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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Literaturhinweis

    27.04.2017, 15:20
    (editiert von Literaturhinweis, 27.04.2017, 18:25)
     

    OT: Elon Musks Neuralink - Der Cargolifter der Neurologie, so, wie Musks Hyperloop der Transrapid für Reiche? Eine Bewertung

    @Positiv hatte ja sehr positiv und kritisch auf meine Einwände geantwortet. Ich hatte den Neuralink-Artikel tatsächlich nur überflogen, möchte ihn aber der Anregung gemäß einer Satz-für-Satz-Analyse unterziehen, um meine Meinung verdeutlichen zu können.

    > He figured out how to not be naked.

    Nun ja, ZUERST war er nackt, das ist ja eines der Geheimnisse der Evolutionsgeschichte des Menschen. Bisher hat noch kein Evolutionsbiologe behauptet, daß der Mensch erst ein vollbehaarter Affe war, der dann schon dicke Felle übergezogen hat, und wegen des dauernden Schwitzens hat er dann irgendwann seine Haare "evolutiv" abgeworfen. Vielmehr kam er relativ nackt in Gegenden zur Welt, wo man zuerst keine Kleider brauchte und hat dann, eine Sonderform des Werkzeuggebrauchs, Kleidung erfunden, um in Gegenden vorzudringen, wo sein spärliches Fellkleid ihn ansonsten nur ungenügend geschützt hätte. Aber: gerade dort, wo er koevolutiv neben anderen Affenarten ursprünglich herstammte ... haben diese Affen heute immer noch ihr Haarkleid.

    Vielleicht hat er seine Intelligenz/seine Hirnmasse steigern müssen, weil ihm aufgrund genetischen Defekts das Haarkleid abhanden kam?

    Solche Erklärungen sind immer etwas gewollt, als wären die Evolutionstheoretiker danebengestanden und hätten zugeschaut.

    > But his coolest trick was thinking.

    Mittlerweile hat man immer mehr Arten menschenähnliches Denken zubilligen müssen und ist mittlerweile -auf der Evolutionsleiter rückwärts gesehen- beim Tintenfisch angelangt, nachdem man irgendwann zu vermuten begann, daß der Goldfisch dem Schäferhund "gleichsteht".

    > humans the first animal that could think complex thoughts, reason through decisions, and make long-term plans.

    Das können auch Elefanten, die Waffen bunkern, bis der verhaßte Wärter endlich mal in der richtigen Position steht, daß sie ihn umbringen können. Ich will nicht zu sehr kritteln, aber mit diesen subtilen Insinuationen bereitet der Autor den Leser darauf vor, eine gewisse lineare Höherentwicklung zu glauben, die es ihm hinterher ermöglicht, 'überzeugend' seine Thesen in die noch nicht stattgefundene Zukunft zu verlängern. Das ist ein beliebter Trick der Fortschrittspäpste seit Jahrhunderten.

    > The human brain had advanced to the point where it could understand that even though the sound “rock” was not itself a rock, it could be used as a symbol of a rock ...

    Die Herleitung der Sprachentstehung folgt demselben volksetymologischen Muster. Es steht aber zu vermuten, daß die frühesten nachweisbaren Sprachen komplexer waren als heutige, was stark gegen den behaupteten Weg der Sprachevolution spricht. Und das Maß der Sprachkomplexität ist ein mühsames. Das Problem ist auch, daß Menschen, die darüber theoretisieren, oft nur eine Sprache oder nur nahe verwandte Sprachen aus einem Sprachen- und Kulturkreis sprechen, entsprechend einseitig ist dann das "Ergebnis" ihres Nachdenkens über Sprache. Dies nur als Analogie, aber man darf vermuten: Ähnliches gilt auch für Menschen, die per se voraussetzen, das menschliche Hirn sei das beste/höchstentwickelte usw. Schon die Meßlatte aber fehlt, was man an den Fragestellungen, wie Sprachkomplexität zu messen sei, ermessen kann.

    Auch daß das Gehirn auch heute noch völlig übermäßig ausgestattet ist für die Funktionen, die es abdeckt und einen übermäßigen Energieverbrauch gemessen an seinem Überlebensnutzen zu haben scheint, stellt den einfach-linearen evolutiven "Höher"-Entwicklungsansatz vor massive Begründungs- und Glaubwürdigkeitsprobleme.

