Das Gelbe Forum Forum nach Zeit sortieren Forum nach letzter Antwort sortieren die 150 neuesten Beiträge
Forum-Menü | Fluchtburg autark am Meer | Goldpreis heute | Zum Tode von Jürgen Küßner | Bücher vom Kopp-Verlag
ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Vatapitta

    31.12.2018, 01:03
    (editiert von Vatapitta, 31.12.2018, 01:21)
     

    Geist über Materie: Ist unser materielles Weltbild noch haltbar?

    Moin moin,

    wenn ihr am Neujahrstag noch klar denken könnt, dann schaut euch dieses bemerkenswerte Youtube Video
    an. Der Autor (Marius Schumacher) verbindet neueste naturwissenschaftliche Erkenntnisse mit ältesten spirituellen Aussagen und besonderen Erlebnisberichten einzelner Menschen.

    Das Ganze macht einen fundierten Eindruck. Ich war geflasht von der Ansammlung von Wissen, die der junge Mann darbietet und wie er dieses Wissen strukturiert und neue Verbindungen schafft.


    Respekt!


    Wenn ihr nicht mehr so klar denken könnt, dann ist die Wissenschaft von der Gelotologie (= Wissenschaft vom Gelächter) ein hervorragender Start in das neue Jahr. Das Youtube Video ist von der unvergessenen Vera Birkenbihl. - RIP


    LG Vatapitta

    ---
    Chronisch sind die Schmerzen dann, wenn der Doktor sie nicht heilen kann. http://www.liebscher-bracht.com/

    YooBee

    31.12.2018, 01:51

    @ Vatapitta
     

    Aufgerührter Quark aus der Internet-Verblödungsblase. Aua. (oT)

    [ kein Text ]
    software-engineer

    31.12.2018, 03:49
    (editiert von software-engineer, 31.12.2018, 03:59)

    @ YooBee
     

    Das Misstrauen ist verständlich

    Immer wenn Materie und Spiritualität miteinander in Verbindung gebracht bzw. zueinander in Beziehung gesetzt werden, weigert sich unser Bewusstsein, diese Verbindung zu akzeptieren und reagiert mit verschiedenen Abwehrmechanismen. Das ist eine verständliche Reaktion, die wir auch aus der Psychoanalyse kennen.

    Vielleicht ist dieser Antagonismus auch organisch durch unsere beiden Gehirnhälften begründet, die vom Corpus callosum voneinander getrennt (bzw. durch diesen miteinander verbunden) werden.

    In einem interessanten Bezug zu dieser Hypothese steht das Hauptwerk von Julian Jaynes: "The Origin of Consciousness in the Breakdown of the Bicameral Mind" (Der Ursprung des Bewusstseins durch den Zusammenbruch der bikameralen Psyche).

    ---
    Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.

    Ashitaka

    31.12.2018, 10:11
    (editiert von Ashitaka, 31.12.2018, 10:23)

    @ software-engineer
     

    Pumpen ohne Pumpe

    Hallo software-engineer,

    > Immer wenn Materie und Spiritualität miteinander in Verbindung gebracht
    > bzw. zueinander in Beziehung gesetzt werden, weigert sich unser
    > Bewusstsein, diese Verbindung zu akzeptieren und reagiert mit verschiedenen
    > Abwehrmechanismen.

    Wir sollten uns von der Vorstellung lösen, dass Geist und Materie einen fundamentalen Gegensatz darstellen und uns vor dem Hintergrund der empirischen Forschung lieber mit dem Gedanken anfreunden, dass die Vorstellung einer Trennung nur auf unterschiedlichen und uns nur nicht zu jeder Zeit bewusst werdenden Schwingungsgraden beruht.

    Materie ist ein evolutionärer Vorgang, d.h. eine aus den höheren Schwingungsgraden begründete Auskehrung in die tieferen Schwingungsgrade (dem Materiellen). Da jede Auskehrung (Ausschwingung) ihre Amplitude hat, erzwingen die niederen Schwingungsgrade nun im Laufe der Zeit - so irrational es ist - wieder die höheren Schwingungsgrade. Vor diesem Hintergrund der sich nur ständig ändernden Schwingungsgrade gewinnt das Leben und der Tod des Menschen eine völlig neue Bedeutung.

    Wer den wissenschaftlichen Beweis akzeptiert, dass der Schwingungsimpuls in einem Embryo bereits vorhanden ist, bevor sich das Herz als Pumpe im Laufe der Zeit evolviert hat, kann vielleicht eine Vorstellung von dem wahren Dialog zwischen dem Geistigen und dem Materiellen gewinnen.

    Unser Misstrauen ist der Angst vor einer Umkehr aller unser Selbst stärkerenden Bedeutungen wegen mehr als verständlich. Im Zweifel lieber einen Schritt zurück.

    Herzlichst,

    Ashitaka

    ---
    Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
    Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
    die Welt im Innersten funktioniert.

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    31.12.2018, 11:02

    @ Ashitaka
     

    Wie definierst du Geist?

    Hinweis: Wir reden eventuell unterschiedliche Sprachen, meinen aber was ganz anderes. [[zwinker]]

    Grüße

    Ashitaka

    31.12.2018, 12:17
    (editiert von Ashitaka, 31.12.2018, 12:48)

    @ FOX-NEWS
     

    Geistigkeit

    Hallo FOX-NEWS,

    Geistigkeit ist für mich kein haltbarer Zustand, sondern das Auskehren und Zurückkehren zur nie haltbaren Balance im höchst möglichen Schwingungsmaß.

    Auf der Nullinie aller Steigungswerte entspricht das was oben ist dem was unten ist. Alles kehrt zu dieser Nullinie (Wahrheit) aus der wir ja alle begründet werden (evolvieren), aus der jedes Pulsieren seinen Anfang nimmt, zurück, um erneut auszukehren.

    Geist ist die mit höchster Schwingungsfrequenz und nach der nobelsten aller irrationalen Zahlen höchstmögliche Annäherungkurve an die Nulllinie aller Steigungswerte.

    In dieser Annäherung wird die Innenperspektive (das Bewusstsein) als ein Verhältnis der höchstmöglichen Schwingungsrade (der Innigkeit = oben wie unten sein) zu allen niederen und über die Sinne ins Verhältnis setzbaren Schwingungsgrade (der Äußerlichkeit = oben und unten als Gegensatz) begründet.

    Herzlichst,

    Ashitaka

    ---
    Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
    Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
    die Welt im Innersten funktioniert.

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    31.12.2018, 13:42

    @ Ashitaka
     

    Ich habe eine Vermutung

    Wenn man einen Umstand nicht einfach erklären kann, dann liegt es nahe, daß die Sache nicht vollständig verstanden wurde.

    > Geistigkeit ist für mich kein haltbarer Zustand, sondern das Auskehren
    > und Zurückkehren zur nie haltbaren Balance im höchst möglichen
    > Schwingungsmaß.
    >
    > Auf der Nullinie aller Steigungswerte entspricht das was oben ist dem was
    > unten ist. Alles kehrt zu dieser Nullinie (Wahrheit) aus der wir ja alle
    > begründet werden (evolvieren), aus der jedes Pulsieren seinen Anfang
    > nimmt, zurück, um erneut auszukehren.
    >
    > Geist ist die mit höchster Schwingungsfrequenz und nach der nobelsten
    > aller irrationalen Zahlen höchstmögliche Annäherungkurve an die
    > Nulllinie aller Steigungswerte.
    >
    > In dieser Annäherung wird die Innenperspektive (das Bewusstsein) als ein
    > Verhältnis der höchstmöglichen Schwingungsrade (der Innigkeit = oben wie
    > unten sein) zu allen niederen und über die Sinne ins Verhältnis setzbaren
    > Schwingungsgrade (der Äußerlichkeit = oben und unten als Gegensatz)
    > begründet.

    q.e.d.

    Grüße

    Ashitaka

    31.12.2018, 15:06
    (editiert von Ashitaka, 31.12.2018, 15:21)

    @ FOX-NEWS
     

    Lebe in der Vermutung

    Hallo FOX-NEWS,

    > Wenn man einen Umstand nicht einfach erklären kann, dann liegt es nahe,
    > daß die Sache nicht vollständig verstanden wurde.

    Ja, das war zu hoch. Lieber einen Schritt zurück. Hab vergessen dass ich dir antworte. Das nächste mal steht der pseudointellektuelle Einfachheitsanspruch auf eine Definitionsfrage des Irrationalsten dieser Welt wieder an erster Stelle.

    Herzlichst,

    Ashitaka

    ---
    Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
    Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
    die Welt im Innersten funktioniert.

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    31.12.2018, 16:40

    @ Ashitaka
     

    Jetzt verstehe ich

    > Hallo FOX-NEWS,
    >
    > > Wenn man einen Umstand nicht einfach erklären kann, dann liegt es
    > nahe,
    > > daß die Sache nicht vollständig verstanden wurde.
    >
    > Ja, das war zu hoch. Lieber einen Schritt zurück. Hab vergessen dass ich
    > dir antworte. Das nächste mal steht der pseudointellektuelle
    > Einfachheitsanspruch auf eine Definitionsfrage des Irrationalsten dieser
    > Welt wieder an erster Stelle.

    Es handelt sich also um etwas irrationales ... ich korrigiere, das IRRATIONALSTE dieser Welt. Was könnte man da mit Ratio, im Sinne von Verstehen, auch ausrichten. Mein Fehler. [[freude]]

    Grüße

    Ashitaka

    01.01.2019, 09:12
    (editiert von Ashitaka, 01.01.2019, 09:17)

    @ FOX-NEWS
     

    Entgegen deiner Simplifizierungssehnsucht

    Hallo FOX-NEWS,

    > Es handelt sich also um etwas irrationales ... ich korrigiere, das
    > IRRATIONALSTE dieser Welt. Was könnte man da mit Ratio, im Sinne von
    > Verstehen, auch ausrichten. Mein Fehler. [[freude]]

    Niemand kann aus der Vorstellung (dem Rationalen) mittels einer Vorstellung auf den Geist (das Irrationale) aufblicken. Das kannst du ohne eine bisher wirkliche Antwort deinerseits weiterhin gerne als Fehler oder im Gegensatz als eine verneinende Lächerlichkeit verpacken, aber es bleibt die Wahrheit, auch wenn du an keine solche glaubst.

    Da wir wissen, dass alles in der Welt auf dem Prinzip der Schwingung basiert und Materie somit nur eine Frage des Schwingungsgrades ist, wissen wir aber, dass der die Raumzeit und damit alle dreidimensionalen Erscheingungen begründende Geist kein uns und die Welt umfassendes Gefäß sein kann, sondern eine die Schwingung ermöglichende Nullinie ohne Anfang und Ende, ohne oben und unten, ohne Innen und Außen sein muss, um die alles schwingt, von höchsten Schwingungsgraden bis zu den geringsten Schwingungsgraden auskehrt und wieder in sich zurück findet. Die Fassbarkeit mit dem Verstand fängt genau hier an und hört zugleich auch schon wieder auf.

    Ist das nicht wundervoll?

    Wie definierst du Geist? Kann ich da eigentlich eine nicht in die Simplifizierung abdriftende Antwort nach deinem bisherigen Tratsch erwarten?

    Herzlichst,

    Ashitaka

    ---
    Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
    Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
    die Welt im Innersten funktioniert.

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    01.01.2019, 10:54

    @ Ashitaka
     

    Ich würde es nicht Geist, sondern Natur der Dinge nennen

    So wie wir die Raumkrümmung durch Schwerkraft (Ist die Raumkrümmung die Schwerkraft?) nicht sehen können, können wir viele andere Dinge nicht sehen, ev. nicht mal messen. Im Mittelalter glaubten sie an Urzeugung, mein Biolehrer beim Informationstransfer aus der DNA an göttliches Wirken (hat der wirkich gesagt [[sauer]]). Es wird sicher Dinge geben, die menschliche Hirne aufgrund ihrer Beschränktheit nicht zu begreifen in der Lage sind. Vielleicht brauchen wir harte KI als Hirnprothesen?

    Grüße

    Ashitaka

    01.01.2019, 14:49

    @ FOX-NEWS
     

    Antwort

    Hallo FOX-NEWS,

    > So wie wir die Raumkrümmung durch Schwerkraft (Ist die Raumkrümmung die
    > Schwerkraft?) nicht sehen können, können wir viele andere Dinge nicht
    > sehen, ev. nicht mal messen.

