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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Otto Lidenbrock

    E-Mail

    Nordseeküste,
    15.05.2018, 09:20
     

    Gelungene Integration von Nationalspielern

    So sieht sie also aus, die gelungene Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Sie besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft, sprechen einwandfrei deutsch, leben in Deutschland dank einer völlig irrsinnig überbezahlten Tätigkeit wie Gott in Frankreich und spielen sogar für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft, d.h. sie vertreten Deutschland international.

    Jetzt sollte man meinen, diese türkisch-stämmigen Fußball-Profis sind geradezu Musterbeispiele dafür, wie die perfekte Integration aussehen kann. Man ist zwar in einem fremden Land geboren oder vielleicht kommen auch nur die Eltern von dort, aber das Land, mit dem man sich zu 100% identifiziert, ist das neue Heimatland, die ethnische und kulturelle Herkunft stehen nur noch auf dem Papier, sozusagen als persönliche Folklore.

    https://www.welt.de/sport/fussball/article176363056/Bosbach-zu-Guendogan-und-Oezil-Sollten-wissen-dass-Steinmeier-ihr-Praesident-ist.html

    Die beiden werden auch beim nächsten Länderspiel wieder brav in der Reihe stehen und zu den Klängen der deutschen Nationalhymne einen treuen Blick aufsetzen.

    ---
    "Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

    Arthur Schopenhauer

    Blut-Svente

    15.05.2018, 09:55

    @ Otto Lidenbrock
     

    Ein Nachbar

    Moin,

    dazu fällt mir die Unterhaltung mit einem Nachbarn vor ein paar Tagen
    ein, die sich so zufällig ergab. Er ist oder besser war Steiger auf Zeche,
    hat drei Töchter, ein Haus und einen Mercedes, spricht supi deutsch
    und ist landläufig bestens integriert. Einfach ein netter Kerl, mit dem ich
    gut auskomme. Seitdem er die Frühverrentung der Ruhrkohle vor etwa 3 Jahren
    antreten und genießen durfte, fährt er mit Frau (und Mercedes) im Frühjahr
    bis etwa Oktober "nach Hause", also in die Türkei (er hat da noch ein Haus).
    Das stört mich nicht im geringsten, allerdings gab es beider Unterhaltung,
    als er wörtlich "nach Hause" sagte doch einen kleinen Ping in meinem Kopf.
    Will sagen, selbst solch ein ausgesprochen gut integrierter Mensch sieht
    Deutschland nicht als seine wahre Heimat, will nicht auf alle schließen,
    da dies höchstens eine Momentaufnahme ist. Es dauert sicher sehr lange,
    bis jemand, der gute Vorraussetzungen im Gastland oder besser Zielland hat,
    dieses als seine wahre Heimat, sein zu Hause, sieht.

    Glück auf!
    Svente.

    ---
    Wenn man einen Deutschen mit ein paar Konservendosen in den Urwald jagt, kommt er mit einer Lokomotive wieder heraus...
    Ephraim Kishon

    DT

    15.05.2018, 10:03

    @ Blut-Svente
     

    Am Essener Hbf sieht es sowieso aus wie in Istanbul. (mT)

    Mußte dort heute morgen beruflich hin und hab meinen Augen kaum getraut. Noch VIEL MEHR bekopftuchte Mohammedanerinnen, als ich das tagtäglich sowieso schon gewöhnt bin. In der Ubahn dann nochmal eine Steigerung, ich dachte, ich bin in Istanbul oder in Arabien.

    [image]

    nereus

    15.05.2018, 11:39

    @ Blut-Svente
     

    Man kann niemand zu irgendwelchen Gefühlen zwingen.

    Hallo Blut-Svente!

    Wenn der schon länger hier lebende Türke noch immer seinen Geburtsort als seine Heimat ansieht, dann ist das ebenso.
    Mein Vater aus Schlesien fühlte sich auch zeitlebens mit seiner Heimat verbunden.

    Er wurde einst vertrieben und der Türke ging vermutlich freiwillig, wahrscheinlich um seine Lebensqualität zu erhöhen.

    Es dauert sicher sehr lange, bis jemand, der gute Voraussetzungen im Gastland oder besser Zielland hat, dieses als seine wahre Heimat, sein zu Hause, sieht.

