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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Cascabel

    11.11.2017, 03:18
    (editiert von Cascabel, 11.11.2017, 03:26)
     

    Nur in dünn besiedelten Gebieten ist ein Crash zu überleben

    Hallo, Forum

    Panama ist sehr dünn besiedelt und nur nur in solchen Gegenden kann ein Crash überlebt werden.

    Tausende Kilometer bin ich durch Panama gefahren, um das Gelände für mein Projekt zu suchen. Erfüllte das Land meine Bedingungen, um hierher auszuwandern, musste ich danach einen Ort finden, der für den Aufbau der Finca Bayano geeignet war. Ganz bewusst suchte ich ein kleines Dorf in einer dünn besiedelten Gegend. Im Juli 2010 hatte ich es gefunden: Garnadera de Las Palmas in der zentralen Provinz Veraguas, ein Dorf mit 300 Einwohnern. Das Dorf liegt 330 Kilometer westlich von Panama City, 80 Kilometer westlich von Santiago und 150 Kilometer östlich von Davíd.

    Dass die Gegend dünn besiedelt ist, kannst Du in Google Earth sehen: Veraguas hat eine Bevölkerungsdichte von weniger als zehn Menschen pro Quadratkilometer. Die Finca Bayano befindet sich auf den Koordinaten 8°06'07,55'' N und 8°28'08,60'' W. Unser Haus befindet sich etwa 350 Meter südöstlich vom Haupteingang der Finca auf den Koordinaten 8°05'56,59''N und 8°28'29,38''W. Panama ist so groß wie Bayern und hat vier Millionen Einwohner. Vierzig Prozent leben im Ballungsraum um Panama City und weitere 10% in kleineren Städten. Etwa die Hälfte der Bevölkerung lebt auf dem Land.

    Die kleineren Städte David, Santiago, Penenomé und Chepo können in keiner Weise mit der Hauptstadt verglichen werden, so dass im Grunde gesagt werden kann, dass Panama City die einzige große Stadt im Land ist.

    Da sich Panama City weder mit Trinkwasser noch mit Lebensmitteln selbst versorgen kann, ist es unmöglich, einen Crash in der Stadt zu überleben. Diese Aussage gilt natürlich auch für andere große Städte. Weltweit! Verschlechtert sich die Situation in Anbetracht eines weltweiten Zusammenbruchs auch in Panama dermaßen dramatisch, dass die Versorgung Panama Citys von außen nicht mehr möglich ist und verlieren die Bewohner der Stadt ihre Arbeit und damit ihre Existenz, wird ihnen nichts Anderes übrigbleiben, als aufs Land zu ziehen. Weil Panama City aber eine sehr junge Stadt ist, die sich erst im Laufe der letzten Jahrzehnte entwickelte, haben fast alle Städter Kontakte zu ihren Familien in der Provinz.

    Zwei verschwindend kleine Gruppen haben keine Angehörigen auf dem Land. Einerseits gibt es Familien, die seit mehreren Generationen in der Stadt leben und andererseits gibt es ein paar tausend Gastarbeiter. Ob Ausländer, die im Falle eines Crashs mittellos sein werden, Panama noch verlassen können oder wollen, sei dahingestellt und ob Stadtbewohner - ohne Angehörige außerhalb der Stadt – auf dem Land aufgenommen werden, ist sehr schwer zu beurteilen.

    Generell sind zwei gänzlich verschiedene Crashszenarien denkbar. Einerseits der sogenannte ''Salami-Crash'' - Crash scheibchenweise: jede Woche, jeden Monat, jedes Jahr ein wenig schlechter. Und andererseits der ''Crash von einem Tag auf den anderen''.

    Wie ich oben bereits erwähnte, wohnt jeweils eine Hälfte der panamaischen Bevölkerung in der Stadt und die andere Hälfte auf dem Land. Das ist eine ganz entscheidende Tatsache. Trifft meine Annahme zu, dass die Bewohner ihre Stadt nach einem Zusammenbruch verlassen müssen, bedeutet dies rein mathematisch betrachtet, dass Panama City nach einem Crash - sofort oder über einen längeren Zeitraum - im negativsten Fall so gut wie keine Bewohner mehr hat und dass sich die Bevölkerung auf dem Land infolge dieser Wanderbewegung verdoppelt. In unserem Dorf würde die Anzahl der Bewohner von 300 auf 600 Menschen steigen. Rein ernährungstechnisch betrachtet wäre das kein Problem.

    Kommt es zum ''Salami-Crash'', würden die Menschen gemäß meiner Annahme nach und nach die Stadt verlassen, um in die Provinz zu kommen. Die Anzahl der Bewohner auf dem Land würde entsprechend dem Tempo des wirtschaftlichen Niedergangs steigen. Leute, die an McDonald's und klimatisierte Kinos mit Popcorn gewöhnt sind, müssten sich dann langsam an die Arbeit auf dem Land gewöhnen. Wahrscheinlich würden sie wenig Gefallen an dieser Art Leben finden, denn ursprünglich sind sie ja in die Stadt gezogen, um das moderne Leben zu genießen. Daher bleibt zu hoffen, dass es bei deren Rückkehr nicht zu allzu großen Problemen kommt.

