen Hütte entlohnt - sie wurden für eine kalkulierte Zeitdauer natürlich am Leben erhalten, damit ihre Arbeitskraft länger gemolken werden kann. Heutzutage bekommen sie unspezifische "Warenbezugsscheine/Quittungen" (Geld), damit sie sich jene Dinge selbst in den Geschäften der Unternehmer und sonstiger Leistungsanbieter (z.B. Wohnungsvermieter) kaufen.

    Wenn ihr, die sog "Debitisten", dies alles nicht "im Forum bereits vor Urzeiten geklärt" habt, dann habt ihr gar nichts (abschließend) geklärt und nur wenig verstanden.
    _____________________________

    Und noch etwas können "wir" langsam erkennen: Unternehmer, die "ihre" Produkte ins Ausland verkaufen, betrügen gewissermaßen ihre Landsleute um die reelle Bezahlung, weil sie das reale Äquivalent für die im Unternehmen geleistete Arbeit gar nicht an das Publikum liefern. Sie machen sich mit der eigentlichen Entlohnung, d.h. mit der Ware einfach aus dem Staub und verticken diese woanders. Das ermöglicht ihnen zudem, die Anzahl der Quittungen (Geldscheine), welche sie ihren Arbeitskräften als Lohn aushändigen, beliebig nach unten zu senken (sogar gegen Null), da sie den Rücklauf derer Kaufkraft gar nicht benötigen. Auch die Unternehmer benötigen ja solche beglaubigten Geldscheine, um sich und ihre Familien zu ernähren. Dies können sie aber auch im Ausland tun oder sich regelmäßig Ware zum privaten Verbrauch aus dem Ausland kommen lassen.
    Daraus folgt, dass die exportierenden Unternehmer nur dann einen Betrug an ihren Arbeitskräften vermeiden können, wenn sie für das im Ausland erhaltene Geld dortige Ware von gleicher Qualität und vergleichbar hohem Nutzwert kaufen und nach hierher importieren, und diese Ware hier ihren Arbeitskräften zum Konsum anbieten. Dies macht wiederum verständlich, warum frühere und klügere Volkswirte (WiWissenschaftler) immer wieder gefordert haben, dass gesunde! nationale Volkswirtschaften unbedingt eine ausgeglichene Außenhandelsbilanz anstreben müssen oder sollten. Ganz abgesehen davon, dass überschüssig importierende Länder ihre eigene Produktivwirtschaft vermodern lassen und einfach nur Geld drucken oder irgendwo klauen (z.B. auch Edelmetalle, Rohstoffe etc.). Oder sie haben reiche Sponsoren im Ausland, die ihnen Geld für die Importe geben.

    > Es gibt keine gesamtwirtschaftliche Buchführung.

    Aber gewiss gibt es so etwas wie eine "gesamtwirtschaftliche Buchführung". Was glaubst Du, warum eine korrekte Buchführung von Unternehmern und Selbstständigen vom Finanzamt verlangt und auch geprüft wird? Warum sind Unternehmer zudem bilanzierungspflichtig? .. und haben ihre Bilanzaufstellung (nebst Anlagen) jedes Jahr an das Finanzamt zu liefern?
    In diesen zahlreichen Büchern und Tabellen steht u.a. auch alles über das Geld (Liquidität), das sich im Umlauf befindet. Die Beamten können durch die Prüfung der vorgeschriebenen Buchführung sogar weitgehend zuverlässig überprüfen, wer wem wieviel Geld gegeben hat und wofür.
    Diese Bücher (in Kopie) gehen an das FM sowie an die BuBa, wo gesamtwirtschaftliche Summen und Rechnungen erstellt werden. Diese sind die Grundlage für die Wirtschaftspolitik der Regierung sowie für die Geldpolitik und die Aufsichtstätigkeit der Bundesbank.
    ___________________________

    Das GELD ist eine spezielle Art von fälschungssicher beglaubigten Quittungen über geleistete reale Leistungen (Lieferungen), welche Bewegungen von Waren und Dienstleistungen abbilden und den Leistenden bescheinigen .. und welche von der Bundesbank gegen hinterlegte Pfänder (Leistungen) oder gegen vertrauenswürdige, terminierte Rückgabeversprechen vorübergehend an bestimmte Teilnehmer (Banken und/oder Staat) herausgegeben werden. Diese sind zugleich legitime Ansprüche auf eine reale Gegen-/Rückleistungen, was KAUFKRAFT genannt wird.
    Zum Tilgungstermin sind sie an die ZB zurückzugeben und die Pfänder gehen dann ebenfalls an ihre Eigentümer zurück. Diese Quittungen, Geld genannt, wandern vom Teilnehmer zum Teilnehmer praktisch immer nur gegen reale Leistungen (auch bei nachfolgenden Darlehen), bis sie wieder bei ihrer Quelle, bei der ZB landen, wo sie vernichtet oder aus dem System ausgebucht werden.

    Mit Gruß, Beo2


    Wie stehen die Chancen der Gold-Marie? - nereus, 28.02.2017, 11:02


    Hallo Theo!

    Was sagt die Gerüchteküche in Frankreich zur kommenden Wahl?

    Hat LePen eine echte Chance oder bildet man wieder ein "Nationale Front" - wie einstmals in der DDR - und verhindert, wie kürzlich in Austria bei der Wahl des Bundespräsidenten, eine konservative Wahl?

    Wenn Frankreich an LePen fällt, dürfte es in Brüssel ein Erdbeben geben und anderswo auch.
    Das wäre das Ende der Kommissare.

    mfG
    nereus


    Vive la France! - Apostroph, 28.02.2017, 10:44


    und Marine mit Putin.....


    Grossen Dank f.d. Bericht von vorderster Front.


    Politisch grüssend.


    Apo'


    die Minenaktien hat es gestern TOTAL verhagelt - Apostroph, 28.02.2017, 10:41


    > Heute nur verbal, ohne Chart.
    > Es gilt immer noch das hier:
    > http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=427498
    > Das Aufwärts-Muster seit der Wende bei 1123 $ (bisher ging es um gut 130
    > $ nach oben) ist leider nicht sehr aussagekräftig, aber ich bleibe
    > weiterhin long. Eine Korrektur ist jetzt jederzeit möglich, beispielsweise
    > bis 1215 $ oder auch 1180 $. Einen Stopp für einen zeitweisen Ausstieg
    > muss jeder nach Gutdünken selber setzen, ich persönlich werde ihn
    > wahrscheinlich erst bei 1175 $ setzen.


    Wenn diese Preisfindungen einen Vorläufer bedeuten, dann wird Gold bald Richtung USD 1.180.00 und tiefer abdriften. Wenn nicht, haben wir jetzt maximale Kaufkurse für eine grosse Anzahl Minenaktien.

    Allerdings hocken überall Mahner: Gold und HUI, nun wieder Pfui


    Oder bastelt Trump an einem Goldbesitz-Verbot?


    Apo'


    Repräsentativ oder nicht? - Monterone, 28.02.2017, 10:34


    Hallo nereus,

    > Ob das mit den KiFi generell stimmt, würde ich noch in Zweifel ziehen,
    > denn nicht alles, was sich dort herumtreibt, dürfte pädo .. sein.
    > Doch es erhellt eine andere These, die in früheren Zeiten sehr wohl
    > geäußert werden konnte, auch wenn es nicht unbedingt Mainstream war.

    Schau'n mer mal. Ich habe eine Liste mit Namen von Männern vorliegen, die im Verdacht standen, in die Dutroux-Affäre verwickelt zu sein. Dort finden sich Ministerpräsidenten, Minister, höchstrangige Juristen, Bank- und Industriebosse sowie der ehemalige Bilderberger-Chef Etienne Davignon.

    Angenommen, die belgischen Verhältnisse wären für alle demokratischen Staaten repräsentativ, ist für mich klar, was das heißt.

    > Man muß kein Freund der Kirche und der Monarchie sein, aber man sollte
    > wenigstens zur Kenntnis nehmen, daß systematische Wühlarbeit nicht nur
    > gesellschaftliche Verhältnisse ändert sondern auch das eigene Hirn
    > deformiert.

    Auf dieser Linie bin ich inzwischen auch, alter Pfaffenfresser und einer, der jahrzehntelang den Standpunkt vertreten hat, Marie-Antoinette und Louis XVI seien zurecht geköpft worden.

    > Das da etwas schrillt, erkennen wir an dem geifernden Schaum vorm Mund,
    > wenn die „ins Visier Geratenen“ echte Gegenwehr verspüren.
    > Dann ist es schlagartig vorbei mit ihrem moralinsaurem Geschwätz, dann
    > mutieren sie zu eifernden Verfolgern.

    Das Europaparlament hat eine Richtlinie erlassen, wonach Äußerungen diffamatorischen, rassistischen und xenophoben Charakters nicht mehr aus dem EU-Parlament übertragen werden.

    Die EU behält sich vor, die jeweiligen Videos zu unterbrechen und den betreffenden Abgeordneten mit einer Geldbuße von 9.000 Euro zu belegen.

    http://www.egaliteetreconciliation.fr/Le-Parlement-europeen-autorise-la-censure-des-propos-racistes-44386.html

    Diese Maßnahme dürfte vor allem den Sinn haben, Nationalisten noch mehr zu strangulieren, als das ohnehin der Fall ist.

    Ein für Telegraph und Huffington Post arbeitender Journalist twittert, *die EU habe wieder einmal ihr anti-demokratisches Erbe bestätigt*.

    Genau andersrum wird ein Schuh draus. Die EU erweist sich als Teil einer zusehends ihrer Vervollkommnung entgegenstrebenden Demokratie.

    Wir dürfen Zeuge sein, wie der demokratische Geist zu immer neuen Höhenflügen ansetzt, vergleichbar einem Ikarus der absoluten politischen Abartigkeit.

    Nicht auf Flügeln des Gesanges, sondern auf denen von Raub und Völkermord.

    Monterone


    Einspruch - Rotti, 28.02.2017, 10:28


    > Aufforderung zur Massenabschiebung ist Aufhetzung zum Mord, weil es
    > unausweichlich Zwischenfälle geben wird.

    Servus Theo Stuss!

    Der Mordversuch startete bei der unkontrollierten Einreise. Bereits hier wurden massiv Gesetze gebrochen.

    M.f.G.
    Rotti


    Jurisprudenz: 50 bei 30km ist zukünftig Mordversuch! - Theo Stuss, 28.02.2017, 10:14


    Aufforderung zur Massenabschiebung ist Aufhetzung zum Mord, weil es unausweichlich Zwischenfälle geben wird.


    was lange währt, wird nicht immer gut - nereus, 28.02.2017, 09:53


    Hallo Monterone!

    Du schreibst: .. auf diese Weise hätten die Richter schon zu Zeiten von Louis XIV begonnen, die Monarchie zu unterminieren.
    Ohne es wirklich direkt zu sagen, scheint Marion Sigaut der gleichen Meinung zu sein wie wir beide, daß westliche Demokratie und Wertegemeinschaft von Kinderf... regiert werden.


    Ob das mit den KiFi generell stimmt, würde ich noch in Zweifel ziehen, denn nicht alles, was sich dort herumtreibt, dürfte pädo .. sein.
    Doch es erhellt eine andere These, die in früheren Zeiten sehr wohl geäußert werden konnte, auch wenn es nicht unbedingt Mainstream war.

    Sie lautet: Gewisse Kreise sägen schon sehr lange an den Fundamenten des christlichen Abendlandes, um ihre Welt real entstehen zu lassen.

    Man muß kein Freund der Kirche und der Monarchie sein, aber man sollte wenigstens zur Kenntnis nehmen, daß systematische Wühlarbeit nicht nur gesellschaftliche Verhältnisse ändert sondern auch das eigene Hirn deformiert.

    Wenn Marine Le Pen sich, wenn auch unausgesprochenerweise auf Marion Sigaut bezieht, dürften bei einigen die Alarmglocken schrillen.

    Das da etwas schrillt, erkennen wir an dem geifernden Schaum vorm Mund, wenn die „ins Visier Geratenen“ echte Gegenwehr verspüren.
    Dann ist es schlagartig vorbei mit ihrem moralinsaurem Geschwätz, dann mutieren sie zu eifernden Verfolgern.

    mfG
    nereus


    Sehr interessant, was Marine Le Pen durchblicken ließ - Monterone, 28.02.2017, 09:02


    Guten Morgen nereus,

    > Scharf griff sie die gängige Praxis der Jurisprudenz an, mit welcher
    > Richter sich anheischig machen, Gesetze abzuändern, ja, diese praktisch
    > aufzuheben.


    Marine Le Pen griff ein Argument auf, das ich zum ersten mal bei der extrem demokratiekritischen Marion Sigaut gefunden habe, die schreibt, auf diese Weise hätten die Richter schon zu Zeiten von Louis XIV begonnen, die Monarchie zu unterminieren.

    Ohne es wirklich direkt zu sagen, scheint Marion Sigaut der gleichen Meinung zu sein wie wir beide, daß westliche Demokratie und Wertegemeinschaft von Kinderf... regiert werden.

    Wenn Marine Le Pen sich, wenn auch unausgesprochenerweise auf Marion Sigaut bezieht, dürften bei einigen die Alarmglocken schrillen.

    Außerdem paßte das hervorragend zur Linie von Donald Trump.

    Monterone


    Bitcoin: Vontobel-Zertifikat nicht mehr handelbar, aber Alternative verfügbar - Posting von CWA, 28.02.2017, 08:55


    Das Partizipationszertifikat VN5MJG/DE000VN5MJG9 ist gemäß Aussage zweier Banken seit 1.1.2017 aus US-steuerlichen Gründen nicht mehr in Deutschland handelbar.

    Dagegen kann man Bitcoin Investment Trust Registered Shares o.N. (WKN A1TNV9/ISIN DE000A1TNV91) über New York kaufen. 10 Anteilen entsprechen dem Wert eines Bitcoins


    Mal wieder Kultur gemischt mit viel Humor! - Posting von Kirsch, 28.02.2017, 08:54


    Ich war am Samstag in Bad Harzburg bei einer Veranstaltung des hiesigen Kulturclubs,
    Titel: “The Cast”, Die Opernband, Oper macht Spaß!
    Diese Veranstaltung war für mich das Beste, was ich bisher in Bezug auf klassische Musik gesehen und gehört habe! Wer rechnet in so einem kleinen Städtchen mit so einer großartigen Veranstaltung! Die Stimmen der 3 weiblichen und 3 männlichen Sänger waren opernbühnentauglich, vorgetragen von jungen Menschen in Straßenkleidung mit einem Sinn für Humor und dem Wunsch, engen Kontakt mit dem Publikum zu bekommen. Und das ist ihnen voll gelungen! Die Sänger verließen immer wieder die Bühne und liefen Opernarien schmetternd durch die Zuschauerreihen. Das Publikum tobte, standing ovations, tosender Applaus!

    Als nach der Pause die Bühne leer blieb, und nur der einzige Musiker auf dem Klavier die Anfangstöne eines Stückes anspielte, geschah nichts. Plötzlich ertönte hinter den Zuschauern der Gefangenenchor von Nabucco, in einer Intensität, dass es uns kalt den Rücken runter lief, “Gänsehaut-Feeling” pur! Diese Veranstaltung kann ich nur jedem empfehlen, es hat mich für einige Stunden glücklich gemacht! In dieser unruhigen Zeit brauche ich so etwas manchmal sehr dringend!

    Hier ein Link zu der Gruppe, die wohl in Berlin lebt:
    https://thecastmusic.com/media/video/bar-jeder-vernunft-2016
    kirsch


    Unterschiede - Olivia, 28.02.2017, 08:05


    > Es müssen aber noch andere Faktoren eine Rolle spielen, hauptsächlich
    > mangelnde Selbstreflexion m.M.n., denn, wenn man statt Trump z. B. den
    > Namen Soros schreibt, werden nämlich die, die gerade noch das
    > Trump-Bashing auf schärfste verurteilt haben zu genau den gleichen,
    > voreingenommen Bestien oder besser, wie Mausfeldfeld sagt, Lämmer;-)
    >
    ..............

    Verstehst Du die Unterschiede wirklich nicht?

    Bei den Soros-Organisationen handelt es sich um ausländische Organisationen mit enormen Geldmitteln, die massiv in die "inneren" Angelegenheiten von Staaten eingreifen, ohne dass die Öffentlichkeit darüber entsprechend informiert wird.... Nationbuilding! Schau Dir die "Blutspuren" an, die dieses "Nationbuilding" nach sich zieht.

    Bei dem anderen - Trump - handelt es sich um einen von der überwältigenden Mehrheit der US-Wahlbezirke gewählten Präsidenten.

    Nun kann man mit Sicherheit gegen die Politik und die Wortwahl eines amtierenden Präsidenten sein, das gehört zu den demokratischen Rechten. Es rechtfertigt aber keinesfalls BRANDSCHATZUNG und Zerstörung (Uni Bekeley), weil man ANDERER Meinung ist. Es rechtfertigt erst recht nicht, dass man so von Sinnen ist, dass man gleich zu "Mordwerkzeugen" oder "Mordphantasien" greift. DAS sind Produkte der Stimmungsmache einer instrumentalisierten Presse.

    Eine "schweigende" Mehrheit in den USA hat einen Präsidenten gewählt, der ihnen "Jobs" verspricht und das in Sätze kleidet wie "ich mache Amerika wieder groß". Wenn man der Überzeugung ist, dass Trump ALLES falsch macht, dann kann man das ausdrücken. Die Realität wird dann darauf schon Antwort geben. Vielleicht vergrößern sich ja die Zeltstädte in den USA. Vielleicht tun sie das aber auch nicht!

    JEDEM Präsidenten werden 100 Tage als Chance gegeben! JEDEM bisher! Was also ist hier passiert, dass man den Eindruck hat, die "demokratischen" Kräfte hätten einen Staatsstreich geplant? "Alle" sprechen inzwischen entweder vom "physischen Exitus" Trumps oder von Impeachment?

    Und "Soros" soll sich dahingehend geäußert haben, dass er Trump stürzen will.
    DAS nennt man Nationbuildung! Und das betrifft offenbar nicht nur die Ukraine und Nordafrika, sondern auch die USA. Und mit so immensen Geldmitteln, die da im Hintergrund zur Verfügung stehen (siehe Wahlbudget Clinton) KANN man die Presse "gleichschalten".

    Man sollte sich über die immensen Geldmittel unterhalten, die es "unsichtbaren" Kräften ermöglichen, alles außer Kraft zu setzen, was sie wollen.

    Bisher habe ich jedenfalls noch nicht gehört, dass Personen, die gegen SOROS und seine "Aktivitäten" sind, sich dafür ausgesprochen haben, dass "man" ihn umbringt. In Bezug auf Trump ist das jedoch bereits der Fall. Der Bevölkerung werden ein paar "Brocken" hingeworfen und sie hüpfen über jedes Stöckchen. Da haben die Medien inzwischen wirklich ganze Arbeit geleistet. In den USA "hüpfen" wenigstens nicht alle über die "Stöckchen", denn die sprechen Englisch und hören die Originalreden. Das jedoch ist in Deutschland nicht der Fall.

    * Man könnte sich übrigens auch über die immensen Geldmittel unterhalten, die es ermöglicht haben, 1 - 2 Millionen junge Männern in einer solchen Geschwindigkeit von verschiedenen Kontinenten aus nach Europa zu "verschiffen/verfrachten".


    da ist kein Widerspruch - nereus, 28.02.2017, 07:37


    Hallo SevenSamurai!

    Du schreibst von einem Widerspruch in der Rede von Marie LePen, wie sie uns Theo übermittelte.
    Schauen wir uns Deine Extrakte mal genauer an.

    Scharf griff sie die gängige Praxis der Jurisprudenz an, mit welcher Richter sich anheischig machen, Gesetze abzuändern, ja, diese praktisch aufzuheben.
    (...) Rechtsgleichheit aufs Spiel gesetzt hatten.


    und

    Als sie forderte, ausländischen Rechtsbrechern die Strafen angedeihen zu lassen, die sie in ihren Heimatländern gewohnt seien, brach im Saal Jubel aus.

    Ich sehe da keinen Widerspruch.
    Wo ist denn da einer?

    Im ersten Beispiel bemängelt sie das Aushöhlen des französischen Rechts, wobei Richter offenbar die Gesetze beugen, aus welchen Gründen auch immer.
    Im zweiten Beispiel werden den Rechtsbrechern, die offenbar keine Franzosen sind, Strafen angedroht, die in ihren Heimatländern üblich sind und somit der dort herrschenden Rechtslage entsprechen.

    In den Beispielen geht es also um die Einhaltung der Gesetze und nicht darum, ob hier eine Gesetzgebung der anderen (moralisch) überlegen ist.
    Prinzipiell folgt das der Linie der ermordeten Berliner Richterin Heisig, die eine schnelle und zügige Anwendung bestehenden deutschen Rechts forderte, um dem pubertären Egos diverser „Vollspacken“, deren Handlungen sich regelmäßig im Rahmen des Strafrechtes bewegten, etwas Handfestes entgegenzustellen, nach dem Motto: Wehret den Anfängen.
    Der Hinweis auf das Recht in den Heimatländern läßt schon mal die klaffende Differenz erahnen, die ggf. bei deutlich höheren Strafen die Lust zur Tat deutlich minimieren würden.


    mfG
    nereus


    Kann man verschiedener Meinung drüber sein. - helmut-1, 28.02.2017, 05:30


    Wenn man das Versagen der zuständigen Behörden im Fall Amri so folgert, das man keine Videoüberwachung braucht, - dann ist das eine falsche Schlußforderung. Jasinna sagt das zwar so nicht in dieser Form, aber man könnte es unterschwellig so verstehen.

    Ich hab vor kurzer Zeit zum selben Thema in f+f einen Beitrag reingestellt, wo ich meine Meinung klargestellt und begründet habe. Mit dem Resultat als "pro-Video".
    https://www.fischundfleisch.com/hellmut-1/der-ueberwachungsstaat-32064


    Meine Meinung - Kaladhor, 28.02.2017, 00:38


    > Im vorliegenden Fall ist das Gericht davon ausgegangen, dass jemand, der
    > mit mehr als 160 Stundenkilometer, wenn auch nachts, in der Berliner
    > Innenstadt über rote Ampeln rast, den Tod unbeteiligter Verkehrsteilnehmer
    > billigend in Kauf nimmt.

    Doch, genau das ist es aber! Wer mit solchen Geschwindigkeiten innerhalb einer Ortschaft unterwegs ist, der nimmt es nicht nur billigend in Kauf, andere zu schädigen. Nein, so jemandem ist es schlicht und ergreifend vollkommen gleichgültig, ob andere durch das eigene Verhalten zu Schaden kommen.

    > Ich behaupte einmal, dieses Urteil wird vor dem 5. Strafsenat keinen
    > Bestand haben:

    Hoffentlich nicht!

    > Der vorliegende Fall unterscheidet sich von den meisten anderen
    > Tötungsdelikten dardurch, dass sich hier das Täterverhalten auch gegen
    > das eigene Leben richtet. Wer rast und den Tod anderer Verkehrsteilnehmer
    > billigend in Kauf nimmt, der nimmt dann als Kehrseite zwingend auch den
    > eigenen Tod billigend (Wollenselement) in Kauf. Suizidale Tendenzen wird
    > man bei den beiden 25 und 28 jährigen Fahrern nach deren Auftreten kaum
    > unterstellen können. Weiterhin macht auch das Gutachten der durch das
    > Gericht hinzugezogen Psychologin dieses deutlich. Beide dachten, das Risiko
    > im Griff zu haben. Sie wollten das eigene Ego stärken.

    Wenn man durch Raserei sein Ego stärken will, soll man bitte die nächstgelegene Rennstrecke aufsuchen und das dort klären, aber ganz sicherlich nicht in einer Stadt! Auf der Rennstrecke gibt es keinen Gegenverkehr, keinen querenden Verkehr, keine Fußgänger (ja, auch nachts können noch Fußgänger unterwegs sein) und vor allem breite Auslaufflächen....alles Dinge, die es in einer Stadt nicht gibt. Ich habe es ehrlich gesagt nie verstanden, warum solche Delikte nur als Ordnungswidrigkeiten behandelt werden. Wer mit stark überhöhter Geschwindigkeit durch Stadtstraßen rast, gestaltet sein Fahrzeug in eine Waffe um. Und genau so muss dann auch bestraft werden.

    > Das aber spricht dagegen, dass beide auch den eigenen Tod billigend in Kauf
    > genommen haben. Diese Erwägung spricht im Übrigen in den meisten ähnlich
    > gelagerten Fällen dagegen von Mord auszugehen, wie es alle Gerichte zuvor
    > gehandhabt haben.

    Das sind doch einfach nur idiotische Spitzfindigkeiten.

    Grüße,
    Kaladhor


    Selbsterklärende Gegenantwort - Literaturhinweis, 27.02.2017, 22:38


    > Gegenfrage: Techniker mit Universalwissen oder Strafverteidiger? Frag mal Elli, der kennt meinen akademischen Lehrer im Strafrecht[[lach]]

    Wissenschaft wird mit Argumenten, nicht von Autoritäten entschieden. Juristen kranken im Allgemeinen gerade daran, daher die Gutachterschlachten vor Gerichten, daß sie sich technisch meist nicht auskennen. (Patentanwälte, die i.d.R. Ingenieure sind, kranken daran, daß sie nicht Juristen sind - als ich mal eine Patentsache prüfen haben lassen, habe ich mir dafür wohlweislich einen Patentanwalt gesucht, der sowohl Diplom-Ingenieur war, wie auch die zweite juristische Staatsprüfung hatte - zu allem Überfluß war er auch noch doppelt promoviert; dennoch habe ich ihn einem ziemlichen Rigorosum unterzogen.)

    Andererseits ziehe ich vor mehreren BGH-Senaten den Hut, die ich habe sowohl in technischen wie in biologischen Fragestellungen manche Gutachter an den Rand dessen bringen sehen, ihre Habilitation zurückzugeben.

    > Der Unterschied zwischen einer Giftspritze und einem Auto dürfte sogar einem Techniker bekannt sein.

    Jede Analogie hinkt. Es ging (mir) um das Merkmal des 'gefährlichen Werkzeugs'. Erstmal. Sodann:

    > Falls nicht hier die Erklärung: Drücke ich auf eine Giftspritze, gefährde ich nur den Empfänger, fahre ich mit 160 km/h gegen ein anderes Auto gefährde ich mich selber und auch denjenigen, der im anderen Auto sitzt. Sollte eigentlich selbsterklärend sein?

    Ja. Aber das ist dennoch unerheblich. Dir ging es darum, daß diese beiden jungen testosterongesteuerten Rambo-Helden sich ihrer Sache so sicher gefühlt hätten, daß sie sich unverwundbar vorkamen. Und daher hätten sie nicht glauben können/müssen, daß sie auch andere verwunden/töten könnten, bloß, weil sie sich nicht in Todesgefahr sahen. Das halte ich für ein geradezu klassisches non sequitur.

    Denn genau das ist bei solchen Menschen nicht der Fall. Von der eigenen Unverwundbarkeit gehen viele aus, z.B. der junge Maler- und Verputzergeselle, der auf einem Gerüst stehend allen Ernstes meinte, da er schon mehrmals Stromschläge aus einer Steckdose 'unbeschadet' überstanden hatte, er könne an die unweit des Gerüsts verlaufende Freileitung fassen (was im Übrigen auch unzulässig war - dort muss entweder Sicherheitsabstand eingehalten oder die Leitung muß vor Aufstellen des Gerüsts an der Stelle isoliert werden, vom Betreiber).

    Nun griff er beherzt an einen der Leiter - und es geschah nichts. Seine staunenden Zuschauer begannen nun auch daran zu glauben, da könne einer über Wasser laufen; er hatte aber bloß zufälig den 'Nulleiter' erwischt.

    Noch übermütiger geworden, faßte er einen zweiten Leiter an, nunmehr natürlich eine stromführende Phase, und danach war von ihm nicht mehr viel übrig.

    Ähnlich siegessicher, gewendet auf ihr automobilistisches Können, mögen auch diese beiden Rabauken gewesen sein, jedenfalls interpretiere ich dieses psychologische Gutachten, das in der Presse auszugsweise zitiert war, so.

    Aber das erstreckt sich doch nicht, jedenfalls nicht, ohne darüber Beweis zu erheben, auf den dolus eventualis (vgl. im angelsächsischen Recht "... which is present when the perpetrator objectively foresees the possibility of his act causing death and persists regardless of the consequences, suffices to find someone guilty of murder.")

    Daß hier im deutschen Strafrecht evtl. Neuland betreten wurde, kann man so sehen - die klare Positionierung hat auch mich überrascht. Aber wenn man sich die Rechtsprechung des BGH zur Nötigung ('vergeistigter Gewaltbegriff') ansieht, die irgendwann im Gefolge der studentischen Sit-ins vor Straßenbahnen eine Nötigung aufgrund eines psychischen Mechanismus im Straßenbahnfahrer annahm und damit selbst über Konstrukte hinausging, die im Dritten Reich gang und gäbe waren, so stelle ich fest, daß die Interpretation von psychisch zu bestimmenden Tatvorsätzen und -wirkungen oftmals die aktuelle Rechtsprechung beeinflußt. Ich könnte mir gut vorstellen, auch wenn hier eine Klarstellung des Gesetzgebers wünschenswert wäre, daß die Richter der in Zukunft absehbaren Lynchjustiz beim nächsten Raser-Mord vorbeugen möchten. Ähnlich sah es aus, als sich in den sechziger Jahren Morde an Taxifahrern häuften (was zur vorübergehenden Einführung der Trennscheibe führte) und dann binnen kurzem es zu lynchmobmäßigen Ausschreitungen von Taxi-Kollegen kam (auch bei 'normalen' Diebstählen und Rauben).

    Siehe auch:

    - Burhoff: Bedingter Vorsatz – bewusste Fahrlässigkeit? Die Abgrenzung ist nicht so ganz einfach

    - community.beck.de: "Bedingt vorsätzliches Handeln setzt voraus, dass der Täter den Eintritt des tatbestandlichen Erfolges als möglich und nicht ganz fern liegend erkennt, weiter, dass er ihn billigt oder sich um des erstrebten Zieles willen mit der Tatbestandsverwirklichung zumindest abfindet."

    Genau darum geht es hier und offenbar hat das erkennende Gericht aus dem 'Inbegriff der Hauptverhandlung' genau diesen Schluß gezogen, d.h. auch, daß sie sich mit der möglichen Tatfolge innerlich abgefunden hatten.

    Siehe auch weiters zur Abgrenzung von bewußter Fahrlässigkeit und bedingtem Vorsatz.

    ----

    Und eine Frage an den Hilfsjuristen:

    Muß das da nicht statt 'Unschuldsvermutung' besser 'in dubio pro reo' heißen?

    Im Urteil bei der Würdigung des Vorsatzes und Motivs gilt ja nun nicht mehr die Unschuldsvermutung, sondern nur noch, daß man dem Angeklagten nicht zur Last legen darf, was man ihm nicht zweifelsfrei nachweisen kann.


    Die Zeit des Redens ist vorbei! - mabraton, 27.02.2017, 22:24


    Hallo Olivia,

    Deine illustere Runde ist völlig repräsentativ. Jedes, im BRD-Schulsystem, gut gewaschene Hirn sieht den Wald vor Bäumen nicht. Sie sammeln alle lieber Bonbon-Papierchen auf, mitten im brennenden Wald.
    Wir befinden uns bereits mitten in einem knallharten Überlebens-Kampf. Das Wort "Freiheit" ist nur noch fürs Poesie-Album vorgesehen. Es gibt keine Ausreden mehr, dagegen halten oder untergehen.

    Beste Grüße
    mabraton


    "Johannes XXIII." - Richbot, 27.02.2017, 22:21


    Es ist wohl erwiesen, daß "Johannes XXIII." Freimaurer war. Das gleiche gilt für seinen angeblichen Nachfolger "Paul VI.". Der Vorgänger war zwar wohl kein Masonist, ingegen ein Marrane, was die ganze Angelegenheit noch unerfreulicher macht.


    OT. Schweizer TH in Lausanne betätigt sich als "Nachbauer".... - Posting von sensortimecom, 27.02.2017, 22:08


    .... meiner Erfindung, die ich schon vor 40 Jahren patentieren ließ ;-)

    (Eigentlich echt witzig. Lesen die Leute keine Patentschriften?)

    s.:
    http://derstandard.at/2000053253651/Magnetische-Tore-zur-Trainingsunterstuetzung-im-Slalom


    Kann mal wohl bejahen - Michael Krause, 27.02.2017, 21:21


    Der eine hatte 16 der andere 21 Ordnungswidrigkeiten auf dem Kerbholz, der Haupttäter war zudem wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr und Unfallflucht vorbestarft. Aber in Deutschland gilt der Führerschein als Menschrecht.

    Dass es sich um zwei Vollpfosten handelt, rechtfertigt aber noch nicht die Anwendung des Mordparagraphen. Fahrlässige Tötung ist keine Ordnungswidrigkeit. Die Ausschöpfung des Strafrahmens (5 Jahre) hätten m.E. gereicht.


    Dann müssen also komplette Vollidioten am Steuer gewesen sein. - eddie09, 27.02.2017, 21:11


    > Gegenfrage: Techniker mit Universalwissen oder Strafverteidiger? Frag mal
    > Elli, der kennt meinen akademischen Lehrer im Strafrecht[[lach]]
    >
    > Der Unterschied zwischen einer Giftspritze und einem Auto dürfte sogar
    > einem Techniker bekannt sein.
    >
    > Falls nicht hier die Erklärung: Drücke ich auf eine Giftspritze,
    > gefähre ich nur den Empfänger, fahre ich mit 160 km/h gegen ein anderes
    > Auto gefähre ich mich selber und auch denjenigen, der im anderen Auto
    > sitzt. Sollte eigentlich selbsterklärend sein?

    Die Fahrer haben keine Suizide Neigung, sie haben auch nicht den Tod anderer billigend in Kauf genommen, da sie den eigenen Tod nicht billigend in Kauf nahmen. Wäre das die richtige Argumentation gewesen um diesen Abschaum mit einer Ordnungswidrigkeit wieder davonziehen zu lassen?

    Ein akademischer Lehrer ist dem Opfer gerade mal scheißegal.


    "Der Kapitalismus" kaum noch zu bekommen? Irrtum! - Rybezahl, 27.02.2017, 21:06


    Hallo,

    habe gerade nachgeschaut. Über Amazon 6 Angebote ab EUR 9,49. Habe für meine Ausgabe nen Fuffie hingelegt. Ebay und ähnliches gibt es auch noch...

    Wer es noch nicht hat, darf jetzt zuschlagen.

    Gruß
    Rybezahl.


    Wird an der Stanford-Uni bald eine Professorenstelle frei? - Posting von Ankawor, 27.02.2017, 20:33


    (Ich wurde gebeten, einen kurzen Artikel von Zerohedge zusammenfassend zu übersetzen, und mir wurde erlaubt, den übersetzten Text weiterzugeben. Somit:)

    In einem für seine Ehrlichkeit und Offenheit bemerkenswerten Artikel über die intellektuelle Verrottung innerhalb der (amerikanischen) Elfenbeintürme legt der Professor an der Stanford-Universität John Etchemendy die Herausforderung dar, die sich der Hochschulbildung in den kommenden und zunehmend polarisierenden Jahren stellen wird:

    Die Bedrohung von innen

    Universitäten sind eine grundlegende Kraft des Guten in der Welt. Im besten Fall fördern sie Wissen und Verständnis, Weisheit und Einsicht, und verbreiten diese Schätze an die gesamte Gesellschaft. Sie haben dabei kein Monopol, aber durch ihre Konzentration und ihre Zweckgerichtetheit sind sie wahrhaft einmalige Institutionen. Wenn Aristoteles recht hat, dass der Mensch durch Vernunft definiert wird, haben die Universitäten eine herausragende Stellung bei allen menschlichen Bemühungen.

