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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Dieter

    Didschullen + alto alentejo,
    17.06.2017, 15:59
    (editiert von Dieter, 17.06.2017, 16:03)
     

    Elektroauto in der Praxis?

    Hallo,

    so weit ich weiß, hat hier der eine oder andere Schreiber ein Elektroauto.

    Bislang stehe ich auf großvolumige Dieselmotoren, da ich zu 90% meiner gefahrenen km mit ca. 4,4to unterwegs bin (ca. 2,3 to PKW, ca. 2,1 to Hänger).

    Nun habe ich beim hochpreisigen Tesla X einmal die techn. Daten überflogen und lese bei überragender PS-Leistung eine wirklich mickrige Drehmomentausbeute, die der eines Diesels entspricht, der dann allerdings ca. 40% weniger PS hat.

    Demnach bieten die ca. 500 Tesla-PS keinen wesentlichen Leistungsvorteil gegenüber einem ca. 250 Diesel-PS, wie z.B. bei DB.

    Nun die Reichweite:
    Im Solobetrieb (also mit wenig KW) steht beim Tesla ca. 440 km. Anhängelast gut 2,2to, also ähnlich wie bei DB. Reichweite im Anhängerbetrieb ca. 200 km, danach längere Zwangspause, vermutlich länger als normal wg. Hängerbetrieb, vielleicht jedes mal 1-2 Std.

    Also wenn ich damit nach Portugal fahre, hätte ich ca. 13 Zwangspausen + Umwege zu einer Ladestation, falls eine öffentliche überhaupt verfügbar ist.

    Aufgrund des Hängers (meist 2,1to) erhöht sich bei meinem Diesel der Durchschnittsverbrauch um 1,5 - 2 Liter, fahre dabei aber deutlich schneller als ich das in Deutschland dürfte.

    Habe ich die Fakten in der obigen Zusammenfassung richtig interpretiert?
    Wenn ja, verstehe ich nicht, wie so ein Elektrofahrzeug alltagstauglich sein soll, der etwas mehr mit dem Wagen macht als mal eben Einkaufen zu fahren oder zur Arbeit.

    Gruß Dieter

    ---
    Gerechtigkeit durch Gleichheit ist der Tod der Freiheit

    Nach Deutschland kann man ohne Pass einreisen - nur zur Ausreise braucht man einen.

    zip

    17.06.2017, 16:22

    @ Dieter
     

    Für jemanden, der täglich mit dem Hänger nach PO fährt, ist ein E-Mobil nicht alltagstauglich

    So einfach ist das.

    ---
    .zip

    Hasso

    E-Mail

    17.06.2017, 19:28
    (editiert von Hasso, 17.06.2017, 20:03)

    @ zip
     

    @zip: Wie viele km stehen auf der Uhr von Deinem Tesla S?

    Hallo zip,
    Du hast doch zu Weihnachten 2015 einen Tesla S bekommen.
    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=400690
    Wie viele km hat er jetzt runter?
    Wie sind Deine praktischen Erfahrungen?

    Ich bin seit Weihnachten 2015 ziemlich genau 45.000 km gefahren.
    Mit einem 9 Jahre alten Euro 4-Diesel (BMW 120d, 177 PS, grüne Plakette) bei unterschiedlichsten Fahrbedingungen.
    Durchschnittsverbrauch trotz Heizung und Klima 5,8 Liter/100km.
    Reichweite ca. 900 km.

    Der hat vor zwei Wochen bei der HU (Rohrmessung bis 4000 U/min!) traumhafte Abgaswerte erreicht.
    Drei GTÜ-Prüfer haben total gestaunt, dabei hat der schrammenfreie alte Hobel schon 145.000 km runter... mit NULL Störungen[[herz]]
    Nur einmal planmäßig neue Bremsen vorne/hinten bei 120.000 km[[top]]
    Die Bremsscheiben hinten durften gemäß BMW-Expertise im Originalzustand weiter fahren, das dürfte ein Weltrekord sein[[zwinker]]
    Stinke-VW darf mein schönes Auto gerne mal untersuchen. Vielleicht finden sie dabei endlich ein gutes Abgassystem?[[freude]]

    Ich achte aber streng darauf, dass der Diesel-Kat immer genug Regenerationszyklen durchläuft.
    Als Mieter fehlt mir leider die E-Auto-Infrastruktur, ich bin aber trotzdem sehr interessiert an Deinen Erfahrungen.
    Schon mal ein Danke in voraus und
    beste Grüße
    Hasso

    Otto Lidenbrock

    Nordseeküste,
    17.06.2017, 20:19

    @ Hasso
     

    Zweitaktöl als Dieselzusatz

    Hallo Hasso,

    gönnst Du Deinem Diesel eigentlich bei jeder Tankfüllung einen Zusatz von Zweitaktöl? Habe mich mal ausführlich mit diesem Thema beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen, dass die Gründe für einen solchen Zusatz nicht von der Hand zu weisen sind (Schmierung der Hochdruckpumpe und der Injektoren bei heutigem Dieselkraftstoff wegen schwefelarmem Bioanteil nicht mehr so gut wie früher).

    Mache ich bei meinem jetzt seit mehr als 100.000 Kilometern. Geschadet hat es ihm bisher jedenfalls nicht. [[top]]

    Lieben Gruß

    Griba

    E-Mail

    Insulanien,
    18.06.2017, 10:58

    @ Otto Lidenbrock
     

    Zweitakt-Öl für Dieselmotoren? Kannst Du das mal weiter ausführen? (oT)

    [ kein Text ]

    ---
    Beste Grüße

    GRIBA

    Socke

    Homepage E-Mail

    18.06.2017, 12:21

    @ Griba
     

    Öl-Zusatz zum Diesel tanken nicht ganz unkritisch

    Je nach Menge des zugesetzten Zeitakt-Öls belastet das das Abgasreinigungssystem.
    Wenn mans übertreibt, stimmen die Abgaswerte nicht mehr und man macht sich Filter etc. kaputt, was man selber wahrscheinlich gar nicht mal bemerkt.

    Also alles mal wieder nur eine Frage der Dosis.

    Otto Lidenbrock

    Nordseeküste,
    18.06.2017, 13:28

    @ Socke
     

    Zweitaktöl verbrennt nahezu rückstandsfrei

    > Je nach Menge des zugesetzten Zeitakt-Öls belastet das das
    > Abgasreinigungssystem.
    > Wenn mans übertreibt, stimmen die Abgaswerte nicht mehr und man macht
    > sich Filter etc. kaputt, was man selber wahrscheinlich gar nicht mal
    > bemerkt.
    >
    > Also alles mal wieder nur eine Frage der Dosis.

    Ein teilsynthetisches Zweitaktöl verbrennt nahezu aschefrei (muss es ja auch, schließlich treibt es auch Zweitaktmotoren an) und belastet den Filter nicht. Natürlich darf man den Zusatz nicht übertreiben, ich setze das Öl im Verhältnis ca. 1 : 200 zu und habe noch nie Probleme mit dem Rußfilter gehabt.

    Otto Lidenbrock

    Nordseeküste,
    18.06.2017, 13:40

    @ Griba
     

    Schmiereigenschaften von Dieselkraftstoff

    Wie ich bereits schrieb, soll das Zweitaktöl die dem herkömmlichen Dieselkraftstoff mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Zusatz von Biodiesel verloren gegangene Schmierfähigkeit wieder geben. Soll die Lebensdauer von Hochdruckpumpe und Injektoren deutlich verlängern, weil der herkömmliche Dieselkraftstoff mittlerweile nahezu schwefelfrei ist.

    Ich nehme immer teilsynthetisches Zweitaktöl im Verhältnis 1 : 200. Habe im Kofferraum dafür eine 1 Liter Flasche mit herausziehbarem Einfüllstutzen (Originalflasche mit Zweitaktöl). Ich kaufe mir immer große 10 Liter Kanister Zweitaktöl und fülle diese Flasche nach jedem dritten Tankvorgang nach (ca. 0,3 Liter Zweitaktöl in den Tank, dann etwa 70 Liter Diesel tanken).

    Ob diese Maßnahme tatsächlich die Lebensdauer des Motor verlängert, weiß ich (noch) nicht. Es kostet jedoch nicht viel und ich experimentiere gern. [[zwinker]]

    Kann man auch bei Mototalk nachlesen, der dortige Thread ist einer der längsten überhaupt (einfach "Zweitaktöl und Diesel" in die Suche eingeben).

    Griba

    E-Mail

    Insulanien,
    18.06.2017, 14:20

    @ Otto Lidenbrock
     

    Vielen Dank für den Tipp - man lernt im Gelben doch immer noch dazu. (oT)

    [ kein Text ]

    ---
    Beste Grüße

    GRIBA

    Socke

    Homepage E-Mail

    18.06.2017, 16:18

    @ Otto Lidenbrock
     

    Völlig gegensätzliche Aussagen

    > Wie ich bereits schrieb, soll das Zweitaktöl die dem herkömmlichen
    > Dieselkraftstoff mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Zusatz von Biodiesel
    > verloren gegangene Schmierfähigkeit wieder geben.
    Was mir aufgefallen ist, dass dazu völlig gegensätzliche Aussagen existieren, die besagen, dass die mit Biodiesel angereicherte Sorte deutlich besser schmiert als der reine mineralische Diesel.

    Ist wohl ähnlich wie beim Ä10-Benzin, was für nahezu alle Defekte rund ums Auto verantwortlich sein sollte. Schaute man genauer hin war es genau umgekehrt: weniger Ablagerungen im Motor mit E10 durch die hohe Reinigungskraft und saubere Verbrennung, also in der Hinsicht besser für die Maschine.

    Otto Lidenbrock

    Nordseeküste,
    18.06.2017, 19:37

    @ Socke
     

    Die einen sagen so, die anderen so

    > > Wie ich bereits schrieb, soll das Zweitaktöl die dem herkömmlichen
    > > Dieselkraftstoff mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Zusatz von
    > Biodiesel
    > > verloren gegangene Schmierfähigkeit wieder geben.
    > Was mir aufgefallen ist, dass dazu völlig gegensätzliche Aussagen
    > existieren, die besagen, dass die mit Biodiesel angereicherte Sorte
    > deutlich besser schmiert als der reine mineralische Diesel.

    Das stimmt wohl auch. Der Biodiesel schmiert wohl deutlich besser als schwefelarmer konventioneller Dieselkraftstoff. Vielleicht ist er deswegen gesetzlich vorgeschrieben, oder doch wegen der Schonung angeblich fossiler Rohstoffe?

    Ob der Zusatz von Zweitaktöl dem Dieselkraftstoff tatsächlich bessere Schmiereigenschaften verleiht, weiß ich nicht. Für mich klingt das Ganze schlüssig und noch habe ich keine negativen Erfahrungen gemacht.
    >
    > Ist wohl ähnlich wie beim Ä10-Benzin, was für nahezu alle Defekte rund
    > ums Auto verantwortlich sein sollte. Schaute man genauer hin war es genau
    > umgekehrt: weniger Ablagerungen im Motor mit E10 durch die hohe
    > Reinigungskraft und saubere Verbrennung, also in der Hinsicht besser für
    > die Maschine.

    Habe ich anders gehört. Wenn statt 5% Bio-Ethanol 10% im Benzin sind, soll der Motor schneller verschleißen, weil bei der Verbrennung mehr Wasser anfällt, welches das Motoröl verdünnt. Es entwickelt sich mehr Reibung und der Motor altert schneller.

    zip

    17.06.2017, 23:20

    @ Hasso
     

    Ich fahre viel zu wenig, um eine allgemeingültige Aussage treffen zu können

    > Durchschnittsverbrauch trotz Heizung und Klima 5,8 Liter/100km.
    > Reichweite ca. 900 km.

    Das sind doch fabelhafte Werte! Entspricht einem Energieverbrauch von nur ca. 58 kWh auf 100 km Strecke. Da komme ich beim besten Willen nicht dran, denn ich schaffe im tiefsten Winter maximal 25 kWh auf 100 km und liege im Schnitt bei 18,5 kWh auf die ganze Zeit umgerechnet. Das entspricht einem Äquivalent von knapp 2 Liter Diesel auf 100 km Strecke.

    > Der hat vor zwei Wochen bei der HU (Rohrmessung bis 4000 U/min!) traumhafte Abgaswerte erreicht.

    Tja Hasso, was soll ich dazu sagen? Da kann ich leider auch nicht mitreden. Bei mir will einfach keiner "an das Rohr dran". [[herz]]

    > Ich achte aber streng darauf, dass der Diesel-Kat immer genug Regenerationszyklen durchläuft.

    Das Thema kenne ich noch von meinem VW Diesel. Da musste ich in regelmäßigen Abständen 30 km über die Autobahn fahren, um das Abgassystem wieder frei zu fahren. Ich bin dann immer nach Holland zum Tanken gefahren, da habe ich immerhin auf die Tankfüllung gesehen rund 2,50 € gespart.

    > Als Mieter fehlt mir leider die E-Auto-Infrastruktur, ich bin aber trotzdem sehr interessiert an Deinen Erfahrungen.

