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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Dieter

    Didschullen + alto alentejo,
    11.08.2019, 13:48
     

    Sind junge Großstädter zunehmend degeneriert ?

    https://nixgut.files.wordpress.com/2019/08/migrationshintergrund_deutschland-2.jpg?w=500&h=678

    Hallo,

    zunächst die obige Grafik (2017), die aufzeigt, wie der Bevölkerungsanteil in den Großstädten demnächst ausschaut, wenn alles so bleibt wie bislang.
    Nimmt man dann das spezielle Wahlverhalten der jüngeren in den Großstädten dazu, auch ihre Prioritäten, dann grenzt das schon an unbewußte Selbstmordgedanken.

    Ist das eine degenerierte Denke?

    Gruß Dieter

    ---
    Wenn es eine Bundesregierung unter Beteiligung der Grünen gibt, ist Steuervermeidung erste Bürgerpflicht.

    Orwell

    11.08.2019, 13:57

    @ Dieter
     

    Kann nur raten nach Neufünfland zu ziehen

    Westbuntschland war schon in den 90ern so "verseucht", dass es mir die Zehennägel kräuselte. Die Wahrnehmung dieses Zustandes dort allerdings - alles völlig normal.

    Nun, 20+ Jahre später, - viel viel schlimmer, Wahrnehmung? - Alles total normal.

    Frosch, Wasser das man langsam siedet.....

    So siehts aus.

    Hier in Dresden ist`s zwar auch "bunter" geworden, aber noch recht überschaubar, auch wenn hier die Hipster und "alternativen" zumindest in der Neustadt ein recht komisches Bild bieten, vor allem wenn man sie reden hört.

    Kann nur empfehlen die immer noch weit verbreitete Wessiarroganz abzulegen und sich hier niederzulassen, hier ist es noch deutsch, vor allem aufm Land.

    [[zwinker]]

    ---
    "Es ist Juristen nicht zuzumuten, schreiendes Unrecht zu erkennen." (Jörg Friedrich)

    "Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um

    Dieter

    Didschullen + alto alentejo,
    11.08.2019, 15:41

    @ Orwell
     

    Es ist immer sinnvoll, sich Alternativen zu erarbeiten.

    > hier ist es noch deutsch, vor allem aufm
    > Land.
    >

    Hallo Orwell,
    meines Erachtens muß es nicht deutsch sein, aber es sollte schon wertemäßig eine mitteleuropäische Sozialisation stattgefunden haben, wie wir sie vor 30-50 Jahren hatten.
    Und da bin ich auf dem Land in Portugal m.E. noch besser aufgehoben, gebe aber zu, daß mir Mitteldeutschland von seiner Einstellung her besser gefällt als die hier in NRW, in Ostwestfalen in einem kleinen Ort, also quasi ländlich.

    - aber kein Vergleich zu Portugal.

    Gruß Dieter

    ---
    Wenn es eine Bundesregierung unter Beteiligung der Grünen gibt, ist Steuervermeidung erste Bürgerpflicht.

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    11.08.2019, 16:55
    (editiert von Mephistopheles, 11.08.2019, 17:01)

    @ Dieter
     

    Wie geht es denn dem Lappländer, dem einzigen Alternativen hier im Forum?

    > > hier ist es noch deutsch, vor allem aufm
    > > Land.
    > >
    >
    > Hallo Orwell,
    > meines Erachtens muß es nicht deutsch sein, aber es sollte schon
    > wertemäßig eine mitteleuropäische Sozialisation stattgefunden haben, wie
    > wir sie vor 30-50 Jahren hatten.
    > Und da bin ich auf dem Land in Portugal m.E. noch besser aufgehoben, gebe
    > aber zu, daß mir Mitteldeutschland von seiner Einstellung her besser
    > gefällt als die hier in NRW, in Ostwestfalen in einem kleinen Ort, also
    > quasi ländlich.
    >
    > - aber kein Vergleich zu Portugal.

    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=215063

    Der kann zumindest so lange überleben, so lange seine Munitionsvorräte ausreichen.

    Gruß Mephistopheles

    ---
    „Wenn sich die Welt selbst zerstört, dann fängt es so an: Die Menschen werden zuerst treulos gegen die Heimat, treulos gegen die Vorfahren, treulos gegen das Vaterland. Sie werden dann treulos gegen die guten Sitten, gegen den Nächsten, gegen Frauen

    Orwell

    11.08.2019, 17:14

    @ Mephistopheles
     

    Von Elchen gefressen?

    Offensichtlich ist er in den Nordwäldern verschollen oder dem Elchunwesen zum Opfer gefallen. Seit 2013 Ruhe im Karton.

    Der Beitrag war von 2011, seit dem ist Schweden nicht mehr Schweden, ob es nun in Lappland auch so schlimm ist wie im Süden, -keine Ahnung.

    Überwintern könnte ich dort nicht. Vieeel zu dunkel, viel zu kalt, viel zu viel Schnee, vieel zu abgelegen.

    Aber, jedem das Seine.

    Portugal klingt da schon interessanter, aber wovoen leben wenn man kein Bauer ist (und sein will)?

    [[zwinker]]

    ---
    "Es ist Juristen nicht zuzumuten, schreiendes Unrecht zu erkennen." (Jörg Friedrich)

    "Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um

    Dieter

    Didschullen + alto alentejo,
    11.08.2019, 17:38

    @ Orwell
     

    Wovon leben?

    > Portugal klingt da schon interessanter, aber wovoen leben wenn man kein
    > Bauer ist (und sein will)?

    z.B.: Natürlich von den Immobilien in Deutschland, die Du den Zurückgebliebenen vermietest - und irgendwie werden das immer mehr.

    - allerdings sind die Renditen bei Vermietung städt. portug. Immos höher -

    Gruß Dieter

    ---
    Wenn es eine Bundesregierung unter Beteiligung der Grünen gibt, ist Steuervermeidung erste Bürgerpflicht.