    Was wenn die Raumkrümmung ein überwindbarer Zirkelschluss unseres Vorstellungsvermögens ist. Es wird angenommen, dass eine innere Krümmung ohne äußere Krümmung derselben Dimension möglich sei. Dabei wird jedoch die Tatsache übersehen, dass wir uns die Raumkrümmung nur aus einer simulierten, äußeren Perspektive derselben Dimension vorstellen können und damit einer äußeren Krümmung nicht entkommen können. Womit das Außen derselben Dimension nicht ausradiert werden kann. Wie erklärt sich das Außen?

    Was, wenn es außerhalb unserer Vorstellung gar kein Außen und damit die Möglichkeit einer Krümmung des Raumes gibt, wenn der Raum von jedem Punkt bzw. einem in den Raum blickenden Bewusstsein in sich selbst zurück läuft und damit genauso transzendent ist (bitte nicht mit einer beliebigen Veränderbarkeit des Raumes verwechseln), wie deine Gedankenwelt?

    > Im Mittelalter glaubten sie an Urzeugung, mein
    > Biolehrer beim Informationstransfer aus der DNA an göttliches Wirken (hat
    > der wirkich gesagt [[sauer]]). Es wird sicher Dinge geben, die menschliche
    > Hirne aufgrund ihrer Beschränktheit nicht zu begreifen in der Lage sind.
    > Vielleicht brauchen wir harte KI als Hirnprothesen?

    Die KI markiert einen von vielen Umkehrpunkten der Evolution, täuscht durch die kommunikative Simulation einer uns gegenüber aufwartenden Innenperspektive (eines Bewusstseins und Verstandes) darüber hinweg, dass es sich um das exakte Gegenteil von Intelligenz, um Nichtvorstellbarkeit eines Nichtbewusstseins, handelt.

    Über das künstliche Bewusstsein (das Nichtbewusstsein) werden wir nie hinaus kommen und dennoch so tun, als hätten wir es geschafft (Trugbild -> Simulakrum).

    Schon in ein paar Jahren wird es für uns Menschen egal sein, ob wir uns mit einer KI (Google etc.) oder einer I unterhalten. Das passiert nun rasend. Spätestens dann besorgt sich Phoenix5 hoffentlich weitere Baudrilliard-Bücher und wird merken, dass den Menschen heute wie vor vielen Jahrtausenden bewusst werdbare Imitationen und Fiktionen (Baustile, Hexen), etwas völlig anderes sind, als eine nicht mehr bewusst werdbar könnende Verschmelzung der Realität zur Simulation und umgekehrt. Dann wird er seine Kritik hoffentlich überdenken. Aber das ist ein anderes Thema, hat hier eigentlich nichts zu suchen.

    Herzlichst,

    Ashitaka

    ---
    Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
    Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
    die Welt im Innersten funktioniert.

    Ostfriese

    01.01.2019, 17:46
    (editiert von Ostfriese, 01.01.2019, 17:52)

    @ Ashitaka
     

    Hans-Peter Dürr: … dass "Die Wissenschaft übergewechselt ist, in diejenigen, die faseln."

    Hallo Ashitaka,

    im Zusammenhang mit
    >
    > Die KI markiert einen von vielen Umkehrpunkten der Evolution, täuscht
    > durch die kommunikative Simulation einer uns gegenüber aufwartenden
    > Innenperspektive (eines Bewusstseins und Verstandes) darüber hinweg, dass
    > es sich um das exakte Gegenteil von Intelligenz, um Nichtvorstellbarkeit
    > eines Nichtbewusstseins, handelt.
    >
    möchte ich Hans-Peter Dürr noch einmal zitieren:

    "Wenn ich mir also vorstelle, dass ich während meines diesseitigen Lebens nicht nur meine eigene kleine Festplatte beschrieben habe, sondern immer auch etwas in diesen geistigen Quantenfeldern abgespeichert habe, gewissermaßen im großen Internet der Wirklichkeit, dann geht dies ja mit meinem körperlichen Tod nicht verloren. In jedem Gespräch, das ich mit Menschen führe, werde ich zugleich Teil eines größeren geistigen Ganzen."

    Die Quantenrevolution zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwang die Physik, den Beobachter zu respektieren und in die Experimente mit deren Deutungen einzubeziehen. In den wenigen Jahre des 21. Jahrhunderts gelangt die Physik bereits zu der Erkenntnis, dass die Intelligenz offenbar selbst eine grundlegende Eigenschaft aller Materie ist.

    Es ist anzunehmen, dass eine permanente Wechselwirkung zwischen den Quanten der Außenwelt und denen unseres Körpers stattfindet – wir sind aktiv und untrennbar in die Kommunikation des Universums eingebunden.

    Zitat:

    "Dank der Forschungsarbeit im Bereich Körper-Geist konnte inzwischen gezeigt werden, dass der Geist nicht-lokal ist. Er ist weder auf das Hirn noch auf den Körper begrenzt; er dehnt sich aus und kann als ein nicht-lokales, überall und jederzeit existierendes Informationsfeld beschrieben werden."

    Quantologie: Wie die Quantenphysik unser Weltbild verändert.

    Genauso
    >
    > Über das künstliche Bewusstsein (das Nichtbewusstsein) werden wir nie
    > hinaus kommen und dennoch so tun, als hätten wir es geschafft (Trugbild →
    > Simulakrum).
    >
    ist es.

    Wir sind die perfekten Simulationskünstler.

    Gruß – Ostfriese

    Silke

    02.01.2019, 14:23

    @ Ostfriese
     

    Die Außenwelt und unser Körper sind nicht getrennt...

    Lieber Johann,

    immer wieder bereichernde Postings, die leider viel zu rar geworden sind, besonders im Zusammenspiel mit @Ashitaka.[[top]]

    > > Die KI markiert einen von vielen Umkehrpunkten der Evolution, täuscht
    > > durch die kommunikative Simulation einer uns gegenüber aufwartenden
    > > Innenperspektive (eines Bewusstseins und Verstandes) darüber hinweg,
    > dass
    > > es sich um das exakte Gegenteil von Intelligenz, um
    > Nichtvorstellbarkeit
    > > eines Nichtbewusstseins, handelt.

    Das ist ja sehr fein beschrieben im Tal der wahnsinnigen und ahnungslosen Blinzler.

    > möchte ich Hans-Peter Dürr noch einmal zitieren:
    >
    > "Wenn ich mir also vorstelle, dass ich während meines diesseitigen Lebens
    > nicht nur meine eigene kleine Festplatte beschrieben habe, sondern immer
    > auch etwas in diesen geistigen Quantenfeldern abgespeichert habe,
    > gewissermaßen im großen Internet der Wirklichkeit, dann geht dies ja mit
    > meinem körperlichen Tod nicht verloren. In jedem Gespräch, das ich mit
    > Menschen führe, werde ich zugleich Teil eines größeren geistigen
    > Ganzen."

    Es gibt keine "eigene" und keine "Festplatte", hochgeschätzter Herr Dürr.
    Conways "Life" lebt ja gerade nicht durch die Speicherung (dann ist die Wirkung verwirkt, das Potential verbraucht, das geistige materialisiert - der Mord der Millionen Möglichkeiten geschehen)

    > Die Quantenrevolution zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwang die Physik, den
    > Beobachter zu respektieren und in die Experimente mit deren Deutungen
    > einzubeziehen. In den wenigen Jahre des 21. Jahrhunderts gelangt die Physik
    > bereits zu der Erkenntnis, dass die Intelligenz offenbar selbst eine
    > grundlegende Eigenschaft aller Materie ist.

    Hervorragend.

    > Es ist anzunehmen, dass eine permanente Wechselwirkung zwischen den
    > Quanten der Außenwelt und denen unseres Körpers stattfindet – wir sind
    > aktiv und untrennbar in die Kommunikation des Universums eingebunden.

    NA ja, wir sind das Universum...

    > Zitat:
    >
    > "Dank der Forschungsarbeit im Bereich Körper-Geist konnte inzwischen
    > gezeigt werden, dass der Geist nicht-lokal ist. Er ist weder auf das Hirn
    > noch auf den Körper begrenzt; er dehnt sich aus und kann als ein
    > nicht-lokales, überall und jederzeit existierendes Informationsfeld
    > beschrieben werden."
    >
    > Quantologie: Wie die Quantenphysik unser Weltbild verändert.

    "Ein Gedanke ist wie ein Virus, resistent, hochansteckend und die kleinste Saat eines Gedanken kann wachsen. Er kann dich aufbauen oder zerstören."
    Inception

    > Genauso
    > >
    > > Über das künstliche Bewusstsein (das Nichtbewusstsein) werden wir nie
    > > hinaus kommen und dennoch so tun, als hätten wir es geschafft (Trugbild
    > →
    > > Simulakrum).
    > >
    > ist es.
    >
    > Wir sind die perfekten Simulationskünstler.

    Yepp[[top]]

    Liebe Grüße
    in der Hoffnung auf mehr
    Silke

    ---
    "Es ist zu spät, das war es schon immer, und das wird es immer sein.“
    Watchmen – Die Wächter
    https://www.youtube.com/watch?v=z3EQqjn-ELs
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729

    Silke

    05.01.2019, 06:30

    @ Ashitaka
     

    Zum Stichwort Baudrillard schöne Grüße von @Zara :-)

    Deine Texte, lieber Ashitaka,
    sind und bleiben immer wieder ein Gewinn, besonders in Verbindung mit den Entgegnungen von Johann, und wenn sich andere Foristen ernsthaft darauf einlassen.

    Beste Kampfesgrüße von @Zara aus dem Debitismus-Forum...
    Vielleicht könntest du noch einmal eine Konversation starten?[[top]]

    > Schon in ein paar Jahren wird es für uns Menschen egal sein, ob wir uns
    > mit einer KI (Google etc.) oder einer I unterhalten. Das passiert nun
    > rasend. Spätestens dann besorgt sich Phoenix5 hoffentlich weitere
    > Baudrilliard-Bücher und wird merken, dass den Menschen heute wie vor
    > vielen Jahrtausenden bewusst werdbare Imitationen und Fiktionen (Baustile,
    > Hexen), etwas völlig anderes sind, als eine nicht mehr bewusst werdbar
    > könnende Verschmelzung der Realität zur Simulation und umgekehrt. Dann
    > wird er seine Kritik hoffentlich überdenken. Aber das ist ein anderes
    > Thema, hat hier eigentlich nichts zu suchen.

    "Auch ein Ashitaka weiss nicht, dass er nicht weiss, was er nicht weiss. Es ist ihm beispielsweise nicht bewusst, dass Baudrilliard-Bücher Fiktion sind. Es gibt keine Baudrilliard-Bücher, auch wenn er sie immer wieder so nennt. Vielleicht könnten u/Silke_vom_DGF oder der u/Westfriese dem Ashi diesbezüglich einen schönen Gruss vom Zara ausrichten."
    https://www.reddit.com/r/Debitismus_Forum/comments/abvhmg/liebe_silke_na_das_f%C3%A4ngt_ja_gut_an_im_neuen_jahr/

    Dem Wunsch entspreche ich gern in der Hoffnung auf die eine oder andere weitere Perle.
    Vielleicht könnte man gemeinsam mit @Phoenix5 noch einmal zum Thema diskutieren, der sich mit unserer Begeisterung nicht identifizieren kann, sich aber eine gewohnt sehr große Mühe bei seiner Rezession gemacht hat, der man aus Höflichkeit aber auch Interesse erwidern sollte.
    "Immer wieder blitzen geniale Gedanken auf und man will am liebsten schreien „Ja! Da bohr dich jetzt rein!“[[top]]

    Ganz liebe Grüße
    Silke

    PS. magst du noch ein paar Worte zu deinen Posting neulich und kürzlich schreiben? Das war ja ein spannender Versuch.
    Das interessiert @Zara bestimmt auch brennend.

    ---
    "Es ist zu spät, das war es schon immer, und das wird es immer sein.“
    Watchmen – Die Wächter
    https://www.youtube.com/watch?v=z3EQqjn-ELs
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729

    Ostfriese

    05.01.2019, 16:25

    @ Silke
     

    Roland Barthes: studium, choc und punctum

    Liebe Silke,

    die Unzufriedenheit und die Desorientierung sind allseits greifbar, wie der Beitrag von @Ulrich Remmlinger zeigt. Ich möchte meine dortigen Ausführungen, die im DGF schon länger bekannt sind, an dieser Stelle ein letztes Mal vollständig einbringen.

    Roland Barthes hat in seinem Buch 'Die helle Kammer' im Zusammenhang mit Betrachtungen über die Photographie und Malerei die Begriffe 'studium' und vor allem 'punctum' und 'choc', deren Bedeutungen vor mehr als einem halben Jahrhundert in meinem Kunstunterricht thematisiert wurden, eingeführt. Das Werk von Marcel Duchamps wurde schon damals ausführlich besprochen.