    Das Problem ist hier offenbar der Vermieter. Im Keller deines Hauses liegen doch sicher jede Menge ausreichend dicke Kabel und mehr als eine kleine rote CEE Dose mit 3 Phasen braucht es nicht, um vernünftig laden zu können. Der Strombedarf entspricht dabei mit 11 kW nur einem Bruchteil dessen, was ein Durchlauferhitzer für die Dusche mit 21, 24, 27 oder 33 Kilowatt Anschlusswert benötigt. [[top]]

    Nach knapp 20.000 km muss ich lange in mich hinein fragen, wann es da irgendwann mal ein Problem gab.

    Tatsächlich habe ich grundsätzliche Probleme bei meiner "aktiv gelebten" E-Mobilität erkannt: Das sind einerseits die von Diesel- und Benzinerfahrzeugen viel zu häufig zugeparkten Lademöglichkeiten. Und andererseits die immer wiederkehrenden "Argumente" jener Menschen, die sich einfach nicht vorstellen können, dass man problemlos elektrisch unterwegs sein kann. Und immer wieder mit täglichen Hängerfahrten nach Portugal ein Szenario beschreiben, das sich jeder gelebten Praxis entzieht.
    Oder mit Reichweiten ohne nachzutanken protzen, die die menschliche Leistungsfähigkeit bei pausenfreien Mammutstrecken bei weitem überschreiten. Ich bin wahrscheinlich nicht der einzige Autofahrer auf der Welt, der gerne einmal nach 2 bis 3 Stunden Fahrt anhält, sich reckt und streckt, Pippi machen geht und nach 20 Minuten weiter fährt.

    Und weil das hier ein Börsenforum ist: Tesla ist die aktuell einzige Marke, bei der sich die Anschaffung des Wagens über den Kursgewinn der Aktie finanziert.

    ---
    .zip

    Literaturhinweis

    17.06.2017, 16:29
    (editiert von Literaturhinweis, 17.06.2017, 16:50)

    @ Dieter
     

    So ist das mit den Elektro'autos'

    > Nun habe ich beim hochpreisigen Tesla X einmal die techn. Daten überflogen

    Ja, die gibt's auch gebunden.

    > und lese bei überragender PS-Leistung eine wirklich mickrige Drehmomentausbeute, die der eines Diesels entspricht, der dann allerdings ca. 40% weniger PS hat.

    Dafür aber weniger Gewicht [[freude]] [[freude]] [[freude]] ...

    Elon Musk kommt's auf die Straßenlage an, auch im Stand!

    > Demnach bieten die ca. 500 Tesla-PS keinen wesentlichen Leistungsvorteil gegenüber einem ca. 250 Diesel-PS, wie z.B. bei DB.

    Wenn Musk zu frühzeitig seine Überlegenheit demonstriert hätte, wären die Leute nicht mehr mitgekommen - Angst vor dem Tod seiner Mitmenschen durch Singularität!

    > Nun die Reichweite:
    > Im Solobetrieb (also mit wenig KW) steht beim Tesla ca. 440 km. Anhängelast gut 2,2to, also ähnlich wie bei DB. Reichweite im Anhängerbetrieb ca. 200 km, danach längere Zwangspause, vermutlich länger als normal wg. Hängerbetrieb, vielleicht jedes mal 1-2 Std.

    Tesla empfiehlt, den Hänger statt mit Ladung mit Campingausrüstung zu füllen und sich derweil die Landschaft anzuschauen; Schaufeln zum Beerdigen der Radfahrer nicht vergessen. Da es in der Landschaft keine Ladesäulen gibt, empfiehlt er einen erfrischenden Fußmarsch zur nächsten größeren Menschenansammlung, um einen Kanister Strom zu holen!

    > Also wenn ich damit nach Portugal fahre, hätte ich ca. 13 Zwangspausen + Umwege zu einer Ladestation, falls eine öffentliche überhaupt verfügbar ist.

    Der Tesla-Connoisseur wartet an einem idyllischen Plätzchen ein paar Jahre, bis der ambitionierte Ausbau der Ladestationen in der Fläche abgeschlossen ist. Soviel Zeit muß sein!

    > Aufgrund des Hängers (meist 2,1to) erhöht sich bei meinem Diesel der Durchschnittsverbrauch um 1,5 - 2 Liter, fahre dabei aber deutlich schneller als ich das in Deutschland dürfte.

    Aber mit dem Hänger am Tesla könntest Du doch, wenn Du auf die anempfohlene Campingausrüstung verzichtetest, genügend Ersatzbatterien mitführen und kämest so in einem Rutsch bis Portugal? Brennmaterial hättest Du dann auch!

    > Habe ich die Fakten in der obigen Zusammenfassung richtig interpretiert?

    Es gab auf SPIEGEL.de eine ca. zehnteilige Serie der Fahrberichte eines Redakteurs. Bestätigt die meisten Vorurteile gegen Elektroautos, obwohl der nur jeden Tag von zuhause in seine schrumpfende Redaktion mußte (nehme ich an).

    > Wenn ja, verstehe ich nicht, wie so ein Elektrofahrzeug alltagstauglich sein soll,

    Soll es ja nicht - DU sollst DEINEN ALLTAG anpassen!

    Hatte dem hier einen Nachruf gewidmet.

    > der etwas mehr mit dem Wagen macht als mal eben Einkaufen

    Sprich' mir nach: "Du sollst nicht mit dem Auto einkaufen"!

    > zu fahren oder zur Arbeit.

    Elektroautos sind für Leute mit Homeoffice, großer Garage und überdimensioniertem Hausanschluß (mit entsprechender Vorhaltegebühr ...) [[lach]] ... Es sei denn, man hat Eigenversorgung.

    Alles eine Frage der Bildung ...

    ---
    Literatur-/Produkthinweise. Alle Angaben ohne Gewähr! - Leserzuschriften

    Fidel

    E-Mail

    17.06.2017, 19:07

    @ Dieter
     

    Im Winter der Reichweite Zuliebe auf das Heizen verzichten..

    Hallo,

    es wird zurecht darauf hingewiesen, dass während des Winters die Reichweite der Elektroautos durch die Heizung verringert wird. http://www.geolitico.de/2017/06/10/traurige-wahrheit-uebers-elektroauto/
    Es kann natürlich auch sein, dass die eigentliche Innovation ist - in Zukunft wieder mehr warme Winterkleidung zu tragen und auf das Heizen zu verzichten.

    Falls wir alle das Ideal des kleinbäuerlichen Landwirtes erreicht haben, wärmt auch die Bewegung bei schwerer Arbeit. Dazu die Qualitätsmedien: https://www.youtube.com/watch?v=n1cJTODlYB4

    Abraços
    Fidel

    Griba

    E-Mail

    Insulanien,
    17.06.2017, 19:21

    @ Dieter
     

    Wenn Du ohnehin mit Hänger fährst, paßt da sicherlich noch ein 5kW Diesel-Generator drauf,

    Und schon brauchst Du keine Ladestationen mehr suchen und mit etwas Geschick eines Mechatronikers nimmt der Tesla sicherlich auch während der Fahrt Strom vom Generator an [[freude]] [[freude]] [[freude]] [[la-ola]]

    ---
    Beste Grüße

    GRIBA

    CalBaer

    17.06.2017, 20:29

    @ Griba
     

    90kWh / 5kW = 18h

    Die Tesla-Supercharger leisten bis zu 120kW. Etwas groesser muesste es schon sein.

    Das Problem mit dem Anaenger ist nicht nur die Reichweite, sondern der Aufwand fuer jeden Ladehalt. Bei vielen Ladestationen geht es aus baulichen Gruenden nur ohne Anhaenger, was natuerlich den Vorteil hat, dass es den Fahrer sportlich und fit haelt. [[freude]]

    ---
    Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.

    1CBaerFK7x55XdXjdU85SXePYqJi7Xu3Ux

    DT

    19.06.2017, 11:17

    @ CalBaer
     

    Kein Problem: Tesla mit Anhängerkupplung, und den mobilen 110 kVA Anhänger mit Dieseltank hinten angehängt. (mT)

    Schon ist der Tesla autark.

    https://www.sab-hamburg.de/de/produkte/mobile-stromaggregate/anhaenger.html

    [image]
    110 kVA Tandem-Achs Anhänger ausgelegt für 20h Inselbetrieb bei 50°C für eine TV-Station in Saudi Arabien.

    Wer braucht denn da noch einen schnell-Lader? Man nimmt sein mobiles Ladegerät und den Dieseltank einfach mit!

    Wer noch mehr Reichweite braucht, dem empfehle ich das hier:


    Im Notfall kann man vielleicht auch den Generator durch dieses Freie-Energie Kraftwerk oder Andrea Rossis kaltes Fusionskraftwerk ersetzen.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/kernfusion-was-wurde-eigentlich-aus-herrn-rossis-wunderreaktor-a-1003850.html

    Wurde uns ja hier im Forum schon als das Nonplusultra verkauft.

    Dieter

    Didschullen + alto alentejo,
    18.06.2017, 01:35

    @ Griba
     

    Kanister Diesel

    > Und schon brauchst Du keine Ladestationen mehr suchen und mit etwas
    > Geschick eines Mechatronikers nimmt der Tesla sicherlich auch während der
    > Fahrt Strom vom Generator an [[freude]] [[freude]] [[freude]] [[la-ola]]

    Vermutlich braucht man dafür keinen Mechatroniker sondern eine cleveren EDV-Hacker.

    Ansonsten:
    Zur Zeit nehme ich immer ein paar Blechkanister Diesel mit (Spritpreise Frankreich). So ein 5KW Dieselgenerator wiegt übrigens ca. 200kg, Benzingenerator ca. 50kg.

    Aber am liebsten andere Ladung, mit der ich im jeweiligen Land besseres anfangen kann.

    Gruß Dieter

    ---
    Gerechtigkeit durch Gleichheit ist der Tod der Freiheit

    Nach Deutschland kann man ohne Pass einreisen - nur zur Ausreise braucht man einen.

    Otto Lidenbrock

    Nordseeküste,
    17.06.2017, 20:14

    @ Dieter
     

    Der Diesel hat leider ein Imageproblem

    Der Dieselmotor ist für Alltagsfahrzeuge, die weite Strecken zurücklegen und Anhängelasten ziehen müssen immer noch der beste Antrieb. Drehmomentstark und verbrauchsgünstig ist er gerade für große und schwere Fahrzeuge der ideale Partner. [[top]]

    Leider entstehen bei der Verbrennung von Dieselkraftstoff Abgase, wie bei Benzinmotoren und Holzvergasern auch. Während unsere Politiker aber die Abgase von Benzinmotoren für geradezu sauber halten, stinkt ihnen der Diesel gewaltig. Nachdem man dem Diesel das Rußen abgewöhnt hatte, fand man als Ersatz für seine Diffamierungskampagne das unglaublich schädliche Stickstoffdioxid, welches angeblich für jährlich zehntausende Tote allein in Europa verantwortlich sein soll. [[zwinker]]

    Tja, aus chemisch-physikalischer Sicht hat der Dieselmotor aufgrund seiner Arbeitsweise hier ein Problem, denn Stickstoffdioxid produziert er reichlich. Hier hilft allerdings eine Abgasnachbehandlung mit Harnstoff, der die Stickoxide im Abgasstrang zu Stickstoff und Sauerstoff werden lässt.

    So weit, so gut. Leider wird diese Technik erst seit etwa zwei Jahren ab Werk in Dieselautos eingebaut, so dass über sieben Millionen Fahrzeuge allein in Deutschland ohne diese Nachbehandlung auskommen müssen.

    Und weil diese Fahrzeuge so schrecklich gefährlich sind, werden sie schon bald in so mancher Innenstadt nicht mehr fahren dürfen. Wo, ab wann und überhaupt weiß man allerdings noch nicht so ganz genau. [[hae]]

    Fahrverbote für Dieselautos mit einer Schadstoffeinstufung schlechter als Euro 6 werden wohl mit großer Sicherheit kommen. [[sauer]]

    Ob es für ältere Dieselfahrzeuge Nachrüstmöglichkeiten für die Abgasreinigung geben wird, steht ebenfalls noch in den Sternen, obwohl eine solche Technik bereits existiert.

    Ich würde augenblicklich jedenfalls überhaupt keinen Diesel mehr kaufen. Ich finde den Motor zwar klasse, unsere Politiker allerdings leider weniger. [[la-ola]]

    Hasso

    E-Mail

    17.06.2017, 20:37
    (editiert von Hasso, 17.06.2017, 21:01)

    @ Otto Lidenbrock
     

    Keinen Diesel mehr kaufen... warum denn das?

    > Fahrverbote für Dieselautos mit einer Schadstoffeinstufung schlechter als
    > Euro 6 werden wohl mit großer Sicherheit kommen. [[sauer]]
    >
    > Ob es für ältere Dieselfahrzeuge Nachrüstmöglichkeiten für die
    > Abgasreinigung geben wird, steht ebenfalls noch in den Sternen, obwohl eine
    > solche Technik bereits existiert.
    >
    > Ich würde augenblicklich jedenfalls überhaupt keinen Diesel mehr kaufen.
    > Ich finde den Motor zwar klasse, unsere Politiker allerdings leider
    > weniger. [[la-ola]]

    Hallo Otto,
    Du bist kein guter Kaufmann[[sauer]]
    Mein Diesel, ausführliche Beschreibung siehe hier:
    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=436763
    hat nach 9 Jahren und 145.000 km (bezahlter Neupreis 27.516 Euro) noch einen Restwert von ca. 3500 Euro.
    Obwohl er außen und innen wie ein Neufahrzeug aussieht und auch riecht[[zwinker]]
    Und den willst Du nicht haben? 3500 Euro kann man sich doch leisten.

