Das Gelbe Forum Forum nach Zeit sortieren Forum nach letzter Antwort sortieren die 150 neuesten Beiträge
Forum-Menü | Fluchtburg autark am Meer | Goldpreis heute | Zum Tode von Jürgen Küßner | Bücher vom Kopp-Verlag
ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Phoenix5

    E-Mail

    11.02.2019, 23:12
     

    Politiker vs. Marionetten des Kapitals

    Hier die Rede eines Politikers (Prototyp eines Cäsaren) zur Lage der Nation:

    www.kormany.hu/en/the-prime-minister/the-prime-minister-s-speeches/viktor-orbans-rede-zur-lage-der-nation

    vs.

    Hier das Schweigen einer Marionette zur Lage der Nation:

    www.tichyseinblick.de/kolumnen/herles-faellt-auf/das-schweigen-zur-lage-der-nation/


    Zur Veranschaulichung
    Mit besten Grüßen
    Phoenix5

    ---
    Leseprobe - Ein Buch für Keinen
    Was ist Geld?

    Tempranillo

    11.02.2019, 23:51
    (editiert von Tempranillo, 11.02.2019, 23:57)

    @ Phoenix5
     

    Olivier Delamarche: *Macron ist eine Marionette.*

    Einen herzlichen Abendgruß von Psychotiker zu Psychotiker,

    da ich zu den Spinnern gehöre, die sich für fremde Sprachen und Kulturen interessieren, verstehe ich, was der Vermögensverwalter Olivier Delamarche (Gründer von Platinium Gestion, mittlerweile ausgeschieden) in diesem Video sagt:

    https://www.egaliteetreconciliation.fr/Olivier-Delamarche-L-UE-est-une-secte-dirigee-par-un-alcoolique-53775.html

    Er bezeichnet Emmanuel Macron als Marionette derer, die ihn an die Macht gebracht haben: *Attali, Minc, Yellen (??? Name unverständlich), Drahi und Kompanie*, (24:00).

    Den Wichtigsten hat Delamarche weggelassen, David de Rothschild, obwohl die Räumlichkeiten seines ehemaligen Unternehmens in der gleichen Straße liegen, in der auch die Rothschild-Bank residiert.

    Nach Philippe Séguin wäre Delamarche der zweite Mann aus dem Inneren des Systems, der die repräsentative Demokratie als gigantischen Betrug bezeichnet und ihr so den Todesstoß verpaßt.

    Tempranillo

    Phoenix5

    E-Mail

    12.02.2019, 00:55
    (editiert von Phoenix5, 12.02.2019, 01:07)

    @ Tempranillo
     

    Danke! Wenn du die Demokratie in Bestform sehen willst:

    Hallo Tempranillo!

    Das Globalisten-Blatt "Der Standard" kann es gerade nicht fassen, dass Orban tatsächlich ernst macht. Die Familienpolitik hat es in sich: Jede Frau unter 40 hat bei ihrer ersten Heirat die Wahl einen Kredit von umgerechnet 31.000 Euro zu bekommen, dessen Tilgung bei der Geburt ihres ersten Kindes für drei Jahre ausgesetzt wird, nach dem zweiten Kind wird ein Drittel des Kredits erlassen, nach dem dritten Kind wird der gesamte Betrag erlassen. Frauen mit mehr als drei Kindern brauchen bis an ihr Lebensende keine Einkommenssteuer mehr bezahlen.

    Heute 2 x Headline beim Standard:

    1. "Ministerpräsident Orbán drängt Frauen zurück in die Mutterrolle - Durch die neuen Maßnahmen der ungarischen Regierung landen Frauen in der Abhängigkeit oder in der Schuldenfalle - derstandard.at/2000097831324/Orban-draengt-Frauen-zurueck-in-die-Mutterrolle"

    (Es ist natürlich viel frauenfreundlicher die Mütter dazu zu drängen ihr 1-jähriges in Kindergrippen abzugeben und sich sofort wieder in die Abhängigkeit einer schlecht bezahlten Lohnarbeit zu begeben)

    2. "Zu viel Einwanderung? Von wegen. Warum Ungarns wahres Problem Auswanderung ist - derstandard.at/2000097857795/Zu-viel-Einwanderung-Von-wegen-Warum-Ungarns-wahres-Problem-Auswanderung"

    (Abgesehen davon, dass die Grafik zeigt, dass Ungarn von allen Ostblockländern (außer Tschechien) hier noch am besten dasteht - was soll die Alternative sein: Analphabeten importieren? Oder besser doch das eigene Land für die eigenen Leute attraktiver machen?)

