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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Otto Lidenbrock

    E-Mail

    Nordseeküste,
    23.05.2018, 09:59
     

    Zustimmung der Bürger zur EU in Deutschland so hoch wie nie!

    Die Deutschen sind von der EU so begeistert, wie nie zuvor! Der Brexit hat den Bürgern vor Augen geführt, wohin die Reise gehen kann, wenn man von der Idee eines geeinten Europas nicht mehr überzeugt genug ist, dann droht nämlich der Absturz ins finstere Mittelalter sowie die geografische Verbannung von der Erdkugel.

    http://https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article176597116/Zustimmung-der-Buerger-zur-EU-erreicht-Rekordhoch.html

    Gut, dass es Instrumente wie das Eurobarometer gibt, damit wir alle wissen, wie es um das Denken unserer Mitbürger bestellt ist. Diese von der Europäischen Union in Auftrag gegebene, öffentliche Meinungsumfrage, hat zwar seit 2012, als ein Manipulationsverdacht untersucht und nachgewiesen wurde (Quelle: Wikipedia), ein gewisses Gschmäckle, sollte aber unser Vertrauen in die EU weiter stärken.

    Laut Wikipedia wird diese Meinungsumfrage seit 2004 von der TNS Infratest durchgeführt, die sich wiederum im Besitz des weltweit größten Werbedienstleistungskonzerns WPP Group befindet.

    Da können wir alle sicher sein, dass die EU alles in die richtigen Hände gegeben hat! [[zwinker]]

    ---
    "Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

    Arthur Schopenhauer

    Albert

    23.05.2018, 10:05

    @ Otto Lidenbrock
     

    EU: So beliebt wie Fusspilz

    Hut ab für den Mut zur dreisten Lüge. Das muss man so auch erst mal hinbekommen ohne rot zu werden.

    "Wenn die EU beliebt sein soll, iss et Natalie von hinterm Bahnhof Jungfrau"

    Sojemand

    23.05.2018, 12:42

    @ Otto Lidenbrock
     

    Die olle EU

    Die haben sicher die richtigen Leute gefragt von denen man weiß, dass sie die "richtigen" Antworten geben werden und dann hier und da ein paar Antworten hinzu erfunden (oder extrapoliert um nicht das Wort "lügen" zu verwenden), um eine statistisch signifikante Menge an Daten zu haben, die die gewünschte Aussage macht.

    Aber mal ganz pragmatisch. Was ist denn die Alternative zur EU? Das politische Theater ist doch nur das Schaufenster, hinter dem sich die zweitgrößte Wirtschaftsmacht mit dem größten Binnenmarkt der Welt verbirgt.

    Kein Unternehmen hat Interesse daran, die EU scheitern zu sehen. Das wäre für alle Zweige ein herber Rückschlag. Wenn alles wieder in Staaten zerfällt und jeder wieder sein eigenes Geld- und Gesetzessüppchen kocht, käme das einem Herzinfarkt der Wirtschaft gleich. Daran kann niemand ernsthaft Interesse haben, außer vielleicht einigen Nihilisten, die die Welt einfach nur brennen sehen wollen.

    Die Welt wird nun mal langsam zu einem multipolaren Ort. Die USA werden sich, genau wie die EU, hier einreihen müssen. Zerfällt die EU, werden Andere versuchen, in dieses Vakuum vorzustoßen und sich die guten Stücke zu schnappen, was sicherlich nicht zu unserem Vorteil geschehen würde.

    Ich denke, die meisten verkennen, dass die EU hier kaum Handlungsspielraum hat. Die Welt schert sich nicht um uns. Im Gegenteil. China, Russland, die USA und in Zukunft wohl auch Afrika und die arabischen Staaten sähen es wohl mit Wohlwollen, wenn sich durch eine zerfallende EU ihr Verhandlungsspielraum deutlich erweitern würde. Wer glaubt ihr, hat dann am Verhandlungstisch die Hosen an?

