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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    helmut-1

    E-Mail

    Siebenbürgen,
    26.02.2019, 07:44
    (editiert von helmut-1, 26.02.2019, 08:16)
     

    Langsam bekomme ich Angst - die Marschrichtung in der Energiepolitik

    Schritt für Schritt gehts es weiter.

    https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gruene-erwaegen-verbot-oelheizung-nein-danke.a906fdac-67e9-4e0c-b4b5-044e8cb7cbeb.html?fbclid=IwAR2mwx4ppxFgXDRHFYy1fgkp-EUyiwNsgqr0PkKdWbaWu_GQxwNC48qzHKI

    Warum ich Angst bekomme? Ich hab das das erst kürzlich als Szenarium für die Zukunft beschrieben, und es kommt schneller, als ich dachte, - daher meine Angst:

    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=481364

    Damit man nicht den ganzen XXL-Thread lesen muss, greife ich die betreffenden Passagen heraus:

    Es geht aber nicht nur um die Mobilität:
    Spinnen wir mal den Faden weiter: Der Staat braucht Geld. Wer hat das noch? In erster Linie die Privathaushalte, die ein Eigenheim haben. Hier wird in naher Zukunft die nächste Investitionsquelle sein, für deren Finanzierung der Hausbesitzer herhalten muss. Man wird die Grenzwerte für Immissionen aus den Schornsteinen immer höher schrauben, - egal, ob Heizöl, Gas, oder sonst was. Wer hat denn noch einen offenen Kamin? Aber auch der hilft nicht viel, - man hat ja schon die Benutzung durch Grundsatzurteile drastisch limitiert (von ca. 720 Std., die ein Monat hat, sind höchstens 40 Stunden erlaubt). Für die Holzöfen bastelt man schon an Gesetzen:

    https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/industriebranchen/feuerungsanlagen/kleine-mittlere-feuerungsanlagen#textpart-1

    Also auch hier wirds zum Strom hinführen. Wenn man mal die Trassen alle ausgebaut und entsprechende Speicher erfunden hat, dürfte das auch in der finalen Phase kein großes Problem sein. Mobilfunk ist ohnehin stromabhängig, dazu voll überwacht, was Besitzer und auch die Ortung über den entsprechenden Sendemasten betrifft. Geldabheben per Bankkarte, Einkaufen im Supermarkt, usw., - alles fällt aus, wenns keinen Strom gibt.


    Fassen wir mal zusammen:

    Wie heizt man sein Haus?

    Öl, Gas, Strom, feste Brennstoffe in einer Feuerungsanlage oder offener Kamin, Wärmepumpen, Photovoltaik, Fernwärme, vielleicht hab ich noch was vergessen.

    Also, dem Öl solls nun an den Kragen gehen. Nicht die Messwerte hinaufschrauben, sondern ganz abschaffen. Ich habs eigentlich moderater vermutet.

    Als nächstes kommt das Gas dran. Wird man schon einen Weg finden, entweder über die Politik (Beschaffungsproblematik - entweder Trump oder Putin), oder man wird da plötzlich was ganz Pöhses an Inhaltsstoffen feststellen ("die Wissenschaft hat festgestellt"), um hier an der Zulässigkeit zu basteln.

    Feste Brennstoffe, - da hab ich schon im link angeführt, dass man da auch in der Vorbereitung steht, wie man das abschaffen kann, - offener Kamin ist seit langem schon reglementiert, - das wird langsam dorthin gehen, dass man den nur noch zu Weihnachten und zum Silvester anmachen darf.

    Wärmepumpen und Photovoltaik, - da habe ich zu wenig Fachkenntnisse, um beurteilen zu können, ob das überhaupt eine echte und preislich interessante Alternative ist. Sollte das aber zutreffen, wird man auch hierfür eine Steuer erfinden. Unmöglich? Nichts ist unmöglich, sagt Koyota. Das Grundwasser gibts aus der Natur, wäre also Gemeineigentum. Jeder, der einen eigenen Brunnen hat, muss aber eine Wasseruhr zwecks Abgaben anbringen. Sonnenergie ist Gemeineigentum, die Wärme aus der Luft oder aus den tieferen Bodenschichten genauso. Also, was ist für die Kommunen angesagt? Ideen entwickeln, wie man an die Penunzen kommt.

    Die meisten Österreicher kennen das Wort "Luftsteuer". Diese Steuer wird dort erhoben, wo irgendjemand, z.B. ein Geschäft, ein Schild am Haus anbringt, das vom Haus wegführt oder überhaupt außerhalb des Gebäudes angebracht ist.

    Beispiel:

    https://ibb.co/994t39w

    Dafür bezahlt man die "Luftsteuer". Also keine Angst, auch für die Sonne und für die Erdwärme wird man was finden. Fürs Regenwasser bezahlt man sowieso die Abgabe (Oberflächenwasserabgabe), auch dann, wenn man das auf dem eigenen Grundstück versickern lässt. Es gibt aber unterschiedliche Regelungen von Kommune zu Kommune.

    Was wird also bleiben: Fernwärme und Strom. Bei beiden aber gibts einen zentralen Schalter oder Hebel, den man umlegen kann, wenn das Plebs nicht brav ist.

    Also: was bringt uns die Zukunft?

    - totale Energieabhängigkeit von der "Obrigkeit"
    - totale Überwachung über das Einkommen und die Ausgaben (bargeldlose Zahlung)
    - totale Überwachung über das gesprochene Wort (G 5)
    - totale Überwachung über das, was wir sehen und hören dürfen (laufende Änderungen des Urheberrechtsgesetzes seit 2017, 2018 und nun auch 2019, - Forschung & Lehre, Bildung & Wissenschaft, und nun auch die Videos über youtube etc.)
    - Einführung der Autobahnmaut als Geldbeschaffung, aber auch dafür, damit man jeden km Autobahn per Videoaufzeichnung überwachen kann

    Mein Fazit:

    Orwell, Du hattest interessante Ideen, aber Du warst nur ein Anfänger, kein Fortgeschrittener.

    re-aktionaer

    E-Mail

    26.02.2019, 07:54

    @ helmut-1
     

    Und die Deutschen wählen sie....

