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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    smiths74

    11.03.2018, 14:08
     

    Falsch gehende Uhren und der viel beschworene Blackout

    Hallo zusammen,

    bitte gestattet mir, einen neuen Faden zu diesem Thema zu eröffnen. Der unten stehende Faden ist schon ellenlang und voll von Mißverstädnissen. Die vielgescholtenen Erneuerbaren haben NICHTS mit dieser Situation zu tun. Was hier passiert, scheint ein rein politisches Problem zu sein. Also was ist da gerade los?

    Das kontinentaleuropäische Verbundnetz verzeichnet seit Mitte Januar eine bleibende Abweichung des Mittelwertes der 50-Hertz-Netzfrequenz. Aufgrund der bleibenden Frequenzabweichung im europäischen Verbundnetz ergab sich bis Anfang März eine Netzzeitabweichung von gut 6 Minuten. Diese Abweichung (Frequenzsenkung unter 50 Hz) hat einen Effekt auf alle elektronisch gesteuerten Uhren, welche im Gegensatz zu Quarzuhren die Frequenz im Stromnetz als Taktgeber nutzen. Dazu zählen zum Beispiel Radiowecker und Backofenuhren.

    Diese Abweichung wird laufend durch die kontinentaleuropäischen Netzbetreiber beobachtet und von Swissgrid regelmässig dokumentiert. Warum ausgerechnet swissgrid? Sie sind Koordinator des Südblocks der europäischen Übertragungsnetzbetreiber. Die deutsche Amprion für den Nordblock.
    Swissgrid veröffentlicht nun folgendes:

    Die Abweichungen haben ihren Ursprung in der Kontrollzone Serbien, Mazedonien, Montenegro (dem so genannten SMM Regelblock), insbesondere in Kosovo und Serbien. In diesem Block wird zu wenig Energie ins Netz eingespeist.
    Diese geringen Frequenzschwankungen haben keine wesentliche Auswirkung auf die Versorgungssicherheit. Dennoch muss diese Frequenzabweichung schnellstmöglich korrigiert werden.


    Quelle

    Es sieht also so als würde es Streitigkeiten zwischen Serbien und dem Kosovo geben. Eine Partei will scheinbar nicht die Schwankungen des anderen ausregeln. Dadurch kommt es, das bisher im SMM Regelblock seit Anfang Januar über 113 GWh zu wenig ins Netz eingespeist wurden. Das hat NICHTS, aber auch GAR NICHTS mit Erneuerbaren und der deutschen Energiewende zu tun.

    Aber wenn wir schon bei dem Thema sind: Was uns wirklich Sorgen machen sollte, ist der planmäßig verlaufende deutsche Atomausstieg. Von den heute noch in Betrieb befindlichen 9 Atomkraftwerken, liegen 5 in Süddeutschland. Gehen diese vom Netz, wird es immer schwieriger, das Netz auszubalancieren, besonders an windfreichen Tagen in Nordeutschland. Der sog. redispatch wird dann immer häufiger genutzt werden müssen. Manche Netzbetreiber sagen sogar hinter vorgehaltener Hand, dass sie nicht wissen, wie sie das technisch hinbekommen wollen...
    Folgendes Video illustriert die Problematik sehr schön.

    Darüber dürft ihr euch wirklich sorgen machen! [[zwinker]]

    Viele Grüße und einen schönen Sonntag!

    smiths
    74

    ---
    Optimismus ist Mangel an Information.
    Pessimismus ist Mangel an Inspiration.

    Herb

    Südsteiermark,
    11.03.2018, 14:56

    @ smiths74
     

    Danke

    Hallo smiths74,
    Es ist immer eine Freude deine Beiträge zu lesen, du solltet dich hier öfters, aktiv blicken lassen.
    Es gibt hier großen Bildungsbedarf unter einigen zweifelnd und redseligen -aber von mir dennoch geschätzten- Mitforisten.

