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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    software-engineer

    03.12.2018, 13:30
     

    260 Liter Kerosin: Grüner lässt sich mit Hubschrauber zu Wanderung fliegen!

    "Der Klimawandel bedroht unsere Lebensgrundlagen - wir Grüne reden nicht nur darüber, wir handeln."

    Mit diesem Motto wollen sich die Grünen im deutschen Bundesland Baden-Württemberg für einen besseren Klima- und Umweltschutz einsetzen. Ihr eigener Ministerpräsident Winfried Kretschmann nimmt es damit aber offenbar nicht so genau und geht alles andere als mit gutem Beispiel voran. Der Heuchler steht bundesweit in der Kritik, weil er sich mit einem Hubschrauber zu einer Wanderung in ein Naturschutzgebiet fliegen ließ. Laut seinen politischen Konkurrenten kostete der 167 Kilometer lange Flug etwa 4000 Euro und verbrauchte rund 260 Liter Kerosin."

    Frage an alle: Was hat eigentlich das KLIMA mit dem UMWELTSCHUTZ zu tun?

    ---
    Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.

    Oblomow

    E-Mail

    Leipzig,
    03.12.2018, 14:16
    (editiert von Oblomow, 03.12.2018, 14:33)

    @ software-engineer
     

    Immerhin funktioniert da der Hubschrauber noch

    Und damit ist ein eindrücklicher Leistungsbeweis der deutschen Luftstreitkräfte, der durch Merkels Rosinenbomber arg lädiert war, geliefert worden. In der ganzen Welt ist nun klar: wenn die Deutschen und sogar die Grünen zum Wandern fliegen können, dann werden sie sicherlich auch in Kriege fliegen können. Und für die Exportwirtschaft Hubschraubertechnik ist dieser Wanderausflug auch gute Werbung. Immerhin schaffte es dieser Hubschrauber ne Weile in der Luft zu bleiben. Insofern ist das Heuchlertum, dialektisch gesehen, nur halb so wütend zu beurteilen.

    Herzlich
    Oblomow

    ---
    "In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe." - Fragment 117

    (griechisch: "ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν· ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια")

    Demokrit

    software-engineer

    03.12.2018, 14:53

    @ Oblomow
     

    Sehr gut - nur ein kritischer Kommafehler!

    Aber du hast nicht die Frage beantwortet:

    Was hat eigentlich das KLIMA mit dem UMWELTSCHUTZ zu tun?

    ---
    Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.

    Oblomow

    E-Mail

    Leipzig,
    03.12.2018, 15:17

    @ software-engineer
     

    Darüber müsste ich mal ne Weile nachdenken

    Gloobe, da kommt keen Komma hin, wo Du meinst, da käme wejen Infinitiv nen Komma hin.
    __________________

    Was hat Klima mit Umweltschutz zu tun?
    Auf die Schnelle: Gutes Marketing.

    Neulich, eher durch Zufall, als durch eigenen Wunsch, lernte ich son Trottel kennen, der mir ne App empfahl, die mir sagt, wie klimafreundlich mein Tun, vor allem Mobilität gerade sei. Ich erzählte dem ganz, ganz wenig cholerisch, dass er sich mal über Containerschiffe und Urwaldabholzen informieren sollte, wenn er was über Emissionen lernen wolle. Und dann dachte ich mir, dass es vielleicht mal dahin kommt, dass jeder diese App haben muss und dann Strafe bezahlt, wenn er irgendwie nicht klimafreundlich, weiß der Geier, was das ist, sich verhält. Ach so: ich mag Kommas, auch wenn ich keine Ahnung habe, wie ich das begründen kann. Sehen einfach irgendwie schön aus vor allem wen man sie weglässt. Ne Kommaapp war ooch schön.

    Herzlich
    Oblomow

    ---
    "In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe." - Fragment 117

    (griechisch: "ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν· ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια")

    Demokrit

    software-engineer

    03.12.2018, 15:36

    @ Oblomow
     

    Nicht grün zu wählen ist auch klimaschädlich und muss folglich bestraft werden!

    Progressive geflügelte Worte, empfohlen vom Verband der Kindergarten-ErzieherInnen:

    Wir müssen Schutzgeld an das Klima zahlen!