    Weshalb ich mit den Künstliche-Intelligenz-Apologeten immer herumfrotzele, dazu müsse man erst einmal die natürliche beherrschen ...

    > Soon there were words for all kinds of things, and by 50,000 BC, humans were speaking in full, complex language with each other.

    Siehe wie vor - das weiß niemand, denn aus der Zeit gibt es keine schriftlichen Überlieferungen und das Tonband war auch noch nicht erfunden. Die tatsächliche Sprachkomplexitätsforschung legt diesen Ansatz nicht nur nicht nahe, sie scheint ihm zu widersprechen. Aber die ganze Forschung darüber krankt an zweierlei:

    a) daß man aus der Vor-Zeit keine schriftlichen Überlieferungen hat und

    b) daß in Zeiten, da es noch mühsam und kostspielig war, Aufzeichnungen zu formen (vgl. Keilschrifttafeln!), nur ein ganz kleiner Ausschnitt des Sprachwortschatzes überhaupt schriftlich niedergelegt wurde.

    Was wiederum mich und einige andere seltene Kritiker zu der Frage berechtigt, ob diejenigen, die solche "Evolutions"-Prozesse nun künstlich nachbilden möchten, nicht gerade deshalb scheitern könnten (vielleicht gibt es aber auch diesen zusätzlichen Weg - für Maschinen eben), weil sie nicht berücksichtigen, daß es wohl so nicht gewesen ist. Gegen den Ansatz an sich ist nichts zu sagen - machine learning hat tatsächlich einige beachtliche Erfolge vorzuweisen - was mich stört, ist, daß ich mich von solchen Autoren und "Forschern" auf Schritt und Tritt belehren lassen muß, wie es gewesen sei und daher weitergehen müsse, obwohl es genau so nicht war.

    Dasselbe Phänomen findet man im heutigen "Bildungs"-Bürgertum, das steif und fest behauptet, im Mittelalter habe man die Erde (noch - feinsinniger Hinweis auf 'Höher'-Entwicklung) für eine Scheibe gehalten. Mitnichten. Kolumbus wußte, daß er auf einer Kugel unterwegs war (sonst hätte er nicht abgelegt), jeder Seefahrer und alle Wissenschaftler (und Theologen) wußten das - die Bibel spricht ja nicht von einer Scheibe sondern legt, wenn überhaupt, auf allen Ebenen Sphären nahe - nur der Geozentrismus galt damals noch, weil man keine Teleskope hatte.

    Schon Ötzi legte tausende Kilometer zurück und wußte, daß Sonnenaufgänge überall gleich aussehen!

    > The human neocortex had been thinking about things for a long time

    Immerhin das stellt er nicht infrage.

    Was mich an dieser Argumentationsweise auch immer stört, ist, daß sie so fatal dem Räsonnement bei der Geldentstehung gleicht: da wollten die Leute nicht mehr mühsam Schaf gegen zehn Hühner gegen eine halbe Kuh im Kreis tauschen, und da haben sie dann das -anfänglich "werthaltige"- Geld erfunden. Bis @dottore kam und dem eine Abfuhr erteilte.

    Wenn diese Leute wenigstens zugeben würden, daß sie sich die Dinge ausdenken.

    > Ridiculous of wildebeest to not be spelled wildebeast

    Nein, denn das ist ein Wort aus der Sprache Afrikaans. Es sind genau diese Sticheleien, die AI-Leute immer bemühen, die ihre Ignoranz, genauer. Mangel an Allgemeinbildung aufscheinen lassen. Ansonsten tarnen sie sich relativ geschickt - denn sie glauben selbst an ihre Geschichten; die Fusionsforscher sind da schon weiter, in ungefähr derselben Zeit.

    Einschub: ich bezweifle nicht, daß man auch den Weltmeister im Go schlagen kann. Ich kritisiere, daß, wenn die historischen Herleitungen kaum stimmen, ich dann erst recht Zweifel daran habe, daß die Verlängerungen in die Zukunft stimmen können. Diese zweifelhaften Herleitungen haben vermutlich die Funktion des sich dauernd Mutzusprechens.

    > The major trajectory upgrade happens for two reasons.

    Ja, schön und gut - Bilder malen kann ich auch - wo wäre denn der Beweis dieser Erhöhung? Was "mißt" der gute Mann denn da? Das ist doch nicht wissenschaftlich - die Anzahl Buchstaben auf bedrucktem Papier ist noch nicht mal Information, geschweige denn Wissen, und noch weniger kohärentes Wissen, das sich Bildung nennte.

