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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    nereus

    01.11.2008, 11:48
     

    offtopic: Un-/oder Mordfall Jörg Haider - @mabraton, @Immo Fritz

    Hallo mabraton!

    Du fragst: von welchen Enthüllungen sprichst Du bzgl. dem Erfurter Fall?

    Von den Enthüllungen die viele „Internetler“ in mühevoller Kleinarbeit über Wochen und Monaten zutage gefördert haben.

    Der Amoklauf am Gutenberg-Gymnasium geschah nicht so, wie es die Behörden und die Presse wiedergegeben haben.

    Mein Fazit dazu kannst Du hier nachlesen. http://www.findefux.de/forum/read.php?82,8813,8813#msg-8813

    Aus heutiger Sicht gibt es wenig daran zu korrigieren, auch wenn ich hier und da ein paar kleine Änderungen vornehmen würde.

    Wenn man bzgl. der Alkohol-Sache etwas unternehmen will muss man das JETZT tun, nicht Ende 2009 mit einem Buch. Durch die Strafanzeige wird ein Ermittlungsverfahren in Gang gesetzt auf das man Einfluss nehmen muss.
    Geschieht das? Wenn "ja" wie?


    Das kann schon sein, aber ich denke, daß die Familie Haider und deren nächstes Umfeld entsprechend zeitnah agieren wird, siehe die immer noch nicht vorgenommene Kremierung des Leichnams.
    In irgendeinem Forum wurde erwähnt, daß die Bestattungsfrage (wohin?) kein Argument für die Einäscherung sei. Die Urne kann man wochen- oder monatelang irgendwo deponieren, bei einem Leichnam sehe ich ein paar mehr ethische Probleme.
    Was auch wiederum heißt, die Aussagen der Frau Haider unablässig zu wiegen und wichten, bringt nicht wirklich etwas.
    Falls SIE nicht zum Ziel kommt, ergeben andere Aktionen nur bedingt Sinn.
    Und als bedingte Maßnahme könnte ich mir sehr wohl ein Buch darüber vorstellen.
    Wahrscheinlich wird daran sogar schon gearbeitet.
    Auch VT-Journalisten und Autoren wollen Geld verdienen. [[zwinker]]

    Ich verstehe dass Du keine Details nennen willst, es ist aber klug Interessierte an Euerem Vorgehen partizipieren zu lassen, denkt mal über eine Plattform nach über die so etwas kommuniziert werden kann. Ich bin gerne bereit Euch da zu unterstützen.

    Möglicherweise habe ich mich da falsch ausgedrückt.
    Mit WIR ist die Internetgemeinde (IG) angesprochen.
    Ich bin nicht Vorsitzender eines Verschwörungs-Komitees oder GF einer Detektei für ungeklärte Morde.

    Diese IG ergibt sich zwanglos und löst sich auch wieder auf, wie das eben in den Foren passiert.
    Das bedeutet auch, daß dieser Aufklärung natürliche Grenzen gesetzt sind, wie Du Dir vorstellen kannst. Man kommt weder an Polizei-Akten noch an abgeschirmte Zeugen.
    Nichtsdestoweniger „strahlt“ ein Verbrechen nach allen Seiten aus und durch Bearbeitung dieser Zonen und Ränder kann man eine Menge erhellen.

    Kurzum, WIR können maximal Zuarbeit leisten, mehr nicht.
    Aber diese Zuarbeit der „vielen Augen und Ohren“ kann wertvolle Infos erbringen und Zeit sparen helfen für die Leute die tatsächlich Klage einreichen oder Ermittlungen aufnehmen lassen wollen.

    -----------------------------------------------------------------------------

    Hallo ImmoFritz!

    Vielen Dank für Deine Mühe!

    Ich entnehme Deinen Zeilen folgendes:

    Blutauswertung nur durch Gerichtsmedizin.
    Das widerspricht den Aussagen von @Siglinde.

    Könnte man Deine Info mit der von Siglinde wie folgt in Deckung bringen?
    Bei einem prominenten Toten ist eine Erstuntersuchung/Obduktion Pflicht.
    Aus dieser Pflicht ergibt sich die sofortige Entnahme von Körperflüssigkeiten, wie z.B. Blut, weil es später schwieriger wird und das Ergebnis verfälschen könnte.
    D.h. die Voruntersuchung ist bereits ein erster Schritt zur späteren Obduktion.

    Wenn ein bereits Toter eingeliefert wird, liegt die Entscheidung beim diensthabenden Arzt, das heisst es kann so und so sein, es gibt keine allgemeingültige Regel oder Verpflichtung dazu. Häufig wird es aber gemacht (sicherheitshalber) um alleine aus Versicherungstechnischen Gründe etwas in der Hand zu haben.

    Aha, wir dürfen also davon ausgehen, daß dies bei JH so gemacht wurde.
    Wenn der Polizeisprecher sich entsprechend geäußert hat, dann wird er sich notwendigerweise auf ein Ergebnis berufen haben und das MUSS vom Krankenhaus gekommen sein. Diese Aussage stammte nämlich aus einer Zeit VOR der Obduktion.

