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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Mandarin

    19.06.2019, 11:45
     

    Die p o s t i v e n Aspekte des menschlichen CO2 auf das Überleben des Lebens auf der Erde

    Die positiven Auswirkungen der menschlichen CO2-Emissionen auf das Überleben des Lebens auf der Erde.

    Ein sehr interessanter und umfassender Artikel vom Europäischen Institut für Klima und Energie.

    Hier die Kurzfassung ..

    Diese Studie untersucht die positiven Umweltauswirkungen von Kohlendioxid (CO2)-Emissionen, ein Thema, das in der wissenschaftlichen Literatur gut verankert ist, in der aktuellen Diskussion über die Klimapolitik aber viel zu oft ignoriert wird.

    Alles Leben basiert auf Kohlenstoff, und die Hauptquelle dieses Kohlenstoffs ist das CO2 in der globalen Atmosphäre. Noch vor 18.000 Jahren, auf dem Höhepunkt der jüngsten großen Vereisung, sank das CO2 mit 180 ppm auf den niedrigsten Stand der Geschichte, niedrig genug, um das Pflanzenwachstum zu bremsen. Das sind nur 30 ppm über einem Niveau, das zum Tod von Pflanzen durch CO2-Hunger führen würde. Es wird berechnet, dass, wenn der Rückgang des CO2-Gehalts in der gleichen Geschwindigkeit wie in den letzten 140 Millionen Jahren anhalten würde, das Leben auf der Erde bereits in zwei Millionen Jahren zu sterben beginnen und langsam fast vollständig untergehen würde, da weiterhin Kohlenstoff an die Sedimente der Tiefsee verloren geht.

    Die Verbrennung fossiler Brennstoffe zur Energiegewinnung für die menschliche Zivilisation hat den Abwärtstrend beim CO2 umgedreht und verspricht, es wieder auf ein Niveau zu bringen, das einen erheblichen Anstieg der Wachstumsrate und der Biomasse von Pflanzen, einschließlich Nahrungspflanzen und Bäumen, fördern dürfte. Die menschlichen CO2-Emissionen haben den globalen Kohlenstoffkreislauf wieder ins Gleichgewicht gebracht und damit die langfristige Fortsetzung des Lebens auf der Erde sichergestellt.

    Dieser äußerst positive Aspekt der menschlichen CO2-Emissionen muss gegen die unbewiesene Hypothese abgewogen werden, dass die menschlichen CO2-Emissionen in den kommenden Jahren zu einer katastrophalen Erwärmung des Klimas führen werden.

    Die einseitige politische Behandlung von CO2 als Schadstoff, der radikal reduziert werden sollte, muss im Hinblick auf die unbestreitbaren wissenschaftlichen Beweise, dass er für das Leben auf der Erde unerlässlich ist, korrigiert werden.

    WGlobal

    19.06.2019, 21:03

    @ Mandarin
     

    Widerlegung der Klimahysterie ...

    Ich habe das komplett gelesen. Der Bericht ist eine Hammer und nichts anderes als die Widerlegung der gegenwärtigen Klimahysterie mit wissenschaftlichen Argumenten und Literaturverweisen. Können so viele Wissenschaftler falsch liegen? Vielleicht ein Herdentrieb in die falsche Richtung.