    > ... each generation can successfully pass a higher percentage of their learnings on to the next generation, so knowledge sticks better through time.

    In etwa das Gegenteil läßt sich in Bildungssystemen weltweit beobachten.

    > Mass cooperation raised the quality of life for everyone

    So linear verlief das nicht und mancher Obdachlose in Berlin oder New York lebt schlechter als der Indio am Amazonas. Nicht daß es für das Gesamt-Thema so viel ausmachte, aber diese permanente lineare behauptete Höherentwicklung geht demjenigen auf den Geist, der schon aus hunderten anderen solchen Philippiken weiß, daß es eine petitio principii ist, um am Ende das AI-Argument "zu belegen". Hier wird in bester Verkäufermanier eine sog. "Yes-Ladder" aufgebaut.

    > Part 2: The Brain

    Hier gibt es nicht auszusetzen - das gibt den derzeitigen Stand der neurologischen Forschung hinsichtlich Histologie und Anatomie wieder und der bisher erarbeiteten Neuronen-Aktivitäten.

    Hinsichtlich der im folgenden Abschnitt 3 breitgetretenen Meinung, daß Menschen, die überraschend aus der Stein- in die Neuzeit verpflanzt werden, 'sterben' könnten, wenn sie alle unsere technischen Errungenschaften sähen (Kurzweills Idee), halte ich dagegen für eine ebensolche Hybris wie der Gedanke, daß der Mensch lt. Freud mehrere Kränkungen zu verwinden gehabt hätte, erst der Sturz des geozentrischen Weltbildes, dann die Evolutionstheorie Darwins und all das. Halte ich für keineswegs schlüssig und meinem Empfinden hat es niemals zu keinem Zeitpunkt meines Lebens entsprochen. Vielmehr sind auch das eristische petitio principii-Tricks, um dann auf den eigentlichen "Punkt" zu kommen, warum diese "Singularity", wenn man sie nicht richtig "managed" so gefährlich sein könnte - und dann wird der eigene "Wissensvorsprung" als Anrecht auf neues, diesmal AI-, Priestertum verkauft. Halte ich weniger als nichts davon.

    Kurzweill und dem Autor fehlen schlichtweg die historischen und ethnologischen Kenntnisse, sonst hätten sie in Erwägung gezogen, daß diese Ur-Völker in Steinzeit und Neolithikum ganz andere Erfahrungen in Trance, Meditation und unter Rauschgifteinfluß gemacht haben, als daß sie ein Flugzeug oder Smartphone schrecken könnten. Vielleicht hätten sie gelacht und gesagt "Was, für sowas braucht ihr eiserne Vögel? Das machen wir im Geiste!".

    Das genau ist es, was ich als die unerträgliche Überheblichkeit der AI-ler bezeichne.

    > The first is about capturing the brain’s output—it’s about recording what neurons are saying.

    Nein, ist es nicht. "Mittendrin" etwas direkt abgreifen wollen, ist kein Output. Das ist so kindisch, wie "mittendrin" im Ottomotor Kraft abgreifen zu wollen, statt an der Zapfwelle oder dem Getriebe!!!

    Und umgekehrt ist es gaga, "Input" an anderer Stelle einbringen zu wollen, als auf den Wegen, die schon da sind. Kann man machen, wird so enden, wie Kinder, die mit Magneten an Papas Bildschirm nette Farbeffekte erzeugen und Papa wunderte sich dann, warum die Justierung der Kathodenstrahlröhre nicht mehr stimmt ...

    Diese Hirndoktoren meinen allen Ernstes, es sei ein Fortschritt, wenn man Wege erkundet, in Häuser zu gelangen, statt Tür und Treppe zu benutzen? Im Ernst?

    Kein Wunder staunt der Urmensch und der Fachmann wundert sich!

    > The second is about inputting information into the brain’s natural flow or altering that natural flow in some other way—it’s about stimulating neurons.

    Richtig, richtig, hab' ich auch schon versucht, mit meinem ersten Computer, Lötkolben und Draht. Hätte mich aber doch besser an die vom Hersteller vorgesehenen Peripherie-Anschlüsse gehalten ... Das ist doch Pfusch, Herr Musk!

    > These two things are happening naturally in your brain all the time.

