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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Ikonoklast

    E-Mail

    16.05.2017, 07:05
     

    Fuck work, but AI may won't solve the problem

    Hallo Zusammen,

    fefe hat meines Erachtens wieder zwei interessante Links im Programm.

    Der erste Fuck work dreht sich darum, dass es heute schon nicht genug (auskömmliche) Arbeit gibt. Wenn sich "Arbeit" heutzutage lohnt, hat sie meist mit kriminellen Machenschaften zu tun.

    Der zweite Link behandelt das Problem, dass niemand die Algorithmen des Deep Learning (Neuronale Netze) wirklich versteht. Das NN rund um Deep Patient hat beispielsweise eine bessere Trefferquote was Krankheiten angeht wie ein Arzt. Niemand versteht aber, auf welcher Grundlage das NN diese Erkenntnisse erhält.

    P. S. beide Links sind auf Englisch.

    ---
    Meine Beiträge sind Satire und als Gesamtkunstwerk zu verstehen!
    Ein überragender Teil der Ökonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfähig, meine Gedanken richtig zu verstehen, weil sie so revolutionär sind.[[freude]]

    Apostroph

    Down Town (Switzerland),
    16.05.2017, 09:04
    (editiert von Rechtschreibkorrektur, 16.05.2017, 12:47)

    @ Ikonoklast
     

    WannaCry sucht noch Partner .... (oT)

    [ kein Text ]

    ---
    "Wir können nicht alle Helden sein, weil ja irgendeiner am Bordstein stehen und klatschen muss, wenn sie vorüber schreiten."

    W. Adair

    nemo

    16.05.2017, 09:32

    @ Ikonoklast
     

    Unsere Zukunft wird von Computern errechnet und erschaffen werden...

    ...was allgemein als Fortschritt gefeiert wird. Oder anders gesagt, wir überlassen den Computern
    das Denken und damit die Wirklichkeit zu erschaffen. Eine computersimulierte Wirklichkeit scheint
    der Traum des Menschen zu sein. Der Film Matrix hat dies prognostiziert. Der Welt-Präsident der
    Zukunft ist dann eine KI.

    Gruß
    nemo

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    16.05.2017, 10:05

    @ Ikonoklast
     

    Im medizinischen Bereich überhaupt nicht verwunderlich.

    > ... hat beispielsweise eine bessere Trefferquote was Krankheiten
    > angeht wie ein Arzt. Niemand versteht aber, auf welcher Grundlage das NN
    > diese Erkenntnisse erhält.

    Es ist ein komplexes Gebiet. Lass einen Arzt mal mehrere Millionen Fälle untersuchen ... er würde ähnlich Ergebnisse liefern können. [[freude]]

    ---
    [image]

    Olivia

    16.05.2017, 13:28
    (editiert von Olivia, 16.05.2017, 13:31)

    @ Ikonoklast
     

    Sorry, überall in den USA VERKOMMT alles - und die Trottel sagen, es sei keine Arbeit da, ähnlich in D.

    Dieser theoretische Wahnsinn, der keinerlei Kontakt zur Realität hat, macht mich wütend.

    Wo leben diese partiell schwachsinnigen Menschen eigentlich?

    Da finden sie es toll, so dämliche kleine Apparate zu erfinden, die das Essen die letzten Meter zum "Kunden" bringen können und dabei sind Millionen von Menschen arbeitslos, leben in grausamen Verhältnissen, im Dreck und im Ungeziefer (ja, auch in den USA). Völliger Schwachsinn! Und absolut unsinnig. Ein totaler Ego-Trip!

    Wenn sie es schon weltweit unterstützen, dass in Massen Menschen geboren werden, die als sogenannter "Abfall der Weltgeschichte" ignoriert werden, dann sollten sie wenigstens versuchen, diesen Menschen eine halbwegs humane Möglichkeit zu geben, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

    UND das würde heißen: Werft diese kleinen DRECKSAPPARATE weg und stellt Menschen ein!

    Arbeit ist genügend da. Räumte eure Städte auf und erzieht eure Bürger, so dass sie auch auf dem kleinsten Fleckchen Erde ein paar Dinge anbauen können und beginnen, sich wieder als Menschen zu fühlen, die etwas Sinnvolles tun.

    Dieses Silicon-Valley scheint voll zu sein von Autisten und Psychopathen, die dann auch noch massenhaft Geld verdienen, weil das dreckige Finanzsystem das hergibt.