    Kommt es zum ''Crash vom einen auf den anderen Tag'', sieht die Sache natürlich ganz anders aus, denn dann wird in Anbetracht der Lagerhaltung moderner Menschen enormer Stress entstehen. Die Leute haben null Information, was die Realität betrifft und sind dementsprechend null vorbereitet. Sie verfügen über nahezu null Lebensmittel und die absolute Mehrheit erkennt den Ernst der Situation erst, wenn alle Supermärkte leer, alle Kreditkarten wertlos, alle Steckdosen tot und alle Tankstellen trocken sind.

    Wer nun eine Flasche Coke im Kühlschrank hat und fünf Liter Sprit im Tank, wird auf einmal an seine Familienangehörigen auf dem Land denken, denen er zum letzten Mal vor 15 Jahren 20$ zu Weihnachten schickte. Er würde sie nun gerne anrufen, aber das geht ja nicht, denn das iPhone macht keinen Mucks. Er würde gerne zu ihnen fahren, aber auch das geht nicht mehr, denn der Stau beginnt direkt vor seinem Haus. Hatte er bereits kostbare Stunden verloren, sich mit dem Gedanken anzufreunden, weder seine Wohnung noch seinen mit Kredit erworbenen Hausrat jemals wiederzusehen, nachdem er die Stadt verlassen würde, so verliert er nun weitere Zeit, um sich von seinem Auto zu trennen. Schließlich geht er zu Fuß, denn sein Instinkt sagt ihm, dass es sich um ein besonderes Ereignis handelt und dass es allerhöchste Zeit ist, sich auf den Weg zu machen. Er erinnert sich an den Weg zu seiner Familie auf dem Land: 500 Kilometer und immer geradeaus... Weil sich auf der Straße jedoch gar nichts mehr bewegt, gehen alle zu Fuß und schnell entstehen die ersten Probleme: Alle haben Hunger, aber keiner hat etwas zu essen. Alle haben Durst, aber keiner hat etwas zu trinken. Manche haben Geld, aber es gibt nichts mehr zu kaufen. Es wird also zu Meinungsverschiedenheiten kommen, wenn jemand eine heiße Coke rausholt....

    Wie viele Menschen es im Falle eines ''Crashs von heute auf morgen'' lebendig in unser Dorf schaffen, ist unmöglich zu sagen. Viele würden die Stadt erst gar nicht verlassen, um erst einmal zu plündern und schließlich dort zu verenden. Andere würden die Stadt erst gar nicht verlassen können. Mit 50 Kilo Übergewicht ist es vielleicht noch möglich, die Treppe runter zu kommen, aber das erste Dorf außerhalb Panama Citys ist mit dieser trägen Masse zu Fuß nicht zu erreichen. Wiederum andere würden im wahrsten Sinne der Worte auf der Strecke bleiben, denn ohne Wasser ist in den Tropen nach spätestens zwei Tagen Schicht im Schacht. Kommt der Crash im europäischen Winter, trifft es Unvorbereitete Zeitgenossen umso härter, denn dann ist in Panama Trockenzeit.

    Das erste Dorf wird es sowieso hart treffen, denn dort werden alle nach Lebensmittel suchen - wie 1922 in Overath zum Kartoffelkrieg. Aus diesem Grunde ist die Finca Bayano so weit weg von Panama City.

    Diese Wahrscheinlichkeitsrechnung garantiert uns noch nichts, aber wie auch immer ein weltweiter Zusammenbruch ablaufen würde, die dünne Besiedlung Panamas und die große Entfernung der Finca Bayano zu dicht besiedelten Gebieten sind mit die wichtigsten Voraussetzungen für das Gelingen unseres Projekts.

    Konntest Du nicht wählen, wo Du geboren wurdest,
    so kannst Du zumindest wählen, wo Du den Crash überlebst!

    Gruß von der Finca Bayano

    Cascabel

    sensortimecom

    E-Mail

    11.11.2017, 13:04
    (editiert von sensortimecom, 11.11.2017, 13:12)

    @ Cascabel
     

    Am ehesten überlebst den Großen Crash in Tristan da Cunha ;-)

    Dorthin braucht das Postschiff 14 Tage, und Flugplatz gibts auch keinen. Da sind sich in der Zwischenzeit schon die meisten Leute gegenseitig an die Gurgel gegangen. Zumindest die gefährlichsten ;-)

    Ich weiß, es ist zynisch. Aber mußte mal sein...

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    11.11.2017, 13:17

    @ Cascabel
     

    Das ist ein unzulässige Verallgemeinerung

    Um mal die andere Seite zu beleuchten: Als Mitglied einer skrupellosen und gut bewaffneten Miliz würde ich meine Überlebenschancen auch als gut ansehen.

    Spätestens seit 2008 haben wir doch in den westlichen Ländern einen schleichenden Crash. Lebenshaltungskosten und Verschuldung steigen und ein Ende des Trends ist nicht zu erwarten. Das wird ein langsamer Zerfall analog zur Endphase des römischen Reichs.