    > Nach Philippe Séguin wäre Delamarche der zweite Mann aus dem Inneren des
    > Systems, der die repräsentative Demokratie als gigantischen Betrug
    > bezeichnet und ihr so den Todesstoß verpaßt.

    Ja, habe gerade die deutschen Medien durchforstet. Überall wird das gleiche Bild gezeichnet. Demokratie wie sie leibt und lebt.

    Beste Grüße
    Phoenix5

    ---
    Leseprobe - Ein Buch für Keinen
    Was ist Geld?

    Ikonoklast

    E-Mail

    12.02.2019, 07:56

    @ Phoenix5
     

    Wir werden gerade Zeugen von geopolitischen Umwälzungen... (edit)

    ... und diese geschehen diesmal nicht in Zeitlupe.

    Hallo Phoenix5,

    die Entstehung einer neuen Ost-EU mit Ungarn als Zugpferd geht ja noch schneller vonstatten als (von mir) gedacht.

    [image]

    > Das Globalisten-Blatt "Der Standard" kann es gerade nicht fassen, dass
    > Orban tatsächlich ernst macht. Die Familienpolitik hat es in sich: Jede
    > Frau unter 40 hat bei ihrer ersten Heirat die Wahl einen Kredit von
    > umgerechnet 31.000 Euro zu bekommen, dessen Tilgung bei der Geburt ihres
    > ersten Kindes für drei Jahre ausgesetzt wird, nach dem zweiten Kind wird
    > ein Drittel des Kredits erlassen, nach dem dritten Kind wird der gesamte
    > Betrag erlassen. Frauen mit mehr als drei Kindern brauchen bis an ihr
    > Lebensende keine Einkommenssteuer mehr bezahlen.
    >
    > Heute 2 x Headline beim Standard:

    Klar kann das auf Karriere getrimmten Konsumnutzvieh nicht verstehen, dass ungarische Frauen (generell die Frauen aus dem Osten) noch in ihrer Rolle als Mutter aufgehen können. Bei uns im Westen ist die Karriere eine Ersatzhandlung für die evolutionär angedachte Mutterrolle. Ich hab's ja schon mehrfach hier geschrieben, ich sehe den Osten der EU mittelfristig als die aufstrebende (wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische) Region an.

    P. S. Im Sommer bin ich mal wieder eine Zeit lang Mitten im Ungarntum, wenn gewünscht kann ich gerne meine Eindrücke im Forum mitteilen...

    Edit:
    P.P.S. Ungarn ist sogar fähig, das frisch erstandene babarische Relikt sofort heim zu holen. Ganz im Gegensatz zu bestimmten anderen Ländern, die hier vor schier unüberwindbare logistische Hürden gestellt werden. [[lach]]


    [image]

    ---
    MAHLZEIT!!
    Ist das Quäse?
    Ja, Quark mit Käse! [[top]]

    Phoenix5

    E-Mail

    12.02.2019, 21:42
    (editiert von Phoenix5, 12.02.2019, 21:58)

    @ Ikonoklast
     

    Ungarn

    > Ich hab's ja schon mehrfach
    > hier geschrieben, ich sehe den Osten der EU mittelfristig als die
    > aufstrebende (wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische) Region
    > an.

    Mittelfristig ja. Langfristig kann es sich dem Verfall des Westens aber auch nicht entziehen, wenngleich es dort wohl bei Weitem nicht so schlimm kommen wird, wie in der sogenannten "liberalen" Rest-EU.