    Ich teile Ihnen diese Gedanken mit, um uns alle daran zu erinnern, warum wir das tun was wir tun – warum Stanford so wichtig für uns ist und was es darstellt. Aber ich teile Ihnen diese Gedanken auch mit, um eine Sorge zu äußern. Universitäten sind bedroht, durch Angriffe sowohl von außen als auch von innen.

    Die Bedrohung von außen ist offensichtlich. Potentielle Kürzungen der Finanzierung würden sowohl unsere Forschung als auch unsere Fähigkeit zum Fördern der Bildung beeinträchtigen. Das Besteuern von Dotierungen würde die Unterstützung einschränken, die wir den Fakultäten und den Services für unsere Studenten bieten. Reisebeschränkungen würden den freien Austausch von Ideen und Wissenschaftlern behindern. Alle diese Bedrohungen haben sich in den letzten Jahren intensiviert und in den vergangenen Monaten hat sich eine Realität herausgebildet, die nur schwierig zu ignorieren ist.

    Ich mache mir jedoch mehr Sorgen um die Bedrohungen von innen. Im Laufe der Jahre habe ich an den Universitäten in diesem Land eine wachsende Intoleranz beobachtet – damit meine ich keine Intoleranz im Hinblick auf Rassen, Ethnien oder Geschlechter, denn in diesem Bereich haben wir begrüßenswerte Fortschritte gemacht. Ich meine stattdessen eine Art intellektueller Intoleranz, eine politische Einseitigkeit, die eine Antithese zu dem bildet, für das Universitäten stehen sollten. Sie manifestiert sich auf viele Arten: in den intellektuellen Monokulturen, die in bestimmten Disziplinen vorherrschen; in den Forderungen, die Einladungen von Rednern zu widerrufen und Gruppen auszugrenzen, deren Ansichten wir offensiv finden; in ständigen Aufrufen an die Universität, einen politischen Standpunkt einzunehmen. Wir prangern bestimmte Nachrichtenmedien als Echokammern an, während wir die Echokammern, die wir uns um uns selbst errichtet haben, nicht wahrnehmen.

    Dies führt zu einer Art intellektueller Blindheit, die auf lange Sicht schädlicher für Universitäten sein werden als Kürzungen der Mittel. Es wird schädlicher sein, da wir es noch nicht einmal sehen werden: wir werden alle diejenigen mit anderen Ansichten als böse oder unwissend oder dumm abwehren, statt sie als Gesprächspartner zu sehen, die gehört werden sollten. Wir beschränken uns auf die Allzweckwaffe der persönlichen Verunglimpfung, da dies einfacher und bequemer ist, als rationale Argumente auszutauschen. Aber wenn wir dies tun, verzichten wir auf das, was bei unseren Institutionen so großartig ist.

    Es wird nicht einfach sein, dieser Entwicklung zu widerstehen. Als Institution werden wir von Fakultäten und Studenten ständig gedrängt, politische Standpunkte einzunehmen, und wenn wir dies nicht tun, wird das als fehlender Mut empfunden. Aber an den heutigen Universitäten ist es am einfachsten, diesem Druck nachzugeben. Was wirklichen Mut erfordert, ist dem Druck zu widerstehen. Aber wenn diejenigen, die den Druck ausüben, sich auf der anderen Seite nichts als Unwissenheit und Dummheit vorstellen können, wird jeder Widerstand ähnlich abgewehrt.

    Eine Universität ist kein Lautsprecher zum Verstärken dieser oder jener politischen Ansicht. Wenn dies doch getan wird, wird eine Kernaufgabe missachtet. Universitäten müssen offene Foren für inhaltliche Debatten sein, und sie können dies nicht sein, wenn sie offiziell eine Seite der Debatte unterstützen.

    Aber wir müssen mehr tun. Wir müssen die echte Diversität der Gedanken in der Professorenschaft fördern, und dies wird noch schwieriger sein. Es ist für jeden problematisch, die hohe Qualität einer Arbeit anzuerkennen, wenn die Aussage dieser Arbeit möglicherweise im Gegensatz zu den eigenen Überzeugungen steht. Aber wir alle brauchen fähige Gegenspieler, die uns bei unserer Suche nach der Wahrheit herausfordern. Dies ist absolut ausschlaggebend für die Qualität unserer Bemühungen.

    Ich befürchte, dass die nächsten paar Jahre sehr schwierig werden. Wir müssen den externen Bedrohungen unserer Mission widerstehen, aber dabei haben wir viele Freunde außerhalb der Universität, die bereit und in der Lage sind, uns zu helfen. Aber um unsere akademische Engstirnigkeit abzuwehren, sind wir ziemlich allein. Der erste Schritt besteht darin, unsere Studenten und Kollegen daran zu erinnern, dass diejenigen, deren Ansichten konträr zu unseren eigenen sind, nur selten böse oder stupide sind, und dass sie möglicherweise Dinge wissen oder verstehen, die wir nicht verstehen. Nur wenn wir mit dieser Voraussetzung beginnen, können wir eine vernünftige Diskussion führen und es möglich machen, dass der Wind der Freiheit wehen kann.


    Wir wünschen John alles Gute für seine zukünftigen Unternehmungen, da wir sicher sind, dass es eine überwältigende Welle von verletzten Gefühlen geben wird, aufgrund deren sein Rücktritt gefordert werden wird, weil er eine Wahrheitsbombe in ihrem geschützten Bereich fallen ließ.


    An Nachschuldnern mangelt es nicht: ... - Beo2, 27.02.2017, 20:33


    >>> ... sondern vielmehr die Frage, wo kommt das GELD her, ihn zu REALISIEREN

    > Aus den, den bestehenden Schuldverhältnissen nachgelagerten Schuldverhältnissen (durch ZB beurkundet/beziffert und umlauffähig gemacht - auf Geldträger aufgetragene Eigenschaft = "Geld").
    > "Die ganze Wirtschaft hat nur einen einzigen Zweck: frühere Schuldner müssen spätere Schuldner finden, um nicht selbst unterzugehen" @dottore

    Das ist doch trivial:

    __ 1) Wir wissen doch, dass alles Geld (Zahlungsmittel, Liquidität) durch Kredite (Kreditaufnahmen) geschöpft wird und bei der Kredittilgung wieder verschwindet bzw. vernichtet wird, d.h. aus dem System entfernt bzw. ausgebucht wird.
    __ 2) Wir wissen auch, dass es ohne Geld keine Wirtschaft gäbe, wie wir sie kennen.

    Aus den beiden Prämissen folgt unmittelbar folgendes:

    __ 3) Wenn (die ersten) aufgenommene(n) Kredite getilgt werden, müssen von irgend Jemand neue Kredite aufgenommen werden, damit die Geldmenge im System erhalten bleibt und nicht zügig wieder gegen Null sinkt.
    ____ Als Kreditnehmer stellt sich zuallererst und dauerhaft der Staat zur Verfügung, der die allererste Geldmenge, die "Initialmenge" in das System (Publikum) geschüttet/emittiert hatte, aber nachfolgend auch private Akteure wie Unternehmer und Konsumenten.

    Es ist also klar, dass nach der Tilgung eines Kredits, egal ob eines privaten oder vom Staat aufgenommenen, zeitnah ein anderer oder derselbe Kreditnehmer benötigt wird, der etwa die gerade getilgte Geldsumme neu aufnimmt. Kredite werden ja nicht gleichzeitig aufgenommen, sondern nacheinander, d.h. zeitlich versetzt (sich zeitlich überschneidend), und auch nacheinander getilgt.
    Falls sich nicht genügend Private zur Verfügung stellen und ständig abwechseln, muss es der Staat tun. Letzteres ist aber auf Dauer keine gute Lösung, sondern es funktioniert glücklicherweise anders, zumindest in einer normal funktionierenden Volkswirtschaft - hier von mir in meinen allerersten Beiträgen in diesem Forum "leicht verständlich" beschrieben:

    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=345635
    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=334869

    Wie daraus ersichtlich, funktioniert es nach dem Prinzip "Fahrradkette" .. ja, in der Realität da draußen, normalerweise, d.h. in einer gesunden VoWi!

    Preisfrage: Wie ist es bloß möglich, dass mit einer Fahrradkette, welche nur ca. 100 kurze Kettenglieder (Schuldner) hat und ca. 1,2 Meter lang ist, mensch Tausende Kilometer zurücklegen kann? .. auf einem Fahrrad (Volkswirtschaft) montiert natürlich. Wer hier weiss schon die richtige Antwort?
    Die Antwort ist in den verlinkten Postings.

    Mit Gruß, Beo2


    175. Geburtstag von Karl May: Der blaurote Methusalem - SevenSamurai, 27.02.2017, 20:25


    > Wie kann ein "Deutscher OHNE Migrationshintergrund" (Meldung der Polizei
    > Heidelberg) mit 35 Jahren (Meldungen von N24 und n-tv) noch "Student"
    > (Meldung auf n-tv) sein?
    >
    > 35-jähriger deutscher Student ohne Migrationshintergrund!
    > Wie geht denn sowas???

    Der blaurote Methusalem - „Eine lustige Studentenfahrt nach China“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Der_blaurote_Methusalem


    Gegenfrage - Michael Krause, 27.02.2017, 20:24


    Gegenfrage: Techniker mit Universalwissen oder Strafverteidiger? Frag mal Elli, der kennt meinen akademischen Lehrer im Strafrecht[[lach]]

    Der Unterschied zwischen einer Giftspritze und einem Auto dürfte sogar einem Techniker bekannt sein.

    Falls nicht hier die Erklärung: Drücke ich auf eine Giftspritze, gefähre ich nur den Empfänger, fahre ich mit 160 km/h gegen ein anderes Auto gefähre ich mich selber und auch denjenigen, der im anderen Auto sitzt. Sollte eigentlich selbsterklärend sein?


    Ein bischen mehr anstrengen bei der Argumentation. - RIIEECHTISCH ... - Literaturhinweis, 27.02.2017, 20:22


    > Naja mein Ansatz war, wer im Auto andere töten will, nimmt auch billigend den eigenen Tod in Kauf. Wer den eigenen Tod nicht biligend in Kauf nimmt, nimmt auch den Anderer nicht billigend in Kauf (Wollenselement des Vorsatzes!)

    Womit man in der ersten Staatsprüfung durchfiele, da der Prüfer sagen würde: "Saachensemal, junger Mann, wenn der Arzt in USA den Mörder mit der Giftspritze hinrichtet - nimmt er dann auch billigenden seinen eigenen Tod inkauf?"

    Wahrscheinlich bist Du nicht im Strafrecht tätig?!


    Das ist natürlich ein Widerspruch: - SevenSamurai, 27.02.2017, 20:19


    > Scharf griff sie die gängige Praxis der Jurisprudenz an, mit welcher
    > Richter sich anheischig machen, Gesetze abzuändern, ja, diese praktisch
    > aufzuheben.
    > (...) Rechtsgleichheit aufs Spiel gesetzt hatten.

    > /b] Als sie forderte, ausländischen Rechtsbrechern die Strafen
    > angedeihen zu lassen, die sie in ihren Heimatländern gewohnt seien, brach
    > im Saal Jubel aus.

    Entweder. Oder.


    Ein bischen mehr anstrengen bei der Argumentation. - Michael Krause, 27.02.2017, 20:18


    Naja mein Ansatz war, wer im Auto andere töten will, nimmt auch billigend den eigenen Tod in Kauf. Wer den eigenen Tod nicht biligend in Kauf nimmt, nimmt auch den Anderer nicht billigend in Kauf (Wollenselement des Vorsatzes!)

    Gegenargument Panzer, Vier-Punkt-Sicherheitsgurt, Fussgänger etc. zieht hier nicht, da nicht gegeben. Ansonsten gilt E= mv2. Das wirkt in beide Richtungen. Ist auch nicht relevant beim Wollenselement.

    Überhaupt leidet die Argumentation, dass sie nicht sauber zwischen Wissens- und Wollenselemnt unterscheidet. Dass es gefährlich ist, mit 160 km/h über rote Ampeln zu brettern, ist klar, aber will ich damit auch jemanden töten und im Zweifel auch mich selbst? Wohl kaum. Die wollen Spaß haben und nicht sich selbst und andere töten. Jedenfalls nicht im vorliegenden Fall.
    Das Mordmerkamal "gemeingefährliches Mittel" mit dem Vorsatzvorwurf zu vermischen ist verfehlt.

    Zu revisionssicheren Urteilen hat Fischer ja schon mal was geschrieben und das in das Reich der Illusionen verwiesen.

    Also immer sauber zwischen Wissens- und Wiollenselement des Vorsatzes unterscheiden. Dass man weiß, dass etwas gefährlich ist, heißt noch lange nicht dass man auch den Tod eines anderen will (Wollenselement). Aber schaun wir mal. Ich bleibe dabei, das Urteil wird aufgehoben.


    Ich bin gestern im Gebirge gewesen im GaPaLand / von Hopi - Leserzuschrift, 27.02.2017, 20:13


    Servus @Theo Stuss,


    vorab besten Dank für einen Beitrag auf höchstem journalistischen Niveau!

    Waren denn keine TOP-Journalisten von Spon.faz.taz.waz.süddeutsche, CNN, BBC, Kronenzeitung ... = "F(l)ake NEWS" live vor Ort auf der Pizza von Nantes?

    Die Hopi wissen jetzt übrigens auch woher die an sich irgendwie a priori immer so komisch klingenden Namen wie: WiKiLeaks, wikipedia und Fake News ... ad infinitum kommen. "Wickie und die starken Männer" ist ein Kinderbuch des schwedischen "Schriftstellers! & Journalisten ;-)" namens Runer JONS.son mit "ILLU-strationen des schwedischen Karikaturisten Ewert KARLS.son" (EWK) ;-).

    Das WERK erschien 1963, im schwedischen Original mit dem Titel VICKE VIKING. 1964 folgte die deutsche Übersetzung, 1965 wurde Wickie und die starken Männer mit dem Deutschen Jugendbuchpreis in der Kategorie KINDER-Buch ausgezeichnet.

    Der Episodenroman behandelt die Abenteuer des kleinen und schmächtigen, etwas ängstlichen, aber schlauen Wikingerjungen Wickie aus FLAKE (= Ableitung I (Flake News), Ableitung II (= Fake News). Die Probleme, in die die erwachsenen Wikinger auf ihrer sommerlichen BEUTE-FAHRT immer wieder geraten, löst er allein mit der KRAFT seines VERSTANDES :-).


    Kraft-QUELLE aus Skandinavien * PRÄDIKAT: EYES WIDE OPEN ;-) ;-) ;-)
    >> https://de.wikipedia.org/wiki/Wickie_und_die_starken_M%C3%A4nner_%28Kinderbuch%29



    Die Hopi fassen mal kurz hopistisch zusammen ... ... ... .

    Das Skigebiet vor den Toren Münchens in Garmisch-Partenkirchen (= GaPaLand) war gut gefüllt gewesen, alle Lifte in Betrieb, blauer Himmel, bester Kunst-, mit Naturschnee vermischt. Es war also bestens angerichtet, da traten die Hopi an & vor den Hang. Die ersten Schwünge noch etwas verhalten, aber dann gings ab in den schönsten CARVER-Linien, die es in einen Berghang zu zaubern gilt.

    Herrlichstes "Viva la pura vida im Schnee" gestern :-)!


    Was interessieren uns "Marine Le Pen & Friends", wenn das EIGENE LEBEN so schön sein kann? Warum sich in irgendwelchen dunklen Hallen mit dunklen Gestalten herum-treiben und geistig auf-reiben? Haben wir nichts besseres in & mit unserem Leben zu tun? Sind wir alle GAGA? Die Elite macht sowieso was sie will, darum machen auch wir WAS WIR WOLLEN ... oder eben nicht und gehen in vor-orchestrierte Wahlversammlungen oder Wahlen und wählen (= QUÄLEN) uns endgültig zu TODE :-).


    Zum Beispiel >> TICKT die ELITE (= ROYALS) so. Nicht erschrecken, ist zwar alles höchstgradig bedenklich, aber definitiv "NICHT von der HAND" zu weisen.

    The ROYAL TRANS Family of Monaco * Elite GENDER-INVERSION * PRÄDIKAT: eyeswideopen, bizarr, unbezahlbar ;-) ;-) ;-)
    >> https://www.youtube.com/watch?v=HFXSKMyC3lA


    FAZ.it ... ... ... ... !

    Wer heute kämpfen will, hat ein fundamentales Problem am Hals, was schwerer als 100 Mühlsteine wiegt. Er weiß heute nicht mehr GEGEN WEN er eigentlich KÄMPFEN SOLL & vor allem noch WILL und kann. Der FEIND ist inzwischen komplett unsichtbar geworden (= hat sich u.a. im Silicon Valley und in Shenzen (= Silicon Valley in China für Hardware-Unternehmen) total digitalisiert) im Gegensatz zu sagen wir mal hübsch formuliert, als in FRÜHEREN ZEITEN vor uns (= in Zeiten unserer Ahnen, Großeltern und Eltern).

    Darüberhinaus sind 80% aller potentiellen KÄMPFER über beide Ohren hinweg im Hamster-RAD und in Rabbit Holes von "Alice im Wonderland" verschuldet. Was soll dabei noch groß herauskommen, außer irgendwelchen selbst-be-trügerischen HALLU-zinationen sowie ILLU-sionen?

    Das Forum verfügt über einige große begnadete Schreiber, einer von ihnen nennt sich @Konstantin. Pro memoria hier einer seiner hochkarätigen Forumsbeiträge, den man sich nicht auf der Zunge, N.E.I.N., sondern besser in seinem "EIGENEN GEHIRN" zer-gehen lassen sollte.

    ZEITPUNKT des FINANZ-Kollaps steht fest ;-):
    >> http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=426542


    Wir haben es bereits FÜNF nach halb DREI und nicht nach ZWÖLF UHR. Leider haben die Menschen weltweit den Glockenschlag nicht gehört, sondern frönen lieber ihren neuesten TV-FLAT-HEAD-BILD-SCHIRMEN, fahren in surrealen SUV`s durch asphaltierte Städte, besteigen keine Berge mehr, buchen lieber bei ALDI (Berge & Meer) und ergötzen sich an ihren neuesten Smartphones, iPhones sowie sonstigen digitalen GADGETS. Sie hoffen lieber auf die NASA(n)-Bohrer, die soeben "sieben neue ERDEN" über "40 Millionen LICHT-Jahre" entfernt entdeckt haben oder auf El.on MUSK, der in Kürze den MARS (= mythologischer römischer KRIEGS-GOTT!) besiedeln, besser besudeln will.

    Die größte aller jemals auf ERDEN gezündete COMIC-Story läuft sich gerade warm, und die Menschenaffen glauben fest daran. Was für ein WITZ vor dem HERRN (= Natur, Erschaffung, Gott ...)?


    Nun gut, jedem geschehe nach seinem eigenen Willen. Nicht mehr, aber bitteschön auch nicht weniger. So und nicht anders lautet das erhabenste NATUR-GESETZ von ALLEN :-).


    Bio-logisch herz-lichst,
    Hopi



    N a c h m u s i k a l i s i e r t ... nicht nur für meinen Freund @Hasso :-)


    Paul Kalkbrenner *** Feed Your Head * PRÄDIKAT: unbezahlbar ;-) ;-) ;-)
    >> https://www.youtube.com/watch?v=rH9AriEezeI

    Was sagt og. Video aus? Nichts anderes, als daß sich die MENSCHEN endlich auf die von der ERDE vorgegebene Frequenz (= Schuhmann Resonanz) ein-schwingen müssen, oder sie werden gnadenlos untergehen wie so viele korrupte Zivilisationen & Kulturen vor uns, die die in uns wohnende "ERD-Resonanz" nicht vollumfänglich verstanden, bzw. absichtlich & bewußt per-vertierten (;-).

    SCHUMANN RESONANZ
    >> https://de.wikipedia.org/wiki/Schumann-Resonanz


    Einspruch Euer Ehren! Bedingter Vorsatz und Mordmerkmale bei Führen eines Kraftfahrzeuges - Literaturhinweis, 27.02.2017, 19:59


    > Die Abgrenzung ist schwierig und war Gegenstand eines umfangreichen Meinungsstreits. Eventualvorsatz liegt laut Bundesgerichtshof vor, wenn der
    > Täter den Taterfolg als Folge seines Handelns ernsthaft für möglich hält (Wissenselement) und ihn zugleich billigend in Kauf nimmt (Wollenselement). Billigend in Kauf nimmt er den Erfolg, wenn er sich mit diesem abfindet. Dagegen sagt sich der bewusst fahrlässig handelnde, "es wird schon gut gehen". Die Abgrenzung (Wollenselenmet) ist deshalb so schwierig, weil sich diese Vorgänge im Kopf des Täters abspielen und daher von dem Gericht nicht ohne weiteres zu erkennen sind. Zudem gilt die Unschuldsvermutung.

    Ja, aber wer mit einem gefährlichen Werkzeug (siehe BGH, Beschluss vom 25. 4. 2012 – 4 StR 30/12) 'hantiert' mußte immer schon besondere Vorsicht walten lassen (vgl. § 224 StGB).

    > Im vorliegenden Fall ist das Gericht davon ausgegangen, dass jemand, der mit mehr als 160 Stundenkilometer, wenn auch nachts, in der Berliner Innenstadt über rote Ampeln rast, den Tod unbeteiligter Verkehrsteilnehmer billigend in Kauf nimmt.

    Was denn sonst? Alles andere wäre ein verhängnisvoller Fehlschluß, ein Freifahrtschein für Raserei.

    > Ich behaupte einmal, dieses Urteil wird vor dem 5. Strafsenat keinen Bestand haben:

    Nun ja, die tatgerichtlichen Feststellungen müssen nur richtig ausgearbeitet sein, um wenig revisibel zu erscheinen.

    > Der vorliegende Fall unterscheidet sich von den meisten anderen Tötungsdelikten dardurch, dass sich hier das Täterverhalten auch gegen das eigene Leben richtet.

    Nicht unbedingt, das kommt ganz auf die Ausrüstung des KFZ an - ein Schalensitz, statt Dreipunkt- evtl. Sechspunktgurt, Überrollbügel und genügend Airbags schützen einen Raser in schwerem Fahrzeug beim Frontalaufprall wesentlich sicherer, als einen Rentner mit altem Auto ohne Seitenairbag bei Seitenaufprall.

    Wer rote Ampeln überfährt, muß genau mit diesem Szenario dauernd rechnen.

    Von Fussgängern, Mofa- und Fahrradfahrern, Motorradfahrern und Menschen, die am Straßenrand parken und gerade in dem Moment ihre Autotür öffnen und aussteigen, ganz zu schweigen. Das zu bedenken muß man einem Fahrzeugführer eines entsprechend motorisierten KFZ auferlegen und unterstellen dürfen.

    > Wer rast und den Tod anderer Verkehrsteilnehmer billigend in Kauf nimmt, der nimmt dann als Kehrseite zwingend auch den eigenen Tod billigend (Wollenselement) in Kauf.

    Das genau ist der Fehlschluß - wer im 'Panzer' sitzt und einen LKW rammt, geht vom eigenen Tod ebensowenig aus, wie der, der im gut ausgerüsteten Rennauto Fußgänger überfährt oder andere Fahrzeuge, s.o. seitlich rammt. Schließlich spielt ja auch das Verhältnis der Fahrzeuggewichte beim übertragenen Impuls und der auf den Unfall'gegner' übertragenen Energie eine Rolle! Wer eine rote Ampel überfährt, muß damit rechnen, daß Fußgänger gerade 'Grün' haben!!!

    > Suizidale Tendenzen wird man bei den beiden 25 und 28 jährigen Fahrern nach deren Auftreten kaum unterstellen können.

    Daher ist das dann unerheblich und hoffentlich haben die tatrichterlichen Feststellungen das 'revisionsfest' ausgeräumt.

    > Weiterhin macht auch das Gutachten der durch das Gericht hinzugezogen Psychologin dieses deutlich. Beide dachten, das Risiko im Griff zu haben.

    Ihr eigenes Risiko. Unmöglich kann, wer in einer Großstadt mit 160 km/h über rote Ampeln hinweg unterwegs ist, das auch auf andere beziehen.

    > Sie wollten das eigene Ego stärken. Das aber spricht dagegen, dass beide auch den eigenen Tod billigend in Kauf genommen haben.

    Eben, das, s.o., war sicher nicht so. Aber eben auch unerheblich für das Mordmerkmal "Tötung mit gemeingefährlichen Mitteln". Ich sage mal: wenn schon bei Überschreiten der Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen daraus eine Beweislastumkehr und erhöhte Schuldzurechnung folgen kann, dann allemal, wenn jemand, sagen wir, mehr als 20% über einer ausgeschilderten Höchstgeschwindigkeit fährt, und das bei 'geschlossener Schranke', sprich: roter Ampel.

    > Diese Erwägung spricht im Übrigen in den meisten ähnlich gelagerten Fällen dagegen von Mord auszugehen, wie es alle Gerichte zuvor gehandhabt haben.

    Denen man Laschheit vorwarf.

    > Die Verteidigung hat bereits angekündigt, Revision einzulegen. Der Fall wird also auch den Bundesgerichtshof beschäftigen.

    Es wäre in der Tat wünschenswert, wenn zum "Musterschema zur gefährlichen Körperverletzung" ein Musterschema Mord hinzukäme und die Frage, wie jemand zu behandeln ist hinsichtlich seiner 'niederen Motive', der rücksichtslos Schwächeren gegenüber im Straßenverkehr sein KFZ als Waffe benutzt, und wie er strafrechtlich einzuordnen ist.


    Gold: bin erstmal raus - -ELLI-, 27.02.2017, 19:37


    Ich bin doch jetzt erst einmal raus aus meiner long-Position und warte eine Weile ab. Jetzt kommt wohl eine Korrektur.


    Es gibt keine gesamtwirtschaftliche Buchführung - Mephistopheles, 27.02.2017, 19:19


    > GELD ist ein Teil der gesamtwirtschaftlichen Buchführung .. ein
    > beurkundetes Beleg/Bescheinigung über einen legitimen Anspruch auf REALE
    > Güter und Dienstleistungen
    .

    Quatsch. Das haben wir im Forum bereits vor Urzeiten geklärt:

    Du hast keinen legalen Anspruch, dass dir irgendjemand irgendwelche reale Güter oder Dienstleistungen für Geld verkauft.

    Gruß Mephistopheles


    "Mehrwerte ohne entsprechende NACHSCHULDNER bleiben "WertVORSTELLUNGEN" OHNE Realisationsmöglichkeit" - Silke, 27.02.2017, 19:13


    Zitat von @Ashitaka.

    Lieber dottore,

    > ... sondern vielmehr die Frage, wo kommt das GELD her, ihn zu REALISIEREN,

    Aus den, den bestehenden Schuldverhältnissen nachgelagerten Schuldverhältnissen (durch ZB beurkundet/beziffert und umlauffähig gemacht - auf Geldträger aufgetragene Eigenschaft = "Geld").
    "Die ganze Wirtschaft hat nur einen einzigen Zweck: frühere Schuldner müssen spätere Schuldner finden, um nicht selbst unterzugehen"
    @dottore

    Klartext:
    Damit ich als Schiffbrüchiger auf hoher See bei rationierter Kost heute nicht verhungere, weil ich gestern einem anderen von meiner Ration abgegeben habe, der sonst verhungert wäre, muss ich heute jemanden finden, der mir von seiner Ration abgibt, und damit (um nicht selbst zu verhungern) morgen jemanden finden muss, der ihm trotz eigenem drohendem Verhungern übermorgen von seiner Ration abgibt...

    Wenn wir alle so weiter agieren verbraucht einerseits die Suche immer mehr zusätzliche Energie, so dass wir alle langsam und sicher verhungern wenn nicht bald "Land in Sicht" kommt.

    Andererseits: Wer anfängt, anderen ihre Ration wegzunehmen, verhungert wahrscheinlich zuletzt.
    Er sollte sich dann aber das Waffenmonopol sichern, weil die Verhungernden sonst vermutlich versuchen werden, ihn vor ihrem Abtreten zu erschlagen, oder er sollte sich ein beeindruckendes Märchen mit (je nach Folgsamkeit) paradiesischen Zuständen oder Höllenqualen nach dem Ableben für die um ihre Ration Erleichterten ausdenken.
    Wenn er schon mal das Waffenmonopol hat und/oder die Götter erfand, kann er eigentlich auch gleich die Rationierung festlegen.
    Und wenn sie nicht gestorben sind, dann bekriegen sie sich noch heute...

    > cf. mein schönes Buch "Der Kapitalismus...".

    Da fehlt leider ein Riesenkapitel "Debitismus und Machttheorie", das man sich mühselig im DGF erlesen muss.[[top]]
    Wäre es geschrieben, dann würde so mancher kluge Kopf nicht sofestgefahren sein und einseitig argumentieren wie vom stets aufmerksamen @Blum richtig verlinkt.

    Du hast allerdings ausführlich nachgeliefert, wie z.B.
    hier:
    "Debitismus = der laufende Erfüllungs- bzw. Tilgungsversuch von mehr als eine Person / Institution umfassenden Schuldverhältnissen, wobei jene Schuldverhältnisse ex nihilo [besser ex Waffengewalt? S.], also Abgabenforderungen an erster Stelle stehen und sonstige Schuldverhältnisse, insonderheit die kontraktlichen nur nachfolgende sein können)."

    hier:
    "Der Kapitalismus [besser Debitismus? S.] ist die Konsequenz eines per Waffengewalt etablierten Abgabensystems mit nachfolgenden Machterhaltungs-Zessionen (sog."Privilegien" oder"Freiheiten") und ist ohne Waffengewalt (= Besicherung des "Kapitals" sowie der Erfüllung von "Kontrakten", letztere im Sinne des bekannten "Kettenbriefs") nicht definierbar.

    hier:
    "Dass der sog. "Wirtschaftstheorie" eine Abgaben- und damit Zwangs- und damit Waffentheorie vorgeschaltet werden müsste, nehmen die "Ökonomen" nicht nur Kenntnis. Sie setzen einfach mit dem "Wirtschaften" ein, ohne zu erklären, was es damit wohl auf sich hat bzw. wie es entstanden sein mag."

    hier:
    Macht ist die Institution für eine menschliche Gesellschaft/Gruppe, die das Gewaltmonopol, das Steuermonopol und das Geldmonopol für sich beanspruchend vereinnahmt und darüber ausschließlich verfügt.
    Diese drei Monopole sichern die vollständige Kontrolle über die gesamte Gesellschaft/Gruppe, die unter dieser Macht leben.
    Die Institution Macht ist immer mit natürlichen Personen hinterlegt, den Machthabern.
    Dass es außerhalb der Macht noch eine andere Quelle gibt, die auf Menschen einer Gesellschaft/Gruppe Gewalt ausübt (Naturgewalt), das ist nicht wegzudiskutieren, diese Gewalt schränkt die Macht mit der Wirksamkeit ihrer Verfügung mittels ihrer drei Monopole über die Gesellschaft/Gruppe ein.
    http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=238866

    und meines Wissen zuletzt hier:
    "Die Machttheorie...habe ich bei meinem Vortrag in Bremen (vor H/S und anderen Verdutzten) dahingehend erklärt, dass ich ein Kurzschwert während des Vortrages aus der Scheide gezogen und dazu erklärt habe, dass genau dieses so etwa die Basis jeglicher Ökonomie sei. Daraufhin tiefes Schweigen in der Corona..."[[top]]

    Klartext:
    Neues verpfändbares Eigentum wird kein Problem sein, solange es eingesetzte Waffen gibt.

    Aber halt…Eigentum gibt es doch nur, weil es eingesetzte Waffen gibt – ich Dummerchen.

    Bewaffnete liebe Grüße
    Silke


    Zu einem Akademiker gehoert nicht nur Ausbildung, sondern auch Intelligenz - CalBaer, 27.02.2017, 19:02


    Und die meisten Journalisten scheinen heutzutage nur eine Rechtschreib- und Grammatik-Ausbildung zu haben aber keine eigene Intelligenz. Denn wer wirklich halbwegs intelligent ist, wuerde den Unterschied z.B. zwischen den Konzepten 'deconstruction' und 'destruction' auch verstehen. Ein Grossteil, der ihn zumindest vermutet aber nicht kennt, scheint sich nicht mal die Muehe zu machen, den Unterschied auch nur in Erfahrung bringen zu wollen. Stattdessen kippt man sich lieber von anderen intelligenzlosen Akademikern produzierte Schlagzeilen wie diese oder diese gedankenlos ins Hirn, so wie man sich Doppelte in der Kneipe in den Magen kippt. In beiden Faellen kommt dann bloedes Zeug leichter von der Zunge.

    > Der Artikel stammt von 2013. "Gelernt" ist eben gelernt.... und oben
    > drüber keep smiling und small talk, dann klappt das schon.
    >
    > http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-pressefreiheit-obamas-regierung-schafft-ein-klima-der-angst-a-927001.html

    Danke @Olivia fuer diesen Hinweis. Was ebenfalls bei vielen Akademikern scheinbar voellig abhanden gekommen sein muss, ist das Gedaechtnis. Ich wies schon mehrfach auf die "Errungenschaften" Obamas hin, z.B. hier und hier, aber das nehmen die im Schlagzeilen-Vollrausch nicht mehr wahr oder haben es sowieso alles laengst vergessen.


    Der Fall der Kudamm Raser - Mord - Posting von Michael Krause, 27.02.2017, 19:02


    Man sollte zwar Strafurteile nicht kommentieren, wenn man der mündliche Verhandlung nicht beigewohnt hat, ich tue das aber trotzdem einmal.

    Im vorliegenden Fall geht es im Wesentlichen um die Abgrenzung von bedingtem Vorsatz und bewusster Fahrlässigkeit. Andere Rechtsfragen, wie die, wann ein Auto als gemeingefährliches Mittel eingesetzt wird und die nach dem Tatbeitrag des zweiten Rasers sollen an dieser Stelle einmal außen vor gelassen werden. Das überlasse ich den Hilfsjuristen hier im Forum.

    Die Abgrenzung ist schwierig und war Gegenstand eines umfangreichen Meinungsstreits. Eventualvorsatz liegt laut Bundesgerichtshof vor, wenn der Täter den Taterfolg als Folge seines Handelns ernsthaft für möglich hält (Wissenselement) und ihn zugleich billigend in Kauf nimmt (Wollenselement). Billigend in Kauf nimmt er den Erfolg, wenn er sich mit diesem abfindet. Dagegen sagt sich der bewusst fahrlässig handelnde, "es wird schon gut gehen". Die Abgrenzung (Wollenselenmet) ist deshalb so schwierig, weil sich diese Vorgänge im Kopf des Täters abspielen und daher von dem Gericht nicht ohne weiteres zu erkennen sind. Zudem gilt die Unschuldsvermutung.

    Im vorliegenden Fall ist das Gericht davon ausgegangen, dass jemand, der mit mehr als 160 Stundenkilometer, wenn auch nachts, in der Berliner Innenstadt über rote Ampeln rast, den Tod unbeteiligter Verkehrsteilnehmer billigend in Kauf nimmt. Die von der anwesenden Presse veröffentlichten Zitate des Vorsitzenden Richters waren nicht geeignet, zu erklären, warauf das Gericht diese Annahme stützt. Die veröffentlichten Zitate waren lediglich geeignet, darzulegen, dass es ein hohes Risko darstellt (Wissenselement), mit derartig hohen Geschwindigkeiten über rote Ampeln zu rasen. Das alleine berechtigt aber noch nicht zur Annahme eines bedingten Vorsatzes.