    Sehr hilfreich ist dazu der Hinweis von @Skydiver:

    Im Vortestverfahren werden vermutlich nur Blutproben untersucht, diese werden einem Drogen- und natürlich auch Alkoholscreening unterzogen. Ist kein Alk nachweisbar, dann wars das, falls doch, so ist die genaue Bestimmung der BAK eines Polytraumatisierten zunächst nicht möglich, da beispielsweise durch Magenverletzungen Alk direkt in die Blutbahn gelangt sein könnte. Die korrekte BAK kann erst bei der Obduktion durch zusätzliche Untersuchungen (Urin, Glaskörper etc.) festgestellt werden.

    Wie ich es erwartet hatte.
    Das Blut wird auf ALLES untersucht, weil eine Aussparung des Alkohols überhaupt keinen Sinn ergäbe.
    Nun wurde aber anfänglich von keinem Alkoholbefund gesprochen und DAS ist der Knackpunkt.
    Wie es theoretisch hätte laufen können, um zu zwei divergierenden Ergebnissen zu kommen, ohne das die Ärzte lügen, hatte ich schon beschrieben.
    Ich erinnere mich auch an die Stellungnahme eines österreichischen Professors, der meinte, daß es nach Tagen zu einem durchaus FALSCHEN Ergebnis kommen kann.
    Den Link dazu habe ich jetzt aber nicht parat.

    mfG
    nereus

    mabraton

    01.11.2008, 12:25

    @ nereus
     

    AG "Haider-Mord"

    Hallo nereus,

    was ich meinte ist das ich meine hier gelesen zu haben dass Du für den Kopp-Verlag tätig bist, insofern zähle ich Dich zu einer Art AG "Haider-Mord".
    Das die Internet-Gemeinde sich auf im Netz erhältliche Informationen beziehen und partizipieren kann ist selbstredend. Die Schwäche ausschliesslich dezentraler Informationen ist meiner Ansicht nach dass kein roter Faden erkennbar ist. Ich tue mich schwer damit Informationen aus unzähligen Foren zusammenzusuchen, sie zu bewerten und die inhaltlich relevanten Teile zu filtern. Ich halte dafür eine Website oder ein Wiki für eine bessere Art diese Informationen zu konsolidieren.

    Es stellt sich dann natürlich die Frage ob dies im Interesse derer ist die in Form eines Buches irgendwann vom "Fall Haider" partiziperen wollen. Ich behaupte allerdings dass dies kein Grund gegen eine konzentrierte Zusammenfassung von Indizien im Netz darstellt.

    beste Grüsse!

    nereus

    01.11.2008, 12:39

    @ mabraton
     

    es besteht Konsens

    Hallo mabraton!

    Du schreibst: was ich meinte ist das ich meine hier gelesen zu haben dass Du für den Kopp-Verlag tätig bist, insofern zähle ich Dich zu einer Art AG "Haider-Mord".

    [[lach]]

    Nicht die Bohne – das war ein Gag von @weissgarnix mit dem ich mich ab und zu beharke, aber immer in erträglicher Form.
    Ich hatte irgendwann mal auf ein Buch aus dem Kopp-Verlag verwiesen und seitdem reitet er mit großer Freude dieses Pferd.

    Die Schwäche ausschliesslich dezentraler Informationen ist meiner Ansicht nach dass kein roter Faden erkennbar ist. Ich tue mich schwer damit Informationen aus unzähligen Foren zusammenzusuchen, sie zu bewerten und die inhaltlich relevanten Teile zu filtern. Ich halte dafür eine Website oder ein Wiki für eine bessere Art diese Informationen zu konsolidieren.

    Gehe absolut konform mit Dir.
    Ergebnisse müssen zusammengefaßt und strukturiert werden, um Endlosschleifen zu verhindern.

    Es stellt sich dann natürlich die Frage ob dies im Interesse derer ist die in Form eines Buches irgendwann vom "Fall Haider" partiziperen wollen. Ich behaupte allerdings dass dies kein Grund gegen eine konzentrierte Zusammenfassung von Indizien im Netz darstellt.

    Wieder einverstanden.
    Wenn diese Leute aus dieser Mega-Suppe das Konzentrat absaugen, geht das völlig in Ordnung.
    Dann bleibt uns die stille Befriedigung ein winziges Stück zu einer besseren Welt beigetragen zu haben, denn es gilt nach wie vor, das letzte Hemd hat keine Taschen. [[zwinker]]

    mfG
    nereus

    QuerDenker

    01.11.2008, 12:44

    @ nereus
     

    @nereus: Der Unterschied ... (mT)

    Hallo nereus,

    ich "mische" mich aml bisschen ein ;-)

    Daß der Fall "Erfurt" in Bezug auf Chaos (und Widersprüchen) der öffenlichen Meldungen Ähnlichkeiten zeigt stimmt sicher, aber vergleichen kan an IMHO diese Fälle trotzdem nicht.

    In Erfurt drängt (neben der "VT GEmeinde") primär das direkte Umfeld der Schule/Opfer um volle Aufklärung
    -- aber bei JH kämpft irgendwie halb Kärnten für ihren "Jörgi" - den Landeshauptmann.