    Ich habe meinem kleinen 120d allerdings ganz fest versprochen, dass ich ihn nur vererben werde, wenn er weiterhin unfall- und schrammenfrei seinen Weg durch den Asphaltdschungel der Voll-Idioten findet[[herz]]
    Daran hält er sich ganz streng... auch wenn ich mal mit den Gedanken ganz woanders bin[[top]]
    Und in die City von Mannheim/Stuttgart/Darmstadt wollen wir beide ohnehin nicht, falls es mal ein Euro4-Verbot geben sollte. Darauf können wir problemlos verzichten[[freude]]
    Dann fahren wir lieber an den See (zum Saisonbeginn testmäßig auch mal mit Spitze 230 km/h)... ist ohnehin viel gesünder für die Gesundheit und die Kondition.
    Beste Grüße... ich liebe Auto-Threads!
    Hasso

    Otto Lidenbrock

    Nordseeküste,
    18.06.2017, 10:56

    @ Hasso
     

    Euro 5

    Tja Hasso, die Fahrverbote werden aber ab Euro 5 gelten, also für Deinen Diesel und auch für meinen. Meine Hoffnung liegt in einem Abgasnachbehandlungssystem von dritter Seite, denn die Hersteller wollen ja nichts tun, höchstens für jeden Euro 5 Diesel einen neuen Euro 6 Diesel verkaufen.

    Wie gesagt, es soll schon hervorragende Systeme von Zulieferern geben, bleibt nur die Frage, ob diese auch in jedes Fahrzeug passen. [[sauer]]

    Literaturhinweis

    17.06.2017, 20:49
    (editiert von Literaturhinweis, 17.06.2017, 20:50)

    @ Otto Lidenbrock
     

    Der Elektro hat leider ein Imageproblem

    Wenn ich mal paraphrasieren darf:

    Der Elektromotor ist für Alltagsfahrzeuge, die weite Strecken zurücklegen und Anhängelasten ziehen müssen immer noch der schlechteste Antrieb.

    Leider entstehen bei der Erzeugung von Strom Abgase, wie bei Benzinmotoren und Holzvergasern auch.

    Während unsere Politiker aber die Abgase von Benzinmotoren für geradezu sauber halten, ignorieren sie die der Elektroautos beharrlich.

    Tja, aus physikalischer-thermodynamischer Sicht hat der Elektromotor aufgrund seiner Arbeitsweise hier ein Problem, denn Kohlendioxid produziert er reichlich.

    Hier hilft allerdings eine Absatzschwäche, der das Kohlendioxid im Abgasstrang Sauerstoff bleiben lässt.

    So weit, so gut. Zum Glück wird diese Technik seit etwa zwei Jahren ab Werk nicht verkauft, so daß über eine Millionen Fahrzeuge bis 2020 nicht verkauft werden werden.

    Und weil diese Fahrzeuge und ihre Fahrer so schrecklich dämlich sind, werden sie schon bald in so mancher Innenstadt nicht mehr zu sehen sein. Wo, ab wann und ob überhaupt weiß man ohnehin noch nicht so ganz genau.

    Fahrverbote für Elektroautos mit einer Schadstoffeinstufung besser als Euro 6 werden wohl mit großer Sicherheit kommen.

    Ob es für ältere Elektrofahrzeuge Nachrüstmöglichkeiten für die Reichweitenvergrößerung geben wird, steht ebenfalls noch in den Sternen, weil eine solche Technik noch nicht existiert.

    Ich würde augenblicklich jedenfalls überhaupt kein Elektroauto mehr kaufen. Ich finde den Motor zwar klasse, aber nur in einem Aufzug.

    ---
    Literatur-/Produkthinweise. Alle Angaben ohne Gewähr! - Leserzuschriften

    Hasso

    E-Mail

    17.06.2017, 21:12
    (editiert von Hasso, 17.06.2017, 21:16)

    @ Literaturhinweis
     

    Ich hätte super gerne ein E-Auto...

    ... unter folgenden Bedingungen:

    - Mein Vermieter stellt mir einen dritten Garagenplatz zur Verfügung und baut mir kostenlos eine persönliche Ladestation ein.

    - Das E-Auto kostet höchstens 15.000 Euro.

    Warum haben die Mutti und ihr Ehemann übrigens noch kein einziges E-Auto?
    Obwohl Mutti uns ständig dazu überreden will?

    Mutti hat als Berliner Mieterin die gleichen E-Probleme wie ich!
    Wie viele E-Autos haben übrigens der Özdemir oder der Schulz?

    Also... verpflichtet mal die Vermieter zu neuen Garagenplätzen und Ladestationen, dann denke ich neu nach[[freude]]
    Gute Nacht
    Hasso

    Rybezahl

    17.06.2017, 22:40

    @ Hasso
     

    Mit dem E-Auto zum Reichstag

    > Warum haben die Mutti und ihr Ehemann übrigens noch kein einziges
    > E-Auto?
    > Obwohl Mutti uns ständig dazu überreden will?
    >
    > Mutti hat als Berliner Mieterin die gleichen E-Probleme wie ich!
    > Wie viele E-Autos haben übrigens der Özdemir oder der Schulz?

    Hallo,

    das kommt noch. Bald wird demonstrativ mit dem E-Auto zum Bundestag gefahren. Hauptsache, niemand erwischt die, wie sie an der drittletzten Kreuzung vom Diesel in den Tesla umsteigen, wie damals, als man demonstrativ mit dem Fahrrad zum Bundestag fuhr. Der Joschka hat glaube ich auch mitgemacht. [[freude]]

    Gruß vom
    Rybezahl.

    ---
    Schmied ist König!

    Ashitaka

    17.06.2017, 21:26
    (editiert von Ashitaka, 17.06.2017, 21:33)

    @ Dieter
     

    Hauptmanko: Zeit

    Elektroautos sind zeitintensiv. Niemand hat dauerhaft Lust, länger als 5 Minuten zu warten, bis das Fahrzeug wieder über genügend Energie verfügt, ob nun in Form von Benzin/Diesel (primär) oder aufgeladenem Akku (sekundär). Und niemand hat Lust, sich daheim über die Energieversorgung Gedanken zu machen. Nach ein paar Nächten des Abwiegens kommt irgend ein anderes Thema daher, dass einem so oder so den Kopf zerbricht. [[freude]]

    Dazu kommt, dass ein Tesla längst kein PKW mehr ist, sondern ein Tamagotchi, dass sich nach ständigen Updates und Streuung von nervenden Informationen sehnt. Das ist auf Dauer einfach nur nervig.

    Elektrofahrzeuge sehe ich in meinem Umfeld nur dort, wo Zeit relativ ist (nicht arbeitende Ehefrauen und Kinder, gut strukturierte Unternehmen und Ruheständler). Bei uns am Golfplatz sieht man sie seit Tony Stark vermehrt. Er ist einfach geil, entspricht dem Vorstellungsbild jedes stotternden, grünen Kapitalisten.

    Es ist ein gewisses Image, welches man mit den Drecksschleudern zu pflegen gedenkt. Die Wirkungsgrade sind so abartig geschönt und auf energetische Utopien ausgelegt (Strom für über vierzigtausend PKW's mittels Pusteblumen und Photovoltaik), da lohn sich gar keine ehrlich aufwiegende Diskussion.

    Die energetische Realität wird mal eben entführt und ... tada ... es kommt die Photovoltaikanlage und Speicherlösung für Jedermann. [[freude]] Lachen tun vor allem die Mieter ohne Fläche oder Grund für nen Stengel (dieses Jahr wohl 59% der Haushalte).

    Hab irgendwo mal gehört, dass man auch einfach Fahrstuhl fahren kann, um das saubere Feeling einer solchen Fortbewegung zu genießen.

    Herzlichst,

    Ashitaka

    ---
    Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
    Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
    die Welt im Innersten funktioniert.

    Herb

    Südsteiermark,
    17.06.2017, 21:52
    (editiert von Herb, 17.06.2017, 21:55)

    @ Dieter
     

    Elektro ist die Zukunft

    Hallo Dieter,
    die Zukunft einer durchaus möglichen Zeitschiene sozusagen, wo eine immer urbanere Gesellschaft, die riesigen Heimatstädte nur noch per Flugreise verlässt.

    Das Auto wird dort quasi für "Fernreisen" innerhalb der Stadt benötigt, den großen Rest macht man öffentlich und last Mile mit einem E-Board/Bike.
    Schau mal nach Asien in die Metropolen.

    Die Anreise zum Zweitwohnsitz in Portugal, von diesem Luxus wird in den Ameisenhaufen kaum einer zu träumen wagen.

    Beste Grüße, Herb

    ---
    NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

    Hasso

    E-Mail

    17.06.2017, 22:22
    (editiert von Hasso, 17.06.2017, 22:38)

    @ Herb
     

    In den tollen Monster-Metropolen sind die meistens Menschen 10-20qm-Mieter...

    ... und haben weder einen Stellplatz/Garage/Ladestation noch ein Auto.
    Die können schon über ein eigenes Klo froh sein[[sauer]]
    So stelle ich mir die finale Apokalypse vor und freue mich über mein Non-Urban-Leben in Kallstadt... lieber Herb.

    Und in der schönen Steiermark oder der Vorderpfalz macht ein E-Auto wenig Sinn, außer zum Angeben[[zwinker]]
    Bin mal gespannt, wo die Millionen E-Autos letztlich verkauft werden[[freude]]
    Wenn selbst Merkel/Özdemir/Gabriel und ich nicht wirklich zugreifen wollen, weil wir schon reichlich Autos haben.
    Man bedenke nur den elenden Putz- und Pflegeaufwand... ich laufe ja auch nicht mit fleckiger Hose rum, also muss mein Auto auch immer Tip-Top sein[[sauer]]

    Ich liebe diesen ganzen E-Super-Spökes[[herz]]
    Gute Nacht
    Hasso

    Herb

    Südsteiermark,
    17.06.2017, 22:41

    @ Hasso
     

    Bei uns dämmert es

    Hallo Hasso, alter Siemensianer ;-)

    > ... und haben weder einen Stellplatz/Garage/Ladestation noch ein Auto.
    > Die können schon über ein eigenes Klo froh sein[[sauer]]

    Alles richtig, die haben kein Auto, aber ihre obersten Chefs haben eins, als Statussymbol, so wie früher die Adligen ein Reitpferd.

    > So stelle ich mir die finale Apokalypse vor und freue mich über mein
    > Non-Urban-Leben in Kallstadt... lieber Herb.

    Bei uns dämmert es, schau schon mal Richtung Bulgarien.
    Aber es gibt auch bei uns Städte, die Zukunft liegt (derzeit) in Asien.

    >
    > Und in der schönen Steiermark oder der Vorderpfalz macht ein E-Auto wenig
    > Sinn, außer zum Angeben[[zwinker]]

    Ich hätte gern eines!
    Ich hab den Platz, viel Sonne dank Südlage und billigen Zugang zu Photovoltaik, dank einer lokalen Firma (billige Ausschussware)

    > Bin mal gespannt, wo die Millionen E-Autos letztlich verkauft
    > werden[[freude]]

    In Asien, bei uns nicht, uns ereilt bestenfalls das Schicksal des Ostblocks.

    Best Grüße, Herb

    ---
    NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

    Hasso

    E-Mail

    17.06.2017, 23:01
    (editiert von Hasso, 17.06.2017, 23:29)

    @ Herb
     

    Bei uns läuft die Flucht aus den "Metropolen"... junge Familien ganz vorne dabei

    Hallo Herb,
    bei uns läuft die Flucht aus der sau-gefährlichen "Metropole Mannheim-Ludwigshafen".
    Vor allem junge Hochleistungs-Familien flüchten in "meine" schöne Vorderpfalz und puschen hier die Preise zum Mond[[sauer]]

    Weil die total Schiss um ihre Gören haben. Sehr schlechte Einflüsse, mistige Kitas und ab und zu mal was auf die Mütze.
    Schnell weg, bevor der wertvolle Nachwuchs in die "bunte Schule" muss[[freude]]
    Die Eltern-Kinder-Schlaffis können sich eben nicht mehr wehren, ich bin immer wieder erschüttert und sehr betroffen[[sauer]]
    Wir um 1965 hätten schlagartig Banden, neudeutsch "Gangs", gebildet und den Eindringlingen gezeigt, wo Bartel den Most holt[[top]]
    Unsere Eltern hätten ordentlich nachgeholfen.

    Ich habe mich aber längst von diesen schönen Erinnerungen getrennt und mich damit abgefunden, dass ich meine letzen Jahre im Köterland abwettern muss[[sauer]]

    Es gibt hier aber sehr schlaue Volksgruppen.
    Die Mennoniten haben 15km entfernt eine ganz eigene Schule in den Himmel geklotzt, siehe
    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=421736

    Leider passe ich geistig-moralisch nicht so ganz zu diesem tollen Menschenschlag... sonst wäre ich sofort beigetreten[[top]]

    Gute Nacht... machts gut.
    Hasso

    Herb

    Südsteiermark,
    17.06.2017, 23:14

    @ Hasso
     

    Was sollten sie auch tun?