    Grüße

    ---
    "Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung." (Peter Scholl-Latour)

    "Die multikulturelle Gesellschaft ist hart, schnell, grausam und wenig solidarisch ..." (Daniel Cohn-Bendit)

    Hopi

    11.11.2017, 15:48

    @ Cascabel
     

    Nichts genaues weiß man nicht, dennoch ein Top Beitrag – CHAPEAU!

    Buenas dias @Cascabel :-),

    die Hopi haben Deinen intensiven Beitrag mit großer Freude gelesen. Da steckt sehr viel an Wahrheit drinn, daß man gar nicht weiß, wo und wie man zuerst darauf eingehen kann. Die kurze Antwort von @sensortimecom widerum entbehrt nicht einer gewissen Pikanterie zum extrem komplexen Thema.

    Vorab ein herzliches CHAPEAU! für Deine Visionen, Deinen Wagemut und die konsequente Realisierung Deiner persönlichen CRASH-Gedanken in Deinem Leben. Liest man Deine Gedanken behutsam durch, wird einem schnell klar, daß es nicht nur um > Panama & die Finca Bayano < geht, sondern, daß das Land Panama samt Finca Bayano imgrunde symbolisch für viele andere Ort mehr auf der Welt steht, wie zum Beispiel "Tristan da Cunha & Isolde" ;-) ad infinitum.

    Sollte es zu einem globalen CRASH kommen, wird dieser vermutlich so aussehen, daß kein Mensch sich das heute auch nur irgendwie mental vorstellen kann. Der Grad der weltweiten digitalen Vernetzung hat heute ein Niveau erreicht, welches es dem menschlichen Geist nicht mehr ermöglicht daraus auch nur irgendwelche Wahrscheinlichkeitsberechnungen anzustellen, geschweige denn entsprechende Vorkehrung zu treffen.

    In den beiden englischen Expressionen > "No Risk, No Fun" und "Get A Life" < offenbart sich eine völlig andere Sichtweise auf einen CRASH. Darin steckt die tiefe Weisheit, daß Leben per se gefährlich ist und schlußendlich immer zum Tode führt, dh. völlig piep-egal was wir uns alles so ausdenken, planen und tun. Alles kommt so wie es kommt und kommen muß. Dahinter stehen die sogenannten *geistig-kosmischen Gesetze*, die unseren „Natur-Gesetzen“ gewissermaßen ÜBER-stehen und die HEUTE immer noch nicht = nicht einmal ansatzweise von uns Menschen erkannt, bzw. begriffen wurden [[trost]].

    Die MEISTER unserer WELT (Erde) haben sowohl die Naturgesetze, als auch die geistig-kosmischen Gesetze erkannt. Wie mächtig die geistig-kosmischen Gesetze (Gedanken = Energie = Macht) sind, sehen wir alleine darin, daß bevor sie eine SCHLECHTE TAT (= Schweinerei!) begehen, sie diese vorher quasi "KOSMISCH an-melden MÜSSEN", um dadurch ihrer sich > daraus zwingend ergebenden > gerechten Bestrafung im Leben zu entledigen (davon zu kommen). Klingt zugegebenermaßen total ver-rückt oder schräg, dürfte aber so sein [[zigarre]].

    ANDERS herum gedacht, d.h. wenn dem ALLEN nicht so sein sollte, haben die Menschen, die sich jedoch davon zeitlebens auf Erden haben BLENDEN lassen gleichfalls KEINEN ANSPRUCH auf einen fairen Prozeß nach ihrem Tod vor ihrem SCHÖPFER, der sie von GEBURT an mit seinem kompletten *LEBENS-RÜST-ZEUG (DNA & Co.)*, individuell zugeschnitten auf jedes neugeborene LEBEN, vollumfänglich ausgestattet hat oder eben auch nicht [[zigarre]].



    M a r g i n a l i e n ... ... ... [[la-ola]]

    Das gesamte Thema ist so komplex, irre und paradox ... ad infinitum, daß es von keinem STERBLICHEN (Menschen) verstanden werden kann & auch nicht soll. Man stelle sich nur einmal vor, es gäbe nur EINEN EINZIGEN MENSCHEN irgendwo auf der Welt, der "ALLE GESETZE des LEBENS" voll erkannt hätte. BINGO > er hätte somit die "SCHÖPFUNG und den (seinen) SCHÖPFER" erkannt. Im gleichen Augenblick wäre das geniale Lebensspiel für beide Seiten ein für allemal ausgespielt [[euklid]].

    Wir sind uns hoffentlich darin einig, daß hinter *** ALLEM auf ERDEN *** ein Schöpfer stehen muß. Hinter jeder Leinwand (Bild), jedem Haus (Architekt), jeder Rakete (Ingenieur), jeder Regierungs-Form ... ad infinitum ... steht schlußendlich irgendein gedanklicher Erschaffer (Schöpfer). Ob das immer ein Mensch, oder andere Gedankenformen aus anderen "DI-MEN-SION-EN" sind, wissen wir nicht. Die scharze Magie bedient sich allerdings erwiesenermaßen gedanklichen Energieformen (Larven, Elementalen ...), die aus anderen und für uns normale Menschen aus kaum vorstellbaren Bereichen (anderen Dimensionen) her-stammen [[hae]] [[zigarre]] [[trost]].