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    11.08.2019, 17:44

    @ Orwell
     

    Nichts einfacher als das

    > Offensichtlich ist er in den Nordwäldern verschollen oder dem Elchunwesen
    > zum Opfer gefallen. Seit 2013 Ruhe im Karton.
    >
    > Der Beitrag war von 2011, seit dem ist Schweden nicht mehr Schweden, ob es
    > nun in Lappland auch so schlimm ist wie im Süden, -keine Ahnung.
    >
    > Überwintern könnte ich dort nicht. Vieeel zu dunkel, viel zu kalt, viel
    > zu viel Schnee, vieel zu abgelegen.
    >
    > Aber, jedem das Seine.
    >
    > Portugal klingt da schon interessanter, aber wovoen leben wenn man kein
    > Bauer ist (und sein will)?
    >
    > [[zwinker]]

    [image]

    funktioniert sicher auch in Portugal.

    Gruß Mephistopheles

    ---
    „Wenn sich die Welt selbst zerstört, dann fängt es so an: Die Menschen werden zuerst treulos gegen die Heimat, treulos gegen die Vorfahren, treulos gegen das Vaterland. Sie werden dann treulos gegen die guten Sitten, gegen den Nächsten, gegen Frauen

    Ulli Kersten

    E-Mail

    11.08.2019, 14:39

    @ Dieter
     

    Wenn die Zahlen tatsächlich stimmen

    ist das ganz schlecht, und zwar für die jetzt gerne in Großstädten lebenden Deutschen mit ihren linksgrünen Träumen.

    In nicht allzulanger Zeit wird dann in Frankfurt eine Mehrheit leben, die keine Grünen wählen, die das Wort Vegetarier oder Gender noch nie gehört haben und auch nicht hören wollen, und die Konflikte nicht nicht im Stuhlkreis lösen und sagen "Schön, dass wir darüber gesprochen haben".

    Die linksgrünen deutschen Großstadtmenschen werden dann wohl aufs Land ziehen müssen.

    ---
    With borders - brains win. Without borders - breeders win.

    Gernot

    Homepage E-Mail

    11.08.2019, 20:04

    @ Dieter
     

    Willkürliche Zahlen zum Migrationshintergrund

    > https://nixgut.files.wordpress.com/2019/08/migrationshintergrund_deutschland-2.jpg?w=500&h=678
    ...
    > Gruß Dieter

    Danke für den Verweis auf die beeindruckende Grafik.

    Ich kann es mir aber nicht verkneifen, darauf hinzuweisen, dass die Zahlen zum
    "Migrationshintergrund"
    beliebig sind oder willkürlich festgelegt,
    weil die Definition des Begriffes "Migrationshintergrund" willkürlich ist.

    Mit Sicherheit hat ein in dritter oder vierter Generation in D geborener Türke mit Eltern oder Großeltern deutscher Staatsangehörigkeit keinen Migrationshintergrund, ebenso wenig der Enkel des schwarzen amerikanischen oder französischen Soldaten und der deutschen Mutter usw. usf.

    Seriöse Qualitätsmedien (Schäuble) verbreiten in D und AU sogar gelegentlich triumphal fanfarenstoßartig die Sondermeldung vom
    "zurückgehenden Anteil von Personen mit Migrationshintergrund an der Gesamtbevölkerung".
    Hier geborene Kinder von "Migrationshintergründlern" haben eben keinen Migrationshintergrund mehr, und Zweitgenannte sterben irgendwann oder genießen ihre Renten in ihrer Heimat.

    Aber den meisten Mitlesern wird das vielleicht bekannt und bewusst sein.
    Jedenfalls scheint mir jegliches Straßenbild aussagekräftiger zu sein als allerlei Statistiken von "11 Milionen Ausländern" in D.

    ---
    Schützt das Auenland gegen Mordor und Pandora gegen das sapiente Neo-Rom!

    Dieter

    Didschullen + alto alentejo,
    11.08.2019, 21:02

    @ Gernot
     

    zu Deinem Einwand

    Hallo Gernot,
    Dein Einwand hat seine Berechtigung:
    Hier wird das 2017er Ergebnis besser aufgedröselt:
    https://www.bpb.de/nachschlagen/datenreport-2018/bevoelkerung-und-demografie/277838/kinder-mit-migrationshintergrund

    Die Zahlen der besagten Städte im Ursprungsposting sind dem nicht zu entnehmen, dürften aber stimmen. Zu beachten ist natürlich, wer alles unter "Migrationshintergrund" fällt.
    Im Link wird dazu die Definition gebracht.

    Gruß Dieter

    ---
    Wenn es eine Bundesregierung unter Beteiligung der Grünen gibt, ist Steuervermeidung erste Bürgerpflicht.

    Hyperion

    E-Mail

    11.08.2019, 21:26

    @ Dieter
     

    Meine Kinder haben ebenfalls Migrationshintergrund...

    Meine Kinder haben einen Migrationshintergrund und wachsen zweisprachig auf. Eines von ihnen war 2017 unter 6, ist also von der Statistik betroffen.

    Trotzdem braucht sich bei den beiden keiner Sorgen machen. Bestens sozialisiert, in der Schule immer (mindestens) im oberen Drittel. Beide spielen ein Musikinstrument und sind im Sportverein aktiv. Selbst in der christlichen Bibel kennen sie sich besser aus als die meisten Kinder ohne Migrationshintergrund.

    In der Klasse meines Sohnes haben aktuell 16 von 18 Kindern einen Migrationshintergrund. Dennoch ist die Klasse sehr diszipliniert, lernwillig und leistungsstark. Oft ist es nur ein Elternteil, der aus dem Ausland kommt (z.B. Mutter aus Polen) und/oder beide Elternteile sind hervorragend ausgebildet und integriert (z.B. Griechen, beide mit PhD).

    Was ich sagen möchte: die Zeiten ändern sich, und diese Statistiken drücken vielleicht nicht in jedem Fall das Horror-Szenario aus, als das man es betrachten könnte.