    > Hallo Herb,
    > bei uns läuft die Flucht aus der sau-gefährlichen "Metropole
    > Mannheim-Ludwigshafen".
    > Vor allem junge Hochleistungs-Familien flüchten in "meine" schöne
    > Vorderpfalz und puschen hier die Preise zum Mond[[sauer]]

    Für die ist Elektro keine Option: zu kalt, zu weit weg von den Zentren, wie lange werden sich die noch funktionierenden Gewerke und Läden halten können?
    Wie ist deren Situation? Wohin geht der Trend?
    Reden wir von Auflagen und Zahlungen an Behörden?
    Wohin geht den ihr Trend?
    Wie du sagst, alles Top gebildet, aber was erwartet sie beruflich realistisch betrachtet?


    > Weil die total Schiss um ihre Gören haben. Sehr schlechte Einflüsse...
    > und ab und zu mal was auf die Mütze.
    > Die Eltern-Kinder-Schlaffis können sich eben nicht mehr wehren, ich bin
    > immer wieder erschüttert und sehr betroffen[[sauer]]
    > Wir um 1965 hätten schlagartig Banden, neudeutsch "Gangs", gebildet und
    > den Eindringlingen gezeigt, wo Bartel dem Most holt[[top]]
    > Unsere Eltern hätten ordentlich nachgeholfen.

    Sieh Richtung Ostblock.. bestenfalls [[sauer]]


    >
    > Ich habe mich aber längst von diesen schönen Erinnerungen getrennt und
    > mich damit abgefunden, dass ich meine letzen Jahre im Köterland abwettern
    > muss[[sauer]]

    Ich mach das beste daraus, ist nur für Außenstehende einfach, aber es könnt schlimmer sein [[freude]]

    ---
    NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

    Hasso

    E-Mail

    17.06.2017, 23:44
    (editiert von Hasso, 17.06.2017, 23:48)

    @ Herb
     

    Die berufliche Perspektive ist einfach... der Vadder muss jetzt eben viel fahren!

    > Für die ist Elektro keine Option: zu kalt, zu weit weg von den Zentren,
    > wie lange werden sich die noch funktionierenden Gewerke und Läden halten
    > können?
    > Wie ist deren Situation? Wohin geht der Trend?
    > Reden wir von Auflagen und Zahlungen an Behörden?
    > Wohin geht den ihr Trend?
    > Wie du sagst, alles Top gebildet, aber was erwartet sie beruflich
    > realistisch betrachtet?

    Hallo Herb,
    diese Frage ist einfach zu beantworten.
    Die DAX-Elite wohnt 15-45 km entfernt, von BASF über Heidelzement bis SAP.
    Natürlich noch massig MDAX/SDAX obendrauf.
    Vorher konnte der Vadder mit dem Fahrrad zum Rödeln fahren... jetzt hat er eben 20-50 km vor der Brust.
    Mutter und Gören wohnen jetzt aber (bis auf weiteres) sauber und lieblich in der Vorderpfalz.
    ER hat leider die Arschkarte... ganz normal, oder?

    Über das "Warum das ganze Theater?" möchte ich mich nicht auslassen[[freude]]
    Gute Nacht
    Hasso

    Herb

    Südsteiermark,
    18.06.2017, 00:01

    @ Hasso
     

    Fuck, fuck, fuck

    > Die DAX-Elite wohnt 15-45 km entfernt, von BASF über Heidelzement bis
    > SAP.
    > Natürlich noch massig MDAX/SDAX obendrauf.
    > Vorher konnte der Vadder mit dem Fahrrad zum Rödeln fahren... jetzt hat
    > er eben 20-50 km vor der Brust.
    > Mutter und Gören wohnen jetzt aber (bis auf weiteres) sauber und lieblich
    > in der Vorderpfalz.
    > ER hat leider die Arschkarte... ganz normal, oder?

    Die Kinder (Söhne) wachsen ohne Vater und dessen führende Hand auf.. Die psychisch labilen Mamas übernehmen das, wenn der volle Terminplan das zulässt, aber Geschenke kompensieren das ihrer Meinung nach vollkommen.

    etwa 20-30% der Kinder 10-16 Jahre alt sind anerkannt psychisch krank, dazu kommen Allergien, Übergewicht, Diabetes, Rückenprobleme und allerhand anderer Ungemach.

    Das alles in einer immer härter werdenden Zeit, wo Kinder in Korea 16h+ täglich mit lernen verbringen als deren direkte wirtschaftliche Konkurrenten.

    Europa 2030 ist ein Armenhaus, IM GÜNSTIGSTEN FALL!
    Das ist meine Prognose, hier am Land sieht man vermutlich kaum Elektroautos

    ---
    NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

    Hasso

    E-Mail

    18.06.2017, 00:37
    (editiert von Hasso, 18.06.2017, 01:00)

    @ Herb
     

    Wer ist Schuld an den Krankheiten der Gören?

    > Die Kinder (Söhne) wachsen ohne Vater und dessen führende Hand auf.. Die
    > psychisch labilen Mamas übernehmen das, wenn der volle Terminplan das
    > zulässt, aber Geschenke kompensieren das ihrer Meinung nach vollkommen.
    >
    > etwa 20-30% der Kinder 10-16 Jahre alt sind anerkannt psychisch krank,
    > dazu kommen Allergien, Übergewicht, Diabetes, Rückenprobleme und
    > allerhand anderer Ungemach.
    >
    > Das alles in einer immer härter werdenden Zeit, wo Kinder in Korea 16h+
    > täglich mit lernen verbringen als deren direkte wirtschaftliche
    > Konkurrenten.

    Hallo Herb,
    zu meinen Lieblingsbeschäftigungen als Privatier (ohne jegliche Transferleistungen!) gehört die Beobachtung von Eltern und ihrem Nachwuchs.
    Und da komme ich leider immer zum gleichen Schand-Ergebnis[[sauer]]
    Schuld am kranken Nachwuchs sind die dussligen Eltern!
    Ich hätte es mir mit 6 Jahren schon glasklar verbeten, wenn meine Eltern so bescheuert mit mir geredet hätten: "Schatzi-Mausi.. magst du kein Fahrrad fahren... soll Papi dich tragen??"

    Bei meinen drei Töchtern gab es so einen voll abgedrehten Schwachsinn nicht. Entweder wollten sie fahren, oder mussten eben zu Fuß gehen.
    Und mit 5-6 mussten sie alleine draußen in der tiefen Ostsee schwimmen... auch mit Quallen[[zwinker]].
    Sie fanden es danach toll... weil sie sich dabei voll "bewiesen" haben!
    Deshalb sind alle drei starke, sehr eigenwillige[[sauer]], vollblonde Amazonen geworden[[herz]]
    Good Luck (und mein Beileid[[sauer]]) für die armen Männer[[freude]]

    Kaum denkbar heute im Köterland[[sauer]]
    Nochmals alles Gute für die Nacht!
    Hasso

    Herb

    Südsteiermark,
    18.06.2017, 00:51

    @ Hasso
     

    Weisst du

    Nachdem ich so viel Zeit und Energie investiert habe um Brachland und Tristesse in ein Paradies zu verwandeln.

    > Deshalb sind sie starke, eigenwillige vollblonde Amazonen geworden... Good
    > Luck für die armen Männer[[freude]]

    Tut es gut von grünen Weiden zu lesen.
    Es sind alle glücklich vergeben? ;-)

    ---
    NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

    Hasso

    E-Mail

    18.06.2017, 01:15
    (editiert von Hasso, 18.06.2017, 01:31)

    @ Herb
     

    Alle drei glücklich "fest gebunden"....

    > Nachdem ich so viel Zeit und Energie investiert habe um Brachland und
    > Tristesse in ein Paradies zu verwandeln.
    >
    > > Deshalb sind sie starke, eigenwillige vollblonde Amazonen geworden...
    > Good
    > > Luck für die armen Männer[[freude]]
    >
    > Tut es gut von grünen Weiden zu lesen.
    > Es sind alle glücklich vergeben? ;-)

    Meine drei blonden Amazonen sind fest vergeben.
    Zwei Enkel (m/w... beide Jg. 2013) sind auch schon da.
    Die haben natürlich auch ihren eigenen Kopp, ganz genau wie die Vorfahren!
    Die Oma (meine Ex) war ebenfalls sehr konsequent[[sauer]]
    Zwei deutsche Eltern... vier deutsche Großeltern... dummerweise kann ich auch 8 deutsche Ur-Großeltern nachweisen... bei genauerem Aktenstudium sogar noch mehr "Voll-Deutsche"... wo soll das enden?

    Leider kann ich aufgrund der Entfernung (Hamburg, Berlin) nicht als strenger Schwimmlehrer arbeiten[[sauer]]
    Gute Nacht
    Hasso

    Uwe

    E-Mail

    18.06.2017, 20:58
    (editiert von Uwe, 18.06.2017, 21:04)

    @ Hasso
     

    Angeber ;) oder "Ganzzahliger Exponent zur Basis 2" oder "...auch Du, mein Freund, Hasso"

    @Hasso: … Zwei deutsche Eltern... vier deutsche Großeltern... dummerweise kann ich auch 8 deutsche Ur-Großeltern nachweisen... bei genauerem Aktenstudium sogar noch mehr "Voll-Deutsche"... wo soll das enden?

    Hallo, Hasso,

    Du fragst, wo soll das enden? Mathematisch: … 2^8 --> Speicherüberlauf, "sozialpolitisch" siehe Zitat Käßmann (unten).

    * Eltern (die Älteren) sind Mutter und Vater (2^1 = zwei Personen)

    * Zwei Eltern sind zwei Mütter und zwei Väter (2^2 = vier Personen)

    * Großeltern (die noch Älteren) sind Großmutter und Großvater (2^2 = vier Personen)

    * Vier Großeltern sind vier Großmütter und vier Großväter (2^4 = 16 Personen)

    Glückliche Jugend, auch wenn’s denn an das Auspacken der Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke geht. [[zwinker]]

    Und bitte komm mir jetzt nicht mit "neutzeiltichen" Familienbegriffen, das nehme ich dir mit Deinem Alter nicht ab.

    Dennoch: das von Dir beschriebene Merkmal führt vereinzelt zu folgender Schlussfolgerung:
    "Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: ‚Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht", sagte die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) auf dem Kirchentag in Berlin.

    Ich hab's bei der ehemaligen Ratsvorsitzenden er EKD schon nicht nachvollziehen können, welchen Personenkreis sie da eigentlich anspricht ... und nun Du auch noch.

    Dir und Deiner Familie alles Gute (auch wenn’s etwas länger dauert, bis alle angesprochen sind ;)!

    Uwe

    DT

    18.06.2017, 17:49

    @ Herb
     

    Ja, wenn man in Berlin, Hamburg, Frankfurt oder München wohnt (mT)

    dann kann man den öffentlichen Nahverkehr nehmen. Genannt SBahn. Früher fuhr die sogar mal zu vernünftigen Preisen oft und regelmäßig und pünktlich. Nach der Wiedervereinigung war das ein Deal, daß die Engländer sich die "privatisierte" Bahn unter den Nagel reißen wollten, wie in England auch, und Mehdorn und Grube haben dann "privatwirtschaftliche" Verhältnisse eingeführt. Für ein einfaches Ticket 2-3 EUR (5-6 Mark!), die Fahrthäufigkeit halbiert (zB durch Verkehrsstaatssekretär Mappus bei Beibehaltung der Landesüberweisungen), Preise unverschämt angehoben und die Fläche ausgedünnt.

    Bin am Fronleichnam mit meinem Großen mit dem Bus von Regensburg nach Berching gefahren mit 2 Fahrrädern, incl. Umsteigen, Dauer ca 2h, Fahrtkosten sagenhafte 30 EUR. Dafür hätte man fast ein Ruftaxi zahlen können.

    Für die ganze Rückreise war der Sprit nur 25 EUR (Diesel), da kann man verstehen, wieso das eigene Auto attraktiv bleibt.

    Man muß auch die Leute verstehen, die in Hassos Gegend wohnen, einigermaßen günstig, noch ein Haus oder einen Garten haben und dann 30-40 km pendeln.

    Man sieht ja an der Münchner Umgebung, wie teuer die Häuser oder Wohnungen sind, wenn eine SBahnstation in der Nähe ist, siehe Zorneding oder Geltendorf.

    Früher in Peking gab es Millionen von Fahrrädern, Busse ohne Ende und nur wenige Privat PKW, ideal für solch einen 20 Mio Einwohner Moloch, heute gibt es Millionen von Autos, und der tägliche Infarkt ist da. Back to the roots und zum öffentlichen Nahverkehr! DAS ist die Lösung. Plus kleine Pendler Elektroautos a la E-Smart.

    Herb

    Südsteiermark,
    17.06.2017, 23:48

    @ Dieter
     

    Nochmal ein Pfarrerstochter Wort bzgl. E-Auto

    Bitte mit Gelassenheit betrachten.

    Schau ich mir eure Meinungen und Argumente an, seid ihr wie ein Großvater, der die Welt aus seiner Sicht sieht aber nicht mehr versteht.

