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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Zockempire

    E-Mail

    11.01.2018, 19:07
     

    Ripple gewinnt MoneyGram als Partner für xRapid mT

    Wie hier im Forum bereits mehrfach besprochen kristallisiert sich immer mehr Ripple als Hauptgewinner im Bereich Kryptoassets heraus. So sehe ich zumindest die Entwicklung.

    Heute wurde in einer Pressemitteillung bekannt gegeben, dass MoneyGram (!) ab sofort XRP für ihre realen Zahlungen verwenden wird.

    Laut Ripple Ceo Brad Garlinghouse werden dieses Jahr jedoch noch weitere "Household-Names" der Finanzbranche xRapid/XRP einbinden. Bin gespannt, welche Adressen das sein werden.

    Hier der Link:
    https://ripple.com/insights/moneygram-use-xrp-faster-international-payments/

    Tob

    E-Mail

    11.01.2018, 19:14

    @ Zockempire
     

    Hoping For The Greater Fool

    Wer ernsthaft diesem Pump und Dump folgt kann sich schonmal warm anziehen. [[freude]]

    Ich zitiere dich anno 2013

    > Bitcoin kann durch unendlich viele Alternativsysteme kopiert werden,
    > die die Händler annehmen werden. Deswegen kehrt der Coin langfristig zu seinem
    > Fundamentalwert zurück: 0
    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=282851

    [[freude]]

    Zockempire

    E-Mail

    11.01.2018, 19:36

    @ Tob
     

    Stimmt. Ich denke immer noch so (negativ) über Bitcoin mT

    Bitcoin und Klone ist der "Pump" and "Dump".
    Gebe mir selber 2013 und Dir (?) da vollkommen recht.
    Ein Betrug, dass als "Geld" verkauft wird, aber nur heiße Luft ist.
    Wer braucht schon einen Bitcoin etc. an sich?

    Aber Ripple ist eine andere Sache!
    Ripple ist keine Währung, es ist ein Produkt (!), etwas, was den Menschen dient und ein reales Problem im Bereich Zahlungsverkehr löst.

    -wird real für Zahlungen verwendet (z.B. xRapid)
    -ist reale Anwendung der Blockchaintechnologie zum Nutzen der Menschen.
    -ist keine undemokratische und von wenigen Händen kontrollierte "Währung", sondern ein Produkt für Finanzdienstleister.
    -Benachteiligt keine zu spät gekommenen wie bei Bitcoin (Einstandspreis) als Weltwährung. Warum? Weil Ripple niemals eine Währung sein will...
    -Menschen und gewählte Regierungen behalten die Kontrolle und nicht nur wenige "Miner".
    -kostet nur den Bruchteil eines Cents zu überweisen und Settlement in 4 Sekunden.
    - Kostenvorteile für die Endkunden durch kostengünstige Sofortüberweisungen vor allem im Fremdwährungsbereich.
    -kein teures und umweltschädliches Mining

    Tob

    E-Mail

    11.01.2018, 22:21

    @ Zockempire
     

    3 Personen halten mehr XRP als alle anderen Teilnehmer zusammen

    3 Personen halten mehr XRP als alle anderen Teilnehmer zusammen (beides zusammen ca 40 MRD XRP). Ripple Labs hat dazu noch wie viele? 50 MRD XRP? Also knapp 20 MRD XRP Free Float und rund 70 MRD XRP in den Händen einer Handvoll Personen? Dazu alles schön zentralisiert und steuerbar?

    Viel Spaß!

    Zockempire

    E-Mail

    11.01.2018, 22:52

    @ Tob
     

    Ripple ist keine Währung, sondern eine Company mT

    Das die Gründer damit reich werden ist für eine erfolgreiche Firma normal.
    Wer eine geniale Idee hat, kann eben viel Profit machen.
    Es liegt an den Gründern, mit dem Reichtum Gutes zu tun, wenn sie das mal verkaufen.

    Die Ripples im Firmenbesitz braucht Ripple Labs um das Netzwerk aufzubauen.
    Jeder neue Stakeholder, z.B. Banken, erhält auch einige Ripples.

    Die hohe Konzentration in den Händen der Gründer wäre in der Tat ein soziales Problem, wenn es eine Weltwährung wäre, wie Bitcoins es sein wollen etc.

    Aber da es keine Währung ist und niemals eine sein wird, ist es genauso, wie als wenn du Apple-Aktien etc. kaufst.

    Auch dann musst du damit leben, dass anderen Leuten der Großteil der Aktien gehört.

    Tob

    E-Mail

    11.01.2018, 23:07

    @ Zockempire
     

    XRP sind keine Aktien

    > Das die Gründer damit reich werden ist für eine erfolgreiche Firma
    > normal.
    > Wer eine geniale Idee hat, kann eben viel Profit machen.
    > Es liegt an den Gründern, mit dem Reichtum Gutes zu tun, wenn sie das mal
    > verkaufen.

    Ich kann dir auch gerne Token verkaufen, wenn ich dir damit etwas gutes tue.


    > Die hohe Konzentration in den Händen der Gründer wäre in der Tat ein
    > soziales Problem, wenn es eine Weltwährung wäre, wie Bitcoins es sein
    > wollen etc.
    >
    > Aber da es keine Währung ist und niemals eine sein wird, ist es genauso,
    > wie als wenn du Apple-Aktien etc. kaufst.

    Nein, denn wenn du XRP kaufst, kaufst du keinen Anteil am Unternehmen.

    > Auch dann musst du damit leben, dass anderen Leuten der Großteil der
    > Aktien gehört.

    Ja, aber mir gehört dann auch ein Teil des Ladens. Bei XRP gehört mir nichts und nur die Gründer profitieren.

    Zockempire

    E-Mail

    11.01.2018, 23:23

    @ Tob
     

    Jedem seine Sicht oT

    > > Das die Gründer damit reich werden ist für eine erfolgreiche Firma
    > > normal.
    > > Wer eine geniale Idee hat, kann eben viel Profit machen.
    > > Es liegt an den Gründern, mit dem Reichtum Gutes zu tun, wenn sie das
    > mal
    > > verkaufen.
    >
    > Ich kann dir auch gerne Token verkaufen, wenn ich dir damit etwas gutes
    > tue.
    >
    >
    > > Die hohe Konzentration in den Händen der Gründer wäre in der Tat ein
    > > soziales Problem, wenn es eine Weltwährung wäre, wie Bitcoins es sein
    > > wollen etc.
    > >
    > > Aber da es keine Währung ist und niemals eine sein wird, ist es
    > genauso,
    > > wie als wenn du Apple-Aktien etc. kaufst.
    >
    > Nein, denn wenn du XRP kaufst, kaufst du keinen Anteil am Unternehmen.
    >
    > > Auch dann musst du damit leben, dass anderen Leuten der Großteil der
    > > Aktien gehört.
    >
    > Ja, aber mir gehört dann auch ein Teil des Ladens. Bei XRP gehört mir
    > nichts und nur die Gründer profitieren.

    Ötzi

    12.01.2018, 08:45

    @ Zockempire
     

    kleine technische Frage zu Ripple

    Hallo Zockempire,

    ich habe noch 40 XRP festsitzen auf meinen beiden Adressen (je 20 auf einer Adresse), eine davon bei Gatehub. Die konnte ich damals nicht verkaufen, weil die irgendwie den Grundstock eines XRP-Kontos bilden und nicht bewegt werden können oder so.
    Mittlerweile sind das ja immerhin 70 Euro. Weißt du, ob ich die irgendwie doch verkaufen kann?

    Gruß,

    Ötzi

    Zockempire

    E-Mail

    12.01.2018, 12:57

    @ Ötzi
     

    Nein, geht im Moment nicht mT

    Nur wenn im Ripple-Netzwerk ein Konsens ist, den Grundbetrag pro Account nochmal herunter zu setzen.

    Irgendwann wird das vielleicht passieren, bis dahin bleibts bei 20 XRP.
    Ich glaube, früher waren es noch mehr.

    Broesler

    E-Mail

    Berlin,
    12.01.2018, 13:53

    @ Zockempire
     

    Geht auch anders...

    > Nur wenn im Ripple-Netzwerk ein Konsens ist, den Grundbetrag pro Account
    > nochmal herunter zu setzen.
    >
    > Irgendwann wird das vielleicht passieren, bis dahin bleibts bei 20 XRP.
    > Ich glaube, früher waren es noch mehr.

    XRP-Accounts auf Börsenplattformen können komplett geleert werden, insofern der
    Betreiber dies anbietet und die Überweisung zur Plattform mit Destination Tag
    hinterlegt wurde.

    Ahoi

    ---
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    #PopcornLong

    CalBaer

    12.01.2018, 18:48

    @ Broesler
     

    Account ist etwas voellig anderes als eine Adresse

    Die 20 XRP stecken auf ewig in der Adresse fest, so will es das Protokoll.

    Guthaben auf einem Account sind nur ein Anspruch gegenueber der Boerse, die Boerse kann daher die XRPs alle auf wenige Adressen buendeln. Die 20 XRP auf den Adressen der Boerse sind deren Initialkosten.

    ---
    Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.

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    Broesler

    E-Mail

    Berlin,
    12.01.2018, 19:25
    (editiert von Broesler, 12.01.2018, 19:38)

    @ CalBaer
     

    Fazit:

    Ja, es ist möglich alle auf eine Adresse/einen Account eingezahlten XRP's abzuheben.
    Nichts Anderes wurde geschrieben. Wer XRP speichern/sammeln will, sollte dies
    momentan also am Börsenplatz seines Vertrauens tun, da sonst 20XRP für die
    Eintrittskarte "verloren gehen".