    Ich erwarte hier auch neue Fakten aus diesem Bereich.

    Ich denke wir haben hier - und alle anderen Foren und Blogs - genug an Ungereimheiten an das Licht gebracht.

    Aber natürlich muß das alles sinnvoll aufbereitet werden :-)

    Vielleicht findet sich hier noch der eine oder andere "Co-Autor" -
    ich denke da würden sich einige über einen "Aufruf" freuen ;-)

    Beste Gruesse

    QuerDenker

    ---
    10cc: 'communication is the problem to the answer' ;-)

    nereus

    01.11.2008, 13:29
    (editiert von Moderator, 22.11.2008, 17:01)

    @ QuerDenker
     

    ein paar Kleinigkeiten zum möglichen Motiv + Ergänzung vom Chef (Leserzuschrift)

    Hallo Querdenker!

    Ja, klar.
    Ich hatte Erfurt doch nur erwähnt weil dazu nachgefragt wurde und der Verschleierungswille ziemlich ähnlich ist.

    Übrigens, ich hatte schon mehrfach darauf hingewiesen, daß die Frage nach dem WARUM an zweiter oder dritter Stelle stehen sollte.
    Allerdings ist diese Frage dennoch interessant und wurde von verschiedenen Postern als Schwachpunkt in der Mord-Theorie bezeichnet.

    Schauen wir uns diese „Schwächen“ einmal an, die Andreas Hauß von „Medienanalyse“ aufgelistet hat:

    Jörg Haider nennt den Angriffskrieg, den die USA und ihre Koalition der Willigen gegen den Irak führen, 'Angriffskrieg' und den Überfall auf dieses Land einen 'Überfall' [1]. Das ist unter 'westlichen' Politikern ungewöhnlich.

    oder

    Jörg Haider nennt die für den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Verantwortlichen, den US-Präsidenten George W. Bush und den britischen Premierminister Tony Blair zutreffend 'Kriegsverbrecher' [2]. Auch das ist unter regierenden 'westlichen' Politikern ungewöhnlich.

    oder

    Darauf angesprochen, dass der Eindruck entstehe, Saddam sei ihm lieber als Bush, sagt er in der österreichischen Fernsehsendung 'Zeit im Bild II': "Da fällt mir die Wahl wirklich schwer. Beide haben mit dem Völkerrecht auf Kriegsfuß gelebt, Menschenrechtsverletzungen begangen. Der eine hat das Glück, eine Weltmacht zu befehligen, daher die Macht, die Gesetze zu schreiben, während der andere ein schwacher Diktator gewesen ist." [3] Das ist eine Äußerung, die auch von einem Exponenten der Friedensbewegung stammen könnte.

    oder

    Mehrfach stattet Jörg Haider den Spitzen von Ländern, die in der 'westlichen' Welt als 'Schurkenstaaten' gelten, Besuche ab. Er besucht den libyschen Staatschef Muammar Gaddafi. Drei Mal besucht er Saddam Hussein im Irak (ein bereits geplanter vierter Besuch 2003 kommt wegen des Kriegs nicht zustande). Dem Außenminister Saddams Husseins, Nadschi Sabri, bietet Haider Asyl in Kärnten an. [4]

    oder

    Er nennt den Vorgang, der sich im Dezember 2003 im Irak abgespielt hat und als Festnahme des ehemaligen irakischen Machthabers Saddam Hussein bezeichnet wird, eine 'Schmierenkomödie der Amerikaner' und ein 'ziemliches Betrugsmanöver'. Er bezweifelt, dass die US-Truppen den echten Saddam gefasst haben. [5] In Erwägung zu ziehen, dass ein solcher Vorgang eine propagandistische Aktion sein könnte, ist in bestimmten Kreisen eher die Ausnahme. Auch darin unterscheidet sich Jörg Haider von der Mehrzahl der Politiker, die sich als verlängerter Arm der Machtzentren der 'westlichen' Welt betrachten.

    oder

    Jörg Haider nennt die Diktatur im Irak in einem Atemzug mit Ländern wie China und Israel [6]. Die brutale Unterdrückung der palästinensischen Bevölkerung durch Israel mit einem derart harten Wort zu charakterisieren, fällt aus dem Rahmen, sprengt den Konsens, der in der 'westlichen' Welt herrscht, und ruft wütende Reaktionen hervor. "Die Sucht nach Aufmerksamkeit, die kindische Lust am Radau treibt einen politisch und physisch rapide alternden Egomanen zu solchen Ausritten", schreibt die 'Süddeutsche Zeitung' [7].

    oder

    Und die österreichische Außenministerin Benita Ferrero-Waldner erklärt, sie habe "absolut kein Verständnis" für den Vergleich von US-Präsident George W. Bush mit dem ehemaligen irakischen Diktator Saddam Hussein und den Vergleich von Israel mit Diktaturen: "Der Vergleich Haiders zwischen einem blutigen Diktator und demokratisch gewählten Präsidenten und Regierungen" sei für sie "völlig absurd." [8]

    Daraus ergäbe sich als Fazit:

    Dieser Jörg Haider, der sich der Steuerung durch die Machtzentren der 'westlichen' Welt entzieht, ist 2008 nach langjähriger Pause und Rückzug in die Landespolitik Kärntens wieder auf dem Weg in die österreichische Bundespolitik. Er erzielt bei den Nationalratswahlen im September mit seiner BZÖ ca. elf Prozent der Stimmen. Zusammen mit der FPÖ, von der Jörg Haider sich im Streit getrennt hatte, ist das ein Stimmenanteil von fast dreißig Prozent - vergleichbar den Ergebnissen von SPÖ und ÖVP. Doch am 08.10.2008 treffen sich Haider und FPÖ-Chef Strache zu einem persönlichen Gespräch und nähern sich wieder an [9]. In der Öffentlichkeit ist von einer möglichen Wiedervereinigung der beiden Parteien die Rede.

    Zwei bis drei Tage später ist Jörg Haider tot.

    Mit diesen Ausführungen soll nicht gesagt sein, daß andere Äußerungen und Auffassungen Jörg Haiders akzeptabel sind. Was ihm ansonsten zur Last gelegt wird, ist hier nicht Gegenstand der Untersuchung. Es soll lediglich deutlich gemacht werden, was es für die Führer der 'westlichen' Welt bedeutet hätte, wenn Jörg Haider in der österreichischen Bundespolitik wieder eine Rolle gespielt hätte - im Extrem als Außenminister - ähnlich unvorstellbar, wie das bei Jürgen W. Möllemann in Deutschland der Fall gewesen wäre.

    Quelle: http://www.arbeiterfotografie.com/politische-morde/index-2008-10-11-joerg-haider.html

    Liegen hier mögliche Motive?

    mfG
    nereus


    Hier folgt die Ergänzung vom 22.11. 2008 (Leserzuschrift):

    E-Mail:
    -------

    Gastbeitrag
    NICHTS AKTUELLES, bitte nur bei Gelegenheit
    Thema: "Haider Unfalltod"

    Sg. Damen und Herren,

    ein Gedankengang mit dem Ersuchen, diesen in einem "Haider-Thread" irgendwo zu "verewigen".
    Grund: Dokumentarische Zwecke, da "das Gelbe" gerne als Quelle benutzt wird und ich diesen "Gedanken" bisher
    noch nicht gelesen habe.

    Gedanke: Es ist schon richtig, dass Hr. Dr. Haider in dem sich abzeichnenden schlechten Weltwirtschaftszenario auf
    bundespolitischer österr. Ebene stark reüssieren hätte können (planmäßig aber erst wieder in 5 Jahren) .
    Viel wichtiger und gefährlicher erscheint "mir" jedoch,
    dass Hr. Haider
    wiederholt Urteile des Österr. Verfassungsgerichtshofes bzw. Verwaltungsgerichtshofes
    in seiner Eigenschaft als Landeshauptmann nicht ignoriert und nicht umgesetzt hat (Anm.: Minderheitsthematik Slowenen in AT),
    die durch den Staatsvertrag einen internationalen Bezug haben.

    Die nächsten Wahlen in Kärnten finden im März statt. Mit einer (durchaus möglichen 3/4) Mehreit hätte er mit dieser
    Einstellung eine "Verfassungsmerheit für Kärnten" reklamieren können. Legislaturperiode = 6 jahre.

    mfg racoon

    harry49

    01.11.2008, 14:44

    @ nereus
     

    ich tippe auf Bankensumpf Ö & Osteuropa (oT)

    [ kein Text ]
    mabraton

    01.11.2008, 15:08
    (editiert von mabraton, 01.11.2008, 15:14)

    @ nereus
     

    MMn das entscheidende Motiv

    Dieser Jörg Haider, der sich der Steuerung durch die Machtzentren der 'westlichen' Welt entzieht, ist 2008 nach langjähriger Pause und Rückzug in die Landespolitik Kärntens wieder auf dem Weg in die österreichische Bundespolitik. Er erzielt bei den Nationalratswahlen im September mit seiner BZÖ ca. elf Prozent der Stimmen. Zusammen mit der FPÖ, von der Jörg Haider sich im Streit getrennt hatte, ist das ein Stimmenanteil von fast dreißig Prozent - vergleichbar den Ergebnissen von SPÖ und ÖVP. Doch am 08.10.2008 treffen sich Haider und FPÖ-Chef Strache zu einem persönlichen Gespräch und nähern sich wieder an [9]. In der Öffentlichkeit ist von einer möglichen Wiedervereinigung der beiden Parteien die Rede.

    Er wäre sicher nicht unmittelbar in Regierungsverantwortung gekommen aber er hätte erheblichen Einfluss gehabt, v.a. auf Österreichs Haltung zum Vertrag von Lissabon.

    Wenn man sich ungeachtet des Unfallhergangs folgenden Fragen stellt:

    Ist es wahrscheinlicher dass Jörg Haider

    a) Trotz des Bekenntnisses jahrzehntelanger Lebensbegleiter dass er so gut wie nie mehr als 1 Glas Alkohol trank sich an diesem Abend innerhalb von ca. 50 Minuten die Kante gab und in den Tod raste. Dies auch vor dem Hintergrund eines unglaublichen politischen Comebacks und der Möglichkiet sein Lebenswerk fortzusetzen.

    b) Dass er vor dem Hintergrund wachsender politischer Beliebtheit für, ich nenne es mal, die "neoliberale Rechte", ein massives Problem darstellte und beseitigt wurde.