    Ich behaupte einmal, dieses Urteil wird vor dem 5. Strafsenat keinen Bestand haben:

    Der vorliegende Fall unterscheidet sich von den meisten anderen Tötungsdelikten dardurch, dass sich hier das Täterverhalten auch gegen das eigene Leben richtet. Wer rast und den Tod anderer Verkehrsteilnehmer billigend in Kauf nimmt, der nimmt dann als Kehrseite zwingend auch den eigenen Tod billigend (Wollenselement) in Kauf. Suizidale Tendenzen wird man bei den beiden 25 und 28 jährigen Fahrern nach deren Auftreten kaum unterstellen können. Weiterhin macht auch das Gutachten der durch das Gericht hinzugezogen Psychologin dieses deutlich. Beide dachten, das Risiko im Griff zu haben. Sie wollten das eigene Ego stärken. Das aber spricht dagegen, dass beide auch den eigenen Tod billigend in Kauf genommen haben. Diese Erwägung spricht im Übrigen in den meisten ähnlich gelagerten Fällen dagegen von Mord auszugehen, wie es alle Gerichte zuvor gehandhabt haben.

    Die Verteidigung hat bereits angekündigt, Revision einzulegen. Der Fall wird also auch den Bundesgerichtshof beschäftigen.

    Wie das Gericht in den schriftlichen Urteilsgründen den angenommenen bedingten Vorsatz begründet, wird abzuwarten sein. Allerdings hat man den Eindruck, dass hier das Pendel eindeutig zu stark in die eine Richtung ausgeschlagen ist, nachdem zuvor in vergleichbaren Fällen zu milde geurteilt wurde. So wurde ein Motorradfahrer, der seine gewagten Fahrkünste auch auf youtube hochlud, im Januar diesen Jahres vom Landgericht Bremen wegen fahrlässiger Tötung zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt, nachdem er mit überhöhter Geschwindigkeit einen Rentner tot gefahren hatte. Fahrlässige Tötung kann immerhin mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren geahndet werden.

    Die Presseberichterstattung über den Fall ist wieder einmal erschreckend. Beispiele (ohne Nennung des Presseerzeugnisses):

    Das Urteil ist falsch, weil "aus Zufall wird man kein Mörder", die Verteidigung "habe Berufung" angekündigt, einen "direkten Willen zum Töten" habe das Gericht nicht gesehen und deshalb nur bedingten Vorsatz angenommen.


    Auch ne Art Kontrollillusion oder wieder gepatzt - Oblomow, 27.02.2017, 18:29


    Mich erinnert das immer an meinen Vater, der, als ich noch ein junger Jugendlicher war, einmal nachmittags beim Kaffee mit Kuchen von einem sog, Anlageberater unaufgefordert angerufen wurde. Er hatte eben seine Lebensversicherung ausgezahlt erhalten und war sicherlich imstande, es selbst anzulegen (übrigens in Immobilien, die er in Zwangsversteigerungen erwarb und was sich wohl sehr lohnte). Nun wollte der "Profi" meinem Vater "Tipps" geben, wie man aus Geld noch mehr Geld macht. Der Satz, den ich damals belauschte und der mir bis heute in Erinnrung geblieben ist, war: "Wenn Sie so klug sind und in die Zukunft schauen können, dann frage ich mich, warum sie noch arbeiten" Damit war das Gespräch beendet und mein Vater legte auf und trank seinen Kaffee fertig.

    Es ist, wiewohl der Vergleich sicherlich hinkt, irgendwie wie Schach. Ich spiele nicht schlecht, habe auch viele Theoriebücher durchstudiert und weiß als sog. Kibitz ne Menge. Trotzdem patze ich immerwieder und ich frage mich dann immer, wie das passieren konnte. Man kennt den besten Zug und was macht man (mache ich): wieder nen Patzer!


    "schuldenfreie selbstbewohnte Immos" - lowkatmai, 27.02.2017, 18:14


    Klar kann man auch diese aktuell gut verkaufen. (Immer auf Ballungszentren in Deutschland bezogen)

    Aber nur, wenn dies in die aktuelle Lebensplanung passt.
    D.h. ich habe sowieso vor umzuziehen oder muss dies sogar. Kinder ziehen eventuell aus dem Haus aus usw., usf..

    Ansonsten einfach so eine selbstbewohnte Immobilie verkaufen, werden wohl aber die wenigsten machen.

    Nur um 2, 5 oder 10 Jahre in einem Mietobjekt zu wohnen? Und dann, möglicherweise mit
    Preisabschlägen von xx Prozent, sogar das gleiche Objekt zurückzukaufen?

    Was mache mit der Summe x in dieser Zeit? Aufteilen in Gold, Anleihen, Bargeld?

    Gruß

    l[[zwinker]]


    OK, danke! (oT) - tar, 27.02.2017, 17:53



    GELD = Teil der gesamtwirtschaftlichen Buchführung - Beo2, 27.02.2017, 17:33


    GELD ist ein Teil der gesamtwirtschaftlichen Buchführung .. ein beurkundetes Beleg/Bescheinigung über einen legitimen Anspruch auf REALE Güter und Dienstleistungen.

    Das sind die zwei parallelen Ebenen, nämlich die reale und die monetäre, auf denen sich so gut wie alle wirtschaftlichen Transaktionen simultan und gegenläufig abspielen.
    Dies geschieht bereits bei der Geldemission. Das Kreditgeld z.B. bescheinigt, dass der Empfänger ein reales Gut bei der Bank hinterlegt hat und dieses im Falle ausbleibender Rückgabe der Geldsumme (Pfandscheine) in einer Auktion an die aktuellen Halter eben dieser Kreditsumme (Pfandscheine) veräußert wird. Banken waren ursprünglich Pfandhäuser, was sie partiell immer noch sind.

    Der Staat emmitiert, auf einem völlig überflüssigen und verlustreichen Umweg über die Privatbanken, seine eigene Währung (eigene Schuld-/Gutscheine) gegen die realen Arbeitsleistungen und Lieferungen seiner Bediensteten und Lieferanten. Diese wollen ja "irgendwie vorläufig bezahlt", "irgendwie bescheinigt" werden, um sich später bei den übrigen Bürgern schadlos halten zu können. Denn sie leisten zwar gemeinnützig, aber nicht umsonst! Anschließend liefert der Staat seinerseits an alle Bürger die von ihm versprochenen, reallen Dienstleistungen und sammelt dann seine Schuldscheine teilweise ein (= Steuerabgabenforderung). Er hat ja erfüllt und seine Schuld getilgt, und zwar real.

    Die Steuerzahler bezahlen mit einem Teil ihrer Abgaben für die zahlreichen staatlichen Dienstleistungen (inkl. Nutzung der Infrastruktur), welche sie Monat für Monat in Anspruch nehmen. Mit einem anderen Teil ihrer Abgaben treten sie ihre erworbenen Ansprüche auf eine reale Gegenleistung an Hilfsbedürftige (Kinder, Kranke, Alte). Dieser Teil wird als soziale Transferleistung bzw. Sozialhilfe an die Bedürftigen ausgezahlt. Gegen Abgabe dieser Geldscheine (= Gutscheine) können sie von den Unternehmen reale Wirtschaftsgüter erhalten.

    Das alles ist Buchführung über reale Leistungsansprüche. Denn GELD an und für sich ist nichts wert. Mit GELD kann deshalb auch nichts Reales "bezahlt" werden.

    Endgültig und reell bezahlt für irgendetwas Reales wird und kann werden immer nur mit realen (Arbeits-) Leistungen und (Sach-) Gütern.

    Mit Gruß, Beo2


    Evtl. aktuell Welle 5 auf kleiner Zeitebene. - SMK, 27.02.2017, 17:06


    4h Chart:
    [image]

    Sicher bin ich mir aber nicht. Wie Du unten schon erwähnt hast: Manche sagen so, Andere sagen so.


    Mausfeld ist wahrlich ein Augenöffner. - siggi, 27.02.2017, 17:01


    Hallo Otto,

    > Prof. Dr. Rainer Mausfeld erklärt in seinem Vortrag "Warum die Lämmer
    > schweigen" wie es möglich ist, die mentalen Kapazitäten der Menschen
    > mit Hilfe von Manipulationstechniken zu blockieren und unser
    > "natürliches geistiges Immunsystem" zu vergiften. Um von den Zentren
    > der Macht abzulenken, schüren die Medien Hass und lenken so die
    > durchaus vorhandene Veränderungsenergie des Volkes in für die Machteliten
    > ungefährliche Bereiche, damit diese nicht mehr im Fokus stehen. Die schon
    > Monate andauernde Hetze gegen Trump ist ein Paradebeispiel dafür.
    >
    > Wenn man sich anschaut, wie diese affektive Manipulation wirkt, kann einem
    > Angst und Bange werden. Ansonsten vermeintlich ruhige, ausgeglichene und
    > sachliche Zeitgenossen werden zu Bestien, wenn man den Namen Trump auch nur
    > erwähnt. [[hae]]

    Es müssen aber noch andere Faktoren eine Rolle spielen, hauptsächlich mangelnde Selbstreflexion m.M.n., denn, wenn man statt Trump z. B. den Namen Soros schreibt, werden nämlich die, die gerade noch das Trump-Bashing auf schärfste verurteilt haben zu genau den gleichen, voreingenommen Bestien oder besser, wie Mausfeldfeld sagt, Lämmer;-)

    Und so wabert die Schafherde mit höchsten Emotionen von einer Belanglosigkeit zu der nächsten, kommt aber nie dem entscheidenden Punkt, wie du ganz richtig schreibst, dem Zentrum der Macht, gefährlich nah.[[wut]]

    LG

    siggi


    Affektive Meinungs-Manipulation - Otto Lidenbrock, 27.02.2017, 16:29


    Prof. Dr. Rainer Mausfeld erklärt in seinem Vortrag "Warum die Lämmer schweigen" wie es möglich ist, die mentalen Kapazitäten der Menschen mit Hilfe von Manipulationstechniken zu blockieren und unser "natürliches geistiges Immunsystem" zu vergiften. Um von den Zentren der Macht abzulenken, schüren die Medien Hass und lenken so die durchaus vorhandene Veränderungsenergie des Volkes in für die Machteliten ungefährliche Bereiche, damit diese nicht mehr im Fokus stehen. Die schon Monate andauernde Hetze gegen Trump ist ein Paradebeispiel dafür.

    Wenn man sich anschaut, wie diese affektive Manipulation wirkt, kann einem Angst und Bange werden. Ansonsten vermeintlich ruhige, ausgeglichene und sachliche Zeitgenossen werden zu Bestien, wenn man den Namen Trump auch nur erwähnt. [[hae]]


    Wirkliche Bildung beinhaltet Selbstreflexion - software-engineer, 27.02.2017, 15:54


    > Man sollte doch meinen, dass "etwas besser" ausgebildete Menschen die
    > "Manipulationen" und das "Aufheizen", das die Presse veranstaltet,
    > begreifen. Aber das stimmt nicht. Die Presse geht an die Gefühle der
    > Menschen und wenn die "in Wallung" gebracht werden, dann hört bei den
    > meisten der Verstand auf zu existieren.

    In Bildungsstätten werden implizit verschiedene Tätigkeiten ausgeführt, wie z.B.:

    • Aneignung strukturierten Wissens

    • Übung der Intelligenz

    • Übung des Gedächtnisses

    • Zum Teil Anwendung der Grundsätze des logischen und folgerichtigen Denkens

    Aber äußerst selten eine zentrale und wesentliche geistige Fähigkeit:

    • Selbstreflexion: Diese Fähigkeit ist deshalb zentral und wesentlich, weil sie alle anderen geistigen Fähigkeiten potenzieren kann. Und in dem Maße, in dem wir im Laufe der Selbstreflexion etwa logisches Denken auf uns selbst anwenden, erhalten wir die Fähigkeit, das Ergebnis unseres Denkens über den Willen in Handlungen zu transformieren, was ein Akt der FREIHEIT ist. Das ist meines Erachtens eines der Merkmale eines wirklich gebildeten Menschen - alles andere ist Scholastik.


    Arbeiter gibt es historisch gesehen noch nicht lange. Sie sinde eine typische Verfallserscheinung der Kultur - Mephistopheles, 27.02.2017, 15:30


    > > Arbeiter sind die einzigen Teilnehmer an der Wirtschaft, die Geld
    > erhalten, ohne sich zu verschulden.
    >
    > Wozu sollten sie sich verschulden? Sie arbeiten doch,

    Ja. Wenn sie jemanden finden, der sich für ihren Unterhalt verschuldet und das Risiko auf sich nimmt.

    Nur wer nicht arbeitet, MUSS sich verschulden, um
    > überleben zu können.

    Muss er nicht. Er kann vom Ertrag seines Landes und seines Viehs leben.

    > GELD ist doch nichts weiter als (fälschungssicher) beglaubigte
    > Warenbezungsscheine und Essensmarken

    Eben nicht. Nur wenn Geld fehlt, dann gibt der Staat Warenbezugsscheine und Essensmarken aus, sonst nicht.
    Geld ist Steuerzahlungsmittel und wurde hierzulande durch die Bauernkriege erzwungen, indem die Bauern nicht mehr ihre Feldfrüchte und Vieh ablieferten, sondern die Steuern in Geld bezahlen mussten.

    > > Arbeiter und Transferleistungsbezieher leben also immer auf Kosten der
    > Allgemeinheit.
    >
    > Arbeiter leben auf Kosten der Allgemeinheit? Habe selten solchen Unsinn
    > gelesen.

    Arbeiter gibt es noch nicht sehr lange (etwa 2 Jahrhunderte) und wahrscheinlich auch nicht mehr lange (keine 2 Jahhunderte mehr, man lese nur die Beiträge auch hier im Forum über das Verschwinden der Arbeit).
    Die französische Revolution kannte noch keinen Arbeiterstand, sondern den Adel, den Klerus und die Bauern. Arbeiter waren kein eigener Stand und ihr massenhaftes Auftreten ist ein Verfallsanzeichen der Kultur.

    Arbeiter sind Abkömmlinge des Soldatenstandes, nicht zufällig sahen die ersten Fabriken aus wie Kasernen und wurden organisiert wie das Heer. Die leitenden Angestellten waren die Offiziere.
    >
    > Mit Gruß, Beo2

    Gruß Mephistopheles


    Silber - -ELLI-, 27.02.2017, 15:19


    > Hallo,
    > gilt diese Prognose in der Form auch für Silber?

    Ja, auch für Silber erwarte ich eine Welle C nach oben (bis 23 $ oder vielleicht 25 $) und danach, langfristig, abwärts bis unter 10 $, vielleicht sogar unter 5 $.

    > Manche sagen, dass Silber besser performen wird, wenn's dann endlich mal
    > losgeht.

    Manche sagen so, manche sagen so…
    Aber da ist schon was dran, Silber ist typischerweise volatiler als Gold.


    Volle Zustimmung (oT) - Rotti, 27.02.2017, 15:01



    Spiegel 2013: Obamas Regierung schaffte Klima der Angst. - Posting von Olivia, 27.02.2017, 15:00


    Der Artikel stammt von 2013. "Gelernt" ist eben gelernt.... und oben drüber keep smiling und small talk, dann klappt das schon.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-pressefreiheit-obamas-regierung-schafft-ein-klima-der-angst-a-927001.html

    Ich war gestern auf einem Treffen mit Bekannten. Alles Akademiker. Sofort ging alles auf Trump los. Mit zwei Ausnahmen, einer älteren Lehrerin und mir. Wir beiden waren die einzigen, die Trumps Reden "live" gesehen haben (youtube) und die deshalb über die Darstellung der Medien empört sind.

    Es ist so, als ob die Leute vollkommen den Verstand verloren hätten. Scheint so, als gelinge es den Medien, den Hass von Jahrzehnten in den Leuten wachzurufen und auf Trump zu lenken. Alles Leser von "Qualitätsmedien". Das waren alles ältere/alte Leute und alle (bis auf uns zwei) waren an einem Punkt, Trump auf irgend eine Art und Weise den Tod zu wünschen. Das ist umso erschreckender, als dass sie sich alle als "progressiv, aufgeklärt, demokratisch etc...." bezeichnen.

    Da der blinde Hass gar nicht zu stoppen war, habe ich in den Raum geworfen, dass meiner Meinung nach unter gewissen Umständen wohl die meisten Menschen zu einem Mord fähig wären. Daraufhin wilder Protest. Sie haben nicht begriffen, dass SIE bereits an einem Punkt waren, einem völlig unbekannten Menschen, dessen Reden sie NIE gehört oder gelesen hatten, den Tod zu wünschen. D.h. einen MORD mit vollster Inbrunst zu wünschen!

    Dann habe ich das Beispiel einer Bekannten (aufgeklärte Friedensanhängerin) gebracht, die voller Wut wünschte, dass Trump erschossen werden würde. Und auch, dass 84 % der Wahlbezirke Trump gewählt haben. Hat nichts genützt. Nur postfaktische Reaktionen.

    Man sollte doch meinen, dass "etwas besser" ausgebildete Menschen die "Manipulationen" und das "Aufheizen", das die Presse veranstaltet, begreifen. Aber das stimmt nicht. Die Presse geht an die Gefühle der Menschen und wenn die "in Wallung" gebracht werden, dann hört bei den meisten der Verstand auf zu existieren.

    Inzwischen verstehe ich, mithilfe welcher Mechanismen die Nazis an die Macht kamen. Bisher habe ich mir das einfach nie vorstellen können.

    Eine instrumentalisierte Presse hat eine unglaubliche Macht!

    Aber solch erschreckende Ergebnisse lassen keine andere Schlußfolgerung zu. Es sei denn, dass bei den meisten der Alzheimer bereits mitspielt. Den Eindruck hatte ich allerdings bisher nicht.
    Dazu paßt dann gleich auch der C.Roth zugeschriebene Spruch, dass "wir" jetzt einen "Narren" im weißen Haus sitzen hätten...... Der geneigte Leser fragt sich dann nur noch, wo der Narr wohl eigentlich sitzt.


    Lüge ist Wahrheit und Wahrheit ist Lüge - aliter, 27.02.2017, 14:59


    > Servus Falkenauge!
    >
    > Das Volk sind alle, die hier leben. Diesen Satz kann man durchgehen
    > lassen.
    > Sie hat ja nicht gesagt, "das deutsche Volk". [[zwinker]]

    Streng logisch gesehen ja, aber im Gebrauch nein!

    Wir sehen eine semantische und anschliessend politisch und rechtliche Umdeutung von Begriffen!

    Dieser Volksbegriff wird natürlich auf die Deutschen angewendet; oder was sollte es bedeuten, das eine Kanzlerin meint, dass ein Migrant z.B. zum afghanischen Volk gehört. Nein alle hier die "nicht schon länger hier leben" (auch so eine Umdeutung des Staatsbürgerbegriffes) sind nach "Neusprech" ebenso deutsches "Volk", wie der westfälische Bauer, der sich auf Widukind zurückberuft.

    Gleiches geschieht mit dem Begriff "Heimat": auf allüberall angezettelten Plakaten wird z.-Zt. der Begriff Heimat umgedeutet: Heimat ist wo man herkommt oder hin will oder so ähnlich, also willkürlich, also seines Sinnes entkleidet.

    Konsequenterweise wird damit vorgebaut, dass späterhin alle auf dem weiteren Begriff "Heimat" beruhenden Aussagen und Rechtskonstrukte entsorgt werden. Z.B. das laut UN immer noch existierende Recht der "Heimat"vertriebenen (was ganz anderes ist, als der heutigen Smartphon-aber-kein-Pass-Flüchtling).

    Kurz, wer die Macht über die Köpfe haben will und damit die politische Macht erringen oder behalten will, erobert zuerst die "Macht über die Worte". Die dumpfe Menge schaut zu und denkt sich (meist jedoch nicht) seinen Teil.

    - Da heisst es eigentlich aufmerksam zu sein.

    mfg


    Skeptisch - Rotti, 27.02.2017, 14:37


    Servus Falkenauge!

    Das Volk sind alle, die hier leben. Diesen Satz kann man durchgehen lassen.
    Sie hat ja nicht gesagt, "das deutsche Volk". [[zwinker]]

    Grundgesetz Artikel 116:
    "1) Deutscher im Sinne dieses Grundgesetzes ist vorbehaltlich anderweitiger gesetzlicher Regelung, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt oder als Flüchtling oder Vertriebener deutscher Volkszugehörigkeit oder als dessen Ehegatte oder Abkömmling in dem Gebiete des Deutschen Reiches nach dem Stande vom 31. Dezember 1937 Aufnahme gefunden hat.
    (2) Frühere deutsche Staatsangehörige, denen zwischen dem 30. Januar 1933 und dem 8. Mai 1945 die Staatsangehörigkeit aus politischen, rassischen oder religiösen Gründen entzogen worden ist, und ihre Abkömmlinge sind auf Antrag wieder einzubürgern. Sie gelten als nicht ausgebürgert, sofern sie nach dem 8. Mai 1945 ihren Wohnsitz in Deutschland genommen haben und nicht einen entgegengesetzten Willen zum Ausdruck gebracht haben"

    M.f.G.
    Rotti


    Merkel handelt nur konsequent - Monterone, 27.02.2017, 14:05


    > "Das Volk ist jeder, der in diesem Lande lebt“ – "Mit diesem Satz
    > hat Angela Merkel eine rote Linie überschritten."

    Merkel hat nicht mehr getan, als die demkratischen Grundwerte zu betonen.

    > Hier wird in der Tat die Massenmigration von hinten einfach per Definition
    > dadurch scheinlegalisiert, dass man sie, sowie sie hier sind, zum Volk
    > zählt.
    > Das ist die Abschaffung des deutschen Volkes durch einfache Defonition.

    Exakt, genau dafür gibt es Demokratie und OMF-BRD!

    > Die Zuständigkeit, zu beschreiben, was ein Volk ist, liegt indessen
    > überhaupt nicht bei der Politik, sondern ist Sache der Wissenschaft, der
    > Kulturwissenschaften.

    Was machen wir, wenn die Politik das dennoch tut und über alle Mittel verfügt, ihr Vorhaben durchzusetzen?

    > Dem kulturgeschichtlichen Blick zeigt sich, dass jedes Volk eine
    > historisch gewachsene Kulturgemeinschaft bildet, in der die Menschen eine
    > ganz spezifische seelische Grundhaltung zur Welt einnehmen mit einer
    > besonderen Art des gedanklichen, künstlerischen und religiösen Strebens.
    > In der Sprache, in Wortbildung und Wortgebrauch, in Grammatik und Syntax,
    > in Redewendungen und bildhaften Ausdrücken offenbart sich am
    > unmittelbarsten die seelische Konfiguration einer Volksgemeinschaft, die
    > sich in Dichtung und Literatur ihren höchsten künstlerischen Ausdruck
    > verschafft. Aber auch in den anderen Künsten wie der Malerei und der
    > Musik, sowie in Wissenschaft, Recht und religiösem Leben prägt sich die
    > seelische Eigentümlichkeit eines Volkes in einer besonderen Form und
    > eigenem Stil deutlich aus. –
    >
    > Dies gilt es zu
    > schützen
    > und zu verteidigen.

    Wer das vorhat, ist Demokratie- und Verfassungsfeind.

    Monterone


    Auch Dir fällt bald der Himmel auf die Füße und dann ist endlich Sense, Angie, Süße. - gwg, 27.02.2017, 14:00


    Es sind nicht immer die Saubersten, die mit allen Wassern gewaschen sind.
    Fundstelle: Leserkommentar zu diesem Artikel.

    [image]


    Merkel: "Das Volk ist jeder, der in diesem Lande lebt." - Falkenauge, 27.02.2017, 13:55


    > "Das Volk ist jeder, der in diesem Lande lebt“ – "Mit diesem Satz hat
    > Angela #Merkel eine rote Linie überschritten."

    Hier wird in der Tat die Massenmigration von hinten einfach per Definition dadurch scheinlegalisiert, dass man sie, sowie sie hier sind, zum Volk zählt.
    Das ist die Abschaffung des deutschen Volkes durch einfache Defonition.

    Sie prangert an, dass "sich kleine Gruppen aus unserer Gesellschaft anmaßen, zu definieren, wer das Volk ist." Die kleine Gruppe Merkel tut eben dies.

    Ich glaube, wir sind hier an einem entscheidenden Punkt der Entwicklung. Merkel spricht ja nur frech aus, was im Grund praktizierte Auffassung aller Bundestagsparteien ist. Wenn hier das Volk nicht das Volk verteidigt, dann ist alles verloren.

    Die Zuständigkeit, zu beschreiben, was ein Volk ist, liegt indessen überhaupt nicht bei der Politik, sondern ist Sache der Wissenschaft, der Kulturwissenschaften.

    Dem kulturgeschichtlichen Blick zeigt sich, dass jedes Volk eine historisch gewachsene Kulturgemeinschaft bildet, in der die Menschen eine ganz spezifische seelische Grundhaltung zur Welt einnehmen mit einer besonderen Art des gedanklichen, künstlerischen und religiösen Strebens. In der Sprache, in Wortbildung und Wortgebrauch, in Grammatik und Syntax, in Redewendungen und bildhaften Ausdrücken offenbart sich am unmittelbarsten die seelische Konfiguration einer Volksgemeinschaft, die sich in Dichtung und Literatur ihren höchsten künstlerischen Ausdruck verschafft. Aber auch in den anderen Künsten wie der Malerei und der Musik, sowie in Wissenschaft, Recht und religiösem Leben prägt sich die seelische Eigentümlichkeit eines Volkes in einer besonderen Form und eigenem Stil deutlich aus. –

    Dies gilt es zu schützen und zu verteidigen.


    Wo kommt das GELD her? (edit.) - Beo2, 27.02.2017, 13:45


    >> Okay, also "wo kommt das Geld her?", das momentan ein Halter in der Hand oder auf seinem Girokonto hält. Dem sofort beigehängt werden muss natürlich die Frage: Was ist das: GELD (Zahlungsmittel, Liquidität o.ä.?). Welche Arten von Geld gab es früher und gibt es heute?, usw..
    > Man muss nicht das gesamte Werk "Der Kapitalismus", das sich im Übrigen kaum noch auftreiben lässt, da vergriffen, gelesen haben, um diese Frage zu beantworten.
    > Geld kommt her von Schulden. Auch früher kam das Geld aus Schulden.

    Das weiss doch inzwischen jedes Spatzenhirn .. erklärt aber nicht das Wie und Wozu. Erklärt also noch gar nichts.

    > Um Geld zu erhalten, müssen sich diejenigen, welche wirtschaften, verschulden.

    Und diejenigen, die gar nicht wirtschaften (arbeiten), verschulden sich erst recht.

    > Wenn die Wirtschaft sich nicht genügend verschuldet, dann nimmt der Staat die Schulden auf. Deswegen das explosive Wachstum der Staatsschulden in sämtlichen westlichen Ländern.

    Ausnahmsweise richtig! Und ja, der Staat sind die Konsumenten, das Staatsvolk.

    > Arbeiter sind die einzigen Teilnehmer an der Wirtschaft, die Geld erhalten, ohne sich zu verschulden.

    Wozu sollten sie sich verschulden? Sie arbeiten doch, geben ihre Arbeitsleistung her! Nur wer nicht arbeitet, MUSS sich verschulden, um überleben zu können.
    Und gewiss, dazu haben sie sich privat verschuldet, nämlich gegenüber ihren Eltern, Ausbildern, Steuerzahlern, Gesellschaft.
    Arbeitskraft wächst nicht auf den Bäumen! Es dauert lange, wie sie gebildet wird und bereit steht!

    Sie sind Gläubiger der Unternehmer, die die Produkte ihrer Arbeit sanglos eingesackt haben. Die Unternehmer schulden ihnen noch die Produkte!

    GELD ist doch nichts weiter als (fälschungssicher) beglaubigte Warenbezungsscheine und Essensmarken .. eine Bescheinigung über bereits erbrachte reale (Arbeits-/Vor-) Leistung und über einen legitimen Anspruch auf ebenso REALE Gegenleistung. Es ist ein Schuldschein!!!

    > Arbeiter und Transferleistungsbezieher leben also immer auf Kosten der Allgemeinheit.

    Arbeiter leben auf Kosten der Allgemeinheit? Habe selten solchen Unsinn gelesen.

    Mit Gruß, Beo2


    Bitte unbedingt #Merkel auf twitter verfolgen, falls noch nicht auf der Pfanne - Lechbrucknersepp, 27.02.2017, 13:38


    https://twitter.com/search?q=%23merkel&src=typd

    Viele Fundstücke samt angehängten Quellen wie:

    "Das Volk ist jeder, der in diesem Lande lebt“ – "Mit diesem Satz hat Angela #Merkel eine rote Linie überschritten."
    https://twitter.com/frielingbailey/status/835908304874385409


    Danke, ist angekommen (oT) - software-engineer, 27.02.2017, 13:36


    [ohne Text]


    Pardon, bitte als Einzeiler unten einordnen (oT) - Theo Stuss, 27.02.2017, 13:29


    >


    Meinungamanipulation auf tagesschau.de - Posting von Leserzuschrift, 27.02.2017, 13:28


    Liebe Freunde des gelben Forums.

    Ich war gestern Nachmittag auf der Internetseite von der Tagesschau.
    Zu dem Bericht über Boris Nemtzow wollte ich gerne auch meine Meinung im Forum veröffentlichen. Leider war am 26.02.2017, um 16.12 Uhr die Kommentarfunktion schon vorübergehend geschlossen. Der letzte Kommentar war zu diesem Zeitpunkt: Am 26. Februar 2017 um 15:53 von y5bernd“ Vor einer halben Stunde, 27.02.2017 um 5.13 Uhr musste ich leider etwas entdecken, was mir vorher nie aufgefallen ist.
    Unter den Berichten steht: „Bisher keine Kommentare zur Meldung. Kommentierung beendet.“

    Ich bin auf Meta-Tagesschau schon seit über 2 Jahren als Forumsschreiber angemeldet.
    Viele meiner Kommentare wurden, wie von vielen anderen nie veröffentlicht.
    Dass kritische Kommentare abgewiesen werden, versteht sich ja irgendwie von selbst.
    Aber was ich heute mitbekommen habe, ist die höchste Form der Meinungsmanipulation im ÖR.
    Ich war immer der Meinung, dass wenn keine Kommentare abgegeben wurden, auch keine veröffentlicht sind. Dies war aber nicht zu erkennen. Im Gegensatz zu den anderen Schließungen, stand nicht wie immer: „xx Kommentare. Kommentierung beendet“
    Es steht wirklich da: „Bisher keine Kommentare zur Meldung. Kommentierung der Meldung beendet.“
    Wäre ich nicht aus Versehen mit meiner Maus abgerutscht, wäre es mir nie aufgefallen.
    Dass wir durch unsere MSM, durch das Verhindern der Veröffentlichung von Leserkommentaren, manipuliert werden, hätte ich nie gedacht.

    http://www.dailymotion.com/video/x5dbw6k

    Ich werde jetzt auf jeden Link gehen, um zu sehen, ob andere Foristen etwas geschrieben haben, auch wenn dies nicht zu erkennen ist.

    Euer Kruchow


    Merkel-Einzeiler gesucht - Posting von software-engineer, 27.02.2017, 13:14


    Ich suche für ein Buchprojekt pointierte (zugespitzte) Einzeiler-Aussagen über Angela Merkel, die sich auch als Bildunterschriften eignen würden (natürlich copyright-frei).

    Die Aussagen können sowohl in Prosa als auch in einer einfachen Versform gehalten sein.

    Wer möchte etwas beitragen? (Autorennennung auf Wunsch). Hier habe ich schon mal ein paar Beispiele gesammelt:

    Merkel ist die erste deutsche Nachkriegs-Kanzlerin mit Migrationshintergrund - vielleicht hasst sie Deutschland deshalb so sehr?

    Merkels Kanzlerschaft ist am besten mit der Amokfahrt eines Terroristen zu vergleichen, der mit seinem Fahrzeug in eine große Menschenmenge rast und Millionen von Deutschen schwer verletzt und tötet ...

    Ich halte Merkel übrigens für hochgradig schwachsinnig - ihre Auftritte in der Öffentlichkeit sind eigentlich nichts anderes als sorgfältig einstudierte Kunststückchen eines dressierten Pudels ...


    Das Verständnis eines Problems - Mephistopheles, 27.02.2017, 13:11


    > Hallöchen Dottore!
    >
    > > Die Frage ist nicht, wo kommt der Mehrwert her ...
    >
    > Verehrter, es ist sicher legitim, wenn Sie selbst jene Frage gerade nicht
    > interessiert; mich interessiert sie schon. Wörter sind doch Behälter
    > für Inhalte, was leider nicht für alle Menschen gilt. Für Sie gewiss
    > schon; da habe ich nicht die geringste Zweifel.
    > Also, ich halte es für ein lohnendes Unterfangen, den Begriff "Mehrwert"
    > mit vernüftigen Inhalten zu füllen (zu definieren). Habe gerade erst
    > damit begonnen.
    >
    > Erkenntnisseprozesse sind im wesentlichen nichts anderes als
    > Begriffsklärungen.
    >
    > > sondern vielmehr die Frage, wo kommt das GELD her, ihn zu REALISIEREN,
    >
    > Okay, also "wo kommt das Geld her", das momentan ein Halter in der Hand
    > oder auf seinem Girokonto hält. Dem sofort beigehängt werden muss
    > natürlich die Frage: Was ist das: GELD (Zahlungsmittel, Liquidität
    > o.ä.)
    . Welche Arten von Geld gab es früher und gibt es heute, usw..
    >
    > Zu diesen beiden Fragen habe ich in diesem Forum bis zu 100 Beiträge
    > geschrieben, die meisten ziemlich ausführlich .. angefangen mit der
    > Währungsreform in 1948f, über den Status und die (zweifelhafte)
    > Tätigkeit der Deutschen Bundesbank, über die (zweifelhafte) Rolle der
    > Geschäftsbanken (mit ihrem Buchgeld), über die historische Entwicklung
    > der Geldwirtschaft hinweg, bis hin zu der EZB und den Target2-Salden.
    >
    > Ich weiss auch natürlich, dass Sie dies ebenfalls getan haben - manche
    > ihrer Beiträge habe ich gelesen. Ich habe mir teilweise auch die von Ihnen
    > eingeführte "Nomenklatur des Debitismus" gerne zu eigen gemacht, um hier
    > mitreden zu können.
    > Ich habe mir mein komplettes Wissen und Verständnis zu diesen Fragen
    > allerdings schon vor Jahren in zwei anderen Diskussionsforen
    > (freiwirtschaft.org, finanzcrash.com) erworben bzw. mit erarbeitet. Die
    > damaligen Diskussionen verliefen sehr intensiv, lehrreich und über einem
    > Zeitraum von etwa 6-7 Jahren.
    > Es war hier, in diesem Forum ja nicht anders. Ich vermute, dass eine
    > gegenseitige Befruchtung aus diesen beiden
    > Diskussionssträngen/-entwicklungen sinnvoll wäre. Für mich selbst trifft
    > dies auf jeden Fall zu.
    >
    > Sie wissen doch: Jeder von uns (allen) weiss etwas; nur zusammen wissen
    > wir alles.
    >
    > > cf. mein schönes Buch "Der Kapitalismus...".
    >
    > Danke für die Werbeeinlage. Es steckt sicher langjährige Arbeit und
    > Forschung drin. Bin aber ständig von so vielen hoch interessanten Dingen
    > und Entwicklungen umgeben, die ich beobachte, analysiere und studiere, dass
    > ich möglicherweise nicht mehr zum Lesen Ihres Buches komme. Ich vertraue
    > aber auf Ihre Fans in diesem Forum, die hier noch mitschreiben (.. leider
    > immer weniger), dass sie mir dieses und jenes aus Ihrem Werk erklären. Es
    > kann doch nicht allzu schwer sein.
    > Ich lerne am besten und am schnellsten in der Diskussion. Beim Lesen eines
    > Buches fehlt ja der Dialog, wo man einhaken, nachfragen und einwenden
    > könnte - wie es seinerzeit in diesem Forum ja auch ablief.
    >
    > Mit liebem Gruß, Beo2

    steht immer in umgekehrt proportionalen Verhältnis zur Länge der Antworten.

    Man muss nicht das geasmte Werk "Der Kapitalismus", das sich im übrigen kaum noch auftreiben lässt, da vergriffen, gelesen haben, um diese Frage zu beantworten.

    Geld kommt her von Schulden. Auch früher kam das Geld aus Schulden.