    Ahoi

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    CalBaer

    12.01.2018, 21:44

    @ Broesler
     

    Kontrahentenrisiko

    Ein grundlegendes Merkmal von Crypto ist ja eigentlich, dass man dem nicht mehr ausgesetzt ist.

    ---
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    Broesler

    E-Mail

    Berlin,
    13.01.2018, 12:01

    @ CalBaer
     

    Einerseits korrekt, andererseits reden wir über Ripple... ;-) (oT)

    [ kein Text ]

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    CalBaer

    13.01.2018, 19:30

    @ Broesler
     

    Da hast Du natuerlich Recht

    Eine privates Wallet hilft nicht viel, denn man hat immer das Kontrahentenrisiko mit der US-Firma Ripple Inc. [stehen zudem unter der Knute von FinCEN.gov], die ihre Validatoren handverlesen. [[zwinker]]

    ---
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    Zockempire

    E-Mail

    12.01.2018, 16:36

    @ Ötzi
     

    Hier noch eine genaue Erklärung mT

    Unter diesem Link wird das Geheimnis der 20 XRP Reserve gelüftet.
    https://coinsutra.com/20-xrp-ripple-fee-reserve/

    Ötzi

    12.01.2018, 20:32

    @ Zockempire
     

    Danke vielmals

    > Unter diesem Link wird das Geheimnis der 20 XRP Reserve gelüftet.
    > https://coinsutra.com/20-xrp-ripple-fee-reserve/

    Schade nur, dass man ein Konto offenbar nicht deaktivieren kann, indem man die 20 XRP auf ein anderes, bereits aktiviertes Konto überweist, denn das würde ja keinen SPAM verursachen. Es würde sogar die Zahl der Konten reduzieren.

    Ötzi

    11.01.2018, 21:45
    (editiert von Ötzi, 11.01.2018, 22:07)

    @ Zockempire
     

    Fragen

    Hallo Zockempire,

    laut dem verlinkten Artikel (eher ein Stub) überweisen die in XRP hin- und her. Also Dollars für XRP verkaufen, dann die XRP nach z.B. Uganda schicken und dort jemanden suchen, der die XRP gegen Ugandische Schillings ankauft. Da frage ich mich allerdings, was passiert, wenn die XRP nicht zeitnah zum geplanten Kurs einen Abnehmer finden. Da können sie genau so gut irgendeine andere Cryptowährungen an- und verkaufen.

    Ok, sie nutzen dabei irgendeine Liquidität von xRapid - ich weiß nicht genau wie xRapid funktioniert, aber irgendjemand muss doch immer FIAT herausrücken gegen XRP, denn die Remittance-Empfänger wollen kein XRP haben. Irgend einer hat immer das Risiko, auf den XRPs sitzen zu bleiben und keinen Abnehmer mehr zu finden.

    Falls bei Moneygram die XRP doch nur als Überweisungsgebühr für Transaktionen von FIAT-Guthaben über die Gateways genutzt weren, so wie Ripple eigentlich gedacht war, dann haben die XRP nicht allzu viel wert. Von den 100 Mrd. XRP sind bis dato laut Coinmarketcap erst 7 Mio verbraucht worden. Eine Wertsteigerung der XRP ist dann eher kontraproduktiv, weil dann die Transaktionsgebühren steigen, es sei denn, man senkt den Bedarf an XRP für eine Transaktion, was dann allerdings wieder den Verbrauch von XRP senkt und den Wert der XRP damit wieder mindert.

    Ich hatte mir mal einige XRP zugelegt, als XRP eine Marktkapitalisierung von $250 Mio. hatte (600 Mio. mit den nicht ausgegebenen dazugerechnet). Irgendwann kam ich zu dem Schluß, dass das nicht wirklich was taugt, und dass die Rendite über die durch Trankationsgebühren verbrauchten XRP minimal ist. Habe die XRP dann mit nur ca. 20% Gewinn wieder verkauft. Hätte ich geahnt wie hoch das geht.....

    Sommer 2019 oder 2020 dürfte das Tief des nächsten Crypto-Bärenmarkets sein, vorher werde ich mir keine Altcoins mehr zulegen. Assets sind auch Altcoins, die sind nur umbenannt damit es chick klingt.

    Aktuelle Marktkapitalisierung von XRP: ca. $200 Milliarden, fast so hoch wie Bitcoin. Da ist viel Luft nach unten, wie bei fast allen Coins.

    Gruß,

    Ötzi

    Zockempire

    E-Mail

    11.01.2018, 22:05

    @ Ötzi
     

    Das Businessmodell von Ripple erklärt von David Schwartz mT

    Hallo Ötzi,

    es gibt einen exzellenten Blogbeitrag von David Schwartz, alias JoelKatz, dem Chefprogrammierer von Ripple Labs, der erklärt, wie XRP nach seiner Ansicht zu seinem Wert kommt und wie das Basisgeschäftsmodell von Ripple allgemein aussieht.

    Ich hoffe, das beantwortet Deine Fragen!

    Gruss,
    ZE

    Hier der Link: https://www.xrpchat.com/topic/5280-valuation-models-xrp-the-digital-currency-vs-ripple-the-company/?tab=comments#comment-50182

    Ötzi

    11.01.2018, 22:42

    @ Zockempire
     

    Antwort

    >
    > Hier der Link:
    > https://www.xrpchat.com/topic/5280-valuation-models-xrp-the-digital-currency-vs-ripple-the-company/?tab=comments#comment-50182

    Ok, danke für den Link. Zusammengefasst denke ich, die wollen ihren eigenen Netzwerkeffekt zwischen den Banken und Firmen kreieren, ähnlich dem, was bei den anderen Coins auf der Ebene der Einzelpersonen abläuft.

    Wenn ich Moneygram wäre, würde ich da pro Forma mitmachen, um von Ripple Labs einige XRPs zu bekommen, und die dann dumpen [[zwinker]]. Ripple Labs weiß das natürlich auch, so dass es da am Ende wohl immer vom Vitamin B abhängt, wer die XRPs bekommt.

    Aktuell sieht es mir so aus, dass nach der Bitcoin-Bubble nun die Altcoins der Reihe nach durchgenudelt werden. So war es auch im Frühjahr 2017, nur ohne Bitcoin-Bubble. Erst war jetzt XRP dran, dann Ethereum (die Nr. 2 und 3 auf Coinmarketcap), sowie deren kleine Schwestern Stellar und Ethereum Classic. Jetzt steigt Bitcoin Cash grad (die Nr. 4 auf Coinmarketcap). Litecoin fällt vermutlich aus, weil das zu Bitcoin gehört. Nach Bitcoin Cash kommt dann wohl Dash daran (da habe ich mir jetzt spekulativ ein paar zugelegt aus diesem Grund). Bei den anderen Coins bin ich mir nicht so sicher, welche noch durchgenudelt werden. Je weiter unten auf Coinmarketcap, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass es das jetzt schon war. Sind ja fast deutlich gestiegen gegen Bitcoin in den letzten paar Wochen. Ein paar werden noch richtig hoch steigen, aber es wird weniger werden, wie bei einem ausklingenden Silvesterfeuerwerk. Die Sogwirkung des beginnenden großen Bärenmarktes wird jeden Tag stärker.

    Eine der letzten Silvesterraketen der 2013er Bubble waren die Hobonickels. Die stiegen von November 2013 bis Mai 2014 immer weiter entgegen dem Strom, bis dann mit Platz 28 auf Coinmarketcap das Top erreicht war. Heute auf Platz 694.

    Marc de Mesel lag oft falsch, aber diesmal denke ich, wird er richtig liegen:
    https://www.youtube.com/watch?v=RSPkNHcQuIc

    Zockempire

    E-Mail

    11.01.2018, 23:10

    @ Ötzi
     

    Bitcoin verliert Marktanteile mT

    Ich denke, du hast hier mit vielem Recht.
    Keine Ahnung, ob wir schon das Hoch im Gesamtmarkt gesehen haben, oder nicht.

    Allerdings gibt es einen Unterschied.
    In dieser letzten Hausse hat Bitcoin massiv (!) Marktanteile verloren.

    Ich glaube, das ist dauerhaft.

    Ripple ist für mich nicht nur ein Altcoin.
    Eher die nächste Google oder Apple im Kryptobereich.
    Beteiligte Stakeholder können übrigens nicht so einfach verkaufen. Es gibt Haltefristen.

    Zarathustra

    12.01.2018, 08:05
    (editiert von Zarathustra, 12.01.2018, 08:13)

    @ Zockempire
     

    Kein Wunder, verliert Bitcoin Marktanteile

    Dass dies so kommen musste, wussten ein paar unter uns schon längstens. Man wollte es halt nicht wahrhaben und glaubte den Zerstörern.

    Emin Gün Sirer, Professor für Computerwissenschaft:

    "An intentionally crippled coin spurs innovation across the board. Core has been the best thing that happened to every other dev team in every other cryptocurrency."

    https://twitter.com/el33th4xor/status/951656185740095488


    Der Chef Zerstörer, Blockstreams CTO (chief tech officer, oder besser gesagt Chief Campaign Officer) entkorkt schon mal den 'champaign' (sic!). Der ist dermassen mit seinen Desinformations-Kampagnen beschäftigt, dass er Kampagnen mit Champagner vermischt.

    https://lists.linuxfoundation.org/pipermail/bitcoin-dev/2017-December/015455.html

    Diesem Führer und dessen Schergen folgten unzählige Fachidioten:

    https://bitco.in/forum/threads/gold-collapsing-bitcoin-up.16/page-1114#post-55771


    Doch eines Tages ist der Tipping Point von Peak Idiotie erreicht. Vielleicht gerade jetzt?