    Socke

    Homepage E-Mail

    20.06.2019, 00:38

    @ WGlobal
     

    Begründung für einseitige Wissenschaft

    > Können so viele Wissenschaftler falsch liegen?
    > Vielleicht ein Herdentrieb in die falsche Richtung.
    Die Begründung für diesen Umstand hatten wir doch hier schon zur Genüge:
    Forschungseinrichtungen und damit auch Wissenschaftler hängen in den meisten Fällen am Tropf staatlicher Gelder oder von ihnen abhängiger nachgeordneter Einrichtungen, also irgendwie abhängig von staatlichen Haushaltsplänen.
    Bei Aufstellung von Haushaltsplänen, wofür und wohin die Steuergelder gehen, werden bevorzugt die Einrichtungen bedient und unterhalten, welche den Politikern genehm sind, die sie für nützlich und förderungswert halten.
    Das führt dazu, dass Forscher und Einrichtungen, welche den Klimawandel propagieren, mit Aufträgen und Geldern bedacht werden. Umgekehrt solche Forscher, die andere Gründe für Klimaänderungen anführen, eher kurz gehalten werden.
    Auch der Grund ist völlig logisch: mit drohendem Klimawandel kann man politisch punkten, kann Pläne präsentieren, die gegen diesen Klimawandel wirken sollen, kann den Leuten Abgaben (Gelder) abpressen, die sie in dem Fall sogar weitestgehend freiwillig hergeben, um das "Unglück" abzuwenden (CO2-Steuer etc.)
    So kommt am Ende das starke Missverhältnis zwischen Forschern pro Klimawandel (menschengemacht) und contra menschl. Klimawandels zustande.

    NST

    Homepage E-Mail

    Südthailand,
    20.06.2019, 07:40

    @ WGlobal
     

    Spätestens seint Al Gore 2007 den Friedensnobelpreis .....

    > Ich habe das komplett gelesen. Der Bericht ist eine Hammer und nichts
    > anderes als die Widerlegung der gegenwärtigen Klimahysterie mit
    > wissenschaftlichen Argumenten und Literaturverweisen. Können so viele
    > Wissenschaftler falsch liegen? Vielleicht ein Herdentrieb in die falsche
    > Richtung.

    .... erhielt, war klar, was globale Erwärmung ist. [[top]] Die EU ist ja auch Friedensnobelpreisträger und das ist wohl der Zusammenhang. Die EU wird massgeblich von wem finanziert .... [[freude]]

    Gore ist aber auch nur eine Figur aus dem damaligen Clinton Umfeld. Mit klassischer Wissenschaft wie zu Zeiten Einsteins, Heissenberg, Schrödinger .... hatte das nie etwas zu tun.

    Eines der Hauptprobleme ist heute das orwellsche Neusprech. Die ursprünglichen Begriffe haben eine andere Bedeutung erlangt. Deshalb kann man so eigentlich gar nicht mehr diskutieren. Es geht schon in der Familie los.

    Wenn auf dieser unteren Ebene - Familie - nicht wieder klare Definitionen geschaffen werden, gibt es keine Möglichkeiten der Gegenwehr, die Geschwätzwissenschaften haben übernommen, auf der ganzen Linie.
    Gruss

    ---
    Buntschland bald platt?
    Mir doch egal, solange mein Geld aus dem Bankomaten, mein Strom aus der Dose, mein WiFi aus der Luft, mein Wasser aus dem Hahn und meine Fressalien auf den Tisch kommen! [[freude]]
    ©n0by

    CalBaer

    20.06.2019, 08:42

    @ NST
     

    Al Gore und der Nobel-Preis

    den er zusammen mit der IPCC bekam. Zur Feier in Oslo hielt man damals sogar eine Studie hoch, wonach in sieben Jahren die Artis komplett eisfrei sei. Das waere aus heutiger Sicht vor 5 Jahren gewesen.

    ---
    Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.

    1CBaerFK7x55XdXjdU85SXePYqJi7Xu3Ux

    Olivia

    20.06.2019, 12:37

    @ CalBaer
     

    Als er die "Kröten" hatte, soll er sich aber ein Millionen-Condo direkt am Ozean gekauft haben in CA.... Klima hin oder her... :-))

    > den er zusammen mit der IPCC bekam. Zur Feier in Oslo hielt man damals
    > sogar eine Studie hoch, wonach in sieben Jahren die Artis komplett eisfrei
    > sei. Das waere aus heutiger Sicht vor 5 Jahren gewesen.
    .........

