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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Phoenix5

    E-Mail

    08.04.2018, 15:31
     

    Frage an die Experten: Müssen Steuerzahlungen von der GB refinanziert werden?

    Der Staat wird ja wohl kein Giralgeld als Steuer akzeptieren oder doch? Was passiert, wenn ich mein Geld vom Konto ans Finanzamt überweise?

    Danke!
    Beste Grüße
    Phoenix5

    ---
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    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    09.04.2018, 08:42

    @ Phoenix5
     

    Nein

    > Der Staat wird ja wohl kein Giralgeld als Steuer akzeptieren oder doch? Was
    > passiert, wenn ich mein Geld vom Konto ans Finanzamt überweise?
    >
    1. Das Finanzamt akzeptiert sehr wohl den Abtritt einer Forderung gg eine GB an erfüllungsstatt.

    2. Man kann kein Geld an das Finanzamt überweisen - an ein Konto seiner GBs aber schon.

    Grüße

    ---
    [image]

    paranoia

    E-Mail

    Die durchschnittlichste Stadt im Norden,
    09.04.2018, 14:45

    @ Phoenix5
     

    Ich verstehe Deine Frage nicht. :( (oT)

    [ kein Text ]

    ---
    Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

    Phoenix5

    E-Mail

    09.04.2018, 16:57

    @ paranoia
     

    Man spricht ja immer vom "gesetzlichen Zahlungsmittel"

    ...da finde ich es schon interessant, dass der Staat privat geschöpftes Geld der Geschäftsbanken zur Steuerzahlung akzeptiert. Streng genommen müsste er doch ein Konto haben, dass nur Zentralbank-Buchgeld (d.h. gegen Pfänder der GB von der ZB emittiert) akzeptiert.

    Beste Grüße
    Phoenix5

    ---
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    paranoia

    E-Mail

    Die durchschnittlichste Stadt im Norden,
    09.04.2018, 17:46

    @ Phoenix5
     

    Deine Frage zu "Refinanzierung von Steuerzahlungen"

    Hallo Phoenix5,

    > ...da finde ich es schon interessant, dass der Staat privat geschöpftes
    > Geld der Geschäftsbanken zur Steuerzahlung akzeptiert. Streng genommen
    > müsste er doch ein Konto haben, dass nur Zentralbank-Buchgeld (d.h. gegen
    > Pfänder der GB von der ZB emittiert) akzeptiert.

    ja, das wäre konsequent.

    >
    > Beste Grüße
    > Phoenix5

    Hier in Hannover hat das Finanzamt zwei Konten. Eines bei der Bundesbank und eines nicht bei der Bundesbank.
    Vater Staat kann das Geld einfach auf das Bundesbankkonto überweisen, so er sich damit besser fühlt, oder das zweite Konto aufgeben.

    Banken refinanzieren. Was soll hier refinanziert werden?
    Hier gibt es nichts zu "refinanzieren". Hier fehlt kein Geld, das zur Finanzierung eines anderen beschafft werden müsste.

    Wenn das Geld auf dem Zielkonto gutgeschrieben ist, kann Vater Staat die Mittel disponieren.

    Gruß
    paranoia

    ---
    Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    09.04.2018, 18:00

    @ paranoia
     

    Kleine Nachfrage

    > Hier in Hannover hat das Finanzamt zwei Konten. Eines bei der Bundesbank
    > und eines nicht bei der Bundesbank.
    > Vater Staat kann das Geld einfach auf das Bundesbankkonto überweisen, so
    > er sich damit besser fühlt, oder das zweite Konto aufgeben.

    Kannst du mir erklären, wie man diese Forderung gg eine GB in eine Forderung gg die ZB umwandelt? Läuft das analog zum Interbankenclearing?

    Grüße

    ---
    [image]

    paranoia

    E-Mail

    Die durchschnittlichste Stadt im Norden,
    09.04.2018, 18:21

    @ FOX-NEWS
     

    Deine Frage zum Zahlungsverkehr

    Hallo Fox-News,

    > > Hier in Hannover hat das Finanzamt zwei Konten. Eines bei der Bundesbank
    > > und eines nicht bei der Bundesbank.
    > > Vater Staat kann das Geld einfach auf das Bundesbankkonto überweisen,
    > so
    > > er sich damit besser fühlt, oder das zweite Konto aufgeben.
    >
    > Kannst du mir erklären, wie man diese Forderung gg eine GB in eine
    > Forderung gg die ZB umwandelt? Läuft das analog zum Interbankenclearing?

    Vater Staat muss lediglich einen Überweisungsauftrag an die Geschäftsbank zu Lasten seines Girokontos und zu Gunsten seines Bundesbankkonto losschicken. Das war's.
    Die Geschäftsbank überweist dann das Geld von ihrem Bundesbankkonto auf das von Vater Staat.

    Da ist nix mit "Clearing", "Verrechnen" oder sonstwas.

    Gruß
    paranoia

    ---
    Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    09.04.2018, 23:08

    @ paranoia
     

    Dir ist schon klar, daß eine GB nur einen Bruchteil ihrer Einlagen auf ihrem ZB-Konto vorhalten muss?

    > Vater Staat muss lediglich einen Überweisungsauftrag an die
    > Geschäftsbank zu Lasten seines Girokontos und zu Gunsten seines
    > Bundesbankkonto losschicken. Das war's.
    > Die Geschäftsbank überweist dann das Geld von ihrem Bundesbankkonto auf
    > das von Vater Staat.
    >
    > Da ist nix mit "Clearing", "Verrechnen" oder sonstwas.

    Da habe ich meine Zweifel, was ich auch mit meiner Nachfrage zum Ausdruck bringen wollte. Wenn vom Konto A bei der Deutschen auf ein Konto B bei der Commerz überwiesen wird, dann wechseln beim Tagesabschluss auch Forderungen an die ZB ihren Halter (wenn sich alle Geschäfte des Tages nicht ausgleichen). Wenn also größere Mengen an die ZB "verschoben" werden, dann käme das einem Bankrun gleich. Und wozu das ganze?

    Grüße

    ---
    [image]

    paranoia

    E-Mail

    Die durchschnittlichste Stadt im Norden,
    10.04.2018, 13:12

    @ FOX-NEWS
     

    Mir ist vieles klar, aber nicht das, was Du mir sagen willst!

    [...
    Dir ist schon klar, daß eine GB nur einen Bruchteil ihrer Einlagen auf ihrem ZB-Konto vorhalten muss?
    ...]

    Ich verstehe die Frage nicht. Wo ist da der Bezug zum Vorausgegangenen?

    > Da habe ich meine Zweifel, was ich auch mit meiner Nachfrage zum Ausdruck
    > bringen wollte. Wenn vom Konto A bei der Deutschen auf ein Konto B bei der
    > Commerz überwiesen wird, dann wechseln beim Tagesabschluss auch
    > Forderungen an die ZB ihren Halter (wenn sich alle Geschäfte des Tages
    > nicht ausgleichen).

    Ja.

    > Wenn also größere Mengen an die ZB "verschoben"

    Was heißt das? Was meinst Du damit genau?

    Die Zentralbank ist nicht der Empfänger der Zahlungen.
    Der Empfänger ist der Bund.

    Es ist vollkommen egal, an wen gezahlt wird.

    > werden, dann käme das einem Bankrun gleich. Und wozu das ganze?

    Bankrun? Wieso denn das?
    Wozu man Überweisungen braucht?
    Das können Dir gerne andere erklären.

    Gruß
    paranoia

    ---
    Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    10.04.2018, 17:32

    @ paranoia
     

    Ganz einfach: Es geht um GB-Konten und ZB Konten

    > > Wenn also größere Mengen an die ZB "verschoben"
    >
    > Was heißt das? Was meinst Du damit genau?
    >
    > Die Zentralbank ist nicht der Empfänger der Zahlungen.
    > Der Empfänger ist der Bund.

    Zuerst hält der Bund eine Forderung gg eine GB, anschliessend eine gg die ZB. Das stellt sich wie folgt dar (-> = Forderung an):

    Zuerst Bund -> GB -> ZB, dann Bund -> ZB

    Wenn ein Steurzahler jetzt zahlt, wird eine Forderung der GB gg die ZB in eine Bund gg ZB gewandelt. Zahlt der Bund, läuft es andersrum.

    Und nein, Empfänger ist nicht der Bund, sondern dessen Konto bei der GB bzw. ZB.

    > > werden, dann käme das einem Bankrun gleich. Und wozu das ganze?
    >
    > Bankrun? Wieso denn das?
    > Wozu man Überweisungen braucht?
    > Das können Dir gerne andere erklären.

    Ganz einfach, weil die Geldmengen (M1 und M2 ?) unterschiedlich sind.

    Grüße

    ---
    [image]

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    09.04.2018, 17:54

    @ Phoenix5
     

    Ich verstehe nicht, wo du da ein Problem siehst.

    > ...da finde ich es schon interessant, dass der Staat privat geschöpftes
    > Geld der Geschäftsbanken zur Steuerzahlung akzeptiert. Streng genommen
    > müsste er doch ein Konto haben, dass nur Zentralbank-Buchgeld (d.h. gegen
    > Pfänder der GB von der ZB emittiert) akzeptiert.