    Zockempire

    E-Mail

    12.01.2018, 16:45

    @ Zarathustra
     

    Bitcoin wird nie mehr zu 90% Marktanteil zurückkehren mT

    Die Chance auf 90%++ wurde vertan, indem so lange zugewartet wurde mit der Abspaltung von Bitcoin Cash.

    Wenn ich "pro Bitcoin" wäre, würde ich sagen, Roger Ver hätte noch deutlich früher abspalten sollen. Den natürlich ist nur Bitcoin Cash "Bitcoin" im Sinne von Bitcoin. Andere Coins haben aber allerdings jetzt den Platz aufgefüllt wie Dash, Monero, Ethereum etc. Die Krise des Bitcoin führte also zum Aufstieg der Altcoins.

    Diese Coins haben jetzt ihre Fangemeinde und neue Investoren mit wenig Geld schauen nur darauf, was nochmal 100000% laufen kann. Das ist dann eben nicht mehr Bitcoin mit 14K$ Bewertung pro Einheit und fallendem Marktanteil.

    Ich persönlich glaube jedoch nicht, dass sich generell irgendwelche privaten Währungen durchsetzen werden und setze daher auf Ripple.

    Zarathustra

    13.01.2018, 06:37

    @ Zockempire
     

    Roger Ver ist ein late adopter von Bitcoin Cash

    > Die Chance auf 90%++ wurde vertan, indem so lange zugewartet wurde mit der
    > Abspaltung von Bitcoin Cash.
    >

    Ist alles eine Machtfrage. Der Schwarm war nunmal nicht bereit, sich früher aufzuspalten.


    > Wenn ich "pro Bitcoin" wäre, würde ich sagen, Roger Ver hätte noch
    > deutlich früher abspalten sollen.


    Roger Ver hatte damit nur als einer von vielen zu tun. Die Spinoff Idee hat sich seit 2016 Schritt für Schritt entwickelt im 'Gold Collapsing - Bitcoin Up' Thread des Bitcointalk.org Forums. Dort wurden wir dann zensuriert und wir gründeten das Bitcoin Unlimited Forum. Roger Ver und Jihan Wu haben sich erst spät unserer Bewegung angeschlossen. Der definitive Entschluss, einen Hardfork auch ohne Mehrheits-Hashing Power zu initialisieren, wurde gefasst, als es beschlossene Sache war, dass Segwit einführt wird bei Bitcoin. Dieser Irsinn ist unumkehrbar und folgedessen haben wir geforkt.


    > Den natürlich ist nur Bitcoin Cash
    > "Bitcoin" im Sinne von Bitcoin.

    So ist es.


    > Andere Coins haben aber allerdings jetzt
    > den Platz aufgefüllt wie Dash, Monero, Ethereum etc. Die Krise des Bitcoin
    > führte also zum Aufstieg der Altcoins.
    >

    Ja.


    > Diese Coins haben jetzt ihre Fangemeinde und neue Investoren mit wenig
    > Geld schauen nur darauf, was nochmal 100000% laufen kann. Das ist dann eben
    > nicht mehr Bitcoin mit 14K$ Bewertung pro Einheit und fallendem
    > Marktanteil.
    >

    Genau. Und auf welchen soll man setzen? Die richtigen findet man nur zufällig.
    Deshalb Bitcoin Cash.


    > Ich persönlich glaube jedoch nicht, dass sich generell irgendwelche
    > privaten Währungen durchsetzen werden und setze daher auf Ripple.

    Das etablierte Finanzsystem wird bestimmt auch eine oder mehrere Blockchains unterhalten. Für einen erlaubnisfreien (unzensurierten) Zugang zu einem Zahlungsmittel wird es aber immer Nachfrage geben. Milliarden Leute haben keinen Zugang zu Banken und Kreditkarten. Je grösser die Ueberwachung, desto höher die Nachfrage nach Nicht-Ueberwachung.

    Grüsse, Zara

    Zockempire

    E-Mail

    13.01.2018, 19:56
    (editiert von Kleine Rechtschreibkorrektur, 13.01.2018, 22:35)

    @ Zarathustra
     

    Debitismus, Geld und Freiheit des Menschen mT

    - Vortext entfernt -

    Hallo Zara,

    vor einigen Jahren hatte ich mal hier im Forum eine Diskussion, wo ich herausgefunden habe, dass meine Einstellung was Geld ist bzw. sein sollte, signifikant davon abweicht, was hier im Forum als "Debitismus" bezeichnet und allgemein als richtig anerkannt wurde.

    Durch diese Einstellung sehe ich auch geprägt, ob man Bitcoins und Kryptowährungen allgemein als Geld sieht oder nicht.

    Auf einer tieferen Ebene spielt die religiöse Einstellung, was der Mensch wirklich ist, hier auch eine Rolle. Da bin ich mir sicher.

    Daher ist das Thema Kryptowährungen, Freiheit, Freiheit vom Geld tief philosophisch, auch wenn es hier im Forum und wo anders noch viel mehr vielleicht oft oberflächlich nur darum geht, was demnächst 1000% steigt.


    Lg,
    ZE

    Ötzi

    12.01.2018, 20:40

    @ Zarathustra
     

    Das Skalierungsmantra ist bei deflationären Währungen ein Symptom des Bullenmarktes im Spätstadium

    Es folgt dann im Bärenmarkt ein Paradigmenwechsel.

    Ötzi

    16.01.2018, 09:47

    @ Ötzi
     

    Edit

    >
    > Aktuell sieht es mir so aus, dass nach der Bitcoin-Bubble nun die
    > Altcoins der Reihe nach durchgenudelt werden. So war es auch
    > im Frühjahr 2017, nur ohne Bitcoin-Bubble. Erst war jetzt XRP dran, dann
    > Ethereum (die Nr. 2 und 3 auf Coinmarketcap), sowie deren kleine Schwestern
    > Stellar und Ethereum Classic. Jetzt steigt Bitcoin Cash grad (die Nr. 4
    > auf Coinmarketcap). Litecoin fällt vermutlich aus, weil das zu Bitcoin
    > gehört. Nach Bitcoin Cash kommt dann wohl Dash daran (da habe ich mir
    > jetzt spekulativ ein paar zugelegt aus diesem Grund). Bei den anderen Coins
    > bin ich mir nicht so sicher, welche noch durchgenudelt werden. Je weiter
    > unten auf Coinmarketcap, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass es das
    > jetzt schon war.

    Das war's jetzt endgültig mit dem Bullenmarkt. Dash kam leider nicht mehr dran, durchgenudelt zu werden. Habe daher heute meine paar Dash (mit 10% Verlust) sowie knapp zwei Drittel meiner noch verbliebenen Litecoins für Bitcoin verkauft. Werde abwarten und dann später günstiger wieder in beide Coins einsteigen.
    Dash gefällt mir zwar grundsätzlich immer noch nicht, da es Unsinn ist, ein Zahlungsnetzwerk für einen deflationären Coin aufzubauen, aber wenn Dash-Evolution fertig wird, gibt es sicher nochmal einen ordentlichen Pump. Da muss man die Entwicklung verfolgen und rechtzeitig wieder einsteigen.

    CalBaer

    11.01.2018, 23:46
    (editiert von CalBaer, 11.01.2018, 23:51)

    @ Zockempire
     

    "xRapid enables real-time foreign exchange (FX) settlement"

    (aus Deinem Link)

    xRapid ist dann nur ein weiteres internationales Settlement-Netzwerk zu den bereits existierenden. Die Banken muessen sich aber gegenseitig trauen, damit es funktioniert. Und man braucht die Banken nach wie vor als Mittelsmaenner, der Kostenvorteil fuer die Kunden duerfte also minimal sein.

    "financial institutions will be able to send on-demand payments, reduce FX costs and fees"

    Also ist xRapid kein peer-2-peer Netzwerk, sondern nur Finanzinstitut zu Finanzinstitut.

    "customers will receive real-time insight into the status of their payments."

    Die Kunden koennen lediglich einsehen, wo ihre Zahlung gerade haengt, scheinbar so wie beim UPS-Tracking. Das Kontrahentenrisiko verbleibt also nach wie vor.

    "Ripple is focused on fixing the inefficiencies and problems that exist in cross-border payments"

    Ist also mehr eine Spezialanwendung.

    Ungleichgewichte muessen nach wie vor ueber die klassischen Wege ausbalanciert werden (Austausch von ZB-Kollateral). Ich glaube kaum, dass sich Banken auf das Trading mit volatilen XRPs einlassen, um das zu tun.

    ---
    Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.

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    tar

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    Gehinnom,
    12.01.2018, 03:45
    (editiert von tar, 12.01.2018, 03:55)

    @ CalBaer
     

    Geringeres Risiko mit Ripple (Nostrokonten überflüssig?)

    > Ungleichgewichte muessen nach wie vor ueber die klassischen Wege
    > ausbalanciert werden (Austausch von ZB-Kollateral). Ich glaube kaum, dass
    > sich Banken auf das Trading mit volatilen XRPs einlassen, um das zu tun.

    Du verstehst nicht, dass das Kontrahentenrisiko (Kreditrisiko, counterparty risk) für die Banken und deren Kunden mit Ripple geradewegs reduziert wird. Dieses Risiko tragen die Market Maker, die ihre XRP in die jeweilige Währung wechseln. Für die Banken werden Nostrokonten und das damit verbundene Risiko für reine Transaktionen vollkommen unnötig und für die paar Sekunden Transaktionsdauer, in der sie XRP hält, ist das asset risk wesentlich geringer als das Währungsrisiko von Nostrokonten - ganz zu schweigen von den Gebühren, der Verwaltung und dem umständlichen Settlement mittels Nostrokonten selbst.

