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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Wallenstein500

    07.07.2018, 10:50
     

    Euro-Austritt Deutschlands - was dann?

    Hallo Foristen!

    Laut NZZ vom 5.07.2018 sieht der indische, frühere IMF-Ökonom Ashoka Mody "das Ende des Euro-Raums evtl. noch dieses Jahr und plädiert für einen Austritt Deutschlands."

    Wo läge nach Eurer geschätzten Meinung, falls Deutschland aus dem Euro austritt und/oder die D-Mark wieder einführt - vielleicht nachdem Merkel endlich weg ist - das größere Risiko für den deutschen "Kleinsparer" im Euro?
    Also, sollte man weiter Euro-Bargeld halten oder dieses jetzt doch lieber auf ein Konto einzahlen, weil der Umtausch von Euro-Bargeld in eine neue D-Mark beschränkt werden könnte?
    Und wenn man die Scheine einzahlt, wie dann anlegen???

    Vielen Dank und viele Grüße, ein etwas ratloser Wallenstein

    Friedrich

    07.07.2018, 11:25

    @ Wallenstein500
     

    Sachwerte - alles andere ist nur Illusion

    Bei einer Währungsreform helfen Sachwerte ganz gewiss - der Rest liegt in Gottes Hand.

    Ganz sicher wird es den Kleinsparer mit Euro extrem hart treffen - unabhängig ob er Bargeld hat oder ein Girokoto, sonst wäre die Übung aus "deren" Sicht völlig sinnlos. 1948 wurde 1:10 getauscht, Schulden übrigens 1:6!

    Unser gesamtes politisches System ist ein Anhängsel des deep state und hier passiert im Moment noch gar nix, wenn es nicht von "denen" gewollt wird.

    Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, bevor D. den Euro verlässt! Mach Dir also keine Gedanken, mit dem Euro werden auch Deine Ersparnisse die Bachgasse runtergehen.

    Rotti

    E-Mail

    Pampa,
    07.07.2018, 12:03

    @ Friedrich
     

    Grausames Spiel

    Servus Friedrich!

    Bei Immobilien drohen Zwangshypotheken. Die Methoden sind vielfältig, der Werkzeugkasten der Folterinstrumente ist gut gefüllt.
    Man sollte daran denken, sein Vermögen vor dem Staat unsichtbar zu gestalten.

    M.f.G.
    Rotti

    ---
    Ich esse und trinke, also bin ich.

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    07.07.2018, 12:13
    (editiert von Mephistopheles, 07.07.2018, 12:24)

    @ Friedrich
     

    Sachwerte sind eine Illusion

    > Bei einer Währungsreform helfen Sachwerte ganz gewiss - der Rest liegt in
    > Gottes Hand.

    Hast du dir mal Industrieruinen angesehen oder verfallene entmietete Wohnhäuser? Entweder werden sie in Museen umgewandelt oder sie sind ein Negativposten wegen der Abwrackkosten. Da steht uns noch viel Vergnügliches bevor, wenn erst einmal die Sachwerte Atomkraftwerk abgewrackt werden und die strahlenden Relikte entsorgt werden müssen.

    Am besten, man schüttet Erde drauf und denkt nicht mehr daran so wie im schwäbischen Ort Dinkelscherben.

    > Ganz sicher wird es den Kleinsparer mit Euro extrem hart treffen -
    > unabhängig ob er Bargeld hat oder ein Girokoto, sonst wäre die Übung aus
    > "deren" Sicht völlig sinnlos. 1948 wurde 1:10 getauscht, Schulden
    > übrigens 1:6!

    1:unendlich. Schulden des Staates sind komplett vernichtet worden.
    >
    > Unser gesamtes politisches System ist ein Anhängsel des deep state und
    > hier passiert im Moment noch gar nix, wenn es nicht von "denen" gewollt
    > wird.
    >
    > Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, bevor D. den Euro verlässt! Mach
    > Dir also keine Gedanken, mit dem Euro werden auch Deine Ersparnisse die
    > Bachgasse runtergehen.

    Nur die Sachwerte belasten dich noch für die nächsten Jahrhunderte.Die Illusion von Sachwerten:

    1. Entweder es ist Geld da, um sie zu nutzen, dann sind Sachwerte ein Kostenfaktor für den Eigentümer. Das gilt sogar für Hassos Tresor in seiner angemieten Wohnung.
    2. Oder der Eigentümer hat kein Geld oder ist nicht mehr zu ermitteln, dann sind Sachwerte ein Kostenfaktor für die Allgemeinheit.

    Tertium non datur.

    Gruß Mephistopheles

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

    Rotti

    E-Mail

    Pampa,
    07.07.2018, 12:24

    @ Mephistopheles
     

    Muihiasl

    Servus Mephistopheles!

    Deine Einlassung erinnert mich an die Erzählungen meines Opas, der öfters über Muihiasl´s angebliche Prophezeiungen gesprochen hat.
    Da hats immer geheißen, nach dem großen Bank abräumen kann jeder soviel Grund bewirtschaften, wie er will...……………………. mangels menschlicher Biomasse. [[zwinker]]

    M.f.G.
    Rotti

    ---
    Ich esse und trinke, also bin ich.

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    07.07.2018, 12:59
    (editiert von Mephistopheles, 07.07.2018, 13:43)

    @ Rotti
     

    Dann ist ja nochmal gutgegangen. Da wäre ich mir diesmal nicht so sicher.

    > Servus Mephistopheles!
    >
    > Deine Einlassung erinnert mich an die Erzählungen meines Opas, der
    > öfters über Muihiasl´s angebliche Prophezeiungen gesprochen hat.
    > Da hats immer geheißen, nach dem großen Bank abräumen kann jeder soviel
    > Grund bewirtschaften, wie er will...……………………. mangels
    > menschlicher Biomasse. [[zwinker]]

    Nach der letzten Entvölkerung durch die Völkerwanderung haben die Germanen keineswegs die alten römischen Städte und und villae rusticae übernommen, sondern die waren leer und da ist schon jahrhundertealter Wald darüber gewachsen. Dieser Wald musste erst gerodet werden, bevor bei der allemannischen Landnahme wieder gesiedelt werden konnte.
    Es sieht so aus, als wäre auch Augsburg, das zufällig an derselben Stelle entstand wie die römische Garnisonsstadt augusta vindelicum, eine germanische Neugründung. Die Augsburger wussten über ein Jahrtausend nicht, dass sie an derselben Stelle lebten, wo bereits früher eine römische Stadt gestanden hatte.

    Aber der Zusammenfluss von Lech und Wertach und damit der kürzeste Weg nach Italien auf der einen Seite und nach Osteuropa über den Lech, der für mittelalterliche Schiffe und Flöße ab Augsburg schiffbar war und in die Donau mündete und damit den Zugang zu dem alteuropäischen Kulturbereich Schwarzmeergebiet erschloss, war für eine Stadtgründung einfach zu verführerisch.

    Die villae rusticae hier in der Gegend wurden etwa im 2. und 3. Jh. errichtet. Die Neubesiedlung der Dörfer (ihre schriftliche Erwähnung) erfolgte etwa ab 1.100 bis 1.200 . Es sieht so aus, als wäre Süddeutschland über Jahrhunderte menschenleer, genauer: unbesiedelt gewesen.

    Wenn die Atomreaktoren und die Castorbehälter, die auf deren Gelände rumstehen, einmal abrauchen, dürfte das Land ebenfalls für mehrere Jahrhunderte unbewohnbar sein, bis die größte Strahlung so weit abgeklungen ist, dass man wieder siedeln kann.

    Gruß Mephistopheles

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

    Herb

    Südsteiermark,
    07.07.2018, 13:18

    @ Mephistopheles
     

    Das erscheint mir logisch

    Hallo Mephistopheles

    > Die villae rusticae hier in der Gegend wurden etwa im 2. und 3. Jh.
    > errichtet. Die Neubesiedlung der Dörfer (ihre schriftliche Erwähnung)
    > erfolgte etwa ab 1.100 bis 1.200 . Es sieht so aus, als wäre
    > Süddeutschland über Jahrhunderte menschenleer, genauer: unbesiedelt
    > gewesen.

    Wo anders war es klimatisch günstiger, keiner wollt/musste in der kalten, rauen Umgebung leben.
    Bei einer Neubesiedelung wird das "schlechte Land" zuletzt genommen.
    In die Berge geht es zu allerletzt, wegen der kurzen Vegetationsphase und der furchtbar harten Arbeit, welche wiederum einen härteren, klügeren Menschen entstehen lässt, aus der reinen Notwendigkeit dort zu überleben.


    > Wenn die Atomreaktoren und die Castorbehälter, die auf deren Gelände
    > rumstehen, einmal abrauchen, dürfte das Land ebenfalls für mehrere
    > Jahrhunderte unbewohnbar sein, bis die größte Strahlung so weit
    > abgeklungen ist, dass man wieder siedeln kann.

    Das wird man hoffentlich rechtzeitig irgendwie klären.

    Beste Grüße, Herb

    ---
    NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    07.07.2018, 15:09

    @ Mephistopheles
     

    Könntest du uns bitte mitteilen, wie Castoren "abrauchen"?

    IMHO sind die Teile so gefertigt, daß sie selbst schwersten Belastungen (Aufprall mit über 100 km/h) standhalten.

    Grüße

    ---
    [image]
    Sie hat uns alles gegeben

    Kaladhor

    E-Mail

    Münsterland,
    07.07.2018, 19:26

    @ FOX-NEWS
     

    zeitliche Haltbarkeit ist gemeint!

    Castor-Behälter sind nur für den Transport und die Zwischenlagerung konzipiert, daher auch die hohen Anforderungen der Haltbarkeit und Dichtigkeit bei mechanischen und thermischen Belastungen.
    Als maximale Haltbarkeit werden für einen Castor übrigens 40 Jahre garantiert. Innerhalb dieser Zeitspanne sind die eingelagerten, radioaktiven Stoffe in andere Behälter umzulagern, die höhere Haltbarkeitsdauern aufweisen. Für Brennelemente sind das Pollux-Behälter.

    Die Uhr tickt also bereits...

    Grüße

    ---
    Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

    BBouvier

    07.07.2018, 15:21
    (editiert von BBouvier, 07.07.2018, 15:31)

    @ Rotti
     

    Frei erfunden! :-(

    > ... Muihiasl´s angebliche Prophezeiungen gesprochen hat.
    > Da hats immer geheißen ...

    Hallo, Rotti!

    Aber Dir ist schon klar, daß dieser "Mühlhiasl" (!),
    der angeblich in der napoleonischen Zeit im Böhmischen
    allerlei "Prophezeiungen" von sich gegeben hätte,
    nie existiert hat?
    Erst nach 1923 (!) hat sich ein Mühlhiaslmythos gebildet,
    und unseriöse Autoren haben diesem veritablen
    Rübezahl, der nie existiert hat, frei flottierende
    Volkssagen als dessen "Prophezeiungen" angedichtet.

    Und so etwas kommt dann dabei heraus:
    =>
    https://www.google.de/search?hl=de&tbm=isch&source=hp&biw=1120&bih=534&ei=47xAW5KfLoapsgHJyZaADw&q=prophezeiungen+m%C3%BChlhiasl&oq=prophezeiungen+m%C3%BChlhiasl&gs_l=img.3..0i24k1l2.1753.12150.0.12494.26.13.1.12.13.0.88.1037.13.13.0....0...1ac.1.64.img..0.25.1138...0j0i30k1j0i5i30k1j0i8i30k1.0.tpBKuy_YiBQ#imgrc=ngRbDEYmO1e5eM:

    <"Mit Blick auf den Islam-Terrorismus ganz neu interpretiert.">
    [[freude]]

    Mehr dazu hier:
    https://schauungen.de/forum/index.php?id=31709
    ... und generell zu derlei "Prophezeiungen" hier:
    https://schauungen.de/forum/index.php?id=34915

    Grüße,
    BB

    Rotti

    E-Mail

    Pampa,
    07.07.2018, 19:48

    @ BBouvier
     

    Reine Erfindung

    Servus BBouvier und Taurec!

    Da widerspreche ich nicht. Es sind mündliche Überlieferungen von meinem Großvater Jahrgang 1887. Der hatte es von seinem Vater. Muihiasl verwende ich immer nur, weil es ein bekannter Name ist. Laut meinem Opa war es ein gewisser Apoigner (ausgesprochen Aboi(g)ner), soll aber ein "Waidler" gewesen sein. Was daran wahr ist, und was reine Erfindung...……………….. so what. [[zwinker]] Es passt eben zum Thema. Es sind aber schon ziemlich alte Prophezeiungen. Also nehmt es mir bitte nicht übel, wenn ich so etwas zum besten gebe.

    M.f.G.
    Rotti

    ps
    Er benutzte beide Namen Apoigner und Muihiasl. In wieweit er den Muihiasl später dazugefügt hat, darüber habe ich keine Kenntnis.

    ---
    Ich esse und trinke, also bin ich.

    BBouvier

    07.07.2018, 20:31

    @ Rotti
     

    Narrenpossen zum besten geben?

    <"Was daran wahr ist, und was reine Erfindung...so what.">

    Hallo, Rotti!

    1.
    Frage:
    so what = sowat = so etwas? - Das verstehe ich nicht.

    2.
    Es ist durchaus kein "sowat", wenn hier frei erfundene
    "Prophezeiungen" unkritisch veröffentlicht werden.
    Und schon gar nicht, wenn dann nach dem Beleg,
    daß es sich dabei wieder mal nur um rein erlogene
    Narrenpossen handelt, behauptet wird, das wäre ohne Relevanz.
    Und argumentativ ist es völlig gleichgültig,
    von wem Du diesen Unsinn mal aufgeschnappt haben willst.
    Oder wann der Geburtstag hatte.
    Oder, ob diese Prophezeiungsfälschungen <"aber schon ziemlich alt"> wären.

    3.
    <"Muihiasl verwende ich immer">
    Ganz abgesehen davon, daß allerlei Lügen nur der fiktiven Sagenfigur
    "Mühlhiasl" angedichtet worden sind, verwundert es nicht wenig,
    wenn sich Jemand damit brüstet, dessen Namen auch noch
    vorsätzlich falsch zu buchstabieren.

    4.
    <"Nehmt es mir bitte nicht übel,
    wenn ich so etwas zum besten gebe
    .">

    Und wieso sollten wir wohl nicht?? [[sauer]]

    BB

    Rotti

    E-Mail

    Pampa,
    07.07.2018, 21:23

    @ BBouvier
     

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

    Servus BBouvier!

    Keine Narrenposse, wenn du lesen würdest, könntest du es verstehen. [[freude]]

    Also bevor du so auf Angriffsmodus gehst, lies bitte etwas genauer.
    [[zwinker]]

    M.f.G.
    Rotti

    ---
    Ich esse und trinke, also bin ich.

    BBouvier

    07.07.2018, 23:36
    (editiert von BBouvier, 07.07.2018, 23:44)

    @ Rotti
     

    Keine Narrenposse ?

    > Keine Narrenposse ...

    Hallo, Rotti!

    Ach ja??

    Wenn Jemand behauptet:
    <"Da (BB: "Mühlhiasl") hats immer geheißen, nach dem großen Bank abräumen
    kann jeder soviel Grund bewirtschaften, wie er will.
    ">

    ... und das einem nie jemals existiert habenden
    "Muihiasl´s" (nicht nur vorsätzlich falsch buchstabiert
    sondern darüber hinaus auch noch in US-Besatzerorthographie:
    wie "die Kraft des Wasser´s") fälschlich angedichtet wird,
    denn diese schräge Lügenprophezeiung stammt doch von Ellerhorst
    bzw. Herrn Kugelbeer (1922) - und das Betrügergespann
    Irlmaier/Adlmaier greift sie später als Großplagiatoren dankbar auf -
    =>
    https://schauungen.de/forum/index.php?id=23421

    ... also - wenn das (!) keine veritable Narrenposse ist,
    was denn sonst wohl?

    BB

    Rotti

    E-Mail

    Pampa,
    08.07.2018, 00:43

    @ BBouvier
     

    Der Wunsch als Vater des Gedanken

    Servus BBouvier!

    Du liest, was du zu lesen erwartest, und nicht, was ich geschrieben habe. [[zwinker]]
    Ein wenig weniger aggressiv würde dir durchaus gut tun.


    M.f.G.
    Rotti

    ---
    Ich esse und trinke, also bin ich.

    Taurec

    Homepage E-Mail

    München,
    07.07.2018, 16:28

    @ Rotti
     

    Erfundener Prophezeiungsmythos

    Hallo!

    > Deine Einlassung erinnert mich an die Erzählungen meines Opas, der
    > öfters über Muihiasl´s angebliche Prophezeiungen gesprochen hat.

    Die Figur wurde "Mühlhiasl" getauft, bzw. als "Mühlhiasl" aus der Taufe gehoben, denn diesen Menschen hat es nachweislich (!) überhaupt nicht gegeben, wie Reinhard Haller herausgefunden hat.

    Hierzu einfach mal im Weltenwendeforum nach Mühlhiasl suchen und lesen, z. B. hier.

    Vor der Veröffentlichung durch Pfarrer Landstorfer 1923, der irgendwelche Versatzstücke aus der Volkssage zusammengeschustert hat, gab es einen Mühlhiasl überhaupt nicht.
    Heute ist er im Bayerischen Wald eine Touristenattraktion, deren Leben sogar in Theaterstücken aufgeführt wird, was alles einer sogenannten "Mühlhiaslforschung" (eher "Mühlhiasldesinformation") zu verdanken ist. Tatsächlich haben hier Heimatautoren ("Forscher" wäre wohl zuviel des Guten) eine Legende erfunden, wobei man sich nicht zu schade war, in alte Dokumente den Namen Mühlhiasl hineinzufälschen (vgl. z. B. hier).

    Dein Opa, der vermutlich nie ein ernsthaftes Prophezeiungsbuch in der Hand hatte, hat wohl nur weitererzählt, was man sich in der Gegend nach ein bis zwei Generationen Mühlhiaslpropaganda als vermeintlich alte Volkssage erzählt hat, wobei von den Menschen aus Unkenntnis erst in den Fünfzigern entstandene Irlmaier- und Kugelbeerfälschungen eingeflochten wurden.

    > Da hats immer geheißen, nach dem großen Bank abräumen kann jeder soviel
    > Grund bewirtschaften, wie er will...……………………. mangels
    > menschlicher Biomasse. [[zwinker]]

    Das Ding heißt "Bänke-Abräumer" und steht in der ersten Landstorferveröffentlichung. Genaugenommen ist es aber nichts weiter als ein flapsiger Ausdruck für das endzeitliche Strafgericht, dessen die gläubigen Christen seit 2000 Jahren harren. Zu diesem liegen keine Schauungen vor, sondern lediglich Prophezeiungen, die Ausdruck einer Erwartungshaltung sind, welche sich aus dem Selbstverständnis des Urchristentums ergibt. Es ist eine in die Zukunft projizierte Forderung des apokalyptischen Weltbildes in der Levante jener Tage. Mit dem Christentum kam es nach Europa und hat sich hier als prophetischer Dauerbrenner verfestigt. Daher ist es kein Wunder bzw. eigentlich obligatorische Forderung, daß es in der Volkssage und von Pfarrer Landstorfer aufgegriffen wurde.

    Die "freie Bodenwahl" stammt indes vom siamesischen Betrügerzwillingspärchen Adl-/Irlmaier.

    Conrad Adlamier schrieb 1950 als angebliche Aussage Irlmaiers:
    "Die überschüssigen Leute ziehen jetzt dorthin, wo die Wüste entstanden ist, und jeder kann siedeln, wo er will, und Land haben, soviel er anbauen kann."

    Entsprechend steht 1951 in der Veröffentlichung des Paters Ellerhorst über den angeblichen Seher Franz Josef Kugelbeer vom Bodensee:
    "Die herrenlosen Güter werden neu verteilt In einer Völkerwanderung werden die Menschen dorthin geschickt, wo sie nötig sind. Die Berggemeinden werden als Almen genützt. Die Menschen ziehen in die Tale und Ebenen hinab, wo die Arbeit leichter ist."

    Das ist das selbe Motiv, nur etwas abgewandelt. Zu Kugelbeer wurde in den Achtzigern von Alexander Gann geforscht, der noch Nachkommen ausfindig machen konnte. Diese wußten von einer Sehergabe Kugelbeers aber nichts. Da Kugelbeer außerdem Elemente einiger fiktiver französischer Prophezeiungen des 19. Jahrhunderts aufweist (z. B. den "großen Monarchen"), ist davon auszugehen, daß seine Prophezeiung entweder von Ellerhorst oder einem Zuträger gefälscht wurde.

    Aufgrund der zeitlichen Nähe der Erstveröffentlichung zu Irlmaier läßt sich nun spekulieren, ob Adl-/Irlmaier von einer Vorabfassung Kugelbeers abgeschrieben hat oder umgekehrt Kugelbeer auf Irlmaier fußt. Bouvier sieht in dem Fall ein Echo Kugelbeers durch Irlmaier, was einleuchtet, da die Aussage bei Kugelbeer aufwendiger ist, bei Irlmaier simpler.
    Festzuhalten bleibt indes, daß es für diese Aussage keine nachgewiesene seherische Grundlage gibt, schon gar nicht von Mühlhiasl!

    Gruß
    Taurec

    ---
    „Es lebe unser heiliges Deutschland!“

    „Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


    Weltenwende

    Socke

    Homepage E-Mail

    07.07.2018, 16:07

    @ Mephistopheles
     

    Gold und Co.