    Überall auf der Erde Verwahrlosung, Dreck, Unglück. Und diese Idioten sagen, es gäbe keine Arbeit.

    ES ist niemand da, der solche Arbeit bezahlen will. Weil diese Dreckspsychopathen nur ihren eigenen Gewinn und ihr eigenes Ego im Hirn haben.

    0,001 % der Menschen besitzen mehr als die Hälfte des Globus. Das hat sich in den letzten Jahrzehnten durch die Globalisierung GESTEIGERT. Und dann wird dann Massen noch beigebracht, dass die Globalisierung ihnen irgend etwas nützen würde. Sie nützt lediglich den Psychopathen, die den GEWINN davon absahnen.

    Das ist pervers in einem Ausmaße, dass man es kaum realisieren kann.

    ---
    Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

    SevenSamurai

    16.05.2017, 14:27

    @ Olivia
     

    Du hast recht. Aber:

    Du hast recht. Aber:

    > Wo leben diese partiell schwachsinnigen Menschen eigentlich?

    Warum wählen dann diese Menschen weiterhin die Parteien, die den Unfug durchziehen?

    Warum wählen sie weiterhin Republikaner und Demokraten, CDU und SPD, etc.?

    Warum wehrt sich niemand gegen die Privatisierung?

    Warum geht die Bahn nicht zu dem zurück, was sich in den 70ern bewährt hat: "Alle reden übers Wetter. Wir nicht."?

    Warum wird die Autobahnmaut akzeptiert, obwohl dies die Vorstufe der Privatisierung der Autobahn ist?

    WARUM wollen die, die im Dreck leben, so weiterleben? (Provokant, gebe ich zu.) Warum verschönern die Afrikaner nicht ihr eigenes Dorf? Warum akzeptieren die dort ihre Dikatoren? Die Liste lässt sich beliebig verlängern.

    Es scheint keine Lösung zu geben. Auch die Sowjetunion wurde von oben beendet, der Nationalsozialismus von aussen.

    ---
    It’s a big club, and you ain’t in it.

    Balu

    E-Mail

    16.05.2017, 15:13
    (editiert von Rechtschreibkorrektur, 16.05.2017, 15:30)

    @ Olivia
     

    Arbeit ja - aber - keine Beschäftigung gegen Entgelt

    Genau das ist der Unterschied, Olivia.

    Es gibt jede Menge Arbeit, wie du schreibst, wie es sich jedem offenbart, aber dafür gibt´s kein Geld.

    Und Beschäftigung gegen Entgelt, und sei sie noch so unsinnig, kriminell, etc., mit der sich der Lebensunterhalt finanzieren lässt, wird es zukünftig für immer mehr Menschen immer weniger geben. Die Schere klafft immer weiter auseinander.

    Was sollen die machen, die bei aller Anstrengung keine Beschäftigung gegen Entgelt finden, brav sein, sich in ihr Schicksal fügen und möglicherweise verhungern?

    Zum Überleben sind andere Qualitäten gefragt, nämlich: Ellenbogen, Gnadenlosigkeit, kriminelle Energie, etc. Und es gibt in bestimmten Regionen diese Globus eine Menge Menschen, die diese Qualitäten habe. Dort läuft der Konkurrenzkampf existenziell auf brutalstem Niveau. Wer nicht mithalten kann mit den lokalen Erfordernissen, geht unter oder sucht sich ein Plätzchen in einem weich gespültes Grüppchen, um dort seinen Existenzkampf dann erfolgreich zu führen.

    Wer wird in DE überleben, wenn auch wir immer mehr unter diesen existenziellen Druck geraten - weich gespülte Indigene, denen das Existenzkampf-Gen über Generationen aberzogen wurde? Sicher nicht!

    M. E. spielt es für den Kapitalismus überhaupt keine Rolle, ob lokal oder gar regional nur mehr Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, die weder lesen noch schreiben können. Er wird den Tätigkeiten die noch ein kleines Maß an Wissen erfordern, dorthin verlagern, wo dies noch zu finden ist. Er ist die die berühmte Heuschrecke. Aber auch dort wird der Existenzkampf an Brutalität zunehmen und am Ende....wer weiß?

    Gruß
    Balu

    ---
    Die staatlich alimentierten Erfüllungsgehilfen sorgen für die Umsetzung der Agenda - und es wird sein wie vor 70 Jahren - keiner ist schuldig, ein jeder hat nur Befehlen gehorcht (um seine Besoldung nicht zu gefährden).

    neptun

    17.05.2017, 02:53

    @ Olivia
     

    "diese Dreckspsychopathen": wer von uns wäre das nicht ...