    Ja, die EU hat Probleme und ist weit weg vom Ideal, wie es sich so mancher erträumt. Vielleicht wird es sogar noch schlechter werden. Vielleicht wird es ja die "EU der zwei Geschwindigkeiten" geben und vielleicht bröckelt es dann an den Rändern so richtig.

    Ich sähe es gerne, wenn Europa selbstständig werden, und nachdem die USA endgültig abgetreten ist, seinen Platz am Tisch der großen Machtblöcke einnehmen würde. Und das alles am besten ohne große Verwerfungen zu erzeugen.

    Die Welt ist schon instabil genug. Nur ein Narr würde hier noch Öl ins Feuer gießen wollen.

    Und nur um Missverständnissen vorzubeugen. Ich bin weder für noch gegen die EU. Ich bin pro Stabilität und sehe alles kritisch, was diese Stabilität anzugreifen versucht wie Flüchtlingskrisen, Abspaltungstendenzen, isolationistische Bewegungen genauso wie die weltfremden und quietschbunten Gender-Bender-Refugee-Welcome Träumer. Allerdings bin ich auch liberal genug um anzuerkennen, dass sich die Dinge verändern müssen um das zu erhalten was wir erreicht haben, auch wenn das heißt, dass dafür einige bittere Pillen zu schlucken sind.

    Otto Lidenbrock

    E-Mail

    Nordseeküste,
    23.05.2018, 13:02

    @ Sojemand
     

    Die EU ist für die Bürger das pure Grauen

    Das die EU ihren Bürgern irgendwelche Vorteile gebracht hätte, vermag ich nicht zu erkennen, ausgenommen die Reisefreiheit, die für den einen oder anderen ganz nett ist. Die EU ist letztendlich ein Konstrukt der multinationalen Unternehmen, um ihre Gewinne zu erhöhen, für den Bürger aber ist diese EU das pure Grauen, welches für den Interessierten so langsam an allen Ecken und Kanten sichtbar wird.

    Leider geht es den EU-Bürgern ähnlich wie den Fröschen im Kochtopf, denen man langsam das Wasser heiß macht - sie spüren die Veränderung nicht, halten alles für alternativlos, so, wie es ihnen tagtäglich in die Köpfe gehämmert wird.

    ---
    "Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

    Arthur Schopenhauer

    Sojemand

    23.05.2018, 13:50

    @ Otto Lidenbrock
     

    Messgrößen

    > Das die EU ihren Bürgern irgendwelche Vorteile gebracht hätte, vermag ich
    > nicht zu erkennen, ausgenommen die Reisefreiheit, die für den einen oder
    > anderen ganz nett ist. Die EU ist letztendlich ein Konstrukt der
    > multinationalen Unternehmen, um ihre Gewinne zu erhöhen, für den Bürger
    > aber ist diese EU das pure Grauen, welches für den Interessierten so
    > langsam an allen Ecken und Kanten sichtbar wird.

    So kann man das sehen und wenn ich einen schlechten Tag hab, würde ich wohl das Gleiche sagen.

    Aber wenn ich mir dann mal ruhig überlege, welche Vorteile ich als Argument für eine EU denn gelten lassen würde, ohne dabei einzelne Mitgliedsstaaten als höherwertig gegenüber Anderen einzustufen, dann fällt mir auf, wie schnell ich trotzdem das moralisieren anfange.

    Wenn ich sehe, dass Tschechien, Ungarn oder Bulgarien durch den Beitritt zu EU einen gewaltigen Entwicklungssprung in nahezu allen Bereichen hingelegt haben und ich im Gegensatz sehe, wie in Deutschland dazu z.B. das Lohnniveau stagniert und die Infrastruktur leidet, dann finde ich das erstmal nicht gut für Deutschland. Schließlich sind wir der Ofen, der alles am Laufen hält. Sollten wir denn nicht genauso profitieren?