    > 1. Entweder es ist Geld da, um sie zu nutzen, dann sind Sachwerte ein
    > Kostenfaktor für den Eigentümer. Das gilt sogar für Hassos Tresor in
    > seiner angemieten Wohnung.
    Im Prinzip schon, nur würde ich einen Teil der Euro-Barschaft in anderer "Währung" anlegen, d.h. Edelmetall(-münzen) in kleiner Stückelung kaufen (große Teile, wie kg-Barren machen sich immer so schlecht beim Bauern, wenn der nicht rausgeben kann.
    Man sagt, man solle so 25 bis über 50% seiner Werte in Edelmetallen vorrätig halten.
    Jetzt kommt der Knackpunkt: zu Hause ist das Zeug stark diebstahlgefährdet, im Bankdepot, abgesehen von den ständigen Kosten für die Anmietung, nicht sicher. Kommt ein Handelsverbot, lassen die glatt Schließfächer durchsuchen, so meine Einschätzung (bei einem Handelsverbot wird man kleine Stücke jederzeit auch im Ausland los, also ist das kein Hinderungsgrund/Totalverlust).
    Auch kann es passieren, dass bei einer Krise Banken geschlossen werden und man nicht rankommt.
    Also wenn Schließfach, dann nur bei der Bank der eigenen Familie, wenn z.B. die Ehefrau die Bankchefin ist und man jederzeit, auch bei staatlich angeordneter Bankenschließung durch die Hintertür rein kann, um sein Fach auszuräumen.
    Im Wald vergraben ist ein bisschen tollkühn, da verbuddelt man nur die Kanonen, die einem in Friedenszeiten Ärger bereiten würden.
    Ein Teil seiner Barschaft kann man auch in anderen Währungen vorhalten, da würde ich aber nur kleinere Beträge anlegen, max. ein paar zehntausend Euro Gegenwert, eher weniger. Franken, Dollars, etc.
    Für Krisenzeiten noch kleine Mengen Schnaps, Kippen, Konserven, Wasser (Glasflaschen) vorhalten, macht sich immer gut beim Tauschen, bis sich ein neues System (neue Währung) etabliert hat.
    Die Lebensmittel "rotierend" verbrauchen, d.h. die älteste Dose entnehmen und dafür eine neue hinstellen. Wenn man nicht zuviel Zeug einlagert geht das ganz gut.

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    07.07.2018, 17:29
    (editiert von Mephistopheles, 07.07.2018, 17:36)

    @ Socke
     

    Leider alles zurechtspintisiert

    > > 1. Entweder es ist Geld da, um sie zu nutzen, dann sind Sachwerte ein
    > > Kostenfaktor für den Eigentümer. Das gilt sogar für Hassos Tresor in
    > > seiner angemieten Wohnung.
    > Im Prinzip schon, nur würde ich einen Teil der Euro-Barschaft

    Quatsch. Entweder existiert der Euro oder eine Folgewährung, dann gibt es einen festgelegten Umtauschkurs. Oder der Euro existiert nicht mehr, dann existiert aber überhaupt keine Währung mehr auf der ganzen Welt nicht.

    in anderer
    > "Währung" anlegen, d.h. Edelmetall(-münzen) in kleiner Stückelung kaufen
    > (große Teile, wie kg-Barren machen sich immer so schlecht beim Bauern,
    > wenn der nicht rausgeben kann.

    Quatsch hoch3! Das ist die typische Denke eines Städters.
    Der Bauer interessiert sich überhaupt nicht für Edelmetalle, die sind ihm nur lästig. Der Bauer interessiert sich für den, der seinen kaputten Trecker reparieren kann oder seinen Pflug, für den, der aus seinem Raps Öl machen kann, womit er seinen Traktor betreiben kann oder ggf. Hafer für seinen Gaul hat.
    Für solche Sachen rückt er gerne mal ne halbe Sau raus.

    Gold oder Geld hat nur einen Wert für den Städter oder den, der Söldner braucht.

    Für den Bauern hat Gold oder Geld erst dann einen Wert, wenn er es sich beschaffen muss, um damit seine Steuern zu bezahlen.

    > Man sagt, man solle so 25 bis über 50% seiner Werte in Edelmetallen
    > vorrätig halten.

    Edelmetalle haben nur dann einen Wert, wenn irgendwo auf der Welt eine Währung existiert, die man dafür kaufen kann. Existiert keine Währung mehr, dann haben Edelmetalle einen reinen Warenwert für Schmuckstücke. Diese werden verwendet in dieser Reihenfolge
    1. für religiöse Zwecke
    2. für Frauen, um das Sozialprestige deren Besitzers zu steigern. Dabei steht die Frau im Hintergrund, den Schmuck, den sie zur schau trägt, ist nur dazu da, die Wichtigkeit ihres Besitzers zu demonstrieren
    3. Für das Begräbnis. Der Schmuck, der beigegeben wird soll ebenso die Bedeutung des Bestatteten für die Nachwelt klarstellen (hängt auch mit Ahnenverehrung zusammen).

    > Jetzt kommt der Knackpunkt: zu Hause ist das Zeug stark
    > diebstahlgefährdet, im Bankdepot, abgesehen von den ständigen Kosten für
    > die Anmietung, nicht sicher. Kommt ein Handelsverbot, lassen die glatt
    > Schließfächer durchsuchen, so meine Einschätzung (bei einem
    > Handelsverbot wird man kleine Stücke jederzeit auch im Ausland los, also
    > ist das kein Hinderungsgrund/Totalverlust).

    Das ist Quatsch. Eine Durchsuchung setzt eine funktionierende Zivilisation voraus. Eine funktionierende Zivilisation bedeutet, dass du mit hoher Wahrscheinlichkeit Gelegenheit erhältst, jahrelang im Knast über bessere Sicherungsmethoden für dein Edelmetall nachzugrübeln.

    > Auch kann es passieren, dass bei einer Krise Banken geschlossen werden und
    > man nicht rankommt.
    > Also wenn Schließfach, dann nur bei der Bank der eigenen Familie, wenn
    > z.B. die Ehefrau die Bankchefin ist und man jederzeit, auch bei staatlich
    > angeordneter Bankenschließung durch die Hintertür rein kann, um sein Fach
    > auszuräumen.
    > Im Wald vergraben ist ein bisschen tollkühn, da verbuddelt man nur die
    > Kanonen, die einem in Friedenszeiten Ärger bereiten würden.

    Im Wald vergrabene Edelmetalle werden irgendwelche glücklichen Finder nach Jahrhunderten einmal zufällig ausbuddeln und sich den Kopf darüber zerbrechen, wann das vergraben wurde.

    > Ein Teil seiner Barschaft kann man auch in anderen Währungen vorhalten,
    > da würde ich aber nur kleinere Beträge anlegen, max. ein paar zehntausend
    > Euro Gegenwert, eher weniger. Franken, Dollars, etc.

    Das ist völlig sinnlos, wenn keine Währungen existieren. Wenn Währungen existieren, dann siehe oben.

    > Für Krisenzeiten noch kleine Mengen Schnaps, Kippen, Konserven,

    Die Auffindung von Schnaps, Kippen Konserven usw. ist in Krisenzeiten eine Aufforderung, dem Besitzer eins über die Rübe zu ziehen. Denn, wo so etwas ist, ist meist noch mehr davon.

    Wasser
    > (Glasflaschen) vorhalten, macht sich immer gut beim Tauschen, bis sich ein
    > neues System (neue Währung) etabliert hat.
    > Die Lebensmittel "rotierend" verbrauchen, d.h. die älteste Dose entnehmen
    > und dafür eine neue hinstellen. Wenn man nicht zuviel Zeug einlagert geht
    > das ganz gut.

    Zu viel kann man gar nicht einlagern für die, die an der Auffindung eine Freude haben werden. In einer wirklichen Krise werden das v.a. deine Freunde und Helfer mit ihren Spürhunden sein.

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

    Friedrich

    08.07.2018, 00:47

    @ Mephistopheles
     

    mehr Unsinn geht kaum noch!

    So viel Unsinn auf einem Haufen kann ich kaum so stehen lassen, habe aber auch keine Lust, den Gegenbeweis anzutreten, ist vermutlich auch völlig sinnlos.

    Nur mal ein Beispiel: Edelmetalle haben sehr wohl auch dann einen hohen Wert, wenn es gerade keine Zivilisation gibt und keine Währung existiert. Siehe den Krieg in Jugoslavien und den berühmten Bericht eines Bewohners der kleinen Stadt, die ein Jahr belagert war. Nur wenn es sein muss, liefere ich auch eine URL zu diesem beeindruckenden Zeitzeugen.

    Aber wer soviel Blödsinn hier von sich gibt, den überzeugen Beweise aus Europa von vor 20 Jahren auch nicht mehr, da bin ich sicher.

    Silke

    08.07.2018, 08:03

    @ Friedrich
     

    Alles von @Meph. korrekt dargestellt - im Forum 1000 x erklärt, beschrieben, gesammelt (oT)

    [ kein Text ]
    Hausmeister

    E-Mail

    08.07.2018, 10:29

    @ Friedrich
     

    Dann erspare uns bitte solch substanzlose wie ungehörige Beiträge!

    > So viel Unsinn auf einem Haufen kann ich kaum so stehen lassen, habe aber
    > auch keine Lust, den Gegenbeweis anzutreten, ist vermutlich auch völlig
    > sinnlos.
    > ...
    >
    > Aber wer soviel Blödsinn hier von sich gibt, den überzeugen Beweise aus
    > Europa von vor 20 Jahren auch nicht mehr, da bin ich sicher.

    Wo bzw. was sind diese "Beweise"?

    Bitte beibringen!

    & Gruß

    HM

    nereus

    08.07.2018, 11:06

    @ Friedrich
     

    Zustimmung

    Hallo Friedrich!

    Daher setze ich meine Antwort unter Deine, aber sie ist an @Mephisto gerichtet.

    Hallo Meph!

    Du schreibst: Quatsch hoch3! Das ist die typische Denke eines Städters.

    Oder eines Theoretikers, der zwar viele Bücher liest, aber mit der Lebenswirklichkeit ein paar Schwierigkeiten hat.

    Der Bauer interessiert sich überhaupt nicht für Edelmetalle, die sind ihm nur lästig.

    Ah ja, dann nennen mir doch mal einen Bauer, der sich beim Vorzeigen von Gold- oder Silbermünzen angeekelt abwendet. [[freude]]

    Der Bauer interessiert sich für den, der seinen kaputten Trecker reparieren kann oder seinen Pflug, für den, der aus seinem Raps Öl machen kann, womit er seinen Traktor betreiben kann oder ggf. Hafer für seinen Gaul hat.

    Das ist schon richtig, aber meistens können die Bauern so etwas selbst (reparieren) oder sie haben schon die entsprechenden Kontakte. Maschinen gehen eben nicht nur in Krisenzeiten kaputt.

    Für solche Sachen rückt er gerne mal ne halbe Sau raus.

    Vielleicht kann man die Ersatzteile beim Landmaschinen-Hersteller oder dessen Reste-Verwerter für eine viertel oder halbe Gold-Unze „beschaffen“ und dem Bauern vorbei bringen.
    Dann war es ein Geschäft über Dritte, aber funktionieren würde es auch.

    Gold oder Geld hat nur einen Wert für den Städter oder den, der Söldner braucht.

    Is scho recht.
    Es besteht übrigens kein Zwang zum Golderwerb. [[zwinker]]

    Für den Bauern hat Gold oder Geld erst dann einen Wert, wenn er es sich beschaffen muss, um damit seine Steuern zu bezahlen.

    Wenn sich der 129. Maschinenschlosser aus der umliegenden Großstadt gemeldet hat um den inzwischen bestens gewarteten Traktor zu reparieren, um dafür 2 Brote, eine Kiste Eier und ein paar Würste zu ergattern, reden wir nochmals über das Geschäftsmodell des Bauern. [[lach]]

    Edelmetalle haben nur dann einen Wert, wenn irgendwo auf der Welt eine Währung existiert, die man dafür kaufen kann. Existiert keine Währung mehr, dann haben Edelmetalle einen reinen Warenwert für Schmuckstücke.

    Jetzt wird es schon fast kindisch.
    Die Basis aller Währungen waren einst die Edelmetalle.
    Weil GOLD in Metall "gegossenes Vertrauen" war und es bis heute ist und das beste Vertragsicherungsmittel darstellt.

    Und jetzt benötigt Gold für seine Werthaltigkeit die schuldenbasierten Papierzettel?
    Hallo?

    Wir reden übrigens von der großen Krise, wo vermutlich die meisten Währungen extrem abgewertet oder gar völlig zu Staub verfallen werden.

    Das ist Quatsch. Eine Durchsuchung setzt eine funktionierende Zivilisation voraus. Eine funktionierende Zivilisation bedeutet, dass du mit hoher Wahrscheinlichkeit Gelegenheit erhältst, jahrelang im Knast über bessere Sicherungsmethoden für dein Edelmetall nachzugrübeln.

    Eine Durchsuchung setzt lediglich den Willen nach Erlangung des Gelb-Kack (Copyright by Fürst Luschi) voraus.
    Dabei ist es völlig Banane ob die Zivilisation funktioniert oder nicht.
    Letztlich ist es Wurst, ob Du die Münzen dem Finanzbeamten oder dem Mafia-Söldner übergeben hast.
    Fott ist einfach fott.

    Das ist völlig sinnlos, wenn keine Währungen existieren.

    Ach, geht in der großen Krise wirklich alles kaputt?
    Glaubst Du wirklich, daß im Grand Finale der Planet in Schutt und Asche fällt?
    Wird es keine Inseln des Überlebens geben und Übereinkünfte, wie man weitermachen möchte?

    Aber Du widersprichst Dir gerade selbst.
    Auf der einen Seite prophezeist Du Knast für Goldbesitz verwirfst aber andererseits den Nutzen des Goldes in der Krise an sich.
    Würde mir der freundliche Herr aus der Hölle bitte einmal erklären, warum Finanzbeamter oder Clan-Söldner so scharf auf die Unzen sein sollen, wenn diese in Wirklichkeit doch überhaupt keinen Wert für Tausch- und Kaufgeschäfte repräsentieren? [[hae]]

    Die Auffindung von Schnaps, Kippen Konserven usw. ist in Krisenzeiten eine Aufforderung, dem Besitzer eins über die Rübe zu ziehen. Denn, wo so etwas ist, ist meist noch mehr davon.

    Also empfiehlt Krisenberater @Meph überhaupt keine Bevorratung.
    Übrigens, wenn sich schon der Städter keine Konserven und Schnaps auf die Seite legen darf - wegen permanent drohender Überfallgefahr - wie steht es denn dann um den Bauern mit seinen Kühen, Schweinen und Hühnern in erklecklicher Zahl?
    Würde ein solches Füllhorn nicht geradezu magnetisch hungrige städtische Mäuler anziehen? [[hae]]

    Zu viel kann man gar nicht einlagern für die, die an der Auffindung eine Freude haben werden.

    Also @Socke, wie Du siehst hilft hier nur noch der Strick oder die an die Schläfe gehaltene Beretta.
    Was soll man auch von einer Krisenberatung des Teufels sonst erwarten?

    @Friedrich, setze bitte Deinen Link zu dem Jugoslawien-Krieg hier hinein, damit wir wirklich einmal Theorie und Praxis miteinander vergleichen können.

    mfG
    nereus

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    08.07.2018, 12:13
    (editiert von Mephistopheles, 08.07.2018, 12:36)

    @ nereus
     

    Riesenproblem

    > Der Bauer interessiert sich für den, der seinen kaputten Trecker
    > reparieren kann oder seinen Pflug, für den, der aus seinem Raps Öl machen
    > kann, womit er seinen Traktor betreiben kann oder ggf. Hafer für seinen
    > Gaul hat.

    >
    > Das ist schon richtig, aber meistens können die Bauern so etwas selbst
    > (reparieren) oder sie haben schon die entsprechenden Kontakte. Maschinen
    > gehen eben nicht nur in Krisenzeiten kaputt.

    Wenn sie nicht gerade einen modernen Fendt-Trecker mit klimaisierter Kabine vollautomatisch gesteuert von einem Navigationsgerät und dem Gewicht eines Leopard-Panzers zum Neupreis eines Rolls Royce haben, der mit einer Geschwindigkeit von 40 km/h das Glyphosat über die Felder versprüht.
    Da geht ohne elektronische Diagnosegeräte beim Ausfall der Maschine nichts mehr.
    Wenn da was kaputt ist bei so einer 598 PS/440 KW-Maschine und sämtliche roten und gelben Warnlampan aufleuchten und es piepst, dann macht so ein Bäuerlein nichts mehr außer dass es mit seinem Handy den Notfall-Service des Herstellers anruft.

    > Also empfiehlt Krisenberater @Meph überhaupt keine Bevorratung.
    > Übrigens, wenn sich schon der Städter keine Konserven und Schnaps auf
    > die Seite legen darf - wegen permanent drohender Überfallgefahr - wie
    > steht es denn dann um den Bauern mit seinen Kühen, Schweinen und Hühnern
    > in erklecklicher Zahl?
    > Würde ein solches Füllhorn nicht geradezu magnetisch hungrige
    > städtische Mäuler anziehen? [[hae]]

    Der Bauer hat ein Riesenproblem, wenn der Strom ausfällt. Die 500 Kühe, die nicht mehr mit Melkmaschinen gemolken werden, die 2.000 Schweine und die 20.000 Hühner verenden dann jämmerlich, sobald der Diesel für die Notstromaggregate aufgebraucht ist.
    Der Bauer wird sehr dankbar sein für hungrige Städter die auftauchen und ihm seine toten und verendeten Tiere abschleppen, um sie zu verzehren. Tierleichen, die rumliegen bedeuten nämlich eine Seuchengefahr; auch dann, wenn die Stallungen, wie heutzutage üblich, in erheblicher Entfernung zu den Wohngebäuden der Menschen stehen.

    Gruß Mephistopheles

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

    nereus

    08.07.2018, 12:46

    @ Mephistopheles
     

    Probleme wird es viele geben.

    Hallo Meph!

    Du schreibst: Wenn sie nicht gerade einen modernen Fendt-Trecker mit klimatisierter Kabine vollautomatisch gesteuert von einem Navigationsgerät und dem Gewicht eines Leopard-Panzers zum Neupreis eines Rolls Royce haben, der mit einer Geschwindigkeit von 40 km/h das Glyphosat über die Felder versprüht.
    Da geht ohne elektronische Diagnosegeräte beim Ausfall der Maschine nichts mehr.


    Werden denn solche technisch hochsensiblen Erntemaschinen in der großen Krise überhaupt noch fahren?
    Kann Navigation noch erfolgreich betrieben werden und stellen die großen Saatgut- und Pflanzenschutz-Hersteller noch ausreichend Produkte her?
    Wir reden ja von der Krise, nicht wahr?

    Der Bauer hat ein Riesenproblem, wenn der Strom ausfällt.

    Dafür braucht es noch nicht einmal die große Krise, da sind links-grüne Schapsideen eine völlig hinreichende Voraussetzung im Kristentestgebiet Absurdistan, früher einmal Deutschland genannt.

    Die 500 Kühe, die nicht mehr mit Melkmaschinen gemolken werden, die 2.000 Schweine und die 20.000 Hühner verenden dann jämmerlich, sobald der Diesel für die Notstromaggregate aufgebraucht ist.

    Das halte ich für vorstellbar.
    Aber 20 Kühe kann man auch mit der Hand melken, 50 Schweine auf herkömmliche Art füttern und Hühner halten sogar manche Kleingärtner.

    Der Bauer wird sehr dankbar sein für hungrige Städter die auftauchen und ihm seine toten und verendeten Tiere abschleppen, um sie zu verzehren. Tierleichen, die rumliegen bedeuten nämlich eine Seuchengefahr; auch dann, wenn die Stallungen, wie heutzutage üblich, in erheblicher Entfernung zu den Wohngebäuden der Menschen stehen.

    Egal was sein wird.
    Du hast Dich mit Deiner Antwort jedoch elegant um die Gold-Problematik gedrückt.
    Daher wiederhole ich meine Frage:

    Auf der einen Seite prophezeist Du Knast für Goldbesitz verwirfst aber andererseits den Nutzen des Goldes in der Krise an sich.
    Würde mir der freundliche Herr aus der Hölle bitte einmal erklären, warum Finanzbeamte oder Clan-Söldner so scharf auf die Unzen sein sollen, wenn diese in Wirklichkeit doch überhaupt keinen Wert für Tausch- und Kaufgeschäfte repräsentieren?


    Mit bestem Dank im Voraus für Deine sachkundige Antwort. [[zwinker]]

    mfG
    nereus

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    08.07.2018, 13:37
    (editiert von Mephistopheles, 08.07.2018, 13:43)

    @ nereus
     

    Die goldige sachkundige Antwort

    > Werden denn solche technisch hochsensiblen Erntemaschinen in der großen
    > Krise überhaupt noch fahren?
    > Kann Navigation noch erfolgreich betrieben werden und stellen die großen
    > Saatgut- und Pflanzenschutz-Hersteller noch ausreichend Produkte her?
    > Wir reden ja von der Krise, nicht wahr?