    Er selbst hat die Sache offenbar also nicht gar so "heiß" gegessen. Oder aber er hatte bereits so viel Geld mit seinen "Klimareisen" erwirtschaftet, dass es darauf nicht mehr ankam.

    "Die" haben uns in den 68-igern und 70-igern an den Unis vollkommen verrückt gemacht mit Waldsterben, Klimawandel, Überbevölkerung.... und dann wurde uns der "tolle" Al Gore präsentiert. Genauso wie den Kids heute die Gretelchen.

    ---
    Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

    trosinette

    20.06.2019, 09:21

    @ NST
     

    Atombombe und Wärmedämmung

    Guten Tag,

    > Gore ist aber auch nur eine Figur aus dem damaligen Clinton Umfeld. Mit
    > klassischer Wissenschaft wie zu Zeiten Einsteins, Heissenberg, Schrödinger
    > .... hatte das nie etwas zu tun.

    Ich kann die Wissenschaftlichkeit der Klimaforschung nicht beurteilen und hege immer gewisse Zweifel, wenn andere meinen sich darüber ein Urteil bilden zu können.

    Ich weiß nur eins: Wissenschaftliche Ergebnisse werden grundsätzlich immer für politische Zwecke ausgeschlachtet.

    Mit freundlichen Grüßen
    Schneider

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    20.06.2019, 09:39

    @ trosinette
     

    Das ist eben die Crux der Wissenschaften

    > Ich kann die Wissenschaftlichkeit der Klimaforschung nicht beurteilen und
    > hege immer gewisse Zweifel, wenn andere meinen sich darüber ein Urteil
    > bilden zu können.
    >
    > Ich weiß nur eins: Wissenschaftliche Ergebnisse werden grundsätzlich
    > immer für politische Zwecke ausgeschlachtet.

    Besser wäre es mit religiösen Wahrheiten. Die werden natürlich gar nie nicht für politische Zwecke ausgeschlachtet. Weil die religiöse Wahrheit steht ein für allemal fest, da lässt sich kein ι (Iota) daran ändern.
    Ganz im Gegensatz zu wissenschaftlichen Ergebnissen, die ändern sich mit jeder neu in Auftrag gegebenen Studie.

    Gruß Mephistopheles

    ---
    Eckart Knaul Bücher:
    Weltweite Trugschlüsse
    Rom - Weltmacht, biologisch gesteuert
    Das biologische Massenwirkungsgesetz

    trosinette

    20.06.2019, 10:13

    @ Mephistopheles
     

    Das Religiöse kann auch ohne das Politische bestehen

    Guten Tag,

    > Besser wäre es mit religiösen Wahrheiten. Die werden natürlich gar nie
    > nicht für politische Zwecke ausgeschlachtet.

    Ist zwar nicht das Thema, aber da Dich das Religiöse offenbar nicht loslässt eine kleine These:

    Das Religiöse kam vor der Politik und kann also offenbar auch ohne politische Ausschlachtung bestehen.

    Die Wissenschaft kam nach der Politik und ob die Wissenschaft ohne politische Ausschlachtung bestehen kann weiß ich nicht.
    Macht Wissenschaft ohne politisches Ausschlachten überhaut einen Sinn?

    Mit freundlichen Grüßen
    Schneider

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    20.06.2019, 13:15

    @ trosinette
     

    Zeigen! (oT)

    [ kein Text ]

    ---
    Eckart Knaul Bücher:
    Weltweite Trugschlüsse
    Rom - Weltmacht, biologisch gesteuert
    Das biologische Massenwirkungsgesetz

    trosinette

    20.06.2019, 13:21

    @ Mephistopheles
     

    Du muss auf ein unpolitisches Menschheitszeitalter warten und dann selbst schauen, was dort aus der Wissenschaft geworden ist. (oT)

    [ kein Text ]
    trosinette

    20.06.2019, 09:11

    @ Mandarin
     

    Also doch menschgemachter Klimawandel?