    Dieser STAAT liebt es im Schuldkult zu baden, möchte sich in Europa auflösen und macht sich vor aller Welt mit seinem immer irrer werden Aktionismus lächerlich.
    Er schafft sich quasi ab und die Dümmsten des Volkes finden sich massiert bei den politischen Entscheidungsträgern.

    Was soll ein Einheimischer oder auch Zugereister denn daran gut finden?

    Das Problem sind nicht die Türken.
    Das Problem sind WIR SELBST! [[wut]]
    Und die Meisten merken es noch nicht einmal.[[motz]]

    mfG
    nereus

    DT

    15.05.2018, 09:58
    (editiert von DT, 15.05.2018, 10:15)

    @ Otto Lidenbrock
     

    "Mit Respekt für MEINEN Präsidenten" Erdogan haben Özil und Gündogan draufgeschrieben. (mT)

    "Mit Respekt für meinen Präsidenten."

    Raus mit denen aus der Nationalmannschaft, Entzug des dt. Passes, und raus mit ihnen in die Türkei. Özil spielt sowieso in Arsenal, Gündogan in Manchester City.

    [image]

    Tempi passati:
    [image]

    Wie's dem Verräter grade so paßt:
    [image]

    Ohne Worte:
    [image]

    Athen

    E-Mail

    15.05.2018, 21:14

    @ DT
     

    Meinungsfreiheit?

    > Raus mit denen aus der Nationalmannschaft, Entzug des dt. Passes, und raus
    > mit ihnen in die Türkei. Özil spielt sowieso in Arsenal, Gündogan in
    > Manchester City.

    Ausgerechnet in diesem Forum soll die Meinungsfreiheit (für Profi-Fußballer) nicht gelten? Jeder darf doch wählen und bevorzugen wen er will! Würde jetzt hier die Hälfte applaudieren, wenn sie Putin gelobt hätten?
    Ich weiß überhaupt nicht, was dem DFB einfällt, Spielern politische Meinungen verbieten zu wollen, nur weil sie nicht zur eigenen passen (konsequent hätte der DFB das Äußern politischer Meinungen generell ablehnen können - wie es etwa die FIFA hält).

    Für die Nationalmannschaft ist ja wohl die Qualität des Spielers das wichtigste Kriterium. Da könnte man durchaus Zweifel an Özil & Co. haben.

    Im Übrigen kann ich nachvollziehen, wenn Spieler, die eine doppelte Herkunft haben, mehr als nur eine Heimat haben. Wie viele hier im Forum würden wohl von "ihrer" Kanzlerin Merkel sprechen? Nur weil sie von ihrem Präsidenten gesprochen haben, lehnen sie damit ja noch lange nicht Deutschland ab. Warum sollten sie sich nicht für ihre "zweite" Heimat freuen dürfen? Wir wissen doch hier, wie anders die Wahrnehmung in unseren Medien im Gegensatz zur Wahrnehmung im Ausland ist.

    Etwas verwundert,
    beste Grüße Athen

    Otto Lidenbrock

    E-Mail

    Nordseeküste,
    16.05.2018, 08:28

    @ Athen
     

    Sie betrachten sich offen als Türken, sind aber deutsche Nationalspieler

    Es geht hier nicht um Meinungsfreiheit, die wollen wir den Herren Gündogan und Özil auch gerne zugestehen. Sie ist in diesem Fall sogar erwünscht, da sich die beiden mit ihrer Aussage klar positionieren, nämlich auf die Seite ihres Mutterlandes Türkei, der sie sich anscheinend doch näher fühlen, als Deutschland.

    Diese beiden "Deutschen" mit deutscher Sprache und deutschem Pass, vermeintlich bestens in die deutsche Gesellschaft integriert, also ein Teil von ihr, betrachten trotzdem die Türkei als ihr Heimatland, indem sie Herrn Erdogan als ihren Präsidenten bezeichnen. Sie geben damit offen ihrer Meinung Ausdruck, dass Deutschland zwar zum Leben und Geld verdienen ein ganz netter Ort ist, sie sich aber trotzdem als Türken empfinden.

    Diese Spieler sind aus meiner Sicht nicht geeignet, Deutschland in der Fußball-Nationalmannschaft zu vertreten.