    Die werden natürlich nicht mehr fahren. Deswegen werden sich alle Anstrengungen darauf konzentrieren, das Stromnetz wieder zum Funktionieren zu bringen. Erst wenn das über einen längeren Zeitraum >1Monat nicht gelingt ist große Krise da.
    Der (gesunde) Mensch kann >1 Monat ohne Kalorienzufuhr überleben, so lange er genügend Wasser und grüne (ungiftige) Pflanzen zur Verfügung hat; wenn er außerdem noch Frischfleisch und Brennmaterial hat, geht das sogar erheblich länger.
    Erst danach setzt das große Sterben ein. (In Wirklichkeit wird es natürlich viel früher beginnen, weil sich die Menschen in ihrer Panik gegenseitig bei Sterben helfen werden).
    Während dieser Zeit sind natürlich alle, die was davon verstehen, bemüht die Organisation wieder in Gang zu bringen. Erst wenn das nicht gelingt, dann ist das Große Sterben angesagt.

    > Auf der einen Seite prophezeist Du Knast für Goldbesitz verwirfst
    > aber andererseits den Nutzen des Goldes in der Krise an sich.
    > Würde mir der freundliche Herr aus der Hölle bitte einmal erklären,
    > warum Finanzbeamte oder Clan-Söldner so scharf auf die Unzen sein sollen,
    > wenn diese in Wirklichkeit doch überhaupt keinen Wert für Tausch- und
    > Kaufgeschäfte repräsentieren?

    >
    > Mit bestem Dank im Voraus für Deine sachkundige Antwort. [[zwinker]]

    Jetzt denk doch mal ganz scharf nach, bitte sehr!
    WER benötigt denn Gold und wozu?

    Wozu benötigte China Gold, nachdem die KPCh gesiegt hatte? Wozu benötigte die UdSSR Gold?
    Das Land ließ sich durch eine Kommandowirtschaft ganz einfach ohne Gold führen. Innerhalb von China oder innerhalb der UdSSR benötigte niemand Gold.

    Wozu benötigten die Nazis Gold?

    Wozu benötigten die USA Gold und wieso benötigen sie es nach WK II nicht mehr?

    Die Antwort liegt doch auf der Hand.
    So lange China und Russland sich aus den vorhandenen Ressourcen des eigenen Landes versorgen können, benötigen sie kein Gold.
    Die Nazis benötigten Gold auch nur dafür, wenn sie sich bestimmte Produkte kaufen wollten, die innerhalb des von der Wehrmacht kontrollierten Gebietes nicht zu finden waren.

    Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation benötigte im Mittelalter kein Gold, sondern erst ab dem Moment, wo man sich einbildete, dass man bestimmte Sachen, v.a. Gewürze und morgenländische Spezereien benötige, die in Deutschland einfach nicht vorhanden waren. Und weil es ja die anderen auch alle haben.[[sauer]]

    Die Duodezfürstentümer benötigten natürlich Gold, weil auf diesen Minigebieten die Dinge, die man benötigte, einfach nicht alle vorhanden waren. Aus demselben Grund benötigt natürlich auch die Mafia Gold.

    Die USA benötigten früher Gold, bevor sie die alleinige Weltmacht waren, deswegen wurde der Privatbesitz von Gold auch rein demokratisch verboten.

    Die USA brauchen aktuell kein Gold mehr, seit sie nach dem WK II mit ihren 700+X Militärstützpunkten den internationalen Handel weltweit kontrollieren. Deswegen konnte auch Nixon locker die Goldbindung des $ aufgeben ohne dass es den USA geschadet hätte und der Privatbesitz von Gold konnte wieder erlaubt werden.

    Auf jeden Fall ist aber Gold wertlos ohne die Waffe, welche das Eigentum daran garantiert.

    Gruß Mephistopheles

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

    nereus

    08.07.2018, 16:11

    @ Mephistopheles
     

    nun ja

    Hallo Meph!

    Ich hatte eigentlich eine ganz banale Frage gestellt, die den Gegensatz zwischen dem wertlosen Edelmetall in der Krise und der Verfolgungsgefahr bei Besitz desselbigen erhellen sollte.
    Oder anders gefragt, warum sind bestimmte Leute erpicht darauf Dinge zu bekommen, die doch ziemlich nutzlos sind?

    Anstatt einfach diesen Widerspruch aufzulösen, jagst Du mich durch die Geschichte.

    Und was ist dort als Extrakt der ganzen Litanei zu finden?
    Es ergab offenbar über alle Zeiten hinweg Sinn über etwas Gold zu verfügen, aus welchem Grund auch immer.

    Damit untergräbst Du Deine eigene These von der Nutzlosigkeit der Edelmetalle.

    Nichtsdestoweniger, danke für’s Gespräch. [[zwinker]]

    mfG
    nereus

    Silke

    08.07.2018, 21:36
    (editiert von Silke, 08.07.2018, 21:44)

    @ nereus
     

    Hat er doch beantwortet - weil sie es als Kultobjekt oder Waffenmetall brauchen.

    Lieber nereus,

    "Oder anders gefragt, warum sind bestimmte Leute erpicht darauf Dinge zu bekommen, die doch ziemlich nutzlos sind?"

    Weil sie es als Kultobjekt (sie beten es innerlich oder mit Leib und Seele wie ein goldenes Kalb an) oder Waffenmetall (physisch oder psychisch) brauchen.

    Dabei ist es in ersterem Fall egal, ob du es als 100-kg-Münze, Barren oder Götzenbild, goldenen Thron, Szepter, gewirktes Gewand oder Krone hast oder zur Beschwichtigung deines zornigen Bilanzgottes nehmen musst, wenn Aktive und Passive mal wieder nach Ausgleichposten schreien - es ist ein Kultobjekt wie Bernstein, Jade, Lapislazuli oder Glasmurmeln auch.

    Zum zweiten Fall und zu den wahrscheinlich eingeschmolzenen oder "privat" gesammelten Dolchen und Schwertern? hat der @dottore genug über das Gewaltmetall geschrieben, wobei Gold heute vor allem eine psychologische und keine physische Waffe mehr darstellt - Papier ist einfach billiger als Geldträger und Bytes sind noch billiger und die Jugend trägt heute Edelstahlschmuck - also Ketten aus Eisen, so wie sich das gehört.

    "Meskalamdug trug einen silbernen Gurt, daran waren ein goldener Dolch und ein Wetzstein aus Lapislazuli" - wozu denn wohl ein Wetzstein?.

    Auch musst du bedenken, dass die meisten Menschen auf der Welt hier nicht mitlesen und deshalb nicht wissen können, dass Gold kein Geldträger mehr ist und nie mehr sein wird und darf und Geld kein Tauschmittel ist und so Sammlungsstücke wie das Posting von @Phoenix5 nicht lesen oder verstehen können.
    Also fühle dich geehrt!

    > Hallo Meph!
    >
    > Ich hatte eigentlich eine ganz banale Frage gestellt, die den Gegensatz
    > zwischen dem wertlosen Edelmetall in der Krise und der Verfolgungsgefahr
    > bei Besitz desselbigen erhellen sollte.

    Um die Überreste von Jesus hat sich auch die halbe Welt gebalgt.
    Wertlos ist ja Gold eher nicht als prima elektrischer Leiter und dehnbarstes Metall, das nicht oxidiert.

    > Oder anders gefragt, warum sind bestimmte Leute erpicht darauf Dinge zu
    > bekommen, die doch ziemlich nutzlos sind?

    Weil sie ihnen einen Wert zumessen so wie gepressten Kohlestückchen mit entsprechender Reinheit, Farbe, fehlenden Einschlüssen und Schliff oder wie Ü-Ei-Figuren oder Briefmarken oder eine leere Coca-Cola-Flasche - "Die Götter müssen verrückt sein".

    > Anstatt einfach diesen Widerspruch aufzulösen, jagst Du mich durch die
    > Geschichte.

    Na das wollen wir ja nicht.
    Nur nicht zuviel wissen, sonst wackeln die eigenen Konstrukte und VT's.

    > Und was ist dort als Extrakt der ganzen Litanei zu finden?
    > Es ergab offenbar über alle Zeiten hinweg Sinn über etwas Gold zu
    > verfügen, aus welchem Grund auch immer.

    entweder sanktionsbefreiend (Zahlungsmittel unter Verrückten im kollektiven Wahn oder Geldträger wenn vom Zwingherrn in Urkundenform mit Nominal dekretiert als StZM),
    oder es gab auf die Mütze von Neidern oder von Zwingherren, die den Besitz verboten - eben je nach Machtkonstellation.

    > Damit untergräbst Du Deine eigene These von der Nutzlosigkeit der
    > Edelmetalle.

    Überhaupt nicht.
    Und wenn es schon um den Urschleim geht, dann bitte mit Silber starten und nicht mit dem viel später geprägten Gold (Krösus/Lydien).

    Da schreibt unser Meph. mal alles richtig und dann isses auch wieder nicht richtig...

    Liebe Grüße
    Silke

    ---
    um das Unlösbare zu lösen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729
    gegen den inneren persönlichen Staat.

    nereus

    09.07.2018, 08:02

    @ Silke
     

    von Kulten, Zwingherrn und Krisenhelfern

    Hallo Silke!

    Du schreibst: Weil sie es als Kultobjekt (sie beten es innerlich oder mit Leib und Seele wie ein goldenes Kalb an) oder Waffenmetall (physisch oder psychisch) brauchen.

    Ich bin schon etwas erstaunt, wie der einstige Gold-Liebhaber Paul C. Martin über sein Alter Ego (oder seine Fürsprecherin) vom Freund zum Feind des Edelmetalls mutiert ist.

    „Gold schlägt Geld“ hieß es einst und unvergessen bleibt die Szene als der US-Präsident in seine Hosentasche griff, um etwas Blinkendes hervor zu kramen, um die US-Schulden zu begleichen.
    Das zinsfreie – da unvergängliche – Gold wird nun zum reinen Kultobjekt erklärt, was es sicher wegen seiner einzigartigen Eigenschaften teilweise auch ist.

    Dabei ist es in ersterem Fall egal, ob du es als 100-kg-Münze, Barren oder Götzenbild, goldenen Thron, Szepter, gewirktes Gewand oder Krone hast oder zur Beschwichtigung deines zornigen Bilanzgottes nehmen musst, wenn Aktive und Passive mal wieder nach Ausgleichposten schreien - es ist ein Kultobjekt wie Bernstein, Jade, Lapislazuli oder Glasmurmeln auch.

    Na dann bieten wir doch dem zornigen Knecht des Finanzamtes ein gewirktes Gewand und dem Clan-Zwingherr ein schön gemaltes Götzenbild, um den fälligen Tribut zu entrichten. [[freude]]

    Auch musst du bedenken, dass die meisten Menschen auf der Welt hier nicht mitlesen und deshalb nicht wissen können, dass Gold kein Geldträger mehr ist und nie mehr sein wird und darf und Geld kein Tauschmittel ist und so Sammlungsstücke wie das Posting von @Phoenix5 nicht lesen oder verstehen können.
    Also fühle dich geehrt!


    Geldträger ist all das, was allgemein akzeptiert wird und sich bewährt hat, abseits aller akademischen Diskussionen. Und wir sprachen in der bisherigen Debatte über die Krise und deren mögliche Bewältigung.
    Das Beispiel aus Ex-Jugoslawien hat zumindest gezeigt, daß mit Edelmetall Munition beschafft werden konnte.

    Um die Überreste von Jesus hat sich auch die halbe Welt gebalgt.
    Wertlos ist ja Gold eher nicht als prima elektrischer Leiter und dehnbarstes Metall, das nicht oxidiert.


    Da könnte etwas dran, aber mit dem Wert an sich ist es ja schon ein Problem, nicht wahr?
    Jeder misst auf ganz individuelle Art anderen Dingen einen Wert bei.
    Der Mäzen blättert ggf. 150.000 Dollares für den Beuys hin und die Putzfrau entsorgt das Kunstwerk als Schrott, wie einst auf der Documenta zu Kassel geschehen.

    Weil sie ihnen einen Wert zumessen so wie gepressten Kohlestückchen mit entsprechender Reinheit, Farbe, fehlenden Einschlüssen und Schliff oder wie Ü-Ei-Figuren oder Briefmarken oder eine leere Coca-Cola-Flasche - "Die Götter müssen verrückt sein".

    Ist es nicht herrlich?
    Über den permanenten Vertragsbruch der modernen Finanzindustrie, die das Problem erst in seiner ganzen Monstrosität erschaffen hat, wird kein Wort verloren, da arbeitet man sich doch viel lieber an Überraschungseiern ab.

    Na das wollen wir ja nicht.
    Nur nicht zuviel wissen, sonst wackeln die eigenen Konstrukte und VT's.


    Aha, daher weht der Wind.
    Wer die debitistischen Dogmen nicht freiwillig und kritiklos inhalieren will, wird de-platziert.

    Aber nun stoßen wir mal zum Kern der Sache vor.
    Ich schrieb:

    Und was ist dort als Extrakt der ganzen Litanei zu finden? Es ergab offenbar über alle Zeiten hinweg Sinn über etwas Gold zu verfügen, aus welchem Grund auch immer.

    Es ging also in der Fragestellung nur darum herzuleiten, ob der Besitz von Edelmetallen in der Krise nützlich sein könnte.
    @Meph lieferte nun ganz freiwillig klare Belege, dass dem in der Vergangenheit so war.
    Die Frage nach den Motiven ist daher völlig sekundär.
    Und was antwortet die Expertin?

    .. entweder sanktionsbefreiend (Zahlungsmittel unter Verrückten im kollektiven Wahn oder Geldträger wenn vom Zwingherrn in Urkundenform mit Nominal dekretiert als StZM),
    oder es gab auf die Mütze von Neidern oder von Zwingherren, die den Besitz verboten - eben je nach Machtkonstellation.


    Und was soll mir das jetzt sagen?
    Zwingherr, Urkunde, sanktionsbefreiend?
    Zahlungsmittel unter Verrückten im kollektiven Wahn?

    Das gesamte Geldsystem unterliegt dem kollektiven Wahn!
    Da werden ungedeckte Checks ausgestellt, zweifelhafte Bonitäten suggeriert, Rechnungen nicht gezahlt und es wird gelogen und betrogen, daß es nur so kracht.
    Und was machen die Wasserträge des Debitismus, die einst mit grandiosen Beiträgen die „Welt“ erschütterten?
    Sie prügeln auf das harmlose „Göttergeschenk“ ein, das im Notfall Leid mindern könnte.
    Mit ganzer Hingabe widmen sie sich dem irrsinnigen Gold-Kult aber bei einem Hinweis auf die kaum noch steigerbare kriminelle Energie der Finanz-Oligarchie werden die Lippen plötzlich schmal. Da schreit‘s dann nur noch VT aus der Ecke.

    Da schreibt unser Meph. mal alles richtig und dann isses auch wieder nicht richtig...

    Naja, das ist so wie mit dem Wert, die einen finden Dinge oder Textbeiträge wertvoll und die anderen weniger.

    Übrigens, ein Schweizer Spaziergänger will kürzlich beobachtet haben, wie ein rüstiger älterer Herr – vermutlich deutscher Herkunft - mit großer Verachtung etwas längliches Blinkendes (früher Russenriegel genannt) im Zürichsee entsorgt haben soll, um seinen inneren Frieden wieder zu finden. [[zwinker]]

    mfG
    nereus

    Silke

    09.07.2018, 09:17
    (editiert von Silke, 09.07.2018, 10:12)

    @ nereus
     

    Du bist lange genug dabei und klug genug,

    Lieber nereus,

    um zu wissen, dass Gold keinen inneren Wert hat und die Hoffnung auf Erleichterung in einer schweren debitistischen Krise nicht von der Ware Gold sondern von einer 9 mm oder AK 47 kommen wird, sonst würdest du bei Walter und nicht hier schreiben.
    Also nix für ungut.[[zwinker]]

    > Ich bin schon etwas erstaunt, wie der einstige Gold-Liebhaber Paul C.
    > Martin über sein Alter Ego (oder seine Fürsprecherin) vom Freund zum
    > Feind des Edelmetalls mutiert ist.

    Unser frühere Goldmaximalist und AU-Horter, @dottore hat sich weiter entwickelt wie wir alle.
    "Thesauristen gegen Debitisten - nur die einen können gewinnen"

    > „Gold schlägt Geld“ hieß es einst und unvergessen bleibt die Szene
    > als der US-Präsident in seine Hosentasche griff, um etwas Blinkendes
    > hervor zu kramen, um die US-Schulden zu begleichen.

    Herrlich, ja.
    Aber dann hieß es auch "Der Sachwert", "Cash gegen Crash", "Die Pleite", "Der Staatsbankrott", "Der Kapital(Debit)ismus" "Die Kriesenschaukel", "Zahlmeister Deutschland" und natürlich: Game over, Game over, Game over...

    > Das zinsfreie – da unvergängliche – Gold wird nun zum reinen
    > Kultobjekt erklärt, was es sicher wegen seiner einzigartigen Eigenschaften
    > teilweise auch ist.

    Ich saga doch, eigentlich weißt du es selbst alles, wehrst dich aber Hoffnung suchend - das ist ok.

    > Dabei ist es in ersterem Fall egal, ob du es als 100-kg-Münze, Barren
    > oder Götzenbild, goldenen Thron, Szepter, gewirktes Gewand oder Krone hast
    > oder zur Beschwichtigung deines zornigen Bilanzgottes nehmen musst, wenn
    > Aktive und Passive mal wieder nach Ausgleichposten schreien - es ist ein
    > Kultobjekt wie Bernstein, Jade, Lapislazuli oder Glasmurmeln auch.

    >
    > Na dann bieten wir doch dem zornigen Knecht des Finanzamtes ein gewirktes
    > Gewand und dem Clan-Zwingherr ein schön gemaltes Götzenbild, um den
    > fälligen Tribut zu entrichten. [[freude]]

    Will er nicht - nur was zum StZM erklärt ist nimmt er. Z.Z sind das unbare Überweisungen von gebuchten Forderungen auf Geldsummen.
    Und die Kassiererin beim Aldi nimmt den Gold-100er Wartburg auch nicht, wenn sie nicht blitzschnell auf "private Geschäftsfrau" umschaltet und ihre Kasse aus eigener Börse ausgleicht. GZ hin oder her. Der Wechsler/ Goldankäufer um die Ecke bietet schon mal ein paar Mark, nachdem er dir ausgiebig erklärt hat, dass du eine Fälschung in der Hand hast, die nix wert ist. Und das Finanzamt fragt dich danach nach privaten Veräußerungsgeschäften und ob du nicht ein wenig von deinem erzielten Gewinn abgeben möchtest.

    > Auch musst du bedenken, dass die meisten Menschen auf der Welt hier
    > nicht mitlesen und deshalb nicht wissen können, dass Gold kein Geldträger
    > mehr ist und nie mehr sein wird und darf und Geld kein Tauschmittel ist und
    > so Sammlungsstücke wie das Posting von @Phoenix5 nicht lesen oder
    > verstehen können.
    > Also fühle dich geehrt!

    >
    > Geldträger ist all das, was allgemein akzeptiert wird und sich bewährt
    > hat, abseits aller akademischen Diskussionen.

    Nein, nein, das sind Zahlungsmittel und keine Geldträger.

    > Und wir sprachen in der
    > bisherigen Debatte über die Krise und deren mögliche Bewältigung.
    > Das Beispiel aus Ex-Jugoslawien hat zumindest gezeigt, daß mit Edelmetall
    > Munition beschafft werden konnte.

    Ein lokales Ereignis, das man mit dem kommenden Zukunftsszenario in keiner Weise vergleichen kann. Gadaffi hatte tonnenweise Gold zur Verfügung, als er abgeknallt wurde.

    > Um die Überreste von Jesus hat sich auch die halbe Welt gebalgt.
    > Wertlos ist ja Gold eher nicht als prima elektrischer Leiter und
    > dehnbarstes Metall, das nicht oxidiert.

    >
    > Da könnte etwas dran, aber mit dem Wert an sich ist es ja schon ein
    > Problem, nicht wahr?

    Ich sage es doch, du weißt alles schon.
    Wert wird bestimmt durch das haben müssen.
    Will der Gegenüber mit einer Machete von mir Gold sollte ich eine 9 mm zur Abwehr seiner Forderung oder das Geforderte zwecks Abgabe haben.

    > Jeder misst auf ganz individuelle Art anderen Dingen einen Wert bei.
    > Der Mäzen blättert ggf. 150.000 Dollares für den Beuys hin und die
    > Putzfrau entsorgt das Kunstwerk als Schrott, wie einst auf der Documenta zu
    > Kassel geschehen.

    Ich liebe diese Geschichte und diese Putzfrau, die den Dreckfleck ordnungsgemäß entsorgt hat.

    > Weil sie ihnen einen Wert zumessen so wie gepressten Kohlestückchen
    > mit entsprechender Reinheit, Farbe, fehlenden Einschlüssen und Schliff
    > oder wie Ü-Ei-Figuren oder Briefmarken oder eine leere Coca-Cola-Flasche -
    > "Die Götter müssen verrückt sein".

    >
    > Ist es nicht herrlich?
    > Über den permanenten Vertragsbruch der modernen Finanzindustrie, die das
    > Problem erst in seiner ganzen Monstrosität erschaffen hat, wird kein Wort
    > verloren, da arbeitet man sich doch viel lieber an Überraschungseiern ab.

    Da wird es jetzt ein wenig VT. Kein Vertragsbruch weit und breit.
    "Aus lang, illequide und dubios mach kurz, liquide und allgemein akzeptiert".
    Das ganze nuss natürlich refinanziert werden.
    Die MFI's und GB's vergeben Kredite auf eigenes Risiko.
    Daraus haben sie ihren berechtigten Anspruch auf Diskont und Usura.
    Falliert einer ihrer Kunden reduziert sich bei Ausbuchung ihr Eigenkapital und sie werden selbst von Bankrott bedroht.
    Der Census/Zinnßforderer ist der schlimme Finger im System - nicht die "finanziellen Handwerksbetriebe".
    Und die Zocker zocken unter sich (allerdings mit Zahlungsverpflichtungen aus Pensionsfonds, Rentenkassen und Lebensversicherungen - wer denen sein Geld überlässt hat es nicht besser verdient).

