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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Otto Lidenbrock

    Nordseeküste,
    03.11.2017, 11:08
     

    Mietwohnung nur für Ausländer interessant

    Nur so am Rande möchte ich an dieser Stelle beschreiben, was ich gerade bei der Vermietung einer Wohnung erlebe. Es handelt sich um eine 3-Zimmer-Wohnung in einem 6-Familien-Haus aus dem Jahr 1970 in bester Lage in einer norddeutschen Kleinstadt. Die Wohnung ist kernsaniert (sieht aus wie ein Neubau, neues Bad, Fenster, Innentüren, Wohnungstür, Bodenbeläge neu), das Haus mit einer nagelneuen Gas-Zentralheizung ausgestattet, die Nebenkosten moderat. Ich möchte diese Wohnung für 550,- Euro kalt vermieten, die Nebenkosten würden für zwei Personen vermutlich bei etwa 175,- Euro pro Monat liegen, Warmmiete also rund 725,- Euro.

    Während der Renovierungsphase hatte ich ein Plakat ins Fenster gehängt, auf dem "Wohnung zu vermieten" stand. Ich wollte sehen, ob ich vielleicht schon im Vorfeld den einen oder anderen Interessenten für mich gewinnen könnte.

    Da es sich um eine recht hoch frequentierte Spielstraße handelt, bekam ich in den vergangenen sechs Wochen recht viele Anrufe (ich habe am Ende nicht mehr mitgezählt, es waren jedoch vermutlich mehr als zwanzig).

    Ich schätze, dass mehr als 3/4 der Anrufer Ausländer waren (der kaum verständlichen Sprache nach zu urteilen), von denen ich dann einige tatsächlich zu einer Besichtigung einlud. Von diesen waren etwa die Hälfte Flüchtlinge bzw. Asylbewerber, die nicht in der Lage waren, mir ihren offiziellen Status in Deutschland mitzuteilen. Meistens handelte es sich um mehrere Personen, von denen grundsätzlich nur die jüngste die deutsche Sprache einigermaßen verstand. Gerade die Eltern konnten nicht ein Wort Deutsch, obwohl sie schon seit fast zwei Jahren in Deutschland waren.

    Keiner von diesen Interessenten fragte mich nach Miete und Nebenkosten. Wenn ich meinerseits die Sprache darauf richtete hieß es immer nur lapidar, "Jobcenter zahlt". Ich müsse nur eine Tabelle erstellen, aus alle Kosten ersichtlich seien.

    Als besonders dreist stellte sich eine syrische Flüchtlingsfamilie vor, die bereits in unserer Straße wohnte, der aber die ihr zugewiesene Wohnung "zu klein" war.

    Ganz anders bei den wenigen Deutschen die anriefen. Diese fragten grundsätzlich zuerst nach den Kosten, bevor sie weitere Fragen stellten. Und den meisten war die Wohnung zu teuer, es waren in allen Fällen Einzelpersonen, die sich keine 86 qm 3-Zimmer-Wohnung leisten wollten.

    Mein Fazit: Deutsche können sich anscheinend mit ihrem schmalen Verdienst und der hohen Steuerbelastung keine schöne Wohnung mehr leisten, während die "Schutzsuchenden" dank Jobcenter große Auswahl unter den Wohnungen haben, die die Steuerzahler anschließend für sie bezahlen dürfen (etwas überspitzt formuliert).

    An die Gutmenschen: Es handelt sich hier um meine persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen, ungeschminkt und ohne Absicht der Volksverhetzung.

    Albrecht

    03.11.2017, 11:39

    @ Otto Lidenbrock
     

    Das ist nicht "überspitzt formuliert". Das ist die Realität!

    Die staatlichen Stellen werden immer höhere Mietkosten übernehmen und so die Mietpreisexplosion anfeuern mit der Folge, dass für die arbeitende Bevölkerung die Steuern und Abgaben immer kräftiger steigen und die staatlichen Leistungen gekürzt werden müssen.

    Das immer weiter sinkende Nettoentgelt der arbeitenden Bevölkerung wird dazu führen, dass diese sich die "besseren" Wohnungen nicht mehr leisten kann und zunehmend in die zukünftigen Elendsviertel zieht.

    Auf dem Weg zur Arbeit winken ihnen dann vielleicht noch die "Schutzsuchenden" aus den Fenstern ihrer alten Wohnungen...