    Streng genommen handelt es sich ja auch nicht um Geld, sondern um eine Forderung auf Geld (gg die GB, welche diese ja auch beim Bargeldbezug ausgleicht). Zudem regelt die private Geldwirtschaft den Zahlungsverkehr im Normalfall geschmeidig und reibungslos. Never change a runnig system, wie wir ITler sagen. [[zwinker]]

    Grüße

    ---
    [image]

    Ashitaka

    09.04.2018, 22:34
    (editiert von Ashitaka, 09.04.2018, 22:44)

    @ Phoenix5
     

    Machtkreislauf

    Hallo Phoenix5,

    > ...da finde ich es schon interessant, dass der Staat privat geschöpftes
    > Geld der Geschäftsbanken zur Steuerzahlung akzeptiert.

    Geschäftsbanken schöpfen kein Geld, sondern räumen Geschäftsbankguthaben ein. Die geldpolitischen Operationen obliegen einzig und allein der Zentralbank als autorisiertem Institut eines Staates bzw. eines Staatenwährungsbündnisses (Euroraum).

    > Streng genommen
    > müsste er doch ein Konto haben, dass nur Zentralbank-Buchgeld (d.h. gegen
    > Pfänder der GB von der ZB emittiert) akzeptiert.

    Hat der Staat doch auch. In funktioneller Hinsicht geht es einzig und allein um den Machtkreislauf des Geldes. Würde der Staat nicht die Quelle der auf kuranten Trägern beurkundeten Geldeinheiten sein (ob digital oder analog beziffert) und diese Geldeinheiten zugleich als Abgabeneinheiten fordern, würden gar keine Macht- und Ohnmachtposition für den notwendigen Machtkreislauf begründet werden. System Error. Private schöpfen als Abtretungsempfänger in diesem System rein gar nichts, opfern sich und ihre Zeit dafür (Kreditwesen), träumen höchstens davon.

    Egal ob in einem einstufigen oder einem zweistufigen, d.h. stellvertretend durch Kreditinstitute Guthaben anbietenden, Geldsystem.

    Kurt zeigt dir gerne den Weg nach Uckmuckistan. Aber ich gehe davon aus, dass ich nur abschweife und du es eh schon lange verstanden hast. Weshalb also die Frage und Annahme, dass Private Geld schöpfen?

    Herzlichst,

    Ashitaka

    ---
    Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
    Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
    die Welt im Innersten funktioniert.

    Phoenix5

    E-Mail

    10.04.2018, 09:39

    @ Ashitaka
     

    @Ashitaka, @Mephistopheles: Nennen wir es nicht Geld, nennen wir es Zahlungsmittel

    Hallo!


    Nehmen wir an du wärst ein vermögender Mann, der überall in der Region hoch angesehen wird und ich will mir von dir Geld leihen. Diene dir dafür auch Sicherheiten an. Du akzeptierst, hast aber so viel Bargeld (gesetzliches Zahlungsmittel) nicht flüssig. Weil du weißt, dass man dir allerorts vertraut, stellst du mir eine Forderung auf Geld aus, eben mit den Versprechen diese auf Sicht einzulösen, d.h. du belastet wiederum dein Vermögen. Ich kann mit dieser Forderung nun bei einem Händler einkaufen gehen. Er akzeptiert den Schuldschein von dir und kann diesen nun einbehalten und seinerseits zur Zahlung verwenden, oder er geht zu dir und verlangt Bares. Im Grunde ist das das Geschäft der Banken. Bei einem Wechsel ist das ja auch nicht anders. Der kann seinerseits zediert und damit als Zahlungsmittel verwenden werden. Auch wenn Geschäftsbanken andere Auflagen zu erfüllen haben und anders ins Machtsystem eingebunden sind, als du als vermögender Privatmann, finde ich es doch interessant, dass der Staat – umgelegt auf unser Beispiel – sozusagen deinen Schuldschein (d.h. bloß eine Forderung) zur Steuerzahlung akzeptiert.

    Um mehr ging es mir nicht. Ich wollte hier kein debitistisches Fass aufmachen.

    Beste Grüße
    Phoenix5

    ---
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    Mephistopheles

    Datschiburg,
    10.04.2018, 09:20

    @ Phoenix5
     

    Von wegen "privat geschöpftes" Geld

    > ...da finde ich es schon interessant, dass der Staat privat geschöpftes
    > Geld der Geschäftsbanken zur Steuerzahlung akzeptiert. Streng genommen
    > müsste er doch ein Konto haben, dass nur Zentralbank-Buchgeld (d.h. gegen
    > Pfänder der GB von der ZB emittiert) akzeptiert.

    Frisch gedrucktes Geld wird von den Geschäftsbanken nur ausgegeben für einen Kredit, um die Verpflichtung, welche sich für die Geschäftsbanken aus dem Kreditvertrag ergeben, zu erfüllen.

    Ein Kredit wird nur gewährt, wenn Sicherheiten gestellt werden und zwar je nach Schätzwert der Sicherheit. Gold wird am höchsten bewertet so dass es bis zu 100% seines Schätzwertes beliehnen werden kann, Immobilien bis zu 70% des Schätzwertes und so weiter absteigend.

    Ein Schätzwert kann nur ermittelt werden in einem Rechtsstaat, einem Staat also, der Eigentum garantiert und die Vollstreckung durchführen kann.

    Streng genommen schöpfen die Banken ausschließlich Geld, welches in seinem Wert und seiner Werthaltigkeit vom Staat durch staatliche Machtmittel garantiert wird, was du dann feststellen wirst, wenn der staat einmal zerfallen sollte und deine "Sachwerte", auf die du so sehr vertraut hast, plötzlich über Nacht nichts mehr wert sind.

    > Beste Grüße
    > Phoenix5

    Gruß vom nach Silke[[herz]] letzten überlebenden Debitisten hier im Forum Mephistopheles

    PS: Auch Hassos gehorteses Gold und seine Silbermünzen sind nach einem Staatszerfall nur noch so viel wert wie der Knüppel, mit dem ihm einer der Entreicherer die Rübe einschlägt. [[zwinker]] Meph.

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    10.04.2018, 11:09
    (editiert von FOX-NEWS, 10.04.2018, 11:41)

    @ Mephistopheles
     

    Von wegen "frisch gedrucktes" Geld

    > Frisch gedrucktes Geld wird von den Geschäftsbanken nur ausgegeben für
    > einen Kredit, um die Verpflichtung, welche sich für die Geschäftsbanken
    > aus dem Kreditvertrag ergeben, zu erfüllen.

    GBs drucken erstmal gar kein Geld. Sie verschulden sich gegenüber dem Kreditnehmer, der im Gegenzug einen Kreditvertrag unterschreibt. Als Sicherheit dient in erster Linie der Staat, welcher die Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Kreditvertrag sicherzustellen versprochen hat. Weitere Sicherheiten können gestellt werden.

    > Ein Schätzwert kann nur ermittelt werden in einem Rechtsstaat, einem
    > Staat also, der Eigentum garantiert und die Vollstreckung durchführen
    > kann.

    Jo.

    > Streng genommen schöpfen die Banken ausschließlich Geld, welches in
    > seinem Wert und seiner Werthaltigkeit vom Staat durch staatliche
    > Machtmittel garantiert wird, was du dann feststellen wirst, wenn der staat
    > einmal zerfallen sollte und deine "Sachwerte", auf die du so sehr vertraut
    > hast, plötzlich über Nacht nichts mehr wert sind.

    Sie schöpfen gar nichts. Sie gehen Vertragsverhältnisse ein.

    Wieso sollten Sachwerte nichts mehr wert sein? Ein Bauernhof ernährt zumindest seinen Besitzer - und das ist in solchen Zeiten in der Tat unbezahlbar (ex gewaltsame Aneignungen).

    > Gruß vom nach Silke[[herz]] letzten überlebenden Debitisten hier im
    > Forum Mephistopheles

    Alles klar.

    > PS: Auch Hassos gehorteses Gold und seine Silbermünzen sind nach einem
    > Staatszerfall nur noch so viel wert wie der Knüppel, mit dem ihm einer der
    > Entreicherer die Rübe einschlägt. [[zwinker]] Meph.

    Wieder outet sich einer, der das Prinzip nicht verstanden hat. Gold kann man nicht essen. Es dient dem Vermögenserhalt für die Nachkrisenzeit (empirische Erfahrung). [[zwinker]]

    Grüße

    ---
    [image]

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    10.04.2018, 16:20
    (editiert von Mephistopheles, 10.04.2018, 16:28)

    @ FOX-NEWS
     

    Zeige mir doch einen Bauernhof

    > Wieso sollten Sachwerte nichts mehr wert sein? Ein Bauernhof ernährt
    > zumindest seinen Besitzer - und das ist in solchen Zeiten in der Tat
    > unbezahlbar (ex gewaltsame Aneignungen).

