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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Olivia

    15.07.2017, 11:11
     

    "Wohlstand für die ganze Welt" - die Ziele unserer "lieben Frau" gemäß einer Rede in Essen.

    Und hier gehts zum Text, der zunächst etwas Bezug auf einige ihrer Gäste nimmt.

    http://www.journalistenwatch.com/2017/07/15/michael-klonovsky-der-kollektive-irrsinn-und-die-liste-des-grauens/

    Irgend etwas scheint im Hirnstüberl da nicht mehr so ganz richtig verdrahtet zu sein.

    ---
    Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

    Monterone

    15.07.2017, 12:26

    @ Olivia
     

    Äintschie ist völlig in Ordnung

    > Irgend etwas scheint im Hirnstüberl da nicht mehr so ganz richtig
    > verdrahtet zu sein.

    Im Gegensatz zu den meisten DeutschInnen ist Merkel völlig richtig verdrahtet!

    Sie folgt mit eiserner, man könnte auch sagen (völker-)mörderischer Konsequenz der globalistisch-demokratischen Werteordnung:

    Zuerst Wohlstand für ganz Europa => selbstverständlich auf Deutschlands Kosten.

    Danach Wohlstand für die ganze Welt => natürlich wieder auf Deutschlands Kosten.

    Wenn in diesem Affenstaat und Irrenhaus kein(e) MenschIn imstande oder willens ist, jene innere Logik zu erkennen, nach der Merkel und die DemokratInnen handeln, heißt das nicht, bei Äintschie wären ein paar Drähte falsch angeschlossen.

    Nebenbei bemerkt bekommen die DeutschInnen genau das, wonach sie schreien wie eine Horde hysterischer Affen: Demokratie, immer mehr Demokratie.

    Angesichts des allgemeinen Wahnsinns, bin ich kurz davor, auch noch den letzten Funken Hoffnung zu verlieren

    Monterone

    Monterone

    15.07.2017, 15:47

    @ Monterone
     

    Äintschie und Emmanuel, ein Herz und eine Seele

    > Im Gegensatz zu den meisten DeutschInnen ist Merkel völlig richtig
    > verdrahtet!
    >
    > Sie folgt mit eiserner, man könnte auch sagen (völker-)mörderischer
    > Konsequenz der globalistisch-demokratischen Werteordnung:
    >
    > Zuerst Wohlstand für ganz Europa => selbstverständlich auf Deutschlands
    > Kosten.
    >
    > Danach Wohlstand für die ganze Welt => natürlich wieder auf Deutschlands
    > Kosten.

    Jacques Sapir über die Folgen der Wahl Emmanuel Macrons:

    *Wir sind auf dem Weg in die allgemeine Verarmung.*

    Er hätte auch sagen können, *wir sind auf dem Weg zur Vervollkommnung der Demokratie*.

    In dem Punkt, ihre Völker in Verelendung und Tod zu treiben, sind sich Merkel und Macron völlig einig.

    Die beiden verstehen sich wie Cul et Chemise, Arsch und Unterhemd, schließlich arbeiten sie für die gleichen Vorgesetzten, man könnte auch sagen, sie gehen für die gleichen Zuhälter auf den Strich.

    Monterone

    https://www.egaliteetreconciliation.fr/Jacques-Sapir-Nous-sommes-en-marche-vers-la-precarite-generalisee-46744.html

    siggi

    15.07.2017, 16:45

    @ Monterone
     

    Bei mir bereits passiert.

    > Angesichts des allgemeinen Wahnsinns, bin ich kurz davor, auch noch den
    > letzten Funken Hoffnung zu verlieren.

    Ich bin mittlerweile der festen Überzeugung, dass z. B. deine unermüdliche Aufklärungsarbeit bei den meisten der Schafherde (siehe Prof. Mausfeld) an einem Teflonpanzer aus Naivität und Verdrängung abperlt.