    Guten Tag,

    > Die Verbrennung fossiler Brennstoffe zur Energiegewinnung für die
    > menschliche Zivilisation hat den Abwärtstrend beim CO2 umgedreht und
    > verspricht, es wieder auf ein Niveau zu bringen, das einen erheblichen
    > Anstieg der Wachstumsrate und der Biomasse von Pflanzen, einschließlich
    > Nahrungspflanzen und Bäumen, fördern dürfte. Die menschlichen
    > CO2-Emissionen haben den globalen Kohlenstoffkreislauf wieder ins
    > Gleichgewicht gebracht und damit die langfristige Fortsetzung des Lebens
    > auf der Erde sichergestellt.

    Darf ich die Studie also so interpretieren, dass der menschgemachte CO2-Ausstoß einen menschgemachten Klimawandel bewirkt, nur dass sich dieser Klimawandel nach der Lesart der Studie positiv auf das Leben auswirkt?

    > und damit die langfristige Fortsetzung des Lebens auf der Erde sichergestellt.

    Das ist nicht der springende Punkt. Der springende Punkt ist, ob wir bei der Fortsetzung des Lebens noch wie vorgesehen dabei sein werden. Das Leben setzt sich auch bei 65 Grad in Seifenlauge fort.

    Mit freundlichen Grüßen
    Schneider

    Martin

    20.06.2019, 09:30

    @ trosinette
     

    Interpretation aus der Echokammer

    > Darf ich die Studie also so interpretieren, dass der menschgemachte
    > CO2-Ausstoß einen menschgemachten Klimawandel bewirkt, nur dass sich
    > dieser Klimawandel nach der Lesart der Studie positiv auf das Leben
    > auswirkt?

    Das CO2 braucht keinen Klimawandel, um das Wachstum anzuregen. So, wie aber manche Menschen überall weiße Mäuse sehen, sehen zur Zeit Politiker, Journalisten und auch einfache Bürger nur noch Klimawandel. Ein Fall für den Psychiater.

    trosinette

    20.06.2019, 09:47

    @ Martin
     

    Esoterik von der gegenüberliegenden Klimameinung

    > Das CO2 braucht keinen Klimawandel, um das Wachstum anzuregen.

    Was willst Du mit dieser wissenschaftlichen Null-Nummer zum Ausdruck bringe?


    Mit freundlichen Grüßen
    Schneider

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    20.06.2019, 14:34

    @ trosinette
     

    Jein

    > Darf ich die Studie also so interpretieren, dass der menschgemachte
    > CO2-Ausstoß einen menschgemachten Klimawandel bewirkt, nur dass sich
    > dieser Klimawandel nach der Lesart der Studie positiv auf das Leben
    > auswirkt?

    CO2 hat ab einem gewissen Niveau nur marginalen Einfluss auf die globalen Temperaturen. Welchen Einfluss das verstärkte Planzenwachstum hat ... nach meinem persönlichem Eindruck eher abkühlend.

    > > und damit die langfristige Fortsetzung des Lebens auf der Erde
    > sichergestellt.
    >
    > Das ist nicht der springende Punkt. Der springende Punkt ist, ob wir bei
    > der Fortsetzung des Lebens noch wie vorgesehen dabei sein werden.

    Es gibt da keine Vorsehung. Aber welche Gefahren siehst du durch verstärktes Pflanzenwachstum?

    Grüße

    ---
    [image]
    ** Geliefert wie bestellt! **

    trosinette

    20.06.2019, 15:37

    @ FOX-NEWS
     

    Ich sehe keine Gefahr durch verstärktes Pflanzenwachstum

    Guten Tag,

    > > > und damit die langfristige Fortsetzung des Lebens auf der Erde
    > > > sichergestellt.

    > > Das ist nicht der springende Punkt. Der springende Punkt ist, ob wir
    > > bei der Fortsetzung des Lebens noch wie vorgesehen dabei sein werden.