    Nein, eben nicht. Das ist schon wieder diese Yes-Ladder-Roßtäuscherei. Das, was im Hirn passiert, ist das, was im Hirn passiert. Punkt. Das, was sie machen wollen, ist das Hirn in diesem Punkte "umkrempeln". Wenn man aber aus der Bibliothek die Bücher in den Keller räumt und stattdessen eine Couch hineinstellt, ist das keine Bibliothek mehr, sondern das Wohnzimmer, um eine Analogie auf ähnlichem Niveau wie die des Autoren zu verwenden.

    > Inputting and outputting information is what the brain’s neurons do. All the BMI industry wants to do is get in on the action.

    Nein, nur bestimmte. Andere verarbeiten sie, und das ist die Mehrzahl. Und diese darf man tunlich nicht stören, siehe Cannabis, siehe Koks, siehe Alkohol.

    > And the brain-machine interface engineers need to either figure out what the microscopic somas buried in that millimeter are saying or stimulate just the right somas to get them to do what the engineers want. Good luck with that.

    Das halte ich für eine geradezu irrsinnige Vorstellung - Stimulation von Neuronen in irgendeiner Weise verändert den Gehirninhalt. Das ist ja das Problem in der Computerforensik: faßt man als Ermittler eine Datei mit den Mitteln des Betriebssystems an, ändern sich deren Eigenschaften, insbes. der Zeitstempel "zuletzt benutzt", weshalb Untersuchungen bei Pädophilen auf deren Rechnern eben ganz anders vorgenommen werden müssen und nicht "im Gehirn", dem die Information bisher angehörte.

    Das geht aber nur bei statisch abgespeicherten Inhalten (Festplatte, DRAM etc.), nicht aber beim Gehirn, das Informationen holographisch verarbeitet.

    > fMRI
    > Invasiveness: non-invasive

    Das ist FALSCH:

    > fMRI uses MRI—magnetic resonance imaging—technology. MRIs, invented in the 1970s, were an evolution of the x-ray-based CAT scan. Instead of using x-rays, MRIs use magnetic fields (along with radio waves and other signals) to generate images of the body and brain.

    Genau dies verändert den Gehirn-Informations-Inhalt:

    Effects of static magnetic fields on cognition, vital signs, and sensory perception: A meta-analysis

    Das steht zwar scheinbar Entwarnendes: "... only effects on the visual system were homogeneous, showing a statistically significant impairment as a result of exposure to static magnetic fields (d = -0.415) ..." aber das täuscht: hier ging es NUR um die Abbildung des statischen Gehirns - ob es zum Zeitpunkt des MRI-Scans einwandfrei funktioniert, interessiert da ja keinen, man will eher Aufschluß darüber bekommen, ob jemand einen Krebs hat.

    Wenn man aber dadurch Informationen extrahieren wollte, würde man die Neuronen dadurch gleichzeitig so verändern, daß die MRI-Prozedur wertlos würde.

    > EEG
    > Invasiveness: non-invasive

    Auch das kann man nicht unwidersprochen lassen. Wie beim Anlegen der Elektroden und Drucktaster der Lügendetektoren ändern sich Körperfunktionen. Das könnte man noch als extrem feinsinnig hinnehmen, aber das Hauptproblem ist, daß das Elektroenzephalogramm nur aus den obersten Schichten ableiten kann - wegen des 3D-Hologramms der Informationsverarbeitung im menschlichen Hirn wäre das in etwa so, wie wenn man bei einem zehn- (oder tausend?-) -stöckigen Haus den Aufriß der Dachwohnung des Hausmeisters pars pro toto nähme.

    Von da an geht's bergab:

    > ECoG (electrocorticography) is a similar idea to EEG, also using surface electrodes—except they put them under the skull, on the surface of the brain.
    > "kind of invasive"

    Haha.

    > Local Field Potential
    > Invasiveness: very invasive

    > Single-Unit Recording
    > Invasiveness: very invasive

    > In 1969, a researcher named Eberhard Fetz connected a single neuron in a monkey’s brain to a dial in front of the monkey’s face. The dial would move when the neuron was fired. When the monkey would think in a way that fired the neuron and the dial would move, he’d get a banana-flavored pellet.

    Ja, das ist simples bio-feedback. Funktioniert, siehe der Erblindete, der irgendwann Teile seines visuellen Cortex nun mit dem Tastsinn verknüpft (beim von Geburt an Blinden ist das natürlich von Anbeginn so, es ging ja aber um das 'Trainieren' einer Region auf neue Anforderungen).

