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Real-Enzyklopädie (16): Gesell, Manchesterum, Darwin, Hochzucht, Freiwirtschaft

Geschrieben von dottore am 31. August 2001 17:22:27


Guten Tag,

durch freundliche Hilfe des Staatsarchivs in München bin ich an einen Text von Silvio Gesell gekommen, der vermutlich das wieder gibt, was den Kern seiner freiwirtschaftlichen Lehre ausmacht.

Einige Stellen aus dem Text, der den professionellen Freiwirten möglicherweise gut bekannt ist, da er wohl irgendwo auch in gedruckter Form vorliegen dürfte, erscheinen es mir doch wert, vorgestellt zu werden.

Ich hatte mich nämlich schon immer gefragt, was denn den missionarischen Eifer der freiwirtschaftlichen Bewegung letztlich ausmacht, bzw. wie denn das Menschen- und Gesellschaftsbild ausschauen mag, dass sich nach Realisierung der beiden Gesell’schen Vorschläge „Freiland" und „Freigeld" ergeben soll.

Um es vorweg zu nehmen: Gesell erscheint als in diesen Texten als Ultra-Marktwirtschaftler und den Selektionslehren selbst Darwins nicht abgeneigt. Während ich das Zweite unkommentiert lassen möchte, wundert mich das erste letztlich doch. Denn jemand, der auf vollen Wettbewerb im buchstäblich Manchester-kapitalistischen Sinne setzt (wörtlich sogar, wie wir noch sehen werden), ist auf der anderen Seite jemand, der auf ein staatliches Boden- und Geldmonopol hinaus will, was sich schlecht mit der Lehre reiner Marktwirtschaft vereinbaren lässt.

Aber lassen wir ihn selbst zu Wort kommen (BHStA, Abt. II, MA 99890 ff.). Die Hervorhebungen sind von mir.

"Wie bei allen Lebewesen, so hängt auch das Gedeihen des Menschen in erster Linie davon ab, dass die Auslese nach den Naturgesetzen sich vollzieht. Diese Gesetze aber wollen den Wettstreit. Nur auf dem Wege des Wettbewerbs, der sich überwiegend auf wirtschaftlichen Gebiet abspielt, kann es zur förderlichen Entwicklung, zur Hochzucht kommen. Wer darum die Zuchtgesetze der Natur in ihrer vollen, wundertätigen Wirksamkeit erhalten will, muss die Wirtschaftsordnung darauf anlegen, dass sich der Wettbewerb auch wirklich so abspielt, wie es die Natur will, d.h. mit der von ihr gelieferten Ausrüstung, unter gänzlicher Ausschaltung von Vorrechten."

Inwieweit ein Boden- und Geldmonopol des Staates kein Vorrecht sein soll, kann ich einfach nicht nachvollziehen.

"(Dann) darf man hoffen, dass mit der Zeit die Menschheit von all dem Minderwertigen erlöst werden wird, mit dem die seit Jahrtausenden vom Geld und Vorrecht geleitete Fehlzucht sie belastet hat..."

Das ist ziemlich starker Tobak.

"Es darf uns nicht ergehen wie etwa dem Christen, den seine Religion in folgerichtiger Anwendung zum Bettler macht und im Wettstreit entwaffnet, worauf er dann mitsamt seiner Brut im Auslesevorgang der Natur vollends zermalmt wird. (...) Die natürliche Wirtschaftsordnung wird darum auf dem Eigennutz aufgebaut sein (...) Mit der auf Eigennutz aufgebauten natürlichen Wirtschaft soll jedem der eigene volle Arbeitsertrag gesichert werden, mit dem er dann nach freiem Ermessen verfahren kann."

Das mit dem Christentum und dem Kapitalismus haben wir bei Max Weber („protestantische Ethik" usw.) allerdings ganz anders gelesen. Auch LeGoff kennt das aus dem MA völlig anders, was die christlichen Kaufleute angeht. Und selbst der katholische Jakob Fugger hat sich sein Seelenheil mit Hilfe der Fuggerei absichern lassen.