    So wie eure Großväter das Auto, Motorräder vllt. nicht verstanden haben, oder die Auswirkung der Eisenbahn.

    Genau so haben die Alten schon immer sarkastisch Argumentiert und gewitzelt, nachdem sie sich mental aus der Welt ihrer Enkel zurück gezogen haben und weiter lebten in ihrer ihnen bekannten und funktionierenden Vergangenheit.

    Im Grunde also nichts ungewöhnliches, Tempora mutantur, nos et mutamur in illis

    ---
    NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

    Hasso

    E-Mail

    18.06.2017, 00:11
    (editiert von Hasso, 18.06.2017, 00:20)

    @ Herb
     

    Klugpuperei... wir Gelben stehen alle bereit für ein E-Auto

    > Schau ich mir eure Meinungen und Argumente an, seid ihr wie ein
    > Großvater, der die Welt aus seiner Sicht sieht aber nicht mehr versteht.
    >
    > So wie eure Großväter das Auto, Motorräder vllt. nicht verstanden
    > haben, oder die Auswirkung der Eisenbahn.
    >
    > Genau so haben die Alten schon immer sarkastisch Argumentiert und
    > gewitzelt, nachdem sie sich mental aus der Welt ihrer Enkel zurück gezogen
    > haben und weiter lebten in ihrer ihnen bekannten und funktionierenden
    > Vergangenheit.

    Bei allem Respekt,
    alle Gelben Foris stehen bereit für ein E-Auto!
    Wir sind nicht nur dumme Opis, die bei der V200/220 stehen geblieben sind.
    http://maerklin-sammler-infos.de/maerklin/lokomotiven/03021/03021.htm
    Meine allerliebste Lieblingslok, besitze ich in fünf Märklin-Versionen (H0 und Z)[[herz]]
    Das ist sozusagen die AFD-Lokomotive...

    Sehr gut begründete Ausnahmen:
    @Dieter, weil er dauernd starke Last auf seinem Zigeunerhaken hat.
    @paranoia, weil er seinen schönen Youngtimer nicht verscheuern will.
    @Hasso, weil er seine nette Vermieterin nicht belästigen will.
    @All, weil sie nicht genug Geld für ein E-Auto erspekuliert haben[[sauer]]
    @All, weil sie Mieter sind... und keine dicke Garage haben.

    Ansonsten stehen wir alle bereit zum schnellen Kauf eines E-Autos!
    Gute Nacht
    Hasso

    Herb

    Südsteiermark,
    18.06.2017, 00:25

    @ Hasso
     

    Gute Argumente

    > Sehr gut begründete Ausnahmen:
    > @Dieter, weil er dauernd starke Last auf seinem Zigeunerhaken hat.
    > @paranoia, weil er seinen schönen Youngtimer nicht verscheuern will.
    > @Hasso, weil er seine nette Vermieterin nicht belästigen will.
    > @All, weil sie nicht genug Geld für ein E-Auto erspekuliert
    > haben[[sauer]]
    > @All, weil sie Mieter sind... und keine dicke Garage haben.
    >
    > Ansonsten stehen wir alle bereit zum schnellen Kauf eines E-Autos!

    Was werden die oben genannten bloß machen, wenn sich die anlaufende Entwicklung beschleunigt und Diesel/Benzin fahren unbezahlbar wird? [[sauer]]

    In eine Großstadt ziehen zu den Enkeln?

    ---
    NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

    Dieter

    Didschullen + alto alentejo,
    18.06.2017, 01:20

    @ Herb
     

    urteilen und entscheiden

    > Was werden die oben genannten bloß machen, wenn sich die anlaufende
    > Entwicklung beschleunigt und Diesel/Benzin fahren unbezahlbar wird?
    > [[sauer]]
    >
    > In eine Großstadt ziehen zu den Enkeln?


    Hallo Herb,

    ich kann nur nach derzeitigen Bedingungen urteilen und Entscheidungen treffen. Ändern sich die Ausgangsbedingungen, sei es durch Politik, Stärke des Staates (Umgehung von Gesetzen) oder wirtschaftl. Aspekten wird neu überlegt.

    Aus heutiger Sicht ist bei meinen Anwendungen der Diesel nach wie vor 1. Wahl,zumal es bei passenden Gebrauchtwagen so gut wie keinen Wertverlust mehr gibt in Kombination mit geringen Reparaturkosten.
    Meinen Diesel habe ich vor ca. 5 Jahren gebraucht gekauft mit ca. 180.000km auf dem Tacho und hat ca. 4.000 Euro gekostet bei einem Drehmoment um 500 Nm und Durchschnittsverbrauch (ohne Hänger) von ca. 6,5l (Kurzstrecken-Stadtverkehr deutlich mehr). Er war also eingefahren.

    Ich gehe davon aus, daß ein großvolumiger Dieselmotor eine Laufleistung von 600.000 bis 1.000.000km hat, da er im Normalbetrieb kaum gefordert wird, niedertourig läuft bei vollem Drehmoment. Jetzt nach 5 Jahren hat er noch einen Wert von gut 3.000 Euro, der dann weiter von Jahr zu Jahr geringfügig abnehmen wird. Die bisherigen Kosten für Inspektionen, Reifen, Reparaturen waren nicht sonderlich hoch. Das teuerste ist noch die KFZ-Steuer.

    Gekauft habe ich den Wagen hauptsächlich für die Fahrten nach Portugal mit Hänger. Ansonsten fahre ich noch einen Diesel-Bulli-Allrad, der aber für den kontinuierlichen Hängerbetrieb mit schwerer Last vom Getriebe her viel zu anfällig ist und dazu noch viel zu wenig Drehmoment hat, sodaß bei langen Steigungsstrecken die Motorkühlung nicht mehr ausreichend ist und dann auch noch bei extrem geringem Tempo.

    Vielleicht werden eines Tages auch mal Elektroautos entwickelt, die so gut wie keinen jährlichen Wertverlust haben und auch für den Hängerbetrieb praktikabel sind.

    Bei meiner derzeitigen Variante kostet mich der Transport einer Tonne Ladung weniger als der Preis pro Tonne, wenn ich einen vollen Sattel mit einer Abladestelle ordern würde. Da wäre kostenmäßig also noch etwas Luft nach oben.

    Schnelligkeit, Bequemlichkeit und Wirtschaftlichkeit sind die Faktoren, die es zu überlegen gilt. Umweltstandards interessieren mich dabei nicht sonderlich zumal ich ohnehin immer von sehr guter Luft umgeben bin, da ich in einem anerkanntem Luftkurort wohne und Städte meide, sie auch nicht mag.

    Bei anderen Rahmenbedingungen mögen die Entscheidungen anders ausfallen.

    Gruß Dieter

    ---
    Gerechtigkeit durch Gleichheit ist der Tod der Freiheit

    Nach Deutschland kann man ohne Pass einreisen - nur zur Ausreise braucht man einen.

    Olivia

    18.06.2017, 15:27
    (editiert von Olivia, 18.06.2017, 15:33)

    @ Hasso
     

    Nö - erst, wenn die vernünftig funktionieren .... bin doch kein Guinea-Pig..

    Was um Gottes Willen soll ich mit einem Auto, das ich nur in der Stadt fahren kann und wo ich lange Stops einlegen muss, wenn ich außerhalb der Stadt irgendwo "tanken" will? Das ist alles noch Pippi-Fuck. Die brauchen jetzt einige Leute, die das ganze Spiel teuer bezahlen und sich damit "auszeichnen" können. Wenn das dann einmal funktioniert, die Infrastruktur stimmt, die Ladezeiten stimmen und die Energie wirklich "umweltgerecht" entnommen werden kann, dann bin ich jederzeit bereit, auf ein solches Auto "umzusteigen". Derzeit absurd. Wenn ich ich jetzt viel überflüssiges Geld hätte, dann würde ich es mir vielleicht schon mal gerne als "Spielzeug" zulegen. Ich hatte immer Freude an den ersten "neuen" Entwicklungen. Das Geld dazu habe ich aber nicht mehr.... :-)))

    Insofern habe ich 2 1/2 K Euro in meine alte, längjährige Dieselkiste (Peugeot Break 307 SW) gesteckt. Damit kann ich 1.200 km fahren. Wenn keine Staus sind mit 4,5 l, wenn viele Staus sind mit 8 l. Die Autobahnen in D sind derzeit eine solche Katastrophe, dass man, wenn man Pech hat, 11 - 12 Stunden benötigt für 600 km. Wie sollte man so etwas mit einem Elektroauto schaffen. Im Break werden hinten 2 Sitze rausgeholt für solche "Reisen" und eine komfortable Liegemöglichkeit installiert (sieht man von vorne nicht) und wenn es gar zu lange dauert, fahre ich raus und halte ein Schläfchen. Danach ist auch die Laune besser. Fließendes Wasser ist auf Wunsch auch an Board. Das ist das "gebrannte" Kind, das sich auch nach einem langen Arbeitstag in "Jahrhundertstaus" von 17 Stunden wiederfand..... Damals habe ich meine Beine dann einfach über das Lenkrad gehängt...... :-))) Liegesitze sind natürlich drin, aber die sind einfach nicht bequem genug. Wie gesagt, ich mag die Beine nicht mehr über das Lenkrad hängen.
    Das Fahrzeug ist jetzt bald 15 Jahre alt, hat die Euro 4 und war damals das Flagschiff der zu neuem Leben erwachenden Peugeot-Kfzs. Wirklich ein super gutes Fahrzeug mit tollen Recaro-Sitzen, die noch sind wie neu.

    Also sitze ich in der Warteschleife und harre der Dinge, die da kommen. Ein wesentlicher Punkt, das Auto beizubehalten ist, dass es nicht gehackt werden kann und nicht pausenlos mit seinen Herstellern telefoniert. Insofern sind eigentlich alle Autos nach 2006 ein Sicherheitsrisiko auf verschiedenen Ebenen. Als Studentin konnte ich meinen R4 zur Not noch selbst reparieren. Das war noch ein Auto....

    Falls ich nicht mehr in die Innenstadt darf, dann fahre ich öffentlich. Das habe ich die letzte Woche nach meiner Kfz-Havarie ausprobiert und nach einiger Zeit ging es ganz flott. Genügend Busse, S- und U-Bahnen gibt es. Parken in den Innenstädten ist nur mit viel Schlauheit und Suchen möglich und in die Tiefgaragen mag ich wirklich nicht mehr. Also was sollte da ein Elektroauto nützen? Ach ja, Elektrofahrrad habe ich anläßlich der Havarie ausgemottet. Das funktioniert auch noch.
    Wenns einen Diesel-Bus mit E6 gibt, den man ohne alle "Assistenten" und all das "kommunikative" Zubehör kaufen kann (oder wenn man es entfernen kann), dann würde ich mich sehr freuen.

    Bis dahin: Die alten, stabilen Diesel behalten, gut pflegen und abwarten. DAS war übrigens auch ein Ratschlag, den ich von meiner Werkstätte bekommen habe: NICHT verkaufen, die sind viel stabiler als die Neuen!

    Und wenns denn unbedingt mit dem Kfz in die Stadt gehen muß, dann leiht man sich halt eins. Die stehen doch überall herum für solche Fälle und die müssen immer E6 haben oder man nimmt halt einen Benziner oder sonst was.

    ---
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    Socke

    Homepage E-Mail

    18.06.2017, 16:31

    @ Olivia
     

    Schnellladung ab 5 Minuten

    Na da herrschen auch immer völlig falsche Vorstellungen vor:
    Es mag ja richtig sein, dass an einer Haushaltssteckdose (10 Ampere/230V) das Aufladen 12 bis über 24h dauert. Selber schuld, wer seinen Stromer an eine solche Dose anschließt.

    Was Sie benötigen ist Kraftstrom (380 bzw. 400V 3Phasen), die großen Baustellensteckdosen für Großgeräte. Und da eine Dose mit mindestens 64, besser deutlich über 100 Ampere.
    Damit gelingt die Ladung ab 5 Minuten aufwärts (nur kurz Nachladen) oder eben 15 bis 20 Minuten für rund 75% Vollldadung. Zum "Nachtanken" in der Stadt sind selbst die 5-Minuten-Ladevorgänge völlig ausreichend.
    Zur Zeit ist es so, dass nicht alle Hersteller das Schnellladen ihrer Autos unterstützen, da muss man nämlich die Akkus kühlen! Tesla hat das meines Wissens bei allen seinen Wagen implementiert. Es geht also.

    Olivia

    18.06.2017, 19:17
    (editiert von Olivia, 18.06.2017, 19:19)

    @ Socke
     

    Das hört sich gut an. Fehlt nur noch.....

    Die Infrastruktur in der Stadt, auf dem Land und in Europa. Von den anderen Kontinenten sprechen wir erst mal nicht.

    Dann gibt es noch die Probleme mit dem Preis und mit der Größe des Kfz. Wenn aber irgendwo mal ein Durchbruch ist, dann wird das schon werden.

    Wo wollen die den ganzen Strom herholen? Vom Dach? Sollen wir dann auch noch alle Windräder in den Garten stellen? Dann wird das Land mit Prozessen übersäät. Obwohl.... es soll schon ganz leise Windräder für die Städte geben.... Trotzdem, unsere Strominfrastruktur leidet doch immer noch unter der abrupten "Energiewende". Wollen die eigentlich, dass alle Lichter auf einmal ausgehen?