    Das finde ich das erstaunlichste.

    FOX-NEWS

    E-Mail

    fair and balanced,
    26.02.2019, 08:18

    @ helmut-1
     

    Keiner soll hungern ohne zu frieren

    Das glaubt doch keiner, daß so etwas funktioniert. Es ist schlicht nicht finanzierbar ... das nennt man dann "Normative Kraft des Faktischen". Da es in Deutschland allerdings üblich ist, die Dinge um ihrer selbst Willen zu tun, könnte es interessant werden.

    Grüße

    ---
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    ** Geliefert wie bestellt! **

    helmut-1

    E-Mail

    Siebenbürgen,
    26.02.2019, 08:22

    @ FOX-NEWS
     

    Genau da liegt der Hund begraben

    "..Deutschland allerdings üblich ist, die Dinge um ihrer selbst Willen zu tun, ... "

    Das ist es, was unsere Gesellschaft und auch langfristig die Wirtschaft kaputt machen wird. Klar erkannt, den Grundsatz.

    FOX-NEWS

    E-Mail

    fair and balanced,
    26.02.2019, 10:46

    @ helmut-1
     

    Der Zeitpunkt rückt näher, an dem die Herde kräftig ausgedünnt wird

    > "..Deutschland allerdings üblich ist, die Dinge um ihrer selbst
    > Willen zu tun, ... "
    >
    > Das ist es, was unsere Gesellschaft und auch langfristig die Wirtschaft
    > kaputt machen wird. Klar erkannt, den Grundsatz.

    Wenn in der Natur Dinge aus dem Gleichgewicht (Histerese) geraten, z.B. durch epidemisch auftretenden Schwachsinn, dann renkt die natürliche Selektion das schnell wieder ein. Diese Gesetzmäßigkeiten sind beim Menschen nicht aufgehoben ... mach dir also keine Sorgen, das Problem wird in nicht allzuferner Zukunft gelöst.

    Grüße

    ---
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    helmut-1

    E-Mail

    Siebenbürgen,
    26.02.2019, 09:38

    @ helmut-1
     

    Ha, mir ist noch was eingefallen

    Und zwar gehts darum, wie man das Gas verteufeln könnte. Ist natürlich insofern schwierig, jahrzehntelang preist man das als umweltschonend an, und nun soll es weg. Wie könnte das gehen:

    Man geht erst einmal den KFZ an den Kragen, die mit Gastank betrieben werden. Dafür gäbe es ein Zauberwort, und das heißt "Krebs". Man muss einfach nur behaupten, dass das, was aus dem Auspuff bei gasbetriebenen Fahrzeugen herauskommt, krebserregend ist. Dann klappt das alles von alleine, es wird zum Selbstläufer.

    Danach kommt irgendein Wissenschaftler drauf, dass auch bei den Gasheizungen im Haus da pöhses Zeug herauskommt, was krebserregend ist. Dazu noch eine Berechnung, dass auch beim Verbrennen von Gas viel CO² freigesetzt wird, - und dann klappt auch das.

    Ich soll und will ja nicht recht haben, aber warten wirs doch mal ab.

    Wie macht das EON hier in Rumänien? Früher war Gas eine für alle bezahlbare Energiequelle. EON hat die Preise extrem hinaufgeschraubt und sich dazu noch was anderes einfallen lassen: Da wird das energiereiche Gas aus Rumänien oft gegen das energieärmere Gas aus der Ukraine ausgetauscht resp. vermischt. Nachdem es hier keine Gasuhren gibt, die den gelieferten KW-Anteil messen, sondern nur Gasuhren, die das gelieferte Volumen messen, gibt das für EON einen klaren Vorteil.

    Der Verbraucher muss mehr aufdrehen, um denselben Effekt zu erzielen, und die Gasuhr mißt es. Es ist reiner Zufall, dass das in erster Linie im Winter auftritt, wenn viel verbraucht wird. Viele, die früher jahrzehntelang mit Gas geheizt haben, sind deshalb wieder zu festen Brennstoffen zurückgekehrt. Strom ist nämlich noch teurer.

    Forever-Round

    E-Mail

    Tasmania,
    26.02.2019, 10:48

    @ helmut-1
     

    Weißt du, wer hier mitliest? Und was ist der wirkliche Grund für das alles?

    > Man geht erst einmal den KFZ an den Kragen, die mit Gastank betrieben
    > werden. Dafür gäbe es ein Zauberwort, und das heißt "Krebs". Man muss
    > einfach nur behaupten, dass das, was aus dem Auspuff bei gasbetriebenen
    > Fahrzeugen herauskommt, krebserregend ist. Dann klappt das alles von
    > alleine, es wird zum Selbstläufer.

    Hier lesen genau die Leute mit, die von selbst nicht drauf gekommen wären.
    Und in ein paar Jahren kannst DU sagen, ich habs doch gesagt. [[freude]]

    Ich wohne auf einer Insel, auf der praktisch aller Strom mit Wasserkraft erzeugt wird und es immer so weiter gehen könnte. In den Bergen regnet es ohne Unterlass und treibt die Turbinen an.

    Was ist nun passiert? Der Chef der riesigen Nachbarinsel hat uns einen Besuch abgestattet und seine Begehrlichkeiten verkündet:

    Tasmania has, what the nation needs. Clean energy.