    > Es gibt da keine Vorsehung. Aber welche Gefahren siehst du durch
    > verstärktes Pflanzenwachstum?

    Wir sehen vor, dass sich unsere zivilisatorische Entwicklung fortsetzt und es besteht die Sorgen, dass uns ein Klimawandel einen Strich durch unsere Vorsehung macht und das Leben womöglich generell oder an vielen Orten, die sich unsere Zivilisation erobert hat, ohne uns weitergeht.

    Die Fortsetzung des Lebens an sich oder das Pflanzenwachstum spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Wir sehen gottgleich vor, die Temperaturänderungen auf 2 Grad zu begrenzen und die Steuerung allen Lebens ist sowieso vorgesehen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Schneider

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    20.06.2019, 16:12

    @ trosinette
     

    "es besteht die Sorgen, dass uns ein Klimawandel einen Strich ..."

    > Wir sehen vor, dass sich unsere zivilisatorische Entwicklung fortsetzt und
    > es besteht die Sorgen, dass uns ein Klimawandel einen Strich durch unsere
    > Vorsehung macht und das Leben womöglich generell oder an vielen Orten, die
    > sich unsere Zivilisation erobert hat, ohne uns weitergeht.

    Eine völlig unberechtigte Sorge.

    An dieser Stelle ist es wohl angebracht, wieder einmal auf die Arbeiten von J. Tainter hinzuweisen. Klima wäre übrigens das geringste der Probleme.

    Grüße

    ---
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    WGlobal

    20.06.2019, 09:31

    @ Mandarin
     

    Nochmal

    Mit am interessantesten ist dort die Abbildung 9:

    Seit Beginn des Holozän‐Optimums vor 9.000 Jahre ist die globale Temperatur gesunken, obwohl die CO2-Konzentration durchweg gestiegen ist.

    Man kann in diesem Zeitraum bei den Temperaturschwankungen über längere Zeiträume keinen Zusammenhang mit der CO2 Konzentration feststellen, die relativ gleichförmig ansteigt! Sehr hohe Temperaturschwankungen von 3 Grad vor 8000 Jahren und abnehmend von 1,5 Grad vor 1000 Jahren bis heute. Diese Schwankungen sind bis heute unabhängig von CO2 wirksam:

    "Viele Wissenschaftler denken, dass dieser Anstieg des atmosphärischen CO2 die Hauptursache für die leichte Erwärmung (0,5°C) der Atmosphäre in den letzten 65 Jahren ist. Nur die Zeit wird zeigen, ob dies der Fall ist. Seit dem Höhepunkt der Kleinen Eiszeit um 1700 erwärmt sich das Klima seit etwa 300 Jahren. Es ist möglich, dass die jüngste Erwärmung eine Fortsetzung der längeren Erwärmungsphase ist, die bereits lange bevor menschlich verursachte CO2-Emissionen eine Rolle spielen konnten, begonnen hatte."

    Otto Lidenbrock

    E-Mail

    Nordseeküste,
    20.06.2019, 11:40

    @ Mandarin
     

    Das mysteriöse "15-Grad-Optimum" und die Realität

    Was mich momentan umtreibt ist diese "15-Grad-Optimum-Geschichte", die man in vielen Schulbüchern finden kann und die besagt, dass bei einer durchschnittlichen Globaltemperatur von +15° Celsius ein Optimum für das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen bestünde.

    Dieses Optimum würde auf der Erde durch die natürlich vorkommenden "Treibhausgase" (Wasserdampf, Kohlendioxid, Methan) in der Atmosphäre hergestellt, ohne deren Wirken die Durchschnittstemperatur bei -18° Celsius läge, was die Entwicklung von Leben unmöglich machte (Gefrierpunkt von Wasser).

    https://www.lufft.com/blog/eine-sicht-aufs-ganze-die-erde-im-temperatur-und-klimawandel/

    Ganz allgemein ist der Mensch seit etwa 400 Jahren in der Lage, überhaupt Temperaturen zu messen.