Über den „vollen Arbeitsertrag" entscheiden in einer freien Wirtschaft übrigens nicht jene, die ihn anbieten, sondern jene, die ihn akzeptieren. Kleines Einmaleins von Angebot und Nachfrage. Das mit dem vollen Arbeitsertrag hatte schon Marx mit seiner Mehrwertthese nicht richtig kapiert.

"Diese natürliche Wirtschaftsordnung könnte man auch als ‘Manchestertum’ (sic!) bezeichnen, jene Ordnung, die den wahrhaft freien Geistern immer als Ziel vorgeschwebt hat - eine Ordnung, die von selber, ohne fremdes Zutun steht und nur dem freien Spiel der Kräfte überlassen zu werden braucht, um alles das, was durch amtliche Eingriffe, durch Staatssozialismus und behördliche Kurzsichtigkeit verdorben wurde, wieder ins richtige Lot zu bringen."

Ich verstehe die eindeutig amtlichen Eingriffe wie „Freigeld" und „Freiland" immer weniger. Wenn dies nichts mit Staatssozialismus und Behörden zu tun haben soll - was denn sonst?

"Die Manschesterschule war auf dem richtigen Wege, und auch das, was man von Darwin her später in diese Lehre hineintrug, war richtig...."

Hoppala! („Darwin" von Gesell selbst hervorgehoben).

"Nur hatte man die erste und wichtigste Voraussetzung des Systems ungeprüft gelassen und sich nicht um die Kampfbahn gekümmert, auf der nun die Kräfte frei sich messen sollten. Man nahm an (nicht alle taten es harmlos), dass in der gegebenen Ordnung, mit Einschluss der Vorrechte des Grundbesitzes und des Geldes, die Bürgschaft für einen genügend freien Wettstreit läge, vorausgesetzt, dass sich der Staat nicht weiter in das Getriebe der Wirtschaft mischen würde."

Gewiss hat jemand, der Grund und Geld besitzt, ein Vorrecht gegenüber dem, der das nicht besitzt. Aber was sollte jemand (wie ich), der ohne jeglichen Grundbesitz und ohne jegliches Geld seinen Berufsweg begonnen hat und jetzt beide dieser „Vorrechte" genießen kann, dazu sagen? Ich habe mir Grund und Geld auf völlig freien Märkten und mit Hilfe eigener, von anderen freiwillig akzeptierter Leistung beschaffen können.

Wo also bleibt das "Vorrecht", zumal jenes derer, die vor mir im Besitz bzw. Eigentum von Grund & Geld gewesen waren? Sie sind dieses Vorrechts im ganz normalen wirtschaftlichen Leistungswettbewerb verlustig gegangen und ich habe es mir nicht mit Gewalt angeeignet.

"Wenn von all diesen schönen Manchesterhoffnungen bis zu heutigen Tag (der Text stammt aus 1919, d.) keine Spur der Verwirklichung sich zeigt (...), so muss die Ursache in dem von den Manchesterleuten aus Unkenntnis der Dinge unbesehen aus dem Altertum übernommenen Geldwesen gesucht werden, das einfach versagt, sobald sich die Wirtschaft im Sinne der manchesterlichen Erwartungen entwickelt."

In der Geschichte gab es immer wieder manchesterhafte Phasen, also völlig freien und gnadenlosen Wettbewerb usw. Was das Geldwesen damit zu tun hat, ist nicht so Recht erfindlich, da es nun wirklich jede Form eines Geldwesens in der Geschichte ebenfalls gegeben hat, wobei die letztlich dann „ungleiche" Verteilung von Gütern und Guthaben bzw. Geld Resultat des freien Wettbewerbs und nicht umgekehrt die ungleiche Verteilung von Geld zur ungleichen Verteilung von Gütern geführt hat. Ein Mann wie Bill Gates hat mit Null angefangen und ein Mann wie Raul Gardini mit sehr viel Geld. Gates wurde zum reichsten Mann der Welt und Gardini hat sich - überschuldet - erschossen. Weitere Beispiele ad libitum.

"Man wusste nicht, dass das Geld den Zins zur Bedingung seiner Betätigung macht (...) Die manchesterlichen Hoffnungen und die Goldwährung waren unvereinbar."