    > P. S. Im Sommer bin ich mal wieder eine Zeit lang Mitten im Ungarntum,
    > wenn gewünscht kann ich gerne meine Eindrücke im Forum mitteilen...

    Gerne! Ein Ex-Kollege von mir ist mit einer Ungarin verheiratet und dementsprechend oft dort. Er hat mir immer vorgeschwärmt, dass er dort mit jedem seiner Besuche ein gepflegteres, saubereres, optimistischeres und stolzeres Land vorfindet, während es in Österreich in die gegenteilige Richtung läuft.

    Beste Grüße
    Phoenix5

    ---
    Leseprobe - Ein Buch für Keinen
    Was ist Geld?

    Ikonoklast

    E-Mail

    12.02.2019, 08:23

    @ Phoenix5
     

    Noch was...

    ... auch militärisch wird aufgerüstet. Ist ja schließlich auch wichtig für geopolitische Veränderungen... [[zwinker]]

    ---
    MAHLZEIT!!
    Ist das Quäse?
    Ja, Quark mit Käse! [[top]]

    Falkenauge

    12.02.2019, 10:28

    @ Tempranillo
     

    Finanzkapitalistische Strukturen der Macht

    > Den Wichtigsten hat Delamarche weggelassen, David de Rothschild, obwohl
    > die Räumlichkeiten seines ehemaligen Unternehmens in der gleichen Straße
    > liegen, in der auch die Rothschild-Bank residiert.
    >
    > Nach Philippe Séguin wäre Delamarche der zweite Mann aus dem Inneren des
    > Systems, der die repräsentative Demokratie als gigantischen Betrug
    > bezeichnet und ihr so den Todesstoß verpaßt.

    Hallo Tempranillo,

    die heutigen Plutokratien sind ja für jeden, der nicht ein Brett vor dem Kopf hat, offensichtlich. Aber wichtig ist es, genau den Strukturen nachzugehen, die diese Macht ermöglichen.

    Man muss sich klarmachen, dass die gewaltige Anhäufung von Kapital in den Händen weniger und, damit verbunden, die wachsende globale Herrschaft einer Plutokratie nur aufgrund des unbegrenzt möglichen Eigentums an Grund- und Boden, Unternehmen und Geld, und den daraus resultierenden leistungslosen Einkommensformen der Bodenrente, Unternehmensgewinnen und Zinseszins (und natürlich der Geldschöpfung aus dem Nichts) entstehen können. Dem wird hier etwas nachgegangen.

    Tempranillo

    12.02.2019, 12:01

    @ Falkenauge
     

    Stolz auf das Brett vorm Kopf

    Hallo Falkenauge,

    > die heutigen Plutokratien sind ja für jeden, der nicht ein Brett vor dem
    > Kopf hat, offensichtlich.

    Würde man Deine Anregung aufgreifen und zurückblenden, stellte sich schnell heraus, daß bereits Robespierres Regime von 1789 eine Plutokratie gewesen ist, und die Revolution plutokratisch.

    Lucien Rebatet verwendet in seinen 1942 erschienenen Les Décombres die stereotype Prägung *plutokratische angloamerikanische Demokratien*. Gleiches bei Céline, Francis Delaisi, Marcel Déat und Maurice Bardèche.

    Da Du wie ich Preparata schätzt, wird es Dich vielleicht interessieren, daß sich Rebatets Darstellung der Kriegsentstehung liest wie ein Vorgriff auf *Wer Hitler mächtig machte*, und ohne daß ihm die entsprechenden Dokumente zur Verfügung gestanden hätten, auf's Haar der erst 1982 vorgenommenen Veröffentlichung aus dem Gelbbuch des französischen Außenministeriums entsprechen.

    Deren Essenz läßt sich so zusammenfassen, daß drei Politiker mit allen Mitteln für den Frieden gekämpft haben, Georges Bonnet, Benito Mussolini und Adolf Hitler, aber England unbedingt Krieg wollte und zu diesem Zweck Polen aufgehetzt hat.