    Wann werden die Nostroguthaben umgeschichtet?

    ---
    Gruß!™

    Time is the school in which we learn,
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    CalBaer

    12.01.2018, 06:13

    @ tar
     

    Liquiditaet XRP-Handel weltweit?

    > Du verstehst nicht, dass das Kontrahentenrisiko (Kreditrisiko,
    > counterparty risk) für die Banken und deren Kunden mit Ripple geradewegs
    > reduziert wird. Dieses Risiko tragen die Market Maker, die ihre XRP in die
    > jeweilige Währung wechseln.

    OK, aber das Kontrahentenrisiko Kunde-Bank besteht nach wie vor.

    > Für
    > die Banken werden Nostrokonten und das damit verbundene Risiko für reine
    > Transaktionen vollkommen unnötig
    und für die paar Sekunden
    > Transaktionsdauer, in der sie XRP hält, ist das asset risk wesentlich
    > geringer als das Währungsrisiko von Nostrokonten - ganz zu schweigen von
    > den Gebühren, der Verwaltung und dem umständlichen Settlement mittels
    > Nostrokonten selbst.

    Keine Frage, es wird zu Kostenersparnissen fuehren, insbesondere wenn die herumliegenden Guthaben in den Nostrakonten nicht mehr gehalten werden muessen.

    Zum wirklichen Einsatz im Cross-Border-Settlement braucht es dann nur noch liquiden Handel. In Dollar, Euro oder Yen ist das vermutlich bereits gegeben. Aber gerade die Entwicklungs- und Schwellenlaendern sind der Zielmarkt fuer Remittance-Zahlungen. Wie sieht es dort mit liquidem Handel aus?

    Und wenn es die liquiden Crypte-Maerkte weltweit ueberall gibt, was haelt es die Kunden dann noch davon ab, XRP direkt miteinander zu uebertragen und die Banken zu umgehen? Und was passiert, wenn XRP sogar zum Zahlungsmittel wird? Man hat den Eindruck, die Banken schaufeln sich damit bereits ihr eigenes Grab.

    ---
    Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.

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    paranoia

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    Die durchschnittlichste Stadt im Norden,
    12.01.2018, 20:44

    @ CalBaer
     

    Was sind "liquide Crypte-Märkte"?

    Hallo CalBaer,

    > Zum wirklichen Einsatz im Cross-Border-Settlement braucht es dann nur noch
    > liquiden Handel. In Dollar, Euro oder Yen ist das vermutlich bereits
    > gegeben. Aber gerade die Entwicklungs- und Schwellenlaendern sind der
    > Zielmarkt fuer Remittance-Zahlungen. Wie sieht es dort mit liquidem Handel
    > aus?

    warum sollte man über den Umweg einer Kryptowährung billiger an eine lokale Währung kommen?

    > Und wenn es die liquiden Crypte-Maerkte weltweit ueberall gibt, was haelt

    Was genau sollen liquide "Crypte-Märkte" sein? Was ist da liquide?
    Wenn es darum geht, Kryptowährungen gegen herkömmliche Währungen zu handeln, dann gibt es nur ein ganz dünnes Orderbuch ohne jegliche Markttiefe - habe ich mir sagen lassen. Hat sich das geändert?

    > es die Kunden dann noch davon ab, XRP direkt miteinander zu uebertragen
    > und die Banken zu umgehen? Und was passiert, wenn XRP sogar zum
    > Zahlungsmittel wird?

    Ersetze "XRP" durch irgendeine andere Kryptofantasie.
    Wieso sollte ich ein riesiges Kursrisiko im Austausch für eine mutmaßliche Gebühreneinsparung eingehen?

    > Man hat den Eindruck, die Banken schaufeln sich damit
    > bereits ihr eigenes Grab.

    Nein, das macht die Bankenaufsicht. Dabei helfen dann auch noch brancheneigene IT-Inkompetenzen. Schaufelträger sind die Schattenbanken.
    Und Google ist das Krematorium, sollten die auf die Idee kommen, einen ganz normalen Bankbetrieb auf die Beine zu stellen.

    Gruß
    paranoia

    ---
    Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

    paranoia

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    Die durchschnittlichste Stadt im Norden,
    12.01.2018, 20:28

    @ tar
     

    Deine Zahlungsverkehrs-"ideen" im Cryptokontext

    Hallo tar,

    ich sitze kopfschüttelnd vor dem Bildschirm.

    > > Ungleichgewichte muessen nach wie vor ueber die klassischen Wege
    > > ausbalanciert werden (Austausch von ZB-Kollateral). Ich glaube kaum,
    > dass
    > > sich Banken auf das Trading mit volatilen XRPs einlassen, um das zu
    > tun.
    >
    > Du verstehst nicht, dass das Kontrahentenrisiko (Kreditrisiko,
    > counterparty risk) für die Banken und deren Kunden mit Ripple geradewegs

    Hier fängt es schon an. "Kontrahentenrisiko" heißt auf Englisch tatsächlich "counterparty risk", aber Kontrahentenrisiko ist nicht gleich Kreditrisiko.

    > reduziert wird. Dieses Risiko tragen die Market Maker, die ihre XRP in die
    > jeweilige Währung wechseln.

    ALso eine neue Währung XRP, deren Schwankungsrisiko "Market Maker" entgeltfrei in Kauf nehmen?

    > Für
    > die Banken werden Nostrokonten und das damit verbundene Risiko für reine
    > Transaktionen vollkommen unnötig
    und für die paar Sekunden
    > Transaktionsdauer, in der sie XRP hält,

    Wozu soll ich im Zahlungsverkehr den Umweg über XRP gehen?
    Es gibt doch EUR, USD, JPY. Und wenn ich sambische Quatscher in mexikanische Pfund wechseln will, gehe ich sinnvoller über eine der genannten Währungen.

    >ist das asset risk wesentlich

    Was ist "asset risk"?! Den Begriff lese ich zum ersten Mal.

    > geringer als das Währungsrisiko von Nostrokonten - ganz zu schweigen von

    Wieso eigentlich Währungsrisiko?

    > den Gebühren, der Verwaltung und dem umständlichen Settlement mittels
    > Nostrokonten selbst.

    Was ist im Internetzeitalter noch verwaltungsaufwendig?
    Früher fuhren am Platz Paris noch Roller mit Überweisungsaufträgen zwischen den Banken und der Banque de France - die Details hätte ich mir mal aufschreiben sollen.

    Warum soll "Settlement" umständlich sein?

    Teuer ist es, an Target II angeschlossen zu sein, dann muss Du nämlich auch das ganze Jahr an jedem Öffnungstag auch Bedienpersonal vorhalten.

    >
    > Wann
    > werden die Nostroguthaben umgeschichtet?

    Tar, ich fürchte, Du wiederholst in Deinem Beitrag lediglich unreflektiert Propaganda von "penny stock"- oder muss man heute sagen "penny coin"-, bzw "initial coin offering"-Promotern.

    Es verbessert sich nichts, wenn Du das mutmaßliche eine Risiko durch ein sicheres anderes Risiko ersetzen willst.

    Gruß
    paranoia

    ---
    Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

    tar

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    Gehinnom,
    12.01.2018, 20:56

    @ paranoia
     

    "Meine" Ideen?

    Hallo paranoia,

    > ich sitze kopfschüttelnd vor dem Bildschirm.

    [[zwinker]]

    > > > Ungleichgewichte muessen nach wie vor ueber die klassischen Wege
    > > > ausbalanciert werden (Austausch von ZB-Kollateral). Ich glaube kaum,
    > > dass
    > > > sich Banken auf das Trading mit volatilen XRPs einlassen, um das zu
    > > tun.
    > >
    > > Du verstehst nicht, dass das Kontrahentenrisiko (Kreditrisiko,
    > > counterparty risk) für die Banken und deren Kunden mit Ripple
    > geradewegs
    >
    > Hier fängt es schon an. "Kontrahentenrisiko" heißt auf Englisch
    > tatsächlich "counterparty risk", aber Kontrahentenrisiko ist nicht gleich
    > Kreditrisiko.

    Mir konnte bisher noch niemand den Unterschied bzgl. der Gefahr, dass Forderungen ausfallen, klar machen. Trau dich [[top]]

    > > reduziert wird. Dieses Risiko tragen die Market Maker, die ihre XRP in
    > die
    > > jeweilige Währung wechseln.
    >
    > ALso eine neue Währung XRP, deren Schwankungsrisiko "Market Maker"
    > entgeltfrei in Kauf nehmen?

    Nein, die kassieren Gebühren, allerdings sind diese Gebühren für deren Kunden (also Banken) günstiger als die bisherige Abwicklung.

    Ein Beitrag zur Funktionsweise von XRP und den Market Makern.

    > Für
    > > die Banken werden Nostrokonten und das damit verbundene Risiko für
    > reine
    > > Transaktionen vollkommen unnötig
    und für die paar Sekunden
    > > Transaktionsdauer, in der sie XRP hält,
    >
    > Wozu soll ich im Zahlungsverkehr den Umweg über XRP gehen?

    Zeit, Kosten, Währungsrisiko.

    > Es gibt doch EUR, USD, JPY. Und wenn ich sambische Quatscher in
    > mexikanische Pfund wechseln will, gehe ich sinnvoller über eine der
    > genannten Währungen.