    Ich für meinen Teil mache mir jedenfalls mehr Sorgen um Menschen mit gescheiterten Lebensläufen (egal ob "migriert" oder nicht) als um Migranten an sich.

    Orwell

    11.08.2019, 21:43

    @ Hyperion
     

    Äpfel und Birnen

    Du solltest wissen, dass, wenn hier von "Migranten" die Rede ist, immer solche gemeint sind, die sich aus anderen als realen Kriegsfluchtgründen das Hiersein erschlichen haben, und aus dem Orient, Nord- und Schwarzafrika und nahezu immer Moslems sind.

    Das ist neben den Tschetschenen, Zigeunern, einigen Georgiern, wenigen Osteuropäern der nichtziganen Welt die Gruppe um die sich alles dreht.

    So wurden aus "Asylsuchenden" "Flüchtende", jetzt sind es schon "Migranten", also welche die sich hier definitiv festsetzen wollen, ihren Muselglauben zementieren, und die Gesellschaft übernehmen wollen (und wenn es so weitergeht auch werden).

    Also deine meinetwegen polnische oder Thaifrau ist hier nicht gemeint, ebensowenig wie deine Kinder.

    Ich glaube es ist Konsens dass jeder der sich anpassen kann und kulturkompatibel ist überall Akzeptanz findet, und nirgendwo mit den gemeinten "Migranten" gleichgesetzt wird.

    ---
    "Es ist Juristen nicht zuzumuten, schreiendes Unrecht zu erkennen." (Jörg Friedrich)

    "Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um

    Gernot

    Homepage E-Mail

    11.08.2019, 22:06

    @ Orwell
     

    Glaube oder Volk

    > Du solltest wissen, dass, wenn hier von "Migranten" die Rede ist, immer
    > solche gemeint sind, die sich aus anderen als realen Kriegsfluchtgründen
    > das Hiersein erschlichen haben, und aus dem Orient, Nord- und Schwarzafrika
    > und nahezu immer Moslems sind.

    Man kann anderer Meinung sein, aber manchen ist es egal, wie gut der Vietnamese, Chinese, Araber, Afrikaner, Thai oder sonstige Nichteuropäer in der Schule ist, seinen Rasen pflegt, sich in der Bibel auskennt (oh Güte!) und fleißig arbeiten geht, um sich eine kleine Wohnung, ein Auto und eine gelegentliche Reise leisten zu können.

    Für manche wäre ein Deutschland mit solchen Menschen eben ein beliebiger Staat unter vielen, aber nicht mehr seine deutsche Heimat, denn die verortet er da, wo sein Volk lebt, nicht dort, wo die Existenz kleinbürgerlich ist oder die Wirtschaft prima funktioniert.
    Manche denken vielleicht auch, dass das mit Menschen mit biologisch fast gleicher Abstammung aus denselben Stämmen gar nichts zu tun hat, das bei anderen aber bei aller glanzvollen Assimilation entweder die völlige Entwurzelung, Mode- und Gegenwartsfixiertheit bei beliebiger Abkunft oder, bei völkischer, die Reethnisierung in Nachfolgegenerationen eintreten könnte.
    Solche Uneinsichtigen beharren gelegentlich darauf, die Kulturen einschließlich der Religionen, selbst "dämonisierter", die auch nur monotheistisch sind, wären gar nicht vor den Menschen da gewesen.

    Ich halte Menschen, die so denken, nicht gleich für Verbrecher oder für rechtlose (seit wann denn, zumal in einer Demokratie?) "Verfassungsfeinde".

    ---
    Schützt das Auenland gegen Mordor und Pandora gegen das sapiente Neo-Rom!

    Socke

    Homepage E-Mail

    11.08.2019, 23:52

    @ Hyperion
     

    Migrationshintergrund: Entscheidend ist, ob westlich oder Anhänger des Mondgottes

    > In der Klasse meines Sohnes haben aktuell 16 von 18 Kindern einen
    > Migrationshintergrund. Dennoch ist die Klasse sehr diszipliniert,
    > lernwillig und leistungsstark.
    Eben, da sind häufig westlich orientierte Elternteile dabei.
    Sobald aber beide Elternteile Anhänger der Wüstenreligion sind, läuft die Sache anders.
    Es geht einzig und allen darum, ob die Sippe Anhänger einer mit dem NS-System vergleichbaren "Religion" ist oder nicht.
    Man kann alle anderen Religionen, außer den Angehörigen der "Wüstenreligion" integrieren. Von daher ist das Beispiel mit den 16 von 18 Kindern halbwegs am Thema vorbei, weil es in der Konstellation offenbar nur wenig oder lösbare Probleme gibt. Bei 16 Mondanbetern von 18 Schülern ist nichts mehr zu machen. Da werden 2 massiv gemobbt weil "ungläubig" und die Klasse lernt gar nichts. Da kommt auch die Lehrerschaft nicht gegen an.

    Olivia

    12.08.2019, 08:47

    @ Hyperion
     

    Sehe ich sehr ähnlich. Es kommt darauf an, ob "man" Teil der Gesellschaft sein/werden will oder sie haßt.

    > Meine Kinder haben einen Migrationshintergrund und wachsen zweisprachig
    > auf. Eines von ihnen war 2017 unter 6, ist also von der Statistik
    > betroffen.
    >
    ............

    Meine Tochter fließt auch in die Statistik ein. Ebenfalls Enkel meiner Schwester (Ukraine/Russland), Töchter von einer anderen Schwester (Schweiz), weitere zwei Enkel meiner Schwesster (Dänemark). Das sind nur die, die im näheren Umfeld in Deutschland leben. Die Verwandtschaft ist zudem über Europa verteilt. Auch die gelten als "Migranten". Alles bestens integriert und gute Steuerzahler. Übrigens im Gegensatz zu etlichen "blütenreinen" Einheimischen, die sich z.T. darauf spezialisieren, aus den Sozialtöpfen "abzugreifen". Das machen nicht nur "Migranten".