    https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag7650.html

    Der offizielle Beginn der Wetteraufzeichnungen liegt im Jahr 1781, wo man an einem Standort weltweit das erste Mal mit der regelmäßigen Datierung von Wetterdaten begann.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wetterbeobachtung

    Nun steigt ja die globale Mitteltemperatur (was auch immer das sein soll) seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen immer weiter an. Seit wann globale Temperaturaufzeichnungen vorliegen, ist nicht so ganz eindeutig zu klären. Fakt ist, dass zumindest in Deutschland sei 1881 das Wetter offiziell aufgezeichnet wird.

    https://www.quarks.de/umwelt/klimawandel/seit-wann-das-wetter-aufgezeichnet-wird/

    Man kann davon ausgehen, dass es grobe Messdaten über die Temperatur auf der Erde etwa seit Mitte des 19. Jahrhunderts gibt, wobei man konstatieren muss, dass diese Daten wohl im Vergleich mit heutigen Satellitenmessungen als stark verfälscht angesehen werden müssen und damit nur wenig Aussagekraft besitzen. Dazu kommt der sogenannt "Wärmeinseleffekt", dass also Messpunkte vor Jahrzehnten noch auf freier Fläche lagen, sich heute aber aufgrund der Zunahme menschlicher Bautätigkeit z.T. mitten in Stadtgebieten befinden und somit höhere Temperaturen verzeichnen.

    Mir geht es darum, dass es im Grunde keine belastbaren Temperaturdaten aus der weiteren Vergangenheit gibt, auf die sich eine "Erderwärmung" sinnvoll beziehen ließe. Echte Aufzeichnungen existieren erst sei etwa 150 Jahren, wovon die ersten 50 Jahre wohl kaum sinnvoll zu gebrauchen sind. Wie hoch die Temperaturen aber vor 500, 1.000 oder 2.000 Jahren waren, können wir nicht genau wissen, denn aus diesen Zeiten gibt es keine Temperaturaufzeichnungen. Die Wissenschaft ist also auf Informationen quasi "aus zweiter Hand" angewiesen, also z.B. Bohrkerne oder Baumscheiben, um überhaupt Daten zu generieren.

    Genau genommen weiß die Wissenschaft heute im Grunde nur sehr wenig über die globalen Temperaturen der vergangenen Jahrtausende. Man behilft sich mit Rechenmodellen und Annahmen, um zu halbwegs vergleichbaren Daten zu gelangen, tut aber so, als wüsste man "ganz genau", wie sich die Temperatur in tausenden von Jahren entwickelt hat (heute operiert man sogar in Zehntel-Grad-Bereichen).

    Nimmt man sich jetzt so ein "Klimamodell" zur Hand und schaut sich an, wie die "Globaltemperatur" in den vergangen Jahrtausenden war, stellt man fest, dass es schon immer einen ständigen Wechsel von Warm- und Kaltzeiten gegeben hat, dass die heutigen Mitteltemperaturen von knapp unter +15° Celsius auch in den vergangenen 2.000 Jahren schon deutlich überschritten wurden und zwar ganz ohne industriellen Ausstoß von Kohlendioxid.

    https://www-old.eglofs.de/klima.htm

    Wie gesagt, in vielen aktuellen Schulbüchern steht zu lesen, dass +15° Celsius praktisch die "optimale Temperatur" für die Erde sei, auch in Vorträgen von Prof. Harald Lesch konnte man das öfter hören. Nun waren aber die vergangenen Jahre ja ganz offiziell "die wärmsten seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen" und werden so dargestellt, als ob diese ein Zeichen wären, dass es mit der Menschheit nun schon bald zu Ende ginge (Fridays For Future, Parents For Future).

    Hochoffiziell lagen diese Werte aber ALLE unterhalb von +15° Celsius, der angeblich "optimalen Temperatur". Was habe ich nicht verstanden?

    ---
    "Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

    Arthur Schopenhauer

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