    Deine Vermutung, dass ein Bauernhof zumindest seinen Besitzer ernährt, ist wohl deiner tiefen Sachkenntnis in Landwirtschaftsfragen geschuldet. [[euklid]]

    Ich bin aufgewachsen in einem kleinen Dorf, das hatte früher 70-80 Bauernhöfe und etwa 4-500 Einwohner, von denen 3-400 auf diesen Höfen lebten und alle ohne Ausnahme sich davon ernährten.
    Als meine Eltern dort hinauszogen, gab es noch 22 Bauernhöfe und ab dieser Jahreszeit wurden die Kühe auf die Felder getrieben. Die Leute bezogen ihr Fleisch und Geflügel und Milch und Butter und Käse und Eier von den Bauernhöfen und der Rest der Ernährung kam von irgendwoher. Das Dorf hatte 800 Einwohner.
    Heute gibt es noch etwa 5 oder 6 Bauernhöfe in diesem Dorf, du siehst keine Kuh mehr und kein Schwein, Milch, Käse, Butter und Eier bezieht man aus dem Supermarkt, Fleisch ebenso und gelegentlich hörst du ein paar Hühner, aber nur zu den Zeiten, in denen die Lärmschutzverordnung das ausnahmsweise zulässt. Also nicht in der Zeit von 4 Uhr bis 6 oder 7 Uhr morgens und auch nicht am Wochenende oder am Feiertag. Von den 1.500 Einwohnern ernährt sich kein einziger mehr von einem Bauernhof, allerhöchstens die 5 Eigentümer von dem Geld, das der Bauernhof erwirtschaftet.
    >
    > > Gruß vom nach Silke[[herz]] letzten überlebenden Debitisten hier im
    > > Forum Mephistopheles
    >
    > Alles klar.
    >
    > > PS: Auch Hassos gehorteses Gold und seine Silbermünzen sind nach einem
    > > Staatszerfall nur noch so viel wert wie der Knüppel, mit dem ihm einer
    > der
    > > Entreicherer die Rübe einschlägt. [[zwinker]] Meph.
    >
    > Wieder outet sich einer, der das Prinzip nicht verstanden hat. Gold kann
    > man nicht essen. Es dient dem Vermögenserhalt für die Nachkrisenzeit
    > (empirische Erfahrung). [[zwinker]]


    Sehr richtig. Nach 1500 Jahren war die Krisenzeit wohl vorbei. Jetzt kann man ja mit dem wiederaufbau des Frankenreiches beginnen. [[freude]]
    https://www.berliner-zeitung.de/berlin/spektakulaerer-goldfund-wie-ein-krimi-aus-dem-mittelalter-6723572

    Gruß Mephistopheles

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    10.04.2018, 17:37

    @ Mephistopheles
     

    Zur Selbstversorgung sollte es eigentlich immer reichen.

    Ein paar Kühe, Schweine, Hühner und den Bauerngarten fürs Gemüse.

    Grüße

    ---
    [image]

    Silke

    10.04.2018, 17:52
    (editiert von Silke, 10.04.2018, 18:49)

    @ FOX-NEWS
     

    Selbstversorger müssen richtig kluge und fleissige Leute sein...

    Lieber FOX-NEWS,

    und selbst dann reicht es nur selten dauerhaft. Meph hat völlig Recht und versteht schon eine Menge vom Debitismus.

    > Ein paar Kühe, Schweine, Hühner und den Bauerngarten fürs Gemüse.
    Ein Debitist fragt dich:
    1. wo kommen die her?
    2. wie verteidigst du die?
    3. wie hältst du deine Urschuld bedienbar, während du sie zur Schlachtreife führst?

    Liebe Grüße
    Silke

    und zu deinem anderen Posting oben:

    > GBs drucken erstmal gar kein Geld.

    Ja.

    > Sie verschulden sich gegenüber dem
    > Kreditnehmer, der im Gegenzug einen Kreditvertrag unterschreibt.

    Nein.
    Ein Kreditgeber verschuldet sich nicht beim Kreditnehmer.
    Der Kreditnehmer beantragt eine Kreditvergabe.
    Der Kreditgeber prüft die Kreditfähigkeit und vergibt den Kredit, wenn diese gegeben ist. Hast du schon einmal Kredit bekommen. Mein Kreditinstitut hatte sich definitiv nicht bei mir verschuldet sondern ich dort.
    Das Kreditinstitut verlängert seine Bilanz und muss den Kredit refinanzieren.
    Vielleicht meinst du, dass beide für die Schuld haften.

    > Als
    > Sicherheit dient in erster Linie der Staat, welcher die Erfüllung der
    > Verpflichtungen aus dem Kreditvertrag sicherzustellen versprochen hat.

    Höchstens in dem Sinne, das ohne Staat kein Kredit vergeben werden kann, aber auch nicht vergeben werden muss.
    Als Sicherheit diente bei mir in erster Linie nicht das Pfand und nicht mein Gold sondern meine zukünftige Zahlungsfähigkeit. Keine Bank will gerne eine Zwangsversteigerung von Sicherheiten sondern lieber einen Schuldner pressen und einen Bürgen würgen.

    > Weitere Sicherheiten können gestellt werden.

    ...müssen gestellt werden.
    Jede Bank brauch einen Plan A,B und C weil es um das Eigenkapital geht wenn Kredite vergeben werden, platzen und ausgebucht werden müssen (Verlust von entsprechendem Anteil Eigenkapital).
    Plan A ist die Erwartung der Zahlungsfähigkeit des Schuldners,
    Plan B ist der Bürge und erst
    Plan C ist das Pfand, weil dessen Veräußerung dann hässlich wird.

    > Wieso sollten Sachwerte nichts mehr wert sein?

    Wir repetieren:
    Der gute Debitist sieht Werte in einem ZMS immer als ein Verhältnis zum StZM.
    "Nicht die Nachfrage ist die den Wert begründende Ursache, sondern das "haben müssen" der nachgefragten Einheit, die Schuldhaftigkeit der Einheit."
    @Ashitaka

    Eine Sache, die nicht gehabt werden muss wird wie bilanziert?

    > Ein Bauernhof ernährt
    > zumindest seinen Besitzer - und das ist in solchen Zeiten in der Tat
    > unbezahlbar (ex gewaltsame Aneignungen).

    Das sind romantische Träumereien von Nichtbauernhofbesitzern.
    Ein Bauernhofbesitzer kann wenn er denn einen fix und fertigen Bauernhof hergebeamt bekommen hat (woher und von wem?)und die Kunst von Ackerbau und Viehzucht drauf hat (woher und von wem?)eine Weile produzieren, um dann aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit irgendwann zu fallieren.
    Liegt er eine Woche mit einer Krankheit darnieder kann er gleich für immer liegenbleiben, weil alles auf seinem Hof verreckt und umgekommen ist oder umkommen wird.
    Knallharte Termine sind nicht zu halten, wenn sie auf einem Bauernhof nicht ununterbrochen verteidigt werden können. Kommt ein gescheiter Sturm, ein Kurzschluss mit Brand, eine klitzekleine Seuche oder sonst ein hässlicher Zwischenfall dann ist Ende im Gelände weil ein Urschuldner niemals nicht unter die Nulllienie kommen darf weil er keinen Kreditgeber hat der im diese Lücke überbrücken kann. Desterwegen sind unsere Ururahnen auf die Uckmuckdu-Geschichte gekommen. Kapitalismus ist nicht schön, aber er funktioniert.
    Dabei musster der besagte Bauer noch nicht einmal Haus und Hof und sich selbst gegen Konkurrenten verteidigen, mit Knüppel unsd Stein oder mit anderen Waffen.

    ---
    um das Unlösbare zu lösen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729
    gegen den inneren persönlichen Staat.

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    10.04.2018, 18:02

    @ Silke
     

    Ich habe das falsche Beispiel gewählt

    Waffen und Munition behalten ihren Wert (Sachkenntnis und Skupellosigkeit vorausgesetzt.

    ---
    [image]

    Silke

    12.04.2018, 05:04

    @ FOX-NEWS
     

    Warum wird dann immer und überall aufgerüstet?

    Lieber FOX-NEWS,

    > Waffen und Munition behalten ihren Wert (Sachkenntnis und Skupellosigkeit
    > vorausgesetzt.

    Waffen finden sich schon immer in der Natur (Angriff und Verteidigung).
    Nur wer immer aufrüstete überlebte.
    Schon morgen ist die heute noch wertvolle Waffe wertlos.
    Auch hier findet sich das gleiche debitistische Phänomen.
    Stock und Stein sind schnell gefunden wenn ich und vor allem jemand anderes denn in meine Kenntnisse und Fähigkeiten investiert habe/hat.
    Zähne, Klauen und zig Spezialwaffen sind evolutionär entstanden und wurden ständig optimiert wenn nötig und möglich.
    Die effektivste Waffe ist heute wohl die Teilhabe an der Macht, die Verfügungsgewalt über mit Waffen bestückten Waffenträgern.
    Diese Teilhabe muss ich mir per Einsatz von Zeit und Energie verschaffen und sie verteidigen.
    Auch hier besteht wie überall Vorfinanzierungs- und Verteidigungsbedarf.
    Wenn man über den Spruch nachdenkt:
    "Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
    Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
    die Welt im Innersten funktioniert."
    dann hat man einen Ansatzpunkt für seine persönlichen Zukunftsstrategie.

    Liebe Grüße
    Silke

    ---
    um das Unlösbare zu lösen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729
    gegen den inneren persönlichen Staat.

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    12.04.2018, 17:28

    @ Silke
     

    Es geht um die Behauptung, Sachwerte würden wertlos

    > Nur wer immer aufrüstete überlebte.
    > Schon morgen ist die heute noch wertvolle Waffe wertlos.

    Wenn morgen das postulierte Chaos ausbricht, hat selbst ein 100 Jahre alter WK-1-Karabiner seinen Wert. Ich glaube, daß niemand, der dann in dessen Lauf schaut, dieser Aussage widersprechen würde.