    Energiewende kann nur vereint und länderübergreifend in Europa, mit vielen Optimierungen und sich ergänzenden Techniken funktionieren.
    Das Geld ist langfristig gut investiert und sorgt schon aus Eigennutz für gute Nachbarschaft. [[zwinker]]

    Beste Grüße, Herb

    ---
    NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

    smiths74

    11.03.2018, 18:35

    @ Herb
     

    Danke für die Blumen...

    Hallo Herb,

    mir war schon öfter aufgefallen, dass du hier bei Energiethemen allein auf weiter Flur kämpfst. Das muss ja nicht so sein...[[zwinker]]
    Da ich direkt in dieser Branche arbeite, musste ich diese Sache einfach richtig stellen. Es ist dabei interessant zu sehen, wie alles, was ansatzweise ins eigene Weltbild passen könnte, entsprechend instrumentalisiert wird. Genauso habe ich mich als Aachener heute hier zur Sicherheit von Tihange geäußert. Man muss die Dinge möglichst differenziert betrachten, was in einer mehr und mehr ideologisierten Welt immer seltener geschieht.

    Bei der Energiewende läuft speziell in Deutschland bei weitem nicht alles rund, trotzdem wurde beachtliches heute schon erreicht. Niemand hätte im Jahr 2000 gedacht, dass in einem Industrieland bereits 2017 mehr als 38% des Stroms aus Wind, Sonne, Biomasse und Wasserkraft kommen kann. Speziell die Netzleute hätten durch die Bank gesagt, dass das unmöglich ist. Et voilà, es geht sehr wohl!

    Beste Grüße in die Südsteiermark

    smiths74

    PS: Die redispatch Sache in Zusammenhang mit dem weiteren Atomausstieg macht mir tatsächlich ein wenig Sorgen...

    ---
    Optimismus ist Mangel an Information.
    Pessimismus ist Mangel an Inspiration.

    Loki

    11.03.2018, 19:49

    @ Herb
     

    "Langfristig"?

    Hallo,

    > Energiewende kann nur vereint und länderübergreifend in Europa, mit vielen Optimierungen und sich ergänzenden Techniken funktionieren.
    > Das Geld ist langfristig gut investiert und sorgt schon aus Eigennutz für gute Nachbarschaft.
    Was meinst Du bitte mit "langfristig" und mit der "Nachbarschaft"?

    Hier hast Du nämlich geschrieben:
    > Auf dem Weg in Richtung 100% gibt es entweder Jubeljahre oder Revolution
    Und wenn man Lutas Modell weiterlaufen läßt, reduziert sich doch die Anzahl der Nachbarschaft?

    Deswegen meine Frage bzgl. der "Langfristigkeit der guten Investition",
    sind das 3, 5, 10 oder 20 Jahre? Oder noch mehr?

    ---
    Grüße, Loki

    Sehr empfehlenswerte Lektüre

    Herb

    Südsteiermark,
    11.03.2018, 20:33

    @ Loki
     

    Zwei verschiedene Themen

    Hallo Loki,
    eine autarke Stromversorgung inklusive stabilen Stromnetz, unkompliziert ohne Ländergrenzen ist eine gute Investition für die Gesellschaft, eine gute Investition in die Zukunft.

    Das Problem des Zinsesszinseffektes ist ein anderes Thema, hier sind wir leider in Gottes Hand.

    Ich zählte nur die Optionen auf und glaube es wird nach Unruhen einen großen Krieg gegen die islamische Welt geben.
    Aber so wie nach dem WW2, sind nach dem Krieg alle Sorgen vom Tisch und das Spiel geht weiter.

    Bis etwa 60 Jahre vergangen sind...