    Für Dich & uns zur FREUDE @Cascabel -> Steve Areen aus Vancouver :-)

    Steve Areen * Thailand DOME * Prädikat: simpel & visionär [[top]]
    >> http://steveareen.com/domehome.html

    Steve Areen denkt nicht an irgendwelche optimalen Fluchtorte für den CRASH-FALL, sondern arbeitet ganz simpel an seinen eigenen Visionen, zieht somit Gleichgesinnte an und verändert parallel völlig unpolitisch sein gesamtes "ENERGIE-UM-FELD" [[top]].


    Beste Grüße an die Finca Bayano & Dich,
    en union y libertad [[applaus]]!

    Cordialmente,
    Hopi



    N a c h m u s i k a l i s i e r t ... wie immer zur ultimativen Lebensfreude ... ... ...

    HUBERT von GOISERN & Die Alpinkatzen * Heast as net * Prädikat: genial [[herz]]
    >> https://www.youtube.com/watch?v=XfHIRtAUuMM

    HUBERT von GOISERN & Die Alpinkatzen * Solide Alm * Prädikat: genial [[herz]]
    >> https://www.youtube.com/watch?v=ilw3_gsRV1g

    Forever-Round

    E-Mail

    Escherode,
    11.11.2017, 19:30

    @ Hopi
     

    Danke, hast mir einige Hunderter gespart!

    Lieber Hopi,

    ich möchte mich mal ausdrücklich bedanken, nicht nur für deine denkanregenden Texte, sondern insbesondere auch für deine Links.

    Heute nun der Doppelhammer. Erst der Goisern, auch noch mit Zabina! Und dann sogar der Dome-Steve, den ich nicht persönlich kenne, aber der mich indirekt durch meinen Kontakt zu seinem Freund Hajjar Gibran dazu ermuntert hat, gegen alle Hindernisse am Dome-Bau dranzubleiben.

    Aber dank deines Links sehe ich nun, dass beide inzwischen auf eine andere Technik umsteigen (und ich dachte, ich sei der "Erfinder"), während "beteiligte Dritte" mir noch die "abgelegte" Technik zum Kauf anbieten. Dank dir kann ich mir diese sinnlose Ausgabe sparen, und dafür einen ganz konkreten Dank! Im Internet kommt alles raus, was für ein Zufall.

    ---
    ... Castles made of sand (Jimi Hendrix) ... Houses made of papercrete: https://www.patreon.com/ForeverRound ...

    mh-ing

    11.11.2017, 18:41

    @ Cascabel
     

    kein idealer Ort

    Hallo Cascabel,
    ich finde, dass dieser Ort nicht ideal ist und das aus folgenden Gründen:

    Wenn es den Crash gibt, dann mag dieser Ort gegenüber vielen anderen im Vorteil sein, wenn zugleich dieser Ort bis dahin mit allem ausgestattet ist, was dann womöglich schwer zu bekommen ist. Faktisch ist aber auch jetzt dieser Ort schon ein Ort des Mangels. Man muss hier die gesamte Infrastruktur aufbauen und das kostet Geld, was man aus privaten Quellen und in der verfügbaren Zeit nur schwer hinbekommt.

    Was ist mit Schulen, Krankenhäusern, Versorgungsinfrastruktur (Erste Hilfe, Zahnärzten, Pflegern ....)? Solange man fit ist, alles bestens, aber das ist meist nur von kurzer Dauer und jeder hat persönliche Notzeiten hier.

    Wenn man nun an diesem Ort alles dann tatsächlich hat, alles geschafft und organisiert hätte, was ist dann, wenn das Chaos kommt? Meinst du, dann wird man an anderem Orte darben und euch in Frieden lassen?

    Ich gebe dir aber insofern Recht, dass in Europa es praktisch keinen Rückzugsort geben wird. Nicht wegen dem Chaos. Das halte ich eher für einen Betriebsunfall der Planer. Es wird aber in Europa das Überwachen, das Überlasten der Leistungsträger so weit gehen, dass es einfach keinen nicht überwachten Ort mehr gibt und die Freiheit -wie ich es zumindest haben will - nicht mehr existiert. Diese Entwicklung ist jetzt schon sehr weit und unumkehrbar.
    Ich bevorzuge aber eine individuelle, nicht offensichtliche Lösung eines kleinen Idylls, welches auch ohne Chaos gut nutztbar und lebenswert ist. Jedoch beim einem zunehmendem Kippen der Situation ist es ein vernünftiger Fluchtpunkt. Hierfür sind aber Mindestanforderungen an Infrastruktur und Umgebung da, die dein Ort schlicht nicht leisten kann (noch nicht, ich wünsche dir hier sicherlich eine gute Entwicklung). Wichtig ist aber, dass man im Kontext der Umgebung unauffällig und bestens integriert ist, nicht ein Getto, eine Insel bildet, die dann schnell in die Brandung kommt.

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    11.11.2017, 19:06

    @ mh-ing
     

    Ein paar Dinge sprechen doch für seine Lösung

    > Was ist mit Schulen, Krankenhäusern, Versorgungsinfrastruktur (Erste
    > Hilfe, Zahnärzten, Pflegern ....)? Solange man fit ist, alles bestens,
    > aber das ist meist nur von kurzer Dauer und jeder hat persönliche
    > Notzeiten hier.