    Zähle ich aber, wie viele Leben sich verbessert haben und wie viele Leben sich im Gegensatz dazu verschlechtert haben, ohne dabei auf die Nationalitäten zu schauen, dann ist die Rechnung klar. Das quantitative Maß an Verbesserungen übersteigt bei weitem die Verluste. Nur wir Deutschen haben halt leider nicht den steilen Aufstieg gesehen, da wir bereits auf einem hohem Niveau waren und eigene Verluste subjektiv schwerer wiegen als fremde Gewinne.

    Generell betrachtet hat die EU einer der höchsten und am gleichmäßigsten verteilten Pro-Kopf Einkommen der Welt. Sie hat den höchsten Bildungsstandard und ist in Sachen Umweltschutz der Vorreiter. Im Wissenschaftsbetrieb stellt die EU mit 25% den größten Anteil Weltweit. Das BIP pro Kopf ist doppelt so hoch wie im Rest der Welt und die Gesundheitsversorgung ist im Vergleich zum Rest der Welt unfassbar gut.

    Natürlich ist in all diesen Bereichen Deutschland als Einzelland gesehen noch ne Ecke besser, aber Deutschland ist nun mal nicht die Welt sondern stellt nur 80 von 500 Millionen Menschen, die in der EU leben. Wenn es im Schnitt 420 Millionen Menschen besser geht und es dafür 80 Millionen etwas schlechter geht, dann schlucke ich meinen Nationalstolz und nenne es Fortschritt.

    Otto Lidenbrock

    E-Mail

    Nordseeküste,
    23.05.2018, 13:56

    @ Sojemand
     

    So viel Demokratie muss sein!

    Auch meiner Seele tut es gut, altruistisch zu denken und ich finde es ganz fantastisch, wenn sich das Leben der Menschen in anderen Ländern verbessert. Ich fände es nur richtig, wenn ich gefragt werde, bevor man mir das Fell über die Ohren zieht, so viel Demokratie muss sein!

    ---
    "Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

    Arthur Schopenhauer

    Sojemand

    23.05.2018, 14:03

    @ Otto Lidenbrock
     

    Immer her damit!

    > Ich fände es nur richtig, wenn ich gefragt werde, bevor man
    > mir das Fell über die Ohren zieht, so viel Demokratie muss sein!

    LOL, ich auch. Allerdings bestünde die Gefahr, dass wir dann Nein sagen und dann hätten wir alle ein nicht so kleines Problem am Hals. [[zwinker]]

    Otto Lidenbrock

    E-Mail

    Nordseeküste,
    23.05.2018, 14:15

    @ Sojemand
     

    Sehe ich anders

    > > Ich fände es nur richtig, wenn ich gefragt werde, bevor man
    > > mir das Fell über die Ohren zieht, so viel Demokratie muss sein!
    >
    > LOL, ich auch. Allerdings bestünde die Gefahr, dass wir dann Nein sagen
    > und dann hätten wir alle ein nicht so kleines Problem am Hals. [[zwinker]]


    Das war ja Dein Ausgangspunkt. Du bist der Ansicht, dass auch uns die EU prinzipiell nützt und nicht schadet, von wegen Stabilität und so weiter. Das sehe ich komplett anders.

    ---
    "Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

    Arthur Schopenhauer

    Sojemand

    23.05.2018, 14:22

    @ Otto Lidenbrock
     

    Die Ablehnung ist gerechtfertigt

    > Das war ja Dein Ausgangspunkt. Du bist der Ansicht, dass auch uns die EU
    > prinzipiell nützt und nicht schadet, von wegen Stabilität und so weiter.
    > Das sehe ich komplett anders.