    – Barthel verdeutlicht den Begriff 'studium': "Wenn William Klein den '1. Mai 1959 in Moskau' photographiert, zeigt er mir, wie die Russen sich kleiden, … ich registriere die mächtige Mütze eines Jungen, die Krawatte eines anderen, das Kopftuch der Alten, den Haarschnitt eines Jugendlichen, und so weiter." Das Bild ist also eine reine Zustandsbeschreibung.

    – Ein 'punctum' – ein 'choc' – befindet sich in dem Gemälde 'Holzsammler im Schnee' – eine in kalte Farben getauchte Winterlandschaft von Vincent van Gogh. Wir sehen die Dynamik an ihren Beinen, an ihren gesenkten Blicken auf den schneebedeckten Boden, die dort Festigkeit für die Füße suchen und an dem angedeuteten Trichter, der durch die waagerechte Linie in der Bildmitte und der angedeuteten schrägen Geraden der Sträucher links unten und der Richtung der Reisigbündel oben ansatzweise gebildet wird. Der Blick wird durch das 'chocartige' Auftreten der untergehenden, letzte Wärme spendenden, Abendsonne als 'punctum' in das Bild wieder zurückgeholt.

    Ohne die rote Abendsonne wäre das Bild nur ein 'studium' von Holzsammlern in einer Winterlandschaft. Sie ist ein plötzliches Ereignis, das "bedeutet [auch]: Stich, kleines Loch, kleiner Fleck, kleiner Schnitt – und Wurf der Würfel. Das 'punctum' einer Photographie, das ist jenes Zufällige an ihr, das mich 'besticht' (mich aber auch verwundet, trifft)." Das 'punctum' verändert also die Deutung des Gemäldes – hin zu einem Meisterwerk.

    "Es ist ja ganz nett, wenn Sie so einen Artikel im Manager-Magazin veröffentlichen durften, aber warum schwenken Chefredakteur, Unternehmensleitungen und Wissenschaft nicht auf Ihre Linie ein?"

    Die Finanzkrise ab 2007 mit ihren nachfolgenden Entwicklungen war in der allgemeinen Wahrnehmung ein kollektiver ökonomischer 'choc'. In Ermangelung eines individuellen intellektuellen 'punctums' konnten die Chefredaktionen, Unternehmensleitungen und Wissenschaften ihre bisherigen ökonomischen Deutungsversuche, die ja nur 'studien' waren, nicht überzeugend revidieren – sie sind alle ihren überlieferten Paradigmen verhaftet geblieben. Im Sinne des berühmten Zitates: "Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh." von Henry Ford wissen die Machthalter, dass neue Denkansätze ihnen die Macht nehmen können.

    Der 'choc' ist im Leben aller Menschen erst einmal etwas sehr Bedrohliches und erzeugt Angst. Die Angst rührt vielleicht auch daher, dass wir im Gefängnis der überkommenen Verschriftung und der Zeichen sitzen, dessen Mauern wir meinen, nicht überwinden zu können. Jeder simuliert sich die Wirklichkeit mit den Worten seiner Texte zu seiner eigenen wahrgenommenen individuellen und subjektiven Realität, deren Deutung sich psychologisch nur nach einem selbst erlebten Riss – einem 'punctum' und 'choc' – verändern lässt und nicht durch reines Räsonieren. Es dauert gegebenenfalls sehr lange, bis es 'Klick' macht, dessen Ausgangspunkt eben immer individuell ist, für grundlegend neue Denkansätze – jeder hat sich mithin selber zu mühen und zu finden.

    Mit den nötigen Abänderungen gelten meine Ausführungen auch für die Simulationsmoderne von Jean Baudrillard, den – in den Worten von @Ashitaka – 'von den Fassungslosen' so verhasste.

    Weder in seinem Heimatland Frankreich und erst recht nicht in Deutschland findet Baudrillard eine durchgreifende Anerkennung, wie Samuel Strehle in 'Zur Aktualität von Jean Baudrillard' ausführt. Das ist vielleicht im Hinblick auf meine obigen Betrachtungen auch verständlich.

    Samuel Strehle schreibt auf S.26: "Mit Abstand die stärkste Resonanz ruft Baudrillard im englischsprachigen Raum hervor, besonders in den USA und in Kanada, aber auch in Großbritannien und Australien. Hier ist er als bedeutender Vertreter der French Theory bzw. des Poststrukturalismus neben Denkern wie Foucault, Derrida oder Deleuze weitgehend anerkannt und etabliert."

    Es ist natürlich verständlich, dass ein International Journal of Baudrillard Studies nur dort erscheint und die Konferenz 'Applied Baudrillard' Conference (Oxford, 2018) erst recht nur in Großbritannien stattfinden kann.

    Baudrillard: "Frankreich ist nur ein Land, Amerika ist ein Modell."
    >
    > "Immer wieder blitzen geniale Gedanken auf und man will am liebsten
    > schreien „Ja! Da bohr dich jetzt rein!“[[top]]
    >
    Warum muss Baudrillard da 'reinbohren'? Nein, @Phoenix5 muss selber weiterdenken! Gemäß der Logik der Quantenmechanik ist nicht jeder nur ein isolierter Teil des Ganzen, sondern jeder ist an der Schöpfung dieser Welt als ein Gesamtkunstwerk beteiligt – jeder setzt sich auf’s Spiel. Es geht um das 'Sich öffnen'. Wer wagt schon, sein bisheriges Denken zu überwinden und sich für neue Deutungen zu öffnen. Wie @Ashitaka ja hervorhebt, sind auch hier und drüben auf dem Reddit-Außenposten (und auch bei Stelter) genug Denker unterwegs, die 'ungeöffnet' längst woanders sind, alles in Frage stellen, was wir öffentlich immer noch als unzureichende Vorstellung verteidigen.

    "Falscher als falsch, das bleibt mir von Jean Baudrillard ewig im Ohr, kann das Festhalten an einer Erkenntnis nicht sein. Unsere Hinterfragung hingegen kann niemals falsch sein."

    Baudrillard ging es zunehmend um die Überwindung der Orgien der Kommunikation, der Dialektik, des Subjektes. Hin zu 'Illudere - Uns auf's Spiel setzen lernen!' – gegen die Entzauberung des Lebens:

    "Das mag ich, dass erinnert mich an mich selbst, an meine Kinder, an die Augenblicke meines Lebens, an die ich mich gerne zurück erinnere und die ich gegenwärtig wieder in großen Zügen genießen darf."

    Und nur darum geht es!

    Gruß – Ostfriese

    Silke

    06.01.2019, 09:48
    (editiert von Silke, 06.01.2019, 10:46)

    @ Ostfriese
     

    "Das Reale wird durch Zeichen des Realen ersetzt."

    Vielen Dank, lieber Ostfriese,

    ich habe neulich wieder in "Reif werden zum Tod" von Elisabeth Kübler-Ross gelesen und war diesmal von ihrer Auffassung berührt, dass ich für diese Welt verantwortlich bin "Der Tod ist die letzte Stufe der Reife in diesem Leben".
    Wenn ich also Überzeugungen habe, von denen ich mir verspreche, die Welt auch nur ein wenig besser machen zu können, dann muss ich sie genau so in die Welt tragen wie andere Menschen mit ihrem Sendungsbewusstsein auch.

    Wenn sich da vieles wiederholt wie manche beklagen so bleibt das trotzdem notwendig.
    Für mich wird es mit jedem geschriebenen Text klarer weil ich doch immer wieder auch noch einmal selbst zum Nachlesen gezwungen bin und für andere Menschen erhöhen sich die Chancen, an meine Denkinhalten anknüpfen zu können und ihre eigene Weltsicht zu erweitern, wenn sie sich halt nicht dauernd angegriffen fühlen würden.

    > die Unzufriedenheit und die Desorientierung sind allseits greifbar, wie
    > der Beitrag von
    > @Ulrich
    > Remmlinger zeigt.

    Das ist richtig, aber ich frage mich mittlerweile, ob das jemals anders war.
    Eine "revolutionäre Situation sehe ich ja nun nicht gerade.

    > Ich möchte meine dortigen
    > Ausführungen,
    > die im DGF schon länger bekannt sind, an dieser Stelle ein letztes Mal
    > vollständig einbringen.

    Das kann man aber nicht oft genug einbringen.

    > Roland Barthes hat in seinem Buch 'Die helle Kammer' im Zusammenhang mit
    > Betrachtungen über die Photographie und Malerei die Begriffe 'studium' und
    > vor allem 'punctum' und 'choc', deren Bedeutungen vor mehr als einem halben
    > Jahrhundert in meinem Kunstunterricht thematisiert wurden, eingeführt. Das
    > Werk von Marcel Duchamps wurde schon damals ausführlich besprochen.
    >
    > – Barthel verdeutlicht den Begriff 'studium': "Wenn William Klein den
    > > ">'1. Mai 1959 in Moskau' photographiert, zeigt er mir, wie die
    > Russen sich kleiden, … ich registriere die mächtige Mütze eines Jungen,
    > die Krawatte eines anderen, das Kopftuch der Alten, den Haarschnitt eines
    > Jugendlichen, und so weiter." Das Bild ist also eine reine
    > Zustandsbeschreibung.

    Für solche Empfindungen brauche ich einen ganz persönlichen Zugang, eine geeignete Mustererkennung, eine Befähigung zum Mitschwingen wie auch in der Musik oder der Mathematik.
    Wenn jemand hier z.B einen seiner musikalischen Favoriten verlinkt wie neulich das Schneiderlein ist die Befähigung zum Nachempfinden sehr von den Befindlichkeiten und Befähigungen, vom Vermögen und der aktuellen Verfassung des Gegenüber abhängig.
    Das ist der Nachteil am Austausch über soziale Medien. Der größte Teil der Kommunikation wie Gestik, Mimik, Begleitumstände usw. wird nicht transportiert, obwohl wir als soziale Wesen so sehr darauf angewiesen sind um richtig zu interpretieren - darum wahrscheinlich auch die vielen Missverständnisse und die teils unnötige Aggressivität.

    > – Ein 'punctum' – ein 'choc' – befindet sich in dem Gemälde
    > > ">'Holzsammler im Schnee' – eine in kalte Farben getauchte
    > Winterlandschaft von Vincent van Gogh. Wir sehen die Dynamik an ihren
    > Beinen, an ihren gesenkten Blicken auf den schneebedeckten Boden, die dort
    > Festigkeit für die Füße suchen und an dem angedeuteten Trichter, der
    > durch die waagerechte Linie in der Bildmitte und der angedeuteten schrägen
    > Geraden der Sträucher links unten und der Richtung der Reisigbündel oben
    > ansatzweise gebildet wird. Der Blick wird durch das 'chocartige' Auftreten
    > der untergehenden, letzte Wärme spendenden, Abendsonne als 'punctum' in
    > das Bild wieder zurückgeholt.
    >
    > Ohne die rote Abendsonne wäre das Bild nur ein 'studium' von Holzsammlern
    > in einer Winterlandschaft. Sie ist ein plötzliches Ereignis, das "bedeutet
    > [auch]: Stich, kleines Loch, kleiner Fleck, kleiner Schnitt – und Wurf
    > der Würfel. Das 'punctum' einer Photographie, das ist jenes Zufällige an
    > ihr, das mich 'besticht' (mich aber auch verwundet, trifft)." Das 'punctum'
    > verändert also die Deutung des Gemäldes – hin zu einem Meisterwerk.

    Eine schöne Darstellung.
    Wer sich aber gerade an einem Botticelli oder Vermeer ergötzt hat wird sich möglicherweise denken, "Na dem fehlt aber auch mehr als ein Ohr".
    Böse Zungen behaupten ja, auch Picasso hat es nur für das Geld getan, was man ja nun bei dem ewig klammen und von seinem Bruder ausgehaltenen van Gogh eher nicht behaupten kann.

    > "Es ist ja ganz nett, wenn Sie so einen Artikel im Manager-Magazin
    > veröffentlichen durften, aber warum schwenken Chefredakteur,
    > Unternehmensleitungen und Wissenschaft nicht auf Ihre Linie ein?"
    >
    > Die Finanzkrise ab 2007 mit ihren nachfolgenden Entwicklungen war in der
    > allgemeinen Wahrnehmung ein kollektiver ökonomischer 'choc'. In
    > Ermangelung eines individuellen intellektuellen 'punctums' konnten die
    > Chefredaktionen, Unternehmensleitungen und Wissenschaften ihre bisherigen
    > ökonomischen Deutungsversuche, die ja nur 'studien' waren, nicht
    > überzeugend revidieren – sie sind alle ihren überlieferten Paradigmen
    > verhaftet geblieben. Im Sinne des berühmten Zitates: "Würden die Menschen
    > das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen
    > früh." von Henry Ford wissen die Machthalter, dass neue Denkansätze ihnen
    > die Macht nehmen können.