    Die Décombres enthalten auch eine glänzende Darstellung, wie, je mehr die Demokratien auf Kriegskurs gegangen sind, die Presse immer mehr und mit zunehmendem Druck gleichgeschaltet worden ist. Natürlich nicht offen wie bei Hitler und Goebbels, es lief heimlich, hinterfotzig, hintenrum, denn es mußte ja der demokratische Anschein gewahrt bleiben.

    > die heutigen Plutokratien sind ja für jeden, der nicht ein Brett vor dem
    > Kopf hat, offensichtlich.

    Wie viele sind es, die bei uns kein Brett vor dem Kopf haben und auch noch stolz drauf sind?

    > Aber wichtig ist es, genau den Strukturen
    > nachzugehen, die diese Macht ermöglichen.

    Macht auch wieder keiner. Der DeutschIn *badet gern lau*, wie Herbert Wehner bemerkte.

    Tempranillo

    Tempranillo

    12.02.2019, 12:30

    @ Falkenauge
     

    Sich den Plutokratien nach Kräften verweigern

    > die heutigen Plutokratien sind ja für jeden, der nicht ein Brett vor dem
    > Kopf hat, offensichtlich. Aber wichtig ist es, genau den Strukturen
    > nachzugehen, die diese Macht ermöglichen.

    Hallo Falkenauge,

    den Strukturen der Geldherrschaft nachzugehen wäre das eine, das andere, sich gegen deren Manipulationsmethoden nach Kräften zu immunisieren.

    Das geht am einfachsten und genußvollsten, indem man entweder Französisches heranzieht oder sich der europäischen Vergangenheit zuwendet.

    Du nimmst gerne den Weg über Goethe, Schiller, Lessing, Fichte und Humboldt, als hedonistischer Phäake setze ich etwas andere Schwerpunkte.

    Geh bitte bei 1:29:30 in dieses Video rein: https://www.youtube.com/watch?v=6lEL0mdEjlg

    Wir sehen und hören, wie jemand, Donna Elvira, über ihre emotionale und sentimentale Seite manipuliert wird, mit dezenten Anspielungen auf jende Regionen, die tiefer liegen als der vierte Westenknopf.

    140 Jahre vor Edward Bernays und 160 vor dem Einsetzen der alliierten Gehirnwäsche liefern da Ponte und Mozart ein Lehrstück in instrumentalisierter Psychologie.

    Zum besseren Verständnis habe ich eine ausgezeichnete englische Übersetzung der italienischen Vorlage genommen und die entscheidenden Passagen, in denen Elvira weichgekocht wird, fett herborgehoben.

    DON GIOVANNI
    Love is much the same in any form. He who
    remains faithful to one is being cruel to the others;
    I, who have an overabundance of sentiment, love
    them all. Since women cannot think clearly, they
    call my natural, kindly feelings betrayal.

    LEPORELLO
    I have never come across kindness more
    abundantly dispensed! Now then, what is it you
    want me to do?

    DON GIOVANNI
    Listen! Have you seen Donna Elvira's little maid?
    LEPORELLO
    I? No.

    DON GIOVANNI
    Then you have missed something, my dear
    Leporello. Now I want to try out my luck with her,
    and I thought, since it is almost evening, that I
    would whet her appetite all the more by presenting
    myself disguised in your clothes.

    LEPORELLO
    And why couldn't you present yourself in your own clothes?

    DON GIOVANNI
    A nobleman's clothes are not very popular among
    people of her class.

    (He removes his cloak.)
    Come on, hurry up!

    LEPORELLO
    Sir, for more than one reason -

    DON GIOVANNI
    Keep quiet! I can't stand being argued with!
    (They exchange cloaks and hats. Donna Elvira
    appears at a window of the inn.)

    Trio

    DONNA ELVIRA
    Keep still, unjust heart!
    Do not beat so within my breast!
    He is a villain, a betrayer,
    and it is wrong to feel pity.

    LEPORELLO
    Quiet! I hear, sir,
    Donna Elvira's voice!