    > Na das wollen wir ja nicht.
    > Nur nicht zuviel wissen, sonst wackeln die eigenen Konstrukte und VT's.
    >

    >
    > Aha, daher weht der Wind.
    > Wer die debitistischen Dogmen nicht freiwillig und kritiklos inhalieren
    > will, wird de-platziert.

    Kritisiert, ja. [[zwinker]]
    Ich schätze dich doch trotzdem.

    > Aber nun stoßen wir mal zum Kern der Sache vor.
    > Ich schrieb:
    >
    > Und was ist dort als Extrakt der ganzen Litanei zu finden? Es ergab
    > offenbar über alle Zeiten hinweg Sinn über etwas Gold zu verfügen, aus
    > welchem Grund auch immer.

    >
    > Es ging also in der Fragestellung nur darum herzuleiten, ob der Besitz von
    > Edelmetallen in der Krise nützlich sein könnte.

    "Könnte" ja - als Abgabemittel, oder eher schädlich als Raubgut weil dann regelmäßig der Halter auf die Mütze bekommt.

    > @Meph lieferte nun ganz freiwillig klare Belege, dass dem in der
    > Vergangenheit so war.

    Nein, mal so und mal so. Manch ehemaliger Goldbesitzer wird sich im Grabe umdrehen - "hätte ich es nur rechtzeitig weggeworfen".
    Auch wird sich diese Vergangenheit nicht wiederholen.

    > Die Frage nach den Motiven ist daher völlig sekundär.
    > Und was antwortet die Expertin?
    >
    > .. entweder sanktionsbefreiend (Zahlungsmittel unter Verrückten im
    > kollektiven Wahn oder Geldträger wenn vom Zwingherrn in Urkundenform mit
    > Nominal dekretiert als StZM),
    > oder es gab auf die Mütze von Neidern oder von Zwingherren, die den
    > Besitz verboten - eben je nach Machtkonstellation.

    >
    > Und was soll mir das jetzt sagen?
    > Zwingherr, Urkunde, sanktionsbefreiend?
    > Zahlungsmittel unter Verrückten im kollektiven Wahn?

    Ja,zugegeben - etwas kompliziert geschrieben.
    Gold hat Wert, wenn der Gegenüber mächtiger ist als ich und zum Termin dieses zwecks Sanktionsvermeidung mir gegenüber abfordert.
    Das gilt für den Räuber, Steuereintreiber oder Gerichtsvollzieher, den Söldner, den korrupten Beamten und andere zwielichtige Gestalten.
    Es hat aber keinen Wert aus innerer Schönheit heraus, sondern weil der Wegnehmer wiederum auf Sanktionsbefreiung gegenüber mächtigeren Systemelementen hofft.

    > Das gesamte Geldsystem unterliegt dem kollektiven Wahn!
    > Da werden ungedeckte Checks ausgestellt, zweifelhafte Bonitäten
    > suggeriert, Rechnungen nicht gezahlt und es wird gelogen und betrogen, daß
    > es nur so kracht.

    Ja. Wenn du es sauber und im RAhmen gesetzlicher Auslegungen bilanzieren kannst.

    > Und was machen die Wasserträge des Debitismus, die einst mit grandiosen
    > Beiträgen die „Welt“ erschütterten?

    Wasserträger des Debitismus?

    > Sie prügeln auf das harmlose „Göttergeschenk“ ein, das im Notfall
    > Leid mindern könnte.

    Wie denn dieses? Als Götzenbild oder Golddolch?

    > Mit ganzer Hingabe widmen sie sich dem irrsinnigen Gold-Kult aber bei
    > einem Hinweis auf die kaum noch steigerbare kriminelle Energie der
    > Finanz-Oligarchie werden die Lippen plötzlich schmal. Da schreit‘s dann
    > nur noch VT aus der Ecke.

    DAs ist eben dein VT-Problem. Banker sind Systemausnutzer und keine Betrüger.

    > Da schreibt unser Meph. mal alles richtig und dann isses auch wieder
    > nicht richtig...
    >
    > Naja, das ist so wie mit dem Wert, die einen finden Dinge oder
    > Textbeiträge wertvoll und die anderen weniger.

    Ja.

    > Übrigens, ein Schweizer Spaziergänger will kürzlich beobachtet haben,
    > wie ein rüstiger älterer Herr – vermutlich deutscher Herkunft - mit
    > großer Verachtung etwas längliches Blinkendes (früher Russenriegel
    > genannt) im Zürichsee entsorgt haben soll, um seinen inneren Frieden
    > wieder zu finden. [[zwinker]]

    Bei uns ins Geschäft kam vor Jahren ein alter Mann, der hat seine Goldmünzensammlung Stück für Stück in seinem ganzen Umfeld verschenkt wie Pralinen.
    Eine Kollegin hat die erhaltenen 10 Reichsmark gleich einem Kollegen für einen schönen neuen 10 €-Schein verkauft. Ich war leider nicht schnell genug für ein besseres Angebot.[[zwinker]]
    Meine Omi hat den vom Opi im Schrank verstauten Beutel mit güldenen 10 RM-Stücken in ihrem kleinen Laden als Wechselgeld rausgegeben als der Opa an der Front war. Na ja, er hat sich nicht mehr drüber ärgern müssen.

    Liebe Grüße
    Silke

    ---
    um das Unlösbare zu lösen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729
    gegen den inneren persönlichen Staat.

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    09.07.2018, 10:51

    @ Silke
     

    Die Szene....

    > Lieber nereus,
    >
    > um zu wissen, dass Gold keinen inneren Wert hat und die Hoffnung auf
    > Erleichterung in einer schweren debitistischen Krise nicht von der Ware
    > Gold sondern von einer 9 mm oder AK 47 kommen wird, sonst würdest du bei
    > Walter und nicht hier schreiben.
    > Also nix für ungut.[[zwinker]]
    >
    > > Ich bin schon etwas erstaunt, wie der einstige Gold-Liebhaber Paul C.
    > > Martin über sein Alter Ego (oder seine Fürsprecherin) vom Freund zum
    > > Feind des Edelmetalls mutiert ist.
    >
    > Unser frühere Goldmaximalist und AU-Horter, @dottore hat sich weiter
    > entwickelt wie wir alle.
    > "Thesauristen gegen Debitisten - nur die einen können gewinnen"
    >
    > > „Gold schlägt Geld“ hieß es einst und unvergessen bleibt die
    > Szene
    > > als der US-Präsident in seine Hosentasche griff, um etwas Blinkendes
    > > hervor zu kramen, um die US-Schulden zu begleichen.

    Das Entscheidende hat nereus natürlich unterschlagen, weil daraus klar der "innere Wert" des Goldes hervorgeht.

    Die Münzen, mit denen der US-Präsident nicht nur die US-Schulden, sondern sämtliche in $ notierten Schulden auf der Welt bezahlen wollte, hatten einen gesetzlichen Wert von 1.000.000.000.000 $ - pro Münze.

    Selbstverständlich bleibt es den USA wie jedem souveränen Staat unbenommen, den Wert der von ihm herausgegebenen Münzen nach seinem Gusto zu definieren. Und selbstverständlich können damit die in dieser Währung notierten Schulden auch völlig legal getilgt werden. Deswegen sind auch alle Gläubiger in Ohnmacht gefallen, als sie das begriffen hatten und es brach Trubel und Chaos aus.

    Aber der nereus soll lieber über die teuflische Frage nachdenken, die ich ihm per pm gestellt habe. [[hüpf]]

    Gruß Mephistopheles

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

    Silke

    09.07.2018, 13:02

    @ Mephistopheles
     

    Praxis geht vor Theorie... Platin sollte es sein und nicht Gold

    Lieber Meph.,

    du wirst doch nicht am Ende doch noch ein lupenreiner Debitist?[[top]]

    Platin war im Gespräch und nicht Gold.

    > Das Entscheidende hat nereus natürlich unterschlagen, weil daraus klar
    > der "innere Wert" des Goldes hervorgeht.
    Wer noch nie in Not Gold hertun musste hat schlicht keine Ahnung vom Thema und sollte weiter Raviolidosen horten.

    Des Platins...ja. Entscheidend ist das Nominal auf einem Geldträger und nicht das Material - ein alter Hut:
    - wie viel
    - von was
    - von wem
    - wofür
    sonst ist es keine Urkunde, die Geld beurkundet.

    > Aber der nereus soll lieber über die teuflische Frage nachdenken, die ich
    > ihm per pm gestellt habe. [[hüpf]]

    Lass die Geheimniskrämerei und stell die Frage öffentlich!

    Liebe Grüße
    Silke

    ---
    um das Unlösbare zu lösen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729
    gegen den inneren persönlichen Staat.

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    09.07.2018, 13:30

    @ Silke
     

    Ich warte auf seine Antwort

    > > Aber der nereus soll lieber über die teuflische Frage nachdenken, die
    > ich
    > > ihm per pm gestellt habe. [[hüpf]]
    >
    > Lass die Geheimniskrämerei und stell die Frage öffentlich!

    ...aber seit ich ihm meine Frage gestellt habe, hat ihn wohl der Heilige Geist verlassen. [[freude]]

    Gruß Mephistopheles

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

    nereus

    09.07.2018, 14:55

    @ Mephistopheles
     

    Der "heilige Geist" muß ab und zu auch etwas arbeiten. ;-)

    Hallo Meph!

    Du schreibst: Das Entscheidende hat nereus natürlich unterschlagen, weil daraus klar der "innere Wert" des Goldes hervorgeht.

    Was habe ich denn da unterschlagen?
    Weil ich die US-Schulden mit den allen weltweit existierenden Dollar-Schulden vertauschte. Sind denn nicht alle US-Dollar-Schulden gleichzeitig auch US-Schulden?
    Oder kommt jetzt noch die Nummer mit den Saudis dazu?

    Selbstverständlich bleibt es den USA wie jedem souveränen Staat unbenommen, den Wert der von ihm herausgegebenen Münzen nach seinem Gusto zu definieren. Und selbstverständlich können damit die in dieser Währung notierten Schulden auch völlig legal getilgt werden. Deswegen sind auch alle Gläubiger in Ohnmacht gefallen, als sie das begriffen hatten und es brach Trubel und Chaos aus.

    Nun, als @dottore das Buch irgendwann Mitte der Neunziger schrieb, war diese Lösung zumindest vorstellbar, wobei die eine Unze sicher eine extreme Übertreibung des Autors war, um den Sachverhalt an sich zu plakatieren. Es ging um das Prinzip und nicht um die Menge in Gramm oder Tonnen.

    Heute schaut die Welt aber etwas anders aus, weil es erstens fraglich ist, ob die USA tatsächlich noch über ihre 8.000 Tonnen Goldschatz verfügen und ob China nicht inzwischen die gleiche Menge oder mehr vom „Gelb-Kack“ gebunkert hat.
    Da wird wohl der Hosentaschen-Trick nicht mehr so gut laufen und die Weltpolizei wird sich mit den Chinesen irgendwie arrangieren müssen.

    Aber der nereus soll lieber über die teuflische Frage nachdenken, die ich ihm per pm gestellt habe.

    Diese Frage ist nur für Satansjünger teuflisch.
    Sie lautete: Wie viel Gold benötigte eigentlich Jesus Christus, um uns alle zu erlösen?

    Nicht eine einzige Unze, mein lieber Satan.
    Sein Reich war auch nicht von dieser (materiellen) Welt.
    Daher zitiere ich Dir eine meiner Lieblingsstellen aus dem NT, die Du allerdings bestens kennen dürftest.

    Matthäus 4,8
    Zuletzt führte der Teufel Jesus auf einen sehr hohen Berg, zeigte ihm alle Reiche der Welt in ihrer Größe und Pracht und sagte: "Dies alles will ich Dir geben, wenn Du Dich vor mir niederwirfst und mich anbetest.“
    Da sagte Jesus: „Weg mit Dir Satan .. vor dem Herrn, Deinem Gott, wirf Dich nieder, ihn sollst Du anbeten und niemanden sonst.“

    Daraufhin machte sich der Teufel vom Acker. [[zwinker]]

    mfG
    nereus

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    09.07.2018, 20:41
    (editiert von Mephistopheles, 09.07.2018, 20:46)

    @ nereus
     

    Genau darauf wollte ich hinaus. Danke!

    Nereus schreibt:

    > Diese Frage ist nur für Satansjünger teuflisch.
    > Sie lautete: Wie viel Gold benötigte eigentlich Jesus Christus, um uns
    > alle zu erlösen?
    >
    > Nicht eine einzige Unze, mein lieber Satan.
    > Sein Reich war auch nicht von dieser (materiellen) Welt.
    > Daher zitiere ich Dir eine meiner Lieblingsstellen aus dem NT, die Du
    > allerdings bestens kennen dürftest.

    und hier:
    Aber nun stoßen wir mal zum Kern der Sache vor.
    Ich schrieb:

    Und was ist dort als Extrakt der ganzen Litanei zu finden? Es ergab offenbar über alle Zeiten hinweg Sinn über etwas Gold zu verfügen, aus welchem Grund auch immer.


    Also 1) Das Reich Gottes ist nicht von dieser materiellen Welt
    und 2) Es gab offenbar über alle Zeiten hinweg Sinn, über etwas Gold zu verfügen

    Conclusio: Es ergab also für alle Zeiten Sinn, sich nicht um das Reich Gottes zu kümmern, sondern die Sorge darum auf die postmaterielle Welt zu schieben.

    Das sehe ich genau so.
    Also sind sich ich und du und die meisten Christen einmal einig und Danke für das Gespräch. [[lach]]

    Gruß Mephistopheles

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

    Loki

    09.07.2018, 20:55

    @ Mephistopheles
     

    Trollige Konklusio und wenig geistreich... (oT)

    [ kein Text ]

    ---
    Grüße, Loki

    Sehr empfehlenswerte Lektüre

    nereus

    10.07.2018, 07:50

    @ Mephistopheles
     

    Au weia

    Hallo Meph!

    Du faßt zusammen:

    Also 1) Das Reich Gottes ist nicht von dieser materiellen Welt
    und 2) Es gab offenbar über alle Zeiten hinweg Sinn, über etwas Gold zu verfügen.
    Conclusio: Es ergab also für alle Zeiten Sinn, sich nicht um das Reich Gottes zu kümmern, sondern die Sorge darum auf die postmaterielle Welt zu schieben.


    So viel Unsinn auf einen Haufen zu verzapfen, das muß man erst einmal können.
    Fettes Respekt! [[freude]]

    Du sprachst von den Sünden der Welt, die Jesus auf sich nahm – Sünden die nach dem körperlichen Tod in der materiellen Welt erlöschen - weil man gegen den „Sünder“ nicht mehr juristisch vorgehen kann.
    Im NT geht es grundsätzlich um moralische Gebote und umfassende Zusammenhänge zwischen materieller und geistiger Welt über die ich jetzt keine Lust habe mich langatmig auszulassen.

    Schulden, die letztlich am Anfang aller Geld-Derivate stehen, sind Abkömmlinge der geistigen Welt. Es geht um Versprechen etwas zu leisten.
    Im Normalfall wird das Nichtleisten sanktioniert bzw. bestraft.
    Das gilt aber nur für die physische Existenz in der materiellen Welt, wo Gläubiger und Schuldner - wir Menschen - eine Doppel-Natur repräsentieren (Körper/Geist), einem Phänomen, was die Menschen seit ihrem ersten Erscheinen bis heute fasziniert und zum Nachdenken anregt.

    Du kannst es Dir auch als Untermenge in der Hauptmenge vorstellen.
    Am Anfang war das Wort – sprich der Geist – und alles andere leitet sich daraus ab.
    Unser physisches Dasein ist eben nur ein Vogelschiß innerhalb von etwas Größerem, was sich unserer Wahrnehmung überwiegend entzieht, hätte wohl Alexander Gauland gesagt.

    Jesus wies immer wieder auf diese Zusammenhänge hin und ermahnte die Menschen genau DAS nicht zu vergessen.
    Deswegen habe ich auch den Spruch zitiert, weil der Teufel sinnbildlich für die materielle Gier steht, die in uns allen mehr oder weniger steckt.

    Dieser unser Seelen-Teufel verursacht auch den Vertragsbruch oder den vorsätzlichen Betrug unhaltbare Versprechen zu machen.
    Hier liegt der Urgrund aller Geld-Probleme verborgen.
    Alles andere ist Überbau und ich erwarte von vernünftigen Menschen, da sie solchen Kleinkram endlich mal verstehen lernen und nicht ständig versuchen neue alberne Erklärungen in die Welt zu posaunen. [[sauer]]

    Das man nun versucht den zu erwartenden Problemen, die sich aufgrund vorübergehender satanischer Übermacht ergeben haben, etwas entgegenzustellen, sei es Bevorratung oder Sicherung von bewährtem Kauf- und Tauschmittel widerspricht dem nicht.

    Hast Du’s jetzt verstanden?

    mfG
    nereus

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    10.07.2018, 08:55

    @ nereus
     

    Den Debitismus verstehen

    > Dieser unser Seelen-Teufel verursacht auch den Vertragsbruch oder den
    > vorsätzlichen Betrug unhaltbare Versprechen zu machen.
    > Hier liegt der Urgrund aller Geld-Probleme verborgen.
    > Alles andere ist Überbau und ich erwarte von vernünftigen Menschen, da
    > sie solchen Kleinkram endlich mal verstehen lernen und nicht ständig
    > versuchen neue alberne Erklärungen in die Welt zu posaunen. [[sauer]]

    Den Debitismus zu verstehen bedeutet, dass das keineswegs ein Vertragsbruch ist oder vorsätzlicher Betrug und unhaltbare Versprechen (so was ist nur das bekannte dumme Waschweibergewäsch), sondern systemimmanent.
    Da war Karl Marx schon weiter, der die Systemimmanenz erkannte und sich klar von den Vulgärmarxisten distanzierte, die dauernd von Betrug und Diebstahl schwafelten.

    Die einzige Möglichkeit für den Menschen, aus dieser Falle zu entkommen, besteht darin, vom Baum der Erkenntnis zu essen, um zu werden wie Gott und durch ständige Innovationen die aufgehäuften Vertragsschulden bedienbar zu halten.
    Dampfkraft, fossile Energieträger, Atomkraft, Internet, alles Dinge, von denen Gott und Jesus Christus in ihrer Dummheit und Ignoranz keine Ahnung hatten.

    Bleiben jedoch weitere Innovationen aus, so schlägt die Falle zu und die apokalyptischen Reiter werden losgebunden.

    > Das man nun versucht den zu erwartenden Problemen, die sich aufgrund
    > vorübergehender satanischer Übermacht ergeben haben,

    Ja, ja, wer hat denn das Füllhorn der Pandora geöffnet? (Ich habe mal ein Bild der Pandora riesengroß gesehen, wo aus ihrem Füllhorn die ganzen Dinge wie Auto und Fernseher und Küchenmaschinen und Computer und Porsche und ales andere auf die armen Negerlein niederprasseln, die sehnsüchtig ihre Hände danach ausstrecken)

    etwas
    > entgegenzustellen, sei es Bevorratung oder Sicherung von bewährtem Kauf-
    > und Tauschmittel widerspricht dem nicht.
    >
    > Hast Du’s jetzt verstanden?

    Die bewährten Bevorratungen oder Sicherungen und Kauf- und Tauschmittel haben keineswegs gesichert. Ein Blick in die Geschichtsbücher trägt zum Verständnis bei.

    > mfG
    > nereus

    Gruß Mephistopheles

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

    trosinette

    10.07.2018, 09:57

    @ Mephistopheles
     

    Sehe keinen großen Unterschied

    Guten Tag,

    > Die einzige Möglichkeit für den Menschen, aus dieser Falle zu entkommen,
    > besteht darin, vom Baum der Erkenntnis zu essen, um zu werden wie Gott und
    > durch ständige Innovationen die aufgehäuften Vertragsschulden bedienbar
    > zu halten.
    > Dampfkraft, fossile Energieträger, Atomkraft, Internet, alles Dinge, von
    > denen Gott und Jesus Christus in ihrer Dummheit und Ignoranz keine Ahnung
    > hatten.

    Bei Dir geht es um Alle und bei nereus um den Einzelnen. Darüber hinaus sehe ich zwischen Deiner Erzählung und der Erzählung von nereus keinen großen Unterschied.

    Deshalb muss es bei Dir genaugenommen heißen „einzige Möglichkeit für die Menschen“ und nicht „den Menschen“. Nur die Menschen als Kollektiv sind in der Lage die von Dir erwähnte Innovationskraft auf die Beine zu stellen.

    > durch ständige Innovationen die aufgehäuften Vertragsschulden bedienbar zu halten.

    Und wenn das halt nicht mehr funktioniert und das Kollektiv in seine Einzelteile zerfällt greift die Erzählung von nereus.

    Mit freundlichen Grüßen
    Schneider

    trosinette

    10.07.2018, 10:03

    @ nereus
     

    Der Urgrund des Geld-Problems kann sich nicht auflösen.