    Das ist eine Abwägungssache zwischen Ferne zur möglichen Gefahr und der Nähe zur Versorgungsinstitution. Die Finanzierungssituation ist davon unberührt.

    > Wenn man nun an diesem Ort alles dann tatsächlich hat, alles geschafft
    > und organisiert hätte, was ist dann, wenn das Chaos kommt? Meinst du, dann
    > wird man an anderem Orte darben und euch in Frieden lassen?

    Soweit ich das erkenne, ist Cascabel eher Low Tech unterwegs, was die Kosten und den Neid der Nachbarn verringert. Er baut da keine Protzbuden hin und lässt das die Dörfler auch sehen, indem er sich in die örtlichen Strukturen einfügt (und auch Leute beschäftigt). Damit hat er allerdings schon sehr viel ausgereizt.

    Grüße

    ---
    "Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung." (Peter Scholl-Latour)

    "Die multikulturelle Gesellschaft ist hart, schnell, grausam und wenig solidarisch ..." (Daniel Cohn-Bendit)

    Dieter

    Didschullen + alto alentejo,
    11.11.2017, 19:38

    @ mh-ing
     

    Was spricht gegen Europa?

    Hallo,
    nicht in allen Regionen Europas ist man so staatstreu wie in der BRD, Regionen in denen der Staat recht fern ist, teils menschenleer aber trotzdem mit ausreichender Infrastruktur für den Notfall.

    Also wieso nicht dort hin?

    Gruß Dieter

    ---
    Gerechtigkeit durch Gleichheit ist der Tod der Freiheit

    Nach Deutschland kann man ohne Pass einreisen - nur zur Ausreise braucht man einen.

    Konstantin

    Homepage

    Waldhessen,
    11.11.2017, 20:27

    @ Cascabel
     

    Geringe Bevölkerungsdichte? Mitten in Deutschland gibts die auch.

    Hallo Cascabel,

    danke für Deine ausführliche Sicht.
    Jedoch kenne ich diese Situation auch in D:

    > Veraguas hat eine Bevölkerungsdichte von weniger als zehn Menschen pro
    > Quadratkilometer.

    Hier in Dorf Bauhaus, mitten in Deutschland, haben wir eine Bevölkerungsdichte von zehn Menschen pro Quadratkilometer. Wobei die meisten Einwohner im Dorf wohnen und nicht im Wald. Dort, ganz verstreut, wohnen aber auch welche, und die sind für Ortsunkundige schwer bis gar nicht zu finden.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bauhaus_%28Nentershausen%29

    Man kann seinen Kopf ohne Ende mit Argumenten und Statistiken sowie Wahrscheinlichkeitsabschätzungen bemühen und doch wird immer ein Zweifel bleiben ob des besten Platzes zum Überleben.

    Was wäre wenn man statt den Kopf das eigene Herz fragt?

    Ich behaupte: Der beste Platz zum Überleben ist der eigene Körper (Man ist ja nicht der Körper sondern bewohnt den Körper).
    Dieser Körper hat die Möglichkeit der Wahr-Nehmung. Er hat ein Herz sowie ein Bauchgefühl (und noch viele weitere Sensoren).

    Was würde es bringen an einem Ort zu sein, den der Kopf als "sicher" berechnet hat, aber an dem man sich unwohl und/oder unglücklich fühlt?

    Da bin ich lieber an einem Ort, an dem der Kopf sich nicht ganz sicher ist, das Herz aber spürt: Genau hier und jetzt bin ich richtig.

    Ich fühle mich im Zentrum von Großstädten nicht wohl. Also bin ich auf dem Lande, bzw. im Wald. Und hier habe ich einen Nachbarn, der durch technischen Defekt in der Leitung seit einer Woche kein Telefon und Internet haben und mir gerade vorgestern sinngemäß sagte: "Na, ist auch mal ganz schön so."

    Bei solchen Menschen, die nicht komplett abhängig sind vom Weltnetz, kann ich mich wohl fühlen. Bin andererseits auch froh, dass nicht alle gleich fühlen, denn wenn alle dann auch genau hier wären, wäre es hier wieder so voll, dass ich mich nicht mehr wohl fühlen würde...

    Dann habe ich einen Freund, der absichtlich im Ruhrgebiet wohnt, weil er spürt, dass er dort am ehesten die kommende Krise gut übersteht.

    Ich gehe davon aus, dass der beste und wertvollste Beitrag für sich und die Mitmenschen und für die kommende Wandlung der Gesellschaft ganz nah bei einem selber liegt: Man ist eingeladen sich mit sich selbst wohl zu fühlen.

    Und wegen dem Ort zum Sein kann man dann zu einem ganz anderen Gedanken kommen: Nicht mehr die Frage wo man selbst sein will, sondern wo ist das Stück Land, dass mich gerne bei sich hätte um sich wohl zu fühlen?

    Viele Grüße
    Konstantin

    ---
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    Hopi

    11.11.2017, 22:33

    @ Konstantin
     

    Auf den Punkt gebracht >> Exzellente Zeilen & Gedanken. Danke :-)!

    Buenas noches @Konstantin [[applaus]].