    Wenn die Gesellschaft halbwegs gescheit ist, dann wird sie mit allen Mitteln versuchen, diese Kinder so gut wie möglich auszubilden, damit sie nicht verwahrlosen, sofern die Eltern nicht dazu in der Lage sind. Aber nicht mit "Schmusepädagogik", sondern nach dem Motto: Fördern und Fordern!

    ---
    Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    13.08.2019, 13:35
    (editiert von Mephistopheles, 13.08.2019, 13:45)

    @ Olivia
     

    Um Teil der deutschen Gesellschaft zu werden, sollte man erst mal germanischer Abstammung sein und den Deutschen seelisch verwandt sein

    > > Meine Kinder haben einen Migrationshintergrund und wachsen zweisprachig
    > > auf. Eines von ihnen war 2017 unter 6, ist also von der Statistik
    > > betroffen.
    > >
    > ............
    >
    > Meine Tochter fließt auch in die Statistik ein. Ebenfalls Enkel meiner
    > Schwester (Ukraine/Russland), Töchter von einer anderen Schwester
    > (Schweiz), weitere zwei Enkel meiner Schwesster (Dänemark). Das sind nur
    > die, die im näheren Umfeld in Deutschland leben. Die Verwandtschaft ist
    > zudem über Europa verteilt. Auch die gelten als "Migranten". Alles bestens
    > integriert und gute Steuerzahler. Übrigens im Gegensatz zu etlichen
    > "blütenreinen" Einheimischen, die sich z.T. darauf spezialisieren, aus den
    > Sozialtöpfen "abzugreifen". Das machen nicht nur "Migranten".
    >
    > Wenn die Gesellschaft halbwegs gescheit ist, dann wird sie mit allen
    > Mitteln versuchen, diese Kinder so gut wie möglich auszubilden, damit sie
    > nicht verwahrlosen, sofern die Eltern nicht dazu in der Lage sind. Aber
    > nicht mit "Schmusepädagogik", sondern nach dem Motto: Fördern und
    > Fordern!

    Ansonsten ist das faktisch unmöglich, ohne die mehrtausendjährige Geschichte Deutschlands, die zurückgeht auf die Germanen, mitgemacht zu haben. Durch Wollen geht da gar nichts. Die deutsche Kultur ist auch nicht willentlich entstanden, sondern hat sich aus den seelischen Gegebenheiten der Deutschen entwickelt.

    Diese Förderung läuft über die 1000-jährigen Allmende. Wessen Vorfahren das nicht mitgestaltet haben, der kommt nur hierher, um zu plündern und abzugreifen. Wer dazugehören will, ist keine Willensleistung, sondern ererbt.

    Die Seelenverwandtschaft entsteht durch den Drang, wissen zu wollen, was die Welt im Innersten zusammenhält. Auch das kommt nicht aus einem selbst, man sich nicht willentlich dazu entschließen, sondern man hat es entweder ererbt oder man versteht es nie.

    Der Unterschied wird dann offenbar, wenn die Dinge, die man vorgefunden hat, kaputt gehen oder aus irgendeinem Grund nicht mehr benutzbar sind. Nur wer es ererbt von seinen Vätern, kann es erwerben, um es zu besitzen.

    Gruß Mephistopheles

    ---
    „Wenn sich die Welt selbst zerstört, dann fängt es so an: Die Menschen werden zuerst treulos gegen die Heimat, treulos gegen die Vorfahren, treulos gegen das Vaterland. Sie werden dann treulos gegen die guten Sitten, gegen den Nächsten, gegen Frauen

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    13.08.2019, 15:06

    @ Mephistopheles
     

    Bullshit! Das schlösse alle Kohlekumpel polnischer Abstammung aus.

    Spätestens nach der zwditen Generation war ein Schimanski nicht mehr von Maier, Müller oder Schulze zu unterscheiden.

    Grüße

    ---
    [image]
    ** Geliefert wie bestellt! **

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    13.08.2019, 15:23

    @ FOX-NEWS
     

    Du hast meine Aussage überhaupt nicht verstanden

    > Spätestens nach der zwditen Generation war ein Schimanski nicht mehr von
    > Maier, Müller oder Schulze zu unterscheiden.
    >
    > Grüße

    Darum geht es gar nicht, sondern darum, was die Schimanskis die letzten 2.000 Jahre zur hiesigen Kultur beigetragen haben. Dieses Erbe ist nämlich notwendig, um es erhalten zu können. Ich bezweifle überhaupt nicht, dass er die Allmende genau so gut nutzt wie die, die sie geerbt haben (was du wohl mit "nicht zu unterscheiden" meinst). Ich bezweifle nur, dass er sie erhalten kann. Das können nur die Erben. Wenn sie jedoch verschwinden, dann ist es aus und vorbei.
    Mein Paradebeispiel sind wiederum die Germanen. Sie waren den Römern gewiss nicht feindlich gesinnt, sie versuchten sogar, die römische Kultur zu erhalten und deren Wohlstand, sie nannten sich sogar: "Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation". Sie konnten es nur nicht. Über eineinhalb Jahrtausende war Deutschland dann eine der ärmsten und dümmsten Gegenden auf diesem Planeten.

    Gruß Mephistopheles

    ---
    „Wenn sich die Welt selbst zerstört, dann fängt es so an: Die Menschen werden zuerst treulos gegen die Heimat, treulos gegen die Vorfahren, treulos gegen das Vaterland. Sie werden dann treulos gegen die guten Sitten, gegen den Nächsten, gegen Frauen

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    14.08.2019, 02:09

    @ Mephistopheles
     

    Ein tolles Erbe

    > Römisches Reich Deutscher Nation". Sie konnten es nur nicht. Über
    > eineinhalb Jahrtausende war Deutschland dann eine der ärmsten und
    > dümmsten Gegenden auf diesem Planeten.

    [[top]]

    Grüße

    ---
    [image]
    ** Geliefert wie bestellt! **

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    14.08.2019, 09:16

    @ FOX-NEWS
     

    So geht es allen Nationen, denen das Christentum aufgezwungen wurde.