    ... wenn er sich in ähnlicher Situation befände?

    Liebe Olivia,

    ja, es ist pervers, und Deinen Ärger kann ich nur allzu gut verstehen.

    Das Problem sehe ich aber in der Verbindung der Möglichkeiten des Finanz- und Wirtschaftssystems mit dem menschlichen Egoismus. Dieser beschränkt sich jedoch nicht auf wenige in besseren Positionen, auch @Balu spricht hier z.B. von der "Gier des kleinen Mannes".

    Auf eine gewisse Art sind wir alle (mehr oder weniger) korrupt, wie Du in diesem Thread nachlesen kannst, auch wenn einige das damals nicht so sehen wollten oder konnten.

    Falls Du Dir aber absolut sicher sein solltest, daß Du an gleicher/ähnlicher Stelle wie "diese Dreckspsychopathen" anders (nicht-) handeln würdest, dann gratuliere ich Dir dazu. :-)

    LG neptun

    ---
    Zu Ehren Paul C. Martins und Jürgen Küßners:
    Es gibt ein weiteres, noch ganz junges Debitismus Forum,
    welches u.a. den Debitismus pflegen möchte im Sinn von JüKü und PCM.

    SevenSamurai

    16.05.2017, 14:22

    @ Ikonoklast
     

    Wenn dem so wäre: Warum nicht die 35 h-Woche einführen? Gerade in Silicon Valley wird rund um die Uhr gearbeit.

    Wenn dem so wäre: Warum nicht die 35 h-Woche einführen?

    Gerade in Silicon Valley wird rund um die Uhr gearbeit. Und auch auf dem Microsoft Campus.

    Sonst wird man schneller gefeuert als man Piep sagen kann.

    ---
    It’s a big club, and you ain’t in it.

    Balu

    E-Mail

    16.05.2017, 15:20
    (editiert von Rechtschreibkorrektur, 16.05.2017, 15:32)

    @ SevenSamurai
     

    Die 35 h Woche

    Tja, das ist eine Posse!

    Die IG Metall stritt in den 80er Jahren vehement dafür mit vollem Lohnausgleich, aber.....

    Der IG Metall war klar, dass der volle Lohnausgleich die Verhandlungsmasse gegenüber dem AG-Lager war.

    Die IG Metall ist stark in BaWü und dort vor allem in den KFZ-Werken. Und die Werker dort waren damals gut bezahlt und durften/mussten Ü-h schieben.

    Dumm nur, dass viele Werker ihre Ü-h schon nach wenigen Monaten als festes Einkommen verplant hatten. Man könnte auch bösartig behaupten, die lebten über ihre Verhältnisse oder am Limit.

    Dort wurde die 35 h Woche konterkariert, weil die Gier des kleinen Mannes nur dem Spatz in der Hand statt der Taube auf dem Dach gilt.

    Gruß
    Balu

    ---
    Die staatlich alimentierten Erfüllungsgehilfen sorgen für die Umsetzung der Agenda - und es wird sein wie vor 70 Jahren - keiner ist schuldig, ein jeder hat nur Befehlen gehorcht (um seine Besoldung nicht zu gefährden).

    BillHicks

    Homepage E-Mail

    Wien,
    16.05.2017, 20:28
    (editiert von BillHicks, 16.05.2017, 20:30)

    @ Balu
     

    Deine Erklärung zum Bruch der Gewerkschaftsmacht verkennt mEn die Makro-Ereignisse völlig.

    Lieber Balu,

    > Tja, das ist eine Posse!
    >
    > Die IG Metall stritt in den 80er Jahren vehement dafür mit vollem
    > Lohnausgleich, aber.....

    zu der Zeit war die in den 50er begonnene "neue" Internationalisierung (z.B. Eurodollar-Markt ab Mitte der 50er, Schiedsgerichtskonvention New York 1958, Direktinvestitionen, Konvertierbarkeit, ...) mit Volldampf unterwegs, seitdem dann 1973 auch die letzte quasi öffentlich-rechtliche, d.h. politische, "Kette" der Finanzmärkte durchtrennt war (Bretton-Woods-Zusammenbruch, freie Wechselkurse) waren spätestens damit alle nationalen Gegengewichte zur privaten Macht der "Märkte" (privatrechtliches Vermögenskalkül) erheblich entmachtet.
    Was das mit Gewerkschaften zu tun hat?
    S.u.