Gesell hat übersehen, dass es lange vor so etwas wie „Geld" selbstverständlich Zinsen gegeben hat, von Goldgeld ganz abgesehen. Es sind jede Menge Kontrakte überliefert, in denen zwar von „Zins", aber in keiner Weise von „Geld" die Rede ist (der Zins wurde in Form anderer Waren, z.B. Naturalien erlegt).

Außerdem ist die Goldwährung beendet und insofern geht spätestens mit dem heutigen Kreditgeldsystem sein Vorwurf gänzlich ins Leere.

"Entweder Eigen- oder Staatswirtschaft - ein Drittes gibt es nicht."

Da eine Monopolisierung des Bodens durch den Staat - wie die sozialistischen Experimente bezeugen - und die Monopolisierung des Geldwesens durch den Staat - wie der derzeit aktuelle Zustand beweist - zu keinem erfreulichen Ergebnis geführt haben, sollte beides, der Grundbesitz und das Geldwesen vollständig privatisiert sein („Eigenwirtschaft").

Was Gesell im Falle der „Staatswirtschaft" prophezeit bzw. feststellt, nämlich:

"(sie könne) die Tatsache nicht verschleiern, dass es sich im Grunde immer um denselben Schrecken, um den Tod der persönlichen Freiheit, Unabhängigkeit, Selbstverantwortung, d.h. um Behördenherrschaft handelt"

ist m.E. völlig richtig. Nur verstehe ich nicht, wozu wir in Fragen des Grundbesitzes und des Geldwesens just jene öde Behördenwirtschaft brauchen, die Gesell ablehnt, die aber von den Freiwirten so nachhaltig gefordert wird.

Irgendwo ist doch klar erkennbar ein logischer Bruch. Und selbst wer Gesells Manchesterkapitalismus bejahen wollte, braucht ihn doch nur auch auf Grund & Geld ebenfalls auszudehnen, um jene Ergebnisse zu erzielen, die ihm dann als „gerecht", „erstrebenswert" oder gar „hochzüchtend" vorschweben.

Dies erscheint mir eine erheblich einfachere Übung zu sein als der umgekehrte Weg, die Verbehördisierung von Grund und Boden plus Einführung eines von einem staatlichen (!) Währungsamt auszugebenden Geldes, dessen Wirkungsweise von Harburger bestens abgeleitet wurde, der sich dabei des von Gesell hergeleiteten Begriffs der „absoluten Währung" bedient.

Schon das Wort „absolut" macht frösteln...

Schönen Gruß

d.

[Campo]

Geschrieben von dottore am 01. September 2001 13:07:33

Als Antwort auf: Re: Real-Enzyklopädie (16): Gesell, Manchesterum, Darwin, Hochzucht, Freiwirtschaft geschrieben von Campo am 31. August 2001 22:43:53:

Lieber Campo,

so geht's eben nicht.

Jeder Vorschlag, etwas zu verändern muss nicht nur erklären können, was denn verändert werden soll, sondern was die Veränderung bewirken soll.

Das heißt, ich muss einen Zustand A untersuchen und erklären, was an diesem Zustand verbesserungsfähig bzw. verbesserungswürdig ist - dies mit Hilfe von Mitteln x, y, z usw. und ich muss erklären was für ein Zustand B nach Anwendung der Mittel x, y, z herauskommen wird bzw. herauskommen soll.

Bei Gesell geht es nicht um Ideologien und "Meinungen", sondern er sagt klipp und klar, dass er einen Zustand B ("Manchestertum" usw.) erreichen möchte und dass die Mittel, dies vollumfänglich zu erreichen, eben Freiland und Freigeld seien.

Daraus ergibt sich, sofern es sich um eine wirtschaftswissenschaftliche Theorie handeln soll, zwingend, dass die Einführung von Freiland und Freigeld den Zustand B erreichen.

So geht jede wirtschaftswissenschaftliche Theorie heute auch vor. Man beschreibt einen Zustand A (z.B. Arbeitslosigkeit, Inflation, Wirtschaftsflaute usw.) und erklärt, dass man einen Zustand B erreichen möchte (Vollbeschäftigung, Preisstabilität, Wachstum usw.).