    > > Römisches Reich Deutscher Nation". Sie konnten es nur nicht. Über
    > > eineinhalb Jahrtausende war Deutschland dann eine der ärmsten und
    > > dümmsten Gegenden auf diesem Planeten.
    >
    > [[top]]

    Sie werden arm und dumm.
    Um so größer die Leistung der germanisachen Völker - weltweit einzigartig! - dass sie sich aus dieser Verdummung und aus eigener Kraft und durch Einsatz des eigenen Verstandes befreien konnten. Es gab keinerlei Vorbilder nirgendwo.

    Gruß Mephistopheles

    ---
    „Wenn sich die Welt selbst zerstört, dann fängt es so an: Die Menschen werden zuerst treulos gegen die Heimat, treulos gegen die Vorfahren, treulos gegen das Vaterland. Sie werden dann treulos gegen die guten Sitten, gegen den Nächsten, gegen Frauen

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    14.08.2019, 11:38

    @ Mephistopheles
     

    Nach deinen Zahlen (1,5 tausend Jahre) steht das Ende der Verdummung ja noch aus.

    Ich lass das Heilige Reich mal großzügig bei "Karl dem Großen" - selbst dessen Existenz wird hinterfragt - starten. Nach dem Alltagserleben hast du wohl recht. [[zwinker]]

    Grüße

    ---
    [image]
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    Mephistopheles

    Datschiburg,
    14.08.2019, 12:04

    @ FOX-NEWS
     

    Von 45 v.u.Z. bis 1581 n.u.Z.

    > Ich lass das Heilige Reich mal großzügig bei "Karl dem Großen" - selbst
    > dessen Existenz wird hinterfragt - starten. Nach dem Alltagserleben hast du
    > wohl recht. [[zwinker]]
    >
    > Grüße

    https://de.wikipedia.org/wiki/Julianischer_Kalender

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gregorianischer_Kalender

    In der Zwischenzeit praktisch Stillstand. Stillstand bedeutet immer Rückschritt.

    Irgendein Papst fragte mal im 16. Jh. einen römischen Künstler, ob es tatsächlich möglich sei, dass das Kollosseum von den Römern erbaut worden sei?
    Die Grundlage dieser Frage ist nichts anderes als das Eingeständnis, dass solch eine Bauleistung zu seiner Zeit unmöglich sei.

    Gruß Mephistopheles

    ---
    „Wenn sich die Welt selbst zerstört, dann fängt es so an: Die Menschen werden zuerst treulos gegen die Heimat, treulos gegen die Vorfahren, treulos gegen das Vaterland. Sie werden dann treulos gegen die guten Sitten, gegen den Nächsten, gegen Frauen

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    14.08.2019, 15:26

    @ Mephistopheles
     

    "So geht es allen Nationen, denen das Christentum aufgezwungen wurde."

    Wann waren nochmal die Christianisierung der Frisen und Sachsen? [[zwinker]]

    > Irgendein Papst fragte mal im 16. Jh. einen römischen Künstler, ob es
    > tatsächlich möglich sei, dass das Kollosseum von den Römern erbaut
    > worden sei?
    > Die Grundlage dieser Frage ist nichts anderes als das Eingeständnis, dass
    > solch eine Bauleistung zu seiner Zeit unmöglich sei.

    Ein ziemlich dämlicher Papst ... waren doch allerlei gotische Kathedralen zu dieser Zeit noch im Bau, bautechnisch durchaus gleichzusetzen.

    Grüße

    ---
    [image]
    ** Geliefert wie bestellt! **

    Oblomow

    E-Mail

    Leipzig,
    13.08.2019, 20:55

    @ Mephistopheles
     

    Seit wann wasserfastest Du auch?

    "Die Seelenverwandtschaft entsteht durch den Drang, wissen zu wollen, was die Welt im Innersten zusammenhält. Auch das kommt nicht aus einem selbst, man sich nicht willentlich dazu entschließen, sondern man hat es entweder ererbt oder man versteht es nie."

    Germanenkitsch. Besonders die Wikinger waren vom Drang beseelt, wissen zu wollen, tagaus, tagein.

    Herzlich
    Oblomow

    ---
    "In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe." - Fragment 117

    (griechisch: "ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν· ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια")

    Demokrit

    stokk

    13.08.2019, 21:20

    @ Oblomow
     

    Good one!

    Made me laugh...

    Oberbayer

    13.08.2019, 21:49

    @ stokk
     

    Angler verwenden natürliche oder künstliche Köder

    > Made me laugh...
    Und Fische fallen (gelegentlich) drauf rein.[[lach]]
    Denn sie sind intelligenter als es uns bewusst ist.
    Die Fische in meinem großen Teich warten jeden Morgen auf ihre Lekkereien.
    Und sie können zumindest bis eins zählen.Sie wissen-wir werden nur einmal gefüttert.
    Ein zweites mal warten sie nicht auf Futter.

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    14.08.2019, 01:58

    @ stokk
     

    Der Boden ist arm und zahm geworden...

    > Made me laugh...

    Als Zarathustra diese Worte gesprochen hatte, sahe er wieder das Volk an und schwieg. »Da stehen sie«, sprach er zu seinem Herzen, »da lachen sie: sie verstehen mich nicht, ich bin nicht der Mund für diese Ohren.

    Muss man ihnen erst die Ohren zerschlagen, dass sie lernen, mit den Augen hören. Muss man rasseln gleich Pauken und Busspredigern? Oder glauben sie nur dem Stammelnden?

    Sie haben etwas, worauf sie stolz sind. Wie nennen sie es doch, was sie stolz macht? Bildung nennen sie's, es zeichnet sie aus vor den Ziegenhirten.

    Drum hören sie ungern von sich das Wort »Verachtung«. So will ich denn zu ihrem Stolze reden.