    Die Frage ist doch, wozu brauchst du sambische Quatscher, wenn du den sambischen Kobalt jederzeit mit EUR bezahlen könntest, weil deine und die Empfänger-Bank den Währungswechsel intern in Sekunden mit XRP abwickeln?

    > >ist das asset risk wesentlich
    >
    > Was ist "asset risk"?! Den Begriff lese ich zum ersten Mal.

    Ich meine damit das Risiko des Vermögenswerts. XRP ist ein digitaler Vermögenswert (digital asset) und noch (wie jeder Crypto) ziemlichen Schwankungen unterworfen, die (wie Zara u.a. auch meinen) mit höherem, genutztem Volumen sinken.

    > > geringer als das Währungsrisiko von Nostrokonten - ganz zu schweigen
    > von
    >
    > Wieso eigentlich Währungsrisiko?

    - 1998 Russland
    - 2002 Argentinien
    - 2008 Island
    - 2010 Griechenland
    - 2012 Belize
    - ...

    Who's next?

    > > den Gebühren, der Verwaltung und dem umständlichen Settlement mittels
    > > Nostrokonten selbst.
    >
    > Was ist im Internetzeitalter noch verwaltungsaufwendig?

    Wie es scheint, ganz normale alltägliche Überweisungen zwischen Banken. Ansonsten würde es nicht so lange dauern.

    > Früher fuhren am Platz Paris noch Roller mit Überweisungsaufträgen
    > zwischen den Banken und der Banque de France - die Details hätte ich mir
    > mal aufschreiben sollen.
    >
    > Warum soll "Settlement" umständlich sein?

    Warum ist meine Überweisung nicht sofort da?

    > Teuer ist es, an Target II angeschlossen zu sein, dann muss Du nämlich
    > auch das ganze Jahr an jedem Öffnungstag auch Bedienpersonal vorhalten.

    No clue, passt das zum Thema?

    > Wann
    > > werden die Nostroguthaben umgeschichtet?
    >
    > Tar, ich fürchte, Du wiederholst in Deinem Beitrag lediglich
    > unreflektiert Propaganda von "penny stock"- oder muss man heute sagen
    > "penny coin"-, bzw "initial coin offering"-Promotern.

    ICO? Dafür käme ich bei XRP bissl spät. Aber klar: ich kann mich nur auf die Aussagen von Ripple, deren Angestellten und Partnern sowie Cryptofreaks berufen, weil: Neuland.

    > Es verbessert sich nichts, wenn Du das mutmaßliche eine Risiko durch ein
    > sicheres anderes Risiko ersetzen willst.

    Wenn es von den Banken ausgelagert wird, schon - und das Risiko ist nur ein Aspekt. Die beiden anderen sind die Transaktionsdauer und die niedrigeren Gebühren. Das ist aber schon etwas.

    Gruß!

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    Gruß!™

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    paranoia

    E-Mail

    Die durchschnittlichste Stadt im Norden,
    12.01.2018, 21:23

    @ tar
     

    Gründe für Kryptozahlungsverkehr

    Hallo tar,

    > Die Frage ist doch, wozu brauchst du sambische Quatscher, wenn du
    > den sambischen Kobalt jederzeit mit EUR bezahlen könntest, weil deine und
    > die Empfänger-Bank den Währungswechsel intern in Sekunden mit XRP
    > abwickeln?

    was ist denn "den Währungswechsel intern in Sekunden mit XRP
    abwickeln?"

    Kobalt, dass gegen sambische Quatscher angeboten wird, muss in Quatscher bezahlt werden. Du hast keine Quatscher. Also musst Du welche kaufen.
    Wieso solltest Du etwas anderes kaufen und dann die Einkaufsdienstleistung an einen Mittelsmann auslagern? Da helfen Dir weder XRP, Murmeln oder sonstwas.

    Die Pizzeria um die Ecke hat sich übrigens so einer Internetseite angeschlossen "lieferando" oder so ähnlich.
    Danach waren alle Pizzen 10% teurer. Die Pizzeria gibt es jetzt nicht mehr.

    Wer Pizza kauft, muss Geld geben und kriegt dafür Pizza. [[top]]
    Warum sollte ich den Kaufvorgang gegen 10% Gebühr an so eine fiese kalifornische Brokerparasitenfirma auslagern?

    Und wenn ich nun Geldwechselexperte bin, wieso sollte ich Geldwechseln an eine Firma auslagern, die es nicht besser kann?


    >
    > > >ist das asset risk wesentlich
    > >
    > > Was ist "asset risk"?! Den Begriff lese ich zum ersten Mal.
    >
    > Ich meine damit das Risiko des Vermögenswerts. XRP ist ein digitaler
    > Vermögenswert (digital asset) und noch (wie jeder Crypto) ziemlichen
    > Schwankungen unterworfen, die (wie Zara u.a. auch meinen) mit höherem,
    > genutztem Volumen sinken.

    Dann schreib' doch einfach "Kursrisiko", dann verstehe selbst ich das.

    > Wie es scheint, ganz normale alltägliche Überweisungen zwischen Banken.
    > Ansonsten würde es nicht so lange dauern.

    Wie schnell muss denn eine Überweisung für den Privatmann sein?
    Nur bei Online-Marktplätzen sehe ich einen Bedarf, damit der Verkäufer die Ware noch gleichtägig losschicken könnte.

    >
    > > Früher fuhren am Platz Paris noch Roller mit Überweisungsaufträgen
    > > zwischen den Banken und der Banque de France - die Details hätte ich
    > mir
    > > mal aufschreiben sollen.
    > >
    > > Warum soll "Settlement" umständlich sein?
    >
    > Warum ist meine Überweisung nicht sofort da?

    Aus rein historischen Gründen und weil Banken in den Zeiten, wo es noch Zinsen gab, damit Geld verdienen konnten.

    >
    > > Teuer ist es, an Target II angeschlossen zu sein, dann muss Du nämlich
    > > auch das ganze Jahr an jedem Öffnungstag auch Bedienpersonal
    > vorhalten.
    >
    > No clue, passt das zum Thema?

    Ich wollte damit ausdrücken, was wirklich Geld kostet. Und ich behaupte, bei Banken gibt es einen ganz großen Fixkostenblock im Zahlungsverkehr. Diese Maschine kostet immer Geld, auch bei Null Überweisungen.


    > > Es verbessert sich nichts, wenn Du das mutmaßliche eine Risiko durch
    > ein
    > > sicheres anderes Risiko ersetzen willst.
    >
    > Wenn es von den Banken ausgelagert wird, schon - und das Risiko ist nur

    Wenn Banken das tun, sollte man hingucken.

    Gruß
    paranoia

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    Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

    tar

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    Gehinnom,
    12.01.2018, 22:08
    (editiert von tar, 12.01.2018, 22:22)

    @ paranoia
     

    Gründe für Innovation

    Hallo paranoia,

    > was ist denn "den Währungswechsel intern in Sekunden mit XRP
    > abwickeln?"
    >
    > Kobalt, dass gegen sambische Quatscher angeboten wird, muss in Quatscher
    > bezahlt werden. Du hast keine Quatscher. Also musst Du welche kaufen.
    > Wieso solltest Du etwas anderes kaufen und dann die Einkaufsdienstleistung
    > an einen Mittelsmann auslagern? Da helfen Dir weder XRP, Murmeln oder
    > sonstwas.

    Es wird doch in Quatscher bezahlt. Die Zahlungsabwicklung (also für die Zahlung Quatscher mit Euro zu kaufen) geht nur mit XRP wesentlich schneller, als ohne.

    Ohne XRP:
    1) Nostro: eine Bank muss ein Konto bei der anderen vorhalten, um das entsprechend gegenzurechen
    2) über ZB: es werden Forderungen/Verbindlichkeiten über die ZB erzeugt/getilgt
    3) direkt: du gehst zum Schalter in Sambia vor Ort und wechselst EUR in Quatscher: Was will die örtliche Filiale in Sambia mit EUR?
    4) indirekt: du gehst zur Wechselstube in Deutschland und wechselst EUR in Quatscher und hast dann noch das Problem, wie du damit vor Ort in Sambia bezahlst.

    Mit XRP:
    1) indirekt: Du weist deine Bank an, mit dem Wechselkurs in EUR die Überweisung aufs sambische Empfängerkonto zu tätigen.
    1a) Bank: Die Bank nutzt dazu eigene XRP und schiebt diese in ihrem aktuellen Wechselkurs zu EUR auf das Ripple-Konto der sambischen Empfängerbank
    1b) Market Maker: Die Bank nutzt für 1a) einen Market Maker und weist diesen an, dies zu tun und zahlt entsprechend Gebühren
    2) direkt: Du selbst hälst XRP und schiebst die auf das Ripple-Konto des sambischen Empfängers. Hier bin ich mir momentan nicht sicher, ob das wirklich für den Privatmann vorgesehen ist.

    Noch mehr technisches zu Ripple.

    > Die Pizzeria um die Ecke hat sich übrigens so einer Internetseite
    > angeschlossen "lieferando" oder so ähnlich.
    > Danach waren alle Pizzen 10% teurer. Die Pizzeria gibt es jetzt nicht
    > mehr.

    Was ist daran unklar, dass insb. internationale Zahlungsanweisungen länger dauern und teurer sind als mit XRP?

    > Wer Pizza kauft, muss Geld geben und kriegt dafür Pizza. [[top]]
    > Warum sollte ich den Kaufvorgang gegen 10% Gebühr an so eine fiese
    > kalifornische Brokerparasitenfirma auslagern?

    Wozu wurde Paypal geschaffen? Die werden sich übrigens auch anpassen müssen.

    > Und wenn ich nun Geldwechselexperte bin, wieso sollte ich Geldwechseln an
    > eine Firma auslagern, die es nicht besser kann?