    > The major BMI industries of the future that will give all humans magical superpowers and transform the world

    Das ist wieder so eine Suggestion. Sie funktioniert aber nicht bei jemandem, der schon in den sechziger Jahren lesen durfte, daß man bis zum Jahrtausendende nur noch mit dem Flugtaxi unterwegs ist. Oder daß 2020 eine Million Elektroautos in Deutschland fahren werden.

    Dieser Satz ist an Eristik nicht zu überbieten:

    a) the future industry (gibbet noch nich')

    b) "will give all humans magical superpowers"

    Es wird in der Zukunft etwas geben, was etwas tut, was es noch nicht gibt. Das erinnert mich an ...

    > The goal of motor cortex-based BMIs is to tap into the motor cortex, and then when the remote control fires a command, to hear that command and then send it to some kind of machine

    Geht zweifellos mit schwankender Präzision. Warum? Weil es da um bei allen Menschen (mehr oder weniger) gleiche Impulse geht, die bereits genetisch vorprogrammiert sind. Sprache und komplexes Denken sind jedoch bei jedem Menschen individuell, 7.000.000.000 mal anders, "verdrahtet", denn, anders als die Bewegungsvorgänge bereits bei den anatomisch ähnlich gebauten Affen, sind das Kulturleistungen. Sieht man ja daran, daß die bereits ab Tag 1 nach der Geburt funktionieren: Greifreflex.

    Ich will Elon Musk ja nicht deprimieren, nachdem ich ihm schon das erste und das zweite seiner Spielzeuge weggenommen habe, aber die Anforderungen an Gedankenerkennung sind andere.

    Die Selbsttäuschung dieser Leute kommt daher, daß sie zuerst -fälschlich- geglaubt haben, wer Schrifterkennung meistert, der kann auch Spracherkennung. Das war aber ein himmelweiter Unterschied, der erst jetzt halbwegs zu funktionieren beginnt, während OCR-Leser für Überweisungsträger und Schecks schon mindestens seit den siebziger Jahren recht zuverlässig arbeiteten.

    Die nächste Dimension ist das Übersetzen/Dolmetschen, was bis heute nur unzufriedenstellend funktioniert. Aber auch hier, man merke auf, geht es um -relativ- standardisierte Sprache. Diese muß ja standardisiert sein, damit das Gegenüber sie versteht. Wer zu sehr nuschelt oder unbekannte Wörter gebraucht, wird nicht verstanden.

    Innerhalb seines Gehirns darf jedoch jeder "tun und lassen", was er will, d.h. seine interne "Sprache" ist für jeden, außer ihn selbst, komplett unverständlich! Mag sein, daß man bestimmte Dinge erraten kann, etwa mag der Eindruck, den ein Feuerwerk auf einem visuellen Cortex hinterläßt, weltweit ähnlich "bemerkenswert" sein (man weiß dann aber immer noch nicht, ob das ein aktuelles Feuerwerk oder eines vor zehn Jahren war!), aber wenn jemand über Dinge wie "Goethe", "Schiller" oder "Gluten-Allergie" nachdenkt, setzt es aus. Das sieht man schon daran, wie schwierig es ist, fiktive Beispiele als solche zu kennzeichnen, daß sie auch verstanden werden.

    > Early BMI type #2: Artificial ears and eyes

    Auch das geht - das ist genau das, was ich schon beschrieb: man hält sich an die vorgefertigte "Peripherie", d.h. man geht durch vorhandene Türen und benutzt vorhandene Treppen (man pfuscht nicht im RAM oder auf der Festplatte herum, sozusagen).

    Q.e.d.:

    > we don’t really need to deal with the brain—we can just deal with the place where ears and eyes connect to the brain

    Und das da:

    > Dating back to the late 1980s, deep brain stimulation is yet another crude tool that is also still pretty life-changing for a lot of people.

    entspricht nicht etwa einem Hirn-Maschinen-Interface, nein, das ist in etwa vergleichbar einer zusätzlichen Notstromversorgung der Festplatte, also so, wie wenn man dorthin an den Motor (nicht die Informationsverarbeitung!) ein zweites Stromkabel (nicht Datenkabel) legte.

    > Reduce the tremors of people with Parkinson’s Disease

    etc. Dann kommt's:

    > This is the state of the early BMI industry, and it’s the moment when Elon Musk is stepping into it.