    Unregulierter Zuzug in die Sozialsysteme zerstört JEDEN Staat!
    Wie soll das funktionieren?


    Gruß
    Albrecht

    ---
    SCHEITERT DER €URO, ENDET DIE KNECHTSCHAFT!

    Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.
    Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

    re-aktionaer

    E-Mail

    03.11.2017, 12:01
    (editiert von re-aktionaer, 03.11.2017, 12:04)

    @ Otto Lidenbrock
     

    Hatte ähnliches Erlebnis

    80qm Wohnung in Wien. Ein Einheimischer ruft mich an und meint er müsse für eine Bekannte eine Wohnung finden. Dame aus Afghanistan, seit 2002 in Ö. Bereits Staatsbürgerschft. 3 Kinder. Kaum hatte sie die Staatsbürgerschaft, war sie nach London zur "Community" - jetzt wieder zurück nach Ö - Sozialhilfe kassieren. Sie zeigt mir ihren "Lohnzettel" vom Sozialamt 1800€ - netto.
    Ich meinte, die Wohnung würde ca. 800€ kosten, ob sich das mit dem Geld für sie ausginge. Der Einheimische, der mitgekommen war meinte die Miete würde ohnehin auch das Sozialamt extra übernehmen.
    Unter dem Strich hatte die Dame also bei weitem mehr Geld zur Verfügung als ich, der ich arbeite. Dann empfahl mir der Herr Gutmensch die Dame noch als Putzkraft- schwarz, versteht sich.
    Der Gipfel war aber folgender: Mein Haus ist voll mit Serben, die alle einer geregelten Arbeit nachgehen und die meisten sind anständige tüchtige Leute mit kleinen Gehältern. Ich sagte der Dame (Sie kam ohne Kopftuch), sie könne die Wohnung haben, aber wenn sie hier in Frieden leben will, sollte sie orientalische Tracht vermeiden, weil hier lauter Serben leben, die das gar nicht gerne sehen.
    Sie meinte "kein Problem" - 2 Tage später liefen am Hausflur die Schleiereulen in Mannschaftsstärke rum. Das war dann auch das Ende. Meine Serben drehten durch und ich erhielt drei Tage später vom "Gutmenschen" ein beleidigtes Mail, was für Rassisten doch im Haus leben würden. Ich bedauerte sehr und war heilfroh diese Leute los zu sein. Jetzt wohnt eine reizende Serbenfamilie in der Wohnung, drei Kinder, die bei Einzug kein Wort Deutsch konnten und mittlerweile ganz passabel gelernt haben. Ein Sohn geht sogar auf eine höhere Schule.

    uluwatu

    Bangkok, Samui, Uluwatu,
    03.11.2017, 12:18
    (editiert von uluwatu, 03.11.2017, 12:22)

    @ re-aktionaer
     

    Wien gibt es nicht mehr

    Das wurde mir bei meinem letzten Besuch klar. Es ist ein Wahnsinn was sich in einem so kurzen Zeitraum verändert hat. Gefühlte 50% Kopftücher und Konsorten, 30% ex Osten, je 10% dem Merkel- Regime entflüchtete autochthone Deutsche und nur noch 10% echte Heisln.
    Alles andere hat sich ins noch leistbare und weniger Versiffte Umland verzogen.

    uluwatu

    Bangkok, Samui, Uluwatu,
    03.11.2017, 12:13

    @ Otto Lidenbrock
     

    wieso

    gebt ihr eure Wohnungen an diese Höhlenbewohner ab ? Wegen 100€ mehr im Monat eine Totalsanierung des Objekts schon nach wenigen Monaten riskieren ?
    Ich meine jetzt nicht Dich im Speziellen , sondern pauschal diese Art von Vermietern.

    Ankawor

    E-Mail

    Pirmasens,
    03.11.2017, 12:44

    @ uluwatu
     

    Wer ist überhaupt Vermieter und froh darüber?

    Mal abgesehen von dem Risiko der Totalsanierung, was man mit einer überhöhten Miete, die über Monate oder Jahre problemlos vom Sozialamt bezahlt wird, verrechnen könnte. Sozusagen ein Sanierungszuschlag. <Ironie aus>.