    Beste Grüße, Herb

    ---
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    Socke

    Homepage E-Mail

    11.03.2018, 15:14

    @ smiths74
     

    Sollen die mal alles Abschalten

    > Das hat NICHTS, aber auch GAR NICHTS mit Erneuerbaren und der deutschen
    > Energiewende zu tun.
    Das mag in diesem Fall richtig sein, nur muss man auch beachten, dass die massenhafte dezentrale Einspeisung von Zufallsstrom aus Solar und Wind die Regelung des Gesamtnetzes massiv erschwert.
    Die Netzstabilität ist daher durchaus viel schlechter geworden als vor 40 Jahren und so lese ich die Beiträge zu dem Frequenzabfall und angeblicher Ursache durch das EEG.

    > Was uns wirklich Sorgen machen
    > sollte, ist der planmäßig verlaufende deutsche Atomausstieg. Von den
    > heute noch in Betrieb befindlichen 9 Atomkraftwerken, liegen 5 in
    > Süddeutschland. Gehen diese vom Netz, wird es immer schwieriger, das Netz
    > auszubalancieren, besonders an windfreichen Tagen in Nordeutschland.
    Ich bin für sofortiges Runterfahren all dieser Reaktoren mit den entsprechenden Folgen. Nur dadurch lernen das die Deutschen vielleicht, dass wir nicht alleine auf dieser Welt sind und die anderen Länder am Slogan "am deutschen Wesen .." kein Interesse haben.
    Mein Ziel ist es, zu Hause einen Langsamläufer (mobiles Diesel-Aggregat) zu beschaffen, mit Einspeisemöglichkeit in das Hausnetz nach Trennen des Hauptschalters. (Bitte diese Reichsbürger-Ideen zu entschuldigen.)
    Einer meiner Nachbarn hatte sowas mit einem Benzin-Aggregat, welches, einmal warmgelaufen, auch mit Diesel aus seinem Heizöltank problemlos lief und er so die Möglichkeit hatte, einige Tage bis Wochen zu überbrücken, was ja schon ausreicht, im Winter Wasserschäden durch einfrierende Leitungen im Haus zu verhindern.

    Zorro

    E-Mail

    11.03.2018, 21:58

    @ Socke
     

    Noch alle Tassen im Schrank?

    > Einer meiner Nachbarn hatte sowas mit einem Benzin-Aggregat, welches,
    > einmal warmgelaufen, auch mit Diesel aus seinem Heizöltank problemlos lief
    > und er so die Möglichkeit hatte, einige Tage bis Wochen zu überbrücken,
    > was ja schon ausreicht, im Winter Wasserschäden durch einfrierende
    > Leitungen im Haus zu verhindern.

    Leute, macht ja so keinen Schwachsinn nach! Der Motorschaden ist vorprogrammiert. Man kann einen Benziner nicht mit Diesel betreiben! Ein Benziner ist ein Fremdzünder, ein Diesel ein Selbstzünder, d.h. er benötigt keine Zündanlage, sondern zündet den eingespritzten Kraftstoff rein mit Wärme, die beim Luftkomprimieren entsteht. Die dafür benötigten Kompressionsenddrücke erreicht ein Benziner nicht ansatzweise. Die Benzindämpfe werden deshalb mit einer Zündkerze fremdgezündet, Diesel bildet unter diesen Bedingungen nie ein zündfähiges Gemisch. Fazit: Geht nicht!

    Gruß Zorro

    ---
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    Oberbayer

    12.03.2018, 08:58

    @ Zorro
     

    Noch alle Tassen im Schrank?

    "Man kann einen Benziner nicht mit Diesel betreiben! "

    Man kann aber ein Aggregat mit einem Vielstoffmotor (gibt es für Notstromaggregate) mit allen möglichen Treibstoffen betreiben. Vielleicht meint ja Socke so etwas.
    Aus Russland kenne ich Beispiele.
    Du solltest Dich mit Deinen Ansagen etwas zurück nehmen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Vielstoffmotor
    http://bse.sci-lib.com/article077309.html

    ---
    In every job that must be done, there is an element of fun

    Herb

    Südsteiermark,
    12.03.2018, 09:54
    (editiert von Herb, 12.03.2018, 10:15)

    @ Oberbayer
     

    Vielstoffmotoren sind eigentlich Selbstzünder

    Hallo Oberbayer
    Aber auch die brauchen bei Panzermotoren ca. 75% Diesel und 25% andere brennbare Flüssigkeiten.
    Vielstoffmotoren werden eigentlich ausschließlich bei (deutschen) Panzern verwendet.