    Dann bleibt noch die Kommunikation. Aber das betrifft ja alle neuen Autos. Alle wollen reden und kommunizieren. Ich möchte eigentlich gerne ein Auto, dass die Klappe hält und in das nicht irgendwelche begabten Hacker hineinhacken können.

    Ich freue mich schon auf die Zeiten, wo Hacker die Besitzer von intelligenten Kühlschränken mit durch den Kühlschrank bestellten Warenlieferungen überraschen.

    ---
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    Socke

    Homepage E-Mail

    18.06.2017, 00:40

    @ Dieter
     

    Fehler in der Gegenüberstellung der Daten

    > .. Tesla X .. techn. Daten
    > .. mickrige Drehmomentausbeute
    Sie machen da einen gewaltigen Fehler bei Ihrer Gegenüberstellung der techn. Daten:

    Bei einem Elektromotor liegt das höchste Drehmoment bei Drehzahl 0 an, d.h. gleich beim Start /Anfahren hat der Stromer das höchste Drehmoment.
    Beim Verbrenner müssen Sie erst auf höhere Drehzahlen kommen, damit die Drehmomentkurve auf merkliche Werte steigt. Da ist der Stromer dann schon weit weg vor Ihnen.
    Das ist dann genau der Punkt, warum beim Ampelstart ein Stromer (Auto/Motorrad) jeden Verbrenner erst mal "stehen" lässt.
    Dass ein Stromer für Hängerbetrieb vielleicht nicht so optimal ist, haben die anderen hier ja schon beschrieben.

    Ich bin ob der Elektroauto-Diskussion auch ein wenig zurückhaltend und habe Zweifel, ob das Ziel, Elektroautos zu fördern sinnvoll ist (da sind hauptsächlich U.S.-amerik. Firmen am Markt) oder ob es nicht besser wäre, den Verbrenner beizubehalten und die Kraftstoffart auf "ökologisch" zu ändern (Wasserstoff, Kunstbenzin, Alkohole etc., alles Stoffe, die man in Windparkanlagen vor Ort produzieren könnte, unter Zuhilfenahme von CO2 aus benachbarten Verbrennungskraftwerken und Industrie).
    Denn was mich schreckt sind die gewaltigen Kosten für den Batteriesatz bei E-Autos. Gängige (nicht subventionierte) E-Autos mit größerer Reichweite als 50km kosten nach wie vor über 40k €. Das ist für den Normalverdiener nicht realistisch.
    Andererseits möchte ich auch nicht gerne mit einem 900 bar-Wasserstofftank unter dem Sitz umherfahren, wo die Speicherdrücke zukünftig noch weiter steigen.
    Trotzdem finde ich die einseitige Festlegung auf E-Autos sehr fragwürdig.

    Dieter

    Didschullen + alto alentejo,
    18.06.2017, 01:30

    @ Socke
     

    Drehmoment

    > > .. Tesla X .. techn. Daten
    > > .. mickrige Drehmomentausbeute
    > Sie machen da einen gewaltigen Fehler bei Ihrer Gegenüberstellung der
    > techn. Daten:
    >
    > Bei einem Elektromotor liegt das höchste Drehmoment bei Drehzahl 0 an,
    > d.h. gleich beim Start /Anfahren hat der Stromer das höchste Drehmoment.

    Hallo Socke,
    mir ist schon klar, daß das Drehmoment beim Elektromotor viel früher anliegt, deshalb entstehen ja auch die guten Beschleunigungswerte, wobei Reifen und mechanische Teile das System je nach Ausstattung in die Grenzen weisen.

    Aber das nutzt alles nichts, wenn längere Steigungen anstehen. Dann zählt ausschließlich Kraft, also das max. Drehmoment. Und es macht schon einen Unterschied ob man das Gewicht mit 30 oder 120km/Std. den Berg hochzieht.

    Den Tesla X, den ich erwähnte, hatte ja ausreichend Drehmoment für meine Anwendung, aber die anderen wichtigen Faktoren paßten dabei nicht mehr, bzw. waren nicht konkurrenzfähig.

    Gruß Dieter

    ---
    Gerechtigkeit durch Gleichheit ist der Tod der Freiheit

    Nach Deutschland kann man ohne Pass einreisen - nur zur Ausreise braucht man einen.

    Balu

    18.06.2017, 11:48
    (editiert von Balu, 18.06.2017, 11:50)

    @ Dieter
     

    TOLL

    Ich weiß nicht, wie es den Altvorderen ging, als die Eisenbahn "entstand", das pferdelose Fuhrwerk plötzlich knatternd durch die Gegen fuhr, etc.

    Skurril finde ich allerdings die Argumentation in Bezug auf die E-Mobilität.

    Ich brauche kein Auto, jedenfalls keines, das ich mein Eigentum nenne oder über das ich tagein tagaus, 24 h täglich verfügen kann. Denn obwohl ich beruflich viel unterwegs bin (ca. 50-60 Mm/a) steht die Karre meisten. Ganz abgesehen davon, dass ich privat mal gerade vielleicht 10 Mm/a das Automobil benutze.

    Das Auto, wie es hier einige verfechten ist also in erster Linie ein Stehplatznutzer, von wegen mobil [[rofl]]

    Schaut man sich dann noch die Statistik an und vergegenwärtigt sich die täglichen Fahrleistungen, Strecken, etc. ist die Forderung nach einem E-Mobil, wie generell nach einem jeden Auto, es müsse mindestens 1000 km weit reichen, geradezu absurd.

    Mir würde ein ausgeklügeltes System an rent a selfdrivingcar vollkommen ausreichen. Die Karre wird per Händi geordert, kommt zum Termin vor die Haustür und bringt mich dorthin, wo ich gerne hin möchte, was ich vorher in der Buchung mitgeteilt habe.

    Die Kosten werden online vom Konto eingezogen. Die Buchung ist gleichzeitig Lastschrift. (jaja, bargeldlos usw., jammerjammerjammer....., doch wer macht seine Händi wirklich aus, Akku raus, damit er nicht verifizierbar ist/bleibt?)

    Bin ich dort angekommen, entsteige ich entspannt der Karre, gehe meiner Wege und die Karre fährt der nächsten Order entgegen.

    Anders als heute gibt es keine organisierten Sammelpunkte oder Abstellplätze für die Karren, nein, sie sind ständig in Bewegung, holen mich ab, bringen mich wohin und fahren von dort ihren nächsten Auftrag erledigen.

    Ich zahle für die Nutzung, brauche weder Garage noch Ladestation, weder Stellplatz, noch ein eigenen Auto. Mir reicht die Nutzung.

    Und im Urlaub in EU, wo die meisten DE ihren Urlaub verbringen, gibt´s am Zielort auch selfdrivingcars.

    Jetzt frag ich in die Runde, wo ist das Problem mit der E-Mobilität unter o. g. Prämissen; ohne die absurde Forderung, das Auto müsse 1000 km fahren können ohne Tanke. Das mag deutschem Ingenieurgeist entspringen, sinnvoll oder gar nötig ist das nicht - oder?

    Regt sich heute immer noch jemand darüber auf, wenn WIN sich regelmäßig aufhängt, einen Neustart erfordert, etc.? Immerhin gibt den PC jetzt auch schon fast 40 Jahre und....

    Gruß in die Runde
    und immer schön wetteifern, was die E-Mobilität so untauglich macht. Und sei es auch der geizige Mieter, der vom Vermieter gerne eine zusätzliche Garage möchte und eine Ladestation bevor er sich dann der E-Moblität zuwendet, aber auch nur, wenn eine Batterieladung für mindesten einfach bis zum Mond reicht, gell @Hasso.....

    Balu

    ---
    Der deep state ist der alleinige Hort allen Terrors. Die Planer, Strategen, Finanziers heißen öffentliche Verwaltung, die Mörder nennen sich Soldaten. Hinter allem steckt das Kapital mit seinen Partei- und Regierungs-Huren.

    zip

    18.06.2017, 12:27
    (editiert von zip, 18.06.2017, 12:41)

    @ Balu
     

    Volle Zustimmung! Und du beschreibst sehr schön das Geschäftsmodell der Firma Tesla

    > Das Auto, wie es hier einige verfechten ist also in erster Linie ein Stehplatznutzer, von wegen mobil [[rofl]]

    Genau so schauts aus, wenn man nicht täglich mit dem Hänger nach Portugal unterwegs ist. [[top]]

    > Schaut man sich dann noch die Statistik an und vergegenwärtigt sich die täglichen Fahrleistungen, Strecken, etc. ist die Forderung nach einem E-Mobil, wie generell nach einem jeden Auto, es müsse mindestens 1000 km weit reichen, geradezu absurd.

    Aber nicht doch, werter @Balu! Die Welt ist voller Bedarf nach täglichen Fahrten nach Portugal. Natürlich mit Anhänger und möglichst an einem Stück ohne Pinkelpause.

    > Mir würde ein ausgeklügeltes System an rent a selfdrivingcar vollkommen ausreichen. Die Karre wird per Händi geordert, kommt zum Termin vor die Haustür und bringt mich dorthin, wo ich gerne hin möchte, was ich vorher in der Buchung mitgeteilt habe.

    Darauf wirst du nicht mehr lange warten müssen. Siehe hier:
    https://electrek.co/2016/07/20/tesla-shared-fleet-autonomous-fleet-money-off-their-car/
    und hier:
    https://electrek.co/2016/11/17/tesla-turo-price-ownership/

    > Bin ich dort angekommen, entsteige ich entspannt der Karre, gehe meiner Wege und die Karre fährt der nächsten Order entgegen.

    Genau so.

    > Anders als heute gibt es keine organisierten Sammelpunkte oder Abstellplätze für die Karren, nein, sie sind ständig in Bewegung, holen mich ab, bringen mich wohin und fahren von dort ihren nächsten Auftrag erledigen.

    Alles andere wäre auch nicht konsequent zu Ende gedacht.

    > Ich zahle für die Nutzung, brauche weder Garage noch Ladestation, weder Stellplatz, noch ein eigenen Auto. Mir reicht die Nutzung.

    Das Besitzdenken insgesamt unterliegt einer Wandlung, denn niemand möchte mehr die Verpflichtungen auf sich nehmen, die das Eigentum so mit sich bringt ("Eigentum verpflichtet"). Die aktuelle Generation der Late-Teens und Twens hat dies bereits erkannt und lebt dieses "Geschäftsmodell": Auto nutzen – JA! Auto pflegen, warten, reparieren – NEIN! Auto besitzen – OCH NÖÖ!
    Die Werte verschieben sich. Wert hat der Nutzen, nicht mehr der Besitz. Anerkannt ist der, der alles nutzen kann, ohne sich hierfür krumm zu legen und langfristig zu binden. Genau SO tickt die Gesellschaft von morgen.

    > Und im Urlaub in EU, wo die meisten DE ihren Urlaub verbringen, gibt´s am Zielort auch selfdrivingcars.

    Yep. In diesem Sinne grüßt der

    ---
    .zip

    Andudu

    18.06.2017, 13:20
    (editiert von Andudu, 18.06.2017, 13:21)

    @ Balu
     

    Was ist daran besser?

    > Ich brauche kein Auto, jedenfalls keines, das ich mein Eigentum nenne oder
    > über das ich tagein tagaus, 24 h täglich verfügen kann. Denn obwohl ich
    > beruflich viel unterwegs bin (ca. 50-60 Mm/a) steht die Karre meisten. Ganz
    > abgesehen davon, dass ich privat mal gerade vielleicht 10 Mm/a das
    > Automobil benutze.

    Ich stehe gerade auf dem Schlauch, was ist Mm/a?
    Millionen Meter pro Jahr?

    Und klar steht das Auto, wo ist das Problem?


    > Das Auto, wie es hier einige verfechten ist also in erster Linie ein
    > Stehplatznutzer, von wegen mobil

    Das stört eben nur in der Stadt, wo sich alle so schon auf die Füße treten.



    > Schaut man sich dann noch die Statistik an und vergegenwärtigt sich die
    > täglichen Fahrleistungen, Strecken, etc. ist die Forderung nach einem
    > E-Mobil, wie generell nach einem jeden Auto, es müsse mindestens 1000 km
    > weit reichen, geradezu absurd.

    In der Stadt sowieso. Ich würde mir sofort ein E-Mobil kaufen, wenn es preislich in etwa genausoviel (oder natürlich weniger) kosten würde, wie ein Benziner, denn normalerweise fahre ich pro Tag nicht mehr als 60-70km, obwohl ich auf dem Land lebe.

    Die Kilometerleistung wird m.E. nur deshalb so oft angegeben, weil sie den Leistungsunterschied zu den hochpreisigen E-Mobilen hervorhebt. Für die meisten Leute wäre sie im Alltag vernachlässigbar.


    > Ich zahle für die Nutzung, brauche weder Garage noch Ladestation, weder
    > Stellplatz, noch ein eigenen Auto. Mir reicht die Nutzung.