    ---
    "Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

    Arthur Schopenhauer

    Tempranillo

    16.05.2018, 08:59

    @ Otto Lidenbrock
     

    Verfall und Auflösung in jeder Ecke

    > Diese Spieler sind aus meiner Sicht nicht geeignet, Deutschland in der
    > Fußball-Nationalmannschaft zu vertreten.

    Wer sagt Dir, daß sie Deutschland repräsentieren sollen?

    Seit einigen Jahren beobachten wir, wie parallel zur Auflösung der europäischen Nationen auch die Nationalmannschaften aufgelöst werden, was ein Prozeß ist, wie er logischer und vorhersehbarer gar nicht sein könnte.

    Tempranillo

    mabraton

    15.05.2018, 10:29
    (editiert von mabraton, 15.05.2018, 10:42)

    @ Otto Lidenbrock
     

    Meine Mail an den DFB

    Sehr geehrte Verantwortliche beim Deutschen Fußball-Bund,

    mit Bestürzung habe ich Heute Morgen den Nachrichten entnommen, dass
    sich Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem Türkischen
    Präsidenten Erdogan getroffen haben und bei diesem Treffen
    Herrn Erdogan gegenüber ihre Verehrung zum Ausdruck gebracht haben.

    Ich protestiere dagegen, dass Spieler die einem Verhalten
    welches Herr Erdogan an den Tag legt Verehrung entgegen bringen, als Repräsentanten der Deutschen Nationalmannschaft ausgewählt werden. Sollten die beiden Spieler Heute von Nationaltrainer Joachim Löw nominiert werden, werde ich wohl schweren Herzens die erworbenen WM-Tickets für das Spiel Deutschland
    gegen Südkorea am 27.6. in Kazan zurück geben.

    Sprichwörtlich "seit ich laufen lernte" bin ich Anhänger der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Neben der Bewunderung der Leistungen welche die Nationalmannschaft über all die Jahre erbracht hat war ich seit jeher stolz auf die Art und Weise wie sie unser Land in der Welt repräsentiert hat. 

    Das von der Nationalmannschaft erwartete Auftreten und die zu Grunde
    liegenden Werte sind aus meiner Sicht in keiner Weise mit den von
    Herrn Erdogan vertretenen Werten vereinbar. Herr Erdogan missachtet
    unter Anderem das Recht auf freie Meinungsäußerung, schränkt die Rechte von Frauen ein und führt Krieg gegen ihm unliebsame Volksgruppen, augenblicklich sogar über seine Staatsgrenzen hinweg. Ich gehe davon aus, dass diese Haltung für Sie nachvollziehbar ist. Da mir im Augenblick die Zeit fehlt verzichte ich an dieser Stelle auf eine ausführliche Darlegung der Verfehlungen von Herrn Erdogan. 

    Sehr geehrte DFB-Verantwortliche, ich hoffe sehr, dass sie diese für
    Deutschland und den Deutschen Fußball wichtige Entscheidung treffen
    werden und die Spieler Özil und Gündogan nicht für die Fußball-WM in Rußland nominiert werden.

    Herzliche Grüße
    --------------------------------------------------------------

    Auf twitter laufen die Hashtags #OezilOut #GuendoganOUT

    Otto Lidenbrock

    E-Mail

    Nordseeküste,
    15.05.2018, 10:32

    @ mabraton
     

    Danke, genau die richtige Reaktion! (oT)

    [ kein Text ]

    ---
    "Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

    Arthur Schopenhauer

    mabraton

    15.05.2018, 12:39

    @ Otto Lidenbrock
     

    Petition gegen Nominierung - Unterschriften wachsen rasant

    https://www.change.org/p/dfb-g%C3%BCndogan-und-%C3%B6zil-nicht-zur-wm-2018

    ebbes

    15.05.2018, 14:04

    @ Otto Lidenbrock
     

    Zwiegespalten!

    Einerseits ist es ein Armutszeugnis, dass die beiden Nationalspieler mit „Respekt für meinen Präsidenten." unterschreiben, wenn sie hier in Deutschland leben.
    Das zeigt, dass sie sich noch als Türken fühlen und nur für Deutschland spielen, da sie sich so Vorteile erhoffen.