    Klartext: Er möchte ein zweites Kabel von Tasmanien nach Australien verlegen, um den Wasserstrom bei Bedarf abzapfen zu können. Statt den Sonnen- und Windstrom der Linksgrünen zu nutzen, der halt manchmal nicht da ist, und die Kohlekraftwerke werden ja demnächst abgeschaltet.

    Der wirkliche Grund? Keiner will es hören. Peak-Oil, ETF, EROI usw. wirken sich aus. Iran muss erobert werden, Venezuela ebenso. Dem Bürger muss ein schlechtes Gewissen gemacht werden, damit er freiwillig weniger Energie verbraucht. Dann geht es noch ein bisschen länger so weiter.

    Wenn ein Politiker sagt, Öl und Gas wird knapper, ist er weg vom Fenster. Wenn er sagt, Leute, verbraucht weniger, weil sonst die Erde schmilzt, kriegt er Applaus.

    CrisisMaven, du hast das mehrmals mit der Solarkonstante erklärt. Mal sehen, wann der Staat auch die Sonneneinstrahlung auf Kollektoren oder durch Fensterscheiben unter Kontrolle nimmt.

    ---
    Ich bin links! Ich kämpfe gegen Intoleranz und alle, die nicht meiner Meinung sind!

    helmut-1

    E-Mail

    Siebenbürgen,
    26.02.2019, 11:31

    @ Forever-Round
     

    Diese Sorge ist unbegründet

    Aus einer einfachen Grundüberlegung heraus:

    Ich bin nur ein einfacher Mensch vom Bau, der nichts anderes macht, als zu beobachten, der versucht, Schlüsse daraus zu ziehen und sich ein logisches Denkvermögen zu erhalten.

    Diejenigen, die über unsern Kopf drüber hinweg entscheiden, sind anders gestrickt. Die haben Spezialisten an der Hand, die sich über nichts anderes Gedanken machen als darüber, wie sie dem Bürger das Geld aus der Tasche ziehen können und wie sie ihn wie im Trichter in die Richtung kanalisieren können, damit er genau dorthin kommt, wo sie ihn haben wollen.

    Diese Spezialisten werden 40 oder weniger Stunden dafür bezahlt, dass sie sich nur mit so einem Problem beschäftigen und sie finden dadurch Lösungen, die unsereinem nicht einmal im Schlaf kommen würden. Die brauchen mich nicht zur Ideeenfindung, die sind wesentlich besser aufgestellt.

    Dieter

    Didschullen + alto alentejo,
    26.02.2019, 10:57

    @ helmut-1
     

    offener Kamin

    Hallo Helmut-1,

    > Feste Brennstoffe, - da hab ich schon im link angeführt, dass man
    > da auch in der Vorbereitung steht, wie man das abschaffen kann, -
    > offener Kamin ist seit langem schon reglementiert, - das wird
    > langsam dorthin gehen, dass man den nur noch zu Weihnachten und zum
    > Silvester anmachen darf.


    So sehr sind offene Kamine nicht reglementiert:
    "8 Tagen im Monat darf der offene Kamin jeweils maximal 5 Stunden am Stück betrieben werden."

    Das ist die einzige Regel und die gilt auch nur für offene Kamine in Gebäuden, und wer will das überprüfen, vor allem, wenn es keine unmittelbaren Nachbarn gibt.

    Im Garten habe ich einen Stein-Backofen mit Holzfeuerung für Brot, Pizza, Schinken usw. Für den gibt es überhaupt keine mir bekannten Regelungen. Der normal zuständige Schornsteinfegermeister sagt zumindest, daß ihn der Außen-Backofen nichts angeht, genauso wie ein offener Kamin oder Grill draußen.

    Man stelle sich vor, alle betriebenen Holzkohlegrills müßten strenge Abgasnormen erfüllen, besonders auch die Anzünder.

    Und wenn alles in Mitteleuropa verboten werden sollte, dann koche ich halt in Portugal. Dort ließe sich das niemals durchsetzen.

    Ansonsten ist immer wieder anzumerken, daß man nur selbst die Verantwortung für sein Leben übernehmen kann, also kein Staat, und damit auch kein Gesetz, keine Verordnung, Zeitgeist oder sonst irgend eine Regel.
    Bei jeder Aktion, bei jedem Gedanken gilt es abzuwägen, was und wieso man etwas macht - auch in eigener Verantwortung gegen bestehende Gesetze.

    Wir stehen in der Verantwortung vor uns selbst und nicht vor staatlichen Stellen.

    Gruß Dieter

    ---
    Ein guter Indikator für die rasch fortschreitende Verblödung deutscher Journalisten und westd. städtischer Wähler ist die Zustimmungsrate für die Grünen bei den Sonntagsfragen.

    helmut-1

    E-Mail

    Siebenbürgen,
    26.02.2019, 12:07

    @ Dieter
     

    Nicht gerade so einfach

    ..wer will das überprüfen, vor allem, wenn es keine unmittelbaren Nachbarn gibt..


    Klar, wenn ich einsam am Waldrand lebe, dann habe ich Ruhe. Dann hab ich auch immer Holz. Ich gehe vom besiedelten Gebiet in der Stadt aus. Ich lebte vor vielen Jahren in einem Neubaugebiet in der Stadt, in Miete. Das Haus war in (von innen gesehen) offener Bauweise, also das Wohnzimmer war offen bis ins Obergeschoss. Das Ganze war mit Gasthermenheizung, genauer gesagt, Fußbodenheizung unter den Fliesen.