    Diese ganze Generatorgeschichte mit dem Diesel kommt mir mehr als spanisch vor.

    Leert in eure rein was ihr wollt, ich betreibe meinen mit dem, was der Hersteller empfiehlt.
    Was ist das für eine Logik? Ich riskiere doch nicht im Krisenfall meine Notstromversorgung, nur weil ich momentan zu wenig Treibstoff habe.

    Beste Grüße, Herb

    PS. Macht die Tricks der Russen besser nicht nach, 25 Prozent von ihnen sterben vor dem Alter von 55 Jahren, diese Experimente tragen maßgeblich dazu bei [[zwinker]]

    ---
    NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

    Socke

    Homepage E-Mail

    12.03.2018, 13:57

    @ Oberbayer
     

    Vielstoffmotor

    > Man kann aber ein Aggregat mit einem Vielstoffmotor (gibt es für
    > Notstromaggregate) mit allen möglichen Treibstoffen betreiben. Vielleicht
    > meint ja Socke so etwas.
    Wahrscheinlich war das so ein Motor.
    Anlassen ging nur mit Benzin, nach Erwärmung konnte man dann auf andere Brennstoffe umsteigen.
    Vor dem Ausschalten musste man die Kraftstoffleitungen wieder auf Benzin umschalten, zum "Spülen", damit er nach dem Ausschalten und Abkühlen auch wieder startbar war.
    Der Trick war ja, wie mein Nachbar mir erklärte, dass er so mittels Heizöltank lange Stromausfallzeiten hätte überbrücken können.

    Mitmacher

    E-Mail

    12.03.2018, 10:17

    @ Socke
     

    zu Kampfzeiten nannten wir das "MadMax Nationalismus"

    Alles muss zu Staub zerfallen damit das deutsche Volk aufersteht.

    Was ein Quatsch.

    ---
    "Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt." - Thomas Mann, Der Zauberberg

    "Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

    neptun

    11.03.2018, 22:33
    (editiert von neptun, 11.03.2018, 22:38)

    @ smiths74
     

    Wie ist einem AKW-Befürworter zu trauen, der nicht einmal den Unterschied zwischen 7 und 9 kennt?

    Auszug aus der wikipedia:

    "Am 27. Juni 2015 wurde das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld vom Netz genommen. Am 31. Dezember 2017 ging Block B des KKW Gundremmingen vom Netz.

    Die übrigen sieben deutschen Kernreaktoren müssen spätestens vom Netz gehen:

    - spätestens am 31. Dezember 2019: Kernkraftwerk Philippsburg 2
    - spätestens am 31. Dezember 2021: Kernkraftwerke Grohnde, Brokdorf und Gundremmingen C
    - spätestens am 31. Dezember 2022: Kernkraftwerke Isar 2, Neckarwestheim 2 und Emsland"

    Oder weiß hier jemand, wann eines der stillgelegten doch wieder in Betrieb genommen wurde?

    > Von den heute noch in Betrieb befindlichen 9 Atomkraftwerken, [ ... ]

    Oder wann hast Du diesen Text verfaßt?

    > Manche Netzbetreiber sagen sogar hinter vorgehaltener Hand, dass sie nicht wissen, wie sie das technisch hinbekommen wollen...
    > Folgendes Video illustriert die Problematik sehr schön.

    > Darüber dürft ihr euch wirklich sorgen machen! [[zwinker]]

    Das ist Panikmache!