    Andererseits - warum wird Erdogan dämonisiert?
    Weil er sein Land nicht, wie es die USA gern hätte, spalten lässt und er Abwehrraketen in Russland kauft.
    Die Falken der USA hätten gern einen Kurdenstaat. Aber nicht weil es ihnen um die Menschen geht, sondern weil sie so Länder (z. B. Syrien) schwächen können, die sich gegen den amerikanischen globalen Imperialismus wehren.
    Die Kurdengebiete liegen größtenteils auch auf den Erdölreserven der betroffenen Staaten.

    Würde sich Erdogan teilen lassen, könnten wir uns vor den Lobeshymnen über den besten und demokratischsten Präsidenten aller Zeiten der Türkei in Artikeln der Springerpresse nicht mehr retten können und sie wär stolz über die Unterschriften der beiden Nationalspieler.

    ---
    Jedes blinde Huhn, das an der Börse einmal erfolgreich war, denkt gleich, es sei ein Adler.

    nereus

    15.05.2018, 14:45

    @ ebbes
     

    Viel Wind um nichts!

    Hallo ebbes!

    Das sind die Aufreger, die das Volk in Wallung bringen. [[zwinker]]

    Lassen wir den „Abtrünnigen“ doch einfach mal selbst zu Wort kommen.

    Denn Özil, in Deutschland geboren, hatte früher nur die türkische Staatsbürgerschaft – die doppelte gab es noch nicht.
    Er stand vor einer schwierigen Frage: Soll er sich für die die deutsche oder die türkische Nationalmannschaft entscheiden?
    Die Antwort darauf würde seine Karriere, sein Leben maßgeblich beeinflussen.

    Özil sprach mit seiner Familie, wollte sich Meinungen einholen, um dann selbst abzuwägen.
    Seine Mutter Gulizar sei „eher dafür gewesen“, dass er für die Türkei spiele. „Denk dran, dass das deine Wurzeln sind. Deine Großeltern kommen aus der Türkei“, sagte sie. Özils Mutter war nicht alleine mit dieser Einstellung. „Auch mein Onkel Erdogan war dieser Meinung“, sagt Özil.
    Sein Vater aber sah die Sache anders. Schließlich sei der Sohn in Deutschland geboren, hier zur Schule gegangen und habe hier Fußball spielen gelernt. Bruder Mutlu votierte ebenfalls für die deutsche Nationalmannschaft. Eigentlich, so schreibt Özil, sei er von Anfang an der gleichen Überzeugung wie sein Vater gewesen.


    Quelle: https://www.welt.de/sport/fussball/internationale-ligen/article162576961/Onkel-Erdogan-wollte-dass-Oezil-fuer-die-Tuerkei-spielt.html

    Aha, er war also als Kind und Jugendlicher Türke bzw. türkischer Staatsangehöriger und mußte sich danach entscheiden, wo er spielen möchte.

    Frage in die gelbe Runde:
    Wie hättet Ihr Euch denn entschieden an Özils Stelle?
    Und dann noch dies:

    Özils Entscheidung für den Bundesadler und gegen den Halbmond kam beim türkischen Publikum nicht überall gut an. Andere Söhne türkischer Familien in Deutschland, wie die Brüder Halil und Hamit Altintop, tragen schließlich das rot-weiße Nationaltrikot der Türkei. Dass Özil dennoch den Deutschen den Vorzug gab, stößt am Bosporus und bei den Türken in der Bundesrepublik vielfach auf Unverständnis. Nach vielen Beleidigungen sperrte Özil kürzlich sogar das Gästebuch auf seiner Homepage. Das wiederum ging so manchem türkischen Fan zu weit. "Sollen wir ihn denn zum Landesverräter ausrufen?", schrieb ein Leser von Sabah, der den Özil-Kritikern zu mehr Gelassenheit riet.
    Obwohl Özil in Gelsenkirchen geboren wurde, in der "DJK Westfalia" mit dem Fußball begann und inzwischen als Profi in der Bundesrepublik sein Geld verdient, gilt er in den Augen vieler seiner Landsleute dank seiner Herkunft immer noch als Türke. Dahinter steht die weit verbreitete Ansicht, dass die Auslandstürken in der Bundesrepublik zur Türkei gehören – egal, wie lange sie dort schon wohnen. "Wir leben doch seit drei Generationen in Deutschland", verteidigte Özil seine Entscheidung in der türkischen Presse.