    Guten Tag,

    > Dieser unser Seelen-Teufel verursacht auch den Vertragsbruch oder den
    > vorsätzlichen Betrug unhaltbare Versprechen zu machen.
    > Hier liegt der Urgrund aller Geld-Probleme verborgen.
    > Alles andere ist Überbau und ich erwarte von vernünftigen Menschen, da
    > sie solchen Kleinkram endlich mal verstehen lernen und nicht ständig
    > versuchen neue alberne Erklärungen in die Welt zu posaunen. [[sauer]]

    Der Urgrund des Geld-Problems kann sich nicht auflösen, weil niemand weiß, welche Versprechen er halten kann und welche nicht und wie lange er ein Versprechen halten kann.

    Erschwerend kommt hinzu, dass Versprechen mittels Geld umlauffähig gemacht werden. Ich sehe mich also mit Versprechen konfrontiert, die ich nie abgegeben habe oder Leute abgegeben haben, die nichtmehr zuständig sind oder nie zuständig waren.

    Begehe ich vorsätzlichen Betrug am Plantagenarbeiter, wenn ich die Tafel Schokolade bei REWE für 0,59 € kaufe?

    Mit freundlichen Grüßen
    Schneider

    nereus

    10.07.2018, 15:41

    @ trosinette
     

    Probleme können auch gelöst werden.

    Hallo Scheider!

    Du schreibst: Der Urgrund des Geld-Problems kann sich nicht auflösen, weil niemand weiß, welche Versprechen er halten kann und welche nicht und wie lange er ein Versprechen halten kann.

    Das ist richtig aber nicht so problematisch wie es scheint.
    Man versichert sich auch gegen die Widrigkeiten des Daseins und schaut dann meistens in die Röhre, weil die Beiträge über Jahrzehnte in ein schwarzes Loch flossen.

    Erschwerend kommt hinzu, dass Versprechen mittels Geld umlauffähig gemacht werden. Ich sehe mich also mit Versprechen konfrontiert, die ich nie abgegeben habe oder Leute abgegeben haben, die nichtmehr zuständig sind oder nie zuständig waren.

    Ja, aber bei realer Betrachtung der Vorgänge wird klar und deutlich, daß offensichtlicher Betrug das Problem deutlich verschärft.
    Außerdem bleibt in der Diskussion der Multiplikator-Effekt völlig auf der Strecke.
    Was nützt es wenn 10.000 Bankkunden ihre Kredite, sagen wir im Durchschnittswert von etwa 35.000 € fleißig abstottern, aber im gleichen Zeitraum beim Investmentbanking aus Jux und Tollerei eben mal 750 Mios verzockt werden?
    Die sogenannte System-Immanenz ist dann für mich nur noch eine bequeme aber vor allem faule Ausrede.
    Der nicht zahlende Kreditnehmer muß zusehen, wo er bleibt und das Bankhaus läßt sich von Staatsknete pämpern. [[hae]]
    Ja, ich weiß - too big to fail. [[sauer]]

    Begehe ich vorsätzlichen Betrug am Plantagenarbeiter, wenn ich die Tafel Schokolade bei REWE für 0,59 € kaufe?

    Möglicherweise, weil im Dritte Welt-Laden die Tafel vielleicht für 2,35 € angeboten wird.
    Aber wie gesagt, das dürfte das Kraut nicht wirklich fett machen.
    Im Dritte Welt-Laden gehen am Tag vielleicht 17 Tafeln über die Ladentheke und bei REWE vermutlich 562.
    Und niemand kann von Dir verlangen wegen einer Schokolade extra nach Ghana oder zur Elfenbeinküste zu fliegen. [[zwinker]]

    mfG
    nereus

    trosinette

    10.07.2018, 16:27

    @ nereus
     

    Probleme können auch gelöst werden, wenn es einen Problemlöser gibt.

    > Was nützt es wenn 10.000 Bankkunden ihre Kredite, sagen wir im
    > Durchschnittswert von etwa 35.000 € fleißig abstottern, aber im
    > gleichen Zeitraum beim Investmentbanking aus Jux und Tollerei eben mal 750
    > Mios verzockt werden?
    > Die sogenannte System-Immanenz ist dann für mich nur noch eine bequeme
    > aber vor allem faule Ausrede.

    Solange kein unabhängiger, selbstloser und gottgleicher Problemlöser auftaucht, der in der Geldwirtschaft weltweit für Gerechtigkeit sorgt, bleibe ich bei der faulen Ausrede und bescheiße auf Kosten der Allgemeinheit das Finanzamt beim Absetzen von Fahrtkosten und Spesenabrechnungen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Schneider

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    10.07.2018, 17:12

    @ nereus
     

    Der Betrug

    > Ja, aber bei realer Betrachtung der Vorgänge wird klar und deutlich, daß
    > offensichtlicher Betrug das Problem deutlich verschärft.
    > Außerdem bleibt in der Diskussion der Multiplikator-Effekt völlig auf
    > der Strecke.
    > Was nützt es wenn 10.000 Bankkunden ihre Kredite, sagen wir im
    > Durchschnittswert von etwa 35.000 € fleißig abstottern, aber im
    > gleichen Zeitraum beim Investmentbanking aus Jux und Tollerei eben mal 750
    > Mios verzockt werden?

    Das ist kein Betrug, weil die 750 Millionen hat dann eben ein Anderer. Das Geld ist noch da.

    > Begehe ich vorsätzlichen Betrug am Plantagenarbeiter, wenn ich die
    > Tafel Schokolade bei REWE für 0,59 € kaufe?
    >
    > Möglicherweise, weil im Dritte Welt-Laden die Tafel vielleicht für 2,35
    > € angeboten wird.

    DAS ist Betrug! Weil der Plantagearbeiter erhält keineswegs 1,76 € mehr. Dieser Betrug funktioniert übrigens auch nur wegen der vielen Helfershelfer, die zwar die 2,35 € bezahlen, sich aber dannn nicht mehr darum kümmern, dass der Plantagearbeiter die 1,76 € mehr auch tatsächlich erhält.

    Gruß Mephistopheles

    PS: Gehe ich richtig in der Annahme, dass du in genau so einer Betrügerfirma beschäftigt bist? Hier fehlt ein Günter Wallraff, der mal die Betrugsmachenschaften dieser Vereine aufdeckt. Meph.

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

    nereus

    10.07.2018, 18:04

    @ Mephistopheles
     

    Sind wir hier eigentlich im Kindergarten?

    Also Meph, langsam wird es etwas grenzwertig mit Dir. [[sauer]]

    Du schreibst: Das ist kein Betrug, weil die 750 Millionen hat dann eben ein Anderer. Das Geld ist noch da.

    Wenn ich eine Bank überfalle und mit 1,5 Millionen das Gebäude verlasse, ist das Geld auch noch da.

    Begründest Du mit solch einem Schwachsinn jetzt die Wirkprinzipien des Debitismus?
    Dann sollten @dottore & Co. schnell die Leine auswerfen, um Dich wieder einzufangen.

    Was der Plantagenarbeiter erhält, weiß ich nicht.
    Ich hatte bislang unterstellt, daß die Dritte Welt Läden halbwegs fair handeln.
    Aber wenn hier auch korruptes Personal unterwegs wäre, würde es mich nicht überraschen.

    Gehe ich richtig in der Annahme, dass du in genauso einer Betrügerfirma beschäftigt bist?

    Nein, ich bin selbständig.

    @trosinette schrieb: Solange kein unabhängiger, selbstloser und gottgleicher Problemlöser auftaucht, der in der Geldwirtschaft weltweit für Gerechtigkeit sorgt, bleibe ich bei der faulen Ausrede und bescheiße auf Kosten der Allgemeinheit das Finanzamt beim Absetzen von Fahrtkosten und Spesenabrechnungen.

    Es wird kein gottgleicher Problemlöser benötigt.
    Es reicht einfache, aber ehrliche Buchhaltung, Entwirrung des Steuerdickichts und die Anwendung von Glass-Steagall (Trennbankensystem), damit sich die künftige Zockerei auf eigene Kosten in aller Kürze selbst erwürgt.
    Deine Fahrtkosten und Spesen werden einfach als Aufwände nicht mehr anerkannt, dafür wirst Du aber mit einem deutlich höheren Grundfreibetrag entlohnt und fertig ist die Kiste.
    Da wird die Auto-Industrie etwas jaulen oder die Party-Services .. aber sonst.
    Gut, Dein Gestaltungsspielraum hat sich jetzt ein wenig verengt. [[freude]]

    mfG
    nereus

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    10.07.2018, 21:51

    @ nereus
     

    Aber, geschätzter nereus, waren das nicht deine eigenen Worte...

    > Also Meph, langsam wird es etwas grenzwertig mit Dir. [[sauer]]
    >
    > Du schreibst: Das ist kein Betrug, weil die 750 Millionen hat dann
    > eben ein Anderer. Das Geld ist noch da.
    >
    > Wenn ich eine Bank überfalle und mit 1,5 Millionen das Gebäude verlasse,
    > ist das Geld auch noch da.
    >
    > Begründest Du mit solch einem Schwachsinn jetzt die Wirkprinzipien des
    > Debitismus?

    ..."Geld ist umlauffähig gemachte Schuld"?
    Was nun ändert sich bei den 750 Millionen oder auch den 1,5 Millionen aus einem Banküberfall oder den 1,5 Millionen, die einer im Lotto gewinnt?
    Die Schulden, die dieses Geld begründeten, sind noch da und ebenso die Forderungen auf dieses Geld und an den Wirkprinzipien des Debitismus hat sich durch den Bankbetrug oder den Bankdiebstahl oder den Lottogewinn rein gar nichts geändert. Nicht einmal ein Fitzelchen. [[freude]]


    > Dann sollten @dottore & Co. schnell die Leine auswerfen, um Dich wieder
    > einzufangen.

    Da bin ich mal gespannt, ob sich da einer traut, mir zu widersprehen. [[freude]]

    > Was der Plantagenarbeiter erhält, weiß ich nicht.
    > Ich hatte bislang unterstellt, daß die Dritte Welt Läden halbwegs fair
    > handeln.

    Was mir auffällt, ist, dass zwar jeder Fairhändler mir genauestens erklärt, wie viel er mehr haben möchte als der Aldi, aber noch keiner mir fairerweise mit Brief und Siegel, also mit einem Dokument, belegt hat, wie viel ein Plantagenarbeiter bei ihm genau mehr erhält.

    > Aber wenn hier auch korruptes Personal unterwegs wäre, würde es mich
    > nicht überraschen.

    Da bin ich mir wiederum ziemlich sicher, es liegt nicht am Personal der Fairhändler, sondern der Fisch stinkt vom...

    > Gehe ich richtig in der Annahme, dass du in genauso einer
    > Betrügerfirma beschäftigt bist?
    >
    > Nein, ich bin selbständig.

    Das wusste ich nicht und dann nehme ich natürlich alles zurück, es sei denn, du bist selbständig outgesourced von irgendeiner christlichen Organisation.

    > @trosinette schrieb: Solange kein unabhängiger, selbstloser und
    > gottgleicher Problemlöser auftaucht, der in der Geldwirtschaft weltweit
    > für Gerechtigkeit sorgt, bleibe ich bei der faulen Ausrede und bescheiße
    > auf Kosten der Allgemeinheit das Finanzamt beim Absetzen von Fahrtkosten
    > und Spesenabrechnungen.

    >
    > Es wird kein gottgleicher Problemlöser benötigt.

    Das ist eh alles Quatsch.
    Äh, gebe dem Kaiser, was des Kaisers ist und sei ein guter Christ. Man weiß ja nie, aber evtl. kann man beim Jüngsten Gericht damit punkten ...und außerdem habe ich immer meine Steuern ehrlich bezahlt.
    Nimm die 1%-Regelung und gut ist. Alles andere kostet viel zu viel Arbeitsaufwand, der sich durch eine evtl. höheren Absetzungsbeitrag niemals rechnet. [[freude]]

    > Es reicht einfache, aber ehrliche Buchhaltung, Entwirrung des
    > Steuerdickichts und d

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

    trosinette

    11.07.2018, 12:20

    @ nereus
     

    Jemand muss es erzwingen. Nur hinschreiben was einfach reicht, reicht einfach nicht.

    Guten Tag,

    > Es wird kein gottgleicher Problemlöser benötigt.
    > Es reicht einfache, aber ehrliche Buchhaltung, Entwirrung des
    > Steuerdickichts und die Anwendung von Glass-Steagall (Trennbankensystem),
    > damit sich die künftige Zockerei auf eigene Kosten in aller Kürze selbst
    > erwürgt.

    Ich will nicht bestreiten, dass sich die eine oder andere Stellschraube drehen lässt. Über Buchhaltung, Steuerdickicht und Trennbankensystem kann ich nicht groß diskutieren, da mir die Detailkenntnisse fehlen.

    Ich bleibe trotzdem dabei: Du brauchst einen gottgleichen Problemlöser der die Vorzüge eines globalen Geldwirtschaftssystems mit konkurrierenden Wirtschaftssubjekten und Ehrlichkeit, Einfachheit, Gerechtigkeit, Chancengleichheit und sonstige moralisch Ansprüche unter einen Hut bringt.

    Frage: Wieso haben wir nach Deiner Meinung zunehmend komplizierte Buchhaltung und Steuerdickicht mit allmöglichen Schlupflöchern, rechtlichen Grauzonen und Interpretationsspielräumen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Schneider

    nereus

    09.07.2018, 14:46

    @ Silke
     

    alternative Sichten zu finanziellen Handwerksbetrieben

    Hallo Silke!

    Du schreibst: Unser frühere Goldmaximalist und AU-Horter, @dottore hat sich weiter entwickelt wie wir alle.
    "Thesauristen gegen Debitisten - nur die einen können gewinnen".


    Offensichtlich und deswegen konnte ich ihm auch nicht mehr gedanklich folgen, weil ich diese Weiterentwicklung als Irrweg erachte.
    Aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung dazu.

    Ich sage doch, eigentlich weißt du es selbst alles, wehrst dich aber Hoffnung suchend - das ist ok.

    Hoffnung ist die letzte Fluchtburg.

    Will er nicht - nur was zum StZM erklärt ist nimmt er. Z.Z sind das unbare Überweisungen von gebuchten Forderungen auf Geldsummen.
    Und die Kassiererin beim Aldi nimmt den Gold-100er Wartburg auch nicht, wenn sie nicht blitzschnell auf "private Geschäftsfrau" umschaltet und ihre Kasse aus eigener Börse ausgleicht. GZ hin oder her. Der Wechsler/ Goldankäufer um die Ecke bietet schon mal ein paar Mark ..


    Nochmals zur Erinnerung.
    Wir reden nicht von einem intakten Staatsmonopolkapitalismus in seiner finalen Phase sondern dessen Ende und dem danach folgenden mutmaßlichen Zusammenbruch.
    Da wird es schon mit dem elektronischen Geldverkehr schwierig weil wiederkehrende Stromausfälle die Beamten und Angestellten beim Buchen stören könnten.
    Da werden vielleicht wieder Leitz-Ordner der letzte Schrei. [[zwinker]]

    Nein, nein, das sind Zahlungsmittel und keine Geldträger.

    Herrjeh!
    Wenn interessieren denn in Notzeiten solche Petitessen?
    Ich werde dem Bauern – der des 129. Maschinenschlossers überdrüssig wurde - beim Ankauf von Getreide- und Fleischwaren noch fragen, ob er lieber über Zahlungsmittel oder Geldträger verfügen möchte.
    Ich höre schon seine Antwort.
    „Willst Du mich dumm vollquatschen oder legst Du jetzt endlich etwas Gängiges auf den Tisch?“

    Ein lokales Ereignis, das man mit dem kommenden Zukunftsszenario in keiner Weise vergleichen kann. Gadaffi hatte tonnenweise Gold zur Verfügung, als er abgeknallt wurde.

    Wir sind auch keine Gadaffis, die von einer perfiden Macht-Clique auftragsgemäß gelyncht werden, um den Ausstieg aus Dollar-Geschäften oder eigenständigen Entwicklungswegen zu verhindern und um wenig später die Migranten-Lawine los treten zu können. So viel VT muß schon sein.

    Da wird es jetzt ein wenig VT. Kein Vertragsbruch weit und breit.

    Wie bitte?
    Die gefälschten Bücher der Goldmänner zu Griechenland waren kein Betrug?
    Die falschen Versprechen von Kohl und Waigel, Deutschland haftet nicht für die Schulden der Anderen sind also tadellos?
    Ist das etwa kein Vertragsbuch der Regierung gegenüber seinem Steuerzahler?
    Und die Oberverbrecherin im Kanzleramt verschleudert seit Jahren Hunderte von Milliarden als gäbe es kein Morgen.
    Alles völlig legal?

    "Aus lang, illiquide und dubios mach kurz, liquide und allgemein akzeptiert".
    Das ganze muss natürlich refinanziert werden.
    Die MFI's und GB's vergeben Kredite auf eigenes Risiko.
    Daraus haben sie ihren berechtigten Anspruch auf Diskont und Usura.
    Falliert einer ihrer Kunden reduziert sich bei Ausbuchung ihr Eigenkapital und sie werden selbst von Bankrott bedroht.


    Nun, das haben wir gesehen.
    Das korrupte Banker-System wurde mit Staatsgeldern in Billionenhöhe heraus gepaukt.
    Keiner von denen sitzt wegen Betrugs im Knast oder hat man doch einen für die Galerie herausgepickt?
    @DT hatte über Wochen die Namen genannt und die skandalösen Vorgänge beschrieben.

    Da verurteilt das SYSTEM doch viel lieber eine fast Neunzigjährige, die mit der offiziellen Geschichtsschreibung über Kreuz liegt.

    Der Census/Zinnßforderer ist der schlimme Finger im System - nicht die "finanziellen Handwerksbetriebe".
    Und die Zocker zocken unter sich (allerdings mit Zahlungsverpflichtungen aus Pensionsfonds, Rentenkassen und Lebensversicherungen - wer denen sein Geld überlässt hat es nicht besser verdient).


    Die finanziellen Handwerksbetriebe – das ist aber schön gesagt.
    Sie erwürgen seit Jahrzehnten via IWF und Weltbank die Dritte und zweite Welt und wollten auch das riesige Rußland komplett erledigen und aussaugen.
    Da ging es überhaupt nicht um Steuern des Staates, da ging es hauptsächlich um maximierte Gier der Kraken.
    Ich habe meinen Pawel Klebnikow gelesen und denke auch verstanden.
    Doch was er aufschrieb hat leider anderen nicht gefallen.

    Aber Dein Hinweis auf die Zocker mit den Pensions- und Rentenkassen indiziert zumindest, daß auch Du bei den „finanziellen Handwerksbetrieben“ – grandiose Wortschöpfung - nicht nur Licht sondern auch Schatten siehst.

    Ach Silke, ich werde auf dem Höhepunkt der Krise – falls ich sie noch erlebe – mal Deine Worte zitieren, wenn tausende schlecht gestimmte Rentner und Pensionäre ihre Ansprüche einfordern oder das, was noch von diesen übrig ist.
    Ich rufe dann in die Runde: „Ihr habt es nicht besser verdient.“
    Oder möchtest Du lieber diesen Part übernehmen – es sind ja eigentlich Deine Worte.
    Ich rieche schon die vielen duftenden Blumen die dann auf’s Podium vor Freude geworfen werden. [[freude]]

    Manch ehemaliger Goldbesitzer wird sich im Grabe umdrehen - "hätte ich es nur rechtzeitig weggeworfen".

    Das ist doch nur der Beweis, daß der im Grab liegende etwas Wertvolles bei sich trug.
    Das dann ein Verbrecher sich des Guts bemächtigte, widerlegt die Nützlichkeit des Goldes nicht. Es ist wirklich interessant zu beobachten, wie je nach Bedarf die Pferde gewechselt werden.

    Auch wird sich diese Vergangenheit nicht wiederholen.

    Woher weiß Sie es denn?
    Warum bunkern China und Rußland auffallend viel Gold?
    Weil die alle bescheuert sind oder weil sie es ggf. für einen Neustart benötigen?

    Gold hat Wert, wenn der Gegenüber mächtiger ist als ich und zum Termin dieses zwecks Sanktionsvermeidung mir gegenüber abfordert.
    Das gilt für den Räuber, Steuereintreiber oder Gerichtsvollzieher, den Söldner, den korrupten Beamten und andere zwielichtige Gestalten.
    Es hat aber keinen Wert aus innerer Schönheit heraus, sondern weil der Wegnehmer wiederum auf Sanktionsbefreiung gegenüber mächtigeren Systemelementen hofft.


    Sag ich doch.
    So lange die Welt voll des Betruges ist, wird Gold WICHTIG sein.
    Erst wenn sich alle – aber wirklich alle - Erdenbewohner vollumfänglich in den Armen liegen und jauchzen und frohlocken – hat das „blonde“ Metall ausgedient.

    Wann, liebe Silke, wird dieser famose Endzustand denn eintreten? [[zwinker]]
    ..

    Das ist eben dein VT-Problem.
    Banker sind Systemausnutzer und keine Betrüger.


    Sehr interessant.
    Ich meinte auch nicht die Angestellten der Kreissparkasse Langenfeld sondern die, welche die ganz großen Räder drehen, die quasi das Werk Gottes tun, wie einer von ihnen frank und frei äußerte.
    Deswegen werden auch Zinssätze manipuliert, Pensionsfonds verbrannt und Halunken wie Draghi steuern die EZB und tun alles um die letzten Reste einer funktionierenden Wirtschaft endgültig zu zerstören.

    mfG
    nereus

    Silke

    10.07.2018, 02:46
    (editiert von Silke, 10.07.2018, 03:05)

    @ nereus
     

    Ist ja vieles berechtigt angesprochen :-)

    Lieber nereus,

    danke für die sehr lang gewordene Antwort ohne Beschimpfungen.[[top]]

    > Du schreibst: Unser frühere Goldmaximalist und AU-Horter, @dottore
    > hat sich weiter entwickelt wie wir alle.
    > "Thesauristen gegen Debitisten - nur die einen können gewinnen".