    Grüße

    ---
    [image]

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    12.04.2018, 23:03
    (editiert von Mephistopheles, 12.04.2018, 23:24)

    @ FOX-NEWS
     

    Doch, Ich!

    > > Nur wer immer aufrüstete überlebte.
    > > Schon morgen ist die heute noch wertvolle Waffe wertlos.
    >
    > Wenn morgen das postulierte Chaos ausbricht, hat selbst ein 100 Jahre
    > alter WK-1-Karabiner seinen Wert. Ich glaube, daß niemand, der dann in
    > dessen Lauf schaut, dieser Aussage widersprechen würde.

    lache dich mit deinem Karabiner und der längst verrotteten Munition aus. Der taugt nämlich nur noch als Kinderspielzeug, wenn die Räuber & Gendarm spielen wollen.

    Das ist aber nur ein Beispiel.

    Die ganzen Waffen sind wertlos, wenn keine Munition dafür angefertigt werden kann, dein Haus, das nicht mehr beheizt werden kann und in dem keine einzige Glühbirne mehr leuchtet und vor allem kein Tropfen Wasser mehr aus der Leitung kommt, dein Auto, für das zu keinen Treibstoff mehr bekommst, dein Smartphone, das keinen Pieps mehr von sich gibt ==> alles wertloser Plunder.

    Frag dich mal lieber, warum in der Vergangenheit äußerlich vollkommen unbeschädigte Städte von ihren Bewohnern einfach verlassen wurden.

    Gruß Mephistopheles

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

    WACO

    13.04.2018, 07:59

    @ Mephistopheles
     

    Lach mal besser nicht zu laut.

    Moin Mephistopheles,

    > lache dich mit deinem Karabiner und der längst verrotteten Munition aus.
    > Der taugt nämlich nur noch als Kinderspielzeug, wenn die Räuber & Gendarm
    > spielen wollen.

    ich schreibe das hier nur, damit keiner auf die Idee kommt, alter militärischer Kram aus dritter Hand sei grundsätzlich ungefährlich.
    Die ältesten Militärpatronen (8mm Kropatscheck) die ich verschossen habe
    (ja doch, ich darf das[[top]] ),
    waren von 1916 und ich hätte nicht vor der Mündung stehen wollen.[[zwinker]]

    > Die ganzen Waffen sind wertlos, wenn keine Munition dafür angefertigt
    > werden kann.....

    Stimmt, dann sind sie wertlos, aber erst dann. Im Jugo-Krieg war es eine
    "Freude" zu sehen, welche längst nicht mehr hergestellten Kaliber plötzlich
    wieder verfügbar waren. Die Mudschaheddin haben anfänglich mit Vorderladern
    gekämpft und wenn man sieht, was in Syrien so alles an Knarren reaktiviert
    wird bekommt man eine Ahnung, dass oller "Plunder" besser ist, als gar keiner.

    Grüße
    WACO

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    13.04.2018, 08:26

    @ WACO
     

    So ist es. Ich sehe hier nur den albernen Versuch, ...

    ... mittels Erweiterung und Detaildiskussionen den Umstand wegzuquatschen, daß destimmte Dinge eben doch ihren (Nutz-)Wert behalten. [[freude]]

    Grüße

    ---
    [image]

    Silke

    13.04.2018, 11:18

    @ FOX-NEWS
     

    Teotihuacán ist überall! :-)

    Meph. hat oft den Durchblick eines Praktikers
    lieber FOX-NEWS,

    > ... mittels Erweiterung und Detaildiskussionen den Umstand wegzuquatschen,
    > daß destimmte Dinge eben doch ihren (Nutz-)Wert behalten. [[freude]]
    >
    > Grüße

    ein kompletter Unterdrückungsapparat mit allem drum und dran einschließlich gewaltigen Sakralbauten in Machtarchitektur wurde...
    ...zweimal! aufgegeben weil - nix wert wenn keine wertgebende Macht mehr da ist.

    Liebe Grüße
    Silke

    ---
    um das Unlösbare zu lösen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729
    gegen den inneren persönlichen Staat.

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    13.04.2018, 23:16

    @ Silke
     

    ... und ist DAS Paradebeispiel für einen praktischen Alltagsgegenstand, oder?

    > ...zweimal! aufgegeben weil - nix wert wenn keine wertgebende Macht mehr
    > da ist.

    Millionen Dinge wurden aufgegeben, weil sie nicht mehr von Bedeutung waren. Bauernhöfe und Waffen gibt es heute noch, und sie werden in der Krise wertvoller sein denn je.

    Grüße

    ---
    [image]

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    18.04.2018, 17:24

    @ Silke
     

    Mene Mene Tekel Upharsin

    > Meph. hat oft den Durchblick eines Praktikers
    > lieber FOX-NEWS,
    >
    > > ... mittels Erweiterung und Detaildiskussionen den Umstand
    > wegzuquatschen,
    > > daß destimmte Dinge eben doch ihren (Nutz-)Wert behalten. [[freude]]
    > >
    > > Grüße
    >
    > ein kompletter Unterdrückungsapparat mit allem drum und dran
    > einschließlich gewaltigen
    > Sakralbauten in
    > Machtarchitektur wurde...
    > ...zweimal! aufgegeben weil - nix wert wenn keine wertgebende Macht mehr
    > da ist.
    >
    > Liebe Grüße
    > Silke

    Naqa

    Die völlig intakte unzerstörte Stadt liegt seit ca. 1800 Jahren in der Wüste. Es sieht so aus, als sei die Stadt von ihren Bewohnern fluchtartig verlassen worden, kein Mensch weiß, warum.

    Ich habe eine Hypothese: Die Stadt lag damals, als sie erbaut und bewohnt wurde, keineswegs in der Wüste, sondern inmitten blühender Landschaften. Dann gab es eine Klimaänderung, vermutlich aufgrund eines kosmischen Ereignisses, und seitdem ist dort Wüste.

    Die Mammuts lebten keineswegs im Permafrost, sondern in gemäßigtem Klima. Dann gab es, vermutlich aufgrund eines kosmischen Ereignisses, eine Klimaänderung, und seitdem ist dort Permafrost und wir finden heute die schockgefrorenen Mammuts.

    Stellen wir uns vor, aufgrund eines Kosmischen Ereignisses, ein Sonnensturm, welcher die Erde direkt trifft,brechen weltweit alle Stromnetze zusammen. Die erste Folge wird sein,dass die städtische Wasserversorgung nicht mehr funktioniert. Den Stadtewohnern bleibt dann nichts übrig, als die völlig intakten Metroolen innerhalb weniger Tage fluchtartig zu verlassen.

    Das gilt übrigens auch für antike Metropolen weltweit. Eine Zusammenballung größerer Menschenmassen erfordert zwingend immer eine öffentliche Wasserzufuhr- und Abwasserversorgung, ansonsten brechen unvermeidlich Seuchen aus.
    Dieser Aspekt wurde bisher m.W. kaum beachtet.


    Gruß Mephistopheles

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

    Silke

    20.04.2018, 13:28

    @ Mephistopheles
     

    gezählt gezählt gewogen zerteilt...

    Lieber Meph,

    > Naqa
    >
    > Die völlig intakte unzerstörte Stadt liegt seit ca. 1800 Jahren in der
    > Wüste. Es sieht so aus, als sei die Stadt von ihren Bewohnern fluchtartig
    > verlassen worden, kein Mensch weiß, warum.

    Wir hier schon. Sonst hättest du dieses schöne Beispiel nicht an der richtigen Stelle gebracht.[[top]]
    Es war halt nicht Gott sondern das Ende einer Machtzession übergeordneter Machtstrukturen.
    Die Kulturen und Hochkulturen an Nil (Ägypten/Nubien), Euphrat/Tigris/Gihon/Pischon (Sumer/Akkad/Babylon/Assur), Indus/Ganges (Harappa), Hwangho (Banpo-Clan uva.), Jangtsekiang, Rio Supe (Caral), Mississippi (Mississippi-Kultur), Donau (Vinča)und vielen anderen Flussläufen und Gewässern konnten sich entfalten, weil ihnen die Bedingungen gegeben, die Möglichkeiten eingeräumt wurden. Endeten diese Entfaltungsbedingungen, endeten die Kulturen.

    Zitat:
    > > Ist das Vermögen dazu den Menschen eigen und bei gegebenen Zeitpunkt
    > > und entsprechender Gelegenheit entfaltet sich dies dann?
    > Nein, es wird verliehen. Vermögen ist niemandem eigen, weshalb jede
    > Zentralmacht durch ohnmächtige Gefolgschaft (Ansprüche) finanziert
    > (=verschuldet) sein muss.
    > Keinem Menschen ist etwas eigen.

    > Ich habe eine Hypothese: Die Stadt lag damals, als sie erbaut und bewohnt
    > wurde, keineswegs in der Wüste, sondern inmitten blühender Landschaften.
    > Dann gab es eine Klimaänderung, vermutlich aufgrund eines kosmischen
    > Ereignisses, und seitdem ist dort Wüste.