    Quelle: https://www.zeit.de/online/2009/07/nationalmannschaft-mesutoesil-debuet

    So sehen sie aus die Leiden des Mesut Özil.
    Als in die Türken angriffen, verteidigte er seine deutsche Heimat.
    Und nun hat er mal einen Bückling bei den Türken seiner Großeltern gemacht und jetzt schreien sie in Deutschland.

    Man hat es schon nicht leicht als Profi-Fußballer.
    Aber ganz so schlimm es nun auch wieder nicht, denn:

    Dem Vernehmen nach verdient Özil künftig rund 400.000 Euro die Woche, das sind im Jahr etwa 20,6 Millionen Euro und damit rund eine halbe Million mehr, als Winterneuzugang Pierre-Emerick Aubameyang bei den Londonern verdienen soll.

    Quelle: https://www.eurosport.de/fussball/premier-league/2017-2018/mesut-ozil-verlangert-wohl-vertrag-beim-fc-arsenal-bis-2021_sto6507059/story.shtml

    Für 400k je Woche würde ich sogar eine iranische und russische Staatsbürgerschaft riskieren.
    Notfalls lasse ich mich sogar noch herunter handeln. [[freude]]

    mfG
    nereus

    Odin

    E-Mail

    15.05.2018, 16:50

    @ nereus
     

    Die Qual der Wahl!

    Tag

    Mal ganz ehrlich wie hätte sich Özil entschieden, wenn er in der Türkei eine bessere Bezahlung und bessere Aufstiegsmöglichkeit (z. B. Weltmeister) bekommen hätte?

    Gruß Odin

    ---
    Bring es auf den Punkt! Qui bono?

    nereus

    15.05.2018, 17:45

    @ Odin
     

    Vielleicht so?

    Hallo Odin!

    Dann hätte er vermutlich seine türkische Staatsangehörigkeit behalten, wäre er in die Türkei gegangen, um dort Karriere zu machen und hätte hin und wieder seine Eltern in Deutschland besucht.

    Nur hätte es bei Spielen der türkischen Nationalmannschaft gegen Deutschland ab und zu den Hinweis gegeben, daß der Spieler Mesut Özil eigentlich aus Deutschland stammt und daher auch in unserer National-Elf ggf. eine gute Figur hätte machen können.

    Das ist aber nicht der Punkt.
    Er hat in einer völlig abgedrehten Republik "Verbotenes" getan.

    - Schrumpelklöden für einen Präser gehen da schon als Satire durch, aber Foto-Sessions mit dem demselbigen eher weniger.
    - "Bomber Harris, do it again", das geht auch - aber die deutsche Fußball-Nationalmannschaft muß in "die Mannschaft" umformuliert werden.
    - Und hochamtlich darf verkündet werden, daß es eine spezifisch deutsche Kultur überhaupt nicht existiert. Wenn sich dagegen jemand verwahrt, murrt das verkommene Gesocks dagegen auf.

    Noch mehr Absurditäten gefällig?

    Das Politiker-Gesocks, das nahezu alle Werte auf den Kopf stellt, beruft sich plötzlich auf Werte, die ihnen sonst meistens am Arsch vorbei gehen.

    Ich sage nur: IRRENHAUS!

    mfG
    nereus

    Odin

    E-Mail

    15.05.2018, 19:40

    @ nereus
     

    So oder so.

    Stimme dir zu.

    Nationalität ist nur was für das Volk. Kennen unsere Politiker die Bürger die sie vertreten? Eher nicht.


    Warum sich darüber aufregen, wenn eh alles in Auflösung ist.


    Für mich jedenfalls ist die WM gestorben. Da schaue ich lieber die Bundesliga an. Das ist ehrlicher.


    Gruß Odin

    ---
    Bring es auf den Punkt! Qui bono?