    Allerdings hatten wir auch einen offenen Kamin. Der war bei uns während des ganzen Winters in Gebrauch. Den Kindern hats Spass gemacht, - die freuten sich, die gespaltenen Holzscheite ins Haus zu holen und den Kamin zu füttern. Dazu war das eine angenehme Wärme, die der Kamin ausstrahlte. Anders als die Fußbodenheizung. Die Fußbodenheizung musste nur dann angemacht werden, wenns so unter die - 5° ging. Das war in der Kurpfalz als ziemlich warmes Gebiet im Deutschlandvergleich auf wenige Tage beschränkt.

    Der angenehme Nebeneffekt war, dass wir im Vergleich zu den Nachbarn (deren Haus dieselben Konditionen aufwies) nur ein Viertel der Gaskosten hatten. Irgendwie - vielleicht vom Ableser der Gasuhr - sprach sich das herum, und es produzierte Neid. Dann wurde unterstellt, wir würden alles Mögliche (Pressholzplatten u. dgl.) im Kamin verbrennen, usw. Ein Glück, dass ich nachweisen konnte, dass die Schwiegermutter ordnungsgemäß beerdigt wurde....

    Das alles war lange vorher, als man diese 5 Stunden-Regelung an 8 Tagen festgeklopft hatte. Glaubst Du, es ist nun einfacher geworden?

    Dieter

    Didschullen + alto alentejo,
    26.02.2019, 12:18

    @ helmut-1
     

    dann muß man halt aufs Land ziehen

    Hallo helmut-1,

    ja, ich habe auch mal für ca. 20 Jahre mitten in der Stadt gewohnt, hatte direkte Nachbarn usw. - und bin weggezogen, als die Nachbarschaft räumlich immer näher kam und ich das Gefühl bekam in meinem benötigtem Freiraum und Entscheidungswillen eingeengt zu werden.

    Man muß halt Prioritäten setzen. Stadt ist nichts gutes, bequem aber extrem menschenfeindlich.

    Und auf dem Land sind die Menschen ohnehin lockerer in Bezug auf gesetzl. Vorgaben. Neid mag es hier und da geben, aber wenn alle das gleiche machen .....

    So eine Neubausiedlung ist natürlich auch recht abschreckend - zumindest für mich.

    Gruß Dieter

    ---
    Ein guter Indikator für die rasch fortschreitende Verblödung deutscher Journalisten und westd. städtischer Wähler ist die Zustimmungsrate für die Grünen bei den Sonntagsfragen.

    SevenSamurai

    26.02.2019, 17:30

    @ helmut-1
     

    Naja, der Gestank im Winter durch die Holzverbrenner ist wirklich unerträglich geworden.

    > herum, und es produzierte Neid. Dann wurde unterstellt, wir würden alles
    > Mögliche (Pressholzplatten u. dgl.) im Kamin verbrennen, usw.

    Naja, der Gestank im Winter durch die Holzverbrenner ist wirklich unerträglich geworden.

    Und im Gegensatz zu dir werfen wirklich viele Leute dort auch ganz andere Sachen hinein.

    Wobei die Politik ehrlich sein müsste:

    Solange die private Holzverbrennung erlaubt ist, ist jede Diskussion um Feinstaubbelastung durch PKWs ein Witz. Von der Geruchsbelästigung ganz zu schweigen.

    ---
    It’s a big club, and you ain’t in it.

    Otto Lidenbrock

    E-Mail

    Nordseeküste,
    26.02.2019, 17:46

    @ SevenSamurai
     

    Wie in Peking zur Rush-hour

    > Solange die private Holzverbrennung erlaubt ist, ist jede Diskussion um
    > Feinstaubbelastung durch PKWs ein Witz. Von der Geruchsbelästigung ganz zu
    > schweigen.

    Dem stimme ich voll und ganz zu. Die Geruchsbelästigung bzw. Luftverschmutzung durch die Verbrennung von Holz ist bei uns mittlerweile nahezu unerträglich geworden. Wenn durch eine niedrig hängende Wolkendecke oder Windstille (kommt bei uns aber eher selten vor) die Luftzirkulation eingeschränkt ist, gleichzeitig aufgrund kalter Witterung die Kamine und Holzöfen angefeuert werden, hat man praktisch die gleichen Luftbedingungen wie früher am Morgen nach dem Osterfeuer und das über viele Stunden. Wenn man zum Lüften der Wohnung eigentlich die Fenster kurz öffnen müsste, steckt man in einem Dilemma: Entweder man lässt die Luftfeuchtigkeit im Innern ansteigen und riskiert feuchte Raumecken, oder man öffnet trotz des Smogs die Fenster und hat anschließend eine nach Rauch stinkende Wohnung (mit entsprechender Feinstaubbelastung).

    Es ist so, wie Du sagst: Die Diskussionen um Feinstaub aus Pkw-Motoren sind ein blöder Witz, solange Holzöfen und Kamine zu jeder Jahreszeit und ohne jedwede Filterung angefeuert werden dürfen. Es gibt Abende, da denke ich mir: So muss es sich in Peking zur Rush-hour verhalten, am liebsten würde ich mir eine Atemschutzmaske aufsetzen!

    ---
    "Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

    Arthur Schopenhauer

    helmut-1

    E-Mail

    Siebenbürgen,
    26.02.2019, 20:05

    @ Otto Lidenbrock
     

    Das ist doch ein anderes Problem

    was da dahintersteckt: Das Wohnen auf zu engem Wohnraum. Wenn ich mir die Reihenhäuser so ansehe, oder auch andere Häuser, wo man dem Nachbarn, wenn der einen Purz lässt, weil man das natürlich hört, ein herzliches "Zum Wohl sein" hinüberruft, - nun ja, - ich könnte in sowas nicht leben. Da sehe ich keinen wesentlichen Unterschied mehr zur Eigentumswohnung im Wohnblock.