    Ganz genau. So wie Hochkulturen kommen, vergehen sie auch wieder und zwar nicht im Spenglerschen Sinne wie im "Untergang des Abendlandes" beschrieben.
    Alexander, Scipio, Cäsar, Napoleon und all die anderen sind eben nicht Schicksal sondern Akteure, die passive Potenzialität in aktive Potenzen entfalten. Wenn nicht sie wären es X-beliebige Andere Charismatiker und Wahnsinnige gewesen.
    "Aktivität wird immer ermöglicht, ist nicht von sich aus möglich."
    All die schönen Ereignisse, die ich erreichen konnte, mussten mir erst ermöglicht werden. Kein Ermöglichen = keine Chance. Wer Chancen nicht nutzen kann hat triftige Gründe dafür. Wer Chancen nutzen konnte sollte nicht großfressig auf Defizite der anderen abstellen, sondern auf die Gnade der eigenen Privilegien (Umfeld, Eltern und Ureltern, Freunde, Bekannte und...
    ...Foristen zur richtigen Zeit am richtigen Ort um das richtige zu tun wenn man es denn vermag (ohne H/S und dann den @dottore, @Elli und all die anderen hier hätte es vielleicht noch keine Beschreibung des Debitismus in der hier erarbeiteten Deutlichkeit gegeben.

    > Die Mammuts lebten keineswegs im Permafrost, sondern in gemäßigtem
    > Klima. Dann gab es, vermutlich aufgrund eines kosmischen Ereignisses, eine
    > Klimaänderung, und seitdem ist dort Permafrost und wir finden heute die
    > schockgefrorenen Mammuts.

    Ganz genau. Klima macht Geschichte wie auch kosmische Ereignisse und Vulkanismus.

    > Stellen wir uns vor, aufgrund eines Kosmischen Ereignisses, ein
    > Sonnensturm,
    > welcher die Erde direkt trifft,brechen weltweit alle Stromnetze zusammen.
    > Die erste Folge wird sein,dass die städtische Wasserversorgung nicht mehr
    > funktioniert. Den Stadtewohnern bleibt dann nichts übrig, als die völlig
    > intakten Metroolen innerhalb weniger Tage fluchtartig zu verlassen.

    Ganz genau. Die Nasca kennen sich damit bestens aus.

    > Das gilt übrigens auch für antike Metropolen weltweit. Eine
    > Zusammenballung größerer Menschenmassen erfordert zwingend immer eine
    > öffentliche Wasserzufuhr- und Abwasserversorgung, ansonsten brechen
    > unvermeidlich Seuchen aus.
    > Dieser Aspekt wurde bisher m.W. kaum beachtet.

    Im DGF finden sich sehr viele Verweise darauf, dass mächtige Naturgewalten den Aufstieg und Fall großer Kulturen zumindest begleitet, wenn nicht gar hauptsächlich verursacht haben, wie auch bei den fünf großen Massenaussterben zu bewundern.

    Liebe Grüße
    Silke

    ---
    um das Unlösbare zu lösen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729
    gegen den inneren persönlichen Staat.

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    22.04.2018, 19:29

    @ Silke
     

    Gab es Zivilisationen, bevor es Menschen gab?

    > Lieber Meph,
    >
    > > Naqa
    > >
    > > Die völlig intakte unzerstörte Stadt liegt seit ca. 1800 Jahren in
    > der
    > > Wüste. Es sieht so aus, als sei die Stadt von ihren Bewohnern
    > fluchtartig
    > > verlassen worden, kein Mensch weiß, warum.
    >
    > Wir hier schon. Sonst hättest du dieses schöne Beispiel nicht an der
    > richtigen Stelle gebracht.[[top]]
    > Es war halt nicht Gott sondern das Ende einer Machtzession übergeordneter
    > Machtstrukturen.

    Da wäre ich mir nicht so sicher.

    > Die Kulturen und
    > Hochkulturen an Nil (Ägypten/Nubien),
    > Euphrat/Tigris/Gihon/Pischon
    > (Sumer/Akkad/Babylon/Assur), Indus/Ganges (Harappa), Hwangho (Banpo-Clan
    > uva.), Jangtsekiang, Rio Supe
    > (Caral),
    > Mississippi
    > (Mississippi-Kultur),
    > Donau (Vinča)und vielen anderen Flussläufen und Gewässern konnten sich
    > entfalten, weil ihnen die Bedingungen gegeben, die Möglichkeiten
    > eingeräumt wurden. Endeten diese Entfaltungsbedingungen, endeten die
    > Kulturen.

    Woher wissen wir eigentlich, dass sämtliche dieser Artefakte weltweit, die wir kennen, von Menschen geschaffen wurden?

    Wenn sie eine Schrift hinterlasen haben und wenn man die entziffern kann, dann ist es ziemlich naheliegend, dass die Erbauer Menschen waren wie wir.

    Wenn aber keine Schriftzeugnisse vorhanden sind, die Thermoluminiszenzmethode versagt, keinerlei Holzreste, welche man datieren kann, die den Artefakten zuordenbar sind und kein Genmaterial der Erbauer, wie bei den Pyramiden von Gizeh, wie bei der Sphinx, wie bei Stonehenge, wie bei den Nazca-Linien und wie bei den Erdställen in Bayern und Österreich, und vielen anderen ungeklärten Phänomenen weltweit, wie können wir dann sicher sein, dass das von Menschen geschaffen wurde?

    Man kann zwar ziemlich sicher sein, dass es keine Naturphänomene sind, sondern Artefakte; aber von wem wurden die erzeugt?
    https://www.spektrum.de/news/gab-es-zivilisationen-vor-der-menschheit/1559580

    Und wieso gibt es Erdställe nur in Bayern und Österreich und sonst nirgendwo auf der Erde? Und was hat das mit den uralten germanischen Vorstellungen von Zwergen, Gnomen und Wichteln zu tun?


    Gruß Mephistopheles

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

    Silke

    03.07.2018, 00:29
    (editiert von Silke, 03.07.2018, 00:34)

    @ Mephistopheles
     

    Das ist unwichtig - "Wir ersticken in der Datenflut"

    Lieber Meph,

    verspätete Antwort...sorry.

    > > Es war halt nicht Gott sondern das Ende einer Machtzession
    > > übergeordneter Machtstrukturen.
    >
    > Da wäre ich mir nicht so sicher.

    Alles was ich schreibe sind Buchstaben, Wörter, Sätze, die in mein Denkkonzept passen.

    > Woher wissen wir eigentlich, dass sämtliche dieser Artefakte weltweit,
    > die wir kennen, von Menschen geschaffen wurden?

    Es ist nur eine erzählte Geschichte, in der die von mir als Realität erlebten Phänomene Kohärenz für mich ergeben. Mein Ich sucht nicht nach anderen Bewusstseinszuständen.
    Das muss ja kein anderer annehmen.

    > Wenn sie eine Schrift hinterlasen haben und wenn man die entziffern kann,
    > dann ist es ziemlich naheliegend, dass die Erbauer Menschen waren wie wir.

    Wnen sei eien Shrcift hnietrlsasen hbaen...
    ...dann können wir alles mögliche entziffern.

    Hier die Ausstellungsstücke...
    ...entziffern muss jeder für sich.

    Der @dottore hatte einmal eine Tontafel verlinkt, der eine Königsliste angedichtet wurde und die er als Bilanz erkannt haben will.

    Eridu, Ur, Uruk, Nippur...wen interessiert das noch?

    Durch Uruk kannst du durchlaufen...wer will das heute noch wissen? Viele kennen Sumer und Mesopotamien nicht und eine Ziggurat nur aus dem Computerspiel - Simulationstheorie at its best.

    > Wenn aber keine Schriftzeugnisse vorhanden sind, die
    > Thermoluminiszenzmethode versagt, keinerlei Holzreste, welche man datieren
    > kann, die den Artefakten zuordenbar sind und kein Genmaterial der Erbauer,
    > wie bei den Pyramiden von Gizeh, wie bei der Sphinx, wie bei Stonehenge,
    > wie bei den Nazca-Linien und wie bei den Erdställen in Bayern und
    > Österreich, und vielen anderen ungeklärten Phänomenen weltweit, wie
    > können wir dann sicher sein, dass das von Menschen geschaffen wurde?

    Es gibt weltweit viele Schriften und noch mehr Schriftstücke, die wir nicht entziffern können oder wollen.

    > Man kann zwar ziemlich sicher sein, dass es keine Naturphänomene sind,
    > sondern Artefakte; aber von wem wurden die erzeugt?
    > https://www.spektrum.de/news/gab-es-zivilisationen-vor-der-menschheit/1559580

    Und wenn, dann ist es egal.
    Das jetzt und hier bietet ausreichend Erklärungen für mein Befinden und meine Welt. Ich brauche keine Götter und Aliens. Mir reichen die verschiedensten Menschen mit ihren Worten und Handlungen, mit denen ich täglich interagiere, Schriften und medialen Bilder von selbst erlebten Ereignissen um Schlüsse ziehen zu können.

    > Und wieso gibt es
    > Erdställe nur in
    > Bayern und Österreich und sonst nirgendwo auf der Erde? Und was hat das
    > mit den uralten germanischen Vorstellungen von Zwergen, Gnomen und Wichteln
    > zu tun?

    Die gibt es sehr wohl in anderen Ländern (Spanien, England, Frankreich, Irland).
    Kaum Artefakte und als Zuflucht ungeeignet.
    Alle irgendwann im Mittelalter in bearbeitbare Schichten getrieben.
    Also wahrscheinlich etwas kultisches, wie so viele andere Stätten auch.
    Geronnene Macht oder geronnener Versuch der Abwehr von Macht.
    Niemand hat die Zeit, so etwas aus Langeweile zu errichten.
    Selbst der Löwenmensch oder Venusfiguren, Flöten und sonstwas wurden nicht aus Langeweile geschnitzt sondern immer um etwas abzuwehren oder zu erlangen (Urschuld bedienbar halten).