    Schon die Elon Musk Formula "Increased Chance for a good future" kann ich weder bei SpaceX, noch gar bei Tesla-Autos oder Powerwall noch gar bei SolarCity sehen - das sind veritable Geldverbrennungsmaschinen.

    > And his initial thinking about a new company always starts on the right and works its way left.

    Und wo fing das an? PayPal ist vielen heute noch ein Graus.

    > He decides that some specific change in the world will increase the likelihood of humanity having the best possible future.

    Ohne mich ...

    Ich finde, da gäbe es bessere Gebiete, sich zu engagieren.

    > he knows that the Human Colossus will work toward a goal if (and only if) there’s an economic forcing function in place

    Grmpf ...

    Seine bisherigen konkreten "Marienvisionen", Tesla, SolarCity, der kleine Holzscheit namens Powerwall, SpaceX und Hyperloop sind das genaue Gegenteil.

    Allein dieser Satz disqualifiert den Autor dafür, solche "200 Seiten" abzusondern!

    > So when Elon builds a company, its core initial strategy is usually to create the match that will ignite the industry and get the Human Colossus working on the cause.

    Bisher hat er sich geziert wie eine Jungfrau in der Krinoline und sich -vom Steuerzahler- Feuer geben lassen ...

    > This, in turn, Elon believes, will lead to developments that will change the world in the way that increases the likelihood of humanity having the best possible future.

    Kennen wir irgendwo her. Oder woanders her. Soviel zum Zündeln mit Streichhölzern. Wenn die Backsteine (oder war es Wasser?) partout nicht brennen wollen - weitere Streichhölzer kaufen, pardon, schenken lassen ...

    > when it comes to progress, “engineering is the limiting factor.”

    NIEMALS - das Denken ist der limitierende Faktor! Die reinen Ingenieure sind immer untergegangen, Duisberg (Bayer), Siemens, Rathenau (AEG), Edison waren zuvörderst wirtschaftliche Geister. "The road to ruin" ist dagegen gepflastert mit den Nur-Ingenieuren (siehe Cargolifter, siehe Transrapid, siehe Windenergie und Photovoltaik u.v.a.m.)!

    > a whole-brain interface was what a brain-machine interface would be in an ideal world

    Um Himmels willen NEIN!!! Beispiel: "a whole-computer interface was what a computer interface would be in an ideal world" - EBEN NICHT!!!

    Let the computer do its thing and use a screen, loudspeaker, keyboard and mouse, Mr. Moschus-Ochse! Kein Mensch will ein Ganzkörper-Kondom, um zu verhüten. Kein Mensch braucht daher ein whole-brain interfere, äh, -face ...

    > They want to create cutting-edge BMIs—what one of them referred to as “micron-sized devices.” Doing this will support the growth of the company

    Diese "growth story" hat er schon bei Tesla erzählt - eingetroffen ist es bisher nicht, wenn man mal die Bilanztricks herausrechnet und ansonsten einen klaren Kopf behält.

    > because we already have chips in the brain. We have deep brain stimulation to alleviate the symptoms of Parkinson’s Disease, we have early trials of chips to restore vision, we have the cochlear implant

    All das eben ist etwas ganz anderes, wie oben erläutert. Ja, es taugt, um den Menschen die Idee, "im Hirn herumzufummeln" zu verkaufen mit der (falschen) Behauptung "wir fummeln doch eh schon im Hirn herum". Genau so wurde die Eugenik und die Vernichtung lebensunwerten Lebens verkauft: "wir machen nichts anders, als was in der Natur eh geschieht". Der Schoß ist fruchtbar noch, lese ich da.

    > so to us it doesn’t seem like that big of a stretch to put devices into a brain to read information out and to read information back in.

    Doch, weil das bisherige eben keine Informationsverarbeitung ist!!! Es ist etwa so, wie wenn einer Starterspray in den Luftansaugstutzen sprüht. Er weiß aber sehr wohl, daß wenn er den Zylinderkopf abschraubt, der Motor nicht mehr liefe.

    > Similar story with pacemakers. And defibrillators.

    Eben nicht - genau dort gibt man Starthilfe, aber man schraubt nicht am Zylinderkopf herum.