    >
    > Offensichtlich und deswegen konnte ich ihm auch nicht mehr gedanklich
    > folgen, weil ich diese Weiterentwicklung als Irrweg erachte.
    > Aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung dazu.

    Über Gold und Sachwerte kam er (so ich ihn richtig verstanden hatte) zu der Erkenntnis, dass die (Neu)Verschuldungsfähigkeit das Maß aller Dinge ist, um die alten Schulden bedienbar halten zu können und nicht die Anhäufung von Schätzen.
    Am besten geht das aber nun einmal mit einer Waffe und nicht mit Tauscherei auf Bahnhofsklos und Schwarzmärkten.

    > Ich sage doch, eigentlich weißt du es selbst alles, wehrst dich aber
    > Hoffnung suchend - das ist ok.
    >
    > Hoffnung ist die letzte Fluchtburg.

    So habe ich das mit dem Gold noch gar nicht gesehen...
    Wer fest dran glaubt fühlt sich damit sicherer als ein Debitist, hat bessere Lebensqualität im „jetzt und hier“ weil er sich sicherer wähnt – das hat was.

    > Will er nicht - nur was zum StZM erklärt ist nimmt er. Z.Z sind das
    > unbare Überweisungen von gebuchten Forderungen auf Geldsummen.
    > Und die Kassiererin beim Aldi nimmt den Gold-100er Wartburg auch nicht,
    > wenn sie nicht blitzschnell auf "private Geschäftsfrau" umschaltet und
    > ihre Kasse aus eigener Börse ausgleicht. GZ hin oder her. Der Wechsler/
    > Goldankäufer um die Ecke bietet schon mal ein paar Mark ..

    >
    > Nochmals zur Erinnerung.
    > Wir reden nicht von einem intakten Staatsmonopolkapitalismus in seiner
    > finalen Phase sondern dessen Ende und dem danach folgenden mutmaßlichen
    > Zusammenbruch.
    > Da wird es schon mit dem elektronischen Geldverkehr schwierig weil
    > wiederkehrende Stromausfälle die Beamten und Angestellten beim Buchen
    > stören könnten.
    > Da werden vielleicht wieder Leitz-Ordner der letzte Schrei. [[zwinker]]

    Der Goldbug und der Debitist gehen ja dann zusammen über den Jordan - der Goldbug hatte aber davor mehr Sicherheitsgefühl und Zufriedenheit, wenn auch nur eingebildet.
    Vor und nach dem Termin ist ja egal, nur zum Termin muss das richtige auf dem Tisch liegen - wie gesagt, ein neuer interessanter Gedanke für mich.

    > Nein, nein, das sind Zahlungsmittel und keine Geldträger.
    >
    > Herrjeh!
    > Wenn interessieren denn in Notzeiten solche Petitessen?
    > Ich werde dem Bauern – der des 129. Maschinenschlossers überdrüssig
    > wurde - beim Ankauf von Getreide- und Fleischwaren noch fragen, ob er
    > lieber über Zahlungsmittel oder Geldträger verfügen möchte.
    > Ich höre schon seine Antwort.
    > „Willst Du mich dumm vollquatschen oder legst Du jetzt endlich etwas
    > Gängiges auf den Tisch?“

    Ich halte ihm lieber gleich meine "entscheidende persönliche Eigenschaft" vor die Nase.

    > Ein lokales Ereignis, das man mit dem kommenden Zukunftsszenario in
    > keiner Weise vergleichen kann. Gadaffi hatte tonnenweise Gold zur
    > Verfügung, als er abgeknallt wurde.

    >
    > Wir sind auch keine Gadaffis, die von einer perfiden Macht-Clique
    > auftragsgemäß gelyncht werden, um den Ausstieg aus Dollar-Geschäften
    > oder eigenständigen Entwicklungswegen zu verhindern und um wenig später
    > die Migranten-Lawine los treten zu können. So viel VT muß schon sein.

    Dann halt die Stasi-Heinis, die 21 Tonnen Gold in ihrer Zentrale gebunkert haben sollen. Wech sind sie, die einen wie die anderen. Hätt ich das gewusst...

    > Da wird es jetzt ein wenig VT. Kein Vertragsbruch weit und breit.
    >
    >
    > Wie bitte?
    > Die gefälschten Bücher der Goldmänner zu Griechenland waren kein
    > Betrug?

    Kreativität. Swaps usw.

    > Die falschen Versprechen von Kohl und Waigel, Deutschland haftet nicht
    > für die Schulden der Anderen sind also tadellos?

    Es ist sehr schwer zu verstehen aber BRD ist und bleibt imho. Hauptprofiteur des bisherigen Verlaufs der EU-Geschichte zumal dann auch neben dem erfolgreich geführten Wirtschaftskrieg federführend beim Aufrüsten und Aufschulden in den VSE.
    @pigbonds hat Recht „Deutschland wird mit jedem Bailout mächtiger“

    Stell dir doch nur mal als Alternative einen letzten verzweifelten Hadrianswall um ein vergreisendes aussterbendes Teutschland vor - was willst du da drin denn noch verteidigen? Die Infrastruktur und die Unmassen an Sozialstaat/Renten- und Versicherungsabhängigen und Beamten?
    Da konnte man doch damals versprechen was man wollte.
    Die Deutschen sind eine extrem zähe Nation mit unglaublichem Vermögen in den Köpfen, egal was die Nestbeschmutzer aus allen Fraktionen alles so in den Medien zusammenschmieren und -labern. Ein bischen Stolz würde uns langsam wieder ganz gut stehen.

    > Ist das etwa kein Vertragsbuch der Regierung gegenüber seinem
    > Steuerzahler?

    Da gibt es keinen Vertrag.
    Hol dir doch dein Stück vom Kuchen.
    Versprich was, lass dich von irgendjemand wählen und dann versorgen so wie die AFD.
    Mach noch eine Partei auf, rechts von der AFD, da ist noch viel Platz neben all den Sozialisten.

    > Und die Oberverbrecherin im Kanzleramt verschleudert seit Jahren Hunderte
    > von Milliarden als gäbe es kein Morgen.
    > Alles völlig legal?

    Das machen doch aber alle Politiker - mach es doch auch.
    Es ist doch ganz legitim zu versprechen und dann nicht zu liefern, wenn man überhaupt nicht liefern muss.
    "Schaden vom deutschen Volke abhalten" ist so ein unglücklich dehnbarer Begriff und schließt doch auch die Absicherung der eigenen Person und der Buddys auf Kosten der Allgemeinheit nicht aus wie Schulz und Co. beweisen.
    Wo keine Bilanzierung und keine Haftung ist wird eben nicht bilanziert und gehaftet.
    Du kannst doch nicht erwarten, das sich Frau Leyen/Nahles/Merkel in eine Schlacht oder ein Handgemenge stürzen - das ist nicht ihre Aufgabenbeschreibung.
    Und jeder der noch halbwegs bei Trost ist muss in BRD netzwerken, was das Zeug hält sonst steht er ja auf verlorenem Posten.

    > "Aus lang, illiquide und dubios mach kurz, liquide und allgemein
    > akzeptiert".
    > Das ganze muss natürlich refinanziert werden.
    > Die MFI's und GB's vergeben Kredite auf eigenes Risiko.
    > Daraus haben sie ihren berechtigten Anspruch auf Diskont und Usura.
    > Falliert einer ihrer Kunden reduziert sich bei Ausbuchung ihr Eigenkapital
    > und sie werden selbst von Bankrott bedroht.

    >
    > Nun, das haben wir gesehen.
    > Das korrupte Banker-System wurde mit Staatsgeldern in Billionenhöhe
    > heraus gepaukt.
    > Keiner von denen sitzt wegen Betrugs im Knast oder hat man doch einen für
    > die Galerie herausgepickt?
    > @DT hatte über Wochen die Namen genannt und die skandalösen Vorgänge
    > beschrieben.

    Schon, aber die haben doch alle fleißig daran mitgearbeitet, dass Deutschland und die Vereinigten Staaten von Europa weiter aufschulden konnten. Das kann eine ZB nicht alleine - sie braucht die GB's, die den Privaten Kredite aufdrückt und den hässlichen Teil der Arbeit im Vorfeld der Geldschöpfung macht.
    Ohne neue Kreditverträge keine neuen geldpolitischen Operationen, keine neuen Geldsummen und die Defla schnurrt weiter nach innen zusammen.
    Staatsanleihen müssen ständig übergerollt werden - wer soll denn diese ganze Drecksarbeit machen, solange das noch nicht vollautomatisiert über Blockchain's abläuft?
    Diese Monopolstellung wird natürlich ausgenutzt wie jedes andere Monopol auch aber dafür sind die ganzen Vermögensverwalter bis jetzt noch nicht zusammengebrochen, obwohl sie schon länger knirschen.
    Wenn du das System willst musst du mitmachen oder erdulden.
    Wenn nicht mach halt eine Revolution oder verweigere dich.

    > Da verurteilt das SYSTEM doch viel lieber eine fast Neunzigjährige, die
    > mit der offiziellen Geschichtsschreibung über Kreuz liegt.

    Ein ZMS presst nun einmal die Ohnmächtigen am heftigsten, vor allem wenn diese noch an irgendeinem Monopol rütteln wollen wie dem Informationsmonopol.

    > Der Census/Zinnßforderer ist der schlimme Finger im System - nicht
    > die "finanziellen Handwerksbetriebe".
    > Und die Zocker zocken unter sich (allerdings mit Zahlungsverpflichtungen
    > aus Pensionsfonds, Rentenkassen und Lebensversicherungen - wer denen sein
    > Geld überlässt hat es nicht besser verdient).

    >
    > Die finanziellen Handwerksbetriebe – das ist aber schön gesagt.

    Es ist ein Jahrtausende alter knallharter Beruf, in dem dir nichts geschenkt wird.
    Du verkaufst deine Seele, deine Ehre, deinen Ruf und deine Gesundheit.
    Lies mal was der @dottore zu den Memoiren des John Parish, einem der reichsten Finanzjongloire und Kaufleute seiner Zeit in der Krise von 1793 geschrieben hat...

    > Sie erwürgen seit Jahrzehnten via IWF und Weltbank die Dritte und zweite
    > Welt und wollten auch das riesige Rußland komplett erledigen und
    > aussaugen.
    > Da ging es überhaupt nicht um Steuern des Staates, da ging es
    > hauptsächlich um maximierte Gier der Kraken.
    > Ich habe meinen Pawel Klebnikow gelesen und denke auch verstanden.
    > Doch was er aufschrieb hat leider anderen nicht gefallen.

    Die ganzen Systemprofiteure sind ohne das System nicht darstellbar und das System kann ohne sie nicht sein.
    Wie schrieb der @dottore so richtig in „Sachwert schlägt Geldwert“ :
    "Irgendwann in der Menschheitsgeschichte sind die zwei natürlichsten Sachen der Endlichkeit der Menschheit, der Zins (Zeit) und das Eigentum (Raum) aufeinander getroffen und los ging es mit der Wirtschafterei bis heute." – keine VT und kein Verbrechen weit und breit – es war an der Zeit.
    Die ganzen Weltverbesserungsversuche der Sozialisten aller Länder haben mehr Leid über die Welt gebracht als der ganze Kapitalismus - das "natürlichste" Wirtschaftssystem der Menschen - zusammen und ja, auch das ist hässlich, aber es gibt nun einmal kein Paradies.

    > Aber Dein Hinweis auf die Zocker mit den Pensions- und Rentenkassen
    > indiziert zumindest, daß auch Du bei den „finanziellen
    > Handwerksbetrieben“ – grandiose Wortschöpfung - nicht nur Licht
    > sondern auch Schatten siehst.

    Ohne sie, die Beraternetzwerke und die Mrd. kleiner tapferer Hamsterchen wäre das System schon längst implodiert - das lassen sich die, die es können, sehr gut vergüten.
    Aber so ist das doch überall. Das mächtigste System dominiert die anderen wenn es dabei nicht selbst zerfliegt. Der große frisst die Kleinen, bis die ihn dann wiederum fressen.
    Das ist alles in der Gesamtheit mit sehr viel Hässlichkeit verbunden und ich kann mich da auch nur mit der Schönheit des Details trösten, aber wenn ich mich 24/7/365 ärgere über die Ungerechtigkeit der Welt dann verärgere ich ja mein ganzes Leben anstatt die doch auch vorhandenen guten und schönen Sachen festzuhalten.

    > Ach Silke, ich werde auf dem Höhepunkt der Krise – falls ich sie noch
    > erlebe – mal Deine Worte zitieren, wenn tausende schlecht gestimmte
    > Rentner und Pensionäre ihre Ansprüche einfordern oder das, was noch von
    > diesen übrig ist.

    Sie haben überhaupt keine Ansprüche - nie gehabt.
    Sie haben mit ihren Sozialabgaben und Steuern wildfremde Leute durchgefüttert, die jetzt schon tot sind. Das war nicht besonders schlau.

    > Ich rufe dann in die Runde: „Ihr habt es nicht besser verdient.“
    > Oder möchtest Du lieber diesen Part übernehmen – es sind ja eigentlich
    > Deine Worte.
    > Ich rieche schon die vielen duftenden Blumen die dann auf’s Podium vor
    > Freude geworfen werden. [[freude]]

    Das stimmt ja leider.
    Jede der vorangegangenen Generationen einschließlich meiner hat seit Mesopot ihren Teil an der Geschichte vergeigt.
    In den viel gerühmnten segmentären Gemeinschaften muss jeder leisten bis er umfällt, sonst wird er von der Gemeinschaft sanktioniert. Da müssen die Jungen für die Alten leisten weil die Alten für die Jungen geleistet haben und jeder jeden kennt. Da gibt es viel gute Literatur drüber, das ist aber im Wesentlichen vorbei und kommt nicht mehr wieder. Nun haben wir eben die Zentralmachtsysteme. Die sind widerlich, aber viel leistungsfähiger wenn es um die (Vor)Finanzierung richtig großer Großprojekte geht wie das Überleben der Spezies, auch wenn wir dafür teuer bezahlen.

    > Manch ehemaliger Goldbesitzer wird sich im Grabe umdrehen - "hätte
    > ich es nur rechtzeitig weggeworfen".
    >
    > Das ist doch nur der Beweis, daß der im Grab liegende etwas Wertvolles
    > bei sich trug.
    > Das dann ein Verbrecher sich des Guts bemächtigte, widerlegt die
    > Nützlichkeit des Goldes nicht. Es ist wirklich interessant zu beobachten,
    > wie je nach Bedarf die Pferde gewechselt werden.

    Hätte er kein Gold gehabt, hätte er nicht auf die Mütze bekommen - es war für ihn also nicht gerade wertvoll sondern das Gegenteil.

    > Auch wird sich diese Vergangenheit nicht wiederholen.
    >
    > Woher weiß Sie es denn?

    Aus der uns zugänglichen Empirie und den vielen Versionen von Geschichte.
    ZMS haben sich immer weiter entwickelt zu dem modernen globalen und tief verfochtenen Gebilde von heute, quer durch Nationen, Ethnien, Religionen, Staaten, Altersbünde usw.
    Das ist unentflechtbar.

    > Warum bunkern China und Rußland auffallend viel Gold?

    Ist doch nicht auffallend viel.
    Bei jeder neuen Tonne schreien die Goldbugs - auffallend!
    Der Buchwert der globalen Goldreserven ist im Vergleich zu den anderen gebuchten Werten (Kreditgeldsystem) zu vernachlässigen.

    > Weil die alle bescheuert sind oder weil sie es ggf. für einen Neustart
    > benötigen?

    Ein globaler Goldstandard mit den paar tausend Tonnen in einer sich digitalisierenden Welt - ihr könnt einfach nicht rechnen.
    Was soll es denn werden Vollgeld, Teildeckung, Mindestreserve? Goldforderungen, ETF's, Derivate?

    > Gold hat Wert, wenn der Gegenüber mächtiger ist als ich und zum
    > Termin dieses zwecks Sanktionsvermeidung mir gegenüber abfordert.
    > Das gilt für den Räuber, Steuereintreiber oder Gerichtsvollzieher, den
    > Söldner, den korrupten Beamten und andere zwielichtige Gestalten.
    > Es hat aber keinen Wert aus innerer Schönheit heraus, sondern weil der
    > Wegnehmer wiederum auf Sanktionsbefreiung gegenüber mächtigeren
    > Systemelementen hofft.

    >
    > Sag ich doch.
    > So lange die Welt voll des Betruges ist, wird Gold WICHTIG sein.
    > Erst wenn sich alle – aber wirklich alle - Erdenbewohner vollumfänglich
    > in den Armen liegen und jauchzen und frohlocken – hat das „blonde“
    > Metall ausgedient.

    Wie eingangs geschrieben. Den Gedanken einer berechtigten Massenpsychose hatte ich nicht auf dem Schirm.
    Und mit dem Tauschparadigma vom Geld (auch eine Simulation) klappt es ja tatsächlich auch bestens.
    Wieder etwas gelernt.

    > Wann, liebe Silke, wird dieser famose Endzustand denn eintreten?
    > [[zwinker]]
    > ..

    Das ist so betrachtet eigentlich egal.
    Wir können den Termin sowieso nicht beeinflussen und nicht verhindern, nur die Zeit davor zukünftig besser nutzen als mit zanken.

    > Das ist eben dein VT-Problem.
    > Banker sind Systemausnutzer und keine Betrüger.
    >
    > Sehr interessant.
    > Ich meinte auch nicht die Angestellten der Kreissparkasse Langenfeld
    > sondern die, welche die ganz großen Räder drehen, die quasi das Werk
    > Gottes tun, wie einer von ihnen frank und frei äußerte.
    > Deswegen werden auch Zinssätze manipuliert, Pensionsfonds verbrannt und
    > Halunken wie Draghi steuern die EZB und tun alles um die letzten Reste
    > einer funktionierenden Wirtschaft endgültig zu zerstören.

    Nein, nein.
    Alle versuchen, das System am Leben zu halten. Viele reizen halt nur die Spieltheorie gnadenlos aus – nix tit for tat.
    Nur bedient sich jeder noch nach Kräften, wenn er kann, noch nebenher, was aber normal ist in einem globalen System in dem von den Menschen Abgaben in Geld abgepresst werden und Geld = Macht bedeutet – sich also jeder Geld verschaffen muss, um keine Sanktionen zu erleiden.
    Jeder will sich und die Seinen schützen/unterstützen, wenn er sich noch nicht in diesem kranken System hoffnungslos mit ihnen verzofft hat und denkt an die Fernen eher später.
    Wir hier in BRD wollen am liebsten, dass es so ähnlich bleibt wie es vor 2015 war, wir vergreisen aber und haben zu wenig um unsere Jungen gekämpft.
    Einige Mrd. Habenichtse da draußen wollen das nicht und werden zu unserem Leidwesen immer aktiver, weil sie wegen globaler Wohlstandsverbesserung nicht mehr alle verhungern oder sich gegenseitig an die Gurgel gehen. Nun werden auch wir in einer unschönen Art aktiv werden müssen.
    Das hat der @dottore aber lange genug voraus gesagt, dass es immer schlechter werden wird - Stück für Stück, bis eben die Nieten wegfliegen.
    Wir wissen ja auch, dass wir älter und gebrechlicher werden, aber wenn es dann eintritt sind wir auch nicht gerade glücklich darüber.
    Ich meine, Angst und Zorn helfen uns auch nicht weiter, selbst wenn der persönliche Ärger vieler Bürger gewaltig ist und mit ewiger Anklagerei kommt man offensichtlich in einem schwer korrupten und zutiefst unmenschlichen bürokratischen System auch nicht weiter.

    So, meiner ist länger...
    ...der Text.[[zwinker]]

    Liebe Grüße
    Silke

    ---
    um das Unlösbare zu lösen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729
    gegen den inneren persönlichen Staat.

    trosinette

    10.07.2018, 06:35

    @ Silke
     

    Klar wie Kloßbrühe

    Guten Tag,

    > ... in einem schwer korrupten und zutiefst
    > unmenschlichen bürokratischen System...

    Geldwirtschaft macht den Menschen zu einem asozialen Wesen, was er primär nicht
    ist. All unser Tun ist primär dieser Asozialität geschuldet und dem Versuch
    dieser Asozialität Herr zu werden. Eine Geldwirtschaft, die das soziale im
    Menschen betont wird es nie geben können.

    Mit freundlichen Grüßen
    Schneider

    nereus

    10.07.2018, 08:21

    @ Silke
     

    das lassen wir als Dessert jetzt mal so stehen

    Hallo Silke,

    danke für die umfassende Antwort.

    Es gäbe sicher noch viel zu sagen, aber ich erinnere mich an die 2000 er Zeiten, wo die Diskussionen oftmals in eine Endlos-Schleife mündeten.

    Ursprünglich ging es nur darum, herauszufinden, ob Edelmetalle (bevorzugt Gold) in einer erwartbaren Krise ein Mittel wären, sich besser versorgen zu können.

    Ich GLAUBE nach wie vor daran und meine auch das historisch belegen zu können, trotz aller Risiken, die ein solcher Schutz mit sich bringt.
    Doch auch ein Waffenbesitzer weiß, das der Einsatz der Waffe ebenso ihn "beschädigen" kann und nicht automatisch eine 100 % Versicherung darstellt.
    Wird er deswegen den Waffenbesitz in Frage stellen?