    Wer sich nach jahrelanger, aktiver Mitarbeit hier im Forum noch vor kurzem als Merkelwählerin (inklusive der nächsten Wahl) geoutet hat, dem ist nun aber auch gar nicht mehr zu helfen und der sollte gerechter Weise die Folgen seines Tuns nun auch mal so richtig zu spüren bekommen. Oder aber, er gehört zu den wenigen Profiteuren, dann macht das natürlich durchaus Sinn;-)

    Solche Posting von heute:

    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=438779

    mit dem Zitat:

    "Mich freut alles, was uns von der undurchsichtigen "Soros-Freundschaft" befreit."

    im Zusammenhang mit Macron, sind dann noch das i-Tüpfelchen auf dem Gipfel von Blauäugigkeit und Unwissenheit.

    Mal ganz davon abgesehen, wie man sich als Deutscher darüber freuen kann, dass in Paris der Eintritt der USA in den 1. Weltkrieg gefeiert wird. Aber, so ist sie halt, die Schafherde, Kohl wäre sicherlich wieder hingefahren und hätte Händchen gehalten.

    Wie gesagt, ich habe alle Hoffnung fahren lassen und rette mich in den kleinen Kahn von @Hinterbänkler, mit der Aufschrift: "nicht dagegen ankämpfen", das verlängert nun die Lebenszeit des Systems.

    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=438599

    Dass du Fels in der Brandung bleibst, ist aber gar nicht so schlecht. Vielleicht liege ich ja falsch;-)

    LG

    siggi

    Monterone

    15.07.2017, 17:02

    @ siggi
     

    Nach der Pfeife dieses Systems tanzen? Nur über meine Leiche!

    > Ich bin mittlerweile der festen Überzeugung, dass z. B. deine
    > unermüdliche Aufklärungsarbeit bei den meisten der Schafherde (siehe
    > Prof. Mausfeld) an einem Teflonpanzer aus Naivität und Verdrängung
    > abperlt.

    An dem Punkt hört mein Verständnis auf. Ich bin auch mal systemgläubig und Demokrat gewesen, habe aber immer versucht, mich Argumenten zu stellen, die mir in die Quere gekommen sind, statt einfach nur die Rolläden runterzulassen.

    > Mal ganz davon abgesehen, wie man sich als Deutscher darüber freuen kann,
    > dass in Paris der Eintritt der USA in den 1. Weltkrieg gefeiert wird. Aber,
    > so ist sie halt, die Schafherde, Kohl wäre sicherlich wieder hingefahren
    > und hätte Händchen gehalten.

    Was in Paris von wem genau gefeiert wird, wäre den Pamphleten des WK1-Veteranen Louis-Ferdinand Céline zu entnehmen, dessen so geniale wie explosive Texte bei uns wieder mal keiner kennt.

    > Dass du Fels in der Brandung bleibst, ...

    Ich kann nicht anders. Lieber laß' ich mich totschießen, als nach der Pfeife dieses Verbrechersystems zu tanzen. Das mit dem Totschießen muß man nicht wörtlich nehmen, es geht nur darum, meinen Standpunkt zu verdeutlichen.

    Monterone

    Monterone

    15.07.2017, 17:20

    @ siggi
     

    Die Befreiung des Marquis de Sade

    > Mal ganz davon abgesehen, wie man sich als Deutscher darüber freuen kann,
    > dass in Paris der Eintritt der USA in den 1. Weltkrieg gefeiert wird. Aber,
    > so ist sie halt, die Schafherde, Kohl wäre sicherlich wieder hingefahren
    > und hätte Händchen gehalten.

    Gestern wurden in Paris Revolution und Sturm auf die Bastille gefeiert, einem Luxusgefängnis, in dem gerade mal 7 Gefangene inhaftiert waren, und dessen Aufseher freiwillig die Tore geöffnet hat, nachdem ihm Unversehrtheit und freies Geleit zugesichert wurden.

    Unter denen, die am 14. Juli 1789 befreit wurden, war auch der berühmte Marquis de Sade.

    Das sollte zu denken geben, ob von Revolution und Marquis de Sade nicht eine Verbindung zu Demokratie, Dutroux und Pizzagate führt?

    Monterone

    Rybezahl

    15.07.2017, 19:53

    @ Monterone
     

    War vorher auch schon so

    Hallo,

    nö, das war vorher auch schon so. Exemplarisch schnell gefunden: https://www.welt.de/geschichte/article127755043/Der-ausschweifende-Sex-des-18-Jahrhunderts.html

    Das war im Rest Europas auch nicht anders. Nur waren die alle so unheimlich prüde, verbohrt, machtgeil und verlogen, dass sie das niemandem sonst erlauben wollten, unter anderem deshalb, weil sie dadurch ihr Gesicht vor Kirche und Volk verloren hätten. Das mit dem Loch in der Wand, wo man was durchstecken kann, war zu dieser Zeit auch schon bekannt.