    Dieter hat ja auch irgendwie recht. Wer halbwegs ein Wohn- und Lebenswertgefühl realisieren will, der muss halt aufs Land ziehen. Zumindest dorthin, wo man nicht einer dem anderen auf die Pelle geht. Nur das sind die Folgeerscheinungen, auch mit dem Verbrennen usw., weil alles auf engster Fläche passiert.

    Was passiert auf dem Dorf? Ich wills an einem Beispiel klarmachen. Ich koche meinen Maisbrei für die lieben Hundlein so alle ein bis zwei Wochen auf offenem Feuer. Natürlich auf Holzfeuer an einer Brennstelle im Freien. Der Nachbar, der sich schon dran gewöhnt hat, dass ich da alles Mögliche dabei verbrenne, hat mich gebeten, das weitestgehend unter der Woche zu machen, wenn seine Frau und auch er zur Arbeit ist. Am Wochenende lüften sie dann ausgiebig, und genau dann würde das stören.

    Das befolgt man und organisiert es eben so, dass man mit dem Nachbarn auch morgen noch einen Schnaps trinken kann. Einmal habe ich mit den anderen Nachbarn eine Diskussion gehabt, weil wir den Schnittabfall von den Thujen (nicht ausgedörrt, sondern noch grün) auf unserm Lagerplatz verbrannt haben. Das Zeug hatte tatsächlich einen penetranten Gestank und zog sich bis in die angrenzenden Häuser hinein, weil der Wind ungünstig kam. Klar haben wir die Konsequenzen gezogen, und lassen die Dinger in Zukunft ganz dürr werden, und dann geht das mit dem Verbrennen wesentlich schneller und ohne diese Geruchsbelästigung.

    Dazu muss ich beichten, dass wir den gesamten Gehölzrückschnitt eines großen Parks, für den wir einen Pflegevertrag haben, auf unsern Lagerplatz bringen und dann, wenn der abgetrocknet ist, einfach anzünden. Das sind so 20 - 30 m³ Holzabfall. Offiziell muss das zum Abfallverwerter, - aber das will ich nicht. Das Zeug wird bei uns abgebrannt, und die daraus resultierende Asche kommt als natürlicher Dünger auf unseren großen Komposthaufen (Phosphor und Kali, - wer sich auskennt).

    Wie gesagt, das geht alles nur noch auf dem Dorf, wenn man mit den Nachbarn in der Form kommuniziert, dass man alle anstehenden Probleme im Einverständnis bereinigt und deshalb auch sicher sein kann, dass mich da einer auf dem Mobiltelefon anruft, sollte mal auf meinem Anwesen, wenn niemand da ist, ein Feuer ausbricht. Natürlich schaue ich auch in meinen Lagerbeständen nach, wenn er mich fragt, ob ich nicht zufällig eine Lichtmaschine für seinen Traktor habe, weil die kaputt ist.

    Interessante Frage: Kann es sein, dass wir diese ganzen Feinstaub und CO²-Diskussionen hauptsächlich deshalb haben, weil wir einfach nur verlernt haben, miteinander, ich meine mit den Nachbarn, vernünftig umzugehen?

    Dieter

    Didschullen + alto alentejo,
    26.02.2019, 21:18

    @ helmut-1
     

    ähnlich wie in Portugal

    nur sind die Portugiesen noch weitaus Rauchresistenter.

    Da beschwert sich niemand, wenn man nach dem Olivenbaumschnitt die Grünmasse abfackelt und ein paar Häuser weiter die Wäsche draußen zum trocknen hängt und voll im Qualm steht.
    - in Deutschland undenkbar, auch auf dem Land. Da kann man zwar alles mögliche abfackeln, aber mit deutlich mehr Rücksicht auf Nachbarn, Straßenverkehr usw.. Auch besteht in Deutschland die Gefahr, daß die freiw. Feuerwehr wegen der extremen Rauchentwicklung anrückt und Gebühren vereinnahmt.

    Gruß Dieter

    ---
    Ein guter Indikator für die rasch fortschreitende Verblödung deutscher Journalisten und westd. städtischer Wähler ist die Zustimmungsrate für die Grünen bei den Sonntagsfragen.

    Gernot

    Homepage E-Mail

    27.02.2019, 20:12

    @ helmut-1
     

    Gehölzrückschnitt

    ... weil wir den Schnittabfall von den Thujen
    > (nicht ausgedörrt, sondern noch grün) auf unserm Lagerplatz verbrannt
    > haben. Das Zeug hatte tatsächlich einen penetranten Gestank und zog sich
    > bis in die angrenzenden Häuser hinein, weil der Wind ungünstig kam. Klar
    > haben wir die Konsequenzen gezogen, und lassen die Dinger in Zukunft ganz
    > dürr werden, und dann geht das mit dem Verbrennen wesentlich schneller und
    > ohne diese Geruchsbelästigung.
    >
    > Dazu muss ich beichten, dass wir den gesamten Gehölzrückschnitt eines
    > großen Parks, für den wir einen Pflegevertrag haben, auf unsern
    > Lagerplatz bringen und dann, wenn der abgetrocknet ist, einfach anzünden.
    > Das sind so 20 - 30 m³ Holzabfall. Offiziell muss das zum Abfallverwerter,
    > - aber das will ich nicht. Das Zeug wird bei uns abgebrannt, und die daraus
    > resultierende Asche kommt als natürlicher Dünger auf unseren großen
    > Komposthaufen (Phosphor und Kali, - wer sich auskennt).