    DON GIOVANNI
    I want to seize my opportunity.
    You stand there!
    (He stands behind Leporello and speaks for him,
    making appropriate gestures with his servant's arms.)
    Elvira, my beloved!

    DONNA ELVIRA
    Is it the ingrate?

    DON GIOVANNI
    Yes, my own, it is I,
    and I beg for your mercy.

    DONNA ELVIRA
    Lord, what a strange feeling
    awakens in my breast!

    LEPORELLO
    Wait and see, this madwoman
    will still believe what he says!

    DON GIOVANNI
    Come down here, my lovely,
    you will see you are the one
    whom my soul adores.
    I am really penitent.

    DONNA ELVIRA
    No, I don't believe you, cruel one! etc.

    DON GIOVANNI
    Oh believe me, or I'll kill myself!
    My darling, please come here! etc.

    LEPORELLO (to Don Giovanni)
    If you go on, I'll laugh! etc.

    DONNA ELVIRA
    What a quandary is this!
    I don't know what to do!
    Oh Lord, please protect
    my credulous heart, etc.

    DON GIOVANNI
    I hope she yields to me quickly!
    What a nice little coup this is!
    Nowhere have I found
    as fertile a talent as mine! etc.

    LEPORELLO
    Already those lying lips
    are again seducing this poor woman;
    oh gods, protect her
    from her own credulous heart! etc.
    (Donna Elvira disappears from the window.)

    Donna Elvira läßt sich deshalb so leicht einseifen, weil sie hören möchte, was ihr der ihre Schwäche glänzend erkennende und ausnutzende Don Giovanni in schmeichelnden, aber gelogenen Worten präsentiert.

    Nicht anders als Germania, wenn man ihr vorsäuselt, sie als Freundin und Verbündete gewinnen zu wollen, nur die besten Absichten zu hegen, es aber nur darauf abgesehen hat, sie flachzulegen und anschließend um ihre Ersparnisse zu bringen.

    Dem Terzett wäre sogar zu entnehmen, was man gegen die emotionalen Manipulationsversuche tun könnte: wie Leporello an Verstand und Bodenhaftung festhalten und bei alledem das Lachen nicht vergessen, selbst wenn man in unseren Zeiten von Systemmedien gehetzt und anschließend vor Gericht gezogen wird, sobald man wie Dieudo und einige Karikaturisten über die falschen Dinge lacht.

    Tempranillo

    Falkenauge

    12.02.2019, 12:54

    @ Tempranillo
     

    Gefühlsmanipulationen

    > > die heutigen Plutokratien sind ja für jeden, der nicht ein Brett vor
    > dem
    > Wir sehen und hören, wie jemand, Donna Elvira, über ihre emotionale und
    > sentimentale Seite manipuliert wird, mit dezenten Anspielungen auf jende
    > Regionen, die tiefer liegen als der vierte Westenknopf.
    >
    > 140 Jahre vor Edward Bernays und 160 vor dem Einsetzen der alliierten
    > Gehirnwäsche liefern da Ponte und Mozart ein Lehrstück in
    > instrumentalisierter Psychologie.
    ...............
    > Donna Elvira läßt sich deshalb so leicht einseifen, weil sie hören
    > möchte, was ihr der ihre Schwäche glänzend erkennende und ausnutzende
    > Don Giovanni in schmeichelnden, aber gelogenen Worten präsentiert.
    >
    > Nicht anders als Germania, wenn man ihr vorsäuselt, sie als Freundin und
    > Verbündete gewinnen zu wollen, nur die besten Absichten zu hegen, es aber
    > nur darauf abgesehen hat, sie flachzulegen und anschließend um ihre
    > Ersparnisse zu bringen.

    Hallo Tempranillo,

    in diesem Zusammenhang muss man mal die Umarmungen und Küsse der internationalen Politiker anschauen: Macron - Merkel z.B. etc.