    Oblomow

    E-Mail

    Leipzig,
    15.05.2018, 20:45

    @ Odin
     

    11 Bonobos sollt ihr sein

    > Für mich jedenfalls ist die WM gestorben. Da schaue ich lieber die
    > Bundesliga an. Das ist ehrlicher.
    >
    >
    > Gruß Odin


    Ehrlicher? Guter Witz. Nix ist ehrlicher, alles Affentanz, alles Operette. Jetzt muss man sich also schon entschuldigen, wenn man nen Länderspiel guckt, weil es unehrlich ist. Ich gucke einfach ungern schlechten Kick, der Rest geht mir..., wegen mir können auch 11 Bonobos auflaufen.

    Herzlich
    Oblomow

    ---
    "In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe." - Fragment 117

    (griechisch: "ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν· ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια")

    Demokrit

    Odin

    E-Mail

    15.05.2018, 22:11

    @ Oblomow
     

    So oder so.

    Tag

    Die Ehrlichkeit bezog sich auf das nationale Befinden. In der Bundesliga geht es nur um Fußball, Punkt. Dort gibt es nur Spieler und Politik ist dort nicht wichtig.

    Gruß Odin

    ---
    Bring es auf den Punkt! Qui bono?

    Langmut

    15.05.2018, 19:50

    @ nereus
     

    Vor einigen Jahren war es die Debatte um das Mitsingen der Hymne (oT)

    [ kein Text ]
    also

    15.05.2018, 15:33

    @ Otto Lidenbrock
     

    Gelungene Integration

    Claudia Roth wirft Erdogan "staatspräsidentiellen Rassismus" vor und
    Cem Özdemir nennt Erdogan nach der Verhaftung von Deniz Yücel einen "Geiselnehmer".
    Allein schon die Kritik dieser beiden Politiker ist der Beweis, dass Erdogan vieles richtig macht.

    Erdogan kritisiert immer wieder die von den USA gefordeten EU-Sanktionen gegen Russland,
    dagegen sorgt Merkel immer wieder dafür, dass diese Sanktionen verlängert werden.

    Seit die USA das Atomabkommen mit dem Iran gekündigt haben und die Sanktionen gegen den
    Iran wieder aufleben sollen, ist Erdogan schon am Weg. Er plant gemeinsam mit Russland eine
    Eurasische Wirtschaftsunion, die den Freihandel mit China und dem Iran zum Ziel hat.
    Wenn es um die Interessen seines Lamdes geht, dann sind dem Erdogan die Bedürfnisse der USA ziemlich egal.
    Im Gegenteil zu Deutschland, das wieder einmal ratlos dasteht. Der Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier
    lehnt eine Unterstützung deutscher Unternehmen zur Abfederung der amerikanischen Sanktionen ab, weil es
    sowieso keine juristischen Möglichkeit gebe, deutsche Firmen gegen Entscheidungen Amerikas zu schützen.

    Zum gestrigen Gemetzel der israelischen Armee an Palästinensern, äußerte sich das deutsche Auswärtiges Amt
    folgendermaßen: "Israel hat das Recht, sich zu verteidigen"
    Damit meint Deutschland wohl, dass Israel das Recht hat, unbewaffnete Demonstranten mit Scharfschützen abzuknallen
    und danach auch noch mit Panzern zu beschießen.
    Erdogan hat dieses Verbrechen als das benannt, was es ist, nämlich ein Massaker!
    Und er hat aus Protest den türkischen Botschafter aus Israel abgezogen.

    Was wollen die Deutschen eigentlich? Sollen diese Fussballer der Merkel die Hand schütteln?
    Wäre das dann ein Beweis für gelungene Integration in dieses rückgradlose, deutsche System?
    Es steht doch außer Frage, dass die beiden Burschen dem richtigen Mann die Hand gereicht haben.