    > Der IG Metall war klar, dass der volle Lohnausgleich die Verhandlungsmasse
    > gegenüber dem AG-Lager war.
    >
    > Die IG Metall ist stark in BaWü

    Die unternehmerischen Organisationen in BaWü sind gesetzlich nicht verpflichtet ausschließlich juristische Personen innerhalb Baden-Württembergs zu schaffen, so dass etwa die IN Baden-Württemberg mächtigen Gewerkschaften auch immer überall dort mächtig sind wo sich der Konzern mit seinen Tätigkeiten hin bewegte.
    Weil die Unternehmen als privatrechtliche Vermögensmassen zunehmend ausweichen konnten oder zumindest glaubaft mit dem Ausweichen drohen konnten, war die Gegenmacht der Gewerkschaften, die auf dem Zusammenschluss von Einzelinteressen der Arbeiter beruht, praktisch gebrochen.

    > und dort vor allem in den KFZ-Werken. Und
    > die Werker dort waren damals gut bezahlt und durften/mussten Ü-h
    > schieben.
    >
    > Dumm nur, dass viele Werker ihre Ü-h schon nach wenigen Monaten als
    > festes Einkommen verplant hatten. Man könnte auch bösartig behaupten, die
    > lebten über ihre Verhältnisse oder am Limit.
    >
    > Dort wurde die 35 h Woche konterkariert, weil die Gier des kleinen Mannes
    > nur dem Spatz in der Hand statt der Taube auf dem Dach gilt.

    Deine Erklärung verkennt die Makro-Ereignisse meines Erachtens nach völlig.
    Damit möchte ich nicht sagen, dass nicht auch Prozesse innerhalb der Gewerkschaften bzw. ihrer Mitglieder der Gewerkschaftsmacht abträglich waren, aber das eigentliche Spielfeld auf dem die Gewerkschaften verloren ist das internationale Spielfeld der Multijurisdiktionalität und dass sie das nicht erkannten, das müssen sich die Gewerkschaften freilich selbst anlasten.

    Ich kann dazu ganz konkrete Beispiele nennen für in praxi gebrochene Gewerkschaftsmacht aus dem letzten Streik der Franzosen (gegen das "französische H4").
    Mir ist ein Fall bekannt in welchem deutsche und österreichische Gewerkschafter, die Mitarbeiter eines Konzerns betreuen, welcher 2016 in allen drei Jurisdiktionen (D, AT, F) Fertigungsstätten hatte, sich darüber freuten wie gut sie ihre Mitglieder berieten das Extraeinkommen für die Zusatzschichten zu nehmen, statt sich solidarisch mit den französischen Kollegen zu zeigen.
    Die Macht der französischen Arbeiter lag in ihrem Streikrecht, wenn der Konzern aber "einfach" auf andere Standorte ausweichen kann, was passiert mit dieser Macht der französischen Arbeiter?
    Stützel nennt das was hier passiert ein Konkurrenzparadox:
    Denn was scheinbar "rational" ist für den österreichischen Arbeiter in 2016, nämlich das höhere Extraeinkommen zu nehmen, schädigt auch seine eigene Position (z.B. bzgl. 35-Stunden-Woche) auf lange Sicht.

    Eine Metapher zu Konkurrenzparadoxa allgemein ist ein voll besetztes Kino (Stützel bringt genau diese Metapher auch in seinen Paradoxa 1958):
    Es ist (einzelwirtschaftlich) rational im Kino in der zweiten Reihe aufzustehen.
    Der Aufgestandene sieht tatsächlich besser.
    Aber der hinter ihm nicht.
    Der sieht sogar schlechter.
    Auch er steht jetzt auf - um wieder so gut/schlecht zu sehen wie vorher (Unterschiede in der Sitz-/Stehgröße vernachlässigt).
    Am Ende dieses Prozesses sieht niemand besser, außer diejenigen in der zweiten Reihe.
    Aber alle müssen jetzt stehen.

    > Gruß
    > Balu

    Schöne Grüße

    ---
    BillHicks

    ..realized that all matter is merely energy condensed to a slow vibration – that we are all one consciousness experiencing itself subjectively. There's no such thing as death, life is only a dream, and we're the imagination of ourselves.

    neptun

    17.05.2017, 02:20

    @ BillHicks
     

    Denen auf den "Rasierplätzen" kann es egal sein, sie bleiben weiterhin sitzen. ;-) (oT)

    [ kein Text ]

    ---
    Zu Ehren Paul C. Martins und Jürgen Küßners:
    Es gibt ein weiteres, noch ganz junges Debitismus Forum,
    welches u.a. den Debitismus pflegen möchte im Sinn von JüKü und PCM.