    Gruß
    Falkenauge

    Tempranillo

    13.02.2019, 14:04
    (editiert von Tempranillo, 13.02.2019, 14:43)

    @ Tempranillo
     

    Schweinkram geht auch anders

    > Geh bitte bei 1:29:30 in dieses Video rein:
    > https://www.youtube.com/watch?v=6lEL0mdEjlg

    Wollte Mozart etwas andeuten, mit Elviras wiederholtem *La mia credulità*, das man ohne weiteres als ein wenig unans-tändig empfinden könnte, an der Grenze zum Schweinkram?

    Ihre Abhängigkeit vom Psychopathen Don Giovanni und die Erinnerung an höhepunktgesättigte Viertelstunden?

    Wie bei Mozart läßt sich Horizontales auch darstellen, und jeder, der vom Amerikanismus nicht völlig abgestumpft und vertiert worden ist, entdeckt in diesem Terzett den doppelten, wenn nicht dreifachen Boden.

    Arthur Rimbaud macht in seinem Sonett *Voyelles* etwas ähnliches, allerdings deutlich schwerer zu erkennen als in Don Giovanni.

    Robert Faurisson hat das Gedicht geknackt und den ihm innewohnenden Schweinkram freigelegt.

    Man kann nur bedauern, daß sich bei uns niemand für die verschiedenen Facetten dieses sowohl literarischen als historischen Revisionisten interessiert, und es das ganze Land vorzuziehen scheint, sämtliche amerikanischen Kloaken leerzusaufen.

    Der 13. Februar, Jahrestag der angloamerikanischen Zerstörung Dresdens, einer italienischen Stadt auf deutschem Boden, scheint mir ein passendes Datum, um wieder einmal dafür zu plädieren, sich von England und Amerika zu lösen und Frankreich die Hand zu reichen; trotz allem, was dessen Regierungen an Deutschland verbrochen haben.

    Am 25. Januar, dem Geburtstag des Herrn Professors, wurde in Vichy, begleitet von einem sehr ansprechenden Menü, der Robert-Faurisson-Preis verliehen. An wen? Die sehr deutsche Ursula Haverbeck!

    Jérôme Bourbon, Chefredakteur der katholisch-fundamentalistischen und nationalistischen Zeitschrift *Rivarol* hielt eine Rede, die bei deutschen Systemlingen epileptische Zuckungen auslösen würde, verstünden die fremdsprachenbehinderten A...löcher, was dort, in unserer unmittelbaren Nachbarschaft gesagt wurde.

    Zuvor, am Tag der Beerdigung Faurissons, hielt der Opernsänger Giuseppe Fallisi auf Französisch eine nach Maßgabe der deutschen Hurenjustiz kaum weniger problematische Grabrede.

    Fallisi führte aus, *Faurissons Bestreben sei gewesen, den wahren Opfern des Zweiten Weltkriegs Gerechtigkeit widerfahren zu lassen*.

    Diese *wahren Opfer*, so Robert und Beppe, sind die Deutschen!

    Giuseppe Fallisi wäre ein Beispiel, daß sämtliche Schul- und Universitätsabschlüsse wenig wert sind, wenn es, wie bei den Deutschen, am Wichtigsten fehlt: Anstand, Ehrlichkeit und Charakter.

    Dieudo fährt auf der gleichen Schiene wie Faurisson, Bourbon und Fallisi. France Bleu, ein Netzwerk lokaler Radiosender, hat, wie früher die GESTAPO in die Vorstellungen Werner Fincks, einen ihrer Spitzel zu Dieudo geschickt und anschließend das Belauschte veröffentlicht:

    *France Bleu denunziert Dieudo bei der Kommandantur.*
    https://www.egaliteetreconciliation.fr/France-Bleu-balance-Dieudonne-a-la-Kommandantur-53771.html

    Eine seiner Bühnenfiguren habe gesagt, die ...Piieeep-Kammern gibt es nicht und außerdem das Nürnberger Tribunal lächerlich gemacht. So steht's, sogar noch deutlicher als in meinem Beitrag, bei E&R und France Bleu. Das nur für den Fall, daß einen Systemling wieder die politisch-korrekte Ejaculatio praecox überkommt.