    Diesem Glauben oder diesen Gedanken muß allerdings niemand folgen- wir diskutieren schließlich nur über die Für und Wider unserer Ansichten zur Thematik.

    mfG
    nereus

    Silke

    10.07.2018, 12:45
    (editiert von Silke, 10.07.2018, 13:41)

    @ nereus
     

    Einverstanden - und üben, üben, üben...:-)

    So machen wir das, geschätzter nereus,

    jeder kann ja schon mal anfangen, ein paar Krügerränder zu kaufen - da das eine leichte Übung ist (die anderen Goldstücke von Nugget über Panda, Maple, Phili und Buffalo oder €-Stücke/Goldmark gehen eh in der Krise nicht)
    und dann vor allen Dingen wieder verkaufen, ohne Verlust zu machen.[[top]]

    Jeder kann im örtlichen Schützenverein mal staunen und erfahren, was eine Doppelläufige beim Tontaubenjagen für einen Wumms hat und wie es die 9 mm hoch reißt, wenn man mal den coolen Gangsta geben will. Dann kann man immer noch überlegen, ob man das wirklich möchte und ob das überhaupt Sinn macht.

    Jeder kann sich mal eine Woche lang von Büchsenravioli oder Gras und Kräutern ernähren und dann entscheiden, ob er das wirklich möchte. Auch Tiere töten ist ein hartes Geschäft, das geübt werden will.

    Usw,usw...

    Oder man lehnt sich zurück und haut noch ein paar schlaue Texte in die Tastatur oder macht sich Gedanken...
    ... wie man an Söldner, Gefolgschaft und Sklaven kommt - das war historisch das ultimative Überlebenskonzept.

    König von Zamunda oder so etwas denn...
    "Der Urgrund des Geld-Problems kann sich nicht auflösen."
    @trosinette
    ...wegen der Sache mit den anonymisierten und global total vermischten Versprechen.
    That's it!
    @dottore sein unvergleichliches Bild vom Venezianischen Maskenball, bei dem alle mit allen tanzen und keiner weiß, ob er hinter der Maske Schuldner oder Gläubiger ist. [[top]]

    "Der Kapitalismus ist aber die menschlichste Wirtschaftsform..."
    @dottore

    ...wenn es denn wirtschaften sein muss, gell Schneiderlein?

    Liebe Grüße
    Silke

    PS.(OT) die neulich Meph. gegenüber erwähnte Tontafel aus Khorsabad, die laut Gordon Loud eine Königsliste sein soll und laut @dottore eine Bilanz sei, ist in "Aufwärts ohne Ende" auf Seite 156 (Paperback-Ausgabe) abgebildet.
    "The Archaeology of Mesopotamia" Seton Lloyd, London 1984, S.89 [[zwinker]]

    ---
    um das Unlösbare zu lösen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729
    gegen den inneren persönlichen Staat.

    Olivia

    09.07.2018, 12:13

    @ nereus
     

    Es kommt auf die Art der Krise an, die antizipiert wird. Danach richtet sich die "Vorsorge".

    Für manche "Krisenarten" gibt es kaum eine Vorsorge außer sich rechtzeitig aus der Krisenregion zu entfernen. Dann kann Gold natürlich nützlich sein.... wenn man es über noch über die Grenze bringen kann. Nicht vergessen: Das meiste Gold befindet sich immer noch in den Händen von kriminellen Elementen. Da hat der Staat sehr viele Argumente, wieso er das ohne Probleme beschlagnahmen kann.

    Und was nützt dir ein Goldschatz, der 50 Jahre in der Erde schlummert? Immer wieder findet man solche "Eichhörnchen"-Schätze, die ihrem Besitzer nichts mehr nutzen konnten.

    Ihr geht alle von einer Krise aus, in der jeder brav in seinem Haus/Wohnung sitzen bleiben kann und im Prinzip die Krise aussitzen kann. Aber schaut man sich an, was in der Ukraine geschah und in den arabischen Staaten, dann ist da mit Aussitzen nicht mehr viel. Dann ist "Flucht" angesagt. Und hier meine ich WIRKLICHE Flucht. Die vielen Frauen und Kinder sitzen nicht umsonst in den Flüchtlingslagern.

    Bei einer Flucht kommt es in erster Linie darauf an, was du TRAGEN kannst und was du am NÖTIGSTEN brauchst. Und WAS du VERKAUFEN oder TAUSCHEN kannst. Wenn du viel Vermögen hast, dann ist Gold sicherlich eine feine Sache. Bei wenig wird es problematisch, denn es wird sich herumsprechen, wenn jemand "so etwas" hat. Natürlich kann dir Gold helfen, noch ein Flugticket zu bekommen. Aber die entsprechende Infrastruktur am Ankunftsort muß vorher etabliert wordern sein, denn deutsche Willkommenskultur ist "einmalig" auf der Welt.

    Insofern kommt es immer auf das jeweilige Krisenszenario an und die Einschätzung, wie sich die politische Situation entwickelt. Wird sie für stabil gehalten, dann sind "Wertgegegenstände" von Vorteil. Ist sie instabil, dann wäre es wohl besser, in Fitness zu investieren, damit man "wegrennen" kann.

    ---
    Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

    Olivia

    09.07.2018, 11:58

    @ Mephistopheles
     

    Ich sehe die Dinge leider sehr ähnlich.... einen Monat halte ich für zu lang, wenn Toiletten nicht funktionieren....

    Das betrifft natürlich alles nur eine "Extrem-Krise", die weite Teile betrifft.

    Ansonsten werden von überallher Dixi-Klos angekarrt und alles, was sonst noch erforderlich ist. Insofern war die "Flüchtlingskrise" eine ideale Logistikübung für die Republik.

    Wenn der Strom ausfällt, dann ist Nahrung das geringste Problem! Das wichtigste Problem liegt im sanitären BEREICH!

    Und natürlich, falls wir Winter haben, werden alle möglichen ungeübten Menschen versuchen, sich mithilfe von "Feuerchen" irgendwie zu wärmen. Dass es dabei leicht brennt, dass kann man bereits heute verfolgen, wenn sich arme, alte Menschen nur eine Kerze leisten konnten und dabei einschliefen. Nun, große Teile der deutschen Vorstädte werden gut brennen, bei all dem Styrophor, das verbaut wurde. Und die Brandgefahr ist nur ein Teil der Problematik. Die Gifte, die freigesetzt werden, die lassen jeden Dieselverkehr "alt" aussehen.

    Wenn der Strom länger als 3 Tage ausfällt, dann ist "Holland" wirklich in Nöten... Wenn der Strom im Winter ausfällt, dann geht alles noch viel schneller, denn dann sind die Wohnungen im nu "kalt".

    Eine Bekannte von mir hat doch tatsächlich von sich gegeben, dass sie (im Falle eines Stromausfalles) Wasser in die Badewanne läßt und sich dort hineinsetzt...... :-)) - Die hat Medizin und Chemie studiert..... auf meine Frage, woher sie das warme Wasser zu bekommen denkt, hat sie sehr merkwürdig geschaut.

    ---
    Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

    Kaladhor

    E-Mail

    Münsterland,
    08.07.2018, 16:13

    @ nereus
     

    die Probleme sind anderer Art

    > Hallo Meph!
    >
    > Du schreibst: Wenn sie nicht gerade einen modernen Fendt-Trecker mit
    > klimatisierter Kabine vollautomatisch gesteuert von einem Navigationsgerät
    > und dem Gewicht eines Leopard-Panzers zum Neupreis eines Rolls Royce haben,
    > der mit einer Geschwindigkeit von 40 km/h das Glyphosat über die Felder
    > versprüht.
    > Da geht ohne elektronische Diagnosegeräte beim Ausfall der Maschine
    > nichts mehr.

    >
    > Werden denn solche technisch hochsensiblen Erntemaschinen in der großen
    > Krise überhaupt noch fahren?
    > Kann Navigation noch erfolgreich betrieben werden und stellen die großen
    > Saatgut- und Pflanzenschutz-Hersteller noch ausreichend Produkte her?
    > Wir reden ja von der Krise, nicht wahr?

    Das Problem sehe ich eher an dem Punkt, dass es immer weniger Maschinen gibt, die noch nicht diesen ganzen technischen Schnickschnack haben. Die wurden nämlich in den letzten Jahren fleissig gegen neues Zeug ausgetauscht, das man über günstige Kreditlinien erworben hat.
    Ich behaupte jetzt mal ganz einfach, dass wir im Fall des großen Crash mit gleichzeitigem Kollaps der Energienetze nicht mal mehr in der Lage wären, Felder zu pflügen und die Ernte einzubringen, da wir einfach keinen "primitiven" Maschinen- und Fahrzeugpark mehr haben.
    Ich gehe sogar noch weiter und behaupte, dass es selbst mit erforderlichen Produktionsstätten für solche primitiven Werkzeuge heute eher schlecht bestellt ist.
    Und mit primitiven Werkzeugen meine ich handbetriebene und/oder bespannte Pflüge, Eggen, Erntemaschinen. Über das mittlerweile generell fehlende Know-How verliere ich dabei noch nicht mal ein Wort.
    Ums kurz zu machen: Wir haben für einen solchen Fall kein Backup!

    > Die 500 Kühe, die nicht mehr mit Melkmaschinen gemolken werden, die
    > 2.000 Schweine und die 20.000 Hühner verenden dann jämmerlich, sobald der
    > Diesel für die Notstromaggregate aufgebraucht ist.

    >
    > Das halte ich für vorstellbar.
    > Aber 20 Kühe kann man auch mit der Hand melken, 50 Schweine auf
    > herkömmliche Art füttern und Hühner halten sogar manche Kleingärtner.

    Auch hier kann es allein schon daran scheitern, dass die erforderliche Infrastruktur - selbst für einen Minimaleinsatz - schlicht nicht mehr vorhanden ist.

    Grüße

    ---
    Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    08.07.2018, 20:26

    @ Kaladhor
     

    Kuckst du - nur Link

    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=193123

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

    Kaladhor

    E-Mail

    Münsterland,
    09.07.2018, 00:13

    @ Mephistopheles
     

    Danke für den Link

    Ist doch recht interessant so was zu lesen.... aus einer Zeit vor dem Energiewendequatsch und der Flutung mit lauter Kulturfremden.
    Wenn man das mal mit dem damals Geschriebenem verknüpft, werden die Aussichten nicht wirklich besser...

    Grüße

    ---
    Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

    Olivia

    09.07.2018, 12:03

    @ Kaladhor
     

    So ist es. Längerer Stromausfall kann nicht "eingepreist" werden.

    Vielleicht haben die Regierungsverantwortlichen ja deshalb so viele kräftige junge Männer ins Land geholt.
    Mit den ganzen gebrechlichen Alten könnten sie die Felder per Hand sicherlich nicht bewirtschaften..... Ironie aus.

    ---
    Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

    Herb

    Südsteiermark,
    09.07.2018, 13:51

    @ Olivia
     

    Höchstens düngen (oT)

    [ kein Text ]

    ---
    NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

    b.o.bachter

    E-Mail

    08.07.2018, 13:16

    @ Friedrich
     

    Ne, muss nicht sein,

    aber interessant wäre ein Link zu der Begebenheit mit dem Jugo schon.

    Guten Tag Friedrich,

    natürlich hast Du völlig Recht. Wenn es keine funktionierende Papierwährung mehr gibt, dann treten Sachwerte (und Fähigkeiten) an deren Stelle. Was denn sonst? Und speziell bei EM geht es doch auch darum, dieses für den persönlichen Neustart über die Zeit zu bringen.

    Viele Grüße!

    Loki

    08.07.2018, 13:39

    @ Friedrich
     

    Bosnienkrieg – Ein Jahr in der Hölle / 35 Prepper-Ausreden

    Hallo Friedrich,

    > ... Beweise aus Europa von vor 20 Jahren...
    Falls Du den Erfahrungsbericht eines Überlebenden des Bosnien-Konfliktes meinst, der wurde u.a. von @Rainer hier schon mal verlinkt:

    > hier findest du den wirklich interessanten Bericht.
    > https://viefag.wordpress.com/2015/11/27/bosnienkrieg-ein-jahr-in-der-hoelle-35-prepper-ausreden/

    ---
    Grüße, Loki

    Sehr empfehlenswerte Lektüre

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    08.07.2018, 14:07

    @ Loki
     

    Keiner fragte damals nach Gold. Alle wollten DM haben.

    > Hallo Friedrich,
    >
    > > ... Beweise aus Europa von vor 20 Jahren...
    > Falls Du den Erfahrungsbericht eines Überlebenden des Bosnien-Konfliktes
    > meinst, der wurde u.a. von @Rainer
    > hier
    > schon mal verlinkt:
    >
    > > hier findest du den wirklich interessanten Bericht.
    > >
    > https://viefag.wordpress.com/2015/11/27/bosnienkrieg-ein-jahr-in-der-hoelle-35-prepper-ausreden/

    Wer Gold hatte suchte es bei erstbester Gelegenheit in DM umzutauschen.
    Nur mit DM konnte man Waffen kaufen.

    Gruß Mephistopheles

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

    Loki

    08.07.2018, 14:15

    @ Mephistopheles
     

    Wem soll ich glauben: Dem Schreibtischtäter oder dem Überlebenden des Bosnienkrieges?

    > Wer Gold hatte suchte es bei erstbester Gelegenheit in DM umzutauschen.
    > Nur mit DM konnte man Waffen kaufen.

    Zitate aus dem verlinkten Erfahrungsbericht des Bosnienkrieg-Überlebenden:
    > Geld wurde sehr bald wertlos. Tauschhandel war wieder angesagt.
    > Waren Gold und Silber hilfreich?
    > Ja. Ich persönlich habe das ganze Gold, was ich im Haus fand, für Munition eingetauscht.

    ---
    Grüße, Loki

    Sehr empfehlenswerte Lektüre

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    09.07.2018, 11:15
    (editiert von Mephistopheles, 09.07.2018, 11:27)

    @ Loki
     

    Frag den Kriminalisten

    > > Wer Gold hatte suchte es bei erstbester Gelegenheit in DM umzutauschen.
    > > Nur mit DM konnte man Waffen kaufen.
    >
    > Zitate aus dem
    > verlinkten
    > Erfahrungsbericht des Bosnienkrieg-Überlebenden:
    > > Geld wurde sehr bald wertlos. Tauschhandel war wieder angesagt.
    > > Waren Gold und Silber hilfreich?
    > > Ja. Ich persönlich habe das ganze Gold, was ich im Haus fand,
    > für Munition eingetauscht.

    Wenn ich einen Hemdknopf verliere, dann suche ich auch im ganzen Haus in sämtlichen Schachteln und Schächtelchen in sämtlichen Schubladen, ob sich da nicht ein ähnlicher findet.
    Offenbar war das bei denen zu Hause mit dem Golde ähnlich und es fand sich welches längst Vergessenes an allen möglichen Orten. Wie glaubwürdig ist das denn?

    So eine Story freut den Kriminalisten auch: Ja, da habe ich eben im ganzen Haus gesucht und dann unter dem Bett die Pistole gefunden. Keine Ahnung, wie sie dahin gekommen ist. [[trost]]

    Gruß Mephistopheles

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

    Loki

    08.07.2018, 14:08

    @ Loki
     

    "Zivilverteidigung"

    Zum Thema "Zivilverteidigung" gab es 1969 ein Büchlein von schweizer Eidgenossen, welches inzwischen als Pdf-datei zu lesen ist:
    http://www.libenter.ch/090610_zivilverteidigung_1969_v1.4_de.pdf

    > Dieses Büchlein wurde im September 1969 von der Eidgenossenschaft gratis an alle Haushaltungen der Schweiz abgegeben. Damals erregte es viele Gemüter.

    Manche Äußerungen in dieser Schrift sind aus heutiger Sicht schlimmer Nazi-Sprech und auch zum Thema "Gold- und andere Tauschmittel" habe ich darin noch nichts gefunden, deswegen sei diese Pdf lediglich aus historischem Interesse verlinkt.

    ---
    Grüße, Loki

    Sehr empfehlenswerte Lektüre

    Olivia

    09.07.2018, 12:26
    (editiert von Olivia, 09.07.2018, 12:33)

    @ Friedrich
     

    Ich habe die "Dinge" auch alle gelesen und inzwischen "Vorsorge" abgestellt.... 4 Wochen hungern ist kein Problem....

    > So viel Unsinn auf einem Haufen kann ich kaum so stehen lassen, habe aber
    > auch keine Lust, den Gegenbeweis anzutreten, ist vermutlich auch völlig
    > sinnlos.
    >
    "Krisenvorbereitungen" sind nur solange nützlich, solange die "Öffentliche Ordnung" in irgend einer Form aufrecht erhalten werden kann. Sei es durch das Kriegsrecht oder was auch immer.

    In dem Moment, wo das nicht mehr gegeben ist, ist bei der derzeitigen Situation in Deutschland (besonders in den Städten) nichts mehr sicher. Wenn dazu noch ein LANGER Stromausfall dazu kommen mag, erst recht!

    Sollte ein Zustand der Anarchie entstehen, dann werden genau die Personen "überleben", die für solche "Zustände" gewappnet sind (ein großer Teil solcher Personen wird wohl inzwischen bei uns im Lande sein.....) Anarchie hat andere Regeln. Da mußt du schauen, auf welche Art und Weise du deine "Schätze" (egal ob Konserven oder Gold oder Wertgegenstände) schützt. Kannst Du das? Ansonsten werden dir "kräftigere" Leute alles aus der Hand nehmen. Das war schon immer so und wird sich nicht ändern.

    Also sollten wir sehr genau darauf achten, WIE sich die "Krise" entwickelt und eher darauf vorbereitet sein. Massen an Konserven kannst du nicht mitnehmen, wenn du WEG mußt. Aber vielleicht hilft dir ein Wasserfilter, eine Gegend zu erreichen, in der es etwas sicherer ist. "Wanderer"/"Reisende" wurden aber in allen Zeiten sehr gerne überfallen. Auf solche "Zustände" können sich die Bürger in Europa ja jetzt bereits mental vorbereiten. Die Zeit der "sicheren" Besitzstände (gleichgültig was das ist) dürfte vorbei sein. Das einzige, was man "behalten" kann, ist MENTALE Kraft!

    Die "Helfer" in Spanien haben übrigens auch sehr genau registriert, WIE die "geretteten" Bootsflüchtlinge ihr Essen "gezahlt" haben. Offenbar waren bei etlichen "größere" Scheine zum Bezahlen in Restaurants vorhanden. Und siehe da, es stand auch sehr schnell in der Presse..... Nur "die" sind muskulös und stark und können/dürfen ihr "Geld" verteidigen..... Darauf dürfen hiesige Flüchtlinge nicht hoffen.

    WIE also wird eine solche Krise aussehen? Vielleicht sollten wir uns darüber zunächst einmal unterhalten und sind dann vielleicht überhaupt nicht so sehr entfernt in unseren Einschätzungen darüber, wie man sich "vorbereiten" sollte.

    Ich persönlich habe nicht dir Kraft, irgend etwas zu verteiden. Also ist meine beste Verteidigung, nichts Wertvollen zu besitzen. Know-How, das nötig sein wird, das kann einem aber nicht "abgenommen" werden.

    ---
    Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    08.07.2018, 09:54

    @ Mephistopheles
     

    Warum sollte der Goldfund im Wald glücklich machen, wenn der gelbe Dreck zu nix taugt?

    Gold bringt das Vermögen durch die Krise. Während der Krise brauchst du Beans, Bullets and (Silver-)Bullion. So lief es jedenfalls die letzten 5000 Jahre. Oder willst du uns gar weismachen, diesmal sei alles anders? [[zwinker]]

    Grüße

    ---
    [image]
    Sie hat uns alles gegeben

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    08.07.2018, 11:46

    @ FOX-NEWS
     

    Gold blendet den Verstand

    > Gold bringt das Vermögen durch die Krise. Während der Krise brauchst du
    > Beans, Bullets and (Silver-)Bullion. So lief es jedenfalls die letzten 5000
    > Jahre. Oder willst du uns gar weismachen, diesmal sei alles anders?
    > [[zwinker]]

    Ja. Ich halte mich an den Großen Vorsitzenden Mao Zedong. Der hat gesagt:

    Alle Macht kommt aus den Gewehrläufen.

    Er hat nicht davon gesprochen, dass die Macht aus Gold käme. Die chinesische Geschichte hat aber bewiesen, dass diejenigen, die Gold hatten, es an die abgeben mussten, die Gewehre hatten.
    Das haben aber nicht nur die Chinesen begriffen, auch andere Nationen sind so weise.
    Nur die Deutschen scheinen zu doof zu sein, um das zu begreifen. Deswegen verkaufen sie auch ihre hervorragenden Gewehre und Panzer für wertloses Gold oder Goldderivate.

    Gruß Mephistopheles

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    08.07.2018, 12:54

    @ Mephistopheles
     

    Und dein Chinaszenario lief jetzt wie lange?

    Ca 50 Jahre. Wobei der goldaffine Chinese im Ausland überwintert hat. In Hong Kong, Singapur oder Taiwan ist der durchgestartet.

    [[smile]]

    Grüße

    ---
    [image]
    Sie hat uns alles gegeben

    Kaladhor

    E-Mail

    Münsterland,
    08.07.2018, 12:08

    @ Mephistopheles
     

    Gold ist immer wertvoll,

    denn es ist so ziemlich das einzige Metall, das nicht korrodiert! Genau das ist ja auch der Grund, warum Gold das Material der Wahl für erste, ernstzunehmende Währungen war.