    Marquis de Sade hat es nur endlich mal ausgesprochen. Darum wurde er eingesperrt.


    Gruß vom
    Rybezahl.

    ---
    "Existenz... setzt keine Ernsthaftigkeit voraus."

    Nico

    E-Mail

    15.07.2017, 22:12
    (editiert von Nico, 15.07.2017, 22:31)

    @ Rybezahl
     

    Von Löchern in Wänden und von Löchern in ...

    ... so manchen Auffassungen.

    > Hallo,

    Moin!

    > nö, das war vorher auch schon so. Exemplarisch schnell gefunden:
    > https://www.welt.de/geschichte/article127755043/Der-ausschweifende-Sex-des-18-Jahrhunderts.html
    >
    > Das war im Rest Europas auch nicht anders. Nur waren die alle so
    > unheimlich prüde, verbohrt, machtgeil und verlogen, dass sie das niemandem
    > sonst erlauben wollten, unter anderem deshalb, weil sie dadurch ihr Gesicht
    > vor Kirche und Volk verloren hätten. Das mit dem Loch in der Wand, wo man
    > was durchstecken kann, war zu dieser Zeit auch schon bekannt.
    >
    > Marquis de Sade hat es nur endlich mal ausgesprochen. Darum wurde er
    > eingesperrt.

    Ja, aber auch erst, nachdem man ihn nach mehreren Verurteilungen und mehreren Fluchten vor der Strafverfolgung (u.A. wegen versuchten Mordes) nun endlich lebenslänglich ins Gefängnis gesteckt hat. Zuvor hat er diese unaussprechlichen Abscheulichkeiten praktiziert, von denen er die nächste Zeit nun lediglich als Notbehelf, nur noch auf manische Art und Weise schreiben konnte – vermutlich für seine speziellen „Freunde“ bestimmt, weil es damals halt noch keine Digitalkameras gab.

    Es bedeutet dabei nur eines der typischen Muster der zu allen Zeiten gegenwärtigen ‚Dominanten Irrsinnigen Minorität‘ dieses Material der Öffentlichkeit nun als große Literatur an-zudrehen. Bei diesem Muster handelt es sich einmal mehr um jenes von des Kaisers neuen Kleider. Wer also nicht in der Lage ist, die Größe dieser „Literatur“ zu erkennen, der ist eben zu dumm dazu, oder seines Amtes nicht würdig. Diese Masche funktionierte damals wie heute, nur dass auf diese Weise aber nicht wie erhofft, solche Neigungen bei normalen Menschen geweckt werden können, und auch nicht, dass hiermit einer erwünschten Toleranz gegenüber solches praktizierender aberranter Kreise zugetragen werden könnte - weshalb de Sade also auch nicht der letzte geblieben ist, der für so was in den Knast gewandert ist.

    Man darf sich nun aber schon ein wenig wundern, wenn hier jetzt zwischen einvernehmlichen sexuellen Handlungen auf der einen Seite und Vergewaltigungen auf der anderen nicht unterschieden wird. Es hatte wenig mit „Prüderie“ zu tun, de Sade ins Gefängnis zu stecken, und dieser leistet auch keine Heldentat, seine Vorlieben auch noch auf Papier zu bringen. Vielmehr unterstreicht sein literarisches Werk nur noch seinen Wahnsinn, welcher ihn zum Ende seines Lebens endlich auch in eine Irrenanstalt führte.

    https://www.philognosie.net/wissen-technik/kurzbiografie-das-leben-des-marquise-de-sade

    Schöne Grüße

    ---
    ... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

    Rybezahl

    16.07.2017, 04:20

    @ Nico
     

    Scheinheiligkeit

    Hallo,

    mir ging es um die Scheinheiligkeit so mancher mächtiger Kreise, die von anderen fordern, was sie selbst nicht können. Das ist nicht auf die Demokratie beschränkt, sondern zieht sich durch die ganze Geschichte. Prüderie, die nur vorgetäuscht ist.
    Aber selbstverständlich gab und gibt es auch wahre Edle.