    Meine Antwort fällt glasklar auf b), so blöd dass a) in Betracht kommt ist kein langjähriger Politprofi wie Haider.

    nasowas

    01.11.2008, 16:12

    @ mabraton
     

    "sich zusaufen" passt auch nicht zum 90. Geburtstag der Mutter am Folgetag (oT)

    [ kein Text ]
    Holmes

    04.11.2008, 13:51

    @ mabraton
     

    Alkoholproblem

    > Ist es wahrscheinlicher dass Jörg Haider
    >
    > a) Trotz des Bekenntnisses jahrzehntelanger Lebensbegleiter dass er so gut
    > wie nie mehr als 1 Glas Alkohol trank sich an diesem Abend innerhalb von
    > ca. 50 Minuten die Kante gab und in den Tod raste. Dies auch vor dem
    > Hintergrund eines unglaublichen politischen Comebacks und der Möglichkiet
    > sein Lebenswerk fortzusetzen.
    >
    > b) Dass er vor dem Hintergrund wachsender politischer Beliebtheit für,
    > ich nenne es mal, die "neoliberale Rechte", ein massives Problem darstellte
    > und beseitigt wurde.
    >
    > Meine Antwort fällt glasklar auf b), so blöd dass a) in Betracht kommt
    > ist kein langjähriger Politprofi wie Haider.[/b]

    Die These scheint ja zu sein, dass niemand von Haider wusste, ob er Alkoholiker ist und es deswegen unwahrscheinlich ist. Nun, es wusste auch niemand sicher, dass er schwul bzw. heterosexuell ist. Und er war es scheinbar doch.

    Meines Erachtens kann es nur bedeuten, dass hier eine zweite Unbekannte lauert, die von seinen Getreuen nicht genannt und von seinen Gegnern höflich unterschlagen wird, nämlich dass JH in Wirklichkeit an grosse Mengen Alkohol gewöhnt war. Nach meinem bisherigen Wissen ist man bei 1,8 Promille nämlich als Normaltrinker nicht mehr in der Lage ein Auto zu fahren, als Alkoholiker aber sehr wohl. Man hat natürlich immer noch eine schlechtere Reaktionszeit, aber man wird bei dieser Menge nicht so müde, wie es ein normaler Mensch werden würde.

    ---
    Beste Grüße,
    Holmes

    sensortimecom

    E-Mail

    01.11.2008, 18:17

    @ nereus
     

    Eine recht gute Zusammenfassung

    > Es soll lediglich deutlich gemacht werden, was es für die Führer der
    > 'westlichen' Welt bedeutet hätte, wenn Jörg Haider in der
    > österreichischen Bundespolitik wieder eine Rolle gespielt hätte - im
    > Extrem als Außenminister - ähnlich unvorstellbar, wie das bei Jürgen W.
    > Möllemann in Deutschland der Fall gewesen wäre. [/i]
    >
    > Quelle:
    > http://www.arbeiterfotografie.com/politische-morde/index-2008-10-11-joerg-haider.html
    >
    > Liegen hier mögliche Motive?
    >
    > mfG
    > nereus

    Der Link liefert eine recht gute Zusammenfassung aller theoretischen Möglichkeiten eines Anschlags auf Haiders Auto. Es ist der bisher beste Link den ich kenne.
    Vor allem folgende Aussage, die ich hier schon mal in Erwägung gezogen habe:

    hier heißt es:

    "Im 'Kurier' ist die Aussage der Zeugin etwas anders wiedergegeben: "Kurz nach dem Überholen sah ich eine Staubwolke und dann stand der Wagen auch schon quer über die Straße." [13] Demgemäß wäre die Staubwolke entstanden, bevor der Wagen als Wrack zum Stillstand gekommen ist. Es stellt sich die Frage: was kann ein Fahrzeug, während es sich bewegt, in eine Staubwolke hüllen?

    Denkbar wäre eine Explosion, ausgelöst zum Beispiel durch einen auf dem Dach angebrachten Sprengkörper oder ein von einer Drohne abgefeuertes Geschoss, das sich im Moment, in dem es sein Ziel getroffen hat, dieses schwer verletzt und sich selbst weitgehend zerstört. Dieser Vorgang müßte stattgefunden haben, kurz bevor das Auto außer Kontrolle geraten ist. Der Wagen wäre für den Fall, daß dieses Szenario zutrifft, zu einem 'unlenkbaren Geschoß' geworden - wie es in einem Artikel heißt [14] - allerdings nicht, weil der Fahrer vergeblich versucht hätte, den Wagen wieder unter Kontrolle zu bringen, sondern weil Jörg Haider zu diesem Zeitpunkt bereits ausgeschaltet und deshalb unfähig war, noch irgendwie auf seinen Wagen einzuwirken. Für diese Annahmen sprechen die fehlenden Bremsspuren, das Loch im Dach des Wagens genau über dem Fahrersitz, die Schwere der Verletzungen und auch die nach außen gedrückten, auf die Fahrbahn geschleuderten fahrerseitigen Türen.