    Aus deutscher Perspektive schadet uns (also den Bürgern) die EU zweifellos mehr als sie uns nützt. Ich denke aber, dass das nicht die einzige Perspektive ist, die Entscheidungsgewicht haben sollte.

    igelei

    Lammd des Stasi2.0-Rollcommanders,
    23.05.2018, 15:25

    @ Sojemand
     

    EU nicht nur aus deutscher Sicht ein Drecksladen ... mkT

    ... denn das "beglücken" der 420 Mio mit deutschen Steuergeldern ist nur kurzfristig ein Segen. Es geht einher mit dem lokalen Firmensterben. Der portugiesische Waschmaschinenhersteller z.B., der plötzlich in Euro bilanzieren musste, ist lange weg vom Fenster. Er stand nämlich auf einmal in Konkurrenz zu Siemens, Bosch, Miele. Das hat er nicht überlebt. Seine ehemaligen Angestellten: Arbeitslos. Und das tscheschische oder sonstige Glück ist, am Tropf zu hängen, bissel Tourismus aufzunehmen und EU (also deutsch) finanzierter Strassenbau nebst politischer Bevormundung, wieviele Bereicherer sie denn wohl aufzunehmen haben.
    Verbesserung der industriellen Basis? Kaum, nur auf Pump finanzierte Anhebung des Lebensniveaus.
    Langfristig wird aber auch die deutsche Steuerbasis wegbrechen dazu reicht nur ein Zinsanstieg von wenigen Prozent, da alles schön kurzfristig zu Niedrigst- oder Negativzinsen finanziert ist. Ein tolles Wolkenkuckucksschloß.

    MfG
    igelei

    stocksorcerer

    23.05.2018, 17:33

    @ igelei
     

    Eben!

    Und wir wollen mal nicht die europäische Idee gleichsetzen mit dem EU-Kraken. Der Vorläufer der EU hat meines Erachtens politisch und wirtschaftlich deutlich besser, weil fairer, funktioniert. Der Unterschied ist lediglich, dass jetzt zusätzlich massiv Ungleichgewichte mit hineingekommen sind und es vielen Bürgern in verschiedenen Ländern deutlich schlechter geht als zuvor.

    Und wenn man Lohnniveau und Kaufkraft in Deutschland und die Summe der Abgaben mal über die Zeit vergleicht oder auch international vergleicht, erkennt man mit Leichtigkeit, dass dem Bürger hier immer weniger zum Leben bleibt. Es ist doch nicht nur gefühlt so, dass ein Einkommen pro Familie kaum noch ausreicht. Auf unseren Schultern lacht und wütet Brüssel und das Kapital.

    Und Deutschland selbst? Würde es die Regierung ernst meinen mit ihrem geschönt vorgegaukelten sozialen Super-Haushalt ohne Risikorückstellungen für die verantwortlungslose "Nach-mir-die Sintflut"-Politik, dann müssten sie die Mehrwertsteuer deutlich herabsetzen, damit eine spürbare Entlastung für den Bürger, also jeden Konsumenten, einsetzt. Aber jeder mit Verstand sollte sehen, dass hier Raubbau betrieben und alles nicht Niet- und Nagelfeste ausgeschlachtet und der Bürger massiv belogen wird. Und der Bürger ist der Depp.

    Meine Güte. Wenn ich diese Regierung sehe und auch die Technokraten in Brüssel, dann habe ich Bilder im Kopf, für die ich vor einem imaginären Gericht schwerstens bestraft würde.

    Gruß
    stocksorcerer

    Tempranillo

    23.05.2018, 19:47

    @ stocksorcerer
     

    Will ein ehemaliger Außen- und Premierminister die EU beerdigen?

    Grüß Dich, Stocki!

    > Und wir wollen mal nicht die europäische Idee gleichsetzen mit dem
    > EU-Kraken.

    Wird verwirklicht, was Ex-Außenminister und Ex-Premierminister Dominique de Villepin vorschlägt, um ein Gegengewicht zu den immer flegelhafter und autoritärer auftretenden USA zu bilden, eine als G4-Gipfel verkleidete Achse zwischen Paris, Berlin, Moskau und Peking, war's das mit der amerikanischen Schöpfung EU und dieses Interview die vorweggenommene Grabrede für das scheinbar europäische, in Wahrheit aber amerikanische Staatenzerstörungs- und Völkermordprojekt:

    https://www.youtube.com/watch?v=91CALNF50i0

    Vor seinem Vorschlag (ab 12:50), der sich exakt mit meinen Wünschen deckt, regt sich de Villepin auf sehr undiplomatische Weise über das wehrlose Zivilisten massakrierende Israel auf.