    Grüße

    ---
    Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

    Dieter

    Didschullen + alto alentejo,
    08.07.2018, 01:12

    @ Socke
     

    pers. Eigenschaften entscheiden

    Hallo Socke,

    bei einer Krisensituation, in der der Staat nicht mehr ordnend eingreift (eingreifen kann) entscheiden meines Erachtens persönliche Eigenschaften (Charakter, Fitness, geistige und körperliche Potenz) sowie Glück darüber ob man Gewinner oder Verlierer ist, also ganz im natürlichen Sinn, im Sinn von Leben und Tod, von "Fressen und Gefressen" werden.

    Alleine wird es schwierig. Wer steht hinter einem?, die Großfamilie, Freunde, Fremde? Deckt die Gruppe versch. Eigenschaften und Potenzen ab? Es stellt sich auch die Frage ob man für andere nützlich ist, welche Eigenschaften bringt man mit?
    Hat man keine Großfamilie oder Freunde mit vielen Möglichkeiten hinter sich, dann sollte man in der Lage sein, selbst zu führen, Dominanz durch natürliche Autorität zu erlangen. Das ist nicht jedem gegeben. Wem nicht, der sollte nach Möglichkeiten Ausschau halten, sich nützlich zu machen, wem gegenüber auch immer.

    So sind meine Gedanken.

    Gruß Dieter

    ---
    Ein guter Indikator für die rasch fortschreitende Verblödung deutscher Journalisten und westd. städtischer Wähler ist die Zusstimmungsrate für die Grünen bei den Sonntagsfragen.

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    08.07.2018, 10:02

    @ Dieter
     

    Entscheidende persönliche Eigenschaft in einer Krisensituation, in der der Staat nicht mehr ordnend eingreift (eingreifen kann)

    [image]owT.

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

    NST

    Homepage E-Mail

    Südthailand,
    08.07.2018, 15:39

    @ Mephistopheles
     

    Überall dort, ...

    Hallo

    .... wo der Handel mit Gold zum Tagesgeschäft gehört ist folgender Ablauf der einzige der immer funktioniert: mit Gold bekomme ich alles sofort, auch Kredite in jeder Landeswährung.

    Mit Euros einen Arbeiter auf der Kautschukplantage zu bezahlen oder einen Fährmann am Amazons für das Übersetzen mit dem Auto entlohnen.... [[euklid]] die wissen nicht einmal, dass diese Scheine Geld darstellen, den Wert kennen sie schon überhaupt nicht. Gebe ich ihnen eine Goldmünze strahlen die Augen ... [[freude]]

    Muss ich noch mehr aufzählen oder hast du das Prinzip verstanden?
    Nur weil ihr in westlichen Bildungsanstalten gelernt habt, heisst das noch lange nicht, dass euch das Richtige gelehrt wurde. Auch das Argument, heute gäbe es nicht genug Gold, um das entsprechende Geld und Kreditvolumen der Weltwirtschaft abzubilden ist einfach nur Unsinn.

    Das einzige was man tun muss ist folgendes: 1 Unze Gold = 1xxxxx....xxxx in irgend einer Währungseinheit und für x gilt: x=0 und die Anzahl der x-en strebt bei Bedarf gegen unendlich. [[top]]

    So schnell decke ich alle Schuldverschreibungen die weltweit existieren mit Gold, wenn das nötig wird und ich bin sicher, dass es genau so passieren wird.
    Gruss

    ---
    Buntschland bald platt?
    Mir doch egal, solange mein Geld aus dem Bankomaten, mein Strom aus der Dose, mein WiFi aus der Luft, mein Wasser aus dem Hahn und meine Fressalien auf den Tisch kommen! [[freude]]
    ©n0by

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    08.07.2018, 19:30

    @ NST
     

    Oh ja! Und niemand widerspricht dir? Ich wünsche dir eine Illumination ;)

    > Mit Euros einen Arbeiter auf der Kautschukplantage zu bezahlen oder einen
    > Fährmann am Amazons für das Übersetzen mit dem Auto entlohnen....
    > [[euklid]] die wissen nicht einmal, dass diese Scheine Geld darstellen,
    > den Wert kennen sie schon überhaupt nicht. Gebe ich ihnen eine Goldmünze
    > strahlen die Augen ... [[freude]]
    >
    > Muss ich noch mehr aufzählen oder hast du das Prinzip verstanden?
    > Nur weil ihr in westlichen Bildungsanstalten gelernt habt, heisst das noch
    > lange nicht, dass euch das Richtige gelehrt wurde. Auch das Argument, heute
    > gäbe es nicht genug Gold, um das entsprechende Geld und Kreditvolumen der
    > Weltwirtschaft abzubilden ist einfach nur Unsinn.
    >
    > Das einzige was man tun muss ist folgendes: 1 Unze Gold = 1xxxxx....xxxx
    > in irgend einer Währungseinheit und für x gilt: x=0 und die Anzahl der
    > x-en strebt bei Bedarf gegen unendlich. [[top]]
    >
    > So schnell decke ich alle Schuldverschreibungen die weltweit existieren
    > mit Gold, wenn das nötig wird und ich bin sicher, dass es genau so
    > passieren wird.
    > Gruss

    Erkläre mir deine tolle Idee doch mal anhand des Greshamschen Gesetzes.
    [[euklid]]

    Gruß Mephistopheles

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

    Socke

    Homepage E-Mail

    08.07.2018, 10:16

    @ Dieter
     

    Ausblick

    Wichtig ist zu wissen, dass nach einem Zusammenbruch Übergangszeiten kommen, die nicht unendlich lange dauern. Es kommt dann irgendetwas Neues. Daher geht es nur darum, diese kurze Zeit zu überbrücken, zu überleben und dazu benötigt man sicher die genannten Eigenschaften.
    Dass alles als "Unsinn" abzutun ist natürlich auch eine Möglichkeit, solche Zeit zu überleben, oder eben eher nicht.

    Olivia

    09.07.2018, 00:35

    @ Mephistopheles
     

    Ich würde es anders formulieren, gebe Dir aber im Prinzip recht.... zur falschen Zeit am falschen Ort.... wenn man Pech hat.

    > > Bei einer Währungsreform helfen Sachwerte ganz gewiss - der Rest liegt
    > in
    > > Gottes Hand.
    >
    > Hast du dir mal Industrieruinen angesehen oder verfallene entmietete
    > Wohnhäuser? Entweder werden sie in Museen umgewandelt oder sie sind ein
    > Negativposten wegen der Abwrackkosten. Da steht uns noch viel
    > Vergnügliches bevor, wenn erst einmal die Sachwerte Atomkraftwerk
    > abgewrackt werden und die strahlenden Relikte entsorgt werden müssen.

    ---
    Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

    Heinz

    07.07.2018, 12:02

    @ Wallenstein500
     

    Dann, wenn die Hölle gefriert

    oder die AfD die absolute Mehrheit schafft. Was ungefähr gleich wahrscheinlich ist;-) Was hätte Deutschland bei einem solchen Schritt zu gewinnen? Das Geschäftsmodell der Deutschland AG wäre sofort am Ende. Deutschland exportiert jede Menge Kapital und Industriegüter und bekommt dafür Schuldverschreibungen. Diese Schuldverschreibungen, insbesondere, wenn sie von der EZB gedeckt sind, bedeuten eine immense wirtschaftliche Macht. Sollte Deutschland austreten, wären diese praktisch wertlos. Ein Austritt der wirtschaftlich schwächeren Staaten ist wegen der Schuldenproblematik auch nicht möglich und wäre für den Staat mit einem Totalkollaps der Wirtschaft verbunden. Bemerkung: jedes Wirtschaften ist heutzutage an Kreditlinien gebunden. Werden diese unterbrochen, bricht auch jeder Warenverkehr zusammen. Eine Möglichkeit wäre eine Binnenwährung mit fixen Wechselkursen zum Euro oder Dollar einzuführen. Doch was wäre damit für das betreffende Land gewonnen? Die Produktivität dieser Volkwirtschaften würde weiter sinken. Man könnte sich, wenn überhaupt erst nach einer Jahrzehnte dauernden Übergangsfrist daraus lösen. Eine andere Möglichkeit wäre, man schließt sich einer anderen Währung, deren Wirtschaft eine ähnliche oder schlechtere Profitabilität hat an. Die Schuldenproblematik könnte man aber dadurch nicht lösen. Ich denke, das wusste auch Varoufakis, auch wenn er es nicht explizit ausgesprochen hat und er ist deshalb, nachdem seine Strategie gescheitert war, von Bord gegangen. Ein Intellektueller mit Charakter sozusagen. Wenn, man weiß, dass das Spiel verloren und man nichts mehr in den Taschen hat, sollte man aufstehen und gehen.

    Liebe Grüße
    Heinz

    ---
    Tyger Tyger, burning bright,
    In the forests of the night;
    What immortal hand or eye,
    Dare frame thy fearful symmetry?

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    07.07.2018, 15:19

    @ Heinz
     

    Vor dem Euro ist die BRD damit auch klargekommen

    Irgendwie bin ich in diesen Zeiten mit meinem Geld besser klargekommen. Im Urlaub musste auch nicht auf den Pfennig geachtete werden. Dem Kohl gehört doch aufs Grab gesch***** ...[[sauer]]

    ---
    [image]
    Sie hat uns alles gegeben

    sensortimecom

    E-Mail

    09.07.2018, 12:46

    @ Heinz
     

    Ich kann den Ausführungen nicht so recht folgen

    Es ist alles recht einfach.

    Wenn DE austreten würde, steigt die neu eingeführte Währung (zb. "neue DM) auf ein Level, das den Export von Massengütern, wozu heutzutage auch schon Autos zählen, ziemlich schwierig macht. Daher hätte man fast den ganzen industriellen Bereich gegen sich.

    Der Umtausch selbst wäre kein Problem. Die Leute würde nachgerade gieren auf die neue Währung. Sie würde quasi zum Anlageobjekt. Auch, und gerade für die Bevölkerung in Euro-Land. Es würde zu einem Run führen wie seinerzeit in den Schweizer Franken. Das nächste Problem wäre dann eben, dass die neue Währung zu einer (zumindest statistischen) Deflation führt, die sich gewaschen hat. Also müsste die Bundesbank die Minuszins-Politik nochmals verschärfen. Die neue Währung würde eher in den Schubladen und Safes verschwinden als dass sie ausgegeben wird. Trotz aller dieser Probleme würde ich aber meinen, dass DE auf längere Sicht von der neuen DM profitieren würde. Die Kaufkraft im mittleren Bereich würde enorm steigen, viele Leute, die sich heute nichts mehr leisten können, kämen wieder zu Geld.

    Heinz

    09.07.2018, 14:51

    @ sensortimecom
     

    Die gierigen Leute

    Klar würde die 90% der Staatsbürger von einer DM profitieren. Die Politik wird aber nicht von diesen 90% gemacht, sondern eher von einem Prozent. Und würden die mitgehen? Würden die Leitartikler, die Meinungsmacher, all die schönen Märchenerzähler in diversen Tagesschauen und Talkshows nicht ständig etwas anderes trommeln? Es geht nicht darum, was Lieschen Müller oder Max Maier zu gewinnen hätten, sondern was Angela Merkel oder Christian Sewig, oder wer auch immer sich in dieser Funktion befindet, durch einen solchen Schritt zu verlieren hätten. Was würde z.B. ein solcher Schritt für die Deutsche Bank bedeuten, dem Verhältnis Eigenkapital zu Fremdkapital. Wie wären überhaupt dann die ganzen Forderungen zu bewerten, die sich auf das Mehrfache des deutschen BIP belaufen? Ich würde meinen die DB würde sofort in die Verlustzone rutschen und die Position des Vorsitzenden des Aufsichtsrates zumindest problematisch werden. Es geht um Macht und die Oligarchie wird alles daran setzen den Statusquo aufrecht zu erhalten.
    Um es auf den Punkt zu bringen, wann hast Du Dein letztes Patent angemeldet?
    Ich denke Du weißt es und ich weiß es, warum das schon eine Weile her ist, oder? Oder noch deutlicher, wenn die Drohung im Raum steht zu verlieren, ändern sie einfach die Regeln.

    ---
    Tyger Tyger, burning bright,
    In the forests of the night;
    What immortal hand or eye,
    Dare frame thy fearful symmetry?

    Kosh

    09.07.2018, 17:29

    @ Heinz
     

    Die gierigen - für sich selbst ökonomisch optimierenden - Leute

    - Klar würde die 90% der Staatsbürger von einer DM profitieren. Die Politik wird aber nicht von diesen 90% gemacht, sondern eher von einem Prozent.

    Kann man so formulieren, aber es verdeckt das Phänomen, dass die (Wirtschafts-) Politik zwar von 1% geführt, aber von den 90% durch Finanzierung bestätigt - in die Tat umgesetzt - und somit tatsächlich geMACHT wird. Das permanente Schielen auf die unbeliebten 1% ist zwar seinerseits äusserst beliebt, aber es erklärt nicht den Unterschied zwischen den 90% MASSEntauglichen Sonntagsreden und der von eben diesen 90% geschaffenen Realität.

    Auch wenn die 90% plus geschätzt weitere 9% das anders sehen, dieses System nennt sich Demokratie.

    - Es geht um Macht und die Oligarchie wird alles daran setzen den Statusquo aufrecht zu erhalten.

    Wie jeden Tag AUCH heute die Bestätigung des Systems Homo sapiens: Rumäniens Staatschef Johannis muss Korruptionsermittlerin entlassen. Sie war offenbar rumänischen Eliten auf die Schliche gekommen.”

    - Trotz Massenprotesten …

    … oder gerade deshalb muss es sich um eine geringfügige und beherrschbare MASSE gehandelt haben. Du schreibst:

    - Oder noch deutlicher, wenn die Drohung im Raum steht zu verlieren, ändern sie einfach die Regeln.

    Aber nur die, die sie tatsächlich ändern können, indem sie die MASSEnpsychologie PRofessionell REGELN.

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

    ---
    PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

    pigbonds

    07.07.2018, 21:14

    @ Wallenstein500
     

    Target2 Salden

    > Hallo Foristen!
    >
    > Laut NZZ vom 5.07.2018 sieht der indische, frühere IMF-Ökonom Ashoka
    > Mody "das Ende des Euro-Raums evtl. noch dieses Jahr und plädiert für
    > einen Austritt Deutschlands."
    >
    > Wo läge nach Eurer geschätzten Meinung, falls Deutschland aus dem Euro
    > austritt und/oder die D-Mark wieder einführt - vielleicht nachdem Merkel
    > endlich weg ist - das größere Risiko für den deutschen "Kleinsparer" im
    > Euro?
    > Also, sollte man weiter Euro-Bargeld halten oder dieses jetzt doch lieber
    > auf ein Konto einzahlen, weil der Umtausch von Euro-Bargeld in eine neue
    > D-Mark beschränkt werden könnte?
    > Und wenn man die Scheine einzahlt, wie dann anlegen???
    >
    > Vielen Dank und viele Grüße, ein etwas ratloser Wallenstein


    "Aufwärts ohne Ende bis zum Ende" war hier einmal ein geflügelter Satz. Wie lange können sich die Target2 Salden so weiterentwickeln:

    [image]

    Silke

    08.07.2018, 08:13

    @ pigbonds
     

    "Aufwärts ohne Ende" hieß das letzte Buch vom @dottore

    Lieber pigbonds,

    > "Aufwärts ohne Ende bis zum Ende" war hier einmal ein geflügelter Satz.

    Ist es auch noch.
    Ein funktionierendes System funktioniert bis es nicht mehr funktioniert.

    > Wie lange können sich die Target2 Salden so weiterentwickeln:

    ...locker verzehnfachen?

    "You mustn't be afraid to dream a little bigger, darling."

    Liebe Grüße
    Silke

    ---
    um das Unlösbare zu lösen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729
    gegen den inneren persönlichen Staat.

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    08.07.2018, 20:08

    @ Silke
     

    Auch das hat dottore einmal ausformuliert

    > Lieber pigbonds,
    >
    > > "Aufwärts ohne Ende bis zum Ende" war hier einmal ein geflügelter
    > Satz.
    >
    > Ist es auch noch.
    > Ein funktionierendes System funktioniert bis es nicht mehr funktioniert.
    >
    > > Wie lange können sich die Target2 Salden so weiterentwickeln:
    >
    > ...locker verzehnfachen?
    >
    > "You mustn't be afraid
    > to dream a little bigger, darling."

    Ende ist spätestens dann, wenn die jährlich fälligen Zinszahlungen höher sind als das im Lande erwirtschaftete Bruttosozialprodukt.

    Gruß Mephistopheles

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

    Silke

    09.07.2018, 13:17

    @ Mephistopheles
     

    Praxis geht vor Theorie... kreative Buchhaltung im gesetzlichen Rahmen ist gefragt.

    Wenn das nicht funzt wird der gesetzliche Rahmen angepasst.
    Ist doch alles im grünen Bereich.

    An fehlendem Diskont/Usura/Foenus ist noch niemand gestorben (höchstens versklavt worden) - der Census/Zinnß ist der Driver und Killer.

    Lieber Meph.,

    > Ende ist spätestens dann, wenn die jährlich fälligen Zinszahlungen
    > höher sind als das im Lande erwirtschaftete Bruttosozialprodukt.

    Bei 0-, bzw. Minuszins, Laufzeitenverlängerungen, "whatever it takes", Bargeldabschaffung und Umdefinieren von BIP-Komponenten ist von dieser Seite gar kein Ende zu erwarten.
    In der DäDäRä wurden die Pläne auch bis zum Schluss übererfüllt.

    Durch kreative Bilanzierung kann ordentlich verlängert werden, wenn Alle alle Augen zudrücken. Dann kann man ja auch noch einmal die Mefo-Geschichte versuchen – vielleicht erinnert sich keiner mehr dran.

    Ja und dann ist ja auch zwischen all den Rettungsschirmen langsam Zeit für den Start des Verteidigungsfalls nach innen und außen – das ultimative Konjunkturprogramm, der ultraneue Deal.
    Arbeit macht frei und Reichtum für alle.
    Danach fragt sowieso keiner mehr, wie es kam und wer angefangen hat...

    Ende ist erst bei Repudiation der Machtzession, weil dann die Hamsterchen nicht mehr freiwillig und wie verrückt rödeln sondern per Enteignung zu ihrem Glück gezwungen werden müssen. Das kann kein System lange durchhalten, weil das richtig machtverbrauchend ist und keine neuen freiwilligen Kredite mehr vergeben und nachgefragt werden können in der dann entstehenden Kommandowirtschaft - also in der berühmten Militärdiktatur (Zwangskredite sind eine sehr leidige Angelegenheit - da flutscht nichts mehr, da stockt alles), die dann aber leider, leider keiner von außen mehr finanzieren kann (wie in der Vergangenheit geschehen) da es ja dann ein globales Problem sein wird.

    Da das aber keiner will und lieber alle allen alles garantieren wollen, wird uns keine systemische Überschuldung und Illiquidität hinweg raffen, weil irgendwelche Zinsen nicht mehr bezahlt werden können (private Pleitiers wird es sicher mehr als in der Great Depression geben) sondern das System wird einfach von heute auf morgen aufhören zu funktionieren.
    Und jeder glühende Anarchist kann dann seinen geträumten Traum leben.

    Liebe Grüße
    Silke

    ---
    um das Unlösbare zu lösen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729
    gegen den inneren persönlichen Staat.

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    09.07.2018, 15:02

    @ Silke
     

    Tut mir leid, geschätzte Silke, wenn ich die widersprechen muss

    > Wenn das nicht funzt wird der gesetzliche Rahmen angepasst.
    > Ist doch alles im
    > grünen
    > Bereich.
    >
    > An fehlendem Diskont/Usura/Foenus ist noch niemand gestorben (höchstens
    > versklavt worden) - der Census/Zinnß ist der Driver und Killer.

    Wenn die Zinsen hoch sind und also die Renditeerwartungen positiv, dann begibt man sich durchaus mal auf Sklavenjagd oder stellt Arbeitnehmer ein. Bei Null Zinsen, wenn die Sklaven ihren Unterhalt nicht mehr erwirtschaften, dann kommt es zur Sklavenbefreiung oder Arbeitnehmerentlassungen.

    Gruß Mephistopheles

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

    Rotti

    E-Mail

    Pampa,
    09.07.2018, 15:08

    @ Mephistopheles
     

    Rosa Elefanten

    >
    > Ende ist spätestens dann, wenn die jährlich fälligen Zinszahlungen
    > höher sind als das im Lande erwirtschaftete Bruttosozialprodukt.
    >

    Servus Mephistopheles!
    Ende ist schon vorher, da man ja auch etwas zum Leben erwirtschaften muss. [[freude]]
    Aber ich frage mich, warum die Zinsen schon jetzt nahe Null rumgeiern. [[zigarre]]
    Scheint so, als seien wir bereits im oben von dir beschriebenen Szenario.
    Alles Andere, sei es der Besitz von Gold, Werkzeugen, Waffen oder Wissen oder, oder, oder...…………. kann man unmöglich vorhersagen, was einem nützlich ist.
    Ich denke, wenn der g.o. kommt, dann haben wir ein chaotisches System, welches aufgrund seines Namens eben nicht vorhersagbar ist.

    Wer weiß, vielleicht sind rosa Elefanten die neue Währung? [[zwinker]]

    M.f.G.
    Rotti

    ---
    Ich esse und trinke, also bin ich.

Wandere aus, solange es noch geht.


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