    Ganz genau. Aber auch Ohnmächtige ahnen und fühlen das.

    > Der 'choc' ist im Leben aller Menschen erst einmal etwas sehr Bedrohliches
    > und erzeugt Angst. Die Angst rührt vielleicht auch daher, dass wir im
    > Gefängnis der überkommenen Verschriftung und der Zeichen sitzen, dessen
    > Mauern wir meinen, nicht überwinden zu können.

    Ein Gefängnis bietet aber auch Schutz, Struktur und Versorgung sowie stabile Beanspruchungen, wenn man sich einmal reingefunden hat. Am Ende fällt es den Insassen immer schwerer, außerhalb des Gefängnis zu leben.

    > Jeder simuliert sich die
    > Wirklichkeit mit den Worten seiner Texte zu seiner eigenen wahrgenommenen
    > individuellen und subjektiven Realität, deren Deutung sich psychologisch
    > nur nach einem selbst erlebten Riss – einem 'punctum' und 'choc' –
    > verändern lässt und nicht durch reines Räsonieren.

    Das ist der Punkt, und das möchte ich auch am Gegenüber besser hinnehmen.
    Jeder befindet sich an einer anderen Bushaltestelle an der man ihn abholen kann - aber eben nur genau an dieser wenn er noch nicht so weit, oder schon zu weit ist.

    > Es dauert
    > gegebenenfalls sehr lange, bis es 'Klick' macht, dessen Ausgangspunkt eben
    > immer individuell ist, für grundlegend neue Denkansätze – jeder hat
    > sich mithin selber zu mühen und zu finden.

    Auch sehr wichtig. Wem die Welt nicht passt der kann sie für sich ändern.

    > Mit den nötigen Abänderungen gelten meine Ausführungen auch für die
    > Simulationsmoderne von Jean Baudrillard, den – in den Worten von
    > @Ashitaka – '> ">von den Fassungslosen' so verhasste.
    >
    > Weder in seinem Heimatland Frankreich und erst recht nicht in Deutschland
    > findet Baudrillard eine durchgreifende Anerkennung, wie Samuel Strehle in
    > 'Zur Aktualität von Jean Baudrillard' ausführt. Das ist vielleicht im
    > Hinblick auf meine obigen Betrachtungen auch verständlich.
    >
    > Samuel
    > Strehle schreibt auf S.26: "Mit Abstand die stärkste Resonanz ruft
    > Baudrillard im englischsprachigen Raum hervor, besonders in den USA und in
    > Kanada, aber auch in Großbritannien und Australien. Hier ist er als
    > bedeutender Vertreter der French Theory bzw. des Poststrukturalismus
    > neben Denkern wie Foucault, Derrida oder Deleuze weitgehend anerkannt und
    > etabliert."
    >
    > Es ist natürlich verständlich, dass ein
    > International Journal
    > of Baudrillard Studies nur dort erscheint und die Konferenz
    > 'Applied
    > Baudrillard' Conference (Oxford, 2018) erst recht nur in
    > Großbritannien stattfinden kann.
    >
    > > ">Baudrillard: "Frankreich ist nur ein Land, Amerika ist ein
    > Modell."
    > >
    > > "Immer wieder blitzen geniale Gedanken auf und man will am liebsten
    > > schreien „Ja! Da bohr dich jetzt rein!“[[top]]
    > >
    > Warum muss Baudrillard da 'reinbohren'? Nein, @Phoenix5 muss selber
    > weiterdenken! Gemäß der Logik der Quantenmechanik ist nicht jeder nur ein
    > isolierter Teil des Ganzen, sondern jeder ist an der Schöpfung dieser Welt
    > als ein Gesamtkunstwerk beteiligt – jeder setzt sich auf’s Spiel. Es
    > geht um das 'Sich öffnen'. Wer wagt schon, sein bisheriges Denken zu
    > überwinden und sich für neue Deutungen zu öffnen. Wie @Ashitaka ja
    > hervorhebt, sind auch hier und drüben auf dem Reddit-Außenposten (und
    > auch bei Stelter) genug Denker unterwegs, die 'ungeöffnet' längst
    > woanders sind, alles in Frage stellen, was wir öffentlich immer noch als
    > unzureichende Vorstellung verteidigen.
    >
    > "Falscher als falsch, das bleibt mir von Jean Baudrillard ewig im Ohr,
    > kann das Festhalten an einer Erkenntnis nicht sein. Unsere Hinterfragung
    > hingegen kann niemals falsch sein."
    >
    > Baudrillard ging es zunehmend um die Überwindung der Orgien der
    > Kommunikation, der Dialektik, des Subjektes. Hin zu 'Illudere - Uns auf's
    > Spiel setzen lernen!' – gegen die
    > Entzauberung
    > des Lebens:
    >
    > "Das mag ich, dass erinnert mich an mich selbst, an meine Kinder, an die
    > Augenblicke meines Lebens, an die ich mich gerne zurück erinnere und die
    > ich gegenwärtig wieder in großen Zügen genießen darf."
    >
    > Und nur darum geht es!

    Eine sehr gelungene Darstellung.
    Baudrillar wird wie auch Paul C.Martin in meinem ganzen sozialen Umfeld abgelehnt.
    Also bin ich nicht sehr verwundert über @Phoenix5 seine Rezension (Rezession war ein Freudscher Versprecher).
    Letztlich muss jeder für sich selbst suchen und finden.
    Dabei können wir hier und in dependenten Foren (das DGF ist und bleibt imho. der Hort der Kernkompetenz) uns aber trotzdem mit unseren sehr unterschiedlichen Schätzen gegenseitig helfen

    Ganz liebe Grüße
    Silke

    ---
    "Es ist zu spät, das war es schon immer, und das wird es immer sein.“
    Watchmen – Die Wächter
    https://www.youtube.com/watch?v=z3EQqjn-ELs
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729

    Ashitaka

    09.01.2019, 23:14

    @ Silke
     

    Nichtmitschwingenkönnen

    Liebe Silke,

    > Beste Kampfesgrüße von @Zara aus dem Debitismus-Forum...

    Herzliche Grüße zurück. Die Diskussion setzt sich von selbst fort, sobald es an der Zeit ist.

    > PS. magst du noch ein paar Worte zu deinen Posting
    > neulich
    > und
    > kürzlich
    > schreiben? Das war ja ein spannender Versuch.
    > Das interessiert @Zara bestimmt auch brennend.

    Ich ließ mich, wie ich bereits Johann erklärte, durch eine oberflächliche Wellenerwartung (Zählung) blenden, statt mit dem Kopf unter Wasser zu bleiben und mir der exponentiellen Zunahme der Krümmungsintensität aller kürzer werdenden Auslenkungs- bzw. Ausdehnungsfolgen (EMAs), sowie der exponentiell abnehmenden Krümmungsintensität aller länger werdenden Auslenkungs- bzw. Ausdehnungsfolgen bewusst zu werden.

    Stell dir vor, ein EMA 233 verläuft mit negativem Divergenzpotential unterhalb eines EMA 377. Nun stell dir vor, ein EMA 144 verläuft ebenfalls mit negativem Divergenzpotential unterhalb des EMA 233.

    Ein unterhalb des EMA 144 mit positiver Konvergenz verlaufenden EMA 89 wird damit, ohne dass es einer Ursache bedarf (ohne bewirkendes Ereignis wie z.B. der Verkündung mieser Quartalszahlen) alles positive Konvergenzpotential bzw. alles im Augenblick eines EMA 144 Durchbruchs verliehene positive Divergenzpotential entzogen.

    Was bedeutet es für das Krümmungspotential aller kürzer werdenden EMAs, bis hin zum eigentlichen Preis (dem EMA 1), wenn dem EMA 89 durch die Längeren EMAs kein positives Divergenzpotential mehr verliehen wird?

    Es ist so unendlich schwer, sich ausschließlich auf die Potentiale der Gegenwart zu konzentrieren und seine Erwartung unabhängig von allen Ereignissen nur aus dieser zu begründen.

    Herzlichst,

    Ashitaka

    ---
    Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
    Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
    die Welt im Innersten funktioniert.

    Silke

    10.01.2019, 00:00

    @ Ashitaka
     

    Danke. Bei Erkenntnisprozessen stehe ja vor allem ich mit meiner Vorgeschichte mir im Weg. :-) (oT)

    [ kein Text ]
    Mephistopheles

    Datschiburg,
    10.01.2019, 10:13

    @ Ashitaka
     

    Die Biologie als Antreiber der Wellen

    > Ich ließ mich, wie ich bereits Johann erklärte, durch eine
    > oberflächliche Wellenerwartung (Zählung) blenden, statt mit dem Kopf
    > unter Wasser zu bleiben und mir der exponentiellen Zunahme der
    > Krümmungsintensität aller kürzer werdenden Auslenkungs- bzw.
    > Ausdehnungsfolgen (EMAs), sowie der exponentiell abnehmenden
    > Krümmungsintensität aller länger werdenden Auslenkungs- bzw.
    > Ausdehnungsfolgen bewusst zu werden.

    Hallo Ashitaka, hast du bei der exponentiellen Zunahme der Krümmungsintensität aller kürzer werdenden Auslenkungs- und Ausdehnungsfolgen sowie der exponentiell abnehmenden Krümmungsintensität aller länger werdenden Auslenkungs- und Ausdehnungsfolgen auch die biologische Gesetzmäßigkeit als Basis aller Wellen miteinberechnet?

    > Stell dir vor, ein EMA 233 verläuft mit negativem Divergenzpotential
    > unterhalb eines EMA 377. Nun stell dir vor, ein EMA 144 verläuft ebenfalls
    > mit negativem Divergenzpotential unterhalb des EMA 233.
    >
    > Ein unterhalb des EMA 144 mit positiver Konvergenz verlaufenden EMA 89
    > wird damit, ohne dass es einer Ursache bedarf (ohne bewirkendes Ereignis
    > wie z.B. der Verkündung mieser Quartalszahlen) alles positive
    > Konvergenzpotential bzw. alles im Augenblick eines EMA 144 Durchbruchs
    > verliehene positive Divergenzpotential entzogen.
    >
    > Was bedeutet es für das Krümmungspotential aller kürzer werdenden EMAs,
    > bis hin zum eigentlichen Preis (dem EMA 1), wenn dem EMA 89 durch die
    > Längeren EMAs kein positives Divergenzpotential mehr verliehen wird?
    >
    > Es ist so unendlich schwer, sich ausschließlich auf die Potentiale der
    > Gegenwart zu konzentrieren und seine Erwartung unabhängig von allen
    > Ereignissen nur aus dieser zu begründen.

    Genau. Ohne Einbeziehung der Biologie ist das unmöglich.

    Gruß Mephistopheles

    ---
    Eckart Knaul Bücher:
    Weltweite Trugschlüsse
    Rom - Weltmacht, biologisch gesteuert
    Das biologische Massenwirkungsgesetz

    Ashitaka

    10.01.2019, 18:37

    @ Mephistopheles
     

    Die Schwingung des Möglichen

    Hallo Mephistopheles,

    > Hallo Ashitaka, hast du bei der exponentiellen Zunahme der
    > Krümmungsintensität aller kürzer werdenden Auslenkungs- und
    > Ausdehnungsfolgen sowie der exponentiell abnehmenden Krümmungsintensität
    > aller länger werdenden Auslenkungs- und Ausdehnungsfolgen auch die
    > biologische Gesetzmäßigkeit als Basis aller Wellen miteinberechnet?

    Mich interessiert das alle Gesetzmäßigkeiten verbindende und das die wahre Magie des Lebendigen erfahrbar machende Prinzip der Schwingung.

    Auch das biologische Massen­wirkungs­gesetz führt zum Bewusstsein, dass es nicht die aktiven Potenzen (Handlungen, Ereignisse, Entwicklungen) einer vorgestellten Vergangenheit sind, die das Gegenwärtige bzw. den Verlauf einer vorstellbaren Zukunft verursachen, sondern dass sich alles Aktive zu jeder Zeit nach einem alle Potentiale (Möglichkeiten) des Lebendigen zur Schwingung zwingenden Naturgesetz entwickeln muss.

    Mit jeder Entwicklung in die eine Richtung geht aufgrund des Prinzips der Schwingung die Potentialverleihung für eine Entwicklung in die andere Richtung einher. Die Umkehrpunkte aller Entwicklungen werden nicht erst in Raum und Zeit durch Ereignisse verursacht, sondern der Raum und die Zeit eines jeden Ereignisses leitet sich aus dem Prinzip der Schwingung (Schwingen und Nichtmitschwingen als Gegensätze) ab.