    Gruß
    Rybezahl.

    ---
    "Existenz... setzt keine Ernsthaftigkeit voraus."

    Monterone

    16.07.2017, 11:31

    @ Rybezahl
     

    Eine Statue für den Herrn Marquis!

    > mir ging es um die Scheinheiligkeit so mancher mächtiger Kreise, die von
    > anderen fordern, was sie selbst nicht können. Das ist nicht auf die
    > Demokratie beschränkt, sondern zieht sich durch die ganze Geschichte.
    > Prüderie, die nur vorgetäuscht ist.

    Bei de Sade ging's nicht um Prüderie, sondern u.a. Vergiftung und aufgeilende Folter mit Todesfolge, womit wir bei Dutroux und Pizzagate gelandet wären; noch ohne Pädophilie, die de Sade, scheint es, eher literarisch zu rechtfertigen versuchte, als daß er sie selbst praktiziert hätte.

    Man muß jedoch bedenken, de Sade war steinreich und hatte hervorragende Beziehungen in die höchsten Kreise, die bis nach Versailles reichten.

    Wenn er von denen fallen gelassen wurde, müssen übelste Dinge vorgefallen sein, die wir - aufgrund des langen Arms von de Sades Familie und Freunden - möglicherweise gar nicht in den Akten finden, dafür in seinen Schriften.

    Mir würde es sehr gefallen, würde man diesem Bannerträger und Vorläufer der demokratischen Freiheit im Hafen von New York eine Statue setzten und Miß Liberty in die Luft sprengen.

    Monterone

    Quelle: http://feministesentousgenres.blogs.nouvelobs.com/archive/2014/12/20/sade-etait-il-un-libertin-ou-un-criminel-550544.html

    Monterone

    16.07.2017, 12:53

    @ Monterone
     

    La Liberté, la Liberté

    > Mir würde es sehr gefallen, würde man Marquis de Sade, diesem Bannerträger und
    > Vorläufer der demokratischen Freiheit im Hafen von New York eine Statue
    > setzen und Miß Liberty in die Luft sprengen.

    Bitte jede(n), sich Gedanken zu machen, ob es noch andere Freiheiten gibt als solche, die mit dem Unterleib zu tun haben.

    Monterone

    Rybezahl

    16.07.2017, 14:40

    @ Monterone
     

    Du sagst es!

    > Bei de Sade ging's nicht um Prüderie,

    Aber bei denen, über die er schrieb.

    > Man muß jedoch bedenken, de Sade war steinreich und hatte hervorragende
    > Beziehungen in die höchsten Kreise, die bis nach Versailles reichten.

    Eben!

    > Wenn er von denen fallen gelassen wurde, müssen übelste Dinge
    > vorgefallen sein, die wir - aufgrund des langen Arms von de Sades Familie
    > und Freunden - möglicherweise gar nicht in den Akten finden, dafür in
    > seinen Schriften.

    Ja, nämlich die anonyme Verbreitung seiner Schriften ist vorgefallen.

    ---
    "Existenz... setzt keine Ernsthaftigkeit voraus."

    Rybezahl

    16.07.2017, 16:32

    @ Monterone
     

    Whistleblower

    Jetzt ist es mir klar geworden: Offenbar fällt es manchen schwer, den Maßstab, der der heutigen Elite angelegt wird, auch an der damaligen (vermeintlich moralisch überlegenen) Elite anzulegen.

    Ich sehe allerdings wenig Grund, das nicht zu tun.

    ---
    "Existenz... setzt keine Ernsthaftigkeit voraus."