    Ja, der ultimative Luxus :-)

    Aber auch da ist die Statistik gemein: da zu bestimmten Zeiten sehr viele Leute gleichzeitig fahren möchten, müssten trotzdem unglaublich viele Autos vorgehalten werden. Und das Platzproblem ist plötzlich wieder da. Zusätzlich noch ein Verkehrsproblem, wegen der zunehmenden Leerfahrten und der vermutlich eher außerhalb gelegenen Sammelparkplätze (irgendwo müssen die Dinger ja gesäubert, repariert, aufgeladen werden und auf den nächsten Einsatz warten).



    > Und im Urlaub in EU, wo die meisten DE ihren Urlaub verbringen, gibt´s am
    > Zielort auch selfdrivingcars.

    Und die gebratenen Hendln fliegen einem in den geöffneten Mund... :-)



    > Regt sich heute immer noch jemand darüber auf, wenn WIN sich regelmäßig
    > aufhängt, einen Neustart erfordert, etc.? Immerhin gibt den PC jetzt auch
    > schon fast 40 Jahre und....

    Im Vergleich zur Win98-Zeit ist Windows mittlerweile extrem stabil. Ich hatte ewig keinen Absturz oder Bluescreen mehr.



    > und immer schön wetteifern, was die E-Mobilität so untauglich macht. Und
    > sei es auch der geizige Mieter, der vom Vermieter gerne eine zusätzliche
    > Garage möchte und eine Ladestation bevor er sich dann der E-Moblität
    > zuwendet, aber auch nur, wenn eine Batterieladung für mindesten einfach
    > bis zum Mond reicht, gell @Hasso.....

    In deiner Version (viele Leerfahrten) müsste die Reichweite sogar höher sein, als wenn man die Karre zu Hause stehen hat, sie im Sommer vielleicht sogar mit überschüssigem Solarstrom betanken kann...
    Ach na gut, wieder nur meine Landei-Perspektive.

    Martin

    18.06.2017, 14:22

    @ Andudu
     

    Und nicht jeder ist ohne Familie

    > Aber auch da ist die Statistik gemein: da zu bestimmten Zeiten sehr viele
    > Leute gleichzeitig fahren möchten, müssten trotzdem unglaublich viele
    > Autos vorgehalten werden. Und das Platzproblem ist plötzlich wieder da.
    > Zusätzlich noch ein Verkehrsproblem, wegen der zunehmenden Leerfahrten und
    > der vermutlich eher außerhalb gelegenen Sammelparkplätze (irgendwo
    > müssen die Dinger ja gesäubert, repariert, aufgeladen werden und auf den
    > nächsten Einsatz warten).
    >

    Nicht nur das. Wer Familie mit Kindern hat, für den ist das Auto Zwischenlager für viel Kram. Fängt beim Kindersitz an und hört bei den ganzen Sportutensilien auf. Der will nicht am Tag zehnmal alles ein- und wieder ausräumen.

    Olivia

    18.06.2017, 15:47

    @ Martin
     

    Genauso ist das - und ein wunderbarer Esel fürs Einkaufen und zur Entsorgung fahren etc. etc. etc.

    Bin mal gespannt, ob man in die Leihautos auch Hunde mitnehmen kann.
    Wir haben seinerzeit unsere Hunde immer per Flieger in den Süden transportieren lassen. Abholen mußten wir sie natürlich mit dem Auto. Hat auch niemanden gestört, war ja das eigene.

    Na ja, ein immer zur Verfügung stehendes Auto ist schon eine super Angelegenheit. Wenn man mitten in der Stadt lebt, ist es vermutlich aber ein "pain in the a...".

    ---
    Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

    Martin

    18.06.2017, 17:00

    @ Olivia
     

    Es gibt inzwischen auch das shared Büro, vielleicht auch bald die shared Wohnung

    > Na ja, ein immer zur Verfügung stehendes Auto ist schon eine super
    > Angelegenheit. Wenn man mitten in der Stadt lebt, ist es vermutlich aber
    > ein "pain in the a...".

    Mein Auto (SUV) steht die meiste Zeit in der Garage (in der Stadt), die meisten Erledigungen mache ich mit dem Fahrrad. Wenn wir aber in den Urlaub fahren, dann ist das Auto bis oben hin voll geladen, der Fahrradständer auf der Kupplung, die Fahrstrecken lang. Ich kann mir diesen Overhead leisten, wer das nicht will oder kann darf gerne sharen oder mit Öffentlichen fahren.

    Letztlich ist Sharing Kostenoptimierung mit einer daraus zwingenden Selbstorganisation, bei der Spontaneität auf der Strecke bleibt. Da kann dann auch die Ehefrau nicht mal anrufen "kannst Du bitte den Kleinen noch abholen, ich bin hier verhindert". Nein, das shared Auto muss pünktlich zurück.

    Dies setzt sich in der Büroarbeit fort, wo sich mehrere Leute einen Schreibtisch teilen, und in manchen asiatischen Großstädten werden Appartements im Schichtbetrieb genutzt. Das machen die Menschen nicht, weil ihnen ein eigener Schreibtisch oder eine eigene Wohnung zuwider sind, sondern weil sie es sich nicht anders leisten können. Die Reichen haben Autos, Büro und Wohnraum zum Abwinken. Man darf raten, wer die Minions sind.

    Es ist definitiv ein Verlust an Lebensqualität, und wer das in jungen Jahren noch lustig findet wird im Alter feststellen, dass das mit Selbstorganisation nicht mehr so locker läuft, und dass mehr unplanbare Dinge geschehen, für die dann Flexibilität fehlt.

    Dieter

    Didschullen + alto alentejo,
    18.06.2017, 13:44
    (editiert von Dieter, 18.06.2017, 14:00)

    @ Balu
     

    gilt auch für Wohnungen

    > Ich brauche kein Auto, jedenfalls keines, das ich mein Eigentum nenne oder
    > über das ich tagein tagaus, 24 h täglich verfügen kann. Denn obwohl ich
    > beruflich viel unterwegs bin (ca. 50-60 Mm/a) steht die Karre meisten. Ganz
    > abgesehen davon, dass ich privat mal gerade vielleicht 10 Mm/a das
    > Automobil benutze.
    >
    > Das Auto, wie es hier einige verfechten ist also in erster Linie ein
    > Stehplatznutzer, von wegen mobil [[rofl]]


    - und die Reisekostenabrechnung wird auch deutlich vereinfacht. Das Finanzamt gibt einem die exakten Daten.

    Hallo Balu,

    exakt wie oben schaut es auch mit der dauerhaft gemieteten Wohnung oder dem Eigenheim aus. In der meisten Zeit ist es ungenutzt.
    Wieso dann eigentlich eine eigene Wohnung, wieso überhaupt Eigentum? Meine Kaffeemaschine fristet auch so ein ungenutztes Dasein und dann noch meine Werkstatt, die Schweißgeräte, die Profi-Holzbearbeitungsmaschinen, die ich aber nur hin und wieder zur eigenen Freude benutze?

    Man ordert ein E-Mobil, welches einem zu einer gerade freien Wohnung/freiem Hotelzimmer fährt, schläft oder kocht dort und nach ein paar Stunden verständigt man über App ein freies E-Mobil, welches einen dann zum Arbeitsplatz fährt und die Kids zum Geigenunterricht oder, oder, oder ....

    - und das ganze gipfelt natürlich in der Fragestellung: Wieso eigentlich einen persönlichen Lebenspartner, wo doch bekanntlich Kommunikation und Sexualität auf nur wenige Stunden pro Woche begrenzt sind. Einfach elektronisch den Wunsch eingeben (Art und Themengebiet der Kommunikation, Art der Sexualität und Zärtlichkeit/Intimität, usw.) und schon findet sich in der vernetzten Welt
    das Äquivalent in Kombination mit E-Mobilität und Abbuchung vom Konto für die Leistung. - alles Super, oder?

    Gruß Dieter

    PS: Ich liebe fahren per Unimog

    ---
    Gerechtigkeit durch Gleichheit ist der Tod der Freiheit

    Nach Deutschland kann man ohne Pass einreisen - nur zur Ausreise braucht man einen.

    Olivia

    18.06.2017, 15:39

    @ Balu
     

    Ist doch lediglich eine Frage der Prioritäten, der eine so, der andere so.

    Ich behalte meinen Diesel, weil ich mir genau die Rechnung auch aufgemacht habe. Für die Stadt brauche ich nicht zwingend ein eigenes Auto. Zur Zeit fahre ich natürlich noch in die Stadt, weil es bequem ist. Wenn ich nicht mehr darf, fahre ich öffentlich oder mit einem Leihauto. Die stehen doch überall herum und haben immer die neuesten Technologien, sonst dürften sie ja nicht in die Stadt.

    Aber meinen Diesel aufgeben? Nur dann, wenn es wirklich etwas Besseres für meine Anforderungen gibt. - Derzeit ist da aber noch nichts auf dem Markt.
    Ich habe haber viele Überlandtouren gemacht und habe auch vor, das wieder zu tun. Ein größerer Diesel mit "Zukunftsperspektive" wäre mir schon sehr lieb. Bis ganz Europa mit E-Tankstellen ausgestattet ist, das dürfte noch etwas dauern.

    ---
    Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

    Herb

    Südsteiermark,
    18.06.2017, 21:09

    @ Olivia
     

    Bin auch voll bei dir und deinen Argumenten

    Hallo Olivia,
    hab selbst nen Diesel aufgrund seiner vielen Vorteile, ich lebe auch am Land.

    Nur wird sich das Leben am Land in ca. 20-30 Jahren stark gewandelt haben, wenn die vermögende Babyboomer-Generation ihre Wohnsiedlungen "verlassen".

    Ich gehe dann von Flotten aus vollautomatischen Landwirtschaftsfahrzeugen in Großbetrieben aus.
    Bauern wird es vermutlich im heutigen Sinn keine mehr geben und damit ist der Bedarf an Dörfern hinfällig.

    Wenn Deutschland dann noch steht, aber das ist ein anderes Thema.

    Beste Grüße, Herb

    ---
    NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

    Nico

    E-Mail

    18.06.2017, 18:27

    @ Balu
     

    Warum überhaupt noch Autos?

    Meine volle Zustimmung für das Gesagte, es bedarf aber noch einiger Ergänzungen.

    So sollte es überhaupt keine Autos mehr geben und vor allem keine Straßen. Die notwendige Infrastruktur eines zukünftigen Verkehrssystems würde sich aus einem Netz aus Trassen bilden, vermutlich mit Magnetschwebetechnik. Sich kreuzende Verkehrsrichtungen würden übereinander verlegt, so dass beide Verkehrsströme gleichzeitig fließen können. Die Fahrgast- bzw. die Nutzlastzellen befänden sich in Gondeln und würden autonom von einem zentralen Computersystem gesteuert. Alle Energieeinspeisung würde stationär von außen erfolgen. Der Fahrgast gibt nur noch seinen Zielort ein, wie er es bereits von seinem Navigationssystem gewohnt ist.

    Die Vorteile wären überwältigend: Keine Staus, keine Baustellen, kein Ärger mit der Werkstadt. Man kann zu jeder Zeit nicht über das eigene, sondern über das angemessene Verkehrsmittel verfügen. Die Effizienz sollte dabei einen Quantensprung bedeuten: ungleiche Erhöhung der Beförderungsrate bei drastischen Einsparungen im volkswirtschaftlichen Gesamtaufwand.

    Ich hoffe, ich habe auf die Schnelle nichts wichtiges vergessen, und

    schöne Grüße

    ---
    ... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

    Herb

    Südsteiermark,
    18.06.2017, 20:58

    @ Nico
     

    Mir gefällt das Konzept

    Hallo Nico,
    Gabs die nicht schon im Film Metropolis im Jahre 1926?

    Nur überwiegen meine Bedenken bezgl. Machbarkeit und auch Sicherheit.
    Aber wer weiß, was sich da noch tut, ich schließe nichts aus.

    Seilbahnen sind im Innenstadtbereich bereits vorhanden und bewährt im Einsatz und daher stark im Vormarsch, wobei hierbei betont wird: nur als Ergänzung zum Vorhandenen und wo es Sinn macht.

    Beste Grüße, Herb

    ---
    NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

    Nico

    E-Mail

    18.06.2017, 22:05
    (editiert von Nico, 18.06.2017, 22:18)

    @ Herb
     

    Seilbahn und Rohrpost

    > Hallo Nico,

    Hallo Herb!

    > Gabs die nicht schon im Film Metropolis im Jahre 1926?

    Ich weiß nicht. Habe von dem Film immer nur gehört, aber (so weit ich mich erinnern kann) noch nie gesehen. Werde gleich mal schauen, wo ich mir den Film mal stibitzen kann. :-)

    > Nur überwiegen meine Bedenken bezgl. Machbarkeit und auch Sicherheit.
    > Aber wer weiß, was sich da noch tut, ich schließe nichts aus.

    Die Machbarkeit scheitert bisher einzig an der gegenwärtigen politischen Grundeinstellung (Anarcho-Kapitalismus).

    > Seilbahnen sind im Innenstadtbereich bereits vorhanden und bewährt im
    > Einsatz und daher stark im Vormarsch, wobei hierbei betont wird: nur als
    > Ergänzung zum Vorhandenen und wo es Sinn macht.