    Tempranillo

    Tempranillo

    16.02.2019, 13:56
    (editiert von Tempranillo, 16.02.2019, 14:51)

    @ Tempranillo
     

    Den Satanismus des Imperiums von sich fernhalten

    > > Geh bitte bei 1:29:30 in dieses Video rein:
    > > https://www.youtube.com/watch?v=6lEL0mdEjlg
    > Wollte Mozart etwas andeuten, mit Elviras wiederholtem *La mia
    > credulità*, das man ohne weiteres als ein wenig unans-tändig empfinden
    > könnte, an der Grenze zum Schweinkram?
    > Ihre Abhängigkeit vom Psychopathen Don Giovanni und die Erinnerung an
    > höhepunktgesättigte Viertelstunden?
    > Wie bei Mozart läßt sich Horizontales auch darstellen, und jeder, der
    > vom Amerikanismus nicht völlig abgestumpft und vertiert worden ist,
    > entdeckt in diesem Terzett den doppelten, wenn nicht dreifachen Boden.

    Dieses Terzett ist nicht einfach nur schön, indem es gut klingt und nächtliche Dunkelheit hörbar macht, es enthält noch einiges andere mehr.

    Abgesehen von da Pontes misogynen, in unseren demokratischen Zeiten völlig inakzeptablen, weltweites Aufkreischen verursachenden Anspielungen, wenn wir das einleitende Rezitativ mitnehmen, führt es zur gleichen Zeit drei höchst unterschiedliche Charaktere und Affekte zusammen: Elviras ein wenig sentimentale Weichherzigkeit, Don Giovannis lügenden, Sympathieempfindungen vortäuschenden Zynismus und Leporellos bodenständigen Realismus sowie seinem Hang, hinter Empfindsamkeit und triebgesteuertem Pathos die Situationskomik zu erkennen.

    > Ptit Moineau kommentiert das Video: *L' amerique est bien au ordre de satan !*
    > *Amerika gehorcht den Befehlen Satans.*
    > Demokratie, BRD, EU und westliche Wertegemeinschaft ebenfalls.

    Welche Möglichkeiten hätten wir, dem Satanismus des US-Imperiums zu entkommen?

    Solange das transatlantische Großreich steht, keine. Wir können höchstens versuchen, jeder für sich, im persönlichen Rahmen, alles Angloamerikanische von uns fernzuhalten, wie man auch versucht, den Kontakt mit Kuhfladen und Hundesch… zu vermeiden.

    Tempranillo

    Tempranillo

    17.02.2019, 18:51
    (editiert von Tempranillo, 17.02.2019, 19:15)

    @ Tempranillo
     

    Zur Hölle mit dem Abschaum!

    Die Toten steigen aus den Gräbern und fordern Rechenschaft; hier der im Duell getötete Komtur, der die Vergewaltigung seiner Tochter rächen wollte und dafür mit seinem Leben bezahlen mußte:

    THE STATUE
    Don Giovanni, you invited me to dinner
    and I have come!

    DON GIOVANNI
    I never would have believed it,
    but I will do what I can.
    Leporello, see to it
    that another dinner is served at once!

    LEPORELLO
    Ah, master, we are lost.

    DON GIOVANNI
    Go, I said!

    THE STATUE
    Wait a moment! He who dines on Heavenly food
    has no need for the food of the mor tals!
    Other more serious considerations
    have caused me to come here!

    LEPORELLO
    I feel as if I have a fever,
    for I cannot control my limbs.

    DON GIOVANNI
    Speak then! What do you ask? What do you wish?

    THE STATUE
    I will speak. Listen! My time is short! etc.

    DON GIOVANNI
    Speak then, for I am listening, etc.

    LEPORELLO
    For I cannot control my limbs, etc.

    THE STATUE
    You invited me to dinner,
    now you know your duty.
    Answer me: will you come to dine with me?

    LEPORELLO
    Oh my! Excuse him, but he doesn't have time.

    DON GIOVANNI
    No one will say of me
    that I have ever been afraid.

    THE STATUE
    Make up your mind!

    DON GIOVANNI
    I have done so already!