    Sigrid

    16.07.2017, 19:35

    @ Monterone
     

    Literarische revisionistische Vorwärtsbesinnung

    >
    > Mir würde es sehr gefallen, würde man diesem Bannerträger und
    > Vorläufer der demokratischen Freiheit im Hafen von New York eine Statue
    > setzten und Miß Liberty in die Luft sprengen.
    >
    Hallo Monterone,
    wie bitte, Du willst die „Loreley“ ersetzen:
    Heinrich Heine
    „Loreley
    Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
    Daß ich so traurig bin;
    Ein Märchen aus alten Zeiten,
    Das kommt mir nicht aus dem Sinn.
    Die Luft ist kühl und es dunkelt,
    Und ruhig fließt der Rhein;
    Der Gipfel des Berges funkelt
    Im Abendsonnenschein.
    Die schönste Jungfrau sitzet
    Dort oben wunderbar,
    Ihr goldnes Geschmeide blitzet,
    Sie kämmt ihr goldnes Haar.
    Sie kämmt es mit goldnem Kamme,
    Und singt ein Lied dabey;
    Das hat eine wundersame,
    Gewaltige Melodey.
    Den Schiffer, im kleinen Schiffe,
    Ergreift es mit wildem Weh;
    Er schaut nicht die Felsenriffe,
    Er schaut nur hinauf in die Höh'.
    Ich glaube, die Wellen verschlingen
    Am Ende Schiffer und Kahn;
    Und das hat mit ihrem Singen
    Die Loreley getan.“

    Da würde die „Romantik“ fallen:
    wieder Heine:
    "Das Fräulein stand am Meere
    Und seufzte lang und bang.
    Es rührte sie so sehre
    der Sonnenuntergang.

    Mein Fräulein! Sein sie munter,
    Das ist ein altes Stück;
    Hier vorne geht sie unter
    Und kehrt von hinten zurück.“

    und in Vanitas https://de.wikipedia.org/wiki/Vanitas untergehen.

    Nie sollte man vergessen, dass Demokratie eine romantische Vorstellung ist, die durch mehr Schein als Sein in die Welt trat.
    Pubertierende Jugendvarition halt!
    Dass der „Unterleib“ da vorrangig das ganze Spektakel antrieb und...., wundert mich kein bisschen.
    Wenn das dann aber tatsächlich bemerkt würde, wie ginge es denn dann weiter?

    Viele Grüße Sigrid

    Andudu

    16.07.2017, 21:54

    @ Monterone
     

    Hör endlich auf, die Demokratie in den Dreck zu ziehen...!

    > Nebenbei bemerkt bekommen die DeutschInnen genau das, wonach sie schreien
    > wie eine Horde hysterischer Affen: Demokratie, immer mehr Demokratie.


    ...WIR HABEN KEINE!

    Und deine komischen Definitionen dazu, verstehen lediglich einige Eingeweihte!

    Monterone

    16.07.2017, 22:03
    (editiert von Monterone, 16.07.2017, 22:03)

    @ Andudu
     

    Eine ganz bescheidene Frage

    > ...WIR HABEN KEINE!

    Gibt des außer Dir und einigen Angehörigen des Michelvolks auf diesem weiten Erdenrund sonst noch jemanden, der meint, die OMF-BRD sei keine Demokratie?

    Wenn ich von jemandem rede, denke ich an die wirklich maßgeblichen Personen und Instanzen, also solche, denen in dieser Frage die Deutungshoheit zufällt: Regierungschefs, Minister, UNO, EU, NATO, USA, GB, F, Israel, ZDJ, WJC, AIPAC, CRIF, LICRA, Universitäten, Professoren und führende Medienvertreter.

    Schon mal besten Dank im voraus

    Monterone

    Julius Corrino

    Sur l'escalier des aveugles.,
    16.07.2017, 22:55
    (editiert von Julius Corrino, 16.07.2017, 23:17)

    @ Andudu
     

    Deine unbekannte, vage Spezialdefinition von Demokratie...

    ...also eventuell vielleicht die diesmal ganz echt echtere, wahrere, vermutlich mit serienmäßig eingebautem Dauerplebiszit und unfehlbaren Verfassungsrichtern und was weiß ich nicht alles, ist von KEINEM EINZIGEN der großen Denker der Vergangenheit (und Gegenwart), angefangen bei Sokrates und Thomas von Aquin über Joseph de Maistre, Louis de Bonald, Karl-Ludwig von Haller, Nietzsche, Spengler, Edgar Julius Jung, Evola, Kuehnelt-Leddihn, Voegelin, Jünger, Hoppe, etc., etc. je geteilt worden.

    Während der gesamten abendländischen Geschichte ist von allen ernstzunehmenden Staatswissenschaftlern der Demokratismus stets als unbeschränkte Tyrannis des Kleinbürgertums oder gar der Proletarier analysiert worden (die sich übrigens schon frühzeitig an vielen Orten als Folge von häretischen Abweichungen ergab, siehe z.B. die böhmischen Taboriten oder Thomas Müntzers Terrorregiment).