    Um Geld zu erhalten, müssen sich diejenigen, welche wirtschaften, verschulden.
    Wenn die Wirtschaft sich nicht genügend verschuldet, dann nimmt der Staat die Schulden auf. Deswegen das explosive Wachstum der Staatsschulden in sämtlichen westlichen Ländern.

    Arbeiter sind die einzigen Teilnehmer an der Wirtschaft, die Geld erhalten, ohne sich zu verschulden. Arbeiter und Transferleistungsbezieher leben also immer auf Kosten der Allgemeinheit.


    Gruß Mephistopheles


    Ein interessanter Artikel. Zitat: Das ist es, was es bedeutet, "Sicherheit" vor Freiheit zu setzen, man bekommt weder noch. - sprit, 27.02.2017, 13:00


    http://www.zerohedge.com/news/2017-02-26/welcome-aboard-first-us-marshals-will-scan-your-retina

    Freie Übersetzung des Schluss-Statements.

    Die treibende Kraft scheint das zu sein:
    Der Wunsch unserer eigenen Regierung, jeden Aspekt unseres Lebens zu kontrollieren. Denken Sie daran: Man könnte nicht aus dem Land rauskommen, ohne sich diesem Prozess zu unterwerfen. Es ist eine digitale Berliner Mauer. Das ist es, was es bedeutet, "Sicherheit" vor Freiheit zu setzen,man bekommt weder noch.


    Jetzt schon! (oT) - re-aktionaer, 27.02.2017, 12:59



    Wessen Frage? - Beo2, 27.02.2017, 12:41


    Hallöchen Dottore!

    > Die Frage ist nicht, wo kommt der Mehrwert her ...

    Verehrter, es ist sicher legitim, wenn Sie selbst jene Frage gerade nicht interessiert; mich interessiert sie schon. Mein Denken ging schon immer gern einen eigenen Weg.
    Wörter sind doch Behälter für Inhalte, was leider nicht für alle Menschen gilt. Für Sie gewiss schon; da habe ich nicht die geringste Zweifel.
    Also, ich halte es für ein lohnendes Unterfangen, den Begriff "Mehrwert" mit vernüftigen Inhalten zu füllen (zu definieren). Habe gerade erst damit begonnen.

    Erkenntnisseprozesse sind im wesentlichen nichts anderes als Begriffsklärungen.

    > sondern vielmehr die Frage, wo kommt das GELD her, ihn zu REALISIEREN,

    Okay, also "wo kommt das Geld her", das momentan ein Halter in der Hand oder auf seinem Girokonto hält. Dem sofort beigehängt werden muss natürlich die Frage: Was ist das: GELD (Zahlungsmittel, Liquidität o.ä.). Welche Arten von Geld gab es früher und gibt es heute, usw..

    Zu diesen beiden Fragen habe ich in diesem Forum bis zu 100 Beiträge geschrieben, die meisten ziemlich ausführlich .. angefangen mit der Währungsreform in 1948f, über den Status und die (zweifelhafte) Tätigkeit der Deutschen Bundesbank, über die (zweifelhafte) Rolle der Geschäftsbanken (mit ihrem Buchgeld), über die historische Entwicklung der Geldwirtschaft hinweg, bis hin zu der EZB und den Target2-Salden.

    Ich weiss auch natürlich, dass Sie dies ebenfalls getan haben - manche ihrer Beiträge habe ich gelesen. Ich habe mir teilweise auch die von Ihnen eingeführte "Nomenklatur des Debitismus" gerne zu eigen gemacht, um hier mitreden zu können.
    Ich habe mir mein komplettes Wissen und Verständnis zu diesen Fragen allerdings schon vor Jahren in zwei anderen Diskussionsforen (freiwirtschaft.org, finanzcrash.com) erworben bzw. mit erarbeitet. Die damaligen Diskussionen verliefen sehr intensiv, lehrreich und über einem Zeitraum von etwa 6-7 Jahren.
    Es war hier, in diesem Forum ja nicht anders. Ich vermute, dass eine gegenseitige Befruchtung aus diesen beiden Diskussionssträngen/-entwicklungen sinnvoll wäre. Für mich selbst trifft dies auf jeden Fall zu.

    Sie wissen doch: Jeder von uns (allen) weiss etwas; nur zusammen wissen wir alles.

    > cf. mein schönes Buch "Der Kapitalismus...".

    Danke für die Werbeeinlage. Es steckt sicher langjährige Arbeit und Forschung drin. Bin aber ständig von so vielen hoch interessanten Dingen und Entwicklungen umgeben, die ich beobachte, analysiere und studiere, dass ich möglicherweise nicht mehr zum Lesen Ihres Buches komme. Ich vertraue aber auf Ihre Fans in diesem Forum, die hier noch mitschreiben (.. leider immer weniger), dass sie mir dieses und jenes aus Ihrem Werk erklären. Es kann doch nicht allzu schwer sein.
    Ich lerne am besten und am schnellsten in der Diskussion. Beim Lesen eines Buches fehlt ja der Dialog, wo man einhaken, nachfragen und einwenden könnte - wie es seinerzeit in diesem Forum ja auch ablief.

    Mit liebem Gruß, Beo2


    Nachträglich noch Danke für das Fazit, Frage - Ankawor, 27.02.2017, 12:35


    Meinst du raus aus dem Immo-Markt auch für schuldenfreie selbstbewohnte Immos?

    Mit einer Weitergabe von Empfehlungen im Hinblick auf Elliott-Wellen tue ich mich etwas schwer,
    aber ich werde es tun - vielleicht vorher etwas tiefer einsteigen.
    Was ich aber schon immer denke: Es wird wohl kaum einen Platz geben, an dem so viele mit Elliott-Wellen
    vertraute Personen sich austauschen wie hier. Nur habe ich trotz aufmerksamem Mitlesen noch von
    keinem, auch nicht anonym, gehört, dass die Anwendung der E.W. ihm so sicher ein Einkommen
    verschafft, wie es nach der Theorie sein sollte.

    > 1. Verschuldung abbauen!!! Wer derzeit gänzlich fremdfinanzierte
    > Immobilienprojekte ohne Haftungsbegrenzung auf privater Seite startet, der
    > tut mir leid. Die Nachbesicherungen und dann plötzlich steigenden Zinsen
    > werden den Markt auf den Kopf stellen. Die Eingriffe der Politik in den
    > Wohnungsmarkt nicht zu vergessen.
    >
    > 2. Cash ansammeln, raus aus dem Immobilienmarkt. Rein in den Aktienmarkt,
    > sich mit Risikomanagment beschäftigen, sich an den Elliott Wellen
    > orientieren. Auch der Bärenmarkt wird bei nicht zu hoch gesteckter Ziele
    > und einem an erster Stelle stehenden Risikomanagement seine Chancen zur
    > Verteidigung bieten.


    Sehr informativer Beitrag, habe Dank für die Mühe! - J. v. Liebig, 27.02.2017, 12:15


    Hallo Theo Stuss,

    vielen Dank für die informative Zusammenfassung. Sonst hört man sehr wenig aus Richtung Frankreich und was von dort kommen könnte.
    Sind die AfD und Frauke Petry der Frau Le Pen zu liberal oder ist es einfach Antiphatie gegen Dtl?

    Gruß v.L.


    wg. Einbruch - Dieter, 27.02.2017, 12:00


    Hallo Hasso,

    da verlasse ich mich ganz auf die Nachbarn. Einer hat auch 'nen Schlüssel und kümmert sich.

    Auch in Portugal wird während unserer Abwesenheit das Grundstück von den Nachbarn bestens behütet. Dort habe ich zwar dann keine Hunde, aber dafür die Nachbarn. Die Hunde melden sofort, wenn in ihrem Umfeld (200-300 m) jemand rumläuft, der nicht als Dauergast bekannt ist. (Leider melden sie auch jedes Wildschwein, Fuchs oder Dachs.)

    Bei uns dort ist noch nie 'ne Kleinigkeit abhandengekommen, obwohl allein in meiner Hobby-Werkstatt dort doch sehr, sehr viel Brauchbares rumliegt oder draußen so manches landw. Gerät oder Anbaugerät für Kleintraktoren liegt. Alles Dinge, die fast jeder der dortigen Landbevölkerung brauchen kann.
    Aber die Menschen dort sind alle bestens vernetzt, das hilft. I[[sauer]] Ich habe von den Nachbarn zwar gehört, daß es gelegentlich Diebstahl gibt, entweder kleine Geldbeträge aus den Häusern oder auch schon mal Naturalien, aber meins war bislang tabu.

    Insgesamt ist zu sagen, daß ich weder in Deutschland noch in Portugal über Diebstahl oder gar Einbruch aus pers. Erfahrung berichten kann.

    Als ich die Firma noch hatte, gab es derartiges leider regelmäßig, einschl. Einbrüchen in den Firmengebäuden, übrigens während und außerhalb der Betriebs- und Öffnungszeiten. - und immer ohne Aufklärung.

    Gruß Dieter


    The Economist – The world in 2017 - nemo, 27.02.2017, 11:33


    > ”Ein Muster, das an Deutschland in der Vorkriegszeit erinnert, zeichnet
    > sich in den Vereinigten Staaten und in Europa ab. Es herrscht ein sich
    > zuspitzender Konflikt zwischen „Links“ (Globalismus) und „Rechts“
    > (Nationalismus), wobei jede dieser Richtungen von einer freimaurerischen
    > jüdischen Fraktion unterstützt wird, nämlich dem Kommunismus und dem
    > Zionismus. Diese zwei Strömungen sind in Wirklichkeit eine.


    Dieses Bild wurde auch auf dem Economist-Cover 2017 verwendet. Die erste
    Tarot-Karte zeigt den Turm – die Welt ist zwei Lager geteilt, in konservative
    Christen und globalistische Sozialisten. Beide Lager werden natürlich von
    den Hintergrundmächten und den Medien kontrolliert. Das alte Spiel, mit
    dem sich Kriege und Konflikte schüren lassen.

    The Economist Cover 2017

    Gruß
    nemo


    Ich bin gestern auf der Veranstaltung von Marine Le Pen in Nantes gewesen - Posting von Theo Stuss, 27.02.2017, 11:18


    Ich fasse mal kurz zusammen:

    Die Veranstaltungshalle Zénith war gut gefüllt gewesen. Das Publikum war eher männlich. Nach der Einführungsrede von Florent Philippot, der mit dem rhetorischen Pathos eines Redners aus dem 19. Jhr. die Zuhörer begeistern wollte, trat Marine an das Rednerpult.

    Im ersten Teil der Rede ging es allgemein um weltanschauliche Ausblicke und eine Zurückweisung des Globalismus‘ als solchen, sowie der schrankenlosen Macht der Banken, wobei der Name Rothschild ausdrücklich erwähnt wurde. Marine sah sich als Wortführerin all jener, denen man „ihr“ Frankreich nehmen wolle und in eine international verfügte Heimatlosigkeit stürzen wolle.

    Ihr eigenes Profil rückte sie dabei weitaus eher in die Nähe zu Putin, als zu Donald Trump. Marine ist eine Verfechterin des rationalistischen Etatismus‘ gaullistischer Prägung und eine Verkünderin des Prinzips der Staatssouveränität. Der Staat steht unparteiisch über allem und allen und garantiert ideologiefreie Rechtsgleichheit und Rechtssicherheit. Aus diesem Grunde bedarf er auch aller Mittel, welche notwendig sind, diese Souveränität zu gewährleisten, auf dem Gebiet der Politik, des Rechtswesens, des Militärs, der Polizeigewalt, des Fernmeldewesens, der Infrastruktur, insbesondere jener der Energieversorgung. Die Souveränitätsmittel dienen eben der Unabhängigkeit des Staates von multinationalen Konzernen, wobei es in der französischen Tradition steht, daß solche Konzerne dem Staat als Mittel dienen und nicht umgekehrt.

    Hier also wieder die Nähe zu Putin! Mit der amerikanischen Manie Trumps, allein in Privatisierungen das Heil zu sehen, hat sie nichts zu tun.

    Es ist einfach der Autarkiegedanke des französischen Staates seit Richelieu und Ludwig XIV., aber auf die Republik übertragen. Daran ist gar nichts populistisch! Im Gegensatz zu ihrem Vater beschwört sie ein auf der Revolution beruhendes republikanisches Staatsideal, was ihrem Rechtssinn als Juristin entgegenkommt. Ohne juristischen Schematisierungen ist ihr Staatsrechtsbild unbegreiflich. Marine hat nichts mit der Romantik einer Angela Merkel zu tun, wobei letztere ihr Heil in weltfremden Ideologien sucht. Darum ist Marines Diskurs faktenorientiert, was ja als Rechtsanwältin, die in ihren Plädoyers die Aufstellungen ihrer Gegner zerpflücken konnte, vor Gericht ihr täglich Brot war.

    Sie schoß sich dabei sehr auf Macron ein und Fillon fiel fast ganz unter den Tisch. In Macron sieht Marine das Schätzchen der globalistischen Nomenklatura, der für die Medien bereits der neue Präsident zu sein scheint. Nichts unterscheidet ihn von François Hollande.

    Es folgte ein Maßnahmenkatalog, den sie eben so entschieden in Angriff nehmen würde, wie Donald Trump:

    Austritt Frankreichs aus der EU, aus den Kommandostrukturen der NATO, monetäre Autarkie, Sicherung der Grenzen, dazu Aufstockung des Personalbestandes von Zoll und Polizei, konsequente Rückführung illegaler Einwanderer, Aberkennung der französischen Staatsbürgerschaft für alle Doppelbürger, welche Loyalität gegenüber Frankreich vermitteln lassen.

    Scharf griff sie die gängige Praxis der Jurisprudenz an, mit welcher Richter sich anheischig machen, Gesetze abzuändern, ja, diese praktisch aufzuheben. Wenn Richter Gesetze ändern wollten, so sollten sie sich beurlauben lassen und für politische Ämter kandidieren und sich dafür demokratisch wählen lassen. Hier sah sie auch den Vorteil der klaren Linie Republik gegenüber der Monarchie, weil bereits damals aristokratische Magistrate durch ihre eigene Rechtsprechung das Recht des Königs hatten ersetzten wollen und so die Rechtsgleichheit aufs Spiel gesetzt hatten.

    Sie fordert eine Erhöhung des Verteidigungsetats auf 3% des BIP, Bau eines weiteren Flugzeugträgers und Anschaffung neuer Kampfflugzeuge. Der Zwecks sei nicht etwa, die Kriege der NATO zu führen, sondern Frankreich Handlungsfreiheit zu verschaffen.

    Sie fordert Steuererhöhungen welche letztendlich die reichen, globalistischen Eliten bezahlen müßten und Steuererleichterungen für kleine und mittlere Einkommen, sowie breit angelegte Förderprogramme für die Gründung kleiner Unternehmen. Die Privatisierungen der großen Konzerne von France Telecom, EDF und GDF müßten zurückgenommen werden. Es sei nicht einzusehen, daß diese Konzerne, welche einmal mit französischen Steuermitteln aufgebaut worden waren und allen Franzosen dienlich waren, jetzt zum Spielball der internationalen Finanzwelt würden.

    Da sie eine strenge Rückführung und Bestrafung politisch gewalttätiger Rechtsbrecher fordert, soweit diese auch ausländische Staatsangehörigkeiten haben, ist ihr Ziel nicht die ständige Überwachung der angeblich offenen Gesellschaft, sondern die Sanktion im Falle des Rechtsbruchs. Nicht etwa der Staat, oder die autochthonen Schichten müßten sich um Integration bemühen, sondern jene, die neu dazukommen. Als sie forderte, ausländischen Rechtsbrechern die Strafen angedeihen zu lassen, die sie in ihren Heimatländern gewohnt seien, brach im Saal Jubel aus.

    In Europa will sie mit allen nationalistischen Kräften zusammenarbeiten, welche die Staatssouveränität verteidigen. Namentlich erwähnte sie Geert Wilders, Viktor Orban und die FPÖ, nicht jedoch die AfD und Frauke Petry.

    Das die Veranstaltung endete mit dem gemeinsamen Gesang der französischen Nationalhymne.


    Mehrwert, Arbeitsproduktivität, Markt & Markpreise - Beo2, 27.02.2017, 11:07


    >> Woher kommt der Mehrwert ... Er kommt ausschließlich aus der Arbeitskraft/-leistung. Das Kapital selbst kann nichts erzeugen, sondern wird ebenfalls von der Arbeitskraft geschaffen. Im Detail ...
    > Auf den Trichter hat mich vor langer Zeit mal ein schwarzafrikanischer Plünderer aus der damals so genannten III. Welt gebracht: Woher kommt es, dass die Leute in Afrika so viel weniger haben als hier? Die arbeiten nicht weniger.
    > Er hat recht. Wenn der Mehrwert aus der Arbeitskraft/-leistung käme, dann müsste Arbeit weltweit ungefähr gleich viel wert sein.

    Nein, mit Arbeitsleistung kann nicht allein die Anzahl von Arbeitsstunden (da mensch nur abgesessen hat) gemeint sein, sondern diese müssen noch mit der Arbeitsproduktivität (-sindex) multipliziert werden. Letztere hängt mit der Arbeitsorganisation, mit der Qualität des Werkzeugs/Maschinen, mit der Ausbildung, Erfahrung und Motivation eines Mitarbeiters und mit anderem mehr zusammen. Sie hängt aber auch davon ab, ob der leitende Manager oder der mitarbeitende Unternehmer sachlich und sozial befähigt oder ein Stümper, Penner oder Säufer, Menschenschinder (Mobber) usw. ist. Z.B. die meisten Mafiosi betreiben ein Unternehmen, um Geld zu waschen .. auf die Arbeitsproduktivität kommt es ihnen gar nicht an.

    Also, vereinfacht gesagt: Arbeitsleistung = Arbeitsstunden x Produktivität (pro Stunde). Die Arbeitsproduktivität wiederum hängt (ebenfalls) von zahlreichen Bedingungen ab (siehe oben). Nichts in der Wirtschaft ist MONOkausal bedingt .. und nicht nur dort.

    > Ist sie aber offensichtlich nicht, wie jeder sehen kann. Die Arbeit eines Subsistenzbauern aus der III. Welt schafft sehr viel weniger Wert als die Arbeit eines Bauern hierzulande, der mit einem zum Traktor umgebauten Panzer mit ein paar 100PS über das Feld walzt, obwohl der Subsistenzbauer sich sehr viel mehr anstrengen muss.

    Richtig. Damit sind wir bei der Formel: Arbeitsleistung (eines Mitarbeiters) = Arbeitsstunden x (dessen) Arbeitsproduktivität.

    > Allein aus diesem Beispiel wird klar, dass Mehrwert eben nicht aus Arbeit folgt, sondern aus Schulden.

    ??? Schulden und der Traktor schaffen selbsttätig einen Mehrwert herbei, ohne Arbeitskraft??? Unglaublich! Das ist völlig absurd.

    > Während der Subsistenzbauer sich nicht oder so gut wie nicht verschulden muss, muss der moderne Landwirt Haus und Hof mitsamt Kind und Kegel verschulden, um sich einen modernen Trecker im Wert von ca. einer halben Million leisten zu können.

    Ja, aber dies geschieht nur vorübergehend: Für die Kredittilgung sorgen normalerweise seine Kunden (die Konsumenten), indem sie dem Unternehmer Einnahmen zukommen lassen. Nun kann auch er tilgen und hat sein Hab und Gut wieder zurück. Dies wiederholt sich zyklisch .. aber manchmal hat einer soviel Einnahmenüberschuss, dass er bald gar keinen Kredit mehr benötigt. Nun kann er die weitere Produktion vollständig aus den Einnahmen finanzieren .. erst recht, wenn es ihm gelingt, zum Beispiel seine Personalkosten unter das Niveau bei der Konkurrenz zu senken.
    Viele große Unternehmen benötigen kein Kredit, sondern schwimmen heutzutage im Geld (Rücklagen) und suchen dafür händeringend zusätzliche Renditequellen, da es sich nicht lohnt, real mehr zu investieren .. weil die Konsumenten dafür keine zusätzliche Kaufkraft haben, sondern nach der Lohnsenkung eher weniger.

    > Damit ist zum Mehrwert aus Arbeit alles gesagt.

    So schnell??? Die Ausbildung, die Erfahrung, die Motivation der Mitarbeiter, ihre tatsächliche Arbeitsleistung zählen gar nix? Mehrwert entsteht MONOkausal allein durch Schuldenmachen und den Ankauf von Maschinen? Habe selten solchen Unsinn gelesen. Welcher Bauernfänger hat denn das in die Welt gesetzt?

    Ohne tatsächlich erfolgte Arbeitsleistung von Menschen kann überhaupt kein Mehrwert entstehen. Das gleiche gilt allerdings auch für die Abwesenheit von geeignetem Werkzeug. Ergo: Jegliches reales Wirtschaftsprodukt (Ware oder Dienstleistung) entsteht aus der Fusion von Kapital und Arbeit.

    > Sämtliche Diskussionen um Mehrwert nach Zeit und Ort und den Umständen usw. versuchen nur zu verschleiern, dass der Mehrwert eben nicht aus Arbeit stammt.

    Ja natürlich, die Kreditaufnahme (Schulden) und der damit gekaufte Traktor des Unternehmers schaffen es einfach herbei!!! Keiner braucht zu arbeiten!!! Selten solchen Unsinn gelesen.

    > Jeder kann arbeiten. Das, was er damit erreicht, ist der Wert seiner Arbeitskraft. Allerdings kommt dabei meist sehr wenig heraus.
    >> Dies ist eine subjektive Bewertung ohne jegliche Beweiskraft.
    > Den Beweis liefert der Markt.

    Der Markt beweist gar nichts, denn es betreibt keine objektive Wissenschaft ...

    Der Markt ist ein privater-öffentlicher Handlungsraum, ganz ähnlich einem Fußballstadion: Es gibt das markierte Spielfeld, die Spielregeln, die Schiedsrichter, den Ball und schließlich die Spieler. Ihr Spiel ist stark reglementiert (reguliert). Das Ergebnis muss am Ende vom Oberschiedsrichter akzeptiert werden, sonst ist es ungültig. Für "freies" Herumtollen und "freie" Fouls gibt es die rote Karte. Manche Spieler neigen ja zu nicht akzeptabler Brutalität und gelegentlich endet ein Spiel mit wüster Schlägerei (Bürger-/Krieg). Genauso ist es mit dem "freien" Markt und mit den Marktpreisen (Ballbewegungen).

    Alle Marktpreise sind abhängig insbesondere von der Wirtschafts- und der Sozialpolitik eines Landes .. so z.B. von den Steuergesetzen, Arbeitsmarktgesetzen (wie Arbeitszeitgesetz), Mitbestimmungsgesetzen, Vergütungsgesetzen (vgl. Überstunden/Nacht-/Feiertagsarbeit, Mindestlohn, Managergehälter etc.) usw..
    Es gibt keine "freien" oder "sich frei bildenden" Marktpreise und hat es auch nie gegeben. Private Angebot & Nachfrage besorgen lediglich das relativ freie Feintuning der Marktpreise. Wer etwas anderes behauptet, betreibt bewusst Demagogie oder Lüge.

    Alle Marktpreise sind das Ergebnis sowohl politischer als auch privater Bewertungs- sowie politischer und privater Entscheidungsprozesse.

    >> Die Einführung der Sklaverei war u.a. durch zwei markante Ereignisse markiert:
    >> 1) Erstens, durch die blutig gewalttätige Privatisierung des bis dahin gemeinschaftlichen Guts 'Grund & Boden', mit allem, was sich darin und darauf befindet und wächst. Damit wurde den meisten damaligen Menschen ihre Lebensgrundlage entzogen, um sie ihnen anschließend gegen Lieferung von Arbeitsleistung zu verleihen.
    > Es gab kein Gut 'Grund & Boden', sondern dies wurde durch Urbarmachung erst geschaffen.

    Wie??? .. der Grund & Boden, das Wasser, die Rohstoffe, die Flora und Fauna etc. wurden oder wird laufend von demjenigen geschaffen, der es als erster irgendwie genutzt hatte bzw. gerade nutzt .. und deshalb sei das dessen legitimes Eigentum? Willst Du mich für dumm verkaufen? Was ist das für abartige Hirnkrankheit - WER hat sich das ausgedacht?

    Ich jedenfalls, und nicht nur ich, meine(n) ganz entschieden, dass Grund & Boden sowie zahlreiche Ressourcen von der Natur oder dem Schöpfer allen! Menschen bereitgestellt wurden und einfach nur genutzt, gesammelt oder ausgebuddelt zu werden brauch(t)en. Wie auch immer, dazu wurde natürlich immer Arbeitskraft benötigt.

    > Wem anders als demjenigen, der Land erst urbar macht, steht der Eigentumstitel zu?

    Häääh, wieso steht ihm ein Eigentumstitel zu??? Einfach so??? WER hat das entschieden??? Und was war passiert, wenn nach und nach Andere kamen und es ebenfalls bewirtschaften wollten? Wie kann der erste Nutzer einfach behaupten, es wäre nun sein Eigentum und die anderen zum Teufel schicken??? Das ist doch völlig absurd - so etwas geht nur mit Waffengewalt!

    > Allerdings muss das Land ständig bearbeitet werden, sonst verwildert es und das Eigentum erlischt.

    Wieso erlischt es? Kann ich denn "dein" Grundstück einfach übernehmen, wenn Du nichts damit machst? Nein, das kann ich nicht, denn es wurde einmal mit Gewalt "privatisiert" und dann weiterverkauft. Nun beschützt es die korrupte Regierung mit völlig willkürlichen Gesetzen, damit es weiterhin Privateigentum bleibt.

    Hier wurde einfach ein Raubgut, welches der Allgemeinheit gehörte, weiterverkauft und weiterverkauft, bis es bei dem heutigen Eigentümer landete. Es ist aber nach wie vor ein Raubgut und gehört einfach der Allgemeinheit zurückgegeben. Raubgut gehört zurückgegeben, auch wenn es bereits einem Hehler oder einem Sammler verkauft wurde. Der Käufer hat den Schaden zu tragen. Dies ist die allgemein gültige Rechtsauffassung.

    Dieser Raub wird niemals von der Allgemeinheit (Mehrheit) auf Dauer akzeptiert werden .. das Ding kommt eines Tages zurück! Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Danach wird es von der Kommune nur noch zeitweilig und gegen Entgelt verpachtet werden.

    > So fanden die Germanen, als sie um das Jahr 800 rum Südgermanien wieder kultivierten, keinerlei römisches Eigentum mehr vor, sondern sekundäre Urwälder, welche nach dem Abzug der Römer entstanden waren.

    Es kann auf Dauer gar kein Privateigentum am Grund & Boden geben, da jedermensch bewusst oder unbewusst weiss, dass es Raubgut ist und vom Anbeginn an der Allgemeinheit gehörte, und dass niemand das legitime Recht hatte, es irgend jemandem zu verkaufen.

    Die früheren nordamerikaschen Indianer waren völlig perplex, als die Weissen von ihnen Land kaufen wollten. Sie sagten verwundert: "Wie soll das gehen; das gehört uns doch nicht?! Das ist doch unsere aller Mutter Erde; wie können wir unsere Mutter verkaufen?" Danach haben die Weissen die Indianer einfach zusammengeschossen und sich das Land genommen. Ein unglaubliches Verbrechen gegen die Menschlichkeit! - bis heute nicht gesühnt und nicht wieder gutgemacht! An die 50 Millionen Indianer in Nordamerika mussten für diese ihre "Uneinsichtigkeit" mit ihrem Leben bezahlen. Die Rechnung dafür wird gewiss noch gestellt werden.

    Das kann niemals akzeptiert werden .. und wird es auch nicht werden. Das Land kommt zurück in das gemeinschaftliche Eigentum der Allgemeinheit!

    >> 2) Zweitens, die Gründung der ersten privaten Unternehmen erfolgte unter Anwendung brutalster Gewalt durch die ersten Unternehmer, um so gefangen genommene Arbeit"nehmer" in geordneten Arbeitsprozessen "sozial zu organisieren". Dies begann zu geschehen vor etwa 10.000 Jahren.
    > In Deutschland gab es kaum Sklaven außer den (Kriegs-)Gefangenen , die ab dem 3. Jhd. von jüdischen Sklavenhändlern international verkauft wurden. Die Anwesenheit von Juden in Deutschland ist ab dem 3. Jhd. belegt? Was haben sie wohl gemacht, wovon haben sie gelebt? Landwirtschaft haben sie jedenfalls nicht betrieben, dafür gibt es keinerlei historische Zeugnisse.

    Es ist doch egal, ob es irgendwo im Teutoburger Wald auch gefangene Leibsklaven gab und wie viele es waren .. jedenfalls gab es in ganz Europa, und nicht nur hier, besitzlose Fronbauern, Leibeigene, Hausgesinde, Tagelöhner auf dem Acker, Manufakturarbeiter usw., die bei mir allesamt in die Klasse der Sklaven oder Lohnsklaven fallen: Sie alle waren bzw. im weltweiten Maßstab wurden nach und nach bis zu 4/5 der Bevölkerung in der einen oder anderen Form versklavt, d.h. völlig macht- und mittellos .. bis heute.

    Machtlosigkeit, Mittellosigkeit und Lohnabhängigkeit sind nach meinem Verständnis die 3 notwendigen und hinreichenden Hauptmerkmale eines Sklaven. Dies ist eine vernünftige und legitime Definition. Ob Jemand unfreiwillig Fuß- oder Halsketten anhat, regelmäßig ausgepeitscht oder gefoltert wird, halte ich unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten für völlig irrelevant. Hier wären einfach die Gerichte bzw. die verbrieften Menschen- und Bürgerrechte zu bemühen.

    >> Auch Unternehmen, welche überwiegend oder zur Hälfte der Kommune gehören, können Mehrwert erwirtschaften.
    > Ja, sie sind aber sozialschädlich, weil niemand privat haftet.

    Aber sicher haftet auch bei Kommunalunternehmen jemand, nämlich die Allgemeinheit, die Bürger der Kommune gemeinschaftlich. Jemand haftet immer, und das substantiell, formal oder informell. Z.B. haften alle Bürger für die Taten und Untaten ihrer Regierung, und zwar substantiell, mit ihrem Gemeinschaftsvermögen des Staates und sogar mit ihrer Gesundheit und ihrem Leben, wennauch informell.

    > Den Schaden, den kommunale Unternehmern verursachen erleben immer mehr Kommunen, wobei die Gemeindeabgaben zwar steigen, der Nutzen, den die Gemeinde bietet, jedoch immer geringer wird.

    Dies ist eine subjektive Bewertung ohne jegliche Beweiskraft. Ihr steht eine ganz andere subjektive Bewertung gegenüber.

    Mit Gruß, Beo2


    Sorry... ich meinte "Little Rock" statt Hope, Arkansas - Hasso, 27.02.2017, 10:56


    > Oder sollte die Anspielung auf Hope, gibt es ja tatsächlich dort,
    > die Hoffnung bedeuten, dass Clinton seinen Präsidentenjob
    > verliert?

    Hallo siggi,
    Mein Irrtum: Little Rock, Arkansas war gemeint... nicht Hope, Arkansas (Clintons Geburtsort).

    Dann wird der Witz vielleicht verständlich.
    Pointe: Die Geldelite der USA war damals total scharf darauf, dass Bill Clinton schnell verschwindet und "ehemaliger Präsident" wird... genau wie aktuell die Lügenpresse gegen Trump ist.
    Besten Gruß
    Hasso


    Ahmadinejad schreibt an Trump und ohrfeigt den Westen - Monterone, 27.02.2017, 10:04


    Es lohnt sich, aus diesem Brief ein paar Stellen herauszuziehen:

    Your Excellency has truthfully described the US political system and electoral structure as corrupt and anti-public. The US electoral system has for decades enslaved people’s votes to benefit a certain minority; i.e. a group that seemingly rules in the form of two parties, but in fact represents a minority, i.e. the tyrants of global wealth and power.

    Changing the US electoral system and setting people’s will and interests free from that imposed slavery, will be considered a great job and a fundamental reform.

    The free participation of nations in global governance is not a threat, but a valuable opportunity that all genuine reformists will welcome.

    Unfortunately, the dominance of consecutive US administrations over the global body has obstructed its right performance. Time has come for the center for manifestation of collective- and- free will of nations to be set free from the destructive dominance.

    The basic question now is who has given the US government the mission to establish security worldwide?

    What outcome has meddling in other’s affairs and military deployments to other regions and imposing thousands of US military, security and intelligence bases across the globe had, except for insecurity, war, division, killing and displacement of nations? Have the measures brought about anything beyond hatred and animosity toward US leaders, notoriety for the US people and imposition of military expenditures?

    If all governments want to show behavior similar to the US administration, which visible horizon of peace and security will lie ahead of the human society? Isn’t it better to stop warmongering and not to interfere militarily in other regions of the world, in order to create an atmosphere of international understanding and to end the arms race, war and killing of people?

    Unfortunately, consecutive US administrations have assumed arrogance toward others, seeking progress of the state in holding others back, pursuing possession and welfare of US people in others’ poverty, questing its honor and grandeur in humiliating others, and searching US security in insecurity for others.

    If all the world governments view the international arena from the same angle, and act accordingly, what will the result be? It’s my belief that the US people cannot support such policies and performances, and cannot pursue humiliation, poverty and insecurity for others, and cannot seize others’ wealth.

    Monterone

    Nach unten scrollen, dort steht die englische Übersetzung des Briefs:

    http://www.ahmadinejad.ir/%D8%A8%D8%A7-%D8%A2%D8%BA%D8%A7%D8%B2-%D8%A7%D8%B5%D9%84%D8%A7%D8%AD%D8%A7%D8%AA-%D8%A7%D8%B3%D8%A7%D8%B3%DB%8C-%D9%88-%D8%AA%D9%84%D8%A7%D8%B4-%D8%AF%D8%B1-%D8%A7%DB%8C%D9%86-%D8%B1%D8%A7%D9%87%D8%8C/


    Frontex-Direktor Leggeri kritisiert Rettungseinsätze vor Libyen - Posting von Falkenauge, 27.02.2017, 09:32


    "Die Praxis, Boote mit Migranten direkt vor der libyschen Küste abzufangen und die Menschen dort aufzunehmen, stößt bei Frontex auf Kritik. Vor allem die Arbeit der NGOs erschwere das Ganze immens.
    Das Geschäft der Schleuser zu unterstützen, indem man die Boote mit den Migranten direkt vor der libyschen Küste herausfischt, zählt Frontex-Direktor Fabrice Leggeri nicht unbedingt zu den Aufgaben der europäischen Grenzschutz-Agentur. Wir müssen verhindern, dass wir die Geschäfte der kriminellen Netzwerke und Schlepper in Libyen nicht noch dadurch unterstützen, dass die Migranten immer näher an der libyschen Küste von europäischen Schiffen aufgenommen werden", sagte er der "Welt".
    Denn dies führe dazu, dass die Schleuser immer mehr Migranten auf seeuntüchtige Boote packen würden, die dann von den europäischen Schiffen aus dem Meer gefischt werden müssten."


    Dies berichtet das ContraMagazin heute:
    https://www.contra-magazin.com/2017/02/frontex-direktor-leggeri-kritisiert-rettungseinsaetze-vor-libyen/

    Damit bestätigt der Frontex-Chef, worauf ich bereits im Juli 2016 hingewiesen habe. Sogar Zeit-online hatte, wie ich zitierte, am 21.3.2016 die Situation geschildert:

    „In Libyen selbst schieben die Schlepper die voll besetzten Schlauchboote inzwischen nur noch vom Strand aus kurz über die 12-Meilen-Grenze in internationale Gewässer. Dann setzen sie bei den Schiffen der Nato-Operation Sophia einen Notruf ab, damit deren Besatzungen die Menschen aus dem Mittelmeer fischen. ´Das ist mittlerweile eine wohlorganisierte Übergabe´, sagt ein europäischer Diplomat. Allein in der vergangenen Woche nahmen deutsche und italienische Kriegsschiffe 3.100 Schiffbrüchige an Bord. Viele ihrer Boote hatten nicht genug Treibstoff für die gesamte Überfahrt. Westliche Geheimdienste schätzen, dass momentan 150.000 bis 200.000 Fluchtwillige in Libyen warten.“

    Vgl.: https://fassadenkratzer.wordpress.com/2016/07/04/die-organisierte-seenot-rettung-als-bestandteil-der-schleuserwege/

    Aber solche Stimmen wie die von Frontex dienen nur der Beruhigung, als würde jetzt was dagegen geschehen. Es wird so weiteregehen, weil es von den EU-Gangstern gewollt und geplant ist.