    Genau darum geht es, und diese Möglichkeit sollte von den Experten ganz genau untersucht werden.

    Was hat es mit dem Loch auf dem Dach auf sich? Wenn sich der Wagen nur gedreht und nicht überschlagen hat (letzte Annahme!), welcher Gegenstand hätte das Loch und das Zusammenquetschen des Fahrzeuges an der Fahrerseite verursacht? Wo ist dieser Gegenstand? Warum steckte er nicht im Auto neben dem zertrümmerten Körper Haiders? Ist dieser Gegenstand identifiziert worden?

    Wenn sich aber der Wagen doch überschlagen hat (erstere Annahme!), und besagter Gegenstand bohrte sich von UNTEN (strassenseitig) in das Dach, warum ist dieser Gegenstand nicht nach dem Unfall NEBEN dem WAGEN gelegen? Warum hat er sich nicht in einer Weise rein gebohrt, dass er drinnen stecken geblieben ist? Wieder muss die Frage nach der Identifizierung dieses "Trumms" gestellt werden...

    nereus

    02.11.2008, 16:36

    @ nereus
     

    KORREKTUR zur Quelle!

    Hallo!

    Ich schrieb irrtümlich: Schauen wir uns diese „Schwächen“ einmal an, die Andreas Hauß von „Medienanalyse“ aufgelistet hat

    Das ist leider falsch.

    Die Betreiber von "Arbeiterfotografie" sind: Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

    Für diesen Irrtum möchte ich mich entschuldigen.

    mfG
    nereus

    Albert

    01.11.2008, 14:12

    @ nereus
     

    @nereus: Danke für all die Recherche

    In Zeiten, wo die "Macht" längst den "lethargischen Bürger als feste Größe im Sack glaubt" und ihn gedanklich vielleicht schon als (Ver-) Heizmaterial zum nächsten Krieg sieht, ist Deine Arbeit wirklich ein leuchtendes demokratisches Vorbild.

    Hut ab!


    PS. Bist Du ein Außerirdischer, das bei Dir weder Chemtrail, noch öffentlich-rechtliches Fernsehen, noch Gentechnik, noch Mikrowellenbestrahlung per Handymasten noch weißer Zucker oder sonstiges zu wirken scheint im Sinne politischen Desinteresses und Willenlosigkeit?


    Alles Gute für die Zukunft


    Albert

    ImmoFritz

    01.11.2008, 14:34

    @ nereus
     

    zwei Krankenhäuser

    ------------------------------------------------------------------------
    >
    > Hallo ImmoFritz!
    >
    > Vielen Dank für Deine Mühe!
    >
    > Ich entnehme Deinen Zeilen folgendes:
    >
    > Blutauswertung nur durch Gerichtsmedizin.
    > Das widerspricht den Aussagen von @Siglinde.
    >


    Hallo Nereus

    Siglinde lebt in D und weiss es (laut einem mail von ihr) von einem Sanitäter. Ich habe dazu in A zwei Krankenhäuser bzw dortige Bedienste befragt und mir dies polizeilicherseits bestätigen lassen.

    mabraton

    01.11.2008, 14:40

    @ nereus
     

    UNFASSBAR

    Habe eben Deinen Bericht gelesen und mit den Aussagen zu einem 2.Täter der Gutenberg-Kommission verglichen, unfassbar!

    Falls jemand nachlesen möchte nochmal die links:

    Offizieller Abschlussbreicht der Gutenberg-Kommission:
    http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta_media/ta.KomGut.pdf

    Zusammenfassung der Ungereimtheiten von nereus:
    http://www.findefux.de/forum/read.php?82,8813,8813#msg-8813

    Was ich nicht finde ist eine Aussage von Dienstgruppenleiter Engelhardt, wo ist hier Deine Quelle?

    besten Dank für Deine Recherchen.

    Meine Güte wo ist die APO?

    nereus

    01.11.2008, 16:11

    @ mabraton
     

    ja, in Absurdistan ist eben alles möglich

    Hallo mabatron!

    Diese Aussage findest Du auf der Seite 254 des Berichtes oben.
    PHM Eng, so wird er dort genannt, soll per Funkspruch erklären, ob es sich tatsächlich um zwei Täter gehandelt haben könnte.

    Dieser Polizist war wohl etwas hartnäckig bei seinen Aussagen, denn er bestand auch auf dem Abschuß einer „Doublette“.
    Später wurde ihm nachgewiesen, daß er sich geirrt haben muß.
    Ein Anwohner der ebenfalls zwei Schüsse gehört haben will, irrte sich selbstverständlich auch.