Die Mittel, um von A nach B zu kommen, müssen selbstverständlich benannt werden und sie werden stets benannt (mehr Staatsausgaben, weniger Staatsausgaben, Haushaltsüberschüsse, Zinserhöhungen, Zinssenkungen, usw.).

Diese Vorgehensweise erleben wir nun wirklich jeden Tag. Und wir erleben jeden Tag, dass über die Mittel, von A nach B zu kommen diskutiert wird. Aber niemand wird auf die Idee kommen, den Zustand B als irrelevant zu bezeichnen und sich ausschließlich auf die Applikation der Mittel x,y,z usw. beschränken, ohne mitzuteilen, was für einen Zustand B sie schließlich erreichen sollten.

Der Zustand A ist bei Gesell eine Art gehemmter Manchesterkapitalismus, der von ihm vorgestellte Zustand B ist ein ungehemmter Manchesterkapitalismus.

Etwas anderes ist aus seinen Ausführungen nicht zu entnehmen.

Es geht überhaupt nicht darum, ob und wer einen gehemmten oder ungehemmten Manchesterkapitalismus haben möchte, sondern ob es möglich ist, mit Hilfe von Freiland und Freigeld vom gehemmten zum ungehemmten Manchesterkapitalismus zu kommen.

Wenn Freiwirte die Anwendung der Mittel "Freiland" und "Freigeld" anders interpretieren als von A nach B zu kommen, also letztlich B zu erreichen, dann ist dies wissenschaftlich unzulässig, da diese Mittel ausdrücklich als das bezeichnet werden, um B zu erreichen und nicht etwa C oder D.

Im übrigen gilt für den Wissenschaftler das "ad fontes"-Prinzip: Man darf sich nie um veröffentlichte Dinge kümmern, sondern man muss ihnen "bis an die Quellen" nachgehen, also grundsätzlich bis zu den evtl. erhaltenen Manuskripten, um jegliche Fehlinterpretationen auszuschließen.

Nun kann dreierlei diskutiert werden:

1. Die Beschreibung des Zustands A.

2. Der Zustand B.

3. Die Mittel, um von A nach B zu gelangen.

Nur diese Diskussionen sollten geführt werden, aber statt sie zu führen, werden jemandem, der dieses Vorgehen einfordert, Einstellung bzw. Meinungen unterstellt, die überhaupt nicht mit der wissenschaftlichen Vorgehensweise selbst zu tun haben, nämlich der Diskussion der genannten 3 Punkte.

Es wäre also förderlich, wenn Du die Diskussion in dieser Weise führen könntest statt auf Ernst Haeckel oder den Autobahnbau auszuweichen.

Und noch kurz dazu:

>Hi Andre, >mal rational: glaubst Du wirklich, dass jemand, der eine Idee vertritt und sie für richtig befindet, sich automatisch mit dem Begründer der Idee identifizieren muß und gleichzeitig noch alle seine sonstigen gedanklichen Äußerungen teilen muß, gar sich auch noch für diese verantwortlich zeigen soll??

Dein Argument ist nicht rational. Der Begründer einer Idee und seine persönlichen Umstände sind für die Idee selbst völlig irrelevant. Auch geht es nicht um "sonstige gedankliche Äußerungen" Gesells, etwa über die Vor- und Nachteile von Bienenzucht, sondern um seine völlig klare Theorie, von A nach B mit Hilfe von Freiland und Freigeld zu kommen.

>Genau dieses nicht zu tun, ist freies Denken. Mit reinen emotional empfundenen Assoziationen (da sagt ein Freigeldanhänger dies.... das habe ich schon schon mal bei dem gelesen.... und hat der nicht auch dieses gesagt....Aha!, also das will der Freigeldanhänger...)

Es geht hier um keinerlei Assoziationen, sondern ausschließlich um den Kern der Sache selbst: Kann mit Hilfe von Freigeld und Freiland ein völlig freier Manchesterkapitalismus erreicht werden oder nicht?

>Entschuldige, aber das ist mir zu billig. Das beleidigt die Ratio! Und damit das wissenschaftliche Denken. >Will man wissenschaftlich arbeiten, kommt mich nicht darum herum, den Begründer zu nennen, alles andere wäre Plagiat. Was glaubst Du, wieviel heutige Freigeldanhänger jedem geschriebenen Satz von Gesell ihre Hochachtung zollen?