    Forecast Agency: Gold, EUR/USD, DAX, Bitcoin - CWA, 27.02.2017, 08:19


    Hallo Elli,

    gemäß Deiner langfristigen Prognose soll Gold unter 1.000 USD fallen. Das bestätigt das Institut "Economy Forecast Agency (EFA)". Hier der Link
    http://longforecast.com/about-us.html

    Dort werden Kurse für Gold, Währungen, Aktien-Indizes usw. bis ins Jahr 2021 vorhersagt. Kennt jemand das Institut?

    Es verwendet für die Vorhersage:
    - cyclic recurrence, knowing correlation of market indicators, changes in the availability and attractiveness of the instrument for speculators, electronic and algorithmic trading growth, regulatory intervention degree, frequency of significant events over time

    Keine Ahnung, wie die Trefferquote bislang aussieht.

    Für Gold ist das Institut bis Mitte 2018 positiv, denn dann soll der Preis bei ca. 1.450 USD stehen. Danach jedoch geht es abwärts unter 1.000.

    EUR fällt stetig und steht Anfang 2021 bei ca. 0,9 zum USD.

    DAX steigt bis 02/2018 auf knapp 15.000 Punkte und fällt dann wieder zurück auf unter 13.000 bis 02/2019.

    Interessant ist, dass Bitcoin per 02/2019 bei ca. 2.000 USD stehen soll.

    Gruß
    Christof


    Jasinna: Tausche Freiheit gegen Sicherheit - Posting von stocksorcerer, 27.02.2017, 08:03


    Nachdem das Ursprungsvideo bereits wenige Stunden nach Einstellen gesperrt war, ist es jetzt wieder online. Mal sehen wie lange.

    https://www.youtube.com/watch?v=ANZXlIh-ARY

    Sehenswert, wie alles von ihr.

    Gruß
    stocksorcerer


    Eine Schlacht zu verlieren heißt aber nicht, dass man den Krieg bereits verloren hat;-) - siggi, 27.02.2017, 03:36


    Und die angeschlagenen Gegner sind die gefährlichsten, weil sie eben leicht unterschätzt werden.


    Aber mal was anderes.

    MMnews.de hat ja das hier verlinkt:

    Trump Rede Florida: Abrechnung mit Lügenpresse

    http://www.mmnews.de/index.php/politik/99453-trump-rede-florida

    Habe mit gerade die ersten Minuten angeschaut.

    Kann man bei der USA eigentlich schon von einem Gottesstaat reden?

    Ernst gemeinte Frage.

    LG

    siggi


    Ganz großes Kino - siggi, 27.02.2017, 03:24


    Hallo Hasso,

    > In Bill Clintons Amtszeit (volle 8 Jahre 1993-2001) diskutierte Clinton
    > monatelang mit seinem Volk über die hochwichtige Frage:
    > "Ist ein kleines Bläserle schon SEX oder eher nicht?" Clinton beharrte
    > vor der ganzen Welt sturheil auf "NEIN"[[top]]
    >


    Wer erinnert sich nicht an diese Herumeierei, habe ich Ei gesagt;-)
    Ganz großes Kino.

    Das war aber damals von den Republikanern und ihrem Sonderermittler Kenneth Starr aber auch geschickt eingefädelt worden. Zum Amtsenthebungsverfahren gegen Clinton kam es ja nicht wegen der sexuellen Beziehung zu Lewinsky, sondern deswegen weil Clinton in einer anderen Aussage zum Fall Paula Jones die Affäre mit Lewinsky bestritten hatte. Also Meineid und (später noch Behinderung der Justiz.)
    Dann tauchte allerdings das Kleid mit dem Spermafleck auf, das, aus welchen Gründen auch immer, nicht in der Waschmaschine gelandet war. Ein Schelm wer Böses dabei denkt. ;-)
    Also, da muss Trump aber noch hart arbeiten, um etwas ähnlich Skurriles auf die Beine zu stellen. Aber er ist ja nach eigenen Worten der am härtesten arbeitende US-Präsident aller Zeiten, Vergangenheit und Zukunft selbstverständlich;-) Also schauen wir mal.

    Man sieht an der ganzen Geschichte allerdings, wie schnell es zu einem Amtsenthebungsverfahren kommen kann. Eine kleine Ungenauigkeit, eine unbedachte Äußerung in einer offiziellen Anhörung und schwuppdiwupp hast du den politischen Gegner im Nacken.

    Und diesbezüglich hängt über Trump ein riesiges Schwert. Und zwar wenn bewiesen werden kann, dass Trump über die Telefonaten von Michael Flynn mit den Russen vor seiner Amtseinführung unterrichtet gewesen ist.


    > Dazu eine schöne und wahre Anekdote.
    > In Clintons Amtszeit war ich oft in den USA.
    > Ein steinreicher Geschäftspartner fragte mich in einer großen Sitzung,
    > "was ich in den USA denn so kulturell unternehme."
    > "Gute Antworten" waren den Trump-Kollegen ziemlich wichtig[[zwinker]]
    >
    >
    > Ich antwortete klug und ganz ehrlich:
    > "Ich besuche sehr gerne die privaten Refugien ehemaliger US-Präsidenten,
    > z.B. Lyndon B. Johnsons Texas Ranch, Kennebunkport (George Bushs
    > Sommersitz) oder Kennedys Hyannisport (mein Lieblingsort)."
    >
    > Ein anderer US-Sitzungsteilnehmer antwortete darauf in ganz großer
    > Runde:
    > "Hasso, das ist ein schönes Freizeitprogramm. Du bekommst morgen
    > meinen Learjet für einen kleinen Privat-Trip nach Hope, Arkansas!"
    > Großes Gelächter und tosender Beifall...[[freude]]
    >
    > Ich hoffe, dieser Real-Witz ist nicht zu kryptisch.

    Doch, ein bisschen schon. Natürlich weiß ich, dass Clinton Gouverneur in Arkansas war, aber von dem privaten Sommersitz in Hope habe ich noch nichts gehört.

    Oder sollte die Anspielung auf Hope, gibt es ja tatsächlich dort, die Hoffnung bedeuten, dass Clinton seinen Präsidentenjob verliert?

    > Trotzdem hat Clinton acht Jahre durchgehalten!

    Eben, das kann bei Trump auch passieren. Adlerdings sind in knapp zwei Jahren bereits wieder Kongresswahlen für alle Abgeordneten und Senatswahlen für ein Drittel?
    Und wenn Trump seine Zeit weiter mit klein-klein Krieg gegen die Medien vertrödelt, statt geschickt die wirtschaftlichen Maßnahmen auf den Weg zu bringen, die die lauthals versprochen und so sehnsüchtig erwarteten Jobs bringen, dann werden die Wahlen zu einem Desaster für die Republikaner. Und dann wird es ganz schwer für Trump.
    Vielleicht dann wieder mit einem Sonderermittler oder gar Sonderermittlerin. Meine Bestbesetzung für diesen Posten, Hillary Clinton. Da könnte sie mal ihre ganze Gehässigkeit ausleben. ;-)
    Das könnte dann wieder ganz großes Kino werden.

    LG

    siggi


    Genau das haben die Medien bewiesen :) (oT) - CalBaer, 27.02.2017, 01:46



    Wer sich mal ernsthaft die vollen 3:40 Jelzin-Karnevals-Minuten gönnt... - Hasso, 27.02.2017, 01:13


    ... der konvertiert sofort zum Putin-Versteher und kapiert, warum das russische Volk zu ca. 80% voll hinter ihrem nüchtern-klugen Commander Putin steht[[top]]

    Warum muss Putin den "Rest der Welt, vor allem Deutschland und Umgebung" überhaupt mit tödlichen Waffen bedrohen?
    Den Jelzin hat er doch auch nicht "sofort aufs Schafott verbracht", sondern sein "freies Geleit ins Alki-Nirwana" garantiert[[zwinker]]

    Jeder nüchterne EU-West-Führer (Merkel??) müsste doch schnell begreifen, dass nur Putin (und sein hoffentlich noch langes Leben[[herz]]) ein sehr zuverlässiger Garant/Beschützer für "unsere" Kita-Kinder und die Eigenheime ihrer Eltern ist.

    Ich hoffe nur, dass Bannon und Trump "wegen Trumpscher Kallstadt-Beißhemmung(??)" nicht auch denken:
    "Die USA werden bis zum letzten Deutschen gegen Russland kämpfen"[[sauer]]
    Gute Nacht
    Hasso


    Das ist eine sehr gute Entscheidung... kurze Frage zum NRW-Elend - Hasso, 27.02.2017, 00:31


    > Damit ich vom ganzen Elend hier in NRW abschalte, werde ich für die
    > nächsten paar Monate mich mal wieder Richtung Südwesten Europas aufmachen
    > - wie immer ohne Internet, ohne elektr. Kommunikation, nur hin und wieder
    > portug. TV oder ne portug. Zeitung, aber da ich die Sprache immer noch
    > nicht so problemlos beherrsche, macht zumindest portug. Fernsehen auch
    > nicht so viel Freude. Dafür Erholung für die Seele und als Sahnehaube
    > obendrauf ein Blütenmeer in Wäldern und Wiesen, tolle Nachbarn, arm aber
    > voller Lebensfreude, und, und, und .....

    Lieber Dieter,
    Du machst das genau richtig... ich beneide Dich[[top]]

    Eine ernsthafte Frage: Wie sicherst Du Dein NRW-Gestüt in den paar Monaten Abwesenheit gegen Einbruch?

    Hier in Kallstadt und Umgebung kannste seit einigen Jahren kaum noch aus dem Hause gehen... jede Bude wird sofort durchgewühlt[[sauer]]
    Oder hast Du einen ständigen NRW-Betreuer für die scharfen Hunde?
    Gute Erholung in Portugal
    wünscht Hasso


    fromme Wünsche - Dieter, 27.02.2017, 00:11


    Hallo Hasso,

    ich träum ja auch gerne.

    > So einen fähigen Präsidenten "mit richtiger Einstellung" will ich auch
    > haben[[herz]]

    Kriegste aber nicht, dann schon mit größerer Wahrscheinlichkeit ne Claudia oder so Faselbuben wie Schulz mit dicker Backe aber ohne Intellekt und Mut.

    Damit ich vom ganzen Elend hier in NRW abschalte, werde ich für die nächsten paar Monate mich mal wieder Richtung Südwesten Europas aufmachen - wie immer ohne Internet, ohne elektr. Kommunikation, nur hin und wieder portug. TV oder ne portug. Zeitung, aber da ich die Sprache immer noch nicht so problemlos beherrsche, macht zumindest portug. Fernsehen auch nicht so viel Freude. Dafür Erholung für die Seele und als Sahnehaube obendrauf ein Blütenmeer in Wäldern und Wiesen, tolle Nachbarn, arm aber voller Lebensfreude, und, und, und .....

    so harre ich der Dinge aus.

    Gruß Dieter


    Wer einmal manipuliert ... - Rainer, 26.02.2017, 23:53


    > Die Polizei betonte: "Und nun noch mal für alle: Tatverdächtiger:
    > Deutscher OHNE Migrationshintergrund!"

    Unsere Obrigkeit hat schon zu viel betont, als dass man ihr noch glauben könnte.

    Rainer


    Das ging im Wessi-Land schon vor 40 Jahren - Hasso, 26.02.2017, 23:51


    > 35-jähriger deutscher Student ohne Migrationshintergrund!
    > Wie geht denn sowas???
    >
    > Fragt sich Zandow (Einser-Diplom mit 23 Jahren).

    Hallo Zandow,
    das ging im damals noch wunderschönen Wessi-Land auch schon "früher", wie @Dieter schon richtig erwähnte.
    Wir hatten ab 1976 im Maschinenbaustudium auch einen älteren Ü35-Kameraden (dritter Bildungsweg), dieser Arschengel wusste immer alles besser[[sauer]]
    Zur verdienten Strafe haben wir ihn auf den Studenten-Namen "Fritz Honka" getauft, weil er eine ziemlich verblüffende Ähnlichkeit hatte[[freude]]

    http://www.serienkillers.de/serienm%C3%B6rder/g-j/honka-fritz/

    Der echte und wahre "Honka" war aber geb. Leipziger... nur zur Info[[freude]]
    Gute Nacht
    Hasso


    Silber[Plenk entfernt]? - peterpan, 26.02.2017, 22:51


    Hallo,
    gilt diese Prognose in der Form auch für Silber?
    Manche sagen, dass Silber besser performen wird, wenn's dann endlich mal losgeht.

    Gruß
    pp


    Den deutschen 2017-Fasching könnte nur der Jelzin knapp ertragen... - Hasso, 26.02.2017, 22:41


    Soviel Getränke durcheinander wie "der Jelzin" vertrage ich aber nicht[[sauer]]
    https://www.youtube.com/watch?v=v9YnDirqwT4
    Das waren die "echten Sowjets" von damals[[freude]]

    Mein geistig-moralisches Vorbild ist Jelzins nüchtern-gelassener Nachfolger.
    Also keinen Alkohol, sondern lieber viel Bewegung in frischer Luft[[top]]

    https://www.youtube.com/watch?v=-ccakG1RIVw
    (Putin füttert und entlässt die Wildpferde)

    https://www.youtube.com/watch?v=7drKddDhmXQ
    Putin überprüft als TU-160-Supersonic-Captain (linker Sitz im Flight-Deck!) das Stratosphären-Klima[[top]]
    Sogar eine komplizierte Luftbetankung kriegt er problemlos geregelt.
    So einen fähigen Präsidenten "mit richtiger Einstellung" will ich auch haben[[herz]]
    Fastnachtsgrüße
    von Hasso


    Wäu da Text so guat zur allgemeinen Lage paßt - Monterone, 26.02.2017, 22:32


    Wem heit ned schlecht is
    Des konn ka Guada sei
    Wer no ned gspiebn hot
    Trinkt no a Glaserl Wei
    Weu mar olle Weana san
    Und weu ma so vü saufn dan
    Drum samma so beinand –
    Dafür san mir bekannt

    A so a Rausch is
    A so wos schenes
    So was gmiatliches
    So was bequemes
    Mia san so voi Glücksöhlichkeit
    Mia saufn weus uns goaso gfreit
    So is' bei uns in Wien –
    Jo, do liegt wos drin

    Weu, noch siebn Vierterln
    Wird erscht des Lebn schön
    Und noch an Doppler
    Wonn mar olles doppelt sehn
    Do foahr ma dann von Grinzing haam
    Und monchmoi foahr ma an an Baam –
    Ober des is uns wuarscht
    Weu mia ham so an Duarscht

    Und wanns dann aus wird san
    Dann pock mas mitm Schmäh
    Mia saufn uns ins Grob
    Weu mia san kane Weh
    Donn moch ma d'Augn zua
    Und die Musi spüt dazua
    Und wonn da Hergott wü
    Don sing ma volla Gfüh

    Wem heit ned schlecht is
    Des konn ka Guada sei
    Wer no ned gspiebn hot
    Trinkt no a Glaserl Wei
    Weu mar olle Weana san
    Und weu ma so vü saufn dan
    Drum samma so beinand –
    Dafür san mir bekannt

    http://www.songtexte.com/songtext/wolfgang-ambros/wem-heut-net-schlecht-is-3dcf9eb.html


    ... und über tuntige Bankräuber - Nico, 26.02.2017, 22:12


    > und das Thema lautet: Postfaktisch.

    Auf das Element des „Postfaktischen“ bin ich doch aber zu sprechen gekommen, und zwar im Hinblick auf deine Person, Meph. In diesem deinen Posting erklärst du das Pareto-Prinzip (80/20-Regel) für gültig (also als Faktum), allerdings nur um die Frage nach der Sozialen Gerechtigkeit damit zurückzuweisen. Sobald nun aber jemand die Gültigkeit des Pareto-Prinzips selbst aus Gründen der Sozialen Gerechtigkeit einfordert, wird es bei dir nun postfaktisch, und du willst davon nichts mehr wissen.

    Wenn also eine 80/20-Situation besteht, dann bedeutet dieses, dass laut meinem Taschenrechner der Einzelne in der 20‘er-Gruppe durchschnittlich das 16-fache Vermögen von jemanden aus der 80‘er-Gruppe besitzt. Natürlich gibt es nach oben und nach unten auch Ausreißer. Wie groß mag dann der maximale Abstand sein? Das 20-fache? Das 30-fache? Das 50-fache? Kann das jemand genauer ausrechnen? Sollte ich hier also nicht völlig daneben liegen, dann hat, wenn der ärmste in der Gesellschaft 1.000 Geldeinheiten unter seinem Kopfkissen hat, dann hat der reichste unter ihnen vielleicht bestenfalls 100.000.

    Ja mein Freund Meph, ich glaube an Pareto. Du findest ihn zwischenzeitlich aber bestimmt ziemlich tuntig, oder?

    > Postfaktisch ist die Zeit, in der die Menschen ihre Wunschvorstellungen
    > und Ziele mit den Fakten verwechseln. Auf dein postfaktisches Geschwurbel
    > gehe ich deswegen nicht weiter ein.

    Was nur das nächst Beispiel zum Thema „postfaktisch“ wäre …

    > > So darf also auch mit Fug und Recht behauptet werden, dass alle die
    > jemals
    > > einen Sechser im Lotto hatten, zuvor auch Lotto gespielt haben. Es ist
    > also
    > > jeder selber Schuld, wenn er kein Lotto spielt. [[top]]
    >
    > Eindeutig Ja.
    > Es gibt allerdings Strategien, die mit größerer Wahrscheinlichkeit zu
    > Reichtum führen als Lotto zu spielen.
    > In Wirklichkeit ist die Chance, durch einen Sechser im Lotto zu Reichtum
    > zu gelangen, ungefähr genau so groß wie die, durch Arbeit zu Reichtum zu
    > gelangen.
    > Also ziemlich schlecht.
    >
    > Wie man es besser macht, erläutert hier in diesem Telepolisbeitrag der
    > Reichtumsforscher Rainer Zitelmann
    > "Die
    > Psychologie der Superreichen"
    >
    > Ganz interessant, was er so sagt und man sollte sich das mal zur Brust
    > nehmen.

    Danke für den Tip, aber ich habe die Seite nur flüchtig in Augenschein genommen. Meinen Bedarf an solcherlei Informationen habe ich schon vor vielen vielen Jahren mit Napoleon Hill und seinem Werk „Denke nach und werde reich“ gestillt.

    Nehmen wir als Strategie des Reichtums doch mal ein klassisches Beispiel, nämlich den Bankraub. Es ist schon wahr, was Hill oder jetzt auch Zitelmann so von sich geben. Es finden sich schon besondere Merkmale in der Psychologie erfolgreicher Bankräuber, z.B. die jetzt auch von Zitelmann erwähnte besondere „Einstellung zum Risiko“. Ja, die gehört eindeutig mit dazu. Leider hat Zitelmann aber wie einst Hill auch wieder nur mit den Leuten gesprochen, die es geschafft haben, und nicht mit denen, denen ihre besondere Einstellung zum Risiko zum Verhängnis geworden ist. Es ist und bleibt kein Wunder, dass wenn viele Leute Lotto spielen, dass der eine oder andere auch gewinnt. Würde man nun mit den Lottogewinnern Interviews führen, dann würde man ganz sicher auch auf die hier besagten „Muster“ stoßen, erstrecht, wenn es sich, den gemachten Angaben zufolge, dabei auch noch um „zahlreiche“ handelt, (welche sich hoffentlich nicht auch noch gegeneinander ausschließen). Vielleicht bevorzugte jemand ja Geburtstagszahlen - wäre dann wohl ein guter Tip, u.s.w..

    Aber was soll das überhaupt? Wer macht den Reichtum denn überhaupt erst zu einem Ideal, geschweige die Wege die dort hinführen? Das geschieht nämlich nur, weil der Reichtum dem Einzelnen verspricht aus dieser Welt herauszukommen, in welche das Streben nach Reichtum selbst erst hineingeführt hat.

    > Bis auf einen Punkt, da hätte ich eine wesentlich bessere Antwort als Her
    > Zitelmann.
    > Das war die Frage, ob hierzulande genug für die Armen getan wird. Da ist
    > er erst ausgewichen und hat dann um die Frage herumgeredet. Das war
    > schwach.
    >
    > Meine Antwort lautet:
    > Eindeutig Ja!

    Könnte man dich hier einmal in einem nicht zynischen Sinne verstehen, dann wäre dir soweit sogar recht zu geben, denn die Armut ist die Gegenseite des Reichtums und wurde mit diesem erst erzeugt, und endet auch nur mit diesem.

    > Beweis: Es gibt genug Arme. Wenn noch mehr für die Armen
    > getan werden würde, dann gäbe es noch mehr Arme.
    > Es muss einer bloß sagen, wie viel er für die Armen tun möchte, damit
    > man erkennen kann, wie viele Arme er gerne hätte.

    In der Tat geht es nicht primär darum, den Armen zu helfen, oder „helfen sich selbst zu helfen“ (mit Artikeln von Zilmann vielleicht), sondern den ausdrücklichen Betrug aufzuklären, deren zahllose Opfer wir die „Armen“ nennen. Dabei geht es um die politische Unterdrückung, bei der die Geldschöpfung eine Schlüsselrolle spielt. In einfachen Worten ausgedrückt geht es darum, die (so kann man ungefähr sagen) 'privatisierten' Zentralbanken zu verstaatlichen. Ich könnte mir vorstellen, dass Trump das tatsächlich vor hat.

    > Gruß Mephistopheles

    [[herz]]


    Der/die Karneval/Fasching/Fastnacht zeigt ganz schamlos die Gedanken-Diktatur - Posting von Hasso, 26.02.2017, 21:57


    Ich bin als geb. Fischkopp zwar kein Fastnachter, aber ich lasse nebenbei gerne mal die TV-Karnevals-Sitzungen dudeln, damit ich auch etwas "in Stimmung" komme.

    "Früher" waren diese Sitzungen ein echtes Familien-Jahres-Event, auch für uns Fischköppe, es wurde "nach allen Seiten ausgekeilt"... wir waren alle begeistert[[freude]]

    Heute herrscht totale Tristesse, selbst bei meinem Favoriten "Badische-Pfälzische Fastnacht aus Frankenthal" die gerade läuft... früher "Must See".
    Da habe ich jetzt genug Zeit, nebenbei was fürs Forum zu schreiben.

    Alle "lustigen" Sitzungs-Redner der diversen Sendungen bemühen sich redlich, noch einen lausigen "Witz" über:

    1. Trump
    2.-10. Nochmal was über The Donald
    11.-15 AfD
    16.-17. Pediga

    raus zu nudeln... an Blödheit nicht zu überbieten[[sauer]]

    Die NSA schreibt das alles genau auf... und Stephen Bannon flüstert Trump eine kurze Zusammenfassung ins Ohr.
    Die Dussels berücksichtigen nicht, dass The Donald vielleicht demnächst zu uns nach Kallstadt kommen will, nur 30km von Ramstein entfernt.
    Trump will die Airforce One doch auch endlich mal auf der Langstrecke erproben.

    Einziger Faschings-Lichtblick: Zu meinem lieben Putin fällte denen nichts Gescheites mehr ein[[top]]

    Ich habe mal irgendwann (schon zweimal) mal die interessante TV-Doku "Karneval unterm Hakenkreuz" gesehen.
    Schade, dass diese gute Bildungssendung nicht wiederholt wird[[freude]]
    Schexxx auf diese blöde Meinungs-Fastnacht[[sauer]]
    Hasso


    Niemals Barren, sondern nur AU/AG-Münzen einlagern! Mein ewiger Vortrag... - Hasso, 26.02.2017, 21:12


    > Der Hinweis auf Münzen statt Goldbarren ist zwar interessant, aber das
    > dortige Fazit verwirrt mich:

    Hallo tar,
    über das Thema "NIEMALS Barren, sondern nur Münzen einlagern" habe ich hier im Gelben Forum seit vielen Jahren schon ganze Bücher vollgeschrieben!
    Schön, dass auch die angelsächsischen EM-Experten es mal gelesen haben[[freude]]

    Kurze Zusammenfassung:
    Selbst bei den großen Gold-Verboten (z.B. Aha oder USA) wurden die AU-Münzen-Sammler niemals ernsthaft behelligt, weil sie ja quasi "Museumsdirektoren" sind und keine Gewinnabsicht haben.

    "AU-Barren-Horter" waren immer die bösen Spekulanten... die hat man sofort am Kanthaken abgeschleppt und entsprechend bestraft[[sauer]]

    Mein Rat klappt natürlich nur bei schmalen AU-Vermögen weit unter eine Mio Euro.
    Für Vermögen ab ca. 2-3 Mio Euro wird es sehr eng... das AU-Münzen-Angebot ist "auf die Schnelle" viel zu knapp[[top]]
    Gute Nacht
    Hasso


    Nachtrag - Mephistopheles, 26.02.2017, 20:25


    aus einem Kommentar zu dem oben verlinkten Telepolisartikel:



    Die Höhe ist zweitrangig - das wie zustande gekommen sollte wichtiger sein!

    "Politiker der Linken bezeichnen zweistellige Millionenvermögen sogar als 'obszön'"

    Ich selber denke daß die Höhe des Einkommens B.z.w. des Vermögens eher zweitrangiger Natur ist. Wichtiger sollte meiner Ansicht nach sein ob den das Zustandekommen dieser Werte rational nachvollziehbar ist. Wenn jemand über solche Fragen ernsthaft nachdenkt, dann wird er von selber zu dem Ergebnis kommen daß ein Vermögen wie es die Albrecht Brüder ( Aldi ) erworben haben durchaus redlich und seriös ist.

    https://www.heise.de/tp/features/Das-Jahreseinkommen-ist-fuer-diese-Menschen-eine-ziemlich-unwichtige-Groesse-3633326.html?wt_mc=nl.tp-aktuell.taeglich

    Dann denken wir mal ernsthaft darüber nach der Autor tut es nämlich nicht - und fragen uns:
    Was hätten die AldiBrüder denn machen sollen?

    Hätten sie ihre Ware um den doppelten Preis verkaufen sollen?
    Dann wären sie mit Sicherheit nicht zu diesem Reichtum gelangt, aber viele Arme hätten sich die Ware nicht mehr leisten können.
    Wenn sie aber die Ware weiterhin so günstig anbieten, dann rennen die Leute automatisch in ihre Supermärkte und die Aldi-Brüder werden immer reicher.

    Was also schlagen die Foristi vor, wie Aldi sich jetzt richtig verhalten sollte?

    Gruß Mephistopheles

    Wäre das besser gewesen


    Du redest am Thema vorbei - Mephistopheles, 26.02.2017, 20:00


    und das Thema lautet: Postfaktisch.

    Postfaktisch ist die Zeit, in der die Menschen ihre Wunschvorstellungen und Ziele mit den Fakten verwechseln. Auf dein postfaktisches Geschwurbel gehe ich deswegen nicht weiter ein.

    > So darf also auch mit Fug und Recht behauptet werden, dass alle die jemals
    > einen Sechser im Lotto hatten, zuvor auch Lotto gespielt haben. Es ist also
    > jeder selber Schuld, wenn er kein Lotto spielt. [[top]]

    Eindeutig Ja.
    Es gibt allerdings Strategien, die mit größerer Wahrscheinlichkeit zu Reichtum führen als Lotto zu spielen.
    In Wirklichkeit ist die Chance, durch einen Sechser im Lotto zu Reichtum zu gelangen, ungefähr genau so groß wie die, durch Arbeit zu Reichtum zu gelangen.
    Also ziemlich schlecht.

    Wie man es besser macht, erläutert hier in diesem Telepolisbeitrag der Reichtumsforscher Rainer Zitelmann: "Die Psychologie der Superreichen"

    Ganz interessant, was er so sagt und man sollte sich das mal zur Brust nehmen.

    Bis auf einen Punkt, da hätte ich eine wesentlich bessere Antwort als Her Zitelmann.
    Das war die Frage, ob hierzulande genug für die Armen getan wird. Da ist er erst ausgewichen und hat dann um die Frage herumgeredet. Das war schwach.

    Meine Antwort lautet:
    Eindeutig Ja! Beweis: Es gibt genug Arme. Wenn noch mehr für die Armen getan werden würde, dann gäbe es noch mehr Arme.
    Es muss einer bloß sagen, wie viel er für die Armen tun möchte, damit man erkennen kann, wie viele Arme er gerne hätte.


    Gruß Mephistopheles


    Bei "Kindergarten-Diskussionen" ist Bill Clinton aber bis dato der Rekordhalter - Hasso, 26.02.2017, 19:58


    Hallo Siggi,

    > Diese letzte Aktion mit der Journalie erinnert mich eher an Kindergarten
    > oder Volksschule, wo man intensiv überlegt hat, wen man zu seiner
    > Geburtstagsparty einlädt, aber noch viel wichtiger, wen man nicht
    > einlädt.

    Da stimme ich Dir auch zu.
    Trotzdem hat Trump das "Hauptproblem" von Sunnyboy Bill Clinton intellektuell bis dato nicht unterboten.

    In Bill Clintons Amtszeit (volle 8 Jahre 1993-2001) diskutierte Clinton monatelang mit seinem Volk über die hochwichtige Frage:
    "Ist ein kleines Bläserle schon SEX oder eher nicht?" Clinton beharrte vor der ganzen Welt sturheil auf "NEIN"[[top]]

    Dazu eine schöne und wahre Anekdote.
    In Clintons Amtszeit war ich oft in den USA.
    Ein steinreicher Geschäftspartner fragte mich in einer großen Sitzung, "was ich in den USA denn so kulturell unternehme."
    "Gute Antworten" waren den Trump-Kollegen ziemlich wichtig[[zwinker]]

    Ich antwortete klug und ganz ehrlich:
    "Ich besuche sehr gerne die privaten Refugien ehemaliger US-Präsidenten, z.B. Lyndon B. Johnsons Texas Ranch, Kennebunkport (George Bushs Sommersitz) oder Kennedys Hyannisport (mein Lieblingsort)."

    Ein anderer US-Sitzungsteilnehmer antwortete darauf in ganz großer Runde:
    [b]"Hasso, das ist ein schönes Freizeitprogramm. Du bekommst morgen meinen Learjet für einen kleinen Privat-Trip nach Hope, Arkansas!"
    Großes Gelächter und tosender Beifall...[[freude]]

    Ich hoffe, dieser Real-Witz ist nicht zu kryptisch.
    Trotzdem hat Clinton acht Jahre durchgehalten!
    Fastnachtsgrüße von Hasso


    Über marktkräftige Unternehmer, Eisberge und dem Glück im Lotto - Nico, 26.02.2017, 19:15


    >
    > Dieses Frage ist einfach zu beantworten: Auf keinen Fall die Arbeitnehmer,
    > weil sie sind dazu physisch gar nicht in der Lage, wie
    > hier
    > dargelegt.

    Es mag also an mir selbst liegen, dass ich meinen Gedanken nicht deutlich genug gemacht habe, also noch mal: der Begriff des Arbeitnehmers bedeutet letztlich eine fiktive juristische Kategorie, was für den Begriff des Unternehmers genauso gilt. Mir wäre nichts von einem Arbeitnehmer-Gen oder dergleichen bekannt. Bei vielen Menschen wechselt dieser Status im Laufe des Lebens in beide Richtungen. Prinzipiell bedeutet jeder Arbeitnehmer vom Wesen her einen Unternehmer.

    > Schließlich könnten wir nämlich zunächst davon
    > > ausgehen, dass es doch jedem frei steht, selbst zu entscheiden, ob er
    > > Unternehmer oder lieber Arbeitnehmer sein will.
    >
    > Doch. Aber nicht jeder kann das.

    Was du nicht sagst! Die Frage wäre hier zunächst einmal, ob oder in wie weit ein solches Vermögen denn nun gesellschaftspolitisch oder vielleicht biologisch determiniert ist, und dann darüber hinaus, wie die Gesellschaft eine solche Verhältnismäßigkeit überhaupt zu bewerten gedenkt. Will man also wie auch immer identifizierte Arbeitnehmer vielleicht für vogelfrei erklären, oder gibt es vielleicht Anrechte, welche unabhängig von diesem Status bestehen, vielleicht für Menschen im allgemeinen, oder für Menschen mit gesellschaftlich/kultureller Zugehörigkeit (wie auch immer festzustellender weise) im Besonderen?!

    Sprichst du hier vielleicht von irgend so‘ner Art 'Naturecht', Meph?

    > Wäre es dabei z.B. so,
    > > dass zwar alle ohne weiteres Unternehmer werden könnten, und es nur
    > nicht
    > > wollen, weil sie dann für die Arbeitnehmer die ganzen Steuern bezahlen
    > > müssen, dann könnte es ja zunächst eine politische Frage sein.
    >
    > Das ist eine kluge Idee in postfaktischen Zeiten, politisch zu
    > entscheiden, wer etwas kann und wer nicht. [[freude]]

    Davon abgesehen, dass du mich hier natürlich falsch verstanden hast, scheinst du, Meph, von der Politik nicht all zu viel zu halten. Das wäre bei der Politik wie wir sie nun mal nur kennen auch sehr verständlich. Ich aber habe im Laufe der Zeit gelernt, das Prinzip der Politik neutral zu sehen. Politik geschieht im Kleinen wie im Großen – jeder macht Politik.

    > > Allerdings bestehen immer noch Marktkräfte,
    >
    > was soll das sein "Marktkräfte"?

    Unter den Begriff der Marktkräfte sollten zu aller erst die Gesetze von Angebot und Nachfrage zu verstehen sein.

    Wenn nun also zunächst der Arbeitgeber besteuert wird, dann macht das zunächst den Status des Arbeitnehmers attraktiver, und den des Unternehmers weniger attraktiv. Damit steigt aber die Nachfrage gegenüber den verbliebenen Unternehmern, bis die Steuerbelastung wieder aufgefangen ist, also auf die Preise aufschlagen werden kann. Zugleich steigt das Angebot an Arbeitnehmern, was diesen Status wiederum unattraktiver werden lässt.

    Wir sprachen hier explizit über die Lohnsteuer und die Umsatzsteuer. Damit liegt nach meinem Verständnis der Sonderfall vor, dass diese Formen der Besteuerung alles monetäre Wirtschaften insgesamt betreffen, woraus sich ergibt, dass sich diese Formen der Besteuerung wohl neutral gegenüber allen Wirtschaftssubjekten verhalten müssten (Steuerprogressionen seien hier außen vor gelassen) .

    Nicht neutral verhalten sich diese Steuern nur gegenüber dem nicht-monetären Wirtschaften, welches eben auch nicht besteuert wird. Dieser Umstand hat dann auch dem Augenschein nach die Entstehung von Baumärkten begünstigt, wie ich bereits angemerkt habe, und was einen nicht wünschenswerten Effekt bedeuten sollte.

    Soweit dürfen wir nun annehmen, dass die hier besprochenen Steuern durch das Wirtschaften insgesamt erzielt werden, aber nicht von speziell zu separierenden Wirtschaftssubjekten.

    Eine andere Situation läge bei Steuern vor, welche nur Teile der Wirtschaftssubjekte betrifft und andere Teile nicht. Das könnte auch schon mal sinnvoll sein, dass sind dann halt politische Entscheidungen.

    Es bedeutet dabei sehr wohl ein Problem, wenn die Regierung korrupt ist, und ungerechtfertigte Steuern erhebt um diese zu veruntreuen.

    Noch mehr bedeutet es ein Problem, wenn das monetäre Wirtschaftssystem durch feindliche Kräfte sabotiert wird – dazu gehören auch Desinformation und Irrlehren - und z.B. so das Wirtschaften überhaupt erst zu einer "Reise nach Jerusalem" gestalten, und was kein Naturgesetz ist, lieber Meph.