    Wenn du den Spinat nicht aufisst, wird dich das Klima holen!

    Was dem einen sein Umweltschutz, das ist dem anderen sein Klima!

    Im Physikunterricht: Durch Reibung entsteht Klima.

    Neue progressive Bezeichnung für Elektroautos: KLIMAKONDOM

    Wenn Frauen älter werden, so nennt man das KLIMAkterium.

    ---
    Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.

    Griba

    E-Mail

    Dunkeldeutschland,
    03.12.2018, 16:51

    @ software-engineer
     

    Der erweiterte Infinitiv mit "zu" wird seit der Neuen Falschschreibung nicht mehr durch Komma abgetrennt.

    Daran kann ich mich auch nicht gewöhnen.

    ---
    Beste Grüße

    GRIBA

    manni meier

    03.12.2018, 17:22

    @ Griba
     

    Nanana, nu ma nich so schnell mit die jungen Pferde. Der Duden bezieht hier eindeutige Stellung

    > Der erweiterte Infinitiv mit "zu" wird seit der Neuen Falschschreibung nicht mehr durch Komma abgetrennt.
    > Daran kann ich mich auch nicht gewöhnen.

    Das Komma bei Infinitivgruppen

    Bei Infinitiven mit zu sind zwei Gebrauchsweisen zu unterscheiden:

    1. Der Infinitiv bildet, gegebenenfalls zusammen mit weiteren Wörtern oder Satzteilen, eine Wortgruppe, die einem Nebensatz nahekommt. Man spricht dann von satzwertigen Infinitivgruppen. Infinitivgruppen dieser Art werden tendenziell mit Komma abgetrennt.

    2. Der Infinitiv mit zu bildet mit einem übergeordneten Verb ein komplexes Prädikat. In diesem Fall wird kein Komma gesetzt.

    Da diese Konstruktionsweisen unterschiedlich gut zu erkennen sind, gilt ein Teil der Kommaregeln für satzwertige Infinitivgruppen fakultativ (D 116 sowie D 117, Punkt 4), ein anderer Teil hingegen obligatorisch (D 117, Punkte 1–3). Zu Infinitivgruppen, die gewöhnlich nicht mit Komma abgetrennt werden, vgl. die Erläuterung zu D 117.
    D 116:

    (Satzwertige) Infinitivgruppen kann man durch Komma abtrennen, um die Gliederung des Satzes deutlich zu machen oder um Missverständnisse auszuschließen <§ 75 E2>.

    Sind sie eingeschoben, ist gegebenenfalls am Anfang und am Schluss der Wortgruppe ein Komma zu setzen (= paariges Komma oder gar kein Komma).

    Sie weigerte sich[,] zu helfen.
    Sie weigerte sich[,] uns zu helfen.
    Sich selbst zu besiegen[,] ist der schönste Sieg.
    Wir empfehlen[,] ihm zu folgen.
    Wir empfehlen ihm[,] zu folgen.
    Er versuchte[,] ins Haus zu gelangen[,] und schlug ein Fenster ein.


    D 117:

    (Satzwertige) Infinitivgruppen werden unter den folgenden Bedingungen immer durch Komma abgetrennt:

    1. Die Infinitivgruppe wird durch eine der folgenden Konjunktionen eingeleitet: als, anstatt, außer, ohne, statt, um <§ 75 (1)>.

    Ich kenne nichts Schöneres, als mit einem guten Buch am Kamin zu sitzen.
    Anstatt einen Brief zu schreiben, könntest du auch einfach anrufen.
    Ihr könnt nichts tun, außer abzuwarten.
    Er antwortete, ohne gefragt worden zu sein.
    Wir wollen helfen, statt nur zu reden.
    Sie ging nach Hause, um sich umzuziehen.

    2. Die Infinitivgruppe hängt von einem Substantiv ab <§ 75 (2)>.

    Mein Vorschlag, ins Kino zu gehen, wurde verworfen.
    Er gab uns den Rat, erst einmal in Ruhe zu überlegen.
    Ich war nicht in der Lage, mich wieder zu beruhigen.