    Auch Mieter, die keine Totalsanierung verursachen, können ja problematisch sein. Ich hörte sehr unschöne Geschichten im Bekanntenkreis. Das Problem ist, wenn sich die im Vorstellungsgespräch so netten Mieter nach Einzug als das Gegenteil herausstellen, dass man sie nicht mehr los wird. Auch dann nicht, wenn sie keine Miete zahlen.

    Wieso gibt es denn überhaupt noch Leute, die Wohnungen vermieten, wenn das Risiko von Sanierungsverursachern, Mietnomaden, Nichtzahlern, Nichtausziehern so hoch ist. Jeder Mietshausbesitzer müsste doch versuchen, seine Hütte so schnell wie möglich zu verkaufen. Da die Hauspreise aber immer weiter steigen, ist das offensichtlich nicht so.

    ---
    Deutschland ist, wie es ist, weil dort Deutsche leben.
    Afrika ist, wie es ist, weil dort Afrikaner leben.
    Wie wird Deutschland sein, wenn dort Afrikaner leben?

    Otto Lidenbrock

    Nordseeküste,
    03.11.2017, 12:57

    @ Ankawor
     

    Vermietung birgt unkalkulierbare Risiken

    > Auch Mieter, die keine Totalsanierung verursachen, können ja
    > problematisch sein. Ich hörte sehr unschöne Geschichten im
    > Bekanntenkreis. Das Problem ist, wenn sich die im Vorstellungsgespräch so
    > netten Mieter nach Einzug als das Gegenteil herausstellen, dass man sie
    > nicht mehr los wird. Auch dann nicht, wenn sie keine Miete zahlen.
    >
    > Wieso gibt es denn überhaupt noch Leute, die Wohnungen vermieten, wenn
    > das Risiko von Sanierungsverursachern, Mietnomaden, Nichtzahlern,
    > Nichtausziehern so hoch ist. Jeder Mietshausbesitzer müsste doch
    > versuchen, seine Hütte so schnell wie möglich zu verkaufen. Da die
    > Hauspreise aber immer weiter steigen, ist das offensichtlich nicht so.

    Tja, da hast Du absolut recht! Vermietung birgt - gerade heutzutage - ein nahezu unkalkulierbares Risiko in sich. Es ist fast unglaublich, wieviele schamlose Lügner und ekelhafte Kotzbrocken von Menschen in der Gegend herumlaufen. Leider sieht man es ihnen in der Regel vorher nicht an, auch mit noch so guter Menschenkenntnis nicht.

    Bei potentiellen Mietern gehe ich immer folgendermaßen vor:

    1.) Persönlicher Eindruck (wie verhält der sich, wenn es mal Unstimmigkeiten gibt?)
    2.) Wo hat er vorher gewohnt? (Gespräch mit dem vorherigen Vermieter)
    3.) Nachweisbares Einkommen?
    4.) Umzugsgrund plausibel?

    Leider gibt mir auch das keine hundertprozentige Garantie, ich weiß (bin trotzdem schon auf die Schnauze gefallen).

    SMK

    Homepage

    03.11.2017, 13:59

    @ Ankawor
     

    Sentimentalität

    > Wieso gibt es denn überhaupt noch Leute, die Wohnungen vermieten, wenn
    > das Risiko von Sanierungsverursachern, Mietnomaden, Nichtzahlern,
    > Nichtausziehern so hoch ist. Jeder Mietshausbesitzer müsste doch
    > versuchen, seine Hütte so schnell wie möglich zu verkaufen. Da die
    > Hauspreise aber immer weiter steigen, ist das offensichtlich nicht so.

    Ich kenne selbst einige private Vermieter, Altersklasse Baby-Boomer. Die Allermeisten haben die Immobilien von den Eltern geerbt und eingeimpft bekommen, dass man Grund und Boden niemals hergibt - deshalb verkaufen sie nicht. Die Mehrheit hat schon mindestens 1x schlechte Erfahrungen gemacht und hat auch nicht die Kaltschnäuzigkeit, bei der Miethöhe aufs Äußerste zu gehen geschweige denn regelmäßig nach Mietspiegel zu erhöhen.