    Ich frage mich, wer in der Natur Strauchwerk beschneidet. Das Rehlein frisst Blätter und Unterrinde, aber nicht das Holz.
    Sträucher sollten, je nach Art, alle fünf, zehn oder 20 Jahre einen Verjüngungsschnitt erhalten. Manche vertragen gar keinen Schnitt (Seidelbast, Kletterer wie Wald- und Echtes Geißblatt).
    Heute wird so oft beschnitten, dass Zierblütensträucher i.d.R. gar nicht mehr blühen. Die Blüten entstehen ja außen, an Spitzen, nicht am Stamm nahe der Wurzel. Schön findet das eigentlich niemand, höchstens "gemacht" - genau das, was jeder Gärtner vermeiden würde. Eckig sollte ein Strauch auch nicht sein; er ist ja keine Hecke (die m.E. als Naturhecke unterschiedlicher Wuchshöhe, Blühzeit und Grüntönung auch sehenswerter ist als eine grüne Wand), es sei denn, in Schlossgärten der Sonnenkönige :- )


    Man kann den Strauchschnitt, so nötig oder sinnvoll, aber problemlos grob geschnitten oder gehackt, aber ungehäckselt
    unter die Sträucher
    werfen, wo er sich im Laufe der Jahre kompostiert. Damit rettet man die sonst verbrannten Schmetterlingseier und Nützlinge und schafft Lebensraum für Destruenten, z.B. einige hübsche Käferarten und Pilze. Die Zweige sind unter dem belaubten Strauch ja nicht zu sehen.

    ---
    Schützt das Auenland gegen Mordor und Pandora gegen das sapiente Neo-Rom!

    helmut-1

    E-Mail

    Siebenbürgen,
    27.02.2019, 21:28

    @ Gernot
     

    Das finde ich schön, wenn man da etwas fachsimpeln kann

    Jetzt muss ich mal erklären, warum ich einen Thuja-Abfall produziere. Das hängt ganz einfach damit zusammen, dass dieser Park von ein paar hundert lfm Thuja-Hecke eingefasst ist, die einen 3-Seiten-Schnitt bekommt. Dazu kommen noch die Taxus, die im französischen Stil konisch geschnitten werden müssen, - lt. Auftraggeber.

    Zum Argument des unnötigen Gehölzrückschnitts:

    Wenn man eine Lindenallee hat, die generell auf Kugel gehalten werden muss, dann bleibt nichts anderss übrig, als die jedes Jahr im Formschnitt zu kürzen. Daneben gibt es verschiedene Gehölzarten, die einfach überaltern, wenn man nicht jedes Jahr die älteren Triebe herausschneidet und nur die jüngeren belässt. Typisches Beispiel dafür sind manche Cornus-Arten.

    Wenn man im Winter zurückschneidet, dann kann das eigentlich nur die Sommerblüher betreffen. Schneide ich einen Buddleia nicht zurück, der im Jahr so bis zu zwei Meter wächst, dann wirds nach zwei Jahren schon griffig. Dazu kommt, dass die Sommerblüher erst im Frühjahr beginnen, die Blütenknospen anzusetzen, weswegen man da nichts Blühendes wegschneidet.

    Wenn man einen Park in Pflege hat, bei dem auf Solitärs und auch auf begrenzten Zuwachs geachtet werden muss, was die Größe betrifft, dann schneidet man die Frühjahrsblüher automatisch nach der Blüte zurück. Egal, ob das eine Forsythie oder eine Weigelie ist. Gerade bel letzterer ist das wichtig, sofern es sich um die Sorte "Bristol Ruby" handelt, weil die nach dem ersten Nachblütenschnitt im Sommer ein zweites Mal blüht.

    Und nun zur Verwertung des Gehölzrückschnitts: Natürlich wird auch ein Teil gehäckselt und als Unterstreu gerade in Rosenbeeten etc. verwendet, um den Unkrautbewuchs einzudämmen und auch ein günstiges Kleinklima unter den Rosen zu erzeugen. Das Problem dabei ist nur, dass man dann einem Grünen (politisch gesehen, nicht die Fachrichtung) verschweigen muss, dass man auf diese Art einen dauernden CO²-Ausstoß produziert, weil das nun mal bei der Umwandlung (Zersetzung) von grünen Pflanzenbestandteilen in Humus nicht anders geht.

    Ich krieg mich da oft nicht mehr vor Lachen, wenn ich dem Grünen dann klarmache, dass ich statt Glyphosat zur Unkrautbekämpfung Mulchmaterial zur Abdeckung verwende. Da ist der Grüne ganz happy, und wenn ich ihm dann vorschlage, dass er mehrmals täglich zur Mulchfläche kommt, um das dort entstehende CO² einzuatmen, damit es nicht in die Atmosphäre geht, dann fällt für ihn eine Welt zusammen. Und dann mache ich ihm klar, dass ich den ganzen Abfall verbrenne, weil da viel weniger CO² anfällt, und er frisst das, - weil er eben Grüner ist und sowieso keine Fachkenntnis hat.

    Dieter

    Didschullen + alto alentejo,
    28.02.2019, 00:02

    @ helmut-1
     

    oT.: Ein Galabauer mit Pflanzenkenntnissen.

    Hallo helmut-1,

    Deinen Ausführungen muß ich zustimmen und da Du Dich schon irgendwann mal als Galabauer geoutet hattest wurde ich gerade überrascht bei der Feststellung, daß tiefere Pflanzenkenntnisse vorhanden sind. Eine seltene Eigenschaft bei Galabauern. Es freut mich.

    Gruß Dieter

    ---
    Ein guter Indikator für die rasch fortschreitende Verblödung deutscher Journalisten und westd. städtischer Wähler ist die Zustimmungsrate für die Grünen bei den Sonntagsfragen.

    helmut-1

    E-Mail

    Siebenbürgen,
    28.02.2019, 06:43

    @ Dieter
     

    Das wäre allerdings ein Dilemma,

    wenn ich nach knapp 53 Jahren im Beruf über keine umfangreichen Pflanzenkenntnisse verfügen würde, dann hätte ich vermutlich umsonst gelebt - beruflich gesehen. Dass man im Laufe der Jahre ein zweites Standbein als Bauconsulter entwickelt hat, absorbiert die Kenntnisse der grünen Zunft nicht, sondern man profitiert sogar von manchen Erfahrungen daraus.