    Im Prinzip irrten sich nahezu alle Zeugen mehr oder weniger,
    Nur die, welche die offizielle Version stützten (auch wenn sie zum Teil logisch nicht nachvollziehbar waren), dir irrten sich nicht. [[zwinker]]

    Übrigens, wenn Du eine noch etwas kompetentere Einschätzung (wenn auch weniger verschwörerische) zum Sachverhalt lesen möchtest, dann schaue einfach auf der Website von Anwalt Eric Langer nach.
    Da wird noch von viel mehr „Schoten“ berichtet.
    Natürlich kann er in offiziellen Schreiben weniger spekulieren als ich in einem Forum.

    bei Bedarf hier entlang: http://www.eric-t-langer.de/index.php4?pre_cat_open=2&id=178

    mfG
    nereus

    mabraton

    01.11.2008, 17:03

    @ nereus
     

    Einschätzung Engelhardt

    Wobei man wohl einräumen muss das Engelhardt den Zeitraum in der der Täter vom Hof in den 1.Stock gerannt ist nicht wirklich einschätzen konnte wenn er sich aufgrund des Schusses der auf ihn abgegeben wurde noch verbarikadierte.

    Folgende Fragen:

    - Ich nehme an Du gehst trotzdem davon aus das Steinhäuser an dem Massaker beteiligt war? Falls "nein", welche Rolle soll er sonst gehabt haben?

    - Welche Zeugen gibt die Steinhäuser ohne Maske gesehen haben bzw. sich sicher waren dass er es ist?

    - Welches Motiv haben evtl. weitere Täter gehabt?

    nereus

    01.11.2008, 18:12

    @ mabraton
     

    Funksprüche und Vermutungen

    Hallo mabatron!

    Erst einmal zum Funkspruch selbst.

    Seite 254:

    Dies veranlasste LPD Grb. zu folgender Rückfrage und Anordnung: „Ja, ist das nun ein Täter oder zwei. Es war 1 Täter durch (es folgt der Funkkenner von PHM En.) genau beschrieben. Jetzt ist neue Information durch (Funkkenner), dass Schüler davon sprechen, es waren 2 Täter. Aus diesem Grund geht keiner von den Notärzten in das Objekt, weil ich nicht für die Sicherheit garantieren kann.
    Ja, ich habe Sie empfangen.“

    Im weiteren Verlauf des um 11:38:34 Uhr begonnenen, 7:51 Minuten dauernden Funkverkehrs heißt es:


    „Das mit den 2 Tätern macht Sinn, weil so schnell, wie das vorhin passiert ist, wo der auf den Hof geschossen hat und wo danach Vorname (PHM Go.) aus der 1. Etage angeschossen worden ist. Der ist zwar in die Schule reingerannt, der konnte aber nie so schnell in der 1. Etage sein.

    Also das mit 2 Leuten macht Sinn?
    Ja, ist okay.
    Ein Täter ist ja lokalisiert. Ich weiß aber nicht, wo der Zweite steckt ...
    Hier ist noch mal (Funkkenner). Die Schüler sagen eindeutig, dass es auf jeden Fall 2 Täter sind. ..

    ------------------------------------------------------------------------------

    Du schreibst: Aus dem Funkspruch geht nicht hervor das PHM En. den Täter selbst gesehen hat und im Bericht ist 11:38 Uhr als Zeitpunkt angegeben.

    Der Polizist Michael Engelhardt hatte sich im Hof einen Schußwechsel mit einem Vermummten geliefert. Er suchte Deckung und plötzlich schoß jemand aus dem 1. Stock auf einen seiner Kollegen.
    Die Zeitspanne erschien ihm zu kurz für ein und dieselbe Person.

    Wobei man wohl einräumen muss das Engelhardt den Zeitraum in der der Täter vom Hof in den 1.Stock gerannt ist nicht wirklich einschätzen konnte wenn er sich aufgrund des Schusses der auf ihn abgegeben wurde noch verbarrikadierte.

    Na ja, also ein Polizist dürfte doch nicht eine solche Aussage tätigen, wenn er tatsächlich nicht einschätzen könnte, wie lange sein Suchen nach Deckung gedauert hat.
    Irgendwo ab zu tauchen (Mauer, Fahrzeug usw.) kann doch innerhalb von Sekunden geschehen. Falls es doch länger dauerte, hätte er diese Einschätzung nicht gegeben.
    Wo ist jetzt das Problem?

    Wegen der restlichen Fragen.
    Ich weiß nicht, ob das jetzt hier der richtige Ort ist, um das auszudiskutieren.
    Das kann man alles im verlinkten Forum nachlesen und ist z.T. sehr mühsam aufzuarbeiten.

    In aller Kürze vielleicht dies:

    Ich nehme an Du gehst trotzdem davon aus das Steinhäuser an dem Massaker beteiligt war? Falls "nein", welche Rolle soll er sonst gehabt haben?

    Nein, ich vermute, daß er als roter Hering (zum Spuren legen) mißbraucht wurde, man ihn unter einem Vorwand (mit Ausrüstung) in das Gymnasium lockte (was auch die Warterei vor dem WC erklären würde) und kurz darauf von seinen falschen Freunden erledigt wurde, siehe auch mein verlinktes Fazit.
    Die fehlenden Schmauchspuren bei über 70 Schuß sind einfach nicht erklärbar.
    Steinhäuser hatte auf Schießplätzen Kontakt zu bis heute nicht bekannten Personen.
    Die Ermittler hat das nicht wesentlich interessiert.