    Der ehemalige Premierminister de Villepin ist exquisiter Literaturkenner, ich glaube sogar, er schreibt Gedichte. Seine Familie verdankt ihr Adelsprädikat Kaiser Franz II. Ich nehme an, er gehört nicht zu denen, die Österreich und Deutschland als Feinde betrachten.

    Und schon kommt das nächste Häppchen:

    https://www.youtube.com/watch?time_continue=245&v=Sr1wRIcPN5Y

    Prof. Bruno Gollnisch (FN) vor der Fake-News-Kommission der Assemblée Nationale:

    Sechs mal seien die USA mit erlogenen Vorwänden in den Krieg gezogen. Das erste mal mit der Maine im Hafen von Havanna, das zweite mal mit der Lusitania, die randvoll mit Waffen gewesen sei, das dritte mal in Pearl Harbor, danach mit dem Zwischenfall von Tonkin, der Brutkastenlüge und zuletzt mit Colin Powell, der vor der UNO-Vollversammlung ein Milchpulverfläschchen schwenkt.

    Wären Gollnisch sechs Ohrfeigen für USA, Transatlantikimperium und offizielle seriöse Geschichtsschreibung im deutschen Irrenhaus bekannt, müßten sich jetzt Millionen Menschen folgendes fragen:

    *Sechs mal haben die Amis die Welt belogen, um einen Vorwand zum Krieg zu bekommen. Aber was sie beim IMT über deutsche Alleinschuld, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesagt haben, ist selbstverständlich alles richtig?*

    Denn, so schließt der Deutsche messerscharf, es kann nicht sein, was nicht sein darf!

    Tempranillo

    trosinette

    23.05.2018, 13:26

    @ Sojemand
     

    Was wenige wissen und viele glauben.

    Guten Tag,

    > Ich bin pro Stabilität

    Wenige wissen, dass die Stabilität einer Zivilisation erzwungen werden muss.

    Viele glauben, dass die Stabilität einer Zivilisation ein Spielball politischer Beliebigkeiten und freier Willensbildung ist.

    Mit freundlichen Grüßen
    Schneider

    Sojemand

    23.05.2018, 13:52

    @ trosinette
     

    Gut gesagt

    > Guten Tag,
    >
    > > Ich bin pro Stabilität
    >
    > Wenige wissen, dass die Stabilität einer Zivilisation erzwungen werden
    > muss.
    >
    > Viele glauben, dass die Stabilität einer Zivilisation ein Spielball
    > politischer Beliebigkeiten und freier Willensbildung ist.
    >
    > Mit freundlichen Grüßen
    > Schneider

    Genau so ist es.

    Otto Lidenbrock

    E-Mail

    Nordseeküste,
    23.05.2018, 13:57

    @ trosinette
     

    Wer ist der Zwingherr?

    Die Frage ist halt immer, wer der Zwingherr ist und wie er diesen Zwang ausübt.

    ---
    "Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

    Arthur Schopenhauer

    trosinette

    23.05.2018, 16:00

    @ Otto Lidenbrock
     

    Ich kenne meinen Zwingherren

    Guten Tag,

    > Die Frage ist halt immer, wer der Zwingherr ist und wie er diesen Zwang ausübt.

    Mein primärer Zwingherr ist mein Vorsatz, ein möglichst langes, erfolgreiches, unbeschwertes und komfortables Leben zu führen. Durch die Erkenntnis, dass ich nur dieses eine Leben habe, ist dieser Zwingherr mächtiger denn je. Alle weiteren Zwingherren sind eine vernachlässigbare Ableitung meines primären Zwingherren.

    Mit freundlichen Grüßen
    Schneider

    heller

    23.05.2018, 15:25

    @ trosinette
     

    Was heißt "Kulturleistung"?