    Weil du nicht mit 1500 Transaktionen pro Sekunde mithalten kannst.

    > > > >ist das asset risk wesentlich
    > > >
    > > > Was ist "asset risk"?! Den Begriff lese ich zum ersten Mal.
    > >
    > > Ich meine damit das Risiko des Vermögenswerts. XRP ist ein digitaler
    > > Vermögenswert (digital asset) und noch (wie jeder Crypto) ziemlichen
    > > Schwankungen unterworfen, die (wie Zara u.a. auch meinen) mit höherem,
    > > genutztem Volumen sinken.
    >
    > Dann schreib' doch einfach "Kursrisiko", dann verstehe selbst ich das.

    OK. [[top]]

    > > Wie es scheint, ganz normale alltägliche Überweisungen zwischen
    > Banken.
    > > Ansonsten würde es nicht so lange dauern.
    >
    > Wie schnell muss denn eine Überweisung für den Privatmann sein?
    > Nur bei Online-Marktplätzen sehe ich einen Bedarf, damit der Verkäufer
    > die Ware noch gleichtägig losschicken könnte.

    Wie schnell muss denn eine Lieferung für den Privatmann sein? Wozu gibt es Amazon Prime?

    > > > Früher fuhren am Platz Paris noch Roller mit Überweisungsaufträgen
    > > > zwischen den Banken und der Banque de France - die Details hätte ich
    > > mir
    > > > mal aufschreiben sollen.
    > > >
    > > > Warum soll "Settlement" umständlich sein?
    > >
    > > Warum ist meine Überweisung nicht sofort da?
    >
    > Aus rein historischen Gründen und weil Banken in den Zeiten, wo es noch
    > Zinsen gab, damit Geld verdienen konnten.

    Aber das ist doch kein Grund, auch heute noch Briefe mit der Feder zu schreiben.

    > > > Teuer ist es, an Target II angeschlossen zu sein, dann muss Du
    > nämlich
    > > > auch das ganze Jahr an jedem Öffnungstag auch Bedienpersonal
    > > vorhalten.
    > >
    > > No clue, passt das zum Thema?
    >
    > Ich wollte damit ausdrücken, was wirklich Geld kostet. Und ich behaupte,
    > bei Banken gibt es einen ganz großen Fixkostenblock im Zahlungsverkehr.
    > Diese Maschine kostet immer Geld, auch bei Null Überweisungen.

    Klar, sie werden keine 100% einsparen, aber soweit ich gelesen habe, 30-60% ggü. SWIFT.

    Noch ein interessanter Artikel zu Ripple vs. Swift (GPII).

    Versteh mich nicht falsch. I am not an expert. Ich wühle mich auch durch die Beiträge und kapiere meist nur die Hälfte [[zwinker]]

    > > > Es verbessert sich nichts, wenn Du das mutmaßliche eine Risiko durch
    > > ein
    > > > sicheres anderes Risiko ersetzen willst.
    > >
    > > Wenn es von den Banken ausgelagert wird, schon - und das Risiko ist nur
    >
    > Wenn Banken das tun, sollte man hingucken.

    Es wird jedenfalls spannend.

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    tar

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    Gehinnom,
    15.01.2018, 14:36

    @ paranoia
     

    Nachtrag

    Hallo paranoia,

    beim Vergleich zwischen xCurrent, xRapid und xVia bin ich auf diesen interessanten Thread gestoßen, der zum Verständnis des Nutzen von XRP sicher beiträgt - wobei ich insb. auf die Antworten von JoelKatz (= Chefentwickler Schwartz) und cmbartley verweise.

    ---
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    paranoia

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    Die durchschnittlichste Stadt im Norden,
    17.01.2018, 21:11

    @ tar
     

    Cryptocoins - nutzlose XRPs

    Hallo tar,

    ich bin durch den Faden geflogen.
    Mir erschließt sich nicht der Zusatznutzen der Extrawährung XRP, die gehandelt werden muss, die ein Kursrisiko birgt, was in der Welt des Zahlungsverkehrs keiner eingehen will und niemand jemand anderem bezahlen will.

    Schon vor Jahrem habe ich hier im Forum mit Fabio und anderen diskutiert.
    Die Killeranwendung für die Cryptos sehe ich nicht.

    Es ist nicht so, dass ich eine solche Killeranwendung aus Böswilligkeit nicht sehen will. Ich lasse mir gerne zeigen, wie so etwas die bestehenden Dienstleistungen verbilligt oder sonstwie optimiert.

    Der anfangs zitierte Onkel mit seinen "Milliarden auf Nostro/Vostro-Konten müssen jetzt in XRP getauscht werden" hat von Tuten und Blasen keine Ahnung.

    Ich behaupte, dass ich als Bank zur Abwicklung meines ausländischen Zahlungsverkehrs keine Fremdwährungsvaluta vorhalten muss.

    Es gibt zahlreiche Wege, an die benötigte Liquidität zu kommen.

    Das Geschwindigkeitsargument überzeugt mich auch nicht.

    Das Beispiel im Faden erscheint mir gestellt. Wenn ich als Privatkunde thailandischen Bhat empfange, der gleich wie rausgeschickt werden soll, dann habe ich vielleicht ein bis x Tage Sollstellung, wenn ich den Eingang nicht abwarte. Die ist aber im Zweifel noch günstiger als die versteckten Kosten moderner Coins.

    Gruß
    paranoia

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    tar

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    Gehinnom,
    18.01.2018, 13:52
    (editiert von tar, 18.01.2018, 14:30)

    @ paranoia
     

    Banken brauchen keinerlei externe Konten mehr

    Hallo paranoia,

    > Mir erschließt sich nicht der Zusatznutzen der Extrawährung XRP, die
    > gehandelt werden muss, die ein Kursrisiko birgt, was in der Welt des
    > Zahlungsverkehrs keiner eingehen will und niemand jemand anderem bezahlen
    > will.

    Das Grundverständnis fehlt: Es braucht keine externen(!) Konten mehr (und damit auch kein Vertrauen mehr in diese) und das Risiko, dass eine Zwischenzahlung ausfällt, ist ebenfalls nicht mehr vorhanden, da alle Zwischentransaktionen nur zusammen oder gar nicht ausgeführt werden. Das allein reicht schon, um den Nutzen von XRP zu rechtfertigen. Die Geschwindigkeit ist nur ein Bonus und als Kriterium für die Abwicklung wichtig.

    > Ich lasse mir gerne zeigen, wie so etwas die bestehenden
    > Dienstleistungen verbilligt oder sonstwie optimiert.

    Last try: https://www.reddit.com/r/Ripple/comments/6pawnd/explain_then/#dko9oyk

    EDIT:

    Theoretisch besteht die Möglichkeit, dass jeder Vermögenswert (und nicht zwingend XRP) für die Zwischentransaktionen (über die Market Maker) genutzt werden kann. Allerdings müssen die Market Maker dann zwei vertrauenswürdige Konten halten (bspw. EUR und CH) - also ähnlich Nostro - statt jeweils nur ein Konto in ihrer lokalen Währung (eben EUR oder CH) und das öffentliche Konto (XRP) zu nutzen.

    Das ist vielleicht der Punkt, den du meinst und hier meine ich, dass es einfacher ist, ein öffentliches Konto zu nutzen, mit dem man weltweit Transaktionen ausführen kann (da als digitales Token bzw. digitaler Vermögenswert weltweit verfügbar: digitales Gold halt) als zig Fremdwährungskonten.

    ---
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    paranoia

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    Die durchschnittlichste Stadt im Norden,
    20.01.2018, 18:58

    @ tar
     

    feuchte Zahlungsverkehrsträume in Kryptoland

    Hallo tar,

    > Hallo paranoia,
    >
    > > Mir erschließt sich nicht der Zusatznutzen der Extrawährung XRP, die
    > > gehandelt werden muss, die ein Kursrisiko birgt, was in der Welt des
    > > Zahlungsverkehrs keiner eingehen will und niemand jemand anderem
    > bezahlen
    > > will.
    >
    > Das Grundverständnis fehlt: Es braucht keine externen(!) Konten mehr (und

    Ja, das Grundverständnis fehlt, aber bei wem wohl? [[freude]]

    In dem von Dir verlinkten Beitrag steht genau das Gegenteil.
    Die "market maker" für XRP führen genau diese Konten, von denen Du behauptest, dass man sie nicht bräuchte.

    Damit ist der Blubber vom "Vertrauen", das man mit XRP nicht mehr bräuchte ad absurdum geführt.
    Für eine Zahlung in Fremdwährung brauchst Du ein Fremdwährungskonto oder ein Konto bei jemanden, der ein solches Konto führt.

    Bei Wertpapieren ist es übrigens genauso. Um nicht bei jedem Wertpapierverwahrer ein Konto zu führen, gibt es Institutionen wie Euroclear, Cedel oder Clearstream und wie sie sonst noch alle heißen.

    Zur Lösung dieses Problems gibt es diese globalen Verwahrer und bei Zahlungsverkehr gibt es analog zu der obigen Darstellung für Wertpapiere für Geldverkehr Zahlungsdienstleister.

    Appropos Vertrauen:

    Die "First National Sparda Bank of Tuvalu"* kann heute ein EUR-Konto bei der Bundesbank führen. Das ging früher nicht, jedenfalls stand das früher so in Lehrbüchern und wurde in Vorlesungen auch so behauptet.
    Ob das in anderen Währungsräumen genauso einfach für Wald- und Wiesenbanken geht, weiß ich leider nicht.