    Welche Zeugen gibt die Steinhäuser ohne Maske gesehen haben bzw. sich sicher waren dass er es ist?

    Ohne Maske wollen ihn nur zwei oder drei Zeugen gesehen haben – Geschichtslehrer Rainer Heise und die Handwerkerlehrlinge.
    Das diese Zeugen äußerst wacklig sind, hatte ich oben im Link beschrieben.
    Nähere Details bitte dem Forum entnehmen.
    Eine Schülerin will ihn durch die Maske an den Augen erkannt haben und berichtete dies ihrem Lehrer.
    Dieser Lehrer erinnert sich jedoch nicht an diesen Hinweis.

    Welches Motiv haben evtl. weitere Täter gehabt?

    Es gäbe viele Motive, jedoch läßt sich keines davon beweisen.

    mfG
    nereus

    mabraton

    01.11.2008, 17:16

    @ nereus
     

    Nachtrag Engelhardt

    Aus dem Funkspruch geht nicht hervor das PHM En. den Täter selbst gesehen hat und im Bericht ist 11:38Uhr als Zeitpunkt angegeben.

    mabraton

    01.11.2008, 19:54

    @ nereus
     

    Man darf nicht damit anfangen

    Es liegt dem Tagesspiegel eine Kopie des Protokolls der kriminalpolizeilichen Aussage eines Rettungssanitäters vor, aus der hervorgeht, dass eine Leiche oberhalb des dritten Stockwerks der Schule gefunden worden ist. Auch mehrere Zeugen, die nicht namentlich genannt werden können, beschreiben unabhängig voneinander den Fundort einer Leiche, der in allen Medienberichten und in den offiziellen Verlautbarungen nicht vorkommt.

    Diese Leiche an diesem Ort – im Dachgeschoss, möglicherweise aber auch einige Stufen tiefer, auf einem Treppenabsatz zwischen der dritten Etage und dem Dachgeschoss – gibt es offiziell nicht, und niemand weiß, um wen es sich dabei handelt. Bei den erwähnten Zeugen handelt es sich um Personen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit kurz nach der Tat in der Gutenbergschule eintrafen. Sie können nicht zitiert werden. Sie sagen, auf sie werde Druck ausgeübt. Sie haben Angst.


    http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die-Dritte-Seite;art705,2238297

    mabraton

    01.11.2008, 17:56

    @ nereus
     

    Interview Claudia Haider

    2 Auszüge aus dem Interview:

    Hatte Angst um ihn. Wie oft sie Angst um ihn hatte? "Ich habe viel Angst um ihn gehabt. Er war aber auch bei den spektakulären Sachen, die er machte, vorsichtig. Er hat das Schicksal nicht herausgefordert." Natürlich fragt sie sich, was in der Unfallsnacht abgelaufen ist. Antwort hat sie keine gefunden: "Es ist mir schleierhaft und unverständlich."


    Verschwörungstheorie. Ob sie die Zeitungen mit all den Verschwörungstheorien liest? "Doch, ich lese sie, nicht aufmerksam. Mit Details belaste ich mich nicht. Aber ich muss mich informieren, um zu wissen, wo die Kugel atmosphärisch hinläuft." Über Berichte, dass sie in den politischen Ring steigen wird, lächelt sie. "Mich ehrt, dass man mir das zutraut. Das Politische ist aber nicht das Meine. Das war immer Seines."

    http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/haider/1610319/index.do?seite=2

    Respekt, eine starke Frau!
    Ich denke sie wird die Sache nur aufklären lassen sollte es eine reelle Chance geben einen anderen Verlauf als den offiziellen belegen zu können.

    paranoia

    E-Mail

    Die durchschnittlichste Stadt im Norden,
    02.11.2008, 14:51

    @ nereus
     

    Mossad spied on far-right Austrian (Mossad spionierte Rechtsaußen-Österreicher aus)

    http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/middle_east/article528859.ece

    ---
    Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

    QuerDenker

    02.11.2008, 15:22
    (editiert von QuerDenker, 02.11.2008, 15:29)

    @ paranoia
     

    Zusammenfassung auf Deutsch und Kommentar

    > http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/middle_east/article528859.ece

    Zusammenfassung:

    Peter Sichrovsky soll bis zu seinem Rückzug aus der Politik 2002, 5 Jahre lang
    - in seiner Rolle als Generalsektretär von Haider/FPÖ - Informant der Mossad gewesen sein.
    Peter Sichrovsky würde jetzt für die militärische Zusammenarbeit zwischen China und Israel unternehmerisch arbeiten.
    Grund sollen u.A. die Kontakte Haiders zu Gadaffi gewesen sein



    Insgesamt dürfte doch ein "Ausspionieren" eines Politikers doch eher zur Tagesordnung gehören ... - Auch in D sind sogar diverse Fälle "gerichtsmassig" geworden.

    Frage ist somit warum "Herr Haider" - warum eigentlich dauernd "Herr" für beide im englischen Text? - jetzt dieser Meldung im UK "wert" ist? ;-)

    ---
    10cc: 'communication is the problem to the answer' ;-)

Wandere aus, solange es noch geht.


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