    Diese Form der Quasi-Anarchie kontempliert in der Frage des Herrschens - ganz wie es sich für komplexbehaftete, neiderfüllte Bosnickel mit Ambitionen auf die Insignien der Hohen Herrschaft ziemt - stets nur das "Wer", aber nie ein "Wie". Und wenn man sich Gemüt und soziale Herkunft der heutigen politischen Akteure so anschaut, sieht man sich ja auch zu 100% bestätigt.

    Die Demokratie ist die Herrschaftsform für den faden, unideologischen Spießbürger, dessen größte Angst zu nächtlicher Stund' das Tun seines Nachbarn in den eigenen vier Wänden ist.

    Monterone vertritt beileibe keine esoterische Spezialtheorie über das Wesen der Demokratie, sondern befindet sich damit im jahrhunderte-, wenn nicht jahrtausendealten Mainstream. Es sind vielmehr die Gegenwartsbesiedler, die in ihrem ahistorischen Polit-Konstruktivismus staatstheoretischen eierlegenden Wollmilchsäuen und sonstigen Luftschlössern nachseufzen.

    ---
    Ainsi continue la nuit dans ma tête multiple... elle est complètement dechirée... ma tête.
    - Luc Ferrari

    Monterone

    17.07.2017, 10:57

    @ Julius Corrino
     

    Regieren wirklich die Spießbürger?

    > Monterone vertritt beileibe keine esoterische Spezialtheorie über das
    > Wesen der Demokratie, sondern befindet sich damit im jahrhunderte-, wenn
    > nicht jahrtausendealten Mainstream. Es sind vielmehr die
    > Gegenwartsbesiedler, die in ihrem ahistorischen Polit-Konstruktivismus
    > staatstheoretischen eierlegenden Wollmilchsäuen und sonstigen
    > Luftschlössern nachseufzen.

    Vielen Dank!

    Hoffentlich verscherze ich mir jetzt nicht alle Sympathieen, wenn ich zu Deinen Ausführungen ein paar Anmerkungen mache, die nicht unbedingt zustimmend ausfallen?

    > Während der gesamten abendländischen Geschichte ist von allen
    > ernstzunehmenden Staatswissenschaftlern der Demokratismus stets als
    > unbeschränkte Tyrannis des Kleinbürgertums oder gar der Proletarier
    > analysiert worden (die sich übrigens schon frühzeitig an vielen Orten als
    > Folge von häretischen Abweichungen ergab, siehe z.B. die böhmischen
    > Taboriten oder Thomas Müntzers Terrorregiment).

    Ob diese Definition einer Prüfung anhand der Wirklichkeit standhalten kann? Wird die Tyrannis nicht eher von Banken und Großkapital ausgeübt, die sich der parlamentarischen Kleinbürger als Handlanger bedienen, um hinter dem Vorhang des Parlamentarismus' ihre erbarmungslose Diktatur zu verbergen?

    Du erinnerst Dich vielleicht an Erwin Pelzig und seine Nummer über Goldman Sachs, (Neues aus der Anstalt, 13.11.2012)?

    https://www.youtube.com/watch?v=Yt78kXEJNrs

    Das dürfte neben Friederike Becks Guttenberg-Dossier die im deutschen Sprachraum beste, weil kompakteste Darstellung sein, was das Wesen der Demokratie ausmacht.

    Beck und Pelzig sagen im Grunde nichts anderes als Alain Soral und François Asselineau, ehemaliger interministerieller Staatssekretär für Steuern und somit ein Mann aus dem innersten Kreis des Systems.

    > Diese Form der Quasi-Anarchie kontempliert in der Frage des Herrschens -
    > ganz wie es sich für komplexbehaftete, neiderfüllte Bosnickel mit
    > Ambitionen auf die Insignien der Hohen Herrschaft ziemt - stets nur das
    > "Wer", aber nie ein "Wie". Und wenn man sich Gemüt und soziale Herkunft
    > der heutigen politischen Akteure so anschaut, sieht man sich ja auch zu
    > 100% bestätigt.