    Weiß nicht, ob ich das hier schon einmal erzählt habe. Das war in Deutschland, wo ich einen Bepflanzungsvorschlag für irgendwas vorlegen musste, wo man auf die Verwendung von heimischen Pflanzen bestanden hatte. Mein erster Entwurf wurde abgelehnt, weil ich da zwar viele heimische verwendet habe, aber auch ein paar andere, um das Ganze optisch aufzuwerten.

    Dabei habe ich im Gespräch gemerkt, dass derjenige, der das bei der Behörde genehmigt, kein besonders großes Lichtlein war. Daraufhin habe ich einen Plan mit ausschließlich heimischen Pflanzen erstellt, den aber mit "Stilblüten" gespickt. Da waren Dinger dabei wie z.B. "Quercus germanica", was übersetzt soviel wie "Deutsche Eiche" bedeutet. Dazu noch den "Alnus regius" was man mit "Erlkönig" übersetzen würde. Beides gibts vielleicht in der Literatur, aber nicht in der botanischen Nomenklatur.

    Dazu noch einige andere Dinger, - eine Irisart, die nur in Südafrika wächst, weil sie nicht winterhart ist, usw. usw. Der gute Mann war dann zufrieden, hat das abgestempelt, und ich hab dann doch die Pflanzen aus meinem ersten Entwurf verwendet. Als er dann bei der Kontrolle nach der Ausführung festgestellt hat, dass sich da einige Dinger dazugesellt haben, die nicht auf dem zweiten Plan waren, habe ich ihm dringend geraten, angesichts seines Stempels, den Mund zu halten. Es sei denn, dass die ganze Verwaltung bei ihm im Amt über ihn lacht.

    Es war schön, zu sehen, wie da jemand den Schwanz eingezogen hat, - ähnlich wie bei einer Wald- und Wiesenmischung. Zum Glück hatte ich nie mehr etwas mit ihm zu tun.

    Dieter

    Didschullen + alto alentejo,
    28.02.2019, 22:19

    @ helmut-1
     

    oT.: Gehölze und Stauden

    Hallo helmut-1,

    ja, mit den Kenntnissen ist das so eine Sache. Bei den meisten Galabauern hier im Umkreis kenne ich es so, daß sie nur sehr wenige Gehölze/Stauden kennen, sozusagen ihr "Mini-Mini-Gehölz/Staudensortiment, und dieses bei jeder Gelegenheit anwenden, auch wenn dadurch alles andere als kundengerechte und standortgerechte Pflanzplanungen entstehen.

    Auch etliche Gartenarchitekten, mit denen wir zutun hatten - das gleiche Problem. Die Ausbildung an den Hochschulen bringt diesbezüglich ohnehin wenig, an den FHs ist es teilweise etwas besser, aber sehr tief geht das in aller Regel auch nicht. Da kommt es dann schon auf das Eigeninteresse der Lernenden an.

    Eigentlich gibt es für jede Verhältnisse und Gestaltungsvorgaben auch passende Gehölze (sofern man sich auskennt).
    In meinem Garten in Ostwestfalen habe ich übrigens nur Gehölze und Stauden verwendet, die sehr lange Trockenperioden überstehen (wg meiner langen Abwesenheit-Portugal) bei gleichzeitig hohem immergrünem Anteil und (nur mit wenigen Sorten) Blüte über die meisten Monate des Jahres, wobei die Grundgestaltung des Atriums dann recht stark mediterrane Aspekte wiederspiegelt.

    Vor ca. 30 Jahren habe ich mal eine Gehölz- und Staudendatenbank (ca. 4.000 Arten und Sorten) erstellt, bei der man nach ca. 20 versch. Kriterien (von ca. 200 möglichen) gleichzeitig eine elektronische Auswahl treffen konnte.
    Also z.B. folgende Suchabfrage:
    Suche ein Gehölz 10-15m hoch werdend, buschig wachsend, mit interessanter Rinde, Blüte .... für trockene Böden, neutral bis sauer usw. usw., früher Laubfall unerwünscht, Herbstfärbung erwünscht, Früchte nicht giftig, usw. usw.
    Alles noch unter DOS. Die Datenbank hochqualifiziert zu füttern war schon eine Menge Arbeit - aber damals hatte ich noch Freude an sowas.

    Vor ein paar Jahren sind meine Interessen dann mehr Richtung Holz gewandert, also totem Holz.

    Gruß Dieter

    ---
    Ein guter Indikator für die rasch fortschreitende Verblödung deutscher Journalisten und westd. städtischer Wähler ist die Zustimmungsrate für die Grünen bei den Sonntagsfragen.

    Rotti

    E-Mail

    Pampa,
    26.02.2019, 19:27

    @ SevenSamurai
     

    Oh mein Gott

    Servus SevenSamurai
    >
    > Solange die private Holzverbrennung erlaubt ist, ist jede Diskussion um
    > Feinstaubbelastung durch PKWs ein Witz. Von der Geruchsbelästigung ganz zu
    > schweigen.


    Eine Ohrefeige für diese zwei Sätze für Dich. [[freude]]
    Von Differenzierung hast Du wohl noch nichts gehört. Bei meinem Holzofen wird auch der Feinstaub gemessen...……………….. [[zwinker]] ………… Bimsch…………..