    Wer ehrlich zu sich und der Welt ist, weiß, dass, solange er nicht aufgibt, den Urgrund eines Ereignisses auf multikausalen geraden Linien zu verfolgen, kein Ereignis eine wirkliche Ursache hat.

    Herzlichst,

    Ashitaka

    ---
    Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
    Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
    die Welt im Innersten funktioniert.

    Ostfriese

    11.01.2019, 13:36

    @ Ashitaka
     

    Massenwirkungsgesetz

    Hallo Ashitaka,

    danke für den Hinweis auf das MWG. Es besagt ja, dass sich bei reversiblen chemischen Reaktionssystemen ein Gleichgewicht zwischen Hin- und Rückreaktion einstellt. Der Zustand des Gleichgewichtes ist dadurch gekennzeichnet, dass in einer bestimmten Zeiteinheit ebenso viele Produktmoleküle zu den Ausgangsstoffen reagieren, wie Produktmoleküle aus den Ausgangsstoffen gebildet werden. Folglich ändert sich die Konzentrationen der an der Reaktion beteiligten Stoffe nicht mehr, d. h. die Konzentrationen bleiben konstant.

    Das chemische Gleichgewicht stellt sich bei umkehrbaren (reversiblen) Reaktionen ein und wird in der Reaktionsgleichung durch einen Gleichgewichtspfeil ⇄ charakterisiert.

    A + B ⇄ C + D

    Das MWG bezieht sich immer auf eine konkrete Reaktionsgleichung. Vereinbarungsgemäß stehen auf der linken Seite – vor dem Reaktionspfeil – die Ausgangsstoffe (Edukte) und auf der rechten Seite – nach dem Reaktionspfeil – der Reaktionsgleichung die Endstoffe (Produkte).

    K = c(C) · c(D) ÷ c(A) · c(B)

    Das Produkt der Konzentrationen der Produkte (Zähler) dividiert durch das Produkt der Konzentrationen der Edukte (Nenner) ist konstant. Die Angabe c(...) bedeutet Konzentration. K selbst ist dimensionslos. Ausgangs- und Endprodukte stehen im Gleichgewicht. Die Geschwindigkeiten für die Hin- und Rückreaktion sind gleich groß.

    Man verwendet das Massenwirkungsgesetz, um Auskunft über die Lage eines Gleichgewichtes zu erhalten: Ein Zahlenwert K > 1 zeigt an, dass die Reaktion auf der Seite der Produkte liegt – die Hinreaktion überwiegt. Liegt ein Zahlenwert K < 1 vor, überwiegen die Edukte im Gleichgewicht – die Rückreaktion ist stärker.

    Der Inhalt:

    "Wenn wir uns über das Potential aus einer die Macht- und Ohnmachtspositionen umarmenden Perspektive Gedanken machen (so wie du es bereits vorgeschlagen hast), erlangen wir vielleicht das Bewusstsein, dass – über die Zeit – mit jeder Machtposition (Potentialverleihung) zugleich eine wachsende Ohnmachtsposition (Potentialhingabe) eingenommen wird. Der Potentialraum (so auch das Zentralmachtsystem) ist ein in zeitlicher Hinsicht nur durch Schwingungsgrade begründeter Raum. Mit jeder Auslenkung wird zugleich die Amplitude (der höchste Umkehrpunkt) begründet."

    aus deinem letzten Beitrag des Jahres 2018 ist zentral für die im Raum stehenden Betrachtungen.

    Mir geht es abseits der Orgien der Kommunikation immer wieder darum, Zusammenhänge zu erkennen, sie auf wenige Prinzipien herunter zu brechen und kurz und knapp zu formulieren. Das Ziel ist die Ersparnis von Zeit bei den immer wiederkehrenden Diskussionen und Aufarbeitungen der Entstehung und Entwicklung in verschiedenen Bereichen unseres Daseins, wenn die umfassenden Ursachen der Systematiken allseits bewusst werden.

    Alle Wahrnehmung schwingt zur Wahrheit – zur "Nulllinie aller Steigungswerte" (der Balance).

    Gruß – Ostfriese

    Ashitaka

    12.01.2019, 00:03
    (editiert von Ashitaka, 12.01.2019, 00:49)

    @ Silke
     

    Zur oftmals simplifizierenden Gleichsetzung von Intelligenz und künstlicher Intelligenz

    Hallo Silke,

    Intelligenz ist ist die Fähigkeit, abstrakt und vernünftig zu denken und daraus zweckvolles Handeln abzuleiten. Abstrakt und vernünftig zu denken setzt der Definition eines Gedanken nach eine Psyche, für psychische Handlungen, damit das Bewusstsein voraus.

    Künstliche Intelligenz bleibt aufgrund der fehlenden Fähigkeit, abstrakt und vernünftig zu denken, durch die Simulation von Denkoperationen eines in Wahrheit nicht vorhandenden Bewusstseins, dessen Operationen zwar abstrakt erscheinen sollen aber im Kern immer nur konkrete Operationen nach einem konkreten Algorhytmus bleiben, immer nur die Annahme (Simulation) der Intelligenz, eben künstliche Intelligenz.

    Ein Computer denkt im Gegensatz zum Menschen nicht abstrakt, um daraus ein zweckvolles Handeln abzuleiten, sondern es werden immer nur konkrete Daten nach konkreten Rechenvorschriften abgearbeiten, ohne dass den vorprogrammierten Regeln dabei jemals entkommen werden könnte.

    Egal wie vielschichtig die Verarbeitung eines Computers ist, wie kompliziert uns die Algorhytmen auch erscheinen, egal auf wieviele Daten ein Computer Zugriff hat, wieviele Daten er verarbeitet, erarbeitet bzw. in konkrete Relationen setzt, es handelt sich aufgrund des fehlenden Bewusstseins (einer geistigen, die Außenwelt selbst vergegenwärtigenden und dadurch fühlenden Perspektive) niemals um Denkoperationen, sondern immer nur um nichtintelligente Operationsketten von toten Datenverarbeitungssystemen.

    Wer sich des animistischen Trugschlusses der KI-Gläubigen bewusst werden will, muss sich in ruhiger Minute nur einmal die Frage stellen "Wer oder was den konkreten Regeln in die Abstraktheit eigentlich entkommen will?".

    Man wird nach längerer Überlegung feststellen, dass es immer an einer Ersten-Person-Perspektive des Computers (dem Wollenden) mangelt, dass wir uns in Bezug zum Computer immer nur aus einer Dritten-Person-Perspektive (Außenperspektive) ein Wollen, ein Denken und Fühlen einer Ersten-Person-Perspektive (Innenperspektive) vor dem Vorhang komplexer Programmierungen simulieren.

    Maschinen haben nur so (simulativ) Bewusstsein, win Vorstellungsvermögen.

    Das ist aber schon etwas .... das ist aber schon etwas. Da behaupte mal keiner dass wir nur so tun als ob.

    Herzlichst,

    Ashitaka

    ---
    Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
    Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
    die Welt im Innersten funktioniert.

    Silke

    15.01.2019, 17:32

    @ Ashitaka
     

    Wie ist natürliche Intelligenz entstanden?

    Eine sehr schöne Darstellung, der ich vollumfänglich zustimme, lieber Ashitaka,

    schade, dass immer kaum jemand auf deine interessanten Angebote eingeht und diese vielfach lieber bekämpft als als Angebot angenommen werden.

    > Intelligenz ist ist die Fähigkeit, abstrakt und vernünftig zu denken und
    > daraus zweckvolles Handeln abzuleiten.

    Das unterstellt die Masse der Bevölkerung einem "Terminator" auch.

    > Abstrakt und vernünftig zu denken
    > setzt der Definition eines Gedanken nach eine Psyche, für psychische
    > Handlungen, damit das Bewusstsein voraus.

    Was ist Bewusstsein?
    Dein Konzept Wirklichkeit->Simulation->Emulation ist sehr gelungen.

    > Künstliche Intelligenz bleibt aufgrund der fehlenden Fähigkeit, abstrakt
    > und vernünftig zu denken, durch die Simulation von Denkoperationen eines
    > in Wahrheit nicht vorhandenden Bewusstseins, dessen Operationen zwar
    > abstrakt erscheinen sollen aber im Kern immer nur konkrete Operationen nach
    > einem konkreten Algorhytmus bleiben, immer nur die Annahme (Simulation) der
    > Intelligenz, eben künstliche Intelligenz.

    Diese Definition trifft auf viele (fachlich gute und anerkannte) Ingenieure, die ich kenne, auch zu.

    > Ein Computer denkt im Gegensatz zum Menschen nicht abstrakt, um daraus ein
    > zweckvolles Handeln abzuleiten, sondern es werden immer nur konkrete Daten
    > nach konkreten Rechenvorschriften abgearbeiten, ohne dass den
    > vorprogrammierten Regeln dabei jemals entkommen werden könnte.

    Man kann Alterationsmechanismen implementieren - dann verliert man die Kontrolle.

    > Egal wie vielschichtig die Verarbeitung eines Computers ist, wie
    > kompliziert uns die Algorhytmen auch erscheinen, egal auf wieviele Daten
    > ein Computer Zugriff hat, wieviele Daten er verarbeitet, erarbeitet bzw. in
    > konkrete Relationen setzt, es handelt sich aufgrund des fehlenden
    > Bewusstseins (einer geistigen, die Außenwelt selbst vergegenwärtigenden
    > und dadurch fühlenden Perspektive) niemals um Denkoperationen, sondern
    > immer nur um nichtintelligente Operationsketten von toten
    > Datenverarbeitungssystemen.

    Das geht den meisten Menschen auch nicht so viel anders.
    Aufgezwungene Interpretationen werden als eigenes Weltbild akzektiert - es sind von vorn bis hinten Introjektate.

    > Wer sich des animistischen Trugschlusses der KI-Gläubigen bewusst werden
    > will, muss sich in ruhiger Minute nur einmal die Frage stellen "Wer oder
    > was den konkreten Regeln in die Abstraktheit eigentlich entkommen will?".

    Sehr gut, aber wer hat schon noch ruhige Minuten.

    > Man wird nach längerer Überlegung feststellen, dass es immer an einer
    > Ersten-Person-Perspektive des Computers (dem Wollenden) mangelt, dass wir
    > uns in Bezug zum Computer immer nur aus einer Dritten-Person-Perspektive
    > (Außenperspektive) ein Wollen, ein Denken und Fühlen einer
    > Ersten-Person-Perspektive (Innenperspektive) vor dem Vorhang komplexer
    > Programmierungen simulieren.

    Sehr fein dargestellt, wie so oft von dir.

    > Maschinen haben nur so (simulativ) Bewusstsein, win Vorstellungsvermögen.

    Simulieren machen wir ja auch.

    > Das ist aber schon etwas .... das ist aber schon etwas. Da behaupte mal
    > keiner dass wir nur so tun als ob.

    Ich ertappe mich dauernd dabei.
    Wenn ich nicht gut simuliere, funktioniere ich in der Realität nicht gut.
    Man braucht eine Apfelpflückerdenke und Apfelpflückersprache zum pflücken von nicht vorhandenen Äpfeln.

    Liebe Grüße und danke für deine steten Antwortversuche.[[herz]]
    Silke

    ---
    "Es ist zu spät, das war es schon immer, und das wird es immer sein.“
    Watchmen – Die Wächter
    https://www.youtube.com/watch?v=z3EQqjn-ELs
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729

    Ostfriese

    01.01.2019, 09:38

    @ FOX-NEWS
     

    Quantenphysik – Goldener Schnitt – Debitismus

    Hallo FOX-NEWS,

    wir müssen in den ökonomischen Betrachtungsweisen analog zum Übergang von der klassischen zur modernen Quantenphysik einen Paradigmenwechsel vornehmen und uns neuen Deutungen öffnen. Heisenberg spricht von dem Paradoxon, dass in die Quantenphysik die Notwendigkeit der Benutzung der Sprache der klassischen Physik nicht zu vermeiden ist – was C. F. von Weizsäcker mit: "die Natur früher ist als der Mensch, aber der Mensch früher als die Naturwissenschaft" (und die Geisteswissenschaft) begründet.

    Silvia Arroyo Camejo schreibt in ihrem Buch 'Skurrile Quantenwelt', das sie im jugendlichen Alter von 17 Jahren zur Vorbereitung auf ihr Abitur verfasst hat, "... dass sich die Schrödinger-Gleichung – genauso wenig wie die elementaren Gleichungen der klassischen Newton’schen Mechanik – nicht aus irgendetwas dahinter Liegendem physikalisch herleiten lässt, denn diese selbst ist ja die fundamentale Grundgleichung der Quantenmechanik." In den Worten von R. Feynman: "Woher haben wir diese Gleichung? Nirgendwoher. Es ist unmöglich, sie aus irgendwas Bekanntem herzuleiten. Sie ist Schrödingers Kopf entsprungen." Ohne die Quantenphysik hätten die modernen technologischen Entwicklungen in der Gegenwart keinen Bestand.