    THE STATUE
    You will come?

    LEPORELLO
    Tell him no!

    DON GIOVANNI
    My heart beats firmly.
    I'm not afraid: I'll come!

    THE STATUE
    Give me your hand upon it!

    DON GIOVANNI
    Here it is!
    (He gives the statue his hand.)
    Oh me!

    THE STATUE
    What is wrong?

    DON GIOVANNI
    What is this deadly chill?

    THE STATUE
    Repent! Change your ways,
    for this is your last hour!

    DON GIOVANNI (trying to free himself)
    No, no, I will not repent.
    Let me be!

    THE STATUE
    Repent, scoundrel!

    DON GIOVANNI
    No, you old fool!

    THE STATUE
    Repent! etc.

    DON GIOVANNI
    No! etc.

    THE STATUE
    Yes!

    DON GIOVANNI
    No!

    THE STATUE
    Yes!

    DON GIOVANNI
    No!

    LEPORELLO
    Yes! Yes!

    DON GIOVANNI
    No! No!

    THE STATUE
    Ah, your time is up!

    (The statue disappears. Flames appear on all
    sides and the earth begins to tremble under Don
    Giovanni's feet.)

    DON GIOVANNI
    What strange fear
    now assails my soul!
    Where do those
    flames of horror come from?

    CHORUS OF DEMONS
    No horror is too dreadful for you!
    Come, there is worse in store!

    DON GIOVANNI
    Who lacerates my soul?
    Who torments my body?
    What torment, oh me, what agony!
    What a Hell! What a terror!

    LEPORELLO
    What a look of desperation!
    The gestures of the damned!
    What cries, what laments!
    How he makes me afraid!

    CHORUS
    No horror is too dreadful, etc.

    DON GIOVANNI
    Who lacerates, etc.

    LEPORELLO
    What a look, etc.

    DON GIOVANNI, then LEPORELLO
    Ah!

    (The flames engulf Don Giovanni. After his
    disappearance everything returns to normal and
    the other characters enter.)

    Trotz Matti Salminens problematischer Intonation eine ausgezeichnete Aufführung: https://www.youtube.com/watch?v=Xy2Lk5ZcPlQ

    Die Titelfigur hat nicht nur Eier, wenn es um's Rammeln geht, anders als *unsere* Eliten bleibt sie auch bei der letzten Abrechnung hart und ihrer bisherigen Linie treu.

    Von der vorletzten Szene aus betrachtet darf man Don Giovanni, Repräsentant einer Schicht, die für Revolution und Demokratie verantwortlich gewesen ist, dem Satanismus zuordnen, und spätestens jetzt sollte uns dämmern, daß der alte Schinken von 1787 hundertmal brisanter und aktueller ist als alles, was seit Jahrzehnten, von Hollywood ausgehend, Hirne und Seelen vergiftet.

    THE STATUE
    Give me your hand upon it!

    DON GIOVANNI
    Here it is!

    Im Original heißt es *gib mir deine Hand als Pfand*. Das Pfand wird hinterlegt und gleich danach, debitistischen Gesetzen folgend, in die Sicherheit vollstreckt.

    Wenn Deutschland wieder mal Pech hat, wird die vom transatlantischen Mordsystem eines Tages erfolgende Vollstreckung in die von Merkel per Euro-Bürgschaften und anderer krimineller Verträge eingegangene Verpflichtung ähnliche d.h. höllische Folgen haben wie bei da Ponte und Mozart.

    Tempranillo

Wandere aus, solange es noch geht.


CoinInvest – Ihr Edelmetallhändler










495213 Postings in 57764 Threads, 956 registrierte Benutzer, 0 User online ( reg., Gaeste)

Das Gelbe Forum: Das Forum für Elliott-Wellen, Börse, Wirtschaft, Debitismus, Geld, Zins, Staat, Macht (und natürlich auch Politik und Gesellschaft - und ein wenig »alles andere«) | Altes Elliott-Wellen-Forum

Ja, auch diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahren Sie alles zum Datenschutz