    Das Argument lautet also für Laien übersetzt "Da die Amis schon daran gewohnt sind, daß im Winter manchmal einer ein Kabel vom andern Auto an die Batterie klemmt, werden sie auch nichts dagegen haben, wenn Musk ihnen nächstes Jahr den Motor zerlegt". Auf der Ebene sind diese "fachlichen" Ausführungen!

    > “if understanding the brain is a mile, we’re currently three inches in”

    "If understanding the engine is a mile, we better keep out" müßte es doch heißen, oder?

    > it’s possible to decode all of those things in the brain without truly understanding the dynamics of the computation in the brain.

    Das sehe ich nicht so. Das wäre etwa so, wie wenn der Amazonas-Indianer sagte "den Motor verstehen muß ich nicht". Das geht nur solange gut, wie der Motor noch frisch gewartet ist und er Benzin und Öl hat zum Nachkippen. Danach geht nur noch etwas, wenn er den Motor ganz versteht.

    Auch Otto und Diesel haben sich dem "engineering problem" des Motors genau nicht so genähert - sie bauten einen ganzen Motor, komplett mit Zylinder, Kolben, Kurbelwelle, Ventilen, Vergaser etc. Ein Teil weg = nix Motor. Das ist Engineering!!!

    > If we can just use engineering to get neurons to talk to computers, we’ll have done our job, and machine learning can do much of the rest.

    Ich bezweifle, daß man das so machen kann. Das wäre ja ebenso, oben schon erwähnt, als wollte man die Bits und Bytes auf dem CPU-Chip nochmal lesen - dafür gibt's aber den Chip doch schon!!! Wer den öffnet und Elektroden oder was auch immer dranklemmt, erschwert dessen Funktion bzw. er zerstört ihn. Er muß sich an die vorgesehenen I/O-Kanäle halten!!!

    > kind of like the way Alpha Go ended up teaching the world’s best players better strategies for the game

    NEIN!!! Da wurde kein HIRN "verstanden", sondern ein abstraktes Spiel mit weltweit gleichen, wenigen Regeln! Im individuellen Hirn geht es um weltweit einmalige stets neue Regeln!

    > Major Hurdle 2: Implantation - This is a major topic at Neuralink. I think the word “non-invasive” or “non-invasively” came out of someone’s mouth like 42 times in my discussions with the team.

    Eeeeeben! Das, was die Signale abgreift, ist doch schon da - es sind die Nachbar-Neuronen. Die reichen völlig aus. Im CPU-Chip oder RAM will ja auch keiner die I/O-Kanäkle duplizieren! Er liest das Ergebnis an der Peripherie ab! DAFÜR IST SIE GESCHAFFEN WORDEN!

    > The machine to accomplish this would need to be something like Lasik, an automated process

    Völlig falsches Beispiel. Lasik ist ein strunzdummes Verfahren, das Haut wegnimmt. Die Funktion des Auges verändert es nicht! Laß' Musk mal ein Auge "verbessern". Mal sehen, ob der -danach blinde- Musk-Jünger es dann ein'sieht' ...

    Das, was Neuralink vorhat, ist, im Hirn neue, parallele Strukturen zu schaffen, bloß, um an Ort und Stelle ungare Informationen abzugreifen, die überhaupt erst am Endpunkt der Verarbeitung neuronalen Sinn ergeben!!!

    Bandbreite ist da überhaupt nicht wichtig! Like what's to be expected from a braindead engineer!

    > Neuralink plans to work on devices that will be wireless.

    Wie schon beim o.g. Beispiel der "nichtinvasiven" doch invasiven Magnetstimulation funktioniert genau das nicht, ohne Hirnströme tendenziell zu verändern. Das aber liest dann nicht das ab, was Goethe gedacht hätte, sondern was Musk meint, daß Goethe denken sollte, etwas ungelenk ausgedrückt. Die Marienbader Elegien lesen sich dann wie von Stephan Suhlke ...

    > This means that the device will likely need to be hermetically sealed and robust enough to survive decades of the oozing and shifting of the neurons around it.

    Ein nur punktuelles Interface kann keine Potentiale von Milliarden Neuronen ableiten - nein, es müßten eben invasive Leiter, in Nanometergröße (ohne abzubrechen) "kreuz und quer durch's Hirn gelötet" werden. Viel Spaß.

    > Then there’s the space issue.

    Ja. Both outside and inside.

    > skull that’s already dealing with making space for 100 billion neurons? A million electrodes using today’s multielectrode arrays would be the size of a baseball. So further miniaturization is another dramatic innovation to add to the list.