    Meiner Meinung nach ist das Vermieterdasein lediglich als professionelle Wohnungsgesellschaft profitable, ab 100 Wohneinheiten - eher mehr. Private Vermieter mit ein bis zwei Objekten vermieten effektiv meistens zum Selbstkostenpreis, weil ihnen nach Steuern und abzgl. Kosten für Modernisierung - so vermute ich jedenfalls - kein Gewinn übrig bleibt.
    Ganz anders natürlich bei den großen Gewerblichen, die aufgrund des Volumens bei Handwerkern und Anwaltskanzleien ganz andere Preise aufrufen können, als der kleine Private.

    Rational betrachtet wäre es wirklich das Beste jetzt diese Objekte zu verkaufen und nur sein eigengenutztes Haus zu behalten. Die Immobilienpreise korrelieren sehr gut mit der Börse - sollte es also an der Börse nachhaltig abwärts gehen in den kommenden Jahren, ist es mit den hohen Preisen bei Grundstücken ebenfalls vorbei.

    Otto Lidenbrock

    Nordseeküste,
    03.11.2017, 14:56

    @ SMK
     

    Was soll man mit dem Geld machen?

    > Meiner Meinung nach ist das Vermieterdasein lediglich als professionelle
    > Wohnungsgesellschaft profitable, ab 100 Wohneinheiten - eher mehr. Private
    > Vermieter mit ein bis zwei Objekten vermieten effektiv meistens zum
    > Selbstkostenpreis, weil ihnen nach Steuern und abzgl. Kosten für
    > Modernisierung - so vermute ich jedenfalls - kein Gewinn übrig bleibt.
    > Ganz anders natürlich bei den großen Gewerblichen, die aufgrund des
    > Volumens bei Handwerkern und Anwaltskanzleien ganz andere Preise aufrufen
    > können, als der kleine Private.
    >
    > Rational betrachtet wäre es wirklich das Beste jetzt diese Objekte zu
    > verkaufen und nur sein eigengenutztes Haus zu behalten. Die
    > Immobilienpreise korrelieren sehr gut mit der Börse - sollte es also an
    > der Börse nachhaltig abwärts gehen in den kommenden Jahren, ist es mit
    > den hohen Preisen bei Grundstücken ebenfalls vorbei.

    In der Regel bleibt ein ordentlicher Gewinn übrig, es sei denn, Du hast zu viel mit Mietnomaden und Mietminderern zu tun. Mit reellen Mietern gibt es keine Probleme, Du musst nur genügend Rücklagen bilden, damit Dich eine größere Reparatur nicht gleich umhaut.

    Als Baby-Boomer soll mein Mietshaus mal für meine Rente sorgen, da ich aufgrund meines persönlichen Schicksals ansonsten mit der Grundsicherung leben müsste. Wenn ich jetzt verkaufen würde, was sollte ich aktuell mit dem Geld anfangen?

    SMK

    Homepage

    03.11.2017, 16:08

    @ Otto Lidenbrock
     

    Geld bedeutet Optionalität

    > In der Regel bleibt ein ordentlicher Gewinn übrig, es sei denn, Du hast
    > zu viel mit Mietnomaden und Mietminderern zu tun. Mit reellen Mietern gibt
    > es keine Probleme, Du musst nur genügend Rücklagen bilden, damit Dich
    > eine größere Reparatur nicht gleich umhaut.
    >

    Hast Du dir mal eine annualisierte Jahresperformance von deinem eingesetzten Kapital (aktueller Wert Grundstück + Haus + laufende Kosten) für einen längeren Zeitraum ausgerechnet? Falls ja, wieviel kam da raus?

    Grobe Richtwerte anderer Anlageklassen:

    DAX inkl. aller Dividenden: 4,5% p.a. seit 2000
    Renten (REXP) inkl. Coupon: ca. 6,3% p.a. seit 2000
    Gold ca. 9% p.a. seit 2000

    > Als Baby-Boomer soll mein Mietshaus mal für meine Rente sorgen, da ich
    > aufgrund meines persönlichen Schicksals ansonsten mit der Grundsicherung
    > leben müsste. Wenn ich jetzt verkaufen würde, was sollte ich aktuell mit
    > dem Geld anfangen?

    Entweder das Geld bei einer oder mehreren sicheren Banken liegen lassen und auf eine sich möglicherweise ergebende historisch einmalige Kaufgelegenheit bei Aktien warten oder jetzt in ein sog. Ewigkeitsportfolio (25% jeweils in Aktien, Anleihen, Cash und Gold) anlegen.