    Zitat > @Konstantin (Anfang)

    Was wäre wenn man statt den Kopf das eigene Herz fragt?

    Ich behaupte: Der beste Platz zum Überleben ist der eigene Körper (Man ist ja nicht der Körper sondern bewohnt den Körper). Dieser Körper hat die Möglichkeit der Wahr-Nehmung. Er hat ein Herz sowie ein Bauchgefühl (und noch viele weitere Sensoren).

    Zitat > @Konstantin (Ende)



    M A R G I N A L I E N ... ... ... [[hüpf]]

    Besser kann man das ESSENTIELLE nicht formulieren. Es gibt nun einmal keine Formel zum Überleben (zu unserem eigenen GLÜCK!). HERZ und SEELE -> bewohnen nur temporär unseren KÖRPER (= Vehikel) auf der ERDE (= eine von vermutlich unendlich vielen anderen Dimensionen)?!

    Brutal auf den Nenner gebracht, zeigen uns ausschließlich unser EIGENES HERZ sowie unser EIGENES BAUCH-GEFÜHL (was sich nur durch unser Herz bemerkbar machen kann) IMMER den RICHTIGEN WEG in unserem EIGENEN LEBEN an. Warum wohl begraben die Habsburger ihre Toten separat vom Herz (wird ihnen herausgenommen!) in einem eigenen Gefäß an einem eigenen Ort? Warum erkannten bereits die Ureinwohner Nord-Amerikas (Indianer), daß das HERZ mehr wert ist als alles GOLD und alle WORTE der ERDE?

    HERZ-BESTATTUNG in UNGARN (Otto von Habsburg) * Prädikat: ohne Worte
    >> http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/chronik/266206_Herzbestattung-in-Ungarn.html


    Die ungeheuere Bedeutung unseres EIGENEN HERZENS (Herz-Schmerz [[herz]]) wird heute wissenschaftlich bewußt auf ein schnödes "PUMP-Organ für unseren BLUT-Kreislauf" herab-re-duziert. Wenn man aber bedenkt, daß nahezu ALLE anderen ORGANE außer UNSEREM EIGENEN HERZEN mit Leichtigkeit heute operatorisch ersetzt erden können, erkennt man vielleicht den herausragenden Stellenwert unseres eigenen H.E.R.Z.E.N.S. [[herz]]?

    Das weltweite ***SYMBOL & ZEICHEN für LIEBE*** ist weder ein Kreuz, eine Niere, eine Leber, eine Hüfte, ein TOTEN-Schädel, ein Gehirn ... ad infinitum, sondern ein > H E ([[herz]]) R Z < [[euklid]].


    Warum wird DRACULA ein Holzpfahl ausgerechnet MITTEN in SEIN HERZ gerammt und eben nicht in sein GEHIRN (Schädel), in seine beiden OHR-WASCHEL ;-), oder in seine beiden AUGEN? Warum wurde bei den Inka & Maya "Opfer-Ritualen" den zum "TOD GEWEIHTEN" immer zuerst das "HERZ aus ihrer BRUST" heraus-ge-rissen? Ob das allerdings alles so wahr ist, wissen die Hopi nicht, denn diese abscheulichen & schauerlichen Über-Lieferungen stammen fast ausnahmslos aus römisch-katholischen Archiven [[zigarre]].


    "Und wegen dem Ort zum Sein kann man dann zu einem ganz anderen Gedanken kommen: Nicht mehr die Frage wo man selbst sein will, sondern wo ist das Stück Land, dass mich gerne bei sich hätte um sich wohl zu fühlen?"

    (Zitat: @Konstantin)



    Exzellent [[top]] > die Hopi schließen sich Deiner og. Weisheit an [[applaus]].


    Viva la vida!
    Hopi



    N a c h m u s i k a l i s i e r t ... zur LEBENS-FREUDE [[la-ola]].

    Joni Mitchell * Miles Of Aisles (Live Album) * Prädikat: von HERZ zu HERZ [[herz]] [[top]] [[herz]]

    >> https://www.youtube.com/watch?v=5fa6dUzdVQw

    Dieter

    Didschullen + alto alentejo,
    11.11.2017, 22:56

    @ Hopi
     

    mitunter kommt die Liebe auf den 2. Blick und wird noch tiefgreifender

    tiefgreifender als bei einer spontanen Vertrautheit/Verliebtheit zu einem Ort, einem Flecken Land.
    Das spontane aufgewühlte Herz kann täuschen, das ruhige weniger.

    Gruß Dieter

    ---
    Gerechtigkeit durch Gleichheit ist der Tod der Freiheit

    Nach Deutschland kann man ohne Pass einreisen - nur zur Ausreise braucht man einen.

    Ikonoklast

    E-Mail

    11.11.2017, 20:49
    (editiert von Ikonoklast, 11.11.2017, 20:51)

    @ Cascabel
     

    Drum prüfe wer sich neu bindet,

    ob Zuhause (EU) sich nicht das Bessre findet.

    Hallo Zusammen,

    wie und wann der Zusammenbruch stattfinden wird, weiß man nicht.