    So will ich ihnen vom Verächtlichsten sprechen: das aber ist der letzte Mensch.«

    Und also sprach Zarathustra zum Volke:

    Es ist an der Zeit, dass der Mensch sich sein Ziel stecke. Es ist an der Zeit, dass der Mensch den Keim seiner höchsten Hoffnung pflanze.

    Noch ist sein Boden dazu reich genug. Aber dieser Boden wird einst arm und zahm sein, und kein hoher Baum wird mehr aus ihm wachsen können.

    Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch nicht mehr den Pfeil seiner Sehnsucht über den Menschen hinaus wirft, und die Sehne seines Bogens verlernt hat, zu schwirren!

    Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Ich sage euch: ihr habt noch Chaos in euch.

    Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch keinen Stern mehr gebären wird. Wehe! Es kommt die Zeit des verächtlichsten Menschen, der sich selber nicht mehr verachten kann.

    Seht! Ich zeige euch den letzten Menschen.

    »Was ist Liebe? Was ist Schöpfung? Was ist Sehnsucht? Was ist Stern« – so fragt der letzte Mensch und blinzelt.

    Die Erde ist dann klein geworden, und auf ihr hüpft der letzte Mensch, der Alles klein macht. Sein Geschlecht ist unaustilgbar, wie der Erdfloh; der letzte Mensch lebt am längsten.

    »Wir haben das Glück erfunden« – sagen die letzten Menschen und blinzeln.

    Sie haben den Gegenden verlassen, wo es hart war zu leben: denn man braucht Wärme. Man liebt noch den Nachbar und reibt sich an ihm: denn man braucht Wärme.

    Krankwerden und Misstrauen-haben gilt ihnen sündhaft: man geht achtsam einher. Ein Thor, der noch über Steine oder Menschen stolpert!

    Ein wenig Gift ab und zu: das macht angenehme Träume. Und viel Gift zuletzt, zu einem angenehmen Sterben.

    Man arbeitet noch, denn Arbeit ist eine Unterhaltung. Aber man sorgt dass die Unterhaltung nicht angreife.

    Man wird nicht mehr arm und reich: Beides ist zu beschwerlich. Wer will noch regieren? Wer noch gehorchen? Beides ist zu beschwerlich.

    Kein Hirt und Eine Heerde! Jeder will das Gleiche, Jeder ist gleich: wer anders fühlt, geht freiwillig in's Irrenhaus.

    »Ehemals war alle Welt irre« – sagen die Feinsten und blinzeln.

    Man ist klug und weiss Alles, was geschehn ist: so hat man kein Ende zu spotten. Man zankt sich noch, aber man versöhnt sich bald – sonst verdirbt es den Magen.

    Man hat sein Lüstchen für den Tag und sein Lüstchen für die Nacht: aber man ehrt die Gesundheit.

    »Wir haben das Glück erfunden« – sagen die letzten Menschen und blinzeln –

    Und hier endete die erste Rede Zarathustra's, welche man auch »die Vorrede« heisst: denn an dieser Stelle unterbrach ihn das Geschrei und die Lust der Menge. »Gieb uns diesen letzten Menschen, oh Zarathustra, – so riefen sie – mache uns zu diesen letzten Menschen! So schenken wir dir den Übermenschen!« Und alles Volk jubelte und schnalzte mit der Zunge. Zarathustra aber wurde traurig und sagte zu seinem Herzen:

    Sie verstehen mich nicht: ich bin nicht den Mund für diese Ohren.

    Zu lange wohl lebte ich im Gebirge, zu viel horchte ich auf Bäche und Bäume: nun rede ich ihnen gleich den Ziegenhirten.

    Unbewegt ist meine Seele und hell wie das Gebirge am Vormittag. Aber sie meinen, ich sei kalt und ein Spötter in furchtbaren Spässen.

    Und nun blicken sie mich an und lachen: und indem sie lachen, hassen sie mich noch. Es ist Eis in ihrem Lachen.


    Gruß Mephistopheles

    ---
    „Wenn sich die Welt selbst zerstört, dann fängt es so an: Die Menschen werden zuerst treulos gegen die Heimat, treulos gegen die Vorfahren, treulos gegen das Vaterland. Sie werden dann treulos gegen die guten Sitten, gegen den Nächsten, gegen Frauen

    Oblomow

    E-Mail

    Leipzig,
    14.08.2019, 07:27

    @ Mephistopheles
     

    "Das Lachen sprach ich heilig; ihr höheren Menschen, lernt mir – lachen!" F.N.

    Also sprach Zarathustra.

    Herzlich
    Oblomow

    ---
    "In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe." - Fragment 117

    (griechisch: "ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν· ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια")

    Demokrit

    Tempranillo

    14.08.2019, 09:05

    @ Oblomow
     

    Dann lacht mal schön.

    Aber bloß nicht an der falschen Stelle, über die falschen Dinge oder falschen Leute.

    > "Das Lachen sprach ich heilig; ihr höheren Menschen, lernt mir – lachen!" F.N.

    Nietzsche konnte nicht ahnen, welche viehischen Zustände irgendwann in Europa herrschen werden und man vor Gericht kommt, wenn man die Leute im Kabarett oder mit Karikaturen zum Lachen bringt.

    Dieudo und Soral könnten darüber ein Liedlein singen.

    Daß in unseren amerikanisierten Zeiten das Lachen nicht mehr heilig ist und verteufelt wird, wäre eine weitere Bestätigung, daß es sich beim Transatlantikimperium um etwas Satanisches handelt.

    Tempranillo

    Tempranillo

    14.08.2019, 11:22

    @ Tempranillo
     

    Nietzsche in praktisches Handeln übersetzen

    Also sprach Zarathustra:

    Als ich zu den Menschen kam, da fand ich sie sitzen auf einem alten Dünkel: alle dünkten sich lange schon zu wissen, was dem Menschen gut und böse sei.

    Eine alte müde Sache dünkte ihnen alles Reden von Tugend; und wer gut schlafen wollte, der sprach vor Schlafengehen noch von »Gut« und »Böse«.