    Guter Punkt mit der Stabilität.
    Vielleicht könnte man es auch mit einer Stabilität bezeichnen, die sich in einer optimalen Weise an sich wandelnde Gegebenheiten anpasst. Also Evolution statt Revolution.

    Ich wundere mich manchmal über die hohen Kulturleistungen bei uns.

    Wie kriegt man Besucher von Sakralbauten dazu, die Klappe zu halten und eine Atmosphäre der Andacht, der inneren Stille zu kreieren?
    Wenn nur einer darunter ist, der sich nicht an die Spielregeln hält und rumlärmt, ist es mit der Stille-Leistung vorbei!

    Wie schaffen wir es, auf Autobahnen bei dem Irrsinn an Verkehr und Geschwindigkeit so wenig Unfälle zu bauen? Es bräuchte nur einen winzig höheren Anteil an Sekundenschläfern oder Grobmotorikern und die Unfallstatistik würde explodieren oder der Verkehr zusammenbrechen. Oder stellt Euch vor, die Autobahnen würden nicht penibel saubergehalten - kaputte Scheiben und Tote wären die Folge.

    Und das und viele weitere "Leistungen" TROTZ des extrem ausgeprägten Individualismus! (Wir sind ja kein Ameisenvolk wie die Chinesen.)

    Die Chinesen wiederum haben es geschafft, ihr Bevölkerungswachstum zu beenden. Die Ein-Kind-Politik war zwar grausam, aber gegenüber der Alternative mit jetzt 2 Milliarden Chinesen in Stress und Armut zu leben vermutlich eine hochachtenswerte Entscheidung.

    Welche Kulturleistungen bringen demgegenüber Staaten oder Städte hervor, die von außen gepampert werden (z.B. USA oder Berlin)? Ist eine megalaute Waveparty tatsächlich eine Kultur-Leistung?

    Nur mal so...

    Otto Lidenbrock

    E-Mail

    Nordseeküste,
    23.05.2018, 16:12

    @ heller
     

    Jedes Jahr sieben Millionen Chinesen mehr

    > Die Chinesen wiederum haben es geschafft, ihr Bevölkerungswachstum zu
    > beenden. Die Ein-Kind-Politik war zwar grausam, aber gegenüber der
    > Alternative mit jetzt 2 Milliarden Chinesen in Stress und Armut zu leben
    > vermutlich eine hochachtenswerte Entscheidung.

    Die Statistik weist für die VR China seit Jahren einen jährlichen Bevölkerungsanstieg von 0,5% aus, bei knapp 1.400.000.000 Menschen kein Pappenstiel, wenn sich die Anzahl Einwohner jedes Jahr um rund 7.000.000 erhöht. Für eine Verdoppelung der Bevölkerung brauchen die Chinesen zwar Stand heute zwar satte 140 Jahre, aber der Zuwachs in der doppelten Größe Berlins ist dennoch beachtlich.

    ---
    "Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

    Arthur Schopenhauer

    Socke

    Homepage E-Mail

    23.05.2018, 18:37
    (editiert von Socke, 23.05.2018, 18:54)

    @ Otto Lidenbrock
     

    .. und Merkel so beliebt wie schon lange nicht mehr (lt. Presse)

    Vorige Tage war auch eine Meldung in der L-Presse, dass die Reg. Merkel sich auf hohem Zufriedenheitsniveau stabilisiert hätte, alle wieder mit Begeisterung C DU wählen würden und auch die Sozen wieder stark im Aufwind wären.
    Na das glauben wir doch alles sofort und sind ebenso begeistert! [[zwinker]]

    Für mich sind das alles nur noch Durchhalteparolen, um den Status quo für die an der Macht befindlichen Eliten so lange wie möglich beizubehalten.
    Und den Mächtigen geht ganz gehörig die Muffe, das merkt man auch an solchen Aktionen hier:
    Da werden Personen, die beim Amt bestimmte Anträge stellen, automatisch als "Reichsbürger" erfasst!
    https://leute.tagesspiegel.de/mitte/macher/2018/05/18/45334/bezirksamt-soll-verdachtsfaelle-von-reichsbuergern-erfassen