    Ich persönlich würde von einer hypothetischen Million € aus einem Immobilienverkauf 50% in Gold und 50% in Cash parken und einfach abwarten. Aus meiner Sicht wird Gold auf die nächsten 10-15 Jahre Aktien auf einer relativen Basis auf jeden Fall outperformen. Die Frage ist, kommt ein weiterer großer crash oder nicht. Falls ja, würden die 50% cash dann in Aktien wandern. Ein Mietshaus ist ja ebenfalls eine sehr langfristige Anlage, die dazu noch recht illiquide ist. Wenn man statt dem Haus eine äquivalente Menge Gold hält, dürfte man auch hier auf lange Sicht einen besseren Schnitt machen:
    [image]

    Ob ein Mietshaus als Rente wirklich taugt, wage ich bei der langfristigen Verschiebung der Zusammensetzung der Bevölkerung zu bezweifeln - ob du in 10 Jahren noch angenehme Mieter finden wirst? Außerdem ist man als Immobilienbesitzer extrem anfällig für staatliche Eingriffe in das Eigentum, da Immobilien leider recht immobil sind, wie der Name schon sagt.

    aliter

    08.11.2017, 13:17
    (editiert von aliter, 08.11.2017, 13:19)

    @ SMK
     

    muss man Einkünfte aus Kapitalvermögen in der EKSt erklären

    die Frage stellt sich, da ich durchaus der Ansicht bin, der Staat muss, da ja eine Vermögenssteuer nicht existiert, mein tatsächliches Vermögen nur kennen bzw erschliessen, soweit ich erklärungspflichtige Einnahmen habe.
    Wegen der in den letzten Jahren stark gestiegenen Kurs ist mein Depot Wert durchaus ansehlich . Bei einer Günstigerprüfung erfolgt die Versteuerung per Kapitalertragsteuer (25%). Daher könnte ich ja mich auf den Standpunkt stellen, meine Kapitalerträge sind versteuert, ich gebe bezüglich Einkünfte aus Kapitalerträgen gar nichts an - ist das zulässig?
    Unabhängig davon macht man sich natürlich Gedanken über die Sicherheit bzw. Crashsicherheit von Effekten. Für mich persönlich würde ich nicht aus Aktien in eine Immobilie wechsel, die Empfehlung einen so hohen Au-Anteil zu halten überrascht mich etwas, die hohen Wertsteigerungen aller Anlageklassen sind m.E. der von offizieller Seite verleugneten Inflation zu verdanken. Auf den Aktien-crash warte ich auch schon seit ca 5 Jahren - bisher vergebens.




    > Grobe Richtwerte anderer Anlageklassen:
    >
    > DAX inkl. aller Dividenden: 4,5% p.a. seit 2000
    > Renten (REXP) inkl. Coupon: ca. 6,3% p.a. seit 2000
    > Gold ca. 9% p.a. seit 2000
    >

    > Ich persönlich würde von einer hypothetischen Million € aus einem
    > Immobilienverkauf 50% in Gold und 50% in Cash parken und einfach abwarten.
    > Aus meiner Sicht wird Gold auf die nächsten 10-15 Jahre Aktien auf einer
    > relativen Basis auf jeden Fall outperformen. Die Frage ist, kommt ein
    > weiterer großer crash oder nicht. Falls ja, würden die 50% cash dann in
    > Aktien wandern. Ein Mietshaus ist ja ebenfalls eine sehr langfristige
    > Anlage, die dazu noch recht illiquide ist. Wenn man statt dem Haus eine
    > äquivalente Menge Gold hält, dürfte man auch hier auf lange Sicht einen
    > besseren Schnitt machen:

    Forever-Round

    E-Mail

    Escherode,
    03.11.2017, 18:06

    @ Otto Lidenbrock
     

    Zwei risikolosere Vermietmöglichkeiten

    Im Bekanntenkreis gibt es zwei Leute, die mit geringem Risiko vermieten:
    Monteurzimmer und Studentenzimmer.

    Bei beiden ist es so, dass es sehr wahrscheinlich keine Mietnomaden sind und dass sie natürlicherweise absehbar wieder weg sind: Monteure nach Tagen oder Wochen, Studenten bei Ende des Studiums.