    Liebe Grüße
    Silke

    PS. Verbotene Archäologie von Cremo u.a. habe ich schon gelesen - schwere Kost...

    ---
    um das Unlösbare zu lösen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729
    gegen den inneren persönlichen Staat.

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    03.07.2018, 05:41

    @ Silke
     

    Wir ersticken in unseren Konstruktionen

    > Lieber Meph,
    >
    > verspätete Antwort...sorry.

    Das ist eigentlich wissenschaftliche Arbeit, wenn man sich alte als sicher geglaubte Wahrheiten nach langer Zeit wieder vornimmt und versucht sie zu dekonstruieren.
    Sehr schön.[[smile]]

    > > > Es war halt nicht Gott sondern das Ende einer Machtzession
    > > > übergeordneter Machtstrukturen.
    > >
    > > Da wäre ich mir nicht so sicher.
    >
    > Alles was ich schreibe sind Buchstaben, Wörter, Sätze, die in mein

    ...selbstkonstruiertes...

    > Denkkonzept passen.
    >
    > > Woher wissen wir eigentlich, dass sämtliche dieser Artefakte weltweit,
    > > die wir kennen, von Menschen geschaffen wurden?
    >
    > Es ist nur eine erzählte Geschichte, in der die von mir als Realität
    > erlebten Phänomene Kohärenz für mich ergeben. Mein Ich sucht
    > nicht nach anderen Bewusstseinszuständen.
    > Das muss ja kein anderer annehmen.

    Das ist eben der springende Punkt. Du hast diese Phänomene eben nicht in der Realität erlebt, sondern vorgefunden und bastelst dir dann aus dem, was du vorgefunden hast nach deiner dir durch Kultur und Herkunft aufageprägten und vorformierten Vorstellungswelt Kohärenz und Sinn.
    Das können Gnomen oder Zwerge oder Feen sein oder ein Gotteskult oder eben geronnenne Macht oder der Versuch der Abwehr von Macht, um die Urschuld bedienbar zu halten.
    Wobei es wichtig ist, dass man sich des Unterschiedes bewusst bleibt:
    Diese vorgefundene Artefakte und die Venusfigurinen und das Löwenmännchen sind keineswegs geronnenne Macht oder ein Versuch, Urschuld bedienbar zu halten, sondern eine Konstruktion deinerseits: Wenn DU diese Artefakte geschaffen hättest, dann wäre es bei Dir vermutlich ein Versuch gewesen, Macht zu erlangen oder abzuwehren oder Urschuld bedienbar zu halten.
    Damit ist aber in keinster Weise eine Aussage getroffen darüber, was die ursprünglichen Erzeuger eigentlich damit vorhatten.

    Das betrifft auch sämtliche Aussagen über Gott, der ja angeblich die Welt erschaffen hat und was er damit vorhatte.
    Das sind keineswegs zutreffende Aussagen, sondern lediglich Aussagen darüber, was derjenige, der über Gott und dessen Absichten redet, getan oder beabsichtigt hätte, wenn er selber die Welt erschaffen hätte. Omnipotenzphantasien,

    > > Wenn sie eine Schrift hinterlasen haben und wenn man die entziffern
    > kann,
    > > dann ist es ziemlich naheliegend, dass die Erbauer Menschen waren wie
    > wir.
    >
    > Wnen sei eien Shrcift hnietrlsasen hbaen...
    > ...dann können wir alles mögliche entziffern.
    >
    > Hier
    > die Ausstellungsstücke...
    > ...entziffern muss jeder für sich.
    >
    > Der @dottore hatte einmal eine Tontafel verlinkt, der eine Königsliste
    > angedichtet wurde und die er als Bilanz erkannt haben will.

    Das ist eben ein klassisches Beispiel: Für einen Schmied ist alles ein Hammer, mit dem er einen Nagel einschlägt.

    Gruß Mephistopheles

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

    SevenSamurai

    10.04.2018, 14:42

    @ Mephistopheles
     

    Lustig ist

    > Streng genommen schöpfen die Banken ausschließlich Geld, welches in
    > seinem Wert und seiner Werthaltigkeit vom Staat durch staatliche
    > Machtmittel garantiert wird, was du dann feststellen wirst, wenn der staat
    > einmal zerfallen sollte und deine "Sachwerte", auf die du so sehr vertraut
    > hast, plötzlich über Nacht nichts mehr wert sind.

    Lustig ist, dass z.B. die Konservativen in den USA, die stets "keinen Staat" fordern, dies nicht sehen wollen.

    Ohne Staat braucht man eine kleine Privatarmee, um sein Eigentum zu verteidigen. So wie die Fürsten im Mittelalter.

    ---
    It’s a big club, and you ain’t in it.

    Silke

    10.04.2018, 10:37
    (editiert von Silke, 10.04.2018, 10:45)

    @ Phoenix5
     

    Ich finde es gut, dass gerade DU solche Fragen stellst :-)

    Lieber Phoenix5,

    Du wirst hier traditionel ernst genommen und hast das entsprechende Wissen, und die Fähigkeit und den Willen, es zu vermitteln.
    Ich bin zwar keine Expertin, habe aber zumindest hier gelernt, dass:

    - Steuerzahlungen nicht von GB refinanziert werden können.
    - "Giral" nur Forderungen auf Geld sind (exakt @FOX-NEWS!)
    - GB's kein Geld schöpfen, sondern nur gegen Pfand und Rückzahlungsverpflichtung Kredit einräumen (deshalb MFI) und den Privaten im Rahmen des Geschäftsbesorgungsvertrages ein Geschäftsbankguthaben einräumen (exakt wie immer @Ashitaka!)
    - Der Knackpunkt der Geldschöpfung in dem Repertoire der geldpolitischen Operationen der ZB zu suchen ist, die allein "als autorisiertes Institut eines Staates bzw. eines Staatenwährungsbündnisses (Euroraum)" den GB's gegen Hinterlegung oder Abkauf von Schuldtiteln Zentralbankguthaben einräumt (exakt @weissgarnix), dass per auf Geldträgern aufgetragenen Geldeinheiten (Münze,Schein/Byte) beurkundet und beziffert wird, damit die Systemelemente bei der Tilgung ihrer öffentlichen und privaten Schulden systemisch autorisiert Geldsummen vorzählen können, um bei der Tilgung von Schulden etwas zu bewirken.
    - ZB's keinen Kredit vergeben, sondern nur auf verschiedenen Wegen ZB-Guthaben einräumen (WPPG, Ankauf von Titeln oder Gold, „Einzahlung“ durch GB’s).
    - Der Staat sehr wohl "Giral als Steuer akzeptiert", weil es inzwischen gesetzlich vorgeschriebenes StZM ist und nicht mehr Silber und Gold.[[zwinker]]

    Oder habe ich da irgendwo Unsinn geschrieben?

    Lastschrifteinzug oder Banküberweisung sind für die FÄ viel kostengünstiger/aufwandsreduzierter zu tätigen als Bargeldeinnahme an Kassen).
    Da kann man zukünftig sogar per noch ausstehendem Gesetz von jedem Pürger, der das Anrecht/ die Pflicht auf eine Girokontonummer/Steuernummer/Telefonnummer haben wird "O-Ton BuBa: "Im Zentrum von Smart Payments-Anwendungen steht – wie könnte es anders sein – das Smartphone." beliebige Summen einziehen, wenn das gesetzlich als zur Systemrettung für notwendig befunden wird. Keine Drecksarbeit wie Steuereintreibung mehr für die Büttel sondern einfach nur Belastung von Konten - sauberer geht das Auslagern von Staatsaufgaben nicht.

    > Was passiert, wenn ich mein Geld vom Konto ans Finanzamt überweise?

    Du hältst kein Geld zum Überweisen bei der GB sondern nur Forderungen auf Geld, da die GB dir aus triftigen Gründen ein GB-Guthaben eingeräumt hat (du hast ein Guthaben aufgebaut oder einen Überziehungskredit eingeräumt bekommen).
    Bei der Überweisung wird die GB von dir beauftragt, das Geschäft "Schuldentilgung gegenüber dem FA" zu besorgen, was diese immer nur unter anteiligem Involvieren ihres ZB-Guthabens abwickeln kann.

    Es wäre schön, wenn es den Experten hier gelingen würde, so ein knackiges Posting, wie vom @dottore zu den Schulden verfasst, zur Geldschöpfung zu verfassen. Einzelheiten nachlesen kann ja jeder in Sammlung und im Forum selbst.
    Aber unerschütterliche Eckdaten kann man ruhig einmal in ein übersichtliches Posting gießen.
    Der @dottore war sich dafür auch nicht zu schade, obwohl selbst er streckenweise über die Legaldefinition von Geld verzweifelt ist.

    > Danke!

    Vielen Dank an dich für die großartige Arbeit hier.
    Korrekturen meiner Überlegungen lese ich mir sehr gern durch und versuche sie anzunehmen.

    Liebe Grüße
    Silke

    ---
    um das Unlösbare zu lösen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729
    gegen den inneren persönlichen Staat.