    Die moderne Vorstellung ist der alten, in der alles mit einer materiellen Basis anfängt, entgegengesetzt: die Materie selbst ist schon ein Ergebnis einer Entwicklung. Am Anfang gibt es die ganzheitliche (holistische) Möglichkeit – die Potenzialität – was selbstverständlich alle zukünftigen Möglichkeiten auch beinhaltet – aber nicht in der realisierten aktiven Form. Darum der Satz von @Ashitaka: "Wer den wissenschaftlichen Beweis akzeptiert, dass der Schwingungsimpuls in einem Embryo bereits vorhanden ist, bevor sich das Herz als Pumpe im Laufe der Zeit evolviert hat, kann vielleicht eine Vorstellung von dem wahren Dialog zwischen dem Geistigen und dem Materiellen gewinnen."

    Die Potenzialität stellt als fundamentale Grundannahme eigentlich das Geistige als eine Einheit dar. Diese Auffassung wird im Holismus mit der Vorstellung vertreten, dass natürliche (gesellschaftliche, wirtschaftliche, physikalische, chemische, biologische, geistige) Systeme und ihre Eigenschaften als Ganzes und nicht als Zusammensetzung ihrer Teile zu betrachten sind, weil ein System nur als Ganzes funktioniert. Es kann nicht vollständig aus dem Zusammenwirken aller seiner Einzelteile verstanden werden.

    Der Debitismus schafft mit der Schuldhaftigkeit einen Phasenraum der Schwingungen und Wellen, der bisher wohl vorwiegend von @Ashitaka im DGF eingeführt und beschrieben wurde – die Schulden unterliegen schließlich einem Wachstums- und Entwicklungsprozess, der in allen Einzelheiten als Debitismus diskutiert wurde.

    Ich hatte schon vor längerer Zeit geschrieben, dass der Goldene Schnitt und die Fibonacci-Folge von ursprünglicher und allgemeingültiger Bedeutung sind – sie sind ein objektives Entwicklungsmuster in der Natur und stellen optimale Vereinfachungen in der Entwicklung und Konstruktion dar. Der Goldene Schnitt ist Tor zu einer übergeordneten Problematik – er umfasst alle Lebensbereiche.

    Alles Weitere in: http://www.sectioaurea.at/ und http://www.golden-section.eu/home.html
    >
    > Es handelt sich also um etwas irrationales ... ich korrigiere, das
    > IRRATIONALSTE dieser Welt. Was könnte man da mit Ratio, im Sinne von
    > Verstehen, auch ausrichten. Mein Fehler. [[freude]]
    >
    In dem aus debitistischen Gründen bestehenden Umkehrpunkt (Abbruch der Vorfinanzierung) erreicht die Ausdehnung der Potenziale ein Maximum. Dort hat also auch der menschliche Geist, der diese Möglichkeiten ja auch zivilisatorisch aktiv bewältigen und umsetzen muss, seine größte Ausdehnung erzielt. Das beinhaltet aus debitistischen Gründen Ashitakas Satz: "Geistigkeit ist für mich kein haltbarer Zustand, sondern das Auskehren und Zurückkehren zur nie haltbaren Balance im höchst möglichen Schwingungsmaß." Geistigkeit erfordert eben immer eine Vorfinanzierung.

    Es geht darum, dass wir uns bedingungslos auf das Studium der EMAs im Phasenraum der Verschuldung einlassen, wie Ashitaka ausführt: "Der Potentialraum (so auch das Zentralmachtsystem) ist ein in zeitlicher Hinsicht nur durch Schwingungsgrade begründeter Raum. Mit jeder Auslenkung wird zugleich die Amplitude (der höchste Umkehrpunkt) begründet."

    Wie ein quantenmechanisches Objekt auch "auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen" kann und "spukhafte Fernwirkung" Teil der Realität ist, so ist rational begründbar, dass der Geist im Goldenen Schnitt – im irrationalsten aller Punkte – seine größte Ausdehnung erlangt.

    Die Pyramiden sind toter Geist – das Wissen um ihre Konstruktionen und ihre Deutungen ist heute weitgehend verloren gegangen. Aus quantenmechanischer Sicht ist belegbar, dass Materie sklerotischer und toter Geist ist.

    Schwere und skurrile Kost am Neujahrsmorgen 2019 – der (menschliche) Geist ist das Irrationalste dieser Welt!

    Gruß – Ostfriese

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    01.01.2019, 11:31

    @ Ostfriese
     

    Zum glück ist es der menschliche Verstand nicht ;-D

    Was den Geist angeht ....

    So meine ich auch verstehen zu können, was deine Ausführungen mir sagen sollen. Mehr können wir jetzt nicht erreichen. [[zwinker]]

    Grüße und Danke für die Antworten

    Albert

    31.12.2018, 09:47
    (editiert von Albert, 31.12.2018, 09:54)

    @ YooBee
     

    @yoobee Das jetzige Leben ist eins von vielen

    Der grösste Aberglaube/Fakenews verbreitet von Kirche und Staat und "angeblicher traditioneller Wissenschaft" ist der vom Tod....das wir ein "Bioroboter" seien....

    Völlig egal, wann Du Dich diesen Themen einmal öffnest...much more lifes to come😂

    https://youtu.be/2Hyo67DKR4k

    Diese Engländerin errinnert sich an ein Dutzend frühere Leben, recherchiert hinterher und wird bestätigt und besucht dann ihre 70 bis 80 jährigen Kinder aus dem Leben zuvor....

    Guten Rutsch

    Albert

    Ps. Bin sehr froh, das es neben den Lügenmedien noch die "Internet-Verblödungsblase" wie Du sie nennst gibt🤗 ich finds hier in der Gelben Blase z.B. garnicht so blöd.....Hängt wohl davon ab, was man auswählt...Pauschalierungen sind "wenig hilfreich..."(von einer berühmten Stasi Frau geklaut)

    BerndBorchert

    31.12.2018, 10:19

    @ Albert
     

    Macht Euch nichts vor. Das ist nur Eure Angst vor dem Tod, die Euch an eine Wiedergeburt glauben lässt

    Da sind sich Christen und Atheisten ausnahmsweise mal einig: es gibt nur ein Leben.

    Was ist mit der Arithmetik: vor 1000 Jahren gab es nicht mal 500 Mill. Menschen, jetzt 7 Mrd. Wie soll das gehen? 6,5 Mrd. davon müssten "neue" Leben sein.

    Bernd Borchert

    Langmut

    31.12.2018, 10:30

    @ BerndBorchert
     

    Unerlöste Seelen

    Hallo in die Runde,

    das sind unerlöste Seelen, die sich permanent materialisieren, sprich wiedergeboren werden, um als milliardenfache Kopien das Monster Massenmensch zu kreieren.

    Da wird einem Angst und Bange.

    Frankenstein lebt! Weiß man's?

    Gruß
    Langmut

    ---
    Der Unterschied zwischen schlau und dumm.
    Ein schlauer Mensch kann sich dumm stellen.

    "Arbeit finde ich gut, da könnte ich anderen stundenlang zuschauen." (Diogenes von Sinope)

    Albert

    31.12.2018, 10:34
    (editiert von Albert, 31.12.2018, 10:54)

    @ BerndBorchert
     

    @Bernd Mach Dir nix vor....das ist nur mangelnde Beschäftigung mit dem Gegenstand

    Hallo Bernd...wenn Du Dich dort um Wahrheit bemühst, wirst Du irgendwann mit Indizien so bereichert, das Du eine völlig neue Sicht darauf bekommst...

    L.gr. Albert

    https://youtu.be/IbdEYYTWvcs

    Guter Einführungsfilm...interessant, das Papst Benedikt abrückte von dem, was 1500 Jahre Sicht der Kirche war...und Alexander von Humboldt, Goethe, Lessing, Schiller, Pythagoras sich sehr viel mit Reinkarnation beschäftigten...sollte uns ermutigen den Fakenews vom Tod auf die Schliche zu kommen...🤓


    https://youtu.be/Kz4BIMfxAc0

    Hier nochmal eine Kapazität zum Thema

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    31.12.2018, 11:22

    @ Albert
     

    Machen wir die Dinge nicht komplizierter als sie sind

    Es gibt keine Wahrheit, sondern nur Wahr-nehmung.

    1. Ich nehme wahr
    2. Du nimmst wahr
    3. Es gibt die offizielle Wahrheit (TM)
    4. Es gibt das, was wirklich passiert

    Über Punkt 4 muss logischerweise Streit herrschen (siehe Punkt 1-3).

    Ich sehe daher die Suche nach "Wahrheit" als sinnlos an.

    Grüße

    PS Wenn über Seelenwanderung diskutiert wird, dann muss erstmal definiert werden, was eine Seele ist.

    Falkenauge

    31.12.2018, 11:24

    @ FOX-NEWS
     

    Wahrheit

    > Es gibt keine Wahrheit, sondern nur Wahr-nehmung.
    >
    > 1. Ich nehme wahr
    > 2. Du nimmst wahr
    > 3. Es gibt die offizielle Wahrheit (TM)
    > 4. Es gibt das, was wirklich passiert
    >
    > Über Punkt 4 muss logischerweise Streit herrschen (siehe Punkt 1-3).
    >
    > Ich sehe daher die Suche nach "Wahrheit" als sinnlos an.

    Das, was du hier sagst, soll aber doch wahr sein?!

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    31.12.2018, 11:45

    @ Falkenauge
     

    Es ist eine These

    > > Es gibt keine Wahrheit, sondern nur Wahr-nehmung.
    > >
    > > 1. Ich nehme wahr
    > > 2. Du nimmst wahr
    > > 3. Es gibt die offizielle Wahrheit (TM)
    > > 4. Es gibt das, was wirklich passiert
    > >
    > > Über Punkt 4 muss logischerweise Streit herrschen (siehe Punkt 1-3).
    > >
    > > Ich sehe daher die Suche nach "Wahrheit" als sinnlos an.
    >
    > Das, was du hier sagst, soll aber doch wahr sein?!

    Es ist für mich wahr, bis du es widerlegst (innerhalb eines Referenzrahmens, auf den wir uns beide einigen).

    Grüße

    Falkenauge

    31.12.2018, 13:02

    @ FOX-NEWS
     

    Widerspruch

    > > Das, was du hier sagst, soll aber doch wahr sein?!
    >
    > Es ist für mich wahr, bis du es widerlegst (innerhalb eines
    > Referenzrahmens, auf den wir uns beide einigen).
    >
    > Grüße

    Ich wollte dich nur auf den Widerspruch aufmerksam machen.
    Wenn du sagst: Es gibt keine Wahrheit, so behauptest du mit diesem Satz aber, dass er wahr sei. Damit setzt du doch voraus, dass es die Wahrheit gibt.

    Jedes Urteil wird durch das Denken gefällt und beansprucht wahr zu sein, sonst könnte man es ja lassen.
    Und selbst wenn man dem Denken die Fähigkeit abschriebe, die Wahrheit erkennen zu können, ist dies wiederum ein Urteil des Denkens, das diese Wahrheit beansprucht.

    Was du mit dem Referenzrahmen meinst, ist etwas anderes. Da machst du vorsichtig die Möglichkeit geltend, dass du dich auch irren könntest. Aber der Irrtum setzt gerade wieder die Wahrheit voraus, von der er lebt und in deren Mantel er sich hüllt.
    Also mein Einspruch geht gegen den Satz: Es gebe keine Wahrheit. Dies zu behaupten ist nicht möglich, weil es sich von vorneherein selbst aufhebt.

    Gruß

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    31.12.2018, 14:04

    @ Falkenauge
     

    Ich behaupte, daß es für Menschen nur Wahr-nehmung und keine Wahrheit gibt.

    Nichts anderes habe ich hergeleitet. Das, was wirklich passiert ist (Die Wahrheit), können wir nur vermuten anhand dessen, was wir wahrnehmen. Diese Aussage halte ich für wahr ... bitte widerlegen. [[zwinker]]

    > Jedes Urteil wird durch das Denken gefällt und beansprucht wahr zu sein,
    > sonst könnte man es ja lassen.

    Immer subjektiv. Es wird vermutet/angenähert, was ist.

    > Und selbst wenn man dem Denken die Fähigkeit abschriebe, die Wahrheit
    > erkennen zu können, ist dies wiederum ein Urteil des Denkens, das diese
    > Wahrheit beansprucht.