    Wie @Hopi schon in seinem Beitrag ausführt, kann niemand (evtl. in ferner Zukunft einmal eine KI) den exakten Ablauf des Crashs voraussagen. Bricht alles auf einmal ineinander Zusammen, kommt es wie @Cascabel schreibt zu einem Zusammenbruch auf Raten?
    Entstehen neue Allianzen, beispielsweise eine Ost-EU (wie schon von Österreich gedroht Visegrád-Staaten + Österreich), verschwinden die US und A sang- und klanglos im Orkus der Geschichtsbücher, oder schlagen sie wild um sich wie ein Ertrinkender und klammert sich an alles und jeden, reißen diese mit in den Abgrund? Ist die Flucht ins Ausland eine gute Lösung oder bleibt man lieber im eigenen Land oder Kulturraum? Halten die Atommächte im Fall des Falles den Ball flach, oder löschen sie uns mehrfach aus?

    Zu bedenken gibt es Vieles:

    - Bin ich im Zielland als Ausländer noch willkommen bei einem globalen Crash?
    - Ist der angelsächsische Raum eine Lösung oder womöglich das größere Übel?
    - Ist Lateinamerika die Lösung, werden die US und A auch im Todeskampf die Finger von 'ihrem Hinterhof' lassen?
    - Wie steht es um meine finanziellen Mittel?
    - Wie bin ich familiär aufgestellt? Kinder? Pflegebedürftige Angehörige? ...
    - Was kann ich, wo liegen meine Stärken? Schreibtischtäter oder Handwerker?
    - Wie ist meiner persönliche Struktur? Kann ich mich mit einer anderen Lebensweise / Kultur im Zielland arrangieren?

    Ich für mich habe nun einen Plan A (Zuhause aussitzen), Plan B (Gang ins nähere EU-Ausland, hab' dort Aktien [[zwinker]] ) und Plan C (schnappe mir meine Mobilien und verdrück mich nach "unbekannt, verzogen" [[freude]] )

    Generell möchte ich noch anmerken: Man kann planen wie und was man will, ohne das fehlende Quäntchen Glück bringt einem alle Planung leider nix!

    P. S. Wer wissen möchte wie es wohl wäre wenn eine KI oder ein Wesen allumfassendes Wissen hätte, sollte Extinction von Kazuaki Takano lesen. Im Buch geht es um ein Kind, das im afrikanischen Busch mit einer Genmutation geboren wird. Durch diese Mutation besitzt es eine überlegene Intelligenz, durch die es zu einer neuen Art von Homo (Gattung) wird.

    Die alles entscheidende Frage, die sich auch im Bezug auf eine KI stellt:

    Wenn eine KI allumfassendes Wissen erhält, warum sollte sie den Menschen weiterhin so gewähren lassen, wie er es derzeit tut?
    [[zwinker]] [[sauer]]

    ---
    Meine Beiträge sind Satire und als Gesamtkunstwerk zu verstehen!
    Ein überragender Teil der Ökonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfähig, meine Gedanken richtig zu verstehen, weil sie so revolutionär sind.[[freude]]

    Zürichsee

    12.11.2017, 00:18

    @ Cascabel
     

    Unsere Väter haben für jeden eine Fluchtburg gemacht

    Vorab: Mit deinen Koordinaten lande in Afrika.

    Das war eine der besten Ideen unsere Väter. Jeder hat einen
    Luftschutzplatz. Ich bin in 37 Sekunden im Bunker, mache die
    40 cm dicke Türe zu und schliesse ab. Da will ich die marodierende
    Banden sehen, die da hinein kommt. Und wenn doch einer die
    Nase hinein bringen sollte, dann hat ja jeder hier in der Schweiz
    seine Knarre.

    LG Zürichsee

    Cascabel

    12.11.2017, 00:27

    @ Zürichsee
     

    Koordinaten

    Vielen Dank für den Hinweis
    Die Koordinaten sind 8°05'56,59''N und 81°28'29,38''W.
    Bei 81 hatte ich doch glatt die 1 unterschlagen...



    > Vorab: Mit deinen Koordinaten lande in Afrika.
    >
    > Das war eine der besten Ideen unsere Väter. Jeder hat einen
    > Luftschutzplatz. Ich bin in 37 Sekunden im Bunker, mache die
    > 40 cm dicke Türe zu und schliesse ab. Da will ich die marodierende
    > Banden sehen, die da hinein kommt. Und wenn doch einer die
    > Nase hinein bringen sollte, dann hat ja jeder hier in der Schweiz
    > seine Knarre.
    >
    > LG Zürichsee

    YooBee

    16.11.2017, 14:16

    @ Zürichsee
     

    Haha.

    > Vorab: Mit deinen Koordinaten lande in Afrika.
    >
    > Das war eine der besten Ideen unsere Väter. Jeder hat einen
    > Luftschutzplatz. Ich bin in 37 Sekunden im Bunker, mache die
    > 40 cm dicke Türe zu und schliesse ab. Da will ich die marodierende
    > Banden sehen, die da hinein kommt. Und wenn doch einer die
    > Nase hinein bringen sollte, dann hat ja jeder hier in der Schweiz
    > seine Knarre.
    >

    Dein Bunker wird ein luxuriöses Grab sein. Die schneiden einfach die Luft und den Nachschub ab, irgendwann. Und wer schießt, wenn alle im Bunker sitzen? Von außen ist keine Hilfe zu erwarten. Das Militär wird irgendwann selber marodieren, es hat ja die Mittel.