    Seilbahnen könnten auch heute noch das Mittel der Wahl sein, um in aller Gemütlichkeit durch die Städte zu gondeln. Solch eine Seilbahn könnte ähnlich einem Padernoster

    [image]

    permanent durch die Straßen der Metropolen ziehen – in einem ordentlichen Staatswesen selbstverständlich kostenlos für den Nutzer.

    Mit solchen Seilbahnen könnten wir auch diversen Krimskrams von A nach B befördern. So bräuchte man gar nicht erst zum Baumarkt fahren, um 50 g Schrauben zu kaufen, sondern nur per Mail bestellen, und per Seilwinde nach hause. Auch eine Art Rohrpost wäre doch vorstellbar, oder?! Um wie sehr ließe sich nur dadurch der Straßenverkehr entlasten?!! Und da basteln die doch tatsächlich an so bescheuerten Transport-Robotern herum.

    [image]

    Nur weil Amazon & Co einen Wettbewerbsvorteil erzielen wollen, entstehen niemals kollektive Lösungen. Wir haben doch auch überall Straßenlaternen aufgestellt. Warum hat man die nicht gleich mit einem einfachen Verkehrssystem verbunden?

    > Beste Grüße, Herb

    [[herz]]

    ---
    ... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

    Herb

    Südsteiermark,
    18.06.2017, 23:36
    (editiert von Herb, 18.06.2017, 23:43)

    @ Nico
     

    Machbarkeit?

    > Die Machbarkeit scheitert bisher einzig an der gegenwärtigen politischen
    > Grundeinstellung (Anarcho-Kapitalismus).

    oweh ich fürchte es scheitert an der Physik.. und dem Gewicht so einer Anlage, auch die Kosten und Aufwand der Wartung.
    Wie willst du so viele Menschen aus der Luft retten bei einer Großpanne?
    Die Liste wird länger und länger..

    Den Hyperloop von Musk sehe ich durch die Physik und Sicherheit ähnlich skeptisch.. schon mal die Kraft von Hochvakuum beim implodieren gesehen?

    Aber die Idee finde ich dennoch spannend, wen auch nur heiße Luft und viele Kosten für Investoren.

    Doch Hand aufs Herz, vielleicht wäre das alles mit viel Aufwand lösbar, doch keiner will den bestmöglichen Transport im Sinne der Menschen, jeder will nur den schnellen, geilen Profit und insofern hast du Recht mit deiner Aussage!

    ---
    NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

    Nico

    E-Mail

    19.06.2017, 01:41
    (editiert von Nico, 19.06.2017, 01:45)

    @ Herb
     

    Der Straßenverkehr als Spiegel unserer Gesellschaft

    > > Die Machbarkeit scheitert bisher einzig an der gegenwärtigen
    > politischen
    > > Grundeinstellung (Anarcho-Kapitalismus).
    >
    > oweh ich fürchte es scheitert an der Physik.. und dem Gewicht so einer
    > Anlage, auch die Kosten und Aufwand der Wartung.

    Warum sollte hier etwas an der Physik scheitern? Wir haben doch alles schon in halbwegs vergleichbaren Formen gesehen.

    In unserem bestehenden Gesellschaftssystem kann das, wovon hier die Rede ist gar nicht umgesetzt werden. Das bestehende System hat genau diese Verkehrssysteme hervorgebracht, welche wir sehen, denn diese spiegeln nur den Zustand unseres gesamten (im Grunde anarchistischen) Gesellschaftssystem wieder.

    Wir brauchen ein neues, von der Oligarchie befreites Gesellschaftssystem ohne Kriege, Terrorismus, Umweltzerstörung, Hungersnöte und dergleichen. Mir geht es weniger darum, ein neues Verkehrssystem vorzuschlagen und einzuführen. Mir geht es eher darum aufzuzeigen, wie absurd wir unser Leben führen, und unser Straßenverkehr ist nur das beste Beispiel dafür. Die Leute sollen morgens, wenn sie sich von einer Ampel zur nächsten hangeln aus ihrer Scheibe gucken, und sich unsere Gesellschaft anschauen. Es könnte alles so schön sein, aber wir machen nur Blödsinn. Wenigstens die Hälfte allem von uns gemeinsam betriebenen Aufwandes könnten wir uns sparen, wenn wir es nur richtig machen würden, d.h., eine allgemeine 20-Stunden-Woche würde wohl locker reichen – wenn überhaupt – und Hand aufs Herz, wer hätte da wohl was gegen einzuwenden?

    > Wie willst du so viele Menschen aus der Luft retten bei einer Großpanne?

    Ja, und wie hat man seinerzeit die Menschen im Mont-Blanc-Tunnel gerettet? Im Großen und Ganzen gar nicht, und es sind 39 Menschen gestorben. Ansonsten sollten solche Fragen erst gestellt werden, wenn etwas konkret wird. Ich wäre davon überzeugt, dass wir schwerer Unglücke wohl niemals gänzlich vermeiden können werden, aber reduzieren alle male.

    Mir geht es hier nicht um eine bestimmte Technik, sondern um das prinzipielle Zusammenspiel von Individuum und Staat. Ein Verkehrssystem bedeutet notwendigerweise eine solche Symbiose, mit Autos als Ausdruck des individuellen und Straßen als Ausdruck des Staatlichen Aspektes. Wir erleben im Straßenverkehr genau dessen Fehlentwicklung. Auch der beste Automobilhersteller kann diese Probleme nicht lösen. Da er aber wettbewerbsorientiert agiert, will er es auch gar nicht.

    > Die Liste wird länger und länger..
    >
    > Den Hyperloop von Musk sehe ich durch die Physik und Sicherheit ähnlich
    > skeptisch.. schon mal die Kraft von Hochvakuum beim implodieren gesehen?

    Welche Sicherheitsvorkehrungen hier wohl möglich sind, weiß ich nicht, aber ich bleibe in dieser Frage eher enthusiastisch und ein Flugzeugabsturz sieht auch nicht viel besser aus.

    > Aber die Idee finde ich dennoch spannend, wen auch nur heiße Luft und
    > viele Kosten für Investoren.

    Auf Investoren warten wir nur im Anarcho-Kapitalismus. Hier geht es um die Architektur der Gesellschaft.

    > Doch Hand aufs Herz, vielleicht wäre das alles mit viel Aufwand lösbar,
    > doch keiner will den bestmöglichen Transport im Sinne der Menschen, jeder
    > will nur den schnellen, geilen Profit und insofern hast du Recht mit deiner
    > Aussage!

    Genau darum geht es. Von einem adäquaten Verkehrssystem brauchen wir in der bestehenden Gesellschaftsordnung gar nicht erst zu träumen. Die wesentliche Weichenstellung liegt bereits vorher, und besteht in der gegenwärtigen und falschen Privatisierung der Geldemission (Noten-/Zentralbanken) und der Privatisierung von Grund und Boden. Wir brauchen eine föderalistische demokratische Ordnung. Derzeit regiert aber der globale Tiefe Staat getarnt von einer Demokratie- Attrappe.

    ---
    ... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

    Weiner

    21.06.2017, 18:55

    @ Dieter
     

    meine Gedanken zum Elektroauto

    Hallo Dieter,

    die gesellschaftliche und ökonomische Entwicklung folgt leider nicht den Regeln der ingenieursmässigen Vernunft (noch dem guten Anstand).

    Keine extremen Störungen (Wirtschaftskrise, Katastrophen, Kriege) vorausgesetzt, wird sich langfristig in Ballungsgebieten sowie in wärmeren Klimaten wohl das E-Auto durchsetzen, vermutlich dort auch der E-Lastwagen, siehe nachfolgender LINK bzw. unter #eforce.ch#.

    https://www.srf.ch/news/wirtschaft/daimler-macht-schweizer-kmu-mit-elektro-lastwagen-konkurrenz

    Es ist mir klar, dass das nicht die Meinung des Forum und anderer kluger Menschen ist:

    http://cicero.de/wirtschaft/automobilindustrie-warum-die-Zukunft-nicht-in-den-Elektroautos-liegt

    Vor hundert Jahren allerdings sollen in New York mehr Elektroautos gefahren sein als Verbrenner. Kaiser Wilhelm, von dem das nachfolgende Wort stammt, hatte in seinem Protzfuhrpark auch ein 'modèle électrique' von Daimler.

    "Ich glaube an das Pferd, das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung."

    Meine Vermutung ist, dass der Erste Weltkrieg einen Nachfrageschub nach Verbrennungsmotoren sowie entsprechende Massenproduktion ausgelöst und dadurch diesen Antriebstyp durchgesetzt hat. Möglicherweise hätte man sich ansonsten schon frühzeitiger etwas mehr mit der Akkumulatorentechnik befasst und dort jene Durchbrüche erzielt, auf die man heute noch wartet. Oder an der drahtlosen Energieübertragung weiter experimentiert ...

    http://www.k-meyl.de/go/index.php?dir=70_Fragen&page=2&sublevel=0

    http://www.k-meyl.de/go/50_Aufsaetze/Das_batterielose_Elektroauto-01_2013.pdf

    Zurück zum Akkumulator: Das BuMi für Forschung hat in den 1970er Jahren einige Millionen an Varta spendiert, damit jene Fe/Ni-Batterie verbessert werden solle, die Edison einst für das Elektroauto konzipiert hatte (und die in meinen Augen die rationalste Batterie für die Massenanwendung bei hohen Stromstärken ist). Aus mir nicht durchsichtigen Gründen (Vermutung: Oligopole im Bereich Blei) wurde das Projekt aufgegeben und das KnowHow nach China verkauft, wo heute einer der ganz wenigen Hersteller noch sitzt und ein gutes Geschäft macht.

    http://d-nb.info/208946837

    Nickel-Eisen-Batterie mit hoher Energiedichte / Bundesministerium für Forschung u. Technologie. [Durchführende Inst. VARTA-Batterie-AG, Forschungs- u. Entwicklungszentrum]. Günter Krämer, Karlsruhe 1981

    Im Augenblick versucht jemand hier in Mitteleuropa, dem Fe/Ni wieder Leben einzuhauchen. Aber das ist mühsam, weil die ökonomischen und wettbewerbsmäßigen Hürden heute sehr hoch sind. Ich denke aber mal, dass es klappen wird. Denn es gibt, neben der Vernunft, auch eine Menge Liebhaberei im Bereich E-Mobilität (besser als Tesla!):

    https://de.wikipedia.org/wiki/Rimac_Concept_One

    Nicht nur die Bremsenergie sondern auch die Schwingungsenergie könnte beim Elektroauto zu einem guten Teil zurückgewonnen werden:

    http://www.interpatent.de/unsere_innovationen_strom_aus_der_federung.html

    (dieselbe Technologie übrigens auch interessant für die bislang nur wenig genutzte Wellenenergie ...).

    Den Einwand der hohen Produktionskosten beim E-Auto und deren Einbezug in die ökologische Bilanz eines Produktes lasse ich nicht gelten bzw. nur dann, wenn man andere Produktlebensalter ansetzt und anstrebt als heute üblich. Ich kenne ein Sägewerk hier im Südwesten, das läuft seit hundert Jahren, und da wird nur nach den Lagern geschaut, sowie regelmässig geschliffen und geölt. Gerade auch die Fe/Ni-Batterie ist ein Musterbeispiel an Langlebigkeit. Es gibt heute noch ein originales Exemplar von Edison im Museum - und sie tut ...

    Was ich nicht weiß: wie gesundheitsverträglich ist langfristig eine stromintensive Umwelt für den Menschen!? Ein Bekannter, der viel mit einem Tesla gefahren ist, hat das aufgegeben, weil er sich nach langen Fahrten komplett zerschlagen fühlte. Die biologische Natur arbeitet ausschließlich und ganz vorzüglich mit sehr kleinen Spannungen, Strömen, Feldstärken und Feldmustern ...

    https://www.gghev.de/

    http://www.gehirnforschung.com/

    http://www.urzeit-code.com/
    http://www.electrocultureandmagnetoculture.com/

    (D.h. unter den richtigen Feldern läuft alles noch besser! Sehr beeindruckende Ergebnisse habe ich selbst unter Torsionfeldern beobachten können.)

    Übrigens ist im Bereich Verbrennungsmotor eine technische Entwicklung gelungen, die diesem steinzeitlichen Energieproduzenten das Leben retten wird, u.a. auch deswegen, weil dann zunächst stationär und dezentral mit viel größerem Wirkungsgrad als bislang Strom produziert werden kann. Wenn das Forum hier weiterbestehen wird, was ich sehr wünsche, würde ich diese Erfindung gerne hier erstmals der breiten Öffentlichkeit vorstellen - sobald eben die (im Augenblick vor allem lizenzrechtlichen Fragen) geklärt sind.

    Technisch gesehen liegt heute alles bereit, um der Menschheit eine sichere und angenehme Zukunft zu gewährleisten, eingerechnet die volle Rücksicht auf Umwelt und Natur. Mit der gegenwärtigen Technik kann man aber auch den Menschen und die Natur auf diesem Planeten schwer verletzen. Es ist allerdings, wie eingangs gesagt, eben nicht die Vernunft, die den geschichtlichen Prozess bestimmt.

    Warum das so ist?

    Wenn wir das nur wüßten!

    MfG, Weiner

Wandere aus, solange es noch geht.


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