    Eine emergente Intelligenz (Denken im Hirn), kann niemals ihr eigenes Funktionieren verstehen. Somit wird die Idee, alles zu erkennen (Die Wahrheit) obsolet.

    > Was du mit dem Referenzrahmen meinst, ist etwas anderes. Da machst du
    > vorsichtig die Möglichkeit geltend, dass du dich auch irren könntest.
    > Aber der Irrtum setzt gerade wieder die Wahrheit voraus, von der er lebt
    > und in deren Mantel er sich hüllt.

    Ich meine damit, daß nicht übernatürliche Gesetze und Regeln in die Diskussion eingeführt werden.

    Grüße

    BerndBorchert

    31.12.2018, 11:59

    @ FOX-NEWS
     

    Wenigstens bist Du der Überzeugung, dass es eine Wirklichkeit gibt

    > 4. Es gibt das, was wirklich passiert

    Dann müsste man doch bei vielen Fragen (nach Definition der auftauchenden Begriffe) auch rausfinden können, wie es wirklich ist. Warum bist Du so skeptisch?

    - Fallen Gegenstände nach unten?
    - Gibt es Gravitation?
    - Ist Geld Kredit?
    - Sind die WTC Türme wegen Kerosinbrand in sich zusammengefallen, oder sind sie gesprengt worden?
    - Gibt es einen Gott, oder mehrere, oder keinen?
    - Gibt es Seelen? und wenn ja, wandern sie durch Wiedergeburt weiter?

    Schwieriger ist es, wenn man "eine Wirklichkeit" ablehnt. Also entweder gar keine Wirklichkeit, alles nur Schein, oder verschiedene Wirklichkeiten: je Person eine, je nach Zeit etc.

    Bernd Borchert

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    31.12.2018, 14:35

    @ Albert
     

    Zu den Indizien: Wieso werden dann immer mehr Menschen wiedergeboren?

    > Hallo Bernd...wenn Du Dich dort um Wahrheit bemühst, wirst Du irgendwann
    > mit Indizien so bereichert, das Du eine völlig neue Sicht darauf
    > bekommst...
    >
    > L.gr. Albert

    Die ansteigende Geburtenrate ist ganz klar ein Indiz dafür, dass immer mehr Menschen wiedergeboren werden. Wozu braucht man die Wiedergeborenen alle? Warum werden sie alle in der Jetzt zeit wiedergeboren? Ud wieso werden sie alle im euramerikanischen Kulturkreis wiedergeboren, obwohl der gerade mal 10% der Weltbevölkerung ausmacht?

    > https://youtu.be/IbdEYYTWvcs
    >
    > Guter Einführungsfilm...interessant, das Papst Benedikt abrückte von

    hat er das ex cathedra verkündet?

    > dem, was 1500 Jahre Sicht der Kirche war...und Alexander von Humboldt,
    > Goethe, Lessing, Schiller, Pythagoras sich sehr viel mit Reinkarnation
    > beschäftigten...sollte uns ermutigen den Fakenews vom Tod auf die Schliche
    > zu kommen...🤓
    >
    >
    > https://youtu.be/Kz4BIMfxAc0
    >
    > Hier nochmal eine Kapazität zum Thema

    Gruß Mephistopheles

    ---
    Eckart Knaul Bücher:
    Weltweite Trugschlüsse
    Rom - Weltmacht, biologisch gesteuert
    Das biologische Massenwirkungsgesetz

    Andudu

    02.01.2019, 14:16

    @ Mephistopheles
     

    Berechtigte Fragen...

    > Die ansteigende Geburtenrate ist ganz klar ein Indiz dafür, dass immer
    > mehr Menschen wiedergeboren werden. Wozu braucht man die Wiedergeborenen
    > alle? Warum werden sie alle in der Jetzt zeit wiedergeboren?

    Der Stand laut Michael Newton ist der, dass die Seelen erst während der Schwangerschaft in einen i.d.R. von ihnen selbst ausgesuchten Körper "inkarnieren".

    Inwieweit Zeit im Jenseits existiert, ist noch nicht geklärt, es gibt zahlreiche Aussagen dazu, dass das nicht so läuft wie bei uns, aber wie genau ist noch zu untersuchen.

    Die Kausalität ist also anders herum: die Menschen sorgen für den Nachwuchs, der dann sozusagen "besiedelt" wird.

    Es ist per Rückführungshypnosen auch nachweisbar, dass die Reinkarnationszyklen immer kürzer werden. Gleichzeitig beziffert Michael Newton die Anzahl noch unerfahrener "frischer" Seelen auf (wenn ich richtig erinnere) über 60%, wobei da ein Auswahlfehler dazukommt, weil weiter entwickelte Seelen sich evtl. seltener in eine Hypnosetherapie begeben.



    > werden sie alle im euramerikanischen Kulturkreis wiedergeboren, obwohl der
    > gerade mal 10% der Weltbevölkerung ausmacht?

    Werden sie nicht. Ian Stevenson forschte hauptsächlich in Asien, insbesondere Indien, weil dort die Aufmerksamkeit für das Phänomen religionsbedingt höher war, während es im Westen abgelehnt wurde. Das ist erst in den letzten Jahrzehnten anders geworden und entwickelt hier wohl gerade seine eigene Dynamik.

    Es gibt auch Hypothesen, dass Seelen sehr ortsgebunden inkarnieren (oft in die selbe Familie) und oft auch ein Geschlecht bevorzugen. Wobei sich so gut wie immer auch Leben in anderen Regionen und Geschlechtern finden lassen, bei sehr alten Seelen oft in die tausende gehend und mitunter Millionen Jahre in die Vergangenheit (wobei sowas naheliegenderweise nicht verifiziert werden kann).

    Falkenauge

    31.12.2018, 11:19

    @ BerndBorchert
     

    Wiederverkörperung

    > Was ist mit der Arithmetik: vor 1000 Jahren gab es nicht mal 500 Mill.
    > Menschen, jetzt 7 Mrd. Wie soll das gehen? 6,5 Mrd. davon müssten "neue"
    > Leben sein.

    Hallo BerndBorchert,

    1. konnte vor tausend Jahren keiner genau sagen, wieviel Menschen gerade auf der ganzen Erde lebten, weil niemand die ganze Erde überblickt hat.
    2. Wenn die Anzahl der Menschen von Beginn der Schöpfung an feststeht, geht es immer nur darum, wieviel gerade auf Erden inkarniert sind und wieviel gerade in der geistigen Welt sind. Dieses Verhältnis kann schwanken.

    Man muss sich mit dem Thema der Wiederverkörperung mal gründlicher befassen. Es ist zu bedeutsam für das Leben, als dass man es so oben hin abtut. Siehe dazu hier.

    Gruß
    Falkenauge

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    31.12.2018, 11:06

    @ Albert
     

    Da hat die Engländerin aber Glück gehabt

    > Der grösste Aberglaube/Fakenews verbreitet von Kirche und Staat und
    > "angeblicher traditioneller Wissenschaft" ist der vom Tod....das wir ein
    > "Bioroboter" seien....
    >
    > Völlig egal, wann Du Dich diesen Themen einmal öffnest...much more lifes
    > to come😂
    >
    > https://youtu.be/2Hyo67DKR4k
    >
    > Diese Engländerin errinnert sich an ein Dutzend frühere Leben,
    > recherchiert hinterher und wird bestätigt und besucht dann ihre 70 bis 80
    > jährigen Kinder aus dem Leben zuvor....

    dass es jetzt Internet gibt.
    Woraus messerscharf geschlossen werrden kann, dass frühere Leben eine relativ neue Erscheinung sind, die es früher nicht gegeben hat und die wahrscheinlich auch mit dem Internet wieder verschwinden wird.

    Oder glaubt hier einer, das Internet würde ewig bestehen bleiben?

    > Guten Rutsch
    >
    > Albert
    >
    > Ps. Bin sehr froh, das es neben den Lügenmedien noch die
    > "Internet-Verblödungsblase" wie Du sie nennst gibt🤗 ich finds hier in
    > der Gelben Blase z.B. garnicht so blöd.....Hängt wohl davon ab, was man
    > auswählt...Pauschalierungen sind "wenig hilfreich..."(von einer berühmten
    > Stasi Frau geklaut)

    Dagegen spricht die zunehmende Verblödung. Irgendwann wird es niemanden mehr geben, der das Internet betreiben kann, dann wird es Leute geben, die noch wissen und ihren Kindern erzählen, dass es einmal so etwas wie Internet, selbstfahrende Autos, also ohne Pferd, gegeben hat und elektrischen Strom, dann wird man sich auch das nicht mehr vorstellen können und es für Sagen halten.
    Die Artefakte, die Kernkraftwerke, die Ruinen von den Großstädten wird man noch sehen und die Autobahnbrücken, wird aber nicht mehr erklären können, wer die gebaut hat und wie so etwas möglich war und zu was die gut sind.

    Aber das ist noch ferne Zukunft. Momentan beschäftige ich mich mit Näherliegenderem: Wer hat die Pyramiden gebaut, wie war das möglich und zu was waren die Pyramiden gut
    Bitte Beweise und keine Spekulationen.

    Gruß Mephistopheles

    ---
    Eckart Knaul Bücher:
    Weltweite Trugschlüsse
    Rom - Weltmacht, biologisch gesteuert
    Das biologische Massenwirkungsgesetz

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    31.12.2018, 11:34

    @ Mephistopheles
     

    Du unterliegst einem Fehlschluss

    > dass es jetzt Internet gibt.
    > Woraus messerscharf geschlossen werrden kann, dass frühere Leben eine
    > relativ neue Erscheinung sind, die es früher nicht gegeben hat und die
    > wahrscheinlich auch mit dem Internet wieder verschwinden wird.
    >

    Aus dem Umstand, daß sie diese "Kinder" nicht mehr finden kann, lässt sich nicht schliessen, daß es diese nicht gibt.

    Grüße

    Andudu

    02.01.2019, 13:37

    @ Mephistopheles
     

    Die maßgebliche Forschung zum Thema ist prä-Internet...

    ...und stammt von Ian Stevenson. Der einige tausend Fälle akribisch untersucht hat und das in wissenschaftlichen Papers und Büchern veröffentlichte.

    Er untersuchte in erster Linie Kinder, bei denen solche Erinnerungen noch spontan (nicht unter Hypnose o.ä.) auftreten können.

    Er selbst sprach allerdings wohl nie von "Reinkarnation", dazu war er zu sehr Wissenschaftler.

    satsangi

    E-Mail

    31.12.2018, 14:49

    @ Albert
     

    Es gibt keinen Tod

    Hallo

    Wenn der "Stecker" gezogen wird, welche den Körper beleben, zerfällt die Materie - Mensch.

    Beim Ablösen/Sterbeprozess findet man sich auf einer anderen Ebene wieder.

    Menschen, welche zu tief in der Materie verankert sind, können das selten verstehen.

    Schön beschrieben in dem Buch "Uralte Weisheit" von ANNIE BESANT.

    Wünsche Euch einen schönen Übergang

    satsangi


    „In diesem Leben sind wir durch die karmischen Ketten aus unseren vergangenen Leben miteinander verbunden. Wenn dieses Karma beendet ist, dann endet auch die physische Beziehung in diesem Leben.“
    Sant Rajinder Singh

    Tempranillo

    31.12.2018, 15:50

    @ satsangi
     

    Lebensfragen

    Hallo satsangi,

    gibt es ein Leben vor dem Tod, eines das diese Bezeichnung verdient?

    Ist das ein Leben, als Nutz- und Schlachtvieh im USA-KZ gehalten zu werden, reduziert auf hündischen Gehorsam, Pawlow'sche Reflexe sowie die elemantarsten Vitalfunktionen, vor allem Fi...en und Fressen?

    Tempranillo

    satsangi

    E-Mail

    01.01.2019, 18:15

    @ Tempranillo
     

    welches meinst Du?

    Hallo Tempranillo
    > gibt es ein Leben vor dem Tod, eines das diese Bezeichnung verdient?
    ...da stell sich gleich die nächste Frage:
    "Was ist der Sinn des Lebens"
    "Woher kommen wir, WAS machen wir hier, WARUM sind wir da?

    "Grundstück besitzen - Häusle bauen - abkratzen???

    "Sinn - los" unser Leben vertun?
    Nach dem heutigen Stand als "Konsument und Verbraucher" zu wirken?

    Sicher nicht!

    Schau vorwärts und ent-wickle Dich, damit es beim nächsten Start vorteilhafter aussieht.

    Gruss Satsangi und ä "guets neus"

    MI

    07.01.2019, 15:19

    @ satsangi
     

    "beim nächsten Start..."