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    10.04.2018, 11:19

    @ Silke
     

    Kleines Korrektürchen

    > - Der Staat sehr wohl "Giral als Steuer akzeptiert", weil es inzwischen
    > gesetzlich vorgeschriebenes StZM ist und nicht mehr Silber und
    > Gold.[[zwinker]]

    StZM ist und bleibt Bargeld. Giral wird an Erfüllungsstatt akzeptiert.

    Grüße

    ---
    [image]

    Silke

    10.04.2018, 11:54
    (editiert von Silke, 10.04.2018, 12:37)

    @ FOX-NEWS
     

    "Geldleistungen" § 3 Abgabenordnung (AO). Danke :-)

    Lieber FOX-NEWS,

    https://www.gesetze-im-internet.de/ao_1977/__3.html

    > > - Der Staat sehr wohl "Giral als Steuer akzeptiert", weil es inzwischen
    > > gesetzlich vorgeschriebenes StZM ist und nicht mehr Silber und
    > > Gold.[[zwinker]]
    >
    > StZM ist und bleibt Bargeld. Giral wird an Erfüllungsstatt akzeptiert.

    Wichtige Korrektur. Hast du sogar eine Quelle?
    Auf jedem Steuerbescheid steht höflich nur:
    "Bitte zahlen sie unbar, möglichst durch Überweisung oder Einzahlung auf ein Konto des Finanzamtes..."
    Ein Angebot, das man nicht ablehnen kann.
    Ein schönes Posting zum Problem von @Ashitaka (siehe noch Folgende).

    Liebe Grüße und weiter so [[top]]
    Silke

    PS. Zu guten alten DM-Zeiten:
    "Der BGH hat mal eine Definition gebracht. Danach ist Geld "… jedes vom Staat oder einer durch ihn ermächtigten Stelle als Wertträger beglaubigte, zum Umlauf im öffentlichen Verkehr bestimmtes Zahlungsmittel ohne Rücksicht auf einen allgemeinen Annahmezwang." (BGH WM 1984, 222)"
    @Naclador
    Ob das so stimmt? Geld ist ja nichts Dingliches sondern Machtderivat=von der Macht akzeptierte Schuldverhältnisse, und wird in Summen beurkundet auf Geldträgern.

    ---
    um das Unlösbare zu lösen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729
    gegen den inneren persönlichen Staat.

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    10.04.2018, 12:41

    @ Silke
     

    Seit wann ist das Finanzamt "höflich"?

    > Auf jedem Steuerbescheid steht höflich nur:
    > "Bitte zahlen sie unbar, möglichst durch Überweisung oder Einzahlung auf
    > ein Konto des Finanzamtes..."

    Warum steht da nicht "Die Steuerschuld ist unbar zu zahlen.", wenn es hierzu eine rechtlichen Zwang gibt? Bar-Einzahlung auf ein Konto des FA wäre ja OK, wenn es nicht mit Zusatzkosten verbunden wäre (siehe Experimente eines gewissen Raimund Brichta, N-TV).

    Grüße

    ---
    [image]

    Phoenix5

    E-Mail

    10.04.2018, 20:00
    (editiert von Phoenix5, 10.04.2018, 20:29)

    @ Silke
     

    Da sind wir beim Punkt, auf den ich hinauswollte

    Liebe Silke,


    > Du wirst hier traditionell ernst genommen und hast das entsprechende
    > Wissen, und die Fähigkeit und den Willen, es zu vermitteln.

    Ich danke für die Rosen.


    > Ich bin zwar keine Expertin, habe aber zumindest hier gelernt, dass:
    >
    > - Steuerzahlungen nicht von GB refinanziert werden können.

    Warum nicht "können"? Immer wenn eine Überweisung ans Finanzamt geht, müsste die GB ihr Zentralbank-Buchgeld-Konto um die gleiche Summe füllen* und danach wieder fleißig Bargeld einsammeln, um ihre Pfänder auszulösen (bzw. sich bei positivem Leitzins weitere Zinsen zu ersparen). Das wäre fair und richtig und würde auch aufzeigen, wie es um notenbankfähige Sicherheiten bei der GB bestellt ist. Es ist anscheinend von Staats wegen nur nicht gewollt, damit sich das Schulden-auf-Schulden-Karussell (bzw. Forderungen auf Forderungen) weiterdreht.

    *In diesem Beispiel: Ohne dass die GB das Bargeld tatsächlich von der ZB bekommt, d.h. de facto so als hätte der Steuerzahler sein Buchgeld für die Steuer in bar abgehoben. Andere Möglichkeit wäre ein Art Staatskonto außerhalb des Bankensystems - dann müssten die GB jeden Abfluss von Buchgeld ohnehin über das Clearing-System mit ZB-Geld ausgleichen. Oder überhaupt ein Konto des Staates bei der ZB.

    > - "Giral" nur
    > Forderungen
    > auf Geld sind (exakt @FOX-NEWS!)
    > - GB's kein Geld schöpfen, sondern nur gegen Pfand und
    > Rückzahlungsverpflichtung Kredit einräumen (deshalb MFI) und den
    > Privaten im Rahmen des Geschäftsbesorgungsvertrages ein
    > Geschäftsbankguthaben
    > einräumen (exakt wie immer @Ashitaka!)
    > - Der Knackpunkt der Geldschöpfung in dem Repertoire der
    > geldpolitischen Operationen der ZB zu suchen ist, die allein "als
    > autorisiertes Institut eines Staates bzw. eines Staatenwährungsbündnisses
    > (Euroraum)" den GB's gegen Hinterlegung oder Abkauf von Schuldtiteln
    > Zentralbankguthaben einräumt (exakt
    > @weissgarnix),
    > dass per auf Geldträgern aufgetragenen Geldeinheiten (Münze,Schein/Byte)
    > beurkundet und beziffert wird, damit die Systemelemente bei
    > der Tilgung ihrer öffentlichen und privaten Schulden systemisch
    > autorisiert Geldsummen vorzählen können, um bei der Tilgung von
    > Schulden etwas zu bewirken.
    > - ZB's keinen Kredit vergeben, sondern nur auf verschiedenen Wegen
    > ZB-Guthaben einräumen (WPPG, Ankauf von Titeln oder Gold,
    > „Einzahlung“ durch GB’s).

    So ist es.

    > - Der Staat sehr wohl "Giral als Steuer akzeptiert", weil es inzwischen
    > gesetzlich vorgeschriebenes StZM ist und nicht mehr Silber und
    > Gold.[[zwinker]]

    Da sind wir beim Punkt. WANN begann der Staat damit, nicht nur GZ, sondern auch Forderungen auf GZ als Abgabe zu akzeptieren? War es tatsächlich beim Übergang vom Goldstandard zum reinen Kreditgeldsystem oder im Zuge der Digitalisierung? Ich weiß es nicht und wüsste auch nicht, wo ich das nachlesen kann.

    > Oder habe ich da irgendwo Unsinn geschrieben?

    Nein, den Rest sehe ich genauso.


    > Lastschrifteinzug oder Banküberweisung sind für die FÄ viel
    > kostengünstiger/aufwandsreduzierter zu tätigen als Bargeldeinnahme an
    > Kassen).

    Bargeld bräuchte es nicht. Auch GZ kann als Buchgeld geführt werden. Siehe ZB-Buchgeld (= Mindestreserve + Bankreserve)

    > Vielen Dank an dich für die großartige Arbeit hier.

    Gebe ich gerne zurück.

    > Korrekturen meiner Überlegungen lese ich mir sehr gern durch und versuche
    > sie anzunehmen.

    Deto.

    Beste Grüße
    Phoenix5

    ---
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    Phoenix5

    E-Mail

    10.04.2018, 20:43
    (editiert von Phoenix5, 10.04.2018, 21:17)

    @ Phoenix5
     

    Kommando retour - Denkfehler entdeckt

    Man muss nur alles aufschreiben, dann macht´s plötzlich "Klick". Ich lasse mein Posting trotzdem stehen.


    > Warum nicht "können"? Immer wenn eine Überweisung ans Finanzamt geht,
    > müsste die GB ihr Zentralbank-Buchgeld-Konto um die gleiche Summe füllen*
    > und danach wieder fleißig Bargeld einsammeln, um ihre Pfänder auszulösen
    > (bzw. sich bei positivem Leitzins weitere Zinsen zu ersparen). Das wäre
    > fair und richtig und würde auch aufzeigen, wie es um notenbankfähige
    > Sicherheiten bei der GB bestellt ist. Es ist anscheinend von Staats wegen
    > nur nicht gewollt, damit sich das Schulden-auf-Schulden-Karussell (bzw.
    > Forderungen auf Forderungen) weiterdreht.

    Das ist natürlich nicht möglich. Der Staat kann ja die wieder verausgabte Steuer (Buchung auf div. Konten) nicht als ZB-Geld deklarieren (also wie soll er das auch machen, solange er es nicht in bar austeilt?), d.h. wie sollen Geschäftsbanken einerseits für jede abgegebene Steuer mit Pfändern bürgen (die sie mit Bargeld wieder auslösen sollen), wenn sie selbst es doch sind, die erst Bargeld gegen Pfänder (durch die ZB) generieren. Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Da wären die Geschäftsbanken schnell fertig.


    Gruß
    Phoenix5

    ---
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    Silke

    12.04.2018, 05:57
    (editiert von Silke, 12.04.2018, 06:02)

    @ Phoenix5
     

    "WANN begann der Staat ...Forderungen auf Geld als Abgabe zu akzeptieren?"