    Bei Monteurzimmern kann der Nachweis ausreichender Parkmöglichkeiten ein Problem sein. Bei Studentenzimmern oder WG-Zimmern ist die Gestaltungs des Mietvertrags der entscheidende Punkt. Ich bekam den Tipp, das asiatische Studenten sehr wenig Probleme verursachen. Von einer anderen Ethnie wird eher abgeraten, aber dazu werde ich mich nicht äußern.

    ---
    Beobachte den Kompostwurm, nicht den Sternenhimmel

    Otto Lidenbrock

    Nordseeküste,
    03.11.2017, 12:51

    @ uluwatu
     

    Lieber leer stehen lassen

    > gebt ihr eure Wohnungen an diese Höhlenbewohner ab ? Wegen 100€ mehr im
    > Monat eine Totalsanierung des Objekts schon nach wenigen Monaten riskieren
    > ?
    > Ich meine jetzt nicht Dich im Speziellen , sondern pauschal diese Art von
    > Vermietern.

    Nein, bitte nicht falsch verstehen, ich werde diese Wohnung und auch alle übrigen in diesem Haus niemals an solche Leute vermieten, schon der Hausgemeinschaft wegen, da lasse ich die Wohnung eher ein halbes Jahr leer stehen, oder gehe mit der Miete runter.

    peterpan

    03.11.2017, 16:01

    @ Otto Lidenbrock
     

    Wären das nicht passende Mieter?

    Wären das nicht passende Mieter?
    (Kleiner Scherz)
    Diesen ganzen Irrsinn kann man nicht mal mehr mit Humor ertragen.
    Was wird eines Tages mit den Politikern passieren, die das zu verantworten haben?


    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.amtsgericht-marbach-ehefrau-misshandelt-und-einen-mann-hingerichtet-vergewaltiger-soll-kriegsverbrecher-sein.56abd124-8a18-4a4b-9bad-51bef7509e10.html

    Otto Lidenbrock

    Nordseeküste,
    03.11.2017, 16:56

    @ peterpan
     

    Mein lieber Mann

    Mein lieber Mann, solche Menschen leben auf unsere Kosten in unserer Gesellschaft und sollen "integriert" werden?

    SevenSamurai

    03.11.2017, 20:41

    @ Otto Lidenbrock
     

    Wir brauchen halt "Fachkräfte".

    > Mein lieber Mann, solche Menschen leben auf unsere Kosten in unserer
    > Gesellschaft und sollen "integriert" werden?

    Und ausserdem ist "Shades of Grey" ein sehr erfolgreicher Roman...

    Sagt Jordan B. Peterson.

    ---
    It’s a big club, and you ain’t in it.

    SevenSamurai

    03.11.2017, 20:38

    @ Otto Lidenbrock
     

    So eine Wohnung hätte ich gern. Aber trotz Vollzeitjob könnte ich sie nicht bezahlen. Bist du (...)

    > Ganz anders bei den wenigen Deutschen die anriefen. Diese fragten
    > grundsätzlich zuerst nach den Kosten, bevor sie weitere Fragen stellten.
    > Und den meisten war die Wohnung zu teuer, es waren in allen Fällen
    > Einzelpersonen, die sich keine 86 qm 3-Zimmer-Wohnung leisten wollten.
    >
    > Mein Fazit: Deutsche können sich anscheinend mit ihrem schmalen Verdienst
    > und der hohen Steuerbelastung keine schöne Wohnung mehr leisten,

    So eine Wohnung hätte ich gern. Aber trotz Vollzeitjob könnte ich sie nicht bezahlen.

    Bist du sicher, dass 175 Euro Nebenkosten hinkommen?

    Mit meinen 30 Jahren Erfahrung als Mieter würde ich das als zu gering ansehen. Die Nebenkosten waren stets totale Abzocke. Mir war aber nie klar, ob das der Vermieter war oder die Stadt/Gemeinde mit ihren überhöhten Kosten. Die Stadt/Gemeinde zockt ab, damit sie den "Flüchtlingen" "helfen" kann.

    ---
    It’s a big club, and you ain’t in it.