    Hi satsangi,

    ich habe lange Zeit gedacht, dass die Idee "Es gibt nur dieses eine Leben, daher mache das Beste daraus" ein guter Antrieb sei, eben etwas aus seinem Leben zu machen.

    Mittlerweile hat sich "mein" Denken darüber geändert. Was, wenn dies doch nicht "mein" einziges Leben ist? Was, wenn ich beim nächsten Mal eben dort weiter mache bzw. weiter zu machen habe, wo das jetzige Leben aufhört? Was ich nicht geschafft habe? Was ich mich nicht getraut habe?

    Vielleicht habe ich in diesem Leben aus "meinem" Leben was gemacht: Familie, Unterkunft, Auskommen, Rente. Aber war es das wirklich, was ich wollte und wozu ich hier bin?

    Wollte ich nicht vielleicht viel mehr Musik, Kunst machen? Mein Inneres viel mehr zum Ausdruck bringen? Wollte ich nicht mehr sein, als ein funktionierendes Rädchen im Getriebe?

    Ich habe die 50 überschritten. Da kommen bereits die Gedanken: Lohnt sich das denn überhaupt noch? Der Gedanke, dieses eine Leben kann jederzeit vorbei sein, lähmt mich dann. Der Gedanke aber, dass es nie vorbei ist und ich alles, was ich jetzt tue, in die nächste Inkarnation mitnehme, beflügelt mich.

    Grüße,
    MI

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    31.12.2018, 15:56

    @ satsangi
     

    Für wen gibt es keinen Tod?

    > Hallo
    >
    > Wenn der "Stecker" gezogen wird, welche den Körper beleben, zerfällt die
    > Materie - Mensch.
    >
    > Beim Ablösen/Sterbeprozess findet man sich auf einer anderen Ebene
    > wieder.
    >
    > Menschen, welche zu tief in der Materie verankert sind, können das selten
    > verstehen.

    Nur für die Menschen? Warum nur für die Menschen? Weil das die einzigen Lebewesen sind, die eine Vokal- und Konsonantensprache verstehen können? Warum nicht für die Affen, die sich durchaus auch verständigen können, wenn auch anders?
    Wenn aber auch für die Affen, warum nicht für Hunde und Katzen und Meerschweinchen?
    Wenn aber für Haustiere, warum dann nicht für Wildtiere, Säugetiere und Echsen und Spinnen? Wie die Spinne Arachne?

    Kein Schmarrn. Die indogermanischen Völker betrachteten die gesamte Natur als belebt, sogar als göttlich. Nicht nur Tiere waren Götter wie Apis, der heilige Stier oder der Ziegengott Pan
    , sogar die Flüsse waren göttlich wie der Flußgott Skamander. Auch Quellen und Bäche waren belebt und Höhlen und Grotten waren Sitz von Nymphen. Jeder Baum verkörperte eine Gottheit. Bei unseren, den germanischen Vorpharen war es genau so. Da kannte man Zwerge und Kobolde und Gnomen und Elfen und Trolle und Geister und heilige Haine und Fen und Undinen und Mixen. Und alle waren unsterblich und standen mit den Menschen in Wechselwirkung und konnten von ihm angeprochen werden und milder gestimmt werden. Und wenn das nicht möglich war und der unhold wirklich böse, dann konnte man einen Zauerer oder Schamanen herbeirufen, der das Böse gebannt oder den Schadenszauber zmindest abgemildert hat.
    Und dann wahren da noch die Ahnen, wenn man die verehrte, haben die einem bei allen Widrigkeiten weitergeholfen.

    Haben wir alles schon, zu was brauchen wir da noch indische Weise? Etw, weil wir alles das, was unsere Vorfahren schon wussten, vergessen haben?

    Gruß Mephistopheles

    ---
    Eckart Knaul Bücher:
    Weltweite Trugschlüsse
    Rom - Weltmacht, biologisch gesteuert
    Das biologische Massenwirkungsgesetz

    Andudu

    02.01.2019, 13:58
    (editiert von Andudu, 02.01.2019, 14:23)

    @ Mephistopheles
     

    Diese Fragen werden alle untersucht...

    > Nur für die Menschen? Warum nur für die Menschen? Weil das die einzigen
    > Lebewesen sind, die eine Vokal- und Konsonantensprache verstehen können?
    > Warum nicht für die Affen, die sich durchaus auch verständigen können,
    > wenn auch anders?

    ...bzw. wurden es schon, eine allumfassende Theorie dazu gibt es aber noch nicht. Es scheint so zu sein, dass die jenseitige Existenz vom Grad der Bewusstheit abhängt, allerdings sind alle Lebewesen wohl als "Muster" existent. Ein Verstorbener, der sich nach seinem Haustier sehnt, kann dieses also bei sich haben. Weniger gebundene und bewusste Wildtiere gehen wohl in eine Art tierisches Gruppenbewusstsein ein, aus dem sich dann neue Inkarnationen bilden. Zu Pflanzen ist bisher am Wenigsten bekannt. Nicht klar ist, ob tierische "Seelen" sich z.B. derart weiterentwickeln können, dass sie irgendwann menschliche "Wirte" übernehmen können. Entstehung der Seelen und evtl. Auflösung in einem größeren Ganzen, sind noch weitgehend spekulativ, zumindest laut der Literatur die ich bisher konsumiert habe.

    Michael Newton geht davon aus, dass Seelen unerfahren von "der Quelle" geschaffen werden und sich über Reinkarnationen immer weiter entwickeln, um letztlich "die Quelle" zu vergrößern oder "anzureichern", wenn sie sich ihr sukzessive (mit zunehmendem Entwicklungsstand) annähern. In diese Richtung gehen zumindest die Aussagen der Rückgeführten. Der Bereich ist aber über Hypnose nicht mehr zu erforschen, weil weit entwickelte Seelen wohl nicht mehr inkarnieren (zumindest nicht auf der Erde)...



    > Und dann wahren da noch die Ahnen, wenn man die verehrte, haben die einem
    > bei allen Widrigkeiten weitergeholfen.

    Die gibt es durchaus.



    > Haben wir alles schon, zu was brauchen wir da noch indische Weise? Etw,
    > weil wir alles das, was unsere Vorfahren schon wussten, vergessen haben?

    Das ist unser spezieller Weg und wir sollten ihn nicht geringschätzen. Was indische Weise sagen, kann man glauben oder nicht, wir nähern uns jetzt aber erstmals auch auf empirisch-westlich-wissenschaftlichem Wege der ganzen Systematik und es zeigt sich m.E., dass alle Religionen einen wahren Kern haben, der Hinduismus ebenso wie die christlichen oder alten indogermanischen Religionen.

    Das hat eine vollkommen neue Qualität!

    MI

    31.12.2018, 13:11
    (editiert von MI, 31.12.2018, 13:18)

    @ Vatapitta
     

    Ist nicht haltbar

    Hallo Vatapitta,

    danke für die Verlinkung des Videos. Wie so viele andere beschäftigen mich diese Fragen "Wer bin ich?" "Woher komme ich?" und "Was soll das alles hier?".

    Rational und evolutionär großgeworden, parallel noch mit der katholischen Kirche zumindest eine Religion mit ihren Erklärungsversuchen aus dem Inneren kennen gelernt, ist mir irgendwann klar geworden: Nirgendwo gibt es eine vernünftige Antwort auf diese Fragen.

    Ich verzichte auf weitere Ausführungen, und ich habe auch nur durch den Film gescrollt. Der Film beschäftigt sich mit den "Welten", die mich seit Jahren beleiten. Von daher habe ich da keine Berührungsängste. Ich kann heute nur sagen, mein Fazit lautet: Unsere materialistische Weltanschauung ist falsch (oder von mir aus: unvollständig).

    Sie

    - hat keine Antworten auf die wirklich elementaren Fragen: "Woher kommt Leben?" (ich meine nicht, wie Leben im Mutterbauch "entsteht", sondern überhaupt), "Wohin geht Leben"? "Was ist der Sinn unserer Existenz?" (wenn es einen gibt außer Überleben)

    - macht aus ursprünglich guten Menschen egoistische Monster gegenüber sich selbst, gegenüber seinen Brüdern den Tieren und gegenüber der Natur, die ihm geschenkt worden ist (sicher nicht(!) um sie sich "untertan" zu machen)

    - verhindert bzw. zerstört menschliche Beziehungen (zu sich, zu anderen), weil sie nur überleben kann, wenn sie die Menschen vereinzelt, und hält den Menschen von seinem natürlichen Leben ab.

    Die materialistische Welt vernachlässigt die wahre Natur des Menschen und die wahre Bedeutung von Leben, das keinen Anfang und kein Ende hat. Sie ist eine kalte und zerstörerische Illusion, die nur mit viel Mühe (Dauerberieselung, Energieverschwendung etc.) auf Kosten nachfolgender Generationen aufrecht erhalten werden kann. Früher oder später werden wir das (wie so oft) auf unangenehme Weise lernen müssen, dann aber immerhin unsere wahre Natur wieder erfahren, um zu ihr zurückzukehren.

    Viele Grüße und alles Gute zum Jahreswechel,
    MI

    Andudu

    02.01.2019, 13:24
    (editiert von Andudu, 02.01.2019, 13:30)

    @ Vatapitta
     

    Es ist definitiv nicht haltbar...

    ...im Prinzip hat es sich mit der Quantenmechanik schon Mitte des letzten Jahrhunderts erledigt, als die Sache mit dem "Kollaps der Wellenfunktion" bekannt wurde.

    Mittlerweile ist das Wissen noch weiter ausgebaut worden, etwa mit dem
    "Delayed Choice Quantum Eraser Experiments"
    https://www.matrixwissen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=639:delayed-choice-quantum-eraser-experiment&catid=125&lang=de&Itemid=105

    Welches m.E. die Kausalität verletzt (wenn ich es richtig interpretiere), ebenso wie die spukhafte Fernwirkung bisher unerklärt ist usw.

    Materialisten reden sich i.d.R. damit heraus, dass diese quantenmechanischen Effekte ja ohnehin keine spürbaren Auswirkungen in der Makrowelt haben (zumindest sind sie noch nicht nachgewiesen worden, was vermutlich auch fast unmöglich ist und eine "Theorie für alles", die das ermöglichen könnte, fehlt immer noch).

    Es spricht viel dafür, dass der Physiker Burkhard Heim mit seinen Arbeiten in die richtige Richtung ging, leider sind diese immer noch nicht richtig durchdrungen und so kompliziert, dass sie nur wenige verstehen.

    Wenn du dich der Wirklichkeit annähern willst, könnte dir die Beschäftigung mit Hypnose helfen. Bei jedem Menschen schlummern knapp unter der Oberfläche Erinnerungen an vergangene Leben, die oft genug im Nachhinein verifiziert werden können. Die Existenz solcher Erinnerungen wurde quasi von Ian Stevenson bewiesen und sehr umfangreich und detailliert belegt, Helen Wambach hat statistische Untersuchungen per Rückführungshypnose gemacht usw. mittlerweile hat sich im Schatten des medialen Mainstreams ein Biotop an Forschungen und Therapien dazu entwickelt.

    Die Königsdisziplin führt Michael Newton an, der sich mit LBL (Life between Life)-Rückführungen beschäftigt hat, also dem, was sich zwischen den vergangenen Leben abspielt (an diese Informationen kommt man wohl nur in Tieftrance heran). Er hat Fallbeispiele und seine Erkenntnisse in "Die Reisen der Seele: Karmische Fallstudien" veröffentlicht, mittlerweile auch ein Buch, in dem er seine Vorgangsweise für andere Hypnosetherapeuten lehrt: "Leben zwischen den Leben: Die Hypnotherapie zur Spirituellen Rückführung"

    Bestätigt werden diese Sachen durch zahlreiche andere paranormale Forschungen, von der instrumentellen Transkommunikation, über die Ufo-Forschung, bis zur Geisterforschung.

    Für mich ist der Materialismus damit gestorben. Er wird nur noch von Leuten verteidigt, die unbequeme Phänomene lieber leugnen und wegerklären, statt sie zu untersuchen.

Wandere aus, solange es noch geht.


CoinInvest – Ihr Edelmetallhändler










487676 Postings in 57169 Threads, 955 registrierte Benutzer, 0 User online ( reg., Gaeste)

Das Gelbe Forum: Das Forum für Elliott-Wellen, Börse, Wirtschaft, Debitismus, Geld, Zins, Staat, Macht (und natürlich auch Politik und Gesellschaft - und ein wenig »alles andere«) | Altes Elliott-Wellen-Forum

Ja, auch diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahren Sie alles zum Datenschutz