    Dass nun aber die Arbeitnehmer die Arbeitgeber ausbeuten, ist wiedermal nur (sorry) typisch mephistophelischer Unfug. Deinen Hang zu genau solchen Statements hast du dabei schon über viele Jahre hier zur Schau getragen - siehe dazu meine vorherigen Links.

    > und solange für alle
    > > Unternehmer die gleichen Regeln gelten, verhalten sich diese Steuern
    > für
    > > die Unternehmer untereinander, wie auch gegenüber den Arbeitnehmern
    > > neutral. Nicht neutral verhalten sich diese Steuern nur gegenüber der
    > > Gesamtheit aller Marktteilnehmer. So nimmt es nicht Wunder, wenn z.B.
    > > Baumärkte wie Pilze aus dem Boden wachsen, wenn die Menschen damit
    > Steuern
    > > sparen können, wenn sie sich Sachen selbst zusammenbasteln, welche
    > > eigentlich von ausgebildeten Personal erledigt werden sollten.
    > Politisch
    > > relevant wäre hier sicher die Frage, ob es diese Formen der
    > Besteuerung
    > > überhaupt geben sollte – und ich glaube dabei nein – aber nicht
    > welche
    > > Gruppierung diese monetär bezahlen würde. Schließlich setzt das
    > Bezahlen
    > > auch das Vermögen dazu voraus, und es ist dieses Vermögen, welches
    > den
    > > Unternehmer zu diesen macht, und den Arbeitnehmer zu einen solchen, weil
    > er
    > > es nicht hat.
    >
    > Eben nicht. Es gibt sehr viele Vermögende, die keine Unternehmer sind,
    > eben weil sie in weiser Selbsterkenntnis genau wissen, dass sie es nicht
    > können, und es gibt auch welche, die kein Vermögen haben und trotzdem
    > Unternehmer werden. Schaut man sich die Geschichte der Unternehmen an, dann
    > wird man feststellen, dass das sogar die überweigende Mehrheit der
    > Unternehmer ist, die ursprünglich kein Vermögen hatten.

    Das ist auch schon richtig was du hier sagst. Allerdings höre ich nichts von all den potentiellen Unternehmern, welche die hier gelobten Qualitäten auch zu eigen hatten oder haben, aber trotzdem keine erfolgreichen Unternehmer wurden. Das liegt vielleicht daran, dass wir beide nie den Eisberg gesehen haben, sondern immer nur seine Spitze.

    So darf also auch mit Fug und Recht behauptet werden, dass alle die jemals einen Sechser im Lotto hatten, zuvor auch Lotto gespielt haben. Es ist also jeder selber Schuld, wenn er kein Lotto spielt. [[top]]

    [[herz]]


    Gold-Update - Posting von -ELLI-, 26.02.2017, 19:02


    Heute nur verbal, ohne Chart.
    Es gilt immer noch das hier: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=427498
    Das Aufwärts-Muster seit der Wende bei 1123 $ (bisher ging es um gut 130 $ nach oben) ist leider nicht sehr aussagekräftig, aber ich bleibe weiterhin long. Eine Korrektur ist jetzt jederzeit möglich, beispielsweise bis 1215 $ oder auch 1180 $. Einen Stopp für einen zeitweisen Ausstieg muss jeder nach Gutdünken selber setzen, ich persönlich werde ihn wahrscheinlich erst bei 1175 $ setzen.


    ah, ok ?! - Fleet, 26.02.2017, 18:59


    Jo, Alaaf mabraton,

    aber bei aller Witzigkeit, ich denke, ich habe wie gefordert meinen Senf dazugegeben.

    Die Nebendiskussion, auf die du hier ansprichst, habe ich extra unten deutlich abgesetzt.

    LG

    Fleet


    Wurst! ;) - mabraton, 26.02.2017, 18:41


    Hallo fleet,

    es ist mir völlig egal, wie Du das nennst. Das Zusammentragen verschiedener Sichtweisen ist für mich "Schwarmintelligenz". Ich werde sicher nicht mit Dir darüber diskutieren, wie scharf dieser Begriff an der Stelle ist.
    Schade, wenn Du zur Fragestellung nichts beitragen kannst.

    Alaaf & Helau!
    mabraton


    Ist hier die Schwarm-Intelligenz gefragt? Ja, aber nicht bezüglich des Inhaltes. - Fleet, 26.02.2017, 18:22


    Hallo mabraton,

    > die Frage warum die Polizei den Filmer nicht des Platzes verwiesen hat ist berechtigt.

    Im Zusammenhang, ja.

    > Hier ist ein weiteres Video in dem der Filmer sogar auf der Straßenseite > des Angeschossenen steht, direkt parallel zu ihm.
    > Einer der Polizeibeamten fordert den Filmer dann auf die Straßenseite zu wechseln.
    Bin ich hier schon total ‚gaga‘, als dass ich auf Grund dieser ,Anweisung‘ in heitere Resignation verfalle?
    Wie höflich von dem Polizisten, dass er so sehr Stress resistent ist.
    Sind gut geschult, die Jungs, alle Achtung.

    Oder sind wir ‚Auf Streife‘?


    > Spannend ist, dass etliche deutsche Medien erst 2-3h nach dem Vorfall > darüber berichtet haben. Die Amokfahrt war gg. 16:00Uhr. Bei der > Tagesschau war dazu um 19:30Uhr noch nichts zu finden. Zur selben Zeit > hatten bereits etliche internationale Medien berichtet.

    Was daran ist denn spannend?

    > Nach den bisherigen Informationen ist immer noch nicht klar ob das Ganze > einen islamischen Hintergrund hatte, nur dass der Täter Deutscher ist > und keinen Migrationshintergrund hat. Haben seine Eltern einen > Migrationshintergrund?
    > Ober-Salafist Piere Vogel ist auch Deutscher und etliche Konvertiten > kämpfen in Syrien.

    Was passiert denn hier (gerade auch bei dir)?
    Du springst auf den Zug auf und kolportierst den medialen Hype.
    Ich bitte dich, dass nicht als persönliche Kritik zu verstehen, vielmehr allgemein.
    Warum ist es so wichtig, dass es einen islamischen, oder eben auch nicht, Hintergrund hat? Was müssen wir uns hier denn beweisen oder in die entsprechenden Klischees einreihen?

    Das Problem liegt doch eher nicht bei den Tätern oder Opfern, sondern sehr viel tiefer.
    Entwickelt sich hier jetzt erneut ein Diskussionsstrang wie am Falle des Und ‚schwupps‘ haben wir einen weiteren Berlin-Attentat Thread.





    > Bzgl. meiner Fragestellung, ich möchte schlicht weitere Sichtweisen > haben. Was daran ist schwierig?


    Das fällt für mich definitiv den Begriff ‚Schwarmintelligenz

    Das du (wir) hier weitere Sichtweisen haben möchten, hätte begrifflich genügt. Ich kann die Überschrift insoweit verstehen, als dass man mit der Wortwahl auch etwas Interesse erregt und die schlauen Bürschchen unter uns animiert. Das könnte mir auch aus Unachtsamkeit passieren, kam mir gerade in den Sinn.

    Was ich in Frage stellen möchte ist, dass wir bei sowas überhaupt und dann auch noch mit diesem Szenario selbst jedes Mal mit Einlassungen jeder Art reagieren und vor allem, wie.

    > Beste Grüße
    > mabraton

    Dir auch beste Grüße
    Fleet


    "Was erlaube Albert?" (oT) - stokk, 26.02.2017, 18:15


    >


    Hinweis, wenn überhaupt gewünscht - so_gesehen, 26.02.2017, 17:46


    Wenn es Herrn Wisnewski darum geht, die Bewertung wieder sauber zu bekommen, so ist das unter Umständen sogar möglich.

    Eine Mail und/oder ein Anruf bei Amazon-Marketplace und auf den Aufruf zur Negativ-Bewertung hinweisen. Amazon hat in den eigenen Richtlinien genau solche Verhaltensmuster als Grund für Streichungen von Bewertungen (inklusive der "likes") aufgeführt.

    Zumindest ist es einen Versuch wert - wobei das "sich selber zerlegen" von Herrn Gutjahr mir fast besser gefällt. [[freude]]


    Wartezeiten - Dieter, 26.02.2017, 17:11


    > tja - es sind halt nicht alle so strebsam, dass sie mit 23 Jahren einen
    > Einser-Studienabschluss hinlegen.

    nicht nur das: Zu meiner Zeit konnte man auch mit einem 1,3er Abi nicht sofort Landespflege (Garten/Landschaftsarchitektur) studieren, da war ohne Wartezeit eine 1,0 gefragt.
    Dagegen konnte natürlich jeder Depp sofort Jura, Lehramt oder VWL/BWL/Soz. studieren.

    Viele haben dann zur Überbrückung erst ein anderes Studium begonnen, oder ne Ausbildung usw.

    Wie sieht das heute aus mit Wartezeiten.

    Gruß Dieter


    Danke für den Tipp mit dem Vermischen des binären VX. - Griba, 26.02.2017, 16:51


    Das wäre nämlich sonst das wichtigste Gegenargument zum Einsatz von VX - der Täter wäre genauso gestorben.


    Wäre mir auch beinahe passiert - Mephistopheles, 26.02.2017, 16:32


    > Hallo Gemeinde,
    >
    >
    > zum Heidelberger Attentat kommt mir eine Frage in den Sinn:
    >
    > Wie kann ein "Deutscher OHNE Migrationshintergrund" (Meldung der Polizei
    > Heidelberg) mit 35 Jahren (Meldungen von N24 und n-tv) noch "Student"
    > (Meldung auf n-tv) sein?
    >
    > 35-jähriger deutscher Student ohne Migrationshintergrund!
    > Wie geht denn sowas???
    >
    > Fragt sich Zandow (Einser-Diplom mit 23 Jahren).
    >
    >
    > Gruß in die Runde, Zandow

    Habe mein Erststudium abgebrochen und wollte mit knapp über 30 ein zweites Studium beginnen. Studienplatz war kein Problem, weil ich hatte ja eine HZB.
    Scheiterte allerdings daran, dass ich aus Altersgründen kein Bafög bekam.
    Das Studentenwerk hat sich zwar sehe bemüht, ob es da nicht eine Gesetzeslücke gäbe, aber nein, es fand sich keine. Letzte Frage der Mitarbeiterin: Haben Sie vielleicht einen Migrationshintergrund, dann ließe sich evtl... Musste ich aber passen. Bin auch Deutscher ohne Migrationshintergrund, also kein Bafög.
    Folglich wurde es leider nichts mit dem Zweitstudium.

    Das mit dem Studium geht ohne weiteres, weil die HZB gilt lebenslänglich. Es gibt in den Schmalsprakademikerfächern, also den sogenannten Geisteswissenschaften jede Menge Studis im Rentenalter, die den Jüngeren die Plätze wegnehmen. Allerdings muss man das dann selber finanzieren.

    Gruß Mephistopheles


    Sozialstatus: Student - Langmut, 26.02.2017, 16:31


    Hallo in die Runde,

    tja - es sind halt nicht alle so strebsam, dass sie mit 23 Jahren einen Einser-Studienabschluss hinlegen.

    Gruß
    Langmut
    (NRW-Abitur mit 17,5 Jahren erworben, Durchschnitt 1,3, Leistungskurse: Fechten und Singen)


    @Bagehot: Der „War Room“ ist schon besetzt. - Ostfriese, 26.02.2017, 16:16


    Hallo Blum,

    ich erlaube mir, etwas dazu:
    >
    > Das war vor der Veröffentlichung von Daniel Stelter zur Diskussion von
    > Gedanken des Vielkommentators seines Blogs, Michael Stöcker.
    >
    zu sagen. Der Ausgangspunkt der Diskussion über den Debitismus im Blog bto von Dr. Stelter war mein Kommentar vom 16. November 2016 in

    http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-1890s-and-the-end-of-the-great-bond-bull-market/#comment-20805

    und die Frage und Stellungnahme von Dr. Stelter an Herrn Stöcker:

    „Können Sie nochmals erklären, wieso eine Notenbank in einem zweistufigen System die Grundprinzipien des Debitismus aushebeln soll? Ich denke sie können den Crash aufschieben aber nicht verhindern.“

    Der von Herrn Stöcker angekündigte Beitrag erschien dann in

    https://zinsfehler.com/2016/11/27/debitismus-ad-infinitum/.

    In dem Faden

    http://think-beyondtheobvious.com/debitismus-von-der-zwangslaeufigen-krise-iii/

    mit der Kommentierung von Dr. Stelter habe ich aus der Sicht der Simulationstheorie von Jean Baudrillard argumentiert. Hier noch einmal mein Brief.

    Sehr geehrter Herr Stöcker,

    ich möchte Ihren Beitrag in einen größeren Rahmen der Deutung der Gegenwart stellen und frage mich, ob im Zeitalter der Simulation die Wahrheit über die Beziehungen zwischen der Eigentumsökonomik von Heinsohn/Steiger und dem Debitismus von Paul C. Martin („ … Vertreter des Debitismus auch von den Mainstream-Ökonomen nicht ernst genommen“) und ihren Deutungen selbst noch ermittelbar und darstellbar ist. In den Worten(1):

    „Der Debitismus wird darin eine Wendung nehmen, die heute, da der Wille zum Potential des Menschen noch an Raum & Zeit gebunden ist, in seiner Tragweite sehr schwer vorstellbar ist.“

    von @Ashitaka. Die von Georg Lukács konstatierte „transzendentale Obdachlosigkeit“ – die Ungewissheiten in der Gegenwart – zeigt sich (in Twitter-Kürze) in

    – der Unbestimmtheitsrelation von Heisenberg mit der Aussage der Quantenphysik, dass zwei komplementäre Eigenschaften eines Teilchens nicht gleichzeitig beliebig genau bestimmbar sind.

    – dem Unvollständigkeits- und dem Unentscheidbarkeitssatz von Kurt Gödel mit den Aussagen, dass es in der Mathematik in hinreichend starken axiomatischen Systemen Sätze gibt, die weder formal beweisbar noch widerlegbar sind.

    – dem Debitismus von Paul C. Martin mit der Bewusstwerdung des ‚perfekten Verbrechens’ in einer auf der widernatürlichen Herrschaft des Menschen über den Menschen gegründeten Zivilisation. Die zwangsläufige und karzinogene Zunahme von Wille und Macht im System führt wegen des Vorher-Nachher-Problems zur Implosion eines debitistischen Durchganges und seines anschließenden Neustartes.

    – der Simulationstheorie von Jean Baudrillard mit dem Niedergang der symbolischen Ordnung und der symbolischen Stabilität der Zeichen. Abstrakte Systeme von Zeichen, die für die Menschen und Zivilisationen unerlässlich sind, um die Welt zu verstehen, zu deuten und zu manifestieren, nennt Baudrillard Modelle (Simulakren).

    Das 1.Modell (Imitation) erschien ab der Renaissance in der bürgerlichen Ordnung. Die Zeichen imitierten die festgefügte Formensprache einer Kasten- und Feudalgesellschaft – waren nach Anzahl und Art stark beschränkt und von der Person abhängig und wenig deutungsfähig. Signifikant und Signifikat standen in direkter Beziehung – die Zeichen waren präzise und hatten eine eindeutige Korrespondenz mit der Wirklichkeit. Den Subjekten gegenüber fand sich ein fester äußerer Referenzpunkt, auf den sie sich beziehen konnten. Damit konnte zwischen wahr und falsch endgültig entschieden werden.

    In dem darauf folgenden 2.Modell (Produktion) bis zum Beginn des letzten Jahrhunderts lösen sich die Beziehungen zwischen Bezeichnendes und Bezeichnetes zunehmend auf und lassen ihre Bedeutungen implodieren. Identische Zeichen vervielfachen sich seriell mittels der industriellen Massenfertigung – der metaphysische Glaube an sie verschwindet langsam.

    In dem 3.Modell (Simulation) der Gegenwart ist die Trennung von Signifikant und Signifikat absolut vollzogen. Im gegenwärtigen Konsumkapitalismus sind die Bilder über die Dinge wichtiger als die Dinge selbst. Es kommt zur Schaffung digitaler Welten – Scripted Reality, Cyberspace mit Cybernauten, Brain-Computer-Interface und HTC Vive. Virtualität ist die Realität – wie der digital erzeugte Trauermarsch nach dem Anschlag auf ‚Charlie Hebdo‘ – und sie bestimmt die Wahrnehmung der Welt. Die gegenständliche Malerei findet über die abstrakte gegenstandslose Malerei den Weg in den öffentlichen Raum zu – auf die sich selbst verweisenden Zeichen in – Graffiti und Scratching. Mode nimmt nach Überwindung ihrer Gebundenheit als ständisches Zeichen nur noch frei interpretierbar Bezug auf die vorangegangene Mode – das Schöne und das Hässliche oder das Neue und das Alte sind austauschbar. Baudrillard konstatiert die „Referenzlosigkeit der Zeichen“ – die Zeichen bilden nicht mehr eine tieferliegende Realität ab, sondern haben sie geradezu ersetzt. Wir erleben auch eine autonom gewordene Welt frei flottierender Zeichen in Wort und Schrift. Sie erzeugen „eine Generierung eines Realen ohne Ursprung in der Realität“ – eine Hyperrealität. Geschriebene Texte sind selbstbezüglich, kreisen um andere Texte und weisen nicht mehr auf eine zugrunde liegende Realität hin. Der letzte Teil des Zitates(2) von Baudrillard (S. 103):

    „Es gibt keine Imitation des Originals mehr wie in der ersten Ordnung, aber auch keine reine Serie wie in der zweiten Ordnung: Es gibt Modelle, aus denen alle Formen durch leichte Modulationen von Differenzen hervorgehen.“

    bewahrheitet sich heute in der (Konsumgüter-)Produktion mit eingebauter geplanter Obsoleszenz – und nicht nur dort, sondern auch im intellektuellen Diskurs: Ihre Zyklen werden immer kürzer! Diskussionen ohne Bezug zur Realität sind in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft, usw. allgegenwärtig – sie sind oftmals leeres Wortgeklingel und Wortgirlanden. Das führt zu einer Implosion des Sozialen – physische als auch metaphysische Referenzsysteme in der Wirklichkeit verschwinden. Mit den Sätzen(3):

    „ … am Ende nur noch Text vorhanden ist, Text ohne jegliche reale Bedeutung, ohne einen realen Bezug. Und dennoch wirkt es realer denn je. Warum? Weil den Subjekten kein äußerer Referenzpunkt mehr zugänglich ist, weil die gesamte Logik und Erkenntnis dem tyrannischen Prinzip des Zeichens, in Echtzeit, unterworfen ist.“

    ergänzt @Ashitaka meine Interpretation der Twitter-Strategie von Donald Trump.

    In der Hyperrealität ist es fast unmöglich, abseits von Repräsentationen, Modellen und Simulationen der Darbietungen so etwas wie Realität ausfindig zu machen. Wir leben im Zeitalter der „Herrschaft der Zeichen“.

    Ihre Vorstellungen sind auch nur Teil der intellektuellen ökonomischen „Modelle, aus denen alle Formen durch leichte Modulationen von Differenzen hervorgehen.“ zur Rettung des Systems – was heute nur die Gewinnung von Zeit bedeutet. Das ist ja auch in Ordnung, weil damit schon sehr viel erreicht ist, um das Spiel fortzusetzen. Sie sind eine Möglichkeit der Gestaltung innerhalb des Sozialstaates, dessen Aufgabe es ja ist‚ „das perfekte Verbrechen“ zu dissimulieren. In der Gegenwart haben wir es verstärkt mit den Versuchen der angstbefreienden Simulationen zu tun, mit den Anstrengungen, die Wahrheiten des debitistischen Ablaufes zu verbergen, als da sind: „The most important chart of the century“(4), „das perfideste Hirngespinst der Gegenwartsökonomie“ der Wertsteigerung bei gleichbleibender oder sinkender Verschuldung(5), die Zitate von @Zandow von vor mehr als einem Jahrzehnt und von @dottore aus dem Jahr 1984 und vor allem der Satz(6): „Paul C. Martin hat sich bemüht, die Dinge zu Ende zu denken. Er war dabei sehr konsequent. Dabei sind auch Szenarien herausgekommen, die Angst machen.“ von Prof. Malik.

    Die Ausgestaltung dieser Szenarien erleben wir gegenwärtig weltweit. Wir werden uns noch wundern, wozu die Machthalter in den Instanzen der Zentralmachtordnungen noch fähig sind.

    MfG und ein carpe diem JS

    1 http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=417923
    2 http://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/der-symbolische-tausch-und-der-tod.html
    3 http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=427674
    4 http://economicedge.blogspot.de/2010/03/most-important-chart-of-century.html
    5 http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=257281
    6 https://blog.malik-management.com/2015/05/was-immer-mehr-manager-interessert/#comment-15556

    an Herrn Stöcker. Damit ist für mich der Kreis der Diskussion über den Debitismus im dortigen Anlage-Blog auch geschlossen. Die Sätze

    „Sie können sicher sein, dass es entsprechende Pläne und Vorbereitungen bereits gibt. Üblicherweise wird hierfür ein so genannten „War Room“ eingerichtet, also ein spezieller Raum, in dem alle Unterlagen und Einsatzpläne griffbereit zur Hand sind. (Sorry, das heißt wirklich „War Room“, ist nicht meine Erfindung.)

    von @Bagehot vom 25. Februar 2017 um 23:12 über eine ggf. nötige Rettung der Deutschen Bank bestätigen auch die Aussagen von @Ashitaka et al., dass der Debitismus mit seiner Machttheorie in den Beraternetzwerken vollumfänglich bekannt ist.

    > Ob man hier hin und her verlinkt oder bei Herrn Stelter schreibt, finde
    > ich nicht so wichtig, aber es wäre für die Reichweite hilfreich, wenn
    > sich zahlreiche Äußerungen mit der Machttheorie, mit Sofsky und
    > Oppenheimer, mit des dottore gemachten Erkenntnisse dort beteiligen
    > würden.
    >
    Jenseits des politischen Theaters halten die weltweit tätigen Beraternetzwerke die Systeme vielleicht noch zusammen. Mit dem Satz: „Dabei sind auch Szenarien herausgekommen, die Angst machen.“ von Prof. Malik haben die reinen ökonomischen Diskussionen über den Debitismus schon eine Erweiterung im Forum erreicht – es geht um die Angst und was sie mit uns macht. Das Thema des Debitismus im engeren Sinne ist durch.

    Den Inhalt des Zitates: „Er stößt sich an dem vermeintlichen Fatalismus seiner Anhänger.“ kann ich so für mich nicht in Anspruch nehmen. Im Sinne der Aussage: „Den eigenen Frieden mit der ganzen Chose machen.“ von Mercury habe ich mit den Sätzen: „Alles ist gesagt. Hier wurde ich "schlau" gemacht. Ich bezweifle, dass mir das gut getan hat. Aber – und hier hat Zara Recht: Ich hatte keine Wahl!“ von el_mar meine Aussöhnung vollzogen.

    Gruß und ein carpe diem Ostfriese

    PS: Das Zitat von @Zandow lautet:

    „Das Schöne an dottores Theorie ist doch, daß er zu jedem Punkt Belege liefern kann. Seine Erkenntnismethode ist hauptsächlich historisch, nicht nur theoretisch (siehe dazu den Methodenstreit zwischen Menger und Schmoller Ende 19.Jhh.). dottore hat bisher jedes Gegenargument mit archäologischen, ethnologischen, schrifttümlichen usw. Belegen widerlegt. Bei der Betrachtung von Artefakten und Schriften sind natürlich unterschiedliche Interpretationen möglich. Diese sind jedem freigestellt. Doch aus einer anderen Interpretation, als der von dottore, eine in sich geschlossene Theorie zu präsentieren, ist bisher niemandem gelungen. Du bist herzlich eingeladen, dazu einen Versuch hier im Forum zu starten.“

    und steht in http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=329448 .


    Die Frage ist nicht, wo kommt der Mehrwert her, - dottore, 26.02.2017, 16:11


    Hi Beo2,

    ... sondern vielmehr die Frage, wo kommt das GELD her, ihn zu REALISIEREN, cf. mein schönes Buch "Der Kapitalismus...".

    Gruß - d.


    Gerhard Wisnewski dazu - tradi, 26.02.2017, 16:01


    in einer Rundmail.

    Liebe Leser und Freunde,

    wie sich der Mainstream doch immer wieder selbst entlarvt!

    Zum Beispiel, was Richard Gutjahr angeht - jenen Mainstream-Reporter, der 2016 rein zufällig sowohl bei dem Attentat von Nizza dabei war, als auch hautnah von dem Amoklauf von München berichtete. Bei zwei weit auseinanderliegenden Attentaten will er also zufällig in unmittelbarer Nähe gewesen sein. Aber so einen Zufall gibt es eigentlich gar nicht.
    Das Ganze roch also nach Manipulation, zumal Gutjahrs Gattin dem israelischen Geheimdienst angehört oder angehörte, der sich rühmt, Attentate vorhersagen zu können.

    Kommt der ARD-Reporter Gutjahr etwa so an seine heißen Geschichten?, fragte ich in einem Kopp-Artikel und auch in meinem neuen Buch verheimlicht - vertuscht - vergessen 2017. Denn immerhin berichtete Gutjahr vor einem Millionenpublikum, das ein Recht darauf hat, die HIntergründe solcher Berichterstatter zu erfahren. Gutjahr hat eine typische Mainstream-Karriere hinter sich und wird bei Wikipedia als "Mitarbeiter der Chefredaktion des Bayerischen Fernsehens und Moderator der Rundschau-Nacht" bezeichnet.

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/muenchen-anschlag-das-unverschaemte-reporterglueck-des-richard-g-.html

    Tatsächlich führt sich Gutjahr nun selber vor und bestätigt alle Manipulationsklischees über die öffentlich-rechtlichen Medien. So ist er nicht etwa juristisch oder argumentativ gegen meine Veröffentlichungen vorgegangen, sondern hat eine Negativ-Rezension über mein Buch verfasst und seine Facebook-Freunde aufgerufen, sie bei amazon nach oben zu "liken" - und mein Buch damit künstlich schlecht zu machen:

    "Liebe Facebook-Freunde - würdet Ihr mir einen Gefallen tun? Ich möchte gerne folgenden Text ((seine Negativ-Rezension)) als Warnung in den Rezensionen eines gerade erschienenen Bestsellers (!) pushen. Einfach mit "hilfreich" bewerten. Dauert keine Minute. Vielen Dank!, schrieb er auf seiner Facebook-Seite:

    https://www.facebook.com/RichardGutjahr/?fref=ts

    Prompt erhielt verheimlicht - vertuscht - vergessen nach diesem Aufruf allein gestern, am 25. Februar, 28 1-Sterne Rezensionen! Gutjahrs eigene Negativ-Besprechung wurde über 3.000 Mal als "hilfreich" bewertet (also "geliked")! Zahlen, die offenbar nicht auf natürliche Weise zustande gekommen sein können. Dadurch hat das Buch nur noch eine durchschnittliche Bewertung von zweieinhalb Sternen bei amazon.

    https://www.amazon.de/dp/3864453801/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1488100724&sr=8-1&keywords=verheimlicht+vertuscht+vergessen+2017

    Wie gesagt: Das ist ein Schmierstück in Sachen Manipulation. In seiner Rezension hat Gutjahr keinen einzigen Fehler oder eine Falschbehauptung in meinem Buch bemängelt. Hier geht es offenbar darum, die amazon-Katalogseite meines Buches zu frisieren und so einem unliebsamen Kollegen mit unlauteren Mitteln existenziell zu schaden. Denn schließlich verfügt amazon über eine große Marktmacht. Damit bestätigt der ARD-Reporter alles, was wir ohnehin über diese Leute vermuteten.
    Denn auf der Faktenebene kann Gutjahr rein gar nichts gegen das Buch ausrichten, wie er durch diese Aktion selbst bestätigt.

    Vor meinem Kopp-Artikel hatte ich ihm schließlich auch ausdrücklich Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben und ihm folgende Fragen gestellt (mit dem jeweils angegebenen Ergebnis):

    Waren Sie rein zufällig bei beiden Attentaten anwesend? *(keine Antwort)*
    Oder hatten Sie Vorwissen über die bevorstehenden Attentate von Nizza und München? *(keine Antwort)*
    Wie kamen Sie an dieses Wissen? *(keine Antwort)*
    Welche Beziehungen unterhalten Sie zu Geheimdiensten? *(keine Antwort)*
    Hatten Polizei bzw. Geheimdienste Ihrer Meinung nach Vorwissen über die Attentate? *(keine Antwort)*
    Waren Polizei bzw. Geheimdienste Ihrer Meinung nach an den Attentaten beteiligt? *(keine Antwort)*
    Nahm Sie in München tatsächlich die Polizei mit zum Tatort? *(keine Antwort)*
    Wenn nicht, warum duldete die Polizei dann die Verfolgung durch eine ermittlungsfremde Person, nämlich durch Sie, wie Sie es darstellen? *(keine Antwort)*

    Eine faire Behandlung, die sich nicht auszahlte.

    "Getroffene Hunde bellen", sagt der Volksmund. Oder: Ist der Mainstream-Journalismus wirklich so mies, wie wir immer wieder vermuten?
    Statt offenes Visier, Manipulation durch die Hintertür.

    Liebe Leser und Freunde - für mich ist diese Aktion nur eine Bestätigung, dass ich mit meinen Recherchen richtig liege und dass meine Veröffentlichungen wasserdicht sind. Denn sonst müsste man ja nicht zu derartigen Mitteln greifen. Schließlich handelt es sich ja auch - wie immer, möchte man fast hinzufügen - um Publikumstäuschung. Der unbedarfte Kunde könnte ja auf die Idee kommen, dass das Buch wirklich so schlecht ist, wie es hier dargestellt wird.

    Bei Facebook fliegt Gutjahr die Sache immerhin bereits spektakulär um die Ohren (nochmal der Link):

    https://www.facebook.com/RichardGutjahr/?fref=ts


    Wenn auch schmerzhaft, so doch die Wahrheit - Monterone, 26.02.2017, 15:56


    Charles Gave: *Mit Hillary Clinton hätten die USA den Krieg in alle Länder der Welt exportiert, um gleichzeitig die Demokratie zu exportieren.*

    Auch wenn es schwer fallen mag, das zu akzeptieren, aber

    Demokratie ist nur ein and'res Wort
    Für ew'gen Krieg und Völkermord.


    Monterone

    PS.
    Charles Gave, ursprünglich Finanzanalyst bei der Banque de Suez stand 20 Jahre in brieflicher Korrespondenz mit Milton Friedman, der zu seinem Buch *Des lions menés par des ânes* das Vorwort geschrieben hat.


    Frage zum Heidelberger Attentat - Posting von Zandow, 26.02.2017, 15:31


    Hallo Gemeinde,


    zum Heidelberger Attentat kommt mir eine Frage in den Sinn:

    Wie kann ein "Deutscher OHNE Migrationshintergrund" (Meldung der Polizei Heidelberg) mit 35 Jahren (Meldungen von N24 und n-tv) noch "Student" (Meldung auf n-tv) sein?

    35-jähriger deutscher Student ohne Migrationshintergrund! Wie geht denn sowas???

    Fragt sich Zandow (Einser-Diplom mit 23 Jahren).


    Gruß in die Runde, Zandow


    Fakten sammeln / zweites Video - mabraton, 26.02.2017, 15:30


    Hallo fleet,

    die Frage warum die Polizei den Filmer nicht des Platzes verwiesen hat ist berechtigt.

    Hier ist ein weiteres Video in dem der Filmer sogar auf der Straßenseite des Angeschossenen steht, direkt parallel zu ihm.
    Einer der Polizeibeamten fordert den Filmer dann auf die Straßenseite zu wechseln.

    https://twitter.com/JacobVendrig/status/835628167654162432/video/1

    Spannend ist, dass etliche deutsche Medien erst 2-3h nach dem Vorfall darüber berichtet haben. Die Amokfahrt war gg. 16:00Uhr. Bei der Tagesschau war dazu um 19:30Uhr noch nichts zu finden. Zur selben Zeit hatten bereits etliche internationale Medien berichtet.

    Nach den bisherigen Informationen ist immer noch nicht klar ob das Ganze einen islamischen Hintergrund hatte, nur dass der Täter Deutscher ist und keinen Migrationshintergrund hat. Haben seine Eltern einen Migrationshintergrund?
    Ober-Salafist Piere Vogel ist auch Deutscher und etliche Konvertiten kämpfen in Syrien.

    Bzgl. meiner Fragestellung, ich möchte schlicht weitere Sichtweisen haben. Was daran ist schwierig?

    Beste Grüße
    mabraton


    Schließfächer und ihre Kumpanen - Blum, 26.02.2017, 14:33


    > "The risk of being able to get to a safe deposit box in a crisis
    > diminishes greatly", sprich: "Das Risiko zu einem sicheren
    > Schließfach während einer Krise zu gelangen, nimmt stark ab."
    >
    > Das widerspricht ja gerade einer Gefahr.

    Es gibt mehrere Themen:

    1. Dass Du beim Bankschließtag nicht an das Schließfach kommst.
    Schließfächer sind an die Öffnungszeiten von Banken gebunden.
    Das ist mit der obigen Bemerkung gemeint.

    Mögliche Abhilfe: Du hast einen guten Draht zum Bankchef mit Schlüssel, das könnte helfen, denn er soll ja in erster Linie an Bankschließtagen nur die Konten schützen. Und wahrscheinlich werden zuerst die Konten angegangen beim Cut und später erst, wegen des höheren Personalaufwands, die Schließfächer.

    2. Du könntest einem Diebstahl/ Feuer/ Einbruch in die Bank unterliegen und stehst dann in der Nachweispflicht. Es gibt neuerdings Bemerkungen bei Schließfachabrechnungen wie "Erstellen Sie eine Inventarliste über Ihren Schließfachinhalt."

    3. Mit dem Nachweis außerhalb des Schließfachs gibst Du natürlich bei Hausdurchsuchungen gleich Hinweise weiter, wo man schauen könnte. Kleine Diebe sind da nicht dran interessiert, aber große oder Staaten schon.

    4. Der Staat kann, wie früher schon geschehen, Gold und andere Wertsachen beschlagnahmen oder besteuern. Was ist zum Beispiel, wenn es wieder einen "Lastenausgleich" geben soll? Grund und Boden ist einfacher zu belasten als Privateres. Und Geld muss schon jetzt an Grenzen deklariert werden, ohne Quellennachweis landet man sicher nicht auf Vorzugslisten.

    5. Für Reichere, die Abhilfe, gibt es ja die Zollfeihäuser, die schon jetzt viele Institutionen und Private nutzen. Kein Zoll, keine Fragen, keine Steuern, keine Diskussion, keine Zeugen.

    Aber klar ist schon, die Masse der Schließfachkunden werden zuerst besucht. Das ist einfach einfacher und lenkt ab. Viele sind dann beschäftigt, ärgern sich, sind aber wehrlos, Gesetz ist Gesetz usw, der Rechtsstaat sitzt am längeren Hebel.

    Da wo wirklich große Summen/Werte bewegt werden, hat man neben schwierigen Leuten auch mit schwieriger Rechtslage und verzögertem Zugriff zu kämpfen. Da das weltweit auch eine sehr bewegliche Sache ist, wird es im Falle des Zugriffs auch plötzlich nichts mehr zu holen geben.

    Im Zuge der "Nein zu Bargeld" - Kampagne großer Unternehmen der Finanzwelt inkl. Zentralbanken kommen auch die großen Felsentresore wieder zum Zug .

    Bankenbetreuer der Superreichen lernen, dass die größten Schwarzgeldsummen nicht bar, sondern über solche Privatmärkte verschoben werden. Man munkelt vom 10-fachen der sogenannten Schwarzgeld-Geldwäsche.

    Wie bei Währungsreformen, es geht beim Zugriff auf dingliches Vermögen immer um den Überraschungseffekt.