    Otto Lidenbrock

    Nordseeküste,
    04.11.2017, 08:28

    @ SevenSamurai
     

    Unsere Nebenkosten

    > Bist du sicher, dass 175 Euro Nebenkosten hinkommen?
    >
    > Mit meinen 30 Jahren Erfahrung als Mieter würde ich das als zu gering
    > ansehen. Die Nebenkosten waren stets totale Abzocke. Mir war aber nie klar,
    > ob das der Vermieter war oder die Stadt/Gemeinde mit ihren überhöhten
    > Kosten. Die Stadt/Gemeinde zockt ab, damit sie den "Flüchtlingen" "helfen"
    > kann.

    In unserem Haus stellen sich die Nebenkosten wie folgt dar (2 Personen Haushalt):

    1.) Heizung und Wasser (warm u. kalt) ca. 1.300,- Euro
    2.) Müllabfuhr 154,20 Euro
    3.) Kabelanschluss 128,52 Euro
    4.) Grundsteuer 245,23 Euro
    5.) Versicherung 223,68 Euro
    6.) Deichverband 19,95 Euro

    Summe: 2.071,58

    Dies sind weniger als 175,- Euro pro Monat und beinhaltet bereits den Gemeinschaftsstrom für Heizung, Hausflur etc. Den Wasserverbrauch habe ich mit rund 60 Kubikmeter angesetzt, den Heizbedarf mit "normal" (Bad und Wohnzimmer 22 Grad).

    SevenSamurai

    04.11.2017, 17:52

    @ Otto Lidenbrock
     

    Womit heizt ihr denn?

    > 1.) Heizung und Wasser (warm u. kalt) ca. 1.300,- Euro
    > 2.) Müllabfuhr 154,20 Euro
    > 3.) Kabelanschluss 128,52 Euro
    > 4.) Grundsteuer 245,23 Euro
    > 5.) Versicherung 223,68 Euro
    > 6.) Deichverband 19,95 Euro
    >
    > Summe: 2.071,58
    >
    > Dies sind weniger als 175,- Euro pro Monat und beinhaltet bereits den
    > Gemeinschaftsstrom für Heizung, Hausflur etc. Den Wasserverbrauch habe ich
    > mit rund 60 Kubikmeter angesetzt, den Heizbedarf mit "normal" (Bad und
    > Wohnzimmer 22 Grad).

    Staun!!!

    Womit heizt ihr denn? In unserem Haus wurde mit Heizöl geheizt.

    ---
    It’s a big club, and you ain’t in it.

    Otto Lidenbrock

    Nordseeküste,
    04.11.2017, 18:35

    @ SevenSamurai
     

    Wir heizen mit Erdgas

    > > 1.) Heizung und Wasser (warm u. kalt) ca. 1.300,- Euro
    > > 2.) Müllabfuhr 154,20 Euro
    > > 3.) Kabelanschluss 128,52 Euro
    > > 4.) Grundsteuer 245,23 Euro
    > > 5.) Versicherung 223,68 Euro
    > > 6.) Deichverband 19,95 Euro
    > >
    > > Summe: 2.071,58
    > >
    > > Dies sind weniger als 175,- Euro pro Monat und beinhaltet bereits den
    > > Gemeinschaftsstrom für Heizung, Hausflur etc. Den Wasserverbrauch habe
    > ich
    > > mit rund 60 Kubikmeter angesetzt, den Heizbedarf mit "normal" (Bad und
    > > Wohnzimmer 22 Grad).
    >
    > Staun!!!
    >
    > Womit heizt ihr denn? In unserem Haus wurde mit Heizöl geheizt.

    Wir heizen mit Erdgas. Die Gasbrennwert-Heizung stammt von Viessmann und wurde Ende 2012 installiert. Das Haus ist nicht mit Styropor gedämmt, sondern voll verklinkert, wie es bei uns im hohen Norden der Republik aufgrund des aggressiven Klimas üblich ist. Die Heizung habe ich selbst mit indirekter Unterstützung durch ein Video von Konrad Fischer eingestellt.

    Im vergangenen Jahr haben alle sechs Mietparteien zusammen 65.992 kWh Erdgas verbraucht. Bei einem Arbeitspreis von 0,0376 Euro/kWh und einem Grundpreis von 172,40 pro Jahr kostete uns die Wärme 2016 mit Märchensteuer insgesamt 3.155,02 Euro. Nicht schlecht für ein Haus Baujahr 1970, oder?

Wandere aus, solange es noch geht.


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