    Lieber Phoenix5,

    wahrscheinlich erst als er es konnte.
    Dafür bedarf es des Zugangs großer Bevölkerungsschichten zu Girokonten, also erst im letzten Jahrhundert.
    Sein Dreifachmonopol darf bei allem was er veranstaltet nicht gefährdet bzw. muss optimiert werden.
    Richtig gut läuft das ja nur mit einem optimal ausgestalteten Machtkreislauf=größtmögliche Machtzession, die nun gerade ein immer reiferer Staat immer weniger leisten kann weil er mit all den vom @dottore beschriebenen Phänomenen trotz Aufschuldung prodromal in eine Militärdiktatur abkippen muss, wie in unserer EU zu bewundern, um dann auch bald in formloser Gewalt unterzugehen.

    > > - Steuerzahlungen nicht von GB refinanziert werden können.
    >
    > Warum nicht "können"?

    "Hier gibt es nichts zu "refinanzieren". Hier fehlt kein Geld, das zur Finanzierung eines anderen beschafft werden müsste."
    @paranoia
    Deshalb können GB's keine Steuerzahlungen refinanzieren.
    Ein bischen mehr hätte ein Experte bei so einer wichtigen Frage aber schon schreiben können. Schade.

    Mein laienhafter Kenntnisstand dazu zur Diskussion gestellt, bzw. für mich aufgeschrieben:

    Wenn @Phoenix5 wegen einem erhaltenem Steuerbescheid mit deutlich vermerktem Termin "Bitte zahlen sie bis spätestens..." seine ex Waffengewalt entstandene Steuerschuld tilgen möchte, sollte er das ja "möglichst unbar per Überweisung oder Einzahlung auf ein Konto des Finanzamtes..." tun.
    Deine Finanzkasse hat regelmäßig ein Bankkonto bei z.B. einer örtlichen Sparkasse und bei der regionalen Bundesbankfiliale.

    Entweder du hast als braver Pürger dein ganzes Geldguthaben oder als pöser Horter möglichst viele Beurkundungen von Geldsummen in Form von Eurobanknoten, Scheidemünzen oder @Hasso's Silberlingen/güldenen Gedenkmünzen unter der Matratze zu liegen (sog. Käsch).
    Verwirrung entsteht bei den Begrifflichkeiten weil die Leute ja immer von "Geld haben" sprechen und denken, obwohl sie nur Geld gut haben.
    Also @Phoenix5 hat immer nur entweder "Geld gut" oder "Beurkundungen auf Geld", niemals Geld an sich, da dieses nur ein ausschließlich im DGF richtig beschriebenes von der einen Seite betrachtetes "von der Macht akzeptiertes Schuldverhältnis" und von der anderen Seite betrachtet eben ein "Machtderivat" ist - symmetrisch gespiegelt laut @Ashitaka)

    Als zahlungspflichtiger Schuldner läßt du im Überweisungsfall eine Buchung mittels "Weisung" an dein kontoführendes Kreditinstitut zu Lasten deines Girokontos an das Institut des Zahlungsempfängers (Gläubiger) durchführen (Überweisung).
    Im Einzahlungsfall führst du eine "Einzahlung" (Bareinzahlung) durch.

    Im Rahmen des Geschäftsbesorgungsvertrages muss dein Kreditinstitut das korrekt buchen.
    Hierbei verändern sich die GB-Guthaben bei deiner GB und bei der Bank des FA, an die überwiesen wird.
    Beide müssen hierbei ihre Mindestreseveverpflichtung beachten ("Pflichtguthaben, die Kreditinstitute kraft Gesetzes bei ihrer Zentralbank unterhalten müssen. Sie sind nicht täglich zu halten, sondern innerhalb einer Mindestreserveperiode im Durchschnitt").

    > Immer wenn eine Überweisung ans Finanzamt geht,
    > müsste die GB ihr Zentralbank-Buchgeld-Konto um die gleiche Summe füllen*

    Nein.
    Das Zentralbank-Guthaben der GB muss nur zum Kraft Gesetz festgelegten Zeitpunkt einschließlich Mindestreserve positiv sein (Pflichtguthaben).
    Bis dahin ist imho. alles oder zumindest ziemlich viel möglich.

    > und danach wieder fleißig Bargeld einsammeln, um ihre Pfänder auszulösen
    > (bzw. sich bei positivem Leitzins weitere Zinsen zu ersparen).

    Bei Überweisungen und Einzahlungen werden keine Pfänder abgegeben und ausgelöst.
    Das wird alles erst einmal nur gebucht mit Veränderung von:
    - GB-Guthaben von Phoenix5 (-) und GB-Guthaben von Finanzkasse (+) und anteilig
    - ZB-Guthaben von GB vom Phoenix5 (-) und von GB der Finanzkasse (+).
    Müssen zu viele GB-Kunden zum Termin überweisen und kommen zu wenige Einzahlungen rein mindert sich das ZB-Guthaben deiner GB so stark, dass ausgeglichen werden muss weil es eben ein Pflichtguthaben ist.
    Die Finanzkasse ist die Einflugschneise der Steuerzahlungen in den Moloch Staat mit seinen drölfzillionen untereinander per Verrechnungs- und GB-konten und nach draußen mit Bankkonten verbundenen Behörden, Abteilungen und was auch immer.
    Vater Staat nimmt Steuereinnahmen (neben zig anderen Einnahmequellen z.B. über die Bundesrepublik Deutschland – Finanzagentur GmbH die Schuldenmanagement aus einer Hand betreibt) per Überweisung über GB's ein und zahlt Auszahlungen per Überweisung über GB's aus = kein Refinanzierungsbedarf.

    > Das wäre
    > fair und richtig und würde auch aufzeigen, wie es um notenbankfähige
    > Sicherheiten bei der GB bestellt ist. Es ist anscheinend von Staats wegen
    > nur nicht gewollt, damit sich das Schulden-auf-Schulden-Karussell (bzw.
    > Forderungen auf Forderungen) weiterdreht.

    Der Staat will das alles genau so (Gesetzgebung), weil das so prima effektiv per EDV funktioniert. Effektiver ist das doch kaum noch organisierbar.

    > *In diesem Beispiel: Ohne dass die GB das Bargeld tatsächlich von der ZB
    > bekommt, d.h. de facto so als hätte der Steuerzahler sein Buchgeld für
    > die Steuer in bar abgehoben. Andere Möglichkeit wäre ein Art Staatskonto
    > außerhalb des Bankensystems - dann müssten die GB jeden Abfluss von
    > Buchgeld ohnehin über das Clearing-System mit ZB-Geld ausgleichen. Oder
    > überhaupt ein Konto des Staates bei der ZB.

    Machen sie ja.

    > > - Der Staat sehr wohl "Giral als Steuer akzeptiert", weil es inzwischen
    > > gesetzlich vorgeschriebenes StZM ist und nicht mehr Silber und
    > > Gold.[[zwinker]]
    >
    > Da sind wir beim Punkt. WANN begann der Staat damit, nicht nur GZ, sondern
    > auch Forderungen auf GZ als Abgabe zu akzeptieren? War es tatsächlich beim
    > Übergang vom Goldstandard zum reinen Kreditgeldsystem oder im Zuge der
    > Digitalisierung? Ich weiß es nicht und wüsste auch nicht, wo ich das
    > nachlesen kann.

    Forderungen auf Geld, nicht Forderungen auf GZ.
    FM anrufen? Da sitzen doch lauter Könner wie z.B. Herr Fahrenschon[[freude]]
    Antwort siehe oben.
    Schließung der Finanzkasse = Einschränkung der baren Begleichung von Steuerschulden.
    Geldwäschegesetz = weitere Einschränkung.
    Rechtsprechung bezüglich Bareinzahlung in Verbindung mit Geldwäschegesetz:
    "Zahlungen an die Finanzbehörden sind gem. § 224 Abs. 1 Satz 1 FGO an die zuständige Kasse zu entrichten. Nach § 224 Abs. 4 Satz 1 AO kann die zuständige Kasse für die Übergabe von Zahlungsmitteln gegen Quittung geschlossen werden. Von dieser Möglichkeit hat der Antragsgegner Gebrauch gemacht (vgl. Schreiben des Finanzministers des Landes Nordrhein-Westfalen vom 26.07.1980 – H 2103 – 2 – II B 3).

    > > Lastschrifteinzug oder Banküberweisung sind für die FÄ viel
    > > kostengünstiger/aufwandsreduzierter zu tätigen als Bargeldeinnahme an
    > > Kassen).
    >
    > Bargeld bräuchte es nicht. Auch GZ kann als Buchgeld geführt werden.
    > Siehe ZB-Buchgeld (= Mindestreserve + Bankreserve)

    Desterwegen wird ja Bargeld auch abgeschafft. Und jeder Pürger hat nur noch ein Konto, das im kommenden TARGET Instant Payment Settlement (TIPS) laut Carl-Ludwig Thiele, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, nur noch über RFID oder irgend eine andere Schnittstelle am Smartphone (kann man noch miniaturisieren und mit Augmented-Reality-Schnittstelle versehen - ein Alb-Traum) be- und entlastet wird.
    Schöne neue Welt...

    Liebe Grüße
    Silke

    ---
    um das Unlösbare zu lösen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729
    gegen den inneren persönlichen Staat.

Wandere aus, solange es noch geht.


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