    LG neptun

    ---
    Zu Ehren Paul C. Martins und Jürgen Küßners:
    Es gibt ein weiteres, noch ganz junges Debitismus Forum,
    welches u.a. den Debitismus pflegen möchte im Sinn von JüKü und PCM.

    Efímera

    11.03.2018, 23:02

    @ smiths74
     

    Uhren und Benzinmotoren

    > Hallo zusammen,
    >
    > bitte gestattet mir, einen neuen Faden zu diesem Thema zu eröffnen. Der
    > unten stehende
    > Faden
    > ist schon ellenlang und voll von Mißverstädnissen. Die vielgescholtenen
    > Erneuerbaren haben NICHTS mit dieser Situation zu tun. Was hier passiert,
    > scheint ein rein politisches Problem zu sein. Also was ist da gerade
    > los?
    >
    > Das kontinentaleuropäische Verbundnetz verzeichnet seit Mitte Januar eine
    > bleibende Abweichung des Mittelwertes der 50-Hertz-Netzfrequenz. Aufgrund
    > der bleibenden Frequenzabweichung im europäischen Verbundnetz ergab sich
    > bis Anfang März eine Netzzeitabweichung von gut 6 Minuten. Diese
    > Abweichung (Frequenzsenkung unter 50 Hz) hat einen Effekt auf alle
    > elektronisch gesteuerten Uhren, welche im Gegensatz zu Quarzuhren die
    > Frequenz im Stromnetz als Taktgeber nutzen. Dazu zählen zum Beispiel
    > Radiowecker und Backofenuhren.
    >
    > Diese Abweichung wird laufend durch die kontinentaleuropäischen
    > Netzbetreiber beobachtet und von Swissgrid regelmässig dokumentiert. Warum
    > ausgerechnet swissgrid? Sie sind Koordinator des Südblocks der
    > europäischen Übertragungsnetzbetreiber. Die deutsche Amprion für den
    > Nordblock.
    > Swissgrid veröffentlicht nun folgendes:
    >
    > Die Abweichungen haben ihren Ursprung in der Kontrollzone Serbien,
    > Mazedonien, Montenegro (dem so genannten SMM Regelblock), insbesondere in
    > Kosovo und Serbien. In diesem Block wird zu wenig Energie ins Netz
    > eingespeist.

    > Diese geringen Frequenzschwankungen haben keine wesentliche Auswirkung auf
    > die Versorgungssicherheit. Dennoch muss diese Frequenzabweichung
    > schnellstmöglich korrigiert werden.

    >
    > Quelle
    >
    > Es sieht also so als würde es Streitigkeiten zwischen Serbien und dem
    > Kosovo geben. Eine Partei will scheinbar nicht die Schwankungen des anderen
    > ausregeln. Dadurch kommt es, das bisher im SMM Regelblock seit Anfang
    > Januar über 113 GWh zu wenig ins Netz eingespeist wurden. Das hat NICHTS,
    > aber auch GAR NICHTS mit Erneuerbaren und der deutschen Energiewende zu
    > tun.
    >
    > Aber wenn wir schon bei dem Thema sind: Was uns wirklich Sorgen machen
    > sollte, ist der planmäßig verlaufende deutsche Atomausstieg. Von den
    > heute noch in Betrieb befindlichen 9 Atomkraftwerken, liegen 5 in
    > Süddeutschland. Gehen diese vom Netz, wird es immer schwieriger, das Netz
    > auszubalancieren, besonders an windfreichen Tagen in Nordeutschland. Der
    > sog. redispatch wird dann immer häufiger genutzt werden müssen. Manche
    > Netzbetreiber sagen sogar hinter vorgehaltener Hand, dass sie nicht wissen,
    > wie sie das technisch hinbekommen wollen...
    > Folgendes Video
    > illustriert die Problematik sehr schön.
    >
    > Darüber dürft ihr euch wirklich sorgen machen! [[zwinker]]
    >
    > Viele Grüße und einen schönen Sonntag!
    >
    > smiths74