    M.f.G.
    Rotti

    ---
    Ich esse und trinke, also bin ich.

    helmut-1

    E-Mail

    Siebenbürgen,
    26.02.2019, 19:35

    @ SevenSamurai
     

    Stimmt ja schon, zumindest teilweise

    Interessant ist nur, - früher (als ich Kind war) hat fast jeder mit festen Brennstoffen geheizt. Holz, Kohle, usw. Aber das muss ein anderes Holz gewesen sein, - denn damals ist niemand an Feinstaub erkrankt. Zumindest habe ich keinen gekannt. Auch nicht bei uns im 21er Haus, wo im 15. Bezirk auf drei Stockwerken 28 Wohnungen verteilt waren. Jeder hatte Holz und Kohlen in seinem Kellerabteil, deshalb hatte er das ja auch.

    Es ist durchaus möglich, dass beim Verbrennen von Holz da Feinstaub anfällt. Das ist ja schon in der Diskussion, - weswegen man ja auch an einer gesetzlichen Regelung zur Beendigung des Verbrennens von festen Brennstoffen herumbastelt. Auch ich bin der Meinung, dass eine der nächsten Schübe für die Industrie die gesetzliche Verpflichtung sein wird, an jedem Schornstein einen Katalysator anzubringen. Produziert sagenhaft viele Arbeitsplätze, - wenn die Katalysatoren in einfacher Bauweise und in Teilabschnitten gefertigt werden, könnte man sogar dafür Asylanten einsetzen. Dagegen wird die Abwrackprämie vom Umsatz her lächerlich.

    Fest steht, hier in Rumänien heizen am Dorf fast alle mit Holz, und keiner krepiert am Feinstaub. Wahrscheinlich ist das ein anderes Holz.[[top]] Die überwiegende Zahl der Leute leidet an Herz- und Kreislauferkrankungen, an Schlaganfällen und an Diabetes, mit all seinen Spielformen und verwandten Problemen. Das aber hängt mit fehlender Aufklärung in den Schulen zusammen, bezugnehmend auf vernünftige Ernährung, worin ich eine gewisse Strategie vermute.

    Darf ich Dir was verraten: Ich glaub mittlerweile so gut wie nichts mehr, was da so verzapft wird. Gerade über diese Glaubwürdigkeit habe ich mit einem offensichtlichen Öko-Apostel erst kürzlich diskutiert, in mehreren Hin- und Herkommentaren, und immer wieder komme ich, was diese sog. wissenschaftlichen Erkenntnisse betrifft, auf Sokrates: "Ich weiß, dass ich nichts weiß".

    Wenns Dich interessiert:

    https://www.gegenfrage.com/co2-klimawandel-richard-lindzen/#comment-42901

    und alles, was danach diskutiert wurde. Nun komme ich grade von meiner Werkstatt wieder nach Hause, hab da die Werkzeuge und Geräte wieder in Ordnung gebracht, damit fürs Frühjahr alles wieder funktioniert, mit Schweißgerät, Flex und Bohrmaschine gearbeitet, und wenn man auf meine Arbeitshose klopft, dann geht da eine Staubwolke weg. Das macht aber nichts, das schüttelt man aus, dann kommt das in die Waschmaschine, und der feine Staub ist wieder weg.

    Ich weiß nicht, was da alles läuft, - aber ich schließe mich zunehmend der Meinung von Asterix an:
    "Die spinnen, die Römer".

    NST

    Homepage E-Mail

    Südthailand,
    27.02.2019, 02:50
    (editiert von NST, 27.02.2019, 03:35)

    @ Dieter
     

    Für eine ähnliche Bemerkung hab ich auf FB eine 30 Tage Pause kassiert ....

    > Wir stehen in der Verantwortung vor uns selbst und nicht vor staatlichen
    > Stellen.


    Hallo

    Gut, ich hatte den Satz mit - Die Grünen Khmer - eingeleitet, ......

    ... aber Hass Kommentar bleibt Hasskommentar. [[top]]

    Die Geschichte mit dem Krebs um Steuern zu generieren, ist vom Grundsatz her schon einmal kreativ. Aber wir leben in Zeiten, da müssen wir mit Klein,Klein aufhören und in grossen Visionen denken.

    Also meine Vorschlag, für die staatl. Stellen die hier mitlesen, ist ganz einfach. Es muss eine breit angelegte Studie erstellt werden, von Lungenärzten, Psychologen, Fusspflegern, Soziologen - also alle die einen IQ > 80 haben, in dem klar bewiesen werden kann, dass wer viel Steuern und Abgaben zahlt, länger und gesünder lebt.

    Diese Studie wird dann immer nach jedem Wetterbericht auf ARD und ZDF gesendet und auf FB veröffentlicht. Man könnte zum Ansporn auch noch eine Lebenszeituhr der Steuerzahler einblenden, so kann dann jeder erkennen, wieviel Zeit ihm noch bleibt um sein Restleben zu verlängern. Das löst dann alle Probleme finanzieller Art und der Sozialstaat blüht auf ewig.

    Die Intelligenz des Bildungsbürgers ist inzwischen so hoch, davon bin ich überzeugt, dass er alles was in seiner Macht steht dafür tun wird, sein Leben Richtung Unsterblichkeit zu verlängern.
    Gruss

    PS: Feinstaub ist das das, wenn ein alter Diesel an der Kreuzung Vollgas gibt und mir schwarz vor Augen wird und ich das Licht anschalten muss ? Die Polizei die hier öfter den Verkehr regelt, hat immer Atemschutzmasken an - das kann aber jeder halten wie er will [[top]]

    ---
    Buntschland bald platt?
    Mir doch egal, solange mein Geld aus dem Bankomaten, mein Strom aus der Dose, mein WiFi aus der Luft, mein Wasser aus dem Hahn und meine Fressalien auf den Tisch kommen! [[freude]]
    ©n0by

Wandere aus, solange es noch geht.


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