    Wenn Du Bitcoin-Scene kein Vertrauen in eine Kontoverbindung bei der Bundesbank hat, dann kann ich auch nicht mehr weiterhelfen.

    *Name von mir frei erfunden.

    > damit auch kein Vertrauen mehr in diese) und das Risiko, dass eine
    > Zwischenzahlung ausfällt, ist ebenfalls nicht mehr vorhanden, da alle
    > Zwischentransaktionen nur zusammen oder gar nicht ausgeführt werden. Das
    > allein reicht schon, um den Nutzen von XRP zu rechtfertigen. Die
    > Geschwindigkeit ist nur ein Bonus und als Kriterium für die Abwicklung
    > wichtig.
    >
    > > Ich lasse mir gerne zeigen, wie so etwas die bestehenden
    > > Dienstleistungen verbilligt oder sonstwie optimiert.
    >
    > Last try:

    Super cool.

    Putain, l'anglais me fait chier tellement. Ce sont toujour ceux qui ont du mal a parler l'anglais qui citent toujours des mots ou des expressions en anglais.

    > Theoretisch besteht die Möglichkeit, dass jeder Vermögenswert (und nicht
    > zwingend XRP) für die Zwischentransaktionen (über die Market Maker)
    > genutzt werden kann. Allerdings müssen die Market Maker dann zwei
    > vertrauenswürdige Konten halten (bspw. EUR und CH) - also ähnlich Nostro
    > - statt jeweils nur ein Konto in ihrer lokalen Währung (eben EUR oder CH)
    > und das öffentliche Konto (XRP) zu nutzen.

    Nein. Nicht nur in dem speziellen Fall sondern immer!

    > Das ist vielleicht der Punkt, den du meinst und hier meine ich, dass es
    > einfacher ist, ein öffentliches Konto zu nutzen, mit dem man

    Gibt es schon, siehe meine Erklärung oben.

    > weltweit Transaktionen ausführen kann (da als digitales Token bzw.
    > digitaler Vermögenswert weltweit verfügbar: digitales Gold halt) als
    > zig Fremdwährungskonten.

    XRP ist nichts anderes als der verzweifelte Versuch, das herkömmliche Zahlungsverkehrssystem zu kopieren und noch mal eine Abzockebene zusätzlich einzuführen.

    Für die im Link genannten 27 Trillionen USD Fremdwährungskasse, also konkret 27 Billionen, also 27.000 Milliarden USD hätte ich gerne mal eine Quelle. [[herz]]

    Glaubst Du, dass nach dem ganzen Fixingschlamassel die Aufsichtsbehörden irgendwelche Startup-"Market Maker" Währungen handeln lassen, deren Quotierungen die Grundlage für amtliche Devisenkurse sind?

    Fazit:
    Nichts neues unter der Sonne! Gerne würde ich mir zeigen lassen, wie die Kryptocoinrevolution die Bankenwelt verändert. Wiederum nur ein Schuss in den Ofen.
    Trotzdem bleibe ich gespannt, ob es noch irgendeine sinnvolle Anwendung gibt.
    Am besten geht es mit einem konkreten Beispiel, wie das in dem von Dir verlinkten Beitrag. Dann kann man nämlich ganz schön sehen, ob das irgendeine Verbesserung bringt.

    Gruß
    paranoia

    P.S.: Im Gespräch mit mir bitte auf diese affigen Anglizismen verzichten. Da bin ich nämlich allergisch gegen!

    ---
    Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

    tar

    Homepage

    Gehinnom,
    21.01.2018, 12:25
    (editiert von tar, 21.01.2018, 12:36)

    @ paranoia
     

    Deutsche Erklärung

    Hallo paranoia,

    > In dem von Dir verlinkten Beitrag steht genau das Gegenteil.
    > Die "market maker" für XRP führen genau diese Konten, von denen Du
    > behauptest, dass man sie nicht bräuchte.

    Nicht ganz. Sie führen jeweils Konten in ihrer Jurisdiktionalität und begeben sich damit eben nicht in das Kursrisiko von zig Fremdwährungen, sondern lediglich in ein Kursrisiko: XRP.

    > Damit ist der Blubber vom "Vertrauen", das man mit XRP nicht mehr
    > bräuchte ad absurdum geführt.
    > Für eine Zahlung in Fremdwährung brauchst Du ein Fremdwährungskonto
    > oder ein Konto bei jemanden, der ein solches Konto führt.

    Die Banken und deren Kunden aber nicht mehr. Es bedarf nur noch eines öffentlichen, weltweiten Kontos des digitalen Tokens (XRP), das die jeweils ansässigen Market Maker halten. Bis auf XRP sind rein lokale Konten völlig ausreichend. Das ist der Knackpunkt.

    > Bei Wertpapieren ist es übrigens genauso. Um nicht bei jedem
    > Wertpapierverwahrer ein Konto zu führen, gibt es Institutionen wie
    > Euroclear, Cedel oder Clearstream und wie sie sonst noch alle heißen.

    Haben Euroclear, etc. Konten in mehreren Jurisdiktionalitäten? Dann ist es geradewegs nicht dasselbe.

    > Zur Lösung dieses Problems gibt es diese globalen Verwahrer und bei
    > Zahlungsverkehr gibt es analog zu der obigen Darstellung für Wertpapiere
    > für Geldverkehr Zahlungsdienstleister.

    Wahrscheinlich hast du den Unterschied noch nicht verstanden.

    > Appropos Vertrauen:
    >
    > Die "First National Sparda Bank of Tuvalu"* kann heute ein EUR-Konto bei
    > der Bundesbank führen. Das ging früher nicht, jedenfalls stand das
    > früher so in Lehrbüchern und wurde in Vorlesungen auch so behauptet.
    > Ob das in anderen Währungsräumen genauso einfach für Wald- und
    > Wiesenbanken geht, weiß ich leider nicht.

    Das ist bei XRP völlig egal. Man braucht für diese Abwicklung keine ZB-Konten mehr (die braucht man ggf. nur noch zur Refinanzierung).

    > Wenn Du Bitcoin-Scene kein Vertrauen in eine Kontoverbindung bei der
    > Bundesbank hat, dann kann ich auch nicht mehr weiterhelfen.

    Der Anspruch von Bitcoin hat bis auf die Blockchain-Technologie mit XRP nichts zu tun.

    > > Last try:
    >
    > Super cool.
    >
    > Putain, l'anglais me fait chier tellement. Ce sont toujour ceux qui ont du
    > mal a parler l'anglais qui citent toujours des mots ou des expressions en
    > anglais.

    Avez-vous traduit et compris le contenu ou dois-je vous l'expliquer?

    Egal, für dich nochmal in einem deutschen Beispiel:

    A kauft übers Internet bei B in den USA für 122,23 USD ein (entspricht lt. aktuellem Kurs 100 EUR). A hat ein Konto bei der Kreissparkasse Mühlheim (Bank A) und B bei der Goldman Sachs Filiale in New York (Bank B). A weist nun Bank A an, den Betrag auf das Konto von B bei Bank B zu überweisen.

    Was passiert, wenn man XRP nutzt?

    Es gibt mehrere deutsche XRP-Market Maker (MM A), die bei Bank A ein Konto führen (für MM A: lokal, keine Fremdwährung).
    Es gibt mehrere US-amerikanische XRP-Market Maker (MM B), die bei Bank B ein Konto führen (für MM B: lokal, keine Fremdwährung).

    1. Transaktion: Bank A bucht vom internen Konto des A den Betrag von 100 EUR auf das interne Konto des MM A.
    2. Transaktion: MM A bucht von seinem globalen XRP-Konto den entsprechend äquivalenten Wert von XRP (zum aktuell günstigsten angebotenen Kurs) auf das globale XRP-Konto von MM B.
    3. Transaktion: Bank B bucht vom internen Konto des MM B den Betrag von 122,23 USD auf das interne Konto von B.

    Alle drei Transaktionen werden nur dann gebucht, wenn auch alle drei valide sind. Kommt nur eine Transaktion nicht zustande, wird gar keine Transaktion ausgeführt. Der ganze Prozess dauert nur mehrere Sekunden.

    Ferner ermittelt das Ripple-Netzwerk eigenständig den momentan günstigsten Transaktionsweg, d.h. falls es günstigere Kursangebote als XRP bei MM A und MM B gibt, werden andere Market Maker und damit ggf. auch andere Zwischen-Tokens genutzt, die andere Market Maker nutzen. Da XRP aber genau für diese Abwicklung entwickelt wurden (Anzahl Transaktionen/Sekunde, weltweite Verfügbarkeit, schnelle Abwicklungsdauer, geringe Gebühren), wird es sich meiner Meinung nach auch gegenüber anderen Varianten durchsetzen.

    Fragen:
    Welches Risiko besteht für die Beteiligten noch bzgl. der Zahlungsabwicklung?
    Wer hat welches Liquiditätsrisiko und wer welches Kursrisiko?

    Welches Fremdwährungsrisiko haben die Banken noch? -> Ich sehe keins.

    Wie hoch ist das Kursrisiko bei XRP für die Market Maker? -> Überschaubar, da die Abwicklung Sekunden dauert. Im Zweifel handeln die Market Maker die notwendigen XRP für die Abwicklung am freien Markt in ihrer jeweiligen Landeswährung, d.h. MM A kauft XRP (vor der Gesamttransaktion) und MM B verkauft diese gleich wieder (nach der Gesamttransaktion). Das Kursrisiko sinkt mit zunehmenden Handelsvolumen und aufgrund der international gegenseitigen Geschäfte, dürfte sich das Kursrisiko noch weiter verringern (d.h. ein anderes Geschäft findet ggf. zeitnah geradewegs umgekehrt statt).