    Es sind keine elektonisch gesteuerten Uhren, die abweichen, sondern (elektro)mechanische.
    Elektronische Uhren laufen mit Gleichstrom, die Frequenz kommt aus einem Schwingkreis, in aller Regel ein Quarz als Frequenzgeber. Die weichen auch ab, liegt an der schwankenden Quarzfrequenz. Genau läuft die Cäsiumuhr in Darmstadt, oder wo steht die ???

    Bezinmotoren laufen schon auch mit Diesel. Der Prats&Pratton-Einzylinder, der gern für Generatoren und Pumpen verwendet wurde, wenn der so richtig heiss war, konnte man den mit Diesel nachtanken, aber nur, wenn er am Laufen war. Angerissen bekam man den nach Stillstand natürlich nicht mehr.

    YooBee

    11.03.2018, 23:32

    @ Efímera
     

    Falsch.

    > Es sind keine elektonisch gesteuerten Uhren, die abweichen, sondern
    > (elektro)mechanische.
    > Elektronische Uhren laufen mit Gleichstrom, die Frequenz kommt aus einem
    > Schwingkreis, in aller Regel ein Quarz als Frequenzgeber. Die weichen auch
    > ab, liegt an der schwankenden Quarzfrequenz.
    >
    >

    Es geht um Synchronuhren. Die gibt es mechanisch und elektronisch. Sie nutzen die Netzfrequenz als Taktgeber.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Synchronuhr

    Efímera

    12.03.2018, 07:40

    @ YooBee
     

    Uhren

    > > Es sind keine elektonisch gesteuerten Uhren, die abweichen, sondern
    > > (elektro)mechanische.
    > > Elektronische Uhren laufen mit Gleichstrom, die Frequenz kommt aus
    > einem
    > > Schwingkreis, in aller Regel ein Quarz als Frequenzgeber. Die weichen
    > auch
    > > ab, liegt an der schwankenden Quarzfrequenz.
    > >
    > >
    >
    > Es geht um Synchronuhren. Die gibt es mechanisch und elektronisch. Sie
    > nutzen die Netzfrequenz als Taktgeber.
    >
    > https://de.m.wikipedia.org/wiki/Synchronuhr

    Na ja, da musst Du die wiki schon richtig lesen. In den beiden da abgebildeten Uhren ist auch nicht ein einziges elektronisches Bauteil. So eine Küchenuhr hatten schon meine Eltern, da gab es noch keine Transistoren. Natürlich ist das ein Synchronmotor, der das Uhrwerk antreibt, reine Mechanik.
    Alle bürstenlosen Wechselstommotoren sind netzfrequenzabhängig, deshalb kann man die auch so schön mit einem Frequenzwandler steuern. Ein zweipoliger Drehstrommotor dreht bei 50 Hz mit 3000 U/min ( 50 mal in 60 sec ), da geht dann der Schlupf ab und es bleiben so um die 2900 U/min nutzbar. Lass mal an einer Hausdruckanlage den Motor mit 60 Hz laufen, da geht vielleicht die Post ab. Je mehr Pole ( immer paarig ) man auf den Rotor wickelt oder einpresst, um so langsamer dreht er und irgendwann kann man dann mithilfe einiger Zahnräder einen Zeiger damit drehen.

    YooBee

    12.03.2018, 17:26

    @ Efímera
     

    Vielleicht liest du noch mal

    > > > Es sind keine elektonisch gesteuerten Uhren, die abweichen, sondern
    > > > (elektro)mechanische.
    > > >


    Es geht eben gerade um elektronische Synchronuhren in Backöfen und Weckern! Da ist Null Mechanik drin, und die Anzeige ist digital: VFD, LED oder LCD.

Wandere aus, solange es noch geht.


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