    3. Die Infinitivgruppe wird mit einem hinweisenden Wort angekündigt oder wieder aufgenommen <§ 75 (3)>.

    Erinnere mich daran, den Mülleimer auszuleeren.
    Ihre Absicht ist es, im nächsten Jahr nach Mallorca zu fahren.
    Zu tanzen, das ist ihre größte Freude.

    4. Das Komma ist aber bei den Gebrauchsweisen 2 und 3 fakultativ, sofern ein einfacher Infinitiv mit zu (ohne weitere Wörter oder Satzteile) vorliegt und keine Missverständnisse entstehen können <§ 75 E1>.

    Seine Angst[,] zu versagen[,] war unbegründet. Oder: Seine Angst zu versagen war unbegründet. (Aber nicht: Seine Angst zu versagen, war unbegründet.)
    Wir zweifeln nicht daran[,] zu gewinnen.

    Ist die Infinitivgruppe eingeschoben, steht am Anfang und am Schluss der Wortgruppe ein Komma (= paariges Komma), bei Gebrauchsweise 4 gegebenenfalls auch gar kein Komma.



    1. Der Infinitiv hängt von einem der folgenden Verben ab: sein, haben, brauchen, pflegen, scheinen; im übertragenen Sinn auch: drohen, versprechen.

    Die Spur war ganz deutlich zu sehen.
    Sie haben uns gar nichts zu befehlen!
    Du brauchst dich wegen dieser Sache nicht zu schämen.
    Sie pflegt abends ein Glas Wein zu trinken.
    Er scheint heute schlecht gelaunt zu sein.
    Das Flugzeug drohte ins Meer zu stürzen. (Aber: Der Terrorist drohte[,] das Flugzeug ins Meer zu stürzen.)
    Die Wahl verspricht spannend zu werden. (Aber: Der Politiker verspricht[,] die Steuern zu senken.)

    2. Die Infinitivgruppe ist mit dem übergeordneten Satz verschränkt.

    Diesen Vorgang wollen wir zu erklären versuchen. (Übergeordneter Satz: »wir wollen versuchen«; Infinitivgruppe: »diesen Vorgang zu erklären«.)

    3. Die Infinitivgruppe schließt den übergeordneten Satz ein.

    Den genannten Betrag bitten wir auf unser Konto zu überweisen. (Übergeordneter Satz: »wir bitten; « Infinitivgruppe: »den genannten Betrag auf unser Konto zu überweisen«.)

    4. Der Infinitiv steht zusammen mit dem übergeordneten Verb in der rechten Satzklammer.

    Wir hatten den Betrag zu überweisen beschlossen. (Übergeordneter Satz: »wir hatten ... beschlossen«; Infinitivgruppe: »den Betrag zu überweisen«.)

    Alles klar? [[top]]
    Oder noch Fragen, die Herren?
    mfg
    mm[[zigarre]]

    Griba

    E-Mail

    Dunkeldeutschland,
    03.12.2018, 17:44

    @ manni meier
     

    Den Begriff "komplexes Prädikat" kannte ich noch nicht.

    Danke, wieder was gelernt.

    ---
    Beste Grüße

    GRIBA

    manni meier

    03.12.2018, 19:14

    @ Griba
     

    Nee, ich auch nicht. Hat der Bundestag da eigentlich zugestimmt? (oT)

    [ kein Text ]
    manni meier

    03.12.2018, 17:11

    @ Oblomow
     

    Andrij Melnyk widerspricht Oblomows Einschätzung

    > Und damit ist ein eindrücklicher Leistungsbeweis der deutschen
    > Luftstreitkräfte, der durch Merkels Rosinenbomber arg lädiert war,
    > geliefert worden. In der ganzen Welt ist nun klar: (....), dann werden sie sicherlich
    > auch in Kriege fliegen können.
    > Herzlich
    > Oblomow

    Mein lieber Oblomow,
    hier liegst Du leider falsch. Wie ich aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen
    erfahren habe, soll der Botschafter der Ukraine in Berlin, Andrij Melnyk,
    als er sich Hilfe suchend an Deutschland wandte und um die Entsendung
    von Kriegsschiffen bat, auf die Rückfrage, ob man auch mit deutschen
    Militärflugzeugen behilflich sein könne, dies mit einem höflichen aber
    bestimmten "Nein, Danke!" [[sauer]] abgelehnt haben.