    PS:
    Die Lumpen von der L-Presse haben den Artikel geändert. Heute vormittag stand da noch drin, dass der Verdacht, "Reichsbürger" zu sein, gegeben sei, wenn Bürger einen Antrag auf Feststellung der dt. Staatsangehörigkeit stellen. Da gibt es dann eine Bescheinigung vom Amt, dass die dt. Staatsangehörigkeit vorliegt und damit bestätigt wird. Sowas reicht heute schon, um in de Datei der "Reichsbürger" aufgenommen zu werden. Man fasst es ja nicht.

    Balu

    24.05.2018, 01:16

    @ Otto Lidenbrock
     

    Stimmt

    in meinem Bekanntenkreis interessiert das niemanden (mehr) was da "draußen" abgeht. Die Menschen um mich herum sind entweder alle Zombis oder Fatalisten oder leben in der MATRIX.

    Politik ist kein Thema mehr, nicht mal mehr an Stammtischen, die deutsche Stammtisch-Diskussionskultur, so es sie je gegeben haben sollte, ist tot.

    Dank TINA.

    ---
    Nie wieder CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke.
    Die wahren Feinde eines Volkes sind seine Terroristen, die sich als Politiker, Richter, Staatsanwälte, Polizei und Verwaltungsangestellte tarnen. Der Staat als einziger Hort allen Terrors.

    Otto Lidenbrock

    E-Mail

    Nordseeküste,
    24.05.2018, 08:54

    @ Balu
     

    Rettungslos verloren

    > in meinem Bekanntenkreis interessiert das niemanden (mehr) was da
    > "draußen" abgeht. Die Menschen um mich herum sind entweder alle Zombis
    > oder Fatalisten oder leben in der MATRIX.
    >
    > Politik ist kein Thema mehr, nicht mal mehr an Stammtischen, die deutsche
    > Stammtisch-Diskussionskultur, so es sie je gegeben haben sollte, ist tot.
    >
    > Dank TINA.

    Hallo Balu,

    das ist nicht nur bei Dir so, in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis ist es dasselbe. Ich persönlich kenne keinen, der sich für Politik im Allgemeinen oder gar für die besonderen Probleme in Deutschland, Europa oder in der Welt wirklich interessiert. Bei ganz großen Aufmachern in den Medien gibt man vielleicht ab und an eine aufgeschnappte Spruchblase von sich, mit Ursachen oder Hintergründen gibt man sich jedoch nicht ab - keine Zeit, muss ja auch arbeiten, heute Abend muss ich noch auf `ne Geburtstagsparty. Hauptsache geile Streaming-Mucke und schön Grillen.

    Rettungslos verloren, die Deutschen!

    Beste Grüße, Otto

    ---
    "Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

    Arthur Schopenhauer

    PPQ

    Homepage

    Merseburg,
    24.05.2018, 08:52

    @ Otto Lidenbrock
     

    Deutschland, umgeben von Schurkenstaaten1

    Hallo Otto,

    diese Meldung werden wir in den kommenden 12 Monaten bis zur EU-Wahl (oder "Europawahl", wie sie irrigerweise von unseren Politikern genannt wird) noch öfter hören. Dahinter steckt der Wunsch, es möge so sein wie man es gern hätte.

    Ob das Verfahren zieht, vermag ich nicht zu beurteilen. In meinem Umkreis eher nicht, glaube ich ;-)

    Deutschland allein zu Haus

    ---
    Wir sprechen verschiedene Sprachen. Meinen aber etwas völlig anderes. www.politplatschquatsch.com