    Ich denke nicht, daß wir es mit einer Form der Anarchie zu tun haben, Abwesenheit von Herrschaft, eher dem krassen Gegenteil, einer an Bösartigkeit und Brutalität bislang nie gesehenen Form der Diktatur, die in ihren Methoden lediglich von Josef Stalin übertroffen wurde.

    > Die Demokratie ist die Herrschaftsform für den faden,
    > unideologischen Spießbürger, dessen größte Angst zu nächtlicher Stund'
    > das Tun seines Nachbarn in den eigenen vier Wänden ist.

    Wie sollte der Spießbürger Herrschaft ausüben, den man unter permanentem propagandistischen Trommelfeuer (*Rassist, Nazi, Populismus* etc.) völlig entrechtet und entmachtet hat?

    Meine Definition von Demokratie sieht so aus: *Sie ist die perfekte Herrschaftsform für unvorstellbar abartige und kriminelle Finanzeliten, deren größte Angst darin besteht, daß sich die Völker eines Tages auf ihre Rechte besinnen könnten*.

    Monterone

    Hinterbänkler

    E-Mail

    Schweiz - tief im Emmental,
    17.07.2017, 12:52

    @ Monterone
     

    "Wir haben das Glück erfunden"

    > Wie sollte der Spießbürger Herrschaft ausüben, den man unter
    > permanentem propagandistischen Trommelfeuer (*Rassist, Nazi, Populismus*
    > etc.) völlig entrechtet und entmachtet hat?

    Danke Monterone.

    Sind nicht gerade das die Spießbürger, die andere als Rassisten, Nazis, Populisten trommelbefeuern?

    Ich empfinde beispielsweise unsere Politiker als genau solche.
    Ohne Traum, ohne Vision, ohne Geist.

    Spontan herausgegriffene Bespiele:
    Nahles, Schulz, Gabriel, Merkel, Bosbach, Kretschmann...

    Meine Definition des Spießbürgers:

    Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch keinen Stern mehr gebären wird. Wehe! Es kommt die Weit des verächtlichsten Menschen, der sich selber nicht mehr verachten kann.
    Seht! Ich zeige euch den letzten Menschen.
    "Was ist Liebe? Was ist Schöpfung? Was ist Sehnsucht? Was ist Stern" - so fragt der letzte Mensch und blinzelt.
    Die Erde ist dann klein geworden, und auf ihr hüpft der letzte Mensch, der alles klein macht. Sein Geschlecht ist unaustilgbar, wie der Erdfloh; der letzte Mensch lebt am längsten.
    "Wir haben das Glück erfunden" - sagen die letzten Menschen und blinzeln.
    Sie haben die Gegenden verlassen, wo es hart war zu leben: denn man braucht Wärme. Man liebt noch den Nachbar und reibt sich an ihm: denn man braucht Wärme.
    Krankwerden und Mißtrauen-haben gilt ihnen sündhaft: man geht achtsam einher. Ein Tor, der noch über Steine oder Menschen stolpert!
    Ein wenig Gift ab und zu: das macht angenehme Träume. Und viel Gift zuletzt, zu einem angenehmen Sterben.
    Man arbeitet noch, denn Arbeit ist eine Unterhaltung. Aber man sorgt dass die Unterhaltung nicht angreife.
    Man wird nicht mehr arm und reich: Beides ist zu beschwerlich. Wer will noch regieren? Wer noch gehorchen? Beides ist zu beschwerlich.
    Kein Hirt und eine Herde! Jeder will das gleiche, jeder ist gleich: wer anders fühlt, geht freiwillig ins Irrenhaus.
    "Ehemals war alle Welt irre" - sagen die Feinsten und blinzeln.
    Man ist klug und weiß alles, was geschehn ist: so hat man kein Ende zu spotten. Man zankt sich noch, aber man versöhnt sich bald - sonst verdirbt es den Magen.
    Man hat sein Lüstchen für den Tag und sein Lüstchen für die Nacht: aber man ehrt die Gesundheit.
    "Wir haben das Glück erfunden" - sagen die letzten Menschen und blinzeln -

    (Friedrich Nietzsche, Also sprach @Zarathustra [[top]] )

    Danke und Gruß
    Hinterbänkler

    ---
    ...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

    Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Wandere aus, solange es noch geht.


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