    Und ich hieß sie ihre alten Lehr-Stühle umwerfen, und wo nur jener alte Dünkel gesessen hatte; ich hieß sie lachen über ihre großen Tugend-Meister und Heiligen und Dichter und Welt-Erlöser.

    Über ihre düsteren Weisen hieß ich sie lachen, und wer je als schwarze Vogelscheuche warnend auf dem Baume des Lebens gesessen hatte.

    An ihre große Gräberstraße setzte ich mich und selber zu Aas und Geiern – und ich lachte über all ihr Einst und seine mürbe verfallende Herrlichkeit.

    O meine Brüder, zerbrecht, zerbrecht mir die alten Tafeln!


    Zerbrecht mal die Gesetzestafeln, die beim IMT aus dem Gerichtssaal getragen wurden, die Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte von 1948, das Grundgesetz und die EU-Verfassung. Ihr werdet Euer blaues Wunder erleben!

    Mit meinem Versuch, Nietzsches Gedanken in praktisches Handeln zu übersetzen, mache ich gleich weiter.

    Als ich zu den Menschen kam, da fand ich sie sitzen auf einem alten Dünkel: alle dünkten sich lange schon zu wissen, was dem Menschen gut und böse sei.

    Gut = Demokratie, Angloamerika, Israel und alles zu tun, damit so etwas nie wieder geschieht.

    Böse = Souveränismus, Nationalismus, Faschismus, nationaler Sozialismus, geschlossene Grenzen, Rückführung Unerwünschter und Erhalt der ethnischen Substanz.

    Eine alte müde Sache dünkte ihnen alles Reden von Tugend; und wer gut schlafen wollte, der sprach vor Schlafengehen noch von »Gut« und »Böse«.

    Heilige Anne Frank, bete für uns, jetzt und in der Stunde unserer nationalen Versuchung, Amen.

    Und ich hieß sie ihre alten Lehr-Stühle umwerfen, und wo nur jener alte Dünkel gesessen hatte; ich hieß sie lachen über ihre großen Tugend-Meister und Heiligen und Dichter und Welt-Erlöser.

    Wirf mal die den Theorien Mises', Schumpeters, Paretos, Hayeks, Friedmans, Bernankes, Stiglitz' und Krugmans verpflichteten Lehrstühle um, dann hast Du Deiner Existenz das Grab geschaufelt. Ein Land gab's mal, das versucht hat, dem Liberalkapitalismus der City und Wall Streets etwas entgegenzusetzen (Francis Delaisi). Daraufhin wurde es von den Armeen der raubkapitalistischen Geldherrschaft in Grund und Boden gebombt.

    Lachen über die großen Tugendmeister. Mach mal ein paar Witze über Anne Frank und Elie Wiesel, und Du darfst sicher sein, vor Gericht gezogen zu werden und eine schmerzhafte Strafe zu kassieren.

    Über ihre düsteren Weisen hieß ich sie lachen, und wer je als schwarze Vogelscheuche warnend auf dem Baume des Lebens gesessen hatte.

    Vor dem weltweisen Elie ist der ganze Bundestag auf dem Bauch gelegen.

    An ihre große Gräberstraße setzte ich mich und selber zu Aas und Geiern – und ich lachte über all ihr Einst und seine mürbe verfallende Herrlichkeit.

    Auf der großen Berliner Gräberstätte hat jemand mal gelacht und eine falsche Geste gemacht, Alain Soral mit der Quenelle. Auch dafür haben sie ihn angeklagt und verurteilt.

    Tempranillo

    helmut-1

    E-Mail

    Siebenbürgen,
    12.08.2019, 21:59

    @ Hyperion
     

    Interessantes Statement

    Was wieder einmal klarstellt, dass das Wort "Immigrant" ein sehr irreführender Begriff sein kann.
    Wer ist denn eigentlich ein "Eingeborener" und wer ist ein "Zugezogener", also ein Immigrant?

    Auch ich war einmal Immigrant. Bin als Österreicher nach D emigriert. Niemals wollte ich in einer eigenen Eklave leben, - mich hat das System der 70er Jahre angesprochen und es hat mir imponiert. Leistung war gefragt, das zählte, und nichts anderes.

    Zweimal habe ich in D geheiratet, alle meine Kinder sind dort geboren. Trotzdem: nach der Geburt des Jüngsten, aufgrund meiner Erfahrungen, Beobachtungen und persönlicher Zukunftseinschätzungen fiel die Entscheidung, dass er nicht mehr in D aufwachsen sollte. Das war der Grund für meinen Umzug nach RO, nicht etwa, weil ich mir in meinem Betrieb nicht mehr das tägliche Brot erarbeiten konnte. Und diese Entscheidung hat sich im Nachhinein mehr als richtig erwiesen.

    Soviel als Vorspann.

    Nun zu der imaginären Person des Immigranten. Ja, wir haben beide geweint, meine Frau und ich genauso, als wir uns von den Leuten, die wir seit vielen Jahren kannten, damals verabschiedet haben. Der Haken: Zum Boden, zum Land, habe ich niemals einen Bezug bekommen. Ich war dort zuhause, aber niemals daheim. Nur der, der seine angeborene Heimat verlassen hat, kennt den Unterschied.

    Für mich ist es ein Glücksfall, das ich hier in Siebenbürgen meinen "way of life" gefunden habe, - also so leben kann, wie ich mir das vorstelle. Mag sein, dass genau das der ausschlaggebende Punkt war, warum ich mich mit diesem Land als meine neue Heimat identifiziere.

    Aber auch hier bin ich, - nach dem genauen Wortlaut - ein Einwanderer, ein Immigrant. Klar habe ich keine Anpassungsprobleme, lebe Tür an Tür mit drei Nationalitäten, vermisse nichts, nehme aber auch alles an, was aus der Verschiedenartigkeit der Bevölkerung an mich kommt. Dadurch bin ich eigentlich reicher als so mancher andere, ich profitiere ja auch von den Traditionen der Rumänen und der Ungarn hierzulande, nicht nur von den Deutschstämmigen.