    Otto Lidenbrock

    E-Mail

    Nordseeküste,
    24.05.2018, 08:59

    @ PPQ
     

    In 20 Jahren sieht´s hier anders aus

    > Hallo Otto,
    >
    > diese Meldung werden wir in den kommenden 12 Monaten bis zur EU-Wahl (oder
    > "Europawahl", wie sie irrigerweise von unseren Politikern genannt wird)
    > noch öfter hören. Dahinter steckt der Wunsch, es möge so sein wie man es
    > gern hätte.
    >
    > Ob das Verfahren zieht, vermag ich nicht zu beurteilen. In meinem Umkreis
    > eher nicht, glaube ich ;-)
    >
    > Deutschland
    > allein zu Haus

    Hallo PPQ,

    ich denke, in spätestens 20 Jahren ist das Projekt Europa, so wie es heute noch gedacht wird, endgültig tot. Es wird dann vermutlich so eine Art "Kerneuropa" oder "Zentraleuropa" geben, ohne die Südstaaten und natürlich ohne die ganzen Oststaaten, wobei ich mir bei den Balkanländern nicht sicher bin, ob sie ihre monetären Begehrlichkeiten nicht über ihren Willen zur Selbstbestimmung stellen werden.

    Dann wird´s - vor allem in Deutschland - ganz anders aussehen als heute.

    Beste Grüße, Otto

    ---
    "Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

    Arthur Schopenhauer

    NST

    Homepage E-Mail

    Südthailand,
    24.05.2018, 12:46
    (editiert von NST, 24.05.2018, 12:55)

    @ Otto Lidenbrock
     

    Die Lösung ist doch kinderleicht .....

    > Dann wird´s - vor allem in Deutschland - ganz anders aussehen als heute.


    Die Zuwanderer haben es schon und alle anderen bekommen es auch noch. [[top]]

    Was? Das BGE Bedingungslose Grundeinkommen selbstverständlich.

    Also erst Deutschland, dann EU weit und dann die ganze Welt. [[zigarre]]

    So schwer kann das doch gar nicht sein, das Geld ist kein Problem. Eine Weltanleihe mit 1000 Jahren Laufzeit und 10% Zinsen, da kann niemand mehr nein sagen. Bis in 1000 Jahren haben wir dann mit der ganzen freien Kreativität die Milchstrasse besiedelt und irgend ein Alienplanet zahlt dann die Anleihe plus Zinsen zurück.

    Richard David Precht einer der es verstanden hat. Da sag mal einer, wir hätten keine geistigen Vordenker mehr .... [[la-ola]]
    Gruss

    Otto Lidenbrock

    E-Mail

    Nordseeküste,
    24.05.2018, 13:06

    @ NST
     

    Eine Trillion Euro von Andreas Eschbach

    Dazu empfehle ich "Eine Trillion Euro" von Andreas Eschbach, vorzüglich auch als Hörbuch.

    ---
    "Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

    Arthur Schopenhauer

    SchlauFuchs

    Homepage E-Mail

    Neuseeland,
    24.05.2018, 20:22

    @ Otto Lidenbrock
     

    in deutsch ist es "Eine Billion Dollar" (oT)

    [ kein Text ]
    Otto Lidenbrock

    E-Mail

    Nordseeküste,
    25.05.2018, 08:33

    @ SchlauFuchs
     

    Eine Billion Dollar ist ein anderes Buch von Eschbach

    Nein, den Roman meine ich nicht. In "Eine Billion Dollar" geht es darum, dass ein kleiner Krauter mehr als eine Billion Dollar erbt und was er anschließend macht. Es geht um die Kritik an Geldvermögen, wie sie zustande kommen und wieviel Sinn sie machen.

    In "Eine Trillion Euro" geht es darum, dass der Kontinent Europa aufgrund eines schwindenden Golfstroms unbewohnbar wird und Außerirdische der EU-Regierung anbieten, den ganzen europäischen Kontinent auf dem Mond nachzubilden und die Menschen dorthin umzusiedeln. Das kostet natürlich einen Haufen Geld und die Politiker müssen den ET´s erklären, warum sie nach Jahrzehnten der wirtschaftlichen Prosperität ohne Krieg einen Riesenhaufen Schulden aufgetürmt haben.

    ---
    "Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

    Arthur Schopenhauer

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