    Blum


    Ein dickes Lob an das Polizeipräsidium Mannheim! - rodex, 26.02.2017, 14:26


    > Die Polizei betonte: "Und nun noch mal für alle: Tatverdächtiger:
    > Deutscher OHNE Migrationshintergrund!"

    Dort hat man verstanden, dass Deutscher/Nicht-Deutscher allein heutzutage keine ausreichende Kategorie zur Einschätzung der Lage mehr ist. Interessant wäre noch, ob auch eine Nähe zum Islam ausdrücklich ausgeschlossen werden kann.


    Polizei geht hart gegen beleidigende Tweets nach Todesfahrt von Heidelberg vor - SevenSamurai, 26.02.2017, 14:13


    > Tonfetzen die ein „Allahu Akbar“ sein könnten. Man muss laut machen.
    > Evtl. ist jemand in der Lage, die sehr hohen und tiefen Frequenzen
    > herauszufiltern, das könnte das Verstehen einfacher machen.
    >
    > Heidelberg 25.2.2017
    > Amokfahrer wird angeschossen

    "Wir werden uns einzelne Meldungen anschauen und nach ihrem strafbaren Inhalt bewerten", sagte Polizeisprecher Norbert Schätzle am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur.

    Die Polizei betonte: "Und nun noch mal für alle: Tatverdächtiger: Deutscher OHNE Migrationshintergrund!"

    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Polizei-geht-hart-gegen-beleidigende-Tweets-nach-Todesfahrt-von-Heidelberg-vor-3635035.html


    Heidelberg 25.2.2017 Amokfahrer wird angeschossen - Fleet, 26.02.2017, 14:12


    Lieber mabraton,

    mal abgesehen davon, dass ich für mich Schwierigkeiten habe, deine Fragestellung im Umfeld der Schwarm-Intelligenz zu betrachten, frage ich zuerst noch:

    Wie kann (mal wieder) jemand gemütlich solch eine Aufnahme machen?
    Hier wird doch scharf geschossen. Mit scheint der 'Kameramann' gemütlich bis sensationsdurstig in Schussweite zu stehen.

    Warum sollen wir auch hier wieder auf den Hype aufspringen?
    Was ist an der Thematik so wichtig, dass es ein Deutscher gewesen sein soll?

    So springen wir von Symptom zu Symptom und verlieren die eigentlichen Ursachen völlig außer Auge.

    LG Fleet


    The Hoax of the Millenium - Monterone, 26.02.2017, 13:38


    Während einer Live-Diskussion rutschte Mika Brzezinski ein entlarvender Satz heraus: Es sei Job der Medien, „genau zu kontrollieren, was Menschen denken“. Eigentlich sprach die MSNBC-Moderatorin gerade darüber, dass US-Präsident Trump die Deutungshoheit der Medien gefährlich unterminieren könnte, als ihre Worte in einem Nebensatz fallen. „Zero Hedge“ berichtete. https://www.youtube.com/watch?v=yvywYxsiK1U

    Auch Gedanken- und Meinungsfreiheit sind, wie der Frieden, mit Demokratie unvereinbar, die auf allen Ebenen in einem Ausmaß aus Lüge und Betrug besteht, daß man sie als *Hoax of the Millenium* bezeichnen könnte.

    Trotz der starken Vorbehalte, die ich gegen sie habe, Marine Le Pen bricht eine Lanze für's Internet, letztes Reservat von Wahrheit und Informationsfreiheit, und verpaßt auch noch dem jüdischen Medienunternehmer Patrick Drahi einen schönen Tritt vor's Schienbein.

    *Die letzte Gegenmacht ist das Internet und die sozialen Netzwerke. Dort können sie alle Informationen finden, selbst wenn sie das System stören.*

    https://www.youtube.com/watch?v=QbLuD6MBgX4

    An Marine Le Pen erkennt man sehr schön, je mehr Männer und Frauen in unkritischer Weise den USA und ihrer Democracy nahestehen, desto mehr handelt es sich um Huren und Stricher.

    Eine Aussage, die in ganz besonderer Weise für Bundesregierung, Bundestag, Länderparlamente, EU-Parlament und Medien gilt.

    Wer aus diesem miserablen Sauhaufen hätte je eine Lanze für das Internet gebrochen und ihm die Rolle einer vierten d.h. die Staatsmacht kontrollierenden Gewalt zugeschrieben?

    Diese Frage zu beantworten, heißt OMF-BRD und das Michelvolk zu erkennen. Wenn man das Gefühl hat, in eine bis zum Überlaufen gefüllte Latrine zu blicken und meint, sich gleich übergeben zu müssen, geht's einem wie mir.

    Monterone


    Trump & Goldstandard - Posting von Leserzuschrift, 26.02.2017, 13:38


    Hallo an das Forum!

    Will Mr. Trump den Goldstandard einführen?
    Siehe diesen Link von seiner Rede am 24.02.2017 in Oxon Hil, Md.:
    https://www.forbes.com/sites/ralphbenko/2017/02/25/president-trump-replace-the-dollar-with-gold-as-the-global-currency-to-make-america-great-again/#2cef53b84d54

    Wie ernst kann man diese Aussage nehmen und "cui bono"?
    Seltsam klingt seine Aussage: "We have the gold". Bekannterweise lagert nur noch ausländisches Gold in US Tresoren...

    Grüße vom
    Taxidriver


    Schwarmintelligenz gefragt, ruft der Heidelberger Attentäter "Allahu Akbar"? - Posting von mabraton, 26.02.2017, 13:31


    Hallo zusammen,

    ab Sekunde 52. Man hört, nachdem der Schuss fiel, auf einer mittigen Frequenz Stöhn-Geräusche des Angeschossenen. Dazwischen kommen dann die Tonfetzen die ein „Allahu Akbar“ sein könnten. Man muss laut machen.
    Evtl. ist jemand in der Lage, die sehr hohen und tiefen Frequenzen herauszufiltern, das könnte das Verstehen einfacher machen.

    Heidelberg 25.2.2017 Amokfahrer wird angeschossen

    Ich bitte um Eure Sichtweisen.

    Beste Grüße
    mabraton


    Widerspruch - tar, 26.02.2017, 12:38


    > Bankschliessfächer versagen so bald der Mieter von
    > seinen "Rechten" Gebrauch machen muss oder will. Die Pflichten gehen vor!
    >
    > https://www.armstrongeconomics.com/markets-by-sector/precious-metals/gold/is-it-safe-to-store-gold-in-a-safe-deposit-box/

    Der Hinweis auf Münzen statt Goldbarren ist zwar interessant, aber das dortige Fazit verwirrt mich:

    "The risk of being able to get to a safe deposit box in a crisis diminishes greatly", sprich: "Das Risiko zu einem sicheren Schließfach während einer Krise zu gelangen, nimmt stark ab."

    Das widerspricht ja gerade einer Gefahr.


    Debitistische Grundlagen: der Termin - tar, 26.02.2017, 12:25


    > Weil man einen Mehrwert aufgrund persönlicher Fähigkeiten oder Glück
    > auch ohne Staat, mit Hilfe von einfachem Tausch herstellen kann, wobei auch
    > Arbeitsleistung ein Tauschobjekt sein kann.

    Es wird nicht besser.

    Ohne Staat (öffentliches Recht per Zentralmacht) herrscht entweder Wild-West-Manie (zersplitterte Feudalstrukturen, die ihr jeweils eigenes "öffentliches" Recht gegeneinander durchzusetzen versuchen) inkl. terminierten Abgabepflichten (sprich Zeitverlauf, also nix Tausch, der definitionsgemäß gerade uno actu erfolgt) oder in ausreichend kleinen Menschengruppen freiwillige Solidarität ohne Termin und damit ohne konkret messbarer Werte (wozu und was sollte man hier also tauschen?).


    Charles Gave: *Hillary Clinton hätte den Krieg in alle Länder der Welt exportiert.* - Monterone, 26.02.2017, 11:55


    Einen schönen Sonntag, nereus,

    Charles Gave, 73, Unternehme und Buchautor, der in den USA Finanzwissenschaften und Management (finance et gestion) studiert hat sowie dem Liberalismus eines Milton Friedman nahesteht, kommentiert das Ergebnis der US-Wahlen.

    *Mit Hillary Clinton hätten die USA den Krieg in alle Länder der Welt exportiert, um gleichzeitig die Demokratie zu exportieren.*.

    Ab 19:00: https://www.youtube.com/watch?v=ojROiZJE2NI

    Der Unterschied zwischen deutschen und amerikanischen Exporten wäre zu beachten.

    Auf ihre Art sind auch die USA seit 1916 Exportweltmeister, woran man sich gelegentlich erinnern sollte.

    Charles Gave läßt durchblicken (24:15), es käme darauf an, die USA von der korrupten Klasse krimineller Plutokraten zu befreien, die dort die Macht ergriffen hätten, etwa in FED und an den Finanzmärkten.

    Den Zusammenhang zwischen Demokratie und Krieg gibt es seit 1789, als die demokratischen Revolutionäre kurz davor waren, zur Sanierung der leeren Kassen Österreich den Krieg zu erklären.

    Abgesehen von Napoleon, bei dem es fraglich ist, ob man ihn wie Josef Stalin der Demokratie zuordnen muß, wofür einiges spricht, wären weitere Beispiele für demokratische Angriffskriege die Nordstaaten im US-Bürgerkrieg, Gramonts Kriegserklärung von 1871, vor allem aber WK1 und WK2 sowie die mehreren hundert militärischen Interventionen Frankreichs, Englands und der USA, auch im Rahmen des Kolonialismus.

    Es wäre an der Zeit, sich zu überlegen, was man will?

    Demokratie oder Frieden?

    Beides zugleich geht nicht, es schließt sich gegenseitig aus.

    Monterone


    Postfaktisch III - Mephistopheles, 26.02.2017, 11:35


    > Er kommt ausschließlich aus der Arbeitskraft/-leistung. Das Kapital
    > selbst kann nichts erzeugen, sondern wird ebenfalls von der Arbeitskraft
    > geschaffen.
    . Im Detail ...

    Auf den Trichter hat mich vor langer Zeit mal ein schwarzafrikanischer Plünderer aus der damals so genannten III. Welt gebracht:
    Woher kommt es, dass die Leute in Afrika so viel weniger haben als hier? Die arbeiten nicht weniger.

    Er hat recht. Wenn der Mehrwert aus der Arbeitskraft/-leistung käme, dann müsste Arbeit weltweit ungefähr gleich viel wert sein. Ist sie aber offensichtlich nicht, wie jeder sehen kann. Die Arbeit eines Subsistnzbauern aus der III. Welt schafft sehr viel weniger Wert als die Arbeit eines Bauern hierzulande, der mit einem zum Traktor umgebauten Panzer mit ein paar 100PS über das Feld walzt, obwohl der Subsistenzbauer sich sehr viel mehr anstrengen muss.
    Allein aus diesem Beispiel wird klar, dass Mehrwert eben nicht aus Arbeit folgt, sondern aus Schulden. Während der Subsistenzbauer sich nicht oder so gut wie nicht verschulden muss, muss der moderne Landwirt Haus und Hof mitsamt Kind und Kegel verschulden, um sich einen modernen Trecker im Wert von ca. einer halben Million leisten zu können.

    Damit ist zum Mehrwert aus Arbeit alles gesagt. Sämtliche Diskussionen um Mehrwert nach Zeit und Ort und den Umständen usw. versuchen nur zu verschleiern, dass der Mehrwert eben nicht aus Arbeit stammt.

    > > Wer schafft eigentlich den Mehrwert? Ich füge das mal hier an, weil das
    > der nächste Punkt ist, wo die Ideologen gerne postfaktisch die Tatsachen
    > umdrehen.
    > > Jeder kann arbeiten. Das, was er damit erreicht, ist der Wert seiner
    > Arbeitskraft. Allerdings kommt dabei meist sehr wenig heraus.
    >
    > Dies ist eine subjektive Bewertung ohne jegliche Beweiskraft.

    Den Beweis liefert der Markt.

    > > Da gibt es jedoch Unternehmer, welche die Arbeiter zu einem Kollektiv
    > zusammenführen und die Arbeit sozial organisieren.
    >
    > Ich hole weiter aus:
    > Die Realität spielt sich nicht nur im (heutigen) Raum ab, sondern auch
    > noch in der Zeit. Sie hat eine Geschichte, eine Entwicklung, eine
    > Vergangenheit und eine Zukunft. Wenn wir in die Zeit zurück blicken,
    > dann stellen wir fest, dass das heutige System, welches ein
    > kapital'istisches** ist, mit der Einführung der SKLAVEREI geboren wurde.
    > Die Einführung der Sklaverei war u.a. durch zwei markante Ereignisse
    > markiert
    :
    >
    > __ 1) Erstens, durch die blutig gewalttätige Privatisierung des bis dahin
    > gemeinschaftlichen Guts 'Grund & Boden', mit allem, was sich darin und
    > darauf befindet und wächst. Damit wurde den meisten damaligen Menschen
    > ihre Lebensgrundlage entzogen, um sie ihnen anschließend gegen Lieferung
    > von Arbeitsleistung zu verleihen.

    Es gab kein Gut 'Grund & Boden', sondern dies wurde durch Urbarmachung erst geschaffen. Wem anders als demjenigen, der Land erst urbar macht, steht der Eigentumstitel zu?
    Allerdings muss das Land ständig bearbeitet werden, sonst verwildert es und das Eigentum erlischt.
    So fanden die Germanen, als sie um das Jahr 800 rum Südgermanien wieder kultivierten, keinerlei römisches Eigentum mehr vor, sondern sekundäre Urwälder, welche nach dem Abzug der Römer entstanden waren.

    > __ 2) Zweitens, die Gründung der ersten privaten Unternehmen erfolgte
    > unter Anwendung brutalster Gewalt durch die ersten Unternehmer, um so
    > gefangen genommene Arbeit"nehmer" in geordneten Arbeitsprozessen "sozial zu
    > organisieren". Dies begann zu geschehen vor etwa 10.000 Jahren.

    In Deutschland gab es kaum Sklaven außer den (Kriegs-)Gefangenen , die ab dem 3. Jhd. von jüdischen Sklavenhändlern international verkauft wurden.
    Die Anwesenheit von Juden in Deutschland ist ab dem 3. Jhd. belegt? Was haben sie wohl gemacht, wovon haben sie gelebt? Landwirtschaft haben sie jedenfalls nicht betrieben, dafür gibt es keinerlei historische Zeugnisse.


    > Auch Unternehmen, welche überwiegend oder zur Hälfte der Kommune
    > gehören, können Mehrwert erwirtschaften.

    Ja, sie sind aber sozialschädlich, weil niemand privat haftet. Den Schaden, den kommunale Unternehmern verursachen erleben immer mehr Kommunen, wobei die Gemeindeabgaben zwar steigen, der Nutzen, den die Gemeinde bietet, jedoch immer geringer wird.

    Gruß Mephistopheles


    Woher kommt der Mehrwert. - Beo2, 26.02.2017, 10:52


    Er kommt ausschließlich aus der Arbeitskraft/-leistung. Das Kapital selbst kann nichts erzeugen, sondern wird ebenfalls von der Arbeitskraft geschaffen.. Im Detail ...

    > Wer schafft eigentlich den Mehrwert? Ich füge das mal hier an, weil das der nächste Punkt ist, wo die Ideologen gerne postfaktisch die Tatsachen umdrehen.
    > Jeder kann arbeiten. Das, was er damit erreicht, ist der Wert seiner Arbeitskraft. Allerdings kommt dabei meist sehr wenig heraus.

    Dies ist eine subjektive Bewertung ohne jegliche Beweiskraft. Der Wert einer Arbeitsleistung kann nur an dem Mehrwert gemessen werden, den sie nachweislich! erzeugt hat. Es gibt keinen "hypothetischen Wert" von Arbeitskraft. Wieviel Mehrwert erzeugt denn ein Unternehmer ganz allein, ohne Mitarbeiter?

    > Da gibt es jedoch Unternehmer, welche die Arbeiter zu einem Kollektiv zusammenführen und die Arbeit sozial organisieren.

    Ich hole weiter aus:
    Die Realität spielt sich nicht nur im (heutigen) Raum ab, sondern auch noch in der Zeit. Sie hat eine Geschichte, eine Entwicklung, eine Vergangenheit und eine Zukunft. Wenn wir in die Zeit zurück blicken, dann stellen wir fest, dass das heutige System, welches ein kapital'istisches** ist, mit der Einführung der SKLAVEREI geboren wurde. Die Einführung der Sklaverei war u.a. durch zwei markante Ereignisse markiert:

    __ 1) Erstens, durch die blutig gewalttätige Privatisierung des bis dahin gemeinschaftlichen Guts 'Grund & Boden', mit allem, was sich darin und darauf befindet und wächst. Damit wurde den meisten damaligen Menschen ihre Lebensgrundlage entzogen, um sie ihnen anschließend gegen Lieferung von Arbeitsleistung zu verleihen.
    __ 2) Zweitens, die Gründung der ersten privaten Unternehmen erfolgte unter Anwendung brutalster Gewalt durch die ersten Unternehmer, um so gefangen genommene Arbeit"nehmer" in geordneten Arbeitsprozessen "sozial zu organisieren". Dies begann zu geschehen vor etwa 10.000 Jahren.

    Aus den ursprünglichen Leibsklaven sind nach und nach die Leibeigenen, die Fronbauern, die Landarbeiter (Tagelöhner), das Hausgesinde (Knechte, Mägde), die Manufakturarbeiter, und schließlich die industriellen Arbeit"nehmer" hervorgegangen. Diese Klasse von schwer arbeitenden Menschen, immerhin 4/5 der Bevölkerung, waren immer praktisch mittellos und auf den Abverkauf ihrer Arbeitsleistung zu jeglichen Bedingungen an die Land-, Geräte- und Werkanlagenbesitzer angewiesen, die zudem auch noch Waffen sowie bezahlte Schlägertruppen und Killer besaßen und davon gerne Gebrauch machten.
    Durch die karge Entlohnung waren die Sklaven und Arbeit"nehmer" nicht in der Lage, Produktionsmittel (Kapital) zu erwerben und anzuhäufen .. dieses wurde aber auf der anderen Seite innerhalb Familiendynastien vererbt und über Jahrhunderte weiter akkumuliert. Rebellische Arbeiter, die von der Freiheit und der Mitbestimmung träumten und davon sprachen, wurden kurzerhand getötet oder anders beseitigt, was in der Wirkung auf die Population einem selektiven Zuchtprogramm entspricht, ganz ähnlich der Züchtung von Hunderassen. Das heutige Ergebnis dieser Selektion über viele Generationen hinweg ist eine Sklaven- und Sklavenhaltermentalität .. ein voller Erfolg der Zuchtmeister. Der heutige typische Lohnsklave träumt nicht von der Freiheit und Mitbestimmung, sondern davon, wie auch er/sie zu den Sklavenhaltern oder wenigstens zu den Sklaventreibern (Management) aufsteigen könnte.
    Die Entlohnung der Lohnsklaven ist weltweit karg, wie sie es immer war. Sie reicht bei den meisten nur für das Allernotwendigste, denn die Arbeitskraft soll ja nicht sterben, sondern eine kalkulierte Zeit lang zur Verfügung stehen. Gibt es hier mal einen Überschuss, so wird auch die Entlohnung selbstverständlich gesenkt, ganz egal, ob sie zum Überleben ausreicht oder nicht.
    Ökonomische Macht bedeutete immer auch (gekaufte) politische Macht. Die politische Macht (Legislative) wurde immer genutzt, um ein Kräfteungleichgewicht zwischen den Klassen aufrecht zu erhalten .. bis heute. Notfalls wurde und wird einfach drauf geschossen. Da bringt auch die dünne vertikal-soziale Mobilität von heute prinzipiell keine Änderung .. die Klassen, deren Größe und Machtverhältnis bleiben seit deren gewalttätiger Installation unverändert bestehen.

    Folglich, die (strukturelle) Sklaverei als solche wurde gar nicht abgeschafft, sondern bekam wieder und wieder nur ein neues Gesicht (= plastische Chirurgie), eine neue oberflächliche Erscheinungsform. Die Peitsche und Kette des Sklavenhalters befindet sich nun in den Köpfen der Lohnsklaven .. es ist die blanke Existenzangst, der natürliche Überlebensinstinkt und die eigene Macht-/Mittellosigkeit (vgl. auch "Urschuld").
    Die Sklaven von heute braucht man nicht mehr nach Feierabend anzuketten und ab und zu auszupeitschen oder sie physisch wie eine Sache zu besitzen. Denn darum ging es gar nicht. Sie erscheinen nun von selbst jeden Morgen an "ihrem Arbeitsplatz", da sie nirgendwohin weglaufen können, wo es anders wäre. Nur darum ging und geht es, um deren Arbeitskraft.

    > Damit sie überhaupt Arbeiter bekommen, müssen sie die Arbeiter über dem Wert ihrer Arbeitskraft bezahlen, also über dem, was die Arbeiter für ihre Arbeit ohne das Unternehmen erlösen würden.

    Der Wert einer Arbeitsleistung kann nicht bestimmt werden, bevor der von ihr erzeugte Mehrwert nachweislich feststeht. Es gibt keinen "hypothetischen Wert" von Arbeitskraft.

    Genauso wenig ist ein herumliegender Haufen von Werkzeug und Werkanlagen "ein Unternehmen". Ein solches entsteht erst durch die damit arbeitende Arbeitskraft. Ohne diese Arbeitskraft ist es fast nichts wert, da es aus sich heraus weder etwas Nützliches hervorbringen, noch als Nahrung, Kleidung etc. dienen kann. Das kann man aber von der Arbeitskraft als solchen nicht behaupten: Sie hat unter allen Umständen einen sehr bedeutenden Gebrauchswert und Nutzen, da bereits sie allein in der Regel zum Überleben von Menschen, wie auch immer, befähigt .. neben der Produktivkraft der puren Natur. Zudem, sie ist der Schöpfer von jeglichen bereits vorhandenen sowie von zukünftigen Produktionsmitteln (Kapital), außer den natürlichen Ressourcen.

    > Durch die kollektive Organisation der Arbeit entsteht ein Mehrwert.

    Der Mehrwert entsteht nicht allein durch die "Organisationsfähigkeit" von kollektiven Arbeitsabläufen durch einen Koordinator, sondern durch die tatsächlich und kooperativ! erbrachte Arbeitsleistung aller Beteiligten und jedes Einzelnen, inklusive ständig erforderlicher Problemlösungen durch die Mitarbeiter.
    Ein Unternehmen ist eine Unternehmung, wo etwas gemeinsam unternommen wird. Das heißt, erst die Arbeits-/Tatkraft macht aus einem Haufen von Sachanlagen (Werkzeug) ein Unternehmen. Kein Unternehmer kann also ohne Gewaltanwendung irgend Jemanden in Arbeitsprozessen "organisieren", wenn dieser Jemand nicht aktiv kooperiert.

    Zahlreiche heutige Unternehmen werden von bezahltem Management geleitet, ohne dass die Kapitalgeber auch nur einen Handschlag in ihrem Unternehmen machen (vgl. Aktiengesellschaften u.a.). Es ist also durchaus möglich und üblich, auch mit einem geregelt entlohnten Management, was auch nur Mitarbeiter sind, einen üppigen Mehrwert zu erzeugen. Selbst wenn die Managervergütung per Gesetz flächendeckend auf die Hälfte oder gar ein Zehntel runter gedrückt würde, gäbe es nachwievor genügend qualifizierte und arbeitswillige Manager. Zudem könnte per Gesetz eine Festverzinsung des eingelegten Kapitals vorgeschrieben werden, sofern der jährlich erwirtschaftete Gewinn das hergäbe, und der Rest des Mehrwerts müsste auf alle Mitarbeiter (nach bestimmtem Schlüssel) verteilt werden.

    Auch Unternehmen, welche überwiegend oder zur Hälfte der Kommune gehören, können Mehrwert erwirtschaften. Der entsprechende Anteil am Mehrwert würde unmittelbar der Allgemeinheit zufließen. Das gleiche gilt für die Unternehmensform der Genossenschaft. Würden nur genossenschaftliche Unternehmen per Gesetz zugelassen, so würde eben der gesamte Mehrwert einer VoWi von Genossenschaften erzeugt. Diese werden bekanntlich kollektivistisch von gewählten Mitgliedern geführt, wobei die Belegschaft ausschließlich aus Genossen bestehen kann. Der erwirtschaftete Mehrwert wird hier auf alle Mitglieder umgelegt.

    Angenommen, es gäbe flächendeckend die gesetzliche Regelung (per Betriebsverfassungsgesetz), dass die höchste Pro-Stunde-Vergütung innerhalb eines Unternehmens nicht das 10-fache der niedrigsten Vergütung überschreiten darf. Zudem wäre das Eigenkapital fest zu verzinsen. Auch hierbei müsste der gegebenenfalls erwirtschaftete Mehrwert anders auf alle Beteiligten verteilt werden als heutzutage.

    ZWISCHENFAZIT: Wem der in einem Unternehmen gemeinsam geschaffene Mehrwert und zu welchen Anteilen zu gehören hat, ist eine Sache der subjektiven Beurteilung der direkt Beteiligten, der Verhandlung oder des Souveräns (Gesetzgebers).

    > Wem steht also der Mehrwert zu? Den Arbeitern, die ohnehin [üb]er dem Wert ihrer Arbeit bezahlt werden, oder dem Unternehmer, welcher erst durch seine Fähigkeiten den Mehrwert erschafft, wozu die Arbeiter ohne ihn nicht in der Lage wären?

    Die Produkte eines jeden Unternehmens entstehen aus einer Fusion von Kapital (Werkzeug) UND Arbeitskraft/-leistung. Es ist daher völlig unlogisch, wenn diese Produkte und die dafür erzielten Erlöse alleiniges Eigentum des Kapitalgebers sein sollen. Hier stimmt etwas Grundsätzliches nicht.

    Meine Logik sagt mir, dass der Mehrwert (bzw. die Erlöse/Erträge) selbstverständlich allen Beteiligten, die an dessen Schöpfung mitgewirkt haben, gehören muss. Über die genaue Aufteilung wäre (im voraus) zu verhandeln. Hierfür werden Beteiligungskonzepte benötigt, die teilweise schon bereitliegen. Auch an ein (verzinstes) "Lohnkapital" anstatt Lohnarbeit kann gedacht werde. Später kann und muss dies gesetzlich neu geregelt werden. Das gleiche hat m.M.n. auch für die Entscheidungsprozesse auf allen Ebenen eines Unternehmens zu gelten.

    > Wer geht das Risiko ein, wenn der Mehrwert nicht wie kalkuliert erlöst werden kann? Der Unternehmer oder der Arbeiter? Aus all dem folgt: Ein eventuell anfallender Gewinn steht natürlich in vollem Umfang dem Unternehmer zu.

    Dem kompletten Kapitalstock aller heutigen Unternehmen zusammengenommen stehen Umweltschäden in gleichem Nominalwert gegenüber. Wer trägt das Risiko? Per Saldo wurde da also nichts an Lebensqualität erzeugt. Wollte man diese Schäden beseitigen, so müsste man alle Unternehmen für mindestens 1000 Jahre dichtmachen und selbst sammeln und jagen gehen. Die Natur wird sich allerdings bald zu helfen wissen.
    Selbst wenn wir die Umweltschäden ganz außer Acht lassen, so stellen wir bei annähernd Nullwachstum des BIP fest, dass der Mehrwert eines Unternehmers exakt der Minderwert (Verlust) eines anderen ist. Wir haben hier mittlerweile gesamtwirtschaftlich eine Nullsumme an Mehrwert. Dementsprechend findet z.B. in der EU oder gar weltweit per Saldo kaum noch eine zusätzliche Wertschöpfung statt, da es im Durchschnitt kaum Wachstum gibt. Es findet nur noch eine ständige Um- und Neuverteilung von Unternehmenskapital sowie von Privatvermögen statt. Der gesamtwirtschaftliche Mehrwert (Gewinn) wird immer geringer, trotz immer größerer Menge an Arbeitsleistung oder trotz steigender Arbeitsproduktivität.
    ___________________________

    Wenn wir durch die Zeitdimension hin und her reisen, können wir weiter feststellen, dass das heutige Wirtschaftssystem, welches seit etwa 10.000 Jahren, seit der gewalttätigen Privatisierung von Grund & Boden (mit allem drauf und drin) sowie der Einführung der Sklaverei im wesentlichen unverändert besteht, alle paar Jahrzehnte vollständig kollabiert. Unzählige Menschen wurden dabei getötet oder verhungerten; das Leiden war gigantisch. Jeder nachfolgende Kollaps wurde schlimmer (vgl. die Kriege, die immer Wirtschaftskriege sind). Der nächste wird mit großem Abstand der schlimmste sein, denn die Fallhöhe war noch nie so groß wie heute. Das werden vorübergehend nur ziemlich wenige Menschen überleben.

    Mein FAZIT: Dieses System ist durch und durch parasitär: Mensch ist Parasit anderen Menschen gegenüber sowie gegenüber der Natur und der gesamten Schöpfung. Es basiert auf dem Gedankenkrebs, welcher ansteckend ist und zu einer weltweiten Epidemie angewachsen ist. Es hat inzwischen das Denken von etwa 95% der Menschheit befallen und unter seine Kontrolle gebracht. Dieser Krebs tötet alles Leben und jedes Mitgefühl. Es zerstört den Boden, das Grundwasser, die Flüsse und Seen, die Ozeane, die Luft, das Klima, die Pflanzen und Tiere, die menschliche Gesundheit, die Kultur und Moral, den Frieden zwischen den Völkern, die Lebensgrundlagen der Menschen, und alles, einschließlich sich selbst. Sein Gott ist unbarmherzig und heißt: Kapitalrendite.

    Mit dem heutigen Wirtschaftssystem, welches ein altes ist, kommt die Menschheit nach nirgendwo hin. Sie marschiert ihrem Untergang entgegen. Ihr habt die Wahl zwischen den möglichen Alternativen.

    Mit Gruß, Beo2

    *) Kapital'Ismus = Kapitalrendite'Ismus = "Kapitalrendite_ist_der_oberste_Sinn_&_Zweck_von_Wirtschaft_und_Arbeit"-Ideologie (.. von der Notwendigkeit des Primats & Diktats der Kapitalinteressen) . . . Ausdruck und Ergebnis einer kollektiven Geisteskrankheit (Soziopathie);
    *) -ismus/-istisch = bezogen auf, orientiert am, bestimmt/beherrscht durch, dienlich/verpflichtet dem ...


    @fox-news - Dieter, 26.02.2017, 10:33


    > > Dies gilt im Übrigen mit und ohne Staatsapparat. Irgend eine Art von
    > > Organisation innerhalb einer Bevölkerung bildet sich ohnehin, das
    > Prinzip
    > > des Mehrwertes bleibt dabei aber immer identisch, solange freie
    > Berufswahl
    > > (damit auch die Wahl zur Selbständigkeit) und freie Ortswahl verbunden
    > > ist.
    >
    > So eine Aussage in einem Debitismus-lastigen Forum! Ohne Staat kein
    > Wirtschaften und keine Mehrwertproduktion ...
    >
    > Grüße


    Weil man einen Mehrwert aufgrund persönlicher Fähigkeiten oder Glück auch ohne Staat, mit Hilfe von einfachem Tausch herstellen kann, wobei auch Arbeitsleistung ein Tauschobjekt sein kann.

    Gruß Dieter


    Tolle Recherche. Besten Dank! (oT) - mabraton, 26.02.2017, 10:09



    Warnung an all jene, welche noch einem Bankschliessfach vertrauen - Posting von Apostroph, 26.02.2017, 09:24


    Was in den USA längstens Standard ist, gehört in vielen Ländern Europas
    zum Alltags-Credo: Bankschliessfächer versagen, sobald der Mieter von seinen "Rechten" Gebrauch machen muss oder will. Die Pflichten gehen vor! :-)


    https://www.armstrongeconomics.com/markets-by-sector/precious-metals/gold/is-it-safe-to-store-gold-in-a-safe-deposit-box/


    Möglicherweise gerade der Zeitpunkt, diesen Sachverhalt wieder mal zu überdenken.


    Grüsse aus dem Netzwerk.


    Apo'


    Postfaktisch II - Mephistopheles, 26.02.2017, 08:36


    > Es ist also schon richtig, werter Mephistopheles, dass im Rahmen einer
    > mikroökonomischen (betriebswirtschaftlichen) Betrachtung die s.g.
    > „Unternehmer“ die Lohnsteuer, wie auch die Umsatzsteuer BEZAHLEN. Diese
    > Feststellung ist aber profan und uninteressant. Der Begriff des
    > „Bezahlens“ ist doch bereits selbst ein rein betriebswirtschaftlicher
    > Begriff, welchen wir Debitisten in unserem ausgewiesenen Debitisten-Forum
    > dabei ja sogar direkt als das „Stellen eines Nachschuldners“ definieren
    > – und womit doch wohl bereits alles gesagt sein dürfte.

    Nein, der Begriff des Bezahlens stammt aus dem BGB. Es gibt (glücklicherweise) bis heute kein Makro-BGB und kein Mikro-BGB, sondern nur ein BGB. (Aber, wer weiß, was den postfaktischen Ideologen noch alles einfällt, bevor Ihnen die Realität auf die Füße fällt.)

    > Politisch stellt sich diese so formulierte
    > Frage aber nicht,

    ....noch wird die Frage nach der Bezahlung (in den meisten Fällen) nicht politisch geregelt, sondern nach Recht und Gesetz. (kann sich aber auch ändern, es gibt genügend historische Beispiele).

    und ist auch nicht zu beantworten, denn hier ginge es
    > nicht um die Frage, wer diese Steuern bezahlt, sondern höchstens wer diese
    > physisch trägt.

    Dieses Frage ist einfach zu beantworten: Auf keinen Fall die Arbeitnehmer, weil sie sind dazu physisch gar nicht in der Lage, wie hier dargelegt.

    Schließlich könnten wir nämlich zunächst davon
    > ausgehen, dass es doch jedem frei steht, selbst zu entscheiden, ob er
    > Unternehmer oder lieber Arbeitnehmer sein will.

    Doch. Aber nicht jeder kann das.

    Wäre es dabei z.B. so,
    > dass zwar alle ohne weiteres Unternehmer werden könnten, und es nur nicht
    > wollen, weil sie dann für die Arbeitnehmer die ganzen Steuern bezahlen
    > müssen, dann könnte es ja zunächst eine politische Frage sein.

    Das ist eine kluge Idee in postfaktischen Zeiten, politisch zu entscheiden, wer etwas kann und wer nicht. [[freude]]

    > Allerdings bestehen immer noch Marktkräfte,

    was soll das sein "Marktkräfte"?

    und solange für alle
    > Unternehmer die gleichen Regeln gelten, verhalten sich diese Steuern für
    > die Unternehmer untereinander, wie auch gegenüber den Arbeitnehmern
    > neutral. Nicht neutral verhalten sich diese Steuern nur gegenüber der
    > Gesamtheit aller Marktteilnehmer. So nimmt es nicht Wunder, wenn z.B.
    > Baumärkte wie Pilze aus dem Boden wachsen, wenn die Menschen damit Steuern
    > sparen können, wenn sie sich Sachen selbst zusammenbasteln, welche
    > eigentlich von ausgebildeten Personal erledigt werden sollten. Politisch
    > relevant wäre hier sicher die Frage, ob es diese Formen der Besteuerung
    > überhaupt geben sollte – und ich glaube dabei nein – aber nicht welche
    > Gruppierung diese monetär bezahlen würde. Schließlich setzt das Bezahlen
    > auch das Vermögen dazu voraus, und es ist dieses Vermögen, welches den
    > Unternehmer zu diesen macht, und den Arbeitnehmer zu einen solchen, weil er
    > es nicht hat.