    Zürichsee

    16.11.2017, 16:58
    (editiert von Zürichsee, 16.11.2017, 17:04)

    @ YooBee
     

    Man kann sich auch Probleme denken, wo gar keine sind!

    > Dein Bunker wird ein luxuriöses Grab sein. Die schneiden einfach die Luft
    > und den Nachschub ab, irgendwann. Und wer schießt, wenn alle im Bunker
    > sitzen? Von außen ist keine Hilfe zu erwarten. Das Militär wird
    > irgendwann selber marodieren, es hat ja die Mittel.

    Da kannst du lange die Luft abschneiden. Es gibt einen Notausgang,
    der so 1x1 Meter ist. Der ist natürlich vergittert und auch mit einer
    dicken Platte verschliessbar. Da kannst du auch einen Keil nehmen
    und dieses "Fenster" 3-5 cm offen lassen. Das nur, damit keiner
    eine Handgranate hinein bekommt. Das Gleiche kannst du auch mit der
    Türe machen.

    Und wie ich schon geschrieben habe, wenn da einer die Nase hineinhält,
    dann kommt die Knarre zum Einsatz.

    Wasser ist auch kein Problem, da gibt es sogar ein Kloo mit Wasser.
    Und wenn du meinst, dass einer das Wasser auch abschneiden kann,
    dann nimmst du dir ein aufblasbares Becken und füllst das.
    Das sind dann sicher so an die 200 Liter Vorrat. Oder du nimmst eine
    grüne Tonne/Wasserfass, die hat auch 100 Liter Fassungsvermögen.
    Und die Luxuslösung ist natürlich, wenn du Wasser in PET-Flachen hast.

    Und Notvorrat haben hier in der Schweiz noch die Alten. Mindestens
    Ravioli und Spaghetti hat jeder bis unter die Kellerdecke. Die Jungen
    haben nur noch was im Kühlschrank steht. Aber ohne Essen kannst
    du dich auch 3 Wochen lang durchhungern.

    Ich habe an einer anderen Stelle schon mal geschrieben, dass man
    als Erster stirbt, wenn man keine Ideen hat. Darum habe ich mir
    das alles schon tausendmal durch gedacht. Sogar ein Kajütenbett steht
    noch eingepackt in einer Ecke. Dieses Bett wird dann 3x8 Stunden
    gebraucht, so schlafen 6 Personen traumhaft. Und zur Not können
    sogar jeweils 2 Personen drin schlafen, das geht gut, wenn
    die Personen mit Kopf bei Fuss liegen. Ich hoffe die Füsse
    des Nachbarn riechen nicht zu heftig.[[freude]]

    LG Zürichsee

    YooBee

    16.11.2017, 23:23

    @ Zürichsee
     

    Völlig naiv. Du meinst, nach x Monaten kommst Du raus und alles ist Paletti? Pffft. Game over. (oT)

    [ kein Text ]
    Zürichsee

    17.11.2017, 14:04
    (editiert von Zürichsee, 17.11.2017, 14:11)

    @ YooBee
     

    Gar nicht naiv, ganz im Gegenteil, absolut realistisch

    Eigentlich gibt es nur zwei Varianten:

    Krieg, jeder gegen jeden
    Umweltkatastrophe


    Bei einem Krieg, jeder gegen jeden ist der Bunker deine Burg,
    die nicht so einfach einzunehmen ist. Dort sind deine Lieben
    geschützt, und auch du kannst da zur Ruhe kommen. Das Leben
    draussen hat dann jede Facette, von der tödlichen Gefahr,
    bis hin zu der ruhigen Idylle. Und das kann jeden Tag ändern.
    So können zwischendurch alle auch nach draussen, wie wenn gar
    kein Krieg herrscht.

    Beim Zweiten Szenario ist das ganz anders. Der absolute Supergau wäre,
    wenn ein AKW meine Gegend verstrahlt. Dann kommt dieses Szenario
    zum tragen. Meine Liebsten mit Kindern werden quasi in den Bunker
    eingesperrt. Wenn es sein muss, sogar ein paar Monate lang. Bei
    Kleinkindern kann das sogar jahrelang so sein. Zum Anfang werde
    ich den Briefträger spielen und als Einziger zwischen der Schlause
    im Bunker und nach Draussen pendeln.

    Damit ist für mich absehbar, dass ich nach ein paar Jahren qualvoll
    an Krebs sterben werde. Ob ich mir da die goldene Kugel gebe,
    werde ich entscheiden wenn es soweit ist. Wenn ich beim Beschaffen
    von Nahrung ins Gras beisse, dann kommt der nächste Mann oder meine
    Frau an die Reihe. Bei meiner Frau bin ich mir absolut sicher,
    dass sie das auch machen wird. Sie ist eine Henne wie es im Buche steht.

    Soweit diese zwei extremen Situationen. Alles Andere liegt dazwischen
    und ist sicher mit viel Fantasie zu bewältigen, und an dieser fehlt
    es bei mir nicht.

    LG Zürichsee

Wandere aus, solange es noch geht.


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