Es geht nicht "um jeden geschriebenen Satz", sondern einzig und allein um Gesells zentrale Theorie, mit Hilfe von Freiland und Freigeld zu einem völlig staatsfreien Kapitalismus kommen zu können.

>Ich kenn da keinen und gehöre natürlich auch nicht dazu. Von wegen: nicht gewußt? Jeder belesene Freiwirt könnte das Board mit "merkwürdigen Formulierungen" von Gesell oder anderen Freiwirten vollstellen. Und was bringt uns das? NIX!

Es geht nicht um "merkwürdige Formulierungen", sondern um den Kern seiner Theorie, nämlich das Erreichen eines "optimalen" Wirtschaftens, in dem jeder den vollen Ertrag seiner Arbeitskraft erreichen und genießen kann.

>Jede vernünftige wissenschaftliche Ausarbeitung über ökologische Gleichgewichtstheorie kommt z.B. nicht aus, den Begründer der ökologischen Wissenschaft, Ernst Haeckel zu zitieren und sich auf ihn zu beziehen. >Haeckel war knallharter Darwinist und auch Antisemit. Jeder ökologische Theoretiker also ein Antisemit?

Der Antisemitismus Haeckels hat mit irgendeiner ökologischen Wissenschaft nicht das Mindeste zu tun.

>Benutzt Du die Software von Microsoft? Hast Dich gar schon mal positiv über z.B. Excel geäußert? Teilst Du jetzt die politische oder gesellschaftliche Meinung von Bill Gates oder den Entwicklern von Excel? Mußt Du Dich jetzt mit denen in allen Belangen identifizieren?

Dies ist ebenfalls nicht wissenschaftlich argumentiert, da eventuelle gesellschaftliche Vorstellungen von Gates nicht das Mindeste mit der wirtschaftlich verwertbaren Fabrikation von MSFT zu tun haben, über die bekanntlich allein der Markt entscheidet.

>Ist jeder ein Nazi, wenn er für Autobahnausbau ist?

Auch dieses ist unwissenschaftlich argumentiert, weil sowohl Nazis als auch Nichtnazis für den Autobahnausbau sein können. Was also heißt "jeder"? Abgesehen davon sind die Autobahnen, wie allgemein bekannt, keine "Erfindung" der Nazis gewesen.

>Und erst Kindergeld. Jeder der für die Beibehaltung geschweige denn die Erhöhung des Kindergeldes ist, ist sowieso ein ganz schlimmer Nazi und damit Antisemit. Oder wer hat das sonst eingeführt.

Auch dieses ist kein wissenschaftlicher Beitrag. Wer auf dieser Ebene diskutiert, müsste auch jeden Gegner der Todesstrafe für einen Antisemiten halten, da das mosaische Gesetz bekanntlich die Todesstrafe fordert.

>Und wer für Naturschutz ist.... au weia ganz schlimm. Alles politisch Rechte, wenn man mal auf den Ursprung zurückgeht, als Naturschutz noch "Heimatpflege" war... >Die NPD ist übrigens gegen Nutzung der Kernenergie. Die ersten Gegner der Kernenergie kamen übrigens aus der rechten Ecke (60er jahre und so). Bloß jetzt aufpassen, dass wir nicht auch gegen Kernenergie sind....Bloß jetzt aufpassen, dass man da keine Gemeinsamkeiten bekommt.

Im übrigen ist LaRouche, ein Politiker der anerkannt rechten Szene, für die Nutzung der Kernenergie. Dies alles sind keinerlei wissenschaftlichen Argumente.

>Nur der kühle Kopf, die strenge Ratio hilft uns weiter, dumpfes Assozieren ist unser Untergang. Wissenschaftlich und menschlich.

Deshalb bitte ich Deine Ratio, uns mitzuteilen, ob der Kern der Gesell'schen Wirtschaftstheorie, nämlich mit Hilfe von Freiland und Freigeld zu einer völlig staatsfreien Form der Wirtschaft kommen zu können, in sich schlüssig ist oder nicht.

Du hast das Wort!

Vielen Dank und Gruß

d.