    Eben nicht. Es gibt sehr viele Vermögende, die keine Unternehmer sind, eben weil sie in weiser Selbsterkenntnis genau wissen, dass sie es nicht können, und es gibt auch welche, die kein Vermögen haben und trotzdem Unternehmer werden. Schaut man sich die Geschichte der Unternehmen an, dann wird man feststellen, dass das sogar die überweigende Mehrheit der Unternehmer ist, die ursprünglich kein Vermögen hatten.

    > Das Geldwesen scheint schon etwas sehr verwirrendes zu sein,

    Ja, für dich.

    dass es so
    > viele Menschen dazu verleitet, ausgerechnet die Privilegierten als die
    > Ausgebeuteten zu erblicken und die Besitzlosen als die Ausbeuter. Der
    > Staatsapparat ist zweifelsohne korrupt, und die große Mehrheit aller
    > Menschen (einschließlich der s.g. Unternehmer wie auch Arbeitnehmer)
    > werden ausgebeutet, und die Diskussion, wer die Steuern bezahlt und wer
    > nicht, legitimiert diese Ausbeutung letztlich nur.

    Ausbeutung ist ein postfaktischer Begriff.

    > So kann es dann auch kaum noch überraschen, dass genau solch eine
    > Vermischung von Mikro- und Makroökonomie ein zentrales Instrument der
    > gezielten Irreführung in unserem tagtäglichen medialen Polit-Theater
    > bedeutet. Eine nicht minder, aber vorsätzlich hirnrissige Fragestellung
    > wäre als Beispiel auch die, ob eine nachfrageorientierte
    > Wirtschaftspolitik (progressiv) einer angebotsorientierten (konservativ)
    > vorzuziehen sei, oder vielleicht umgekehrt. Aus einer ausdrücklich
    > volkswirtschaftlichen, und somit politischen Sicht gibt es überhaupt
    > keinen Unterschied zwischen „Arbeitnehmern“ und „Unternehmern“; sie
    > alle sind einfach Wirtschaftsindividuen und ein jedes dieser
    > Wirtschaftsindividuen betreibt im Rahmen seiner eigenen Unternehmung
    > Angebot und Nachfrage in einer Person. Die meisten von ihnen sind arm und
    > die wenigen anderen sind reich, und im Rahmen der von dir selbst entdeckten
    > 80/20%-Regel,
    > welche du
    > gerne bewirbst, aber nur solange
    > diese uns
    > Sozis missfällt, wäre das auch richtig so. Dass der Unterschied
    > zwischen Arm und Reich aber weit über dieses Ideal hinausgeht, hat seine
    > Ursache hauptsächlich in der fehlenden Demokratie

    Genau die Demokratie führt immer und jederzeit zu einer Ungleichverteilung von Arm und Reich. Wenn diese Zustände unerträglich werden, dann wird die Demokratie eben abgeschafft, aber erst dann.

    und der fehlenden
    > Souveränität der Staaten, welche anstatt fehlende Gelder selbst zu
    > erzeugen, diese kreditär auf dem Privatsektor aufnehmen
    > (Staatsverschuldung →Verrentung) ,

    Mach dir keine Sorgen. Bevor die Demokratie endet werden die Staaten ihr Geld noch selbst erzeugen.

    und zugleich privates Eigentum an
    > Grund und Boden schützen, statt diesen gemäß ihrer Natur als nicht vom
    > Menschen Erschaffenes zu verstaatlichen. Diese Grundeinstellung kann
    > unmöglich etwas anderes als wirtschaftliche Paralyse fest verbunden mit
    > Sozialer Ungerechtigkeit hervorbringen.

    Privates Eigentum ist sehr wohl vom Menschen erschaffen wie der Staat. Deswegen wird es erst dann enden, wenn der Staat endet.
    Allerdings wird man dann auch feststellen, dass die Natur kein Recht auf Leben kennt.

    > Besten Dank also für die Gelegenheit, auf die Perfidie solcher
    > dialektischer Pseudofragen einmal hinweisen zu können. Von der selben
    > Qualität des Denkens zeugen auch die regelmäßig zu ertragenen
    > Behauptungen wie etwa die, dass Hartz4-Empfänger auf Kosten der
    > Gesellschaft leben würden. Ja, auf Kosten vielleicht, Kosten sind aber
    > auch ein betriebswirtschaftliches Thema. Volkswirtschaftlich gesehen sind
    > es hingegen die Wohlstandsheuchler, welche ihre Privilegien verteidigen und
    > sich so der dringend gebotenen volkswirtschaftlichen Reform in den Weg
    > stellen.

    Hartz-IV-Empfänger haben bei Reise nach Jerusalem keinen Platz gefunden, da hockt jetzt ein Migrant drauf.
    Aber solange sich welche mit postfaktischen Diskussionen wie der Ungleichverteilung von reich und arm abgeben, statt konkret zu fragen, wer jetzt diesen Arbeitsplatz besetzt hält, solange wird sich daran nichts ändern.
    Hartz IV ist eine zwangsläufige Folge der Immigration.

    > [[herz]]


    Gruß Mephistopheles


    OT: Wie wurde Kim Jong Nam, Halbbruder des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Il, ermordet? VX, binärer chemischer Kampfstoff - Posting von Literaturhinweis, 26.02.2017, 04:35


    Es kursieren etwas widersprüchliche Berichte über die Ermordnung des exilierten Halbbruders des nordkoreanischen Herrschers Kim Jong Il. Zuerst hieß es, er sei von zwei Frauen durch Injektion mit Nadeln getötet worden. Da wir aus diesem Forum wissen, daß stets die allerersten Medienberichte die zuverlässigsten sind, wurde die Obduktion natürlich nur zur Vertuschung des eigentlichen Herganges durchgeführt.

    Eine Leserzuschrift bat mich um meine Meinung, da ich mich ja bereits sonst zu Tatortermittlungen blamiert habe.

    Bei der eigentlichen Obduktion konnte man keine Nadelstiche (außer politische) feststellen und mußte daher die toxikologischen Befunde abwarten; diese können deutlich längere Zeit benötigen, als eine reine Obduktion, denn wenn man nicht weiß, wonach man sucht, muß man ja u.U. hunderte Hypothesen abprüfen, und das ganze mit einer von vornherein begrenzten Menge an Untersuchungsmaterial (Körperflüssigkeiten, Hautschabsel etc.). (Nadelstiche werden bei Obduktionen zwar oft übersehen, selbst Stiche mit dünnen, glatten Messern können unbemerkt bleiben, ebenso Pfeilspitzen, und sogar ein Einschuss in die Schläfe kann für einen vermeintlichen Schlaganfall gehalten werden oder er wird sonst übersehen. Das kommt meist dann vor, wenn das Opfer entsprechend alt oder krank war, so daß der durch diese Verletzungen herbeigeführte Tod auch auf alters- oder krankheitsbedingte Ursachen zurückgeführt werden konnte - im vorliegenden Fall war aber der Anfangsverdacht gerade der, daß man explizit nach Einstichen suchte - da wäre es unwahrscheinlich, daß man sie dann nicht fände, wären sie tatsächlich vorhanden - schwierig wird's nur bei Heroin-Fixern. Daß man erst nach langen Ausschluß-Analysen auf VX kam, führte auch dazu, daß man erst jetzt den Flughafen zu kontaminieren beginnt. Das erinnert übrigens an das Attentat auf Litvinienko mit Polonium-210, bei dem man auch anfänglich im Dunkeln tappte und daher erst sehr verspätet mit Untersuchungen an Flugzeugen und im Hotel begann, als das Polonium schon radioaktiv teilweise zerfallen war - und wer war's - auch hier mit Sicherheit ein Geheimdienst. Auch der Mossad hat solche Anschläge verübt, und auch dort wurde mal einem auf offener Straße Gift appliziert, nur wurden die Täter bei der Tat erwischt, identifiziert und der Mossad mußte dann zähneknirschend das Gegenmittel liefern.)

    Laut den übereinstimmenden Medienberichten wurden zwei Frauen, die die Tat ausgeführt haben sollen, sowie mehrere weitere Tatbeteiligte ermittelt und z.T. bereits festgesetzt. Darunter auch ein unter diplomatischer Immunität leidender Mitarbeiter der nordkoreanischen Botschaft, den man vorgeladen hat, der sich aber bisher weigerte, sich vernehmen zu lassen; in Deutschland heißt das ESM. Ausgerechnet bei den beiden Frauen soll es sich nicht um Koreanerinnen, sondern um eine Vietnamesin und eine Indonesierin handeln. Diese gaben an, man habe sie in dem Glauben gewiegt, sie würden an einer Sendung wie 'Versteckte Kamera' mitwirken, hätten diese Aktion sogar mehrfach in belebten Einkaufspassagen geübt (natürlich ohne die späteren giftigen Substanzen).

    Das alles paßt zu einer geheimdienstlich organisierten Aktion mit 'plausible deniability', auch wenn die malaysische Polizei ziemlich früh nordkoreanische Geheimdienstler im Visier hatte, auch wenn es nicht ausgeschlossen wurde, daß Kim Jong Nam, der im Spielerparadies Macau lebt, und dem man einen verschwenderischen Lebenswandel und eine Spielernatur nachsagt, mit der organisierten Kriminalität in Konflikt geraten sein könnte, etwa wegen Spielschulden.

    Aus meiner Sicht spricht hiergegen, daß die organisierte Kriminalität meines Wissens noch nie VX-Kampfstoff eingesetzt hat; der einzige 'private' Akteur außer dem Militär, der VX, und auch nur einem einzigen Falle, anwendete, war die japanische mysteriöse Sekte Ōmu Shinrikyō, die in der Tokioter U-Bahn Giftgas-Anschläge (aber mit Sarin) verübt hatte, denen auch über 1.000 Menschen zum Opfer fielen (Erlebende und Überlebende).

    Es gibt verschiedene Autoren, die der Anwendung von VX dennoch skeptisch gegenüber stehen, u.a., weil die beiden Attentäterinnen angeblich ungeschoren davon kamen, weil man Handschuhe hätte finden müssen etc. Das ist aber m.E. kein Widerspruch, allerdings muß man dazu etwas weiter ausholen, was Toxikologie, Kampfstoffkunde u.a. angeht - der direkte Nachweis ist auch in Kriegsgebieten schwierig.


    Wie wurde Kim Jong Nam in Malaysia ermordet? Wie kann VX-Kampfstoff appliziert werden, ohne daß die Täter ebenfalls sterben?

    Es gibt im Netz zwei Dokumente, die den Hergang ungefähr erahnen lassen. Einerseits ein Video-Zusammenschnitt mehrerer Überwachungskameras des Flughafens Kuala Lumpur International Airport und andererseits eine daraus rekonstruierte Trickfilm-Version, die insbesondere die Attacke selbst im (vermutlichen) Ablauf zeigt.

    Zuerst einmal - warum muß es der Kampstoff VX gewesen sein?

    Aus mehreren Gründen:

    a) ein toxikologisches Labor findet keine Spuren von VX, wenn es sie am Leichnam nicht gegeben hat.

    b) Die Weise des Ablebens von Kim Jong Nam stimmt mit den Symptomen einer tödlichen VX-Vergiftung überein.

    c) Eine der beiden Attentäterinnen hatte ähnliche Symptome, überlebte aber, die andere hatte keine - und beides paßt, wie ich sogleich erläutern werde.

    d) VX ist ein sog. 'binärer Kampfstoff', d.h. er kann entweder in fertiger Form gelagert und angewendet werden, oder aber er wird erst 'vor Ort' angemixt/synthetisiert, indem man zwei ansonsten relativ harmlose Substanzen miteinander vermischt. So werden VX-'Giftgas'-Granaten heutzutage so hergestellt, daß die beiden Ausgangsstoffe erst bei Abschuß und durch den 'Drall', die eine Granate im Lauf erhält, innigst vermischt werden, während sie vorher in zwei durch dünne, aber stabile Wände getrennten Kammern 'vor sich hin schlummern'. Dadurch sind sie in Lagerung und Handhabung relativ ungefährlich, selbst bei Unfällen passiert noch nicht allzuviel, denn dabei werden die beiden Ausgangsstoffe nur unter sehr unglücklichen Umständen genügend innig vermischt, daß sich dabei eine 'quantitative Reaktion' ergibt.

    Und genau deshalb wurde vermutlich VX gewählt, und es wurden zwei Attentäterinnen ausgebildet und entsprechend instruiert. Nur, vermute ich, unterlief beiden, anders als bei den Übungen mit den harmlosen Substanzen zuvor, ein verhängnisvoller Fehler: sie hielten die einstudierte Reihenfolge nicht ein.

    Gehen wir das einmal systematisch durch:

    a) Kim Jong Nam betritt den Flughafen und sucht nach seinen Check-In-Schalter.

    b) Kim Jong Nam steht am Check-In-Schalter.

    c) Zwei Frauen nähern sich ihm und liefern sich ein kurzes 'Handgemenge', wobei man auf den unscharfen Überwachungsvideos den Hergang aber nicht genau erkennen kann.

    d) Allerdings dürften z.B. die umstehenden Zeugen sich nachträglich haben ermitteln lassen, und selbst wenn einige davon bereits unmittelbar nach Einchecken am Schalter außer Landes geflogen sein sollten, bevor die Polizei zum Schluß kam, daß es sich um einen Anschlag handelte, so kannte man ja deren Identitäten und konnte sie nach Ankunft am Zielflughafen im Wege der Amtshilfe befragen (lassen). Zudem haben wahrscheinlich die Schalterbediensteten an diesem und den benachbarten Check-In-Schaltern den aufsehenerregenden Ablauf beobachtet und diese waren ja auch später, als nach dem Tod von Kim Jong Nam der Verdacht auf ein Delikt (statt eines Scherzes) zur Gewißheit wurde, als Zeug(inn)en erreichbar.

    e) Im weiteren Verlauf des Videos sieht man dann, wie der Angegriffene sich dann nahebeistehenden Polizisten anvertraut und dabei das Geschehen mimisch nachvollzieht und

    f) wie diese ihn dann zum Flughafen-Sanitätsraum begleiten. Dort sind die Symptome wohl so schwer geworden, daß die Überführung in eine Klinik angeordnet wurde, wobei Kim Jong Nam auf dem Wege dorthin verstorben sein soll, und zwar eben an VX-typischen Vergiftungs-/Erstickungssymptomen.

    g) Der Ablauf des Attentats wurde dann anhand der Beschreibungen des Opfers und vermutlich der Zeug(inn)en eruiert und in dieser Videosequenz dargestellt.

    Der geplante und der unabsichtlich vertauschte Hergang des Attentats

    Wie schon erwähnt, VX ist ein sog. binärer Kampfstoff, er kann also unmittelbar vor dem Angriff oder Attentat aus zwei je für sich genommen ungiftigen Ausgangssubstanzen ohne weitere Labor-Hilfsmittel hergestellt werden.

    Dies muß nicht in einer Kampfstoff-Granate erfolgen, man könnte es auch in einem Trinkglas anrühren, mit ungefähr demselben Ergebnis.

    Da beide Substanzen für sich genommen relativ harmlos sind, darf man also nur nicht mit dem Endprodukt in Berührung kommen.

    Will man nun VX direkt auf der Haut eines Opfers 'herstellen', so muß man sie nacheinander mit beiden Substanzen "einreiben". Das würde bedeuten, daß derjenige, der/die die zweite Substanz aufträgt, selbst tödlich gefährdet wäre. Wie nun kann man diese Gefahr verringern? Indem man nur die erste der beiden Substanzen auf die Haut selbst aufträgt, die zweite Substanz aber aus der Entfernung aufsprüht. Und genau das war so geplant und wurde auch so durchgeführt, nur klappte es nicht so ganz mit der Reihenfolge, d.h. die Täterin mit der Spraydose hätte zuletzt zum Zuge kommen sollen. Vermutlich war in der Menschenmenge und weil das Opfer bereits mißtrauisch zu werden begann (immerhin rechnete er als nordkoreanischer Exilant grundsätzlich mit Anschlägen!) die Reihenfolge nicht einzuhalten und die Frau mit der Spraydose kam zuerst zum Zuge, was das Opfer vermutlich dann auch soweit ablenkte, daß die zweite dann ungehindert die Tat vollenden konnte. Sicher ist es einfacher, erst zu sprühen, so daß das Opfer die Augen schließt und dann sich mit Händen dessen Gesicht zu nähern, während ansonsten jeder Mensch schon aus Instinkt die Arme vors Gesicht hebt, um die Annäherung durch eine wildfremde Person zu verhindern.

    Da die beiden Täterinnen ja im Glauben gelassen wurden, es handle sich um einen Streich für eine Reality-TV-Show (für 90 Dollar Honorar) und beides seien harmlose Substanzen, werden sie dem Lapsus wenig Bedeutung beigemessen haben. Mit Sicherheit waren sie nicht über die Gefahren aufgeklärt, sonst wären sie nicht so 'beherzt' vorgegangen - genau das mußte ja gesichert sein, sollte der Anschlag gelingen; für den vermutlichen Geheimdienst waren sie 'expendables' und wären sie beim Anschlag selbst gestorben, wären gleichzeitig zwei Zeugen weniger auf der Welt gewesen.

    Was war nun in der Sprühflasche? Vermutlich O-Ethyl-O-2-diisopropylaminoethylmethyl-phosphonit. Was hatte die andere Attentäterin an ihren Händen? Vermutlich Schwefelblüte. Die erstere Substanz fällt unter das Kriegswaffenkontrollgesetz, was seinerseits für einen staatlichen Akteur hinter dem Anschlag spricht, auch wenn jeder Chemiker natürlich irgendwie aus anderen Grundstoffen in der Lage wäre, diese Komponente herzustellen. Schließlich war auch die friedliebende Schweiz interessiert an chemischen Kampfstoffen, nachdem sie sich zur Neutralität entschlossen hatte, und baute darum auch eine friedliche atomare Infrastruktur auf, darin der Bundesrepublik Deutschland nicht unähnlich. An den letzten Vorräten zehren wir ja heute noch, schließlich war Deutschland hier Vorreiter, auch, was den Zivilschutz angeht, inklusive Exporten.

    Aus dem genannten Grund hatte nun die zweite Attentäterin auch VX-Vergiftungssymptome, denn sie hat auch auf ihren Händen die beiden Ausgangsstoffe vermischt - allerdings gingen beide, vermutlich entsprechend instruiert, schnurstracks in Waschräume und entfernten die Substanzen. Da die Schicht Schwefel vermutlich dicker war, als nötig, dürfte die Attentäterin Glück im Unglück gehabt haben, insofern das VX nur auf der hautabgewandten Seite der Schwefelschicht sich synthetisierte und sie daher eine Weile geschützt war, bis sie es rechtzeitig abwaschen konnte. Vermutlich hat sie sogar erst beim Abwaschen VX auf ihre Handrücken appliziert und erst dadurch die größere Menge über die Haut aufgenommen.

    Der Unterschied dürfte daher gewesen sein,

    - daß Kim Jong Nam mehr von der Sprühsubstanz abbekam, als die zweite, verspätete, Attentäterin, die sie nur teilweise wieder von seinem Gesicht abstreifte,

    - daß sie sich im Unterschied zu ihm das Gemisch sofort gründlich abwusch (insbesondere in basischer Umgebung wird VX, sonst tagelang haltbar, zersetzt - und Kernseife z.B. ist basisch - aber auch synthetische Seifen und Wasser setzen ihm sicherlich genügend zu)

    und

    - last not least hatte das Opfer VX im Gesicht, d.h. in der Nähe verschiedenster Nervenzentren (VX ist ein Nervengift) und in der Nähe des Gehirns und zudem 'unter der Nase', d.h. er konnte es einatmen (allerdings hat es bei Körpertemperatur einen sehr geringen Dampfdruck, es verdunstet also nicht leicht). Eingeamtet jedoch ist das VX noch ungefähr zehnmal wirksamer.

    Diese Gründe in der Zusasmmenschau reichen aus, das Überleben der Attentäterin zu ermöglichen, obwohl das Opfer sicher getötet wurde.

    Dieses also ist der wahrscheinlichste Hergang, sofern, wovon auszugehen ist, die Anfangsannahme, es habe sich beim Gift um (binäres) VX gehandelt, zutrifft. In Kenntnis der Wirkmechanismen läßt sich der Rest zwingend erschließen, ebenso, wie man annehmen darf, daß ein Buch, das zwei einander zugewandte vergilbte Buchseiten aufweist, lange genau an dieser Stelle aufgeschlagen dem Licht ausgesetzt war. Öffnet es sich dann 'bereitwillig' an genau dieser Stelle leichter, als an allen andern Stellen, so erhärtet das die These weiter bis zur Gewißheit (typisches Bibliographenbeispiel).

    Daraus lernen wir: laß' Dir bei einem flotten Dreier nie von zwei Damen gleichzeitig das Gesicht liebkosen - teile sie auf entsprechende Stellen auf. Auch dies basiert rein auf Literaturstudien.

    Siehe auch:

    - Untergrundkrieg: Der Anschlag von Tokyo

    - Offizier im Chemischen Dienst der NVA: Eine etwas andere Lebensbetrachtung

    - Lexikon biologischer und chemischer Kampfstoffe: Und der Erreger von Tier- und Pflanzenkrankheiten, die als Kampfstoff nutzbar sind

    Sowie verwandte Themen:

    - Erste Hilfe

    - Reisemedizin

    - Scabies/Krätze

    - Borreliose

    - Arzneimittel-Neben- und Wechselwirkungen

    - Zika-Virus

    - Morbus Parkinson

    - Dekubitus-Behandlung/-Pflege


    Da rollen sich mir die Zehennägel hoch ... - FOX-NEWS, 26.02.2017, 04:28


    > Dies gilt im Übrigen mit und ohne Staatsapparat. Irgend eine Art von
    > Organisation innerhalb einer Bevölkerung bildet sich ohnehin, das Prinzip
    > des Mehrwertes bleibt dabei aber immer identisch, solange freie Berufswahl
    > (damit auch die Wahl zur Selbständigkeit) und freie Ortswahl verbunden
    > ist.

    So eine Aussage in einem Debitismus-lastigen Forum! Ohne Staat kein Wirtschaften und keine Mehrwertproduktion ...

    Grüße


    Sehe ich auch so - software-engineer, 26.02.2017, 01:48


    Ich kenne Herrn Wisnewski zwar nicht persönlich, habe aber über die Medien einen sehr integren Eindruck von ihm erhalten. Dass er wegen seiner mutigen Arbeit von der kläffenden Meute der Kettenhunde angefeindet wird ist doch klar.

    Ich weiß aus Erfahrung, dass diese Meute erheblich besser organisiert und vernetzt ist als man sich das vorstellen kann. Insofern wünsche ich Herrn Wisnewski viel Glück und viel Erfolg!


    Geert Wilders und seine multikulturelle Bewachung, die niederländische Politik und Geschichte - Literaturhinweis, 26.02.2017, 01:06


    Deutschland hat den Gas-Gerd und die Niederlande haben 'China-Eyes' Wilders-Geert:

    > Falls wir Niederländer oder Leute mit Niederlande-Erfahrung im Forum haben: Was hört ihr über diese Geschichte?

    Das, was man hört, ist, daß der verhaftete marokkanisch-stämmige Personenschützer des niederländischen 'Marshal Service' "Bewachen und Sichern" - eine Sonderabteilung der Polizei, die auch das Königshaus schützt, schon einmal 2008 angeklagt wurde, ebenfalls wegen des Verrats interner Informationen und zu 100 Sozialstunden verurteilt wurde. Diese Vorstrafe sei bei seiner Einteilung zu Wilders' Bewachungstruppe aber berücksichtigt und gewürdigt worden, heißt es.

    Oder wie das NRC Handelsblad schreibt: "Verurteilt? Dann dürfen Sie Wilders beschützen".

    In dieser Truppe wurden auch zwei weitere 'faule Eier' entdeckt, die unter dem Deckmantel der Organisation an Geldwäsche beteiligt gewesen sein sollen, eine Anschuldigung, die übrigens auch gegen den marokkanisch-stämmigen Bewacher zusätzlich erhoben wird.

    Derzeit werde die gesamte Bewachungstruppe und auch deren Strategie im Falle Wilders einer genauen Untersuchung unterzogen, wie die Polizei in einer Pressemittelung schreibt.

    Siehe auch "Geert Wilders Might Be in Serious Danger" - zwei Polizeiführer zurückgetreten usw.

    > Welchen Einfluss auf die Wahl wird das haben?

    Das System der niederländischen Politik ist komplett anders als das deutsche, daher fallen Vergleiche allen denen schwer, die sich mit der niederländischen Geschichte und der Entstehung der heutigen niederländischen Verfassung nicht intensiver befaßt haben.

    Siehe z.B. vom selben 'H. Numan': "Dutch Politics Explained" - wem ist schon bewußt, daß die Verfassungsväter der USA von der niederländischen Verfassung abgeschrieben haben? Daß es eine der ältesten europäischen Demokratien (als konstitutionelle Monarchie) ist, die aber aus den Gründen der religiös-ethnischen Diversität eher mit Problemen wie die Schweiz oder der Libanon zu kämpfen hatte, und entsprechend organisiert ist. Vgl. den Status der 'Provinciale Staten', der niederländischen Provinzen.

    Im niederländischen Fußball konnten z.B. früher katholische und protestantische Vereine (jedenfalls am Wochenende) nicht gegeneinander antreten, weil sie verschiedene Tage 'heiligten': die einen den Samstag, die andern den Sonntag. Und ebensowenig waren sie in derselben Partei organisiert, egal, ob sie 'links' oder 'rechts' waren, hatten in der Nachbarschaft wie am Arbeitsplatz kaum Umgang miteinander usw. Es geschah halt so, weil es schon immer so war und kein Niederländer hätte das seltsam gefunden.

    Daher ist es auch schwer einzuschätzen, ob Wilders durch z.B. die Unterbrechnung seines Wahlkampfes aus Sicherheitsbedenken geschwächt oder gestärkt hervorgeht. Vom Beispiel Assanges zu schließen könnte eine reine online-Kommunikation aus einem Rückzugsort ihn evtl. interessanter machen, als wenn er öffentlich aufträte.

    Siehe auch:

    - Von einem der auszog, Geert Wilders zu verlegen

    - Rechtspopulismus in den Niederlanden am Beispiel Geert Wilders

    - Siehe auch entsprechende Volksverhetzungs-Verfahren

    - In den Niederlanden braut sich was zusammen

    - Hacker-Angriffe auf Wilders


    Ruhe ist die erste Bürgerpflicht - Langmut, 26.02.2017, 00:35


    Hallo in die Runde,

    Einspruch euer Ehren, denn die Dt. wollen in erster Linie ungestört ihren Geschäften nachgehen, bzw. den Machenschaften, die sie seit Hunderten Jahren erfolgreich gestalten.

    Damit unterscheiden sie sich wenig bis gar nicht von den Umtrieben der europäischen und globalen Nachbarn (falls es solche überhaupt gibt).

    Zu spät

    Langmut


    Begrifflichkeiten aus längst vergangenen Tagen - Langmut, 26.02.2017, 00:10


    Hallo in die Runde,

    ich wundere mich nach wie vor, dass hiesige Foristen sich selbstverliebt in den Begrifflichkeiten des 19. und 20. Jahrhunderts verlieren, obschon längst eine neue Ära der Nicht-Nachhaltigkeit Einzug in den Wohnzimmern der postmodernen Biedermeier gehalten hat.

    Es geht ums Überleben:

    Egal ob in/mit Hartz IV, Niedriglohn, (nicht)auskömmlicher Rente oder Pension, Spekulation, prekären Arbeitsverhältnissen ...

    Jeder ist seines Glückes Schmied ... und wenn sie nicht gestorben sind ...

    Never mind the bollocks

    Langmut


    Gutjahr gleich Goodyear - Langmut, 25.02.2017, 23:51


    Hallo in die Runde,

    ich wiederhole mich gerne und immer wieder:

    Wer einen heißen Reifen fährt, soll sich nicht wundern, wenn er eines Tages wie James Dean endet.

    Wuppdika

    Langmut


    Vermischen von Mikro- und Makroökonomie - Nico, 25.02.2017, 23:39


    Es ist also schon richtig, werter Mephistopheles, dass im Rahmen einer mikroökonomischen (betriebswirtschaftlichen) Betrachtung die s.g. „Unternehmer“ die Lohnsteuer, wie auch die Umsatzsteuer BEZAHLEN. Diese Feststellung ist aber profan und uninteressant. Der Begriff des „Bezahlens“ ist doch bereits selbst ein rein betriebswirtschaftlicher Begriff, welchen wir Debitisten in unserem ausgewiesenen Debitisten-Forum dabei ja sogar direkt als das „Stellen eines Nachschuldners“ definieren – und womit doch wohl bereits alles gesagt sein dürfte.

    Genauso gut könnte man im Übrigen auch der Frage nachgehen, ob eigentlich der Fußballspieler von seinem Verein finanziert wird, oder vielleicht ja doch von den Zuschauern, oder ja von den Arbeitgebern der Zuschauer, oder ja doch von den Aktionären der Arbeitgeber. [[freude]]

    Das aber will niemand wissen. Der Unterschied zu der Frage wer nun die Umsatz-, wie auch die Lohnsteuer bezahlt, besteht nur darin, dass durch diese ein politisches, und d.h. ein makroökonomisches Interesse irreführend getriggert wird. Politisch stellt sich diese so formulierte Frage aber nicht, und ist auch nicht zu beantworten, denn hier ginge es nicht um die Frage, wer diese Steuern bezahlt, sondern höchstens wer diese physisch trägt. Schließlich könnten wir nämlich zunächst davon ausgehen, dass es doch jedem frei steht, selbst zu entscheiden, ob er Unternehmer oder lieber Arbeitnehmer sein will. Wäre es dabei z.B. so, dass zwar alle ohne weiteres Unternehmer werden könnten, und es nur nicht wollen, weil sie dann für die Arbeitnehmer die ganzen Steuern bezahlen müssen, dann könnte es ja zunächst eine politische Frage sein. Allerdings bestehen immer noch Marktkräfte, und solange für alle Unternehmer die gleichen Regeln gelten, verhalten sich diese Steuern für die Unternehmer untereinander, wie auch gegenüber den Arbeitnehmern neutral. Nicht neutral verhalten sich diese Steuern nur gegenüber der Gesamtheit aller Marktteilnehmer. So nimmt es nicht Wunder, wenn z.B. Baumärkte wie Pilze aus dem Boden wachsen, wenn die Menschen damit Steuern sparen können, wenn sie sich Sachen selbst zusammenbasteln, welche eigentlich von ausgebildeten Personal erledigt werden sollten. Politisch relevant wäre hier sicher die Frage, ob es diese Formen der Besteuerung überhaupt geben sollte – und ich glaube dabei nein – aber nicht welche Gruppierung diese monetär bezahlen würde. Schließlich setzt das Bezahlen auch das Vermögen dazu voraus, und es ist dieses Vermögen, welches den Unternehmer zu diesen macht, und den Arbeitnehmer zu einen solchen, weil er es nicht hat.

    Das Geldwesen scheint schon etwas sehr verwirrendes zu sein, dass es so viele Menschen dazu verleitet, ausgerechnet die Privilegierten als die Ausgebeuteten zu erblicken und die Besitzlosen als die Ausbeuter. Der Staatsapparat ist zweifelsohne korrupt, und die große Mehrheit aller Menschen (einschließlich der s.g. Unternehmer wie auch Arbeitnehmer) werden ausgebeutet, und die Diskussion, wer die Steuern bezahlt und wer nicht, legitimiert diese Ausbeutung letztlich nur.

    So kann es dann auch kaum noch überraschen, dass genau solch eine Vermischung von Mikro- und Makroökonomie ein zentrales Instrument der gezielten Irreführung in unserem tagtäglichen medialen Polit-Theater bedeutet. Eine nicht minder, aber vorsätzlich hirnrissige Fragestellung wäre als Beispiel auch die, ob eine nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik (progressiv) einer angebotsorientierten (konservativ) vorzuziehen sei, oder vielleicht umgekehrt. Aus einer ausdrücklich volkswirtschaftlichen, und somit politischen Sicht gibt es überhaupt keinen Unterschied zwischen „Arbeitnehmern“ und „Unternehmern“; sie alle sind einfach Wirtschaftsindividuen und ein jedes dieser Wirtschaftsindividuen betreibt im Rahmen seiner eigenen Unternehmung Angebot und Nachfrage in einer Person. Die meisten von ihnen sind arm und die wenigen anderen sind reich, und im Rahmen der von dir selbst entdeckten 80/20%-Regel, welche du gerne bewirbst, aber nur solange diese uns Sozis missfällt, wäre das auch richtig so. Dass der Unterschied zwischen Arm und Reich aber weit über dieses Ideal hinausgeht, hat seine Ursache hauptsächlich in der fehlenden Demokratie und der fehlenden Souveränität der Staaten, welche anstatt fehlende Gelder selbst zu erzeugen, diese kreditär auf dem Privatsektor aufnehmen (Staatsverschuldung →Verrentung) , und zugleich privates Eigentum an Grund und Boden schützen, statt diesen gemäß ihrer Natur als nicht vom Menschen Erschaffenes zu verstaatlichen. Diese Grundeinstellung kann unmöglich etwas anderes als wirtschaftliche Paralyse fest verbunden mit Sozialer Ungerechtigkeit hervorbringen.

    Besten Dank also für die Gelegenheit, auf die Perfidie solcher dialektischer Pseudofragen einmal hinweisen zu können. Von der selben Qualität des Denkens zeugen auch die regelmäßig zu ertragenen Behauptungen wie etwa die, dass Hartz4-Empfänger auf Kosten der Gesellschaft leben würden. Ja, auf Kosten vielleicht, Kosten sind aber auch ein betriebswirtschaftliches Thema. Volkswirtschaftlich gesehen sind es hingegen die Wohlstandsheuchler, welche ihre Privilegien verteidigen und sich so der dringend gebotenen volkswirtschaftlichen Reform in den Weg stellen.

    [[herz]]


    Gutjahr und Kollegen - nemo, 25.02.2017, 22:54


    28 Negativbewertungen mit einem Stern allein heute am 25.2.2017.
    Das sieht nach einer gezielten Kampagne aus, die den Autor
    diskreditieren soll.

    Letztes Jahr hat ihm auch schon der Verlag gekündigt. Nun werden
    Netz-Kampagnen bei Amazon gestartet.

    In der Werbebranche würde man sagen: Alles richtig gemacht,
    Herr Wisnewski. [[applaus]]


    Man kann den Kopf auch in den Sand stecken - Martin, 25.02.2017, 22:21


    > > Wilders....oder: DU, werter pigbonds? [[nono]]
    >
    > Du bringst Rassismus ins Spiel. Weder ist "Marokko" eine Rasse noch
    > "Indonesien" noch
    > "Die Niederlanden".

    'Rassismus' wird in der Öffentlichkeit aber so diskutiert. Da geht es nicht um Rasse, sondern Herkunft.
    >
    > Wenn also ein "indonesischstämmiger" Politiker holländischer
    > Vorzeige-Nationalist oder -Patriot
    > werden kann, dann sollte dies auch ein "marokkanischstämmiger" sein
    > können und vermutlich ist
    > das auch so, sonst würden "Marokkanischstämmige" nicht als
    > Personenschützer von nationalistischen
    > Politikern akzeptiert, oder?

    'Kann', muss aber nicht.
    >
    >
    >
    > Er ist schon da, der Kampf. Bis einige 100 Meter vor der Haustür unserer
    > Wohnung in Mariupol
    > schlugen v.a. 2014/15 regelmässig russische Raketen ein. Bist nicht auch

    Raketen, die in Russland produziert wurden (hatte die nicht die ukrainische Armee?) oder Raketen, die in Russland abgeschossen wurden, oder Raketen, die Russen abgeschossen haben, oder was genau? Und wie stellt man so etwas fest? Fingerabdrücke?


Wandere aus, solange es noch geht.


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Das Gelbe Forum: Das Forum für Elliott-Wellen, Börse, Wirtschaft, Debitismus, Geld, Zins, Staat, Macht (und natürlich auch Politik und Gesellschaft - und ein wenig »alles andere«) | Altes Elliott-Wellen-Forum

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