    > > Theoretisch besteht die Möglichkeit, dass jeder Vermögenswert (und
    > nicht
    > > zwingend XRP) für die Zwischentransaktionen (über die Market Maker)
    > > genutzt werden kann. Allerdings müssen die Market Maker dann zwei
    > > vertrauenswürdige Konten halten (bspw. EUR und CH) - also ähnlich
    > Nostro
    > > - statt jeweils nur ein Konto in ihrer lokalen Währung (eben EUR oder
    > CH)
    > > und das öffentliche Konto (XRP) zu nutzen.
    >
    > Nein. Nicht nur in dem speziellen Fall sondern immer!

    Du hast den Unterschied nicht verstanden.

    > > Das ist vielleicht der Punkt, den du meinst und hier meine ich, dass es
    > > einfacher ist, ein öffentliches Konto zu nutzen, mit dem man
    >
    > Gibt es schon, siehe meine Erklärung oben.

    Nicht, wenn deine Beispiele zig Fremdwährungskonten halten.

    > Für die im Link genannten 27 Trillionen USD Fremdwährungskasse, also
    > konkret 27 Billionen, also 27.000 Milliarden USD hätte ich gerne mal eine
    > Quelle. [[herz]]

    Bitte: https://www.mckinsey.com/industries/financial-services/our-insights/a-mixed-year-for-the-global-payments-industry

    > Glaubst Du, dass nach dem ganzen Fixingschlamassel die Aufsichtsbehörden
    > irgendwelche Startup-"Market Maker" Währungen handeln lassen, deren
    > Quotierungen die Grundlage für amtliche Devisenkurse sind?

    Die Regulierung sollte sich wie üblich darauf beschränken, dass ausreichend Konkurrenz von Market Makern besteht, wie in jedem anderen Markt auch.

    > P.S.: Im Gespräch mit mir bitte auf diese affigen Anglizismen verzichten.
    > Da bin ich nämlich allergisch gegen!

    Je fais de mon mieux [[top]]

    ---
    Gruß!™

    Time is the school in which we learn,
    Time is the fire in which we burn.


    BTC: 12aiXGLhHJVETnmGTLbKtAzJNwqh6h6HN4

    Zarathustra

    20.01.2018, 10:53
    (editiert von Zarathustra, 20.01.2018, 11:03)

    @ paranoia
     

    Killeranwendungen von Bitcoin Cash

    >
    > Schon vor Jahrem habe ich hier im Forum mit Fabio und anderen diskutiert.
    > Die Killeranwendung für die Cryptos sehe ich nicht.
    >
    > Es ist nicht so, dass ich eine solche Killeranwendung aus Böswilligkeit
    > nicht sehen will. Ich lasse mir gerne zeigen, wie so etwas die bestehenden
    > Dienstleistungen verbilligt oder sonstwie optimiert.
    >

    Es gibt diverse Killeranwendungen. Kannst Du mit einem Koffer voll Fiat oder Gold aus Russland, China, Venezuela et al. ausser Landes fliehen?

    Kann ich Deine Posts hier per Maus-Klick mit 10 cents oder 10 Euro honorieren?
    Auf Twitter oder Reddit honorieren wir gelungene Posts mit einem schlichten Befehl wie: "500 Bits u/tippr" oder "$1 u/tippr", und schon hast Du den Gegenwert in Form von Bitcoin Cash auf Deinem Twitter oder Reddit 'Konto', von wo aus Du den Saldo jederzeit auf Dein Wallet abziehen kannst. Geht mit der verkrüppelten Bitcoin BTC Chain leider nicht mehr, weil die Entwicklung korrumpiert wurde und jede Transaktion tausendmal teurer ist als bei Bitcoin Cash BCH:

    https://twitter.com/Egon_01/status/954505725308530688

    Grüsse, Zara

    paranoia

    E-Mail

    Die durchschnittlichste Stadt im Norden,
    20.01.2018, 19:32

    @ Zarathustra
     

    Zaras Killeranwendungen für Kryptos

    Hallo Zarathustra!

    > Es gibt diverse Killeranwendungen. Kannst Du mit einem Koffer voll Fiat
    > oder Gold aus Russland, China, Venezuela et al. ausser Landes fliehen?

    Ja, wenn 1 Milliarde Chinesen sich mit Fluchtliquidität ausstatten wollen, sind Kryptos stark gefragt. Die tatsächliche Zahl real existierender Flüchtlinge, von denen ein Bruchteil sich mit Kryptos ausstattet, ist dann doch ein wenig geringer.[[lach]]

    > Kann ich Deine Posts hier per Maus-Klick mit 10 cents oder 10 Euro
    > honorieren?

    Nee, lass das mal lieber stecken. Investier das Geld lieber in Farbe für die nächste Farbenrevolution.

    Aber so eine Online-Beratung a la "Fragen Sie paranoia" mit Vorabzahlung hätte schon einen gewissen Charme, mmh.

    > Auf Twitter oder Reddit honorieren wir gelungene Posts mit einem
    > schlichten Befehl wie: "500 Bits u/tippr" oder "$1 u/tippr", und schon hast

    Ach, das ist dann wohl die Kryptokratie?
    So einfach geht eine Überweisung? Das wäre mir zu unsicher.

    Und wenn ich Dir was unterschieben könnte, a la $100.000 u/tippr"?

    Geld für Beitrage jedweder Art führt zur Potenzierung von Unterschichtenbeiträgen. Hans Meiser ist rückblickend eine Waisenknabe verglichen mit Künstlern wie "Pippis Pjuti-Palace" auf der "You pups"-Plattform - von Creti und Pleti - für Creti und Pleti, der Plattform, auf der jeder pupsen darf.

    Spende das Geld lieber für den Raketenbastler, der mit seiner Selbstbaurakete auf die flache Erde heruntergucken will. Beispielsweise Geld für ein kilometerlanges Seil, damit der sich am Rand der Scheibe herunterlassen und die Scheibe von unten betrachten kann.

    Gruß
    paranoia

    ---
    Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

    Zarathustra

    21.01.2018, 07:52

    @ paranoia
     

    Paradigmenwechsel verpasst

    > Hallo Zarathustra!
    >

    Hallo paranoia!


    > > Es gibt diverse Killeranwendungen. Kannst Du mit einem Koffer voll Fiat
    > > oder Gold aus Russland, China, Venezuela et al. ausser Landes fliehen?
    >
    > Ja, wenn 1 Milliarde Chinesen sich mit Fluchtliquidität ausstatten
    > wollen, sind Kryptos stark gefragt. Die tatsächliche Zahl real
    > existierender Flüchtlinge, von denen ein Bruchteil sich mit Kryptos
    > ausstattet, ist dann doch ein wenig geringer.[[lach]]
    >

    Wenn das Fluchtkapital in Russland, China, Venezuela, Argentinien etc. nicht signifikant wäre, dann wären nicht all diese Versuche unternommen worden, Bitcoin zu unterbinden oder zu schikanieren.
    Ausserdem sind Kryptos ein junges Phänomen, dessen Verwendung exponentiell ansteigt. Es amüsiert mich immer, wenn ausgerechnet jene Leute, die es nicht haben kommen sehen, nun süffisant oder hysterisch lachen, wenn sie an die verpasste Performance denken. "Es ist Eis in ihrem Lachen".


    > > Kann ich Deine Posts hier per Maus-Klick mit 10 cents oder 10 Euro
    > > honorieren?
    >
    > Nee, lass das mal lieber stecken. Investier das Geld lieber in Farbe für
    > die nächste Farbenrevolution.
    >
    > Aber so eine Online-Beratung a la "Fragen Sie paranoia" mit Vorabzahlung
    > hätte schon einen gewissen Charme, mmh.
    >
    > > Auf Twitter oder Reddit honorieren wir gelungene Posts mit einem
    > > schlichten Befehl wie: "500 Bits u/tippr" oder "$1 u/tippr", und schon
    > hast
    >
    > Ach, das ist dann wohl die Kryptokratie?
    > So einfach geht eine Überweisung? Das wäre mir zu unsicher.
    >
    > Und wenn ich Dir was unterschieben könnte, a la $100.000 u/tippr"?
    >

    u/tippr ist eine offchain Lösung für kleine Beiträge. Wie schon erwähnt, kannst Du den Saldo jederzeit in Deine Brieftasche abziehen.
    Ausserdem war es nur ein (1!) Beispiel für die Ueberlegenheit der Kryptowährungen in diversen Anwendungen für Mikrozahlungen. Es gibt etliche, auch im Makrobereich, wie erwähnt, und deshalb die hohe Nachfrage nach Kryptowährungen. Mir ist es wurscht, dass Ihr es verpasst habt.


    > Geld für Beitrage jedweder Art führt zur Potenzierung von
    > Unterschichtenbeiträgen.

    "Pöhser Kapitalismus", sollte zugunsten des feudalistischen Modells verboten werden. Investierst Du Deinen Zaster in die Aufrechterhaltung dieser dunkelgrauen Revolutionen?


    > Hans Meiser ist rückblickend eine Waisenknabe
    > verglichen mit Künstlern wie "Pippis Pjuti-Palace" auf der "You
    > pups"-Plattform - von Creti und Pleti - für Creti und Pleti, der
    > Plattform, auf der jeder pupsen darf.
    >

    Im DGF dürfen haufenweise 'Experten' und Anhänger der Staatswährungen ihre Galle über den verpassten Paradigmenwechsel erbrechen und Dampf ablassen. Das ist doch auch etwas.

    Grüsse, Zara

Wandere aus, solange es noch geht.


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