    BillHicks

    Homepage E-Mail

    Wien,
    22.05.2017, 19:01
    (editiert von BillHicks, 22.05.2017, 19:03)

    @ neptun
     

    Das stimmt genau nicht.

    Hallo neptun.

    Diejenigen auf den "Rasierplätzen", um Deine Metapher zu verwenden, bedrohen jetzt schon seit mehreren Jahren das neoliberale Establishment durch "ökonomisch-politische Selbstverteidigung" durch geändertes Wählerverhalten.
    Es wird neonational gewählt, was überhaupt kein tieferliegendes Problem beseitigt, auch und gerade NICHT die sog. "Flüchtlingsproblematik", aber Hauptsache es wird etwas anderes gewählt.
    Dass also "sitzen" geblieben würde kann nun wahrlich nicht ohne Ignorieren des geänderten Wählerverhaltens gesagt werden.

    Warum wird "neonational", "rechts" oder "rechtspopulistisch" gewählt?
    Eine glaubhafte "linke", d.h. auch international soziale, Alternative gibt es zu "(neo-)nationalem Sozialismus" bislang nicht.
    Warum fehlt die glaubhafte "linke" Alternative? Es mangelt mEn am Verständnis der Rolle des Privateigentums und der Privatautonomie bei den "Linken". Auch und insbesondere bei den sozialwissenschaftlich linken Intellektuellen wird juristisch hauptsächlich schlafgewandelt.
    Außer postmodern-relativistischer Verwirrung und einigem immerhin ehrlichen "pluralen" Bemühen gibt es dort weiter sehr wenig Strukturiertes.

    Schöne Grüße

    ---
    BillHicks

    ..realized that all matter is merely energy condensed to a slow vibration – that we are all one consciousness experiencing itself subjectively. There's no such thing as death, life is only a dream, and we're the imagination of ourselves.

    neptun

    22.05.2017, 20:50
    (editiert von neptun, 22.05.2017, 20:58)

    @ BillHicks
     

    Pardon

    Hi BillHicks,

    ich wollte Dich nicht angreifen, ja nicht einmal wirklich kritisieren. Zugegebenermaßen hatte ich zum Thema direkt nichts beizutragen, weil ich gar nicht alles verstehen kann. Mir fehlen dazu wesentliche Kenntnisse über Politik, besonders über Wirtschafts- und Gewerkschafts-Politik.

    Es reizte mich aber, eine Unlogik in der Metapher aufzuzeigen:

    Ich habe mir ganz eindimensional das Kino vorgestellt nach der Metapher von Stützel, und in dem von Dir geposteten Text fehlt jegliche Bemerkung über die in der ersten Reihe, außer am Schluß in dem Wort "alle". Bis dahin war aber die erste Reihe nicht nur nicht aufgestanden, sondern noch nicht einmal erwähnt. Ich fand daher "Aber alle müssen jetzt stehen." einfach nicht logisch.

    "Rasierplätze" war in meiner Jugend ein Begriff für die erste Stuhlreihe, weil man da zumindest zu der Zeit den Kopf so hoch halten mußte. Aber das weißt Du sicher auch.

    Während ich das jetzt schreibe und dabei auch Deinen Text lese, wird mir klar, daß es diese erste Reihe in der Politik wohl so nicht gibt, denn sonst würde niemand "aufstehen" (= sein Wählerverhalten ändern.). Aber "Rasierplätze", die scheint es zu geben, und die Rasur scheint zumindest weh zu tun. ;-)

    Davon abgesehen, und auch wenn ich nicht allzuviel von Politik verstehe:
    Seit längerem schon bin ich der Meinung, daß jegliche "Arbeiterbewegung" mit der Moderne nicht mithalten kann, wenn sie nicht den Anspruch stellt, umfassend global zu agieren. Etwas ähnliches hast Du doch jetzt auch gemeint, oder?

    Nichts für Ungut. :-)

    LG neptun

    ---
    Zu Ehren Paul C. Martins und Jürgen Küßners:
    Es gibt ein weiteres, noch ganz junges Debitismus Forum,
    welches u.a. den Debitismus pflegen möchte im Sinn von JüKü und PCM.

Wandere aus, solange es noch geht.


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