    also

    Otto Lidenbrock

    E-Mail

    Nordseeküste,
    15.05.2018, 16:45

    @ also
     

    Musterbeispiele für Integration

    > Was wollen die Deutschen eigentlich? Sollen diese Fussballer der Merkel
    > die Hand schütteln?
    > Wäre das dann ein Beweis für gelungene Integration in dieses
    > rückgradlose, deutsche System?
    > Es steht doch außer Frage, dass die beiden Burschen dem richtigen Mann
    > die Hand gereicht haben.
    >
    Zum türkischen Präsidenten Erdogan kann man auch eine andere Meinung haben, aber das steht hier gar nicht zur Debatte. Mir ging es darum, dass zwei Musterbeispiele für Integration, die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland hatten (mittlerweile ja in England), hier zur Schule gingen, die deutsche Sprache verständlich sprechen konnten, einem exorbitant bezahlten Job nachgingen und sogar für Deutschland auf der Weltbühne Fußball spielten, sich trotzdem nicht vorbehaltlos zu diesem Deutschland bekennen, sondern Herrn Erdogan, also dem Präsidenten des Landes, in dem sie ihre ethnischen Wurzeln haben, "ihren Präsidenten" nennen. Herr Bosbach hat schon Recht, wenn er sagt, "ihr Präsident" müsste - wenn überhaupt - Herr Steinmeier sein, schließlich sind sie Deutsche und sie sollten deshalb Deutschland als "ihr Heimatland" ansehen.

    Und wenn schon zwei solche Burschen Deutschland nicht als ihre Heimat ansehen, wie soll das dann bei Afghanen, Irakern, Syrern, Somalis oder Nigerianern aussehen, die hierher kommen und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht die Möglichkeiten wie die beiden haben werden?

    Wenn sich schon diese beiden "Deutschen" nicht als Deutsche fühlen, wie wird es wohl bei den anderen sein?

    ---
    "Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

    Arthur Schopenhauer

    SevenSamurai

    15.05.2018, 17:33

    @ also
     

    Maidan

    > Damit meint Deutschland wohl, dass Israel das Recht hat, unbewaffnete
    > Demonstranten mit Scharfschützen abzuknallen

    Hat die BundesreGIERung gegen die ukrainischen Mörder auf dem Maidan protestiert?

    Na also, völlig stringentes Verhalten unser Politiker.

    ---
    It’s a big club, and you ain’t in it.

    SevenSamurai

    15.05.2018, 17:31

    @ Otto Lidenbrock
     

    Die Fussballfans sind schuld.

    > Die beiden werden auch beim nächsten Länderspiel wieder brav in der
    > Reihe stehen und zu den Klängen der deutschen Nationalhymne einen treuen
    > Blick aufsetzen.

    Die Fussballfans sind schuld.

    Die jubeln diesen Typen doch ständig zu.

    Dabei haben die NULL Vorbildcharakter. (Manche Deutsche Fussballer allerdings auch. Siehe z.B. einen Verein in der bayerischen Hauptstadt.)

    Die Fussballfans sollten bei jedem Ballkontakt gnadenlos pfeifen. Was glauben die denn, WER von einem Vereinstitel etwas hat? Die Fans? Oder die Fussballer, die die Millionen zählen und über die dummen Fans lachen, die den Fussballern ein sorgenfreies Leben bescheren?

    ---
    It’s a big club, and you ain’t in it.

    Kaladhor

    E-Mail

    Münsterland,
    15.05.2018, 18:53

    @ Otto Lidenbrock
     

    Die Begründung gegen Götze ist doch ein Witz!

    Zitat "In dieser Saison war er wahrlich nicht in der Form. ..." Zitatende.

    Warum wurde dann ein Neuer nominiert? Ich mein, der Götze hat immerhin die Saison gespielt, während Neuer seit September verletzt ausgefallen ist.

    Und die Sache mit Ösil und Gündogan hat auch sein spezielles Geschmäckle. Nach dieser Aktion mit Erdogan hätte man "dankend" auf weitere Einsätze dieser Spieler in der deutschen Nationalmannschaft verzichten sollen, auch wenn das eventuelle Leistungseinbußen bedeuten würde. Solche Spieler sollten nicht unsere Nation vertreten.

    Grüße,
    Kaladhor

    ---
    Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

    Oblomow

    E-Mail

    Leipzig,
    15.05.2018, 19:08

    @ Kaladhor
     

    Hauptsache Deutschland wird Weltmeister

    Mir doch boogey, mit wem sich diese Typen treffen. Max Schmeling hat sich sogar mit Onkel Wolfi getroffen. Und Herberger war wohl in der NSDAP. Das ist doch alles Hystericum. Neuer ist wohl son Maskottchen wie damals der Klose, was man von diesem Bubi Götze nicht sagen kann. Außerdem sind die vermutlich sowieso alle schwul und vieleicht ist Neuer insofern ein wertvoller Ergänzungsgespieler. Hauptsache ein guter Kick.