    Worauf will ich hinaus:
    Ich konnte auch in mehr als drei Jahrzehnten in D keine Bodenständigkeit, keinen Bezug zum Land selbst, erlangen. Meiner Frau, die wesentlich kürzer dort gelebt hat, ging es ähnlich. "Es ist mit zu kalt", sagte sie, und damit meinte sie nicht die Temperatur. O.k., wir trafen beide die Entscheidung, wegzugehen.

    Nun zu meinem Jüngsten. Den habe ich bereits "abgeschrieben", - ich dachte, er bleibt in dem Betrieb in D, wo er nicht nur seine Lehre gemacht hat, sondern auch schon länger Zeit als Facharbeiter beschäftigt ist. Er ist Doppelstaatler, Österreicher nach mir und Rumäne nach meiner Frau. Seine Entscheidung (und von mir mit Sicherheit nicht beeinflusst), - er will weg von Deutschland. Seit längerem sagt er" Das ist nicht mein Land".

    Immigrantenkinder? Ist das die Erklärung?

    Jetzt hat er in der Nähe von Wien sehr interessante Angebote bekommen. Auch meine Frau wäre mit mir nach Österreich gezogen, - dort fühlt sie sich genauso wohl. Was ist es dann also, - was macht aus dem ehemaligen Immigranten einen Einheimischen? Wo ist der Casus cnactus?

    Unsere Freunde in D stammen aus mehreren Nationen, - aber alle aus europäischen Nationen. Vielleicht liegt hier der Hase im Pfeffer.

    Fazit:
    Der Umzug, die Umsiedelung, der Standortwechsel, - oder wie man das auch immer nennen mag, in ein anderes Land, ist in dem Moment, wo es sich um Europäer handelt, ein persönlicher Akt, - eine Maßnahme, die aus völlig unterschiedlichen Gründen erfolgt und in der Regel problemlos abläuft, - auch in der Folgezeit. Das anfangs Ungewohnte wird sich innerhalb einer gewissen Zeit einpendeln und man adaptiert sich. Auch dann, wenn man eigentlich nur aus finanziellen Erwägungen in ein anderes Land gezogen ist.

    Völlig anders ist es, wenn es sich um einen ganz anderen Kulturkreis handelt, wie z.B. den Angehörigen des sog. Morgenlandes. Nur derjenige, der dort einmal gelebt hat (ich selbst nicht, aber ich habe Freunde, die mir davon berichtet haben), kann ermessen, wie sehr da die "Welten" aufeinanderprallen, wenn diese Leute ins Abendland kommen.

    Niemand kann den Muslimen einen Vorwurf daraus machen, es ist ihre Kultur, sie wurden so geboren und so erzogen. Umgekehrt müssen wir Europäer das genauso akzeptieren und uns danach richten, - das ist nur recht und billig. Vorkommnisse wie jüngst in Marokko, wo man den Damen Todesdrohungen offeriert hat, weil sie sich in ihrer Entwicklungshelfertätigkeit vor Ort in der europäischen Bademode präsentiert haben , - begründe ich mit der Dummheit der Europäer.

    Auch ich toleriere es nicht, wenn sich die Damen in Hot-Pants die orthodoxe Kathedralen in RO ansehen. Es hat nichts mit Prüderie zu tun, und ich bin sicher nicht prüde, aber es geht um den Respekt.

    Also:
    Es ist ein Verbrechen an Europa, an der Geschichte und an der Kultur sowie der europäischen Traditionen, wenn man diese Details außer acht lässt und einfach nur predigt" "Wir schaffen das". Denn diese Unterschiedlichkeiten sind ein Hauptproblem, eines der gravierendsten, und das ist auch mit keinem Sprachkurs gerade zu biegen.

    Zusätzlich zu dem genannten Problem gibt es die sog. Profiteure, die aus reinem Gewinnstreben hierherkommen, nichts geben, aber dafür viel nehmen wollen. Und hier wird oft ein eklatanter Fehler gemacht. Dieses Klientel gibt es in jeder Nation. Bei den Zigeunern aus RO oder BUL genauso, wie bei manchen afrikanischen Nationen oder bei den asiatischen oder arabischen. Diese Gruppierungen kennen die Gesetze, deren Schlupflöcher sowie deren "Schutzmöglichkeiten" besser als jeder von uns, - und sie nützen das auch voll aus.

    Nicht der Syrer, der in D studiert hat und als Kinderarzt die entsprechende Abteilung im Krankenhaus in Norddeutschland leitet, ist abzulehnen, - nein, der ist in meinen Augen ein Gewinn. Derjenige, der aufgrund irgendwelcher fragwürdigen Ideologien sein politisches System zuhause ablehnt, merkt, dass seine Existenz dadurch bedroht ist und draufkommt, dass er mit der Flüchtlingsmasche in Europa eigentlich ein besseres Einkommen (ohne Arbeit) erzielen kann, als zuhause, - und der sich gegenüber seinen Mitmenschen absolut rücksichtslos verhält, weil er gemerkt hat, dass da keine Gegenwehr kommt, - der ist abzulehnen.

    Die Gretchenfrage:
    Wie soll man denn den einen "Immigranten" vom anderen unterscheiden? Zumal die meisten der "Otto Normalo" keine Einzelheiten der Kulturen kennen? Oder ist das vielleicht auch so gewollt, dass kein Mensch mehr unterscheiden kann?

    "Wissen ist Macht", - nichts wissen macht auch nichts. Dazu der Ausspruch des Politikers an den Geistlichen: "Halt du sie dumm, ich halt sie arm" . Ich denke, dass auch der seit langem katastrophale Weg der "Bildung" seinen Teil zur Uninformiertheit des Plebs beiträgt. Was man aber von der hohen Politik her braucht, um zu verhindern, dass man des Kaisers neue Kleider erkennt.

Wandere aus, solange es noch geht.


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