    mfg
    mm[[zigarre]]

    Oblomow

    E-Mail

    Leipzig,
    03.12.2018, 17:25
    (editiert von Oblomow, 03.12.2018, 17:33)

    @ manni meier
     

    Manni, Sie faseln

    Das war ja wohl vor Tagen. Inzwischen ist ja eben der Beweis der Tauglichkeit deutscher Luftbewegungsmittel durch den klügsten Lehrer Deutschlands Kretschmannn aufsehenserregend nachgewiesen worden.

    Würde man jetzt fragen, ob man Soldaten per deutschen Ufo oder deutschen Helikopter zum Wandern auf die Krim schicken solle, würde derselbe Botschafter sagen. Ja!

    Herzlich
    Oblomow

    ---
    "In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe." - Fragment 117

    (griechisch: "ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν· ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια")

    Demokrit

    manni meier

    03.12.2018, 19:17

    @ Oblomow
     

    OK, Oblomow, Sie wollen es nicht anders! Ich kündige Ihnen auch das "DU"! ! !

    mfg IHR
    mm [[zigarre]]

    heller

    03.12.2018, 16:59

    @ software-engineer
     

    Beim Klima wird der Mensch vor der Umwelt geschützt, beim Umwelltschutz ist es andersherum. (oT)

    [ kein Text ]
    CalBaer

    03.12.2018, 20:42
    (editiert von CalBaer, 03.12.2018, 21:18)

    @ software-engineer
     

    Frueher hiess es ueber die DDR-Bonzen: Sozialismus predigen, Kapitalismus geniessen

    Waehrend die "Aktuelle Kamera" das Volk mit Sozialismus-Propaganda berieselte, liessen sie sich im Volvo mit 150km/h durch die Stadt chauffieren, genossen den Abend vor dem Grundig-Farbfernseher, waehrend die Frau den Miele-Geschirrspueler befuellte. Wenn man noch Bananen brauchte, gab es die im eigenen Laden der Bonzen-Siedlung jederzeit fuer DDR-Mark.

    ---
    Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.

    1CBaerFK7x55XdXjdU85SXePYqJi7Xu3Ux

    Oblomow

    E-Mail

    Leipzig,
    03.12.2018, 21:08

    @ CalBaer
     

    Die armseligste Variante des Kapitalismus, die ich je gesehen habe

    Mielke, Honecker usw. waren an Kleinbürgerlichkeit kaum zu überbieten. Ich war mal in Wandlitz, um mir das anzugucken. Bananen koofen und Pornos gucken, das war da Luxus. Die Doppelmoral, da stimme ich zu, aber auf welchem armseligen Niveau.

    Herzlich
    Oblomow

    ---
    "In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe." - Fragment 117

    (griechisch: "ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν· ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια")

    Demokrit

    manni meier

    03.12.2018, 22:06

    @ Oblomow
     

    "Bananen koofen und Pornos gucken", ist auch heute noch Luxus! Wat denn sonst?

    > Mielke, Honecker usw. waren an Kleinbürgerlichkeit kaum zu überbieten.
    > Ich war mal in Wandlitz, um mir das anzugucken. Bananen koofen und Pornos
    > gucken, das war da Luxus. Die Doppelmoral, da stimme ich zu, aber auf
    > welchem armseligen Niveau.
    >
    > Herzlich
    > Oblomow

    Socke

    Homepage E-Mail

    04.12.2018, 18:07

    @ manni meier
     

    Fukushima-Kretsche und die Volksgenossen

    > "Bananen koofen und Pornos gucken", ist auch heute noch Luxus! Wat denn sonst?
    Trotzdem kommen die ehem. SED-Genossen als auch die heutigen Kommis wie Fukushima-Kretsche an die "Vorbilder" wie den GröFaz samt Volksgenossen nicht heran. Ist schon alles armselig, da waren die damals erheblich weiter.

Wandere aus, solange es noch geht.


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