    Herzlich
    Oblomow

    ---
    "In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe." - Fragment 117

    (griechisch: "ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν· ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια")

    Demokrit

    Langmut

    15.05.2018, 19:46

    @ Oblomow
     

    D ist WM, am 15.7.18 abends nicht mehr, wetten! (oT)

    [ kein Text ]
    Oblomow

    E-Mail

    Leipzig,
    15.05.2018, 20:21

    @ Langmut
     

    Nehme ich selbstredend an

    Ich setze nen juten Roten. Adresse dann, wenns soweit ist.

    Herzlich
    Oblomow

    ---
    "In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe." - Fragment 117

    (griechisch: "ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν· ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια")

    Demokrit

    Tempranillo

    15.05.2018, 19:09
    (editiert von Tempranillo, 15.05.2018, 19:20)

    @ Kaladhor
     

    Es gibt keine Nationalmannschaft mehr

    > Und die Sache mit Ösil und Gündogan hat auch sein spezielles
    > Geschmäckle. Nach dieser Aktion mit Erdogan hätte man "dankend" auf
    > weitere Einsätze dieser Spieler in der deutschen Nationalmannschaft
    > verzichten sollen, auch wenn das eventuelle Leistungseinbußen bedeuten
    > würde. Solche Spieler sollten nicht unsere Nation vertreten.

    Das bilden sich die Fans nur ein, daß die Spieler die Nation vertreten würden. Eine Nationalmannschaft gibt es längst nicht mehr, nur noch eine von Daimler-Benz oder VW gekaufte DFB-Elf!

    Ich möchte nicht wissen, wie Löw reagiert hätte, hätten sich zwei Kicker nicht zu Erdogan, sondern Bernd Höcke oder Gottfried Curio bekannt.

    Die wären bestimmt schneller aus dem Kader geflogen als sie Entschuldigung sagen können.

    Das wäre aus Sicht von DFB und Bundestrainer nur konsequent gewesen, die ihr multiethnisches Team, nicht Mannschaft, als Botschafter des neuen Deutschlands verstehen, das sich lustvoll selbst abschafft.

    Das heißt, so lange Fußballer nicht gegen die wahren demokratischen Grundwerte verstoßen, vor allem Staatenzerstörung, Kulturvernichtung und Völkerauflösung, können sie machen, was sie wollen.

    Ich wette, selbst wenn sie als Zuschauer an Hinrichtungen des amerikanisch-israelischen Lieblingskinds Saudi-Arabien teilnähmen und sie befürworteten, wäre das für DFB und Jogi Multi-Kulti kein Grund, Sanktionen auch nur in Erwägung zu ziehen.

    Tempranillo

    Romeo

    E-Mail

    Somalia 2.0,
    15.05.2018, 20:08

    @ Otto Lidenbrock
     

    Brot und Spiele

    > So sieht sie also aus, die gelungene Integration von Menschen mit
    > Migrationshintergrund.

    Integration wird überbewertet.

    Brot und Spiele.
    Und Ihr, die Ihr Euch hier aufregt, spielt das Spiel mit.

    Ist das "Eure" Mannschaft? Also meine ist es nicht, und sie "vertritt" mich auch in keinster Weise.
    Also eigentlich kein Grund zur Aufregung.

    Mein Fernseher, der schon lange "aus" ist, wird auch zur WM "aus" bleiben.
    Neben unnötigen Emotionen wird vor allem Lebenszeit und auch etwas Strom gespart (das Klima! Denkt denn niemand an das Klima??!?).

    Ich werde mir natürlich einen gedruckten Spielplan an den Kühlschrank hängen um zu wissen, wann ich ungestört zum Einkaufen kann und wie ich meine seltenen Fahrten in die nahe Kreisstadt terminlich so plane, dass ich rechtzeitig vor irgendwelchen dusseligen Auto-Deppen-Korsos wieder auf dem Rückweg bin.

    Wichtig ist eigentlich nur, zu Hause stets genügend Popcorn zu haben. Und Rotwein, als Stimmungsaufheller in diesen Zeiten.

    So kann das eine entspannte WM werden.

    'Schlaaandige Grüße,
    R.

    ---
    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

Wandere aus, solange es noch geht.


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