    Ja, aber selbst eine Million ableitender Elektroden reichte nicht aus. Zudem müssen sie isoliert sein. Und trotz Nano-Größen chemisch beständig. Und ... da schlagen die Quanteneffekte zu.

    > And just say all of this comes together perfectly—a high-bandwidth, long-lasting, biocompatible, bidirectional communicative, non-invasively-implanted device.

    Genau, nur noch den Überlichtantrieb entwickeln, dann wird das schon mit der interstellaren Reise. Visionäre braucht die Welt!

    > Now we can speak back and forth with a million neurons at once!

    Nein, können wir nicht, wenn wir nicht wollen, daß der Mensch verrückt wird! Denn: die Neuronen sprechen mit ihren Nachbarneuronen. Und damit sind sie ausgelastet. Man stelle sich nur das frisch verheiratete Paar beim ersten Geschlechtsverkehr vor und mitten drin liegt Musk. Es ist und bleibt ein Unsinn.

    > Except this little thing where we actually don’t know how to talk to neurons.

    Richtig. Except this little thing that we don't know how to fly ... we use airplanes or SpaceX. Musk möchte aber Menschen-Vögel züchten.

    > We’ll need a pretty big leap in machine learning before a computer will be able to actually know a language, and we’ll need just as big a leap for machines to understand the language of the brain

    Denkfehler - es gibt keine Sprache des Gehirns. Es gibt sieben Milliarden "Sprachen" von sieben Milliarden Gehirnen. Die auf dem Mars nicht zu vergessen.

    > But I bet the telephone and the car and the moon landing would have seemed like insurmountable technological challenges to people a few decades earlier.

    Ts. Ts. Immer diese Eristik. Der Vergleich muß sein mit dem Flugauto, des bereits seit dreißig Jahren auf jedem Bungalow-Dach stehen sollte!

    > We don’t know which technologies that seem positively impossible to us will turn out to be ubiquitous later in our lives

    Richtig, aber es bereitet weniger Mühe, abzuschätzen, welche es nicht sein werden!

    > A team at the University of Illinois is developing an interface made of silk

    Ja, an der Oberfläche. Hatten wir alles oben schon. Unfähig, die Sprache des Hirns abzulesen. Ist der Grundriß der Penthouse-Wohnung im hundertsten Stock. Damit kann man aber nicht die Concierge im Erdgeschoß abhören!

    > A second DARPA project is aiming to fit a million electrodes into a device the size of two nickels stacked.

    Ja, ja. Ich kann auch LEGOs im Spielwarengeschäft von denen in meiner Wohnung unterscheiden. Die im Spielwarengeschäft sind nicht zusammengebaut. Die zuhause kann ich beliebig zusammenbauen. Aber ich kann keinen zweiten Satz Bausteine zwischen die bereits verbauten schieben!!!

    > Neural dust

    Hawwe mer schonn: nennt sich Alzheimer (Aluminium-Placques ...).

    Und die Signale - wie bringt der "Staub" die nach draußen, vorausgesetzt, er liest überhaupt welche ab und sitzt am Ende nicht nutzlos in Lymph-Vakuolen in den Achselhöhlen? (Gleiches gilt für carbon nano-tubes, denen man im übrigen beibringen muß, keine Zellen zu erobern und zu zerstören.)

    > but when the breakthrough spark happens, that’ll quickly change. Developments will begin to happen rapidly.

    Wenn Du diesen Kettenbrief an zehn Leute schickst, und jeder von denen schickt ihn wieder an zehn Leute ...

    > Brain interface bandwidth will get better and better as the procedures to implant them become simpler and cheaper.

    Cargolifters will get better and better as the procedures to build them become simpler and cheaper.

    > you’ll tell some little kid in 2052 all about how when you grew up, no one could do any of the things she can do with her brain, and she’ll be bored.

    Ja, und wenn wir den Kindern 2052 erzählen, daß sie mittlerweile die vierte erfolglose Generation sind, die an Fusionsreaktoren arbeiten, werden sie noch gelangweilter sein.

    > retrieved, say, George Washington, and brought him to today and showed him our world, he’d be so shocked by everything that he’d die.

    Schulterklopf, was sind wir so advanced. Nein, Washington kannte Benjamin Franklin vom Hellfire Club - der würde sich über gar nichts wundern, genausowenig wie die "Wilden" mit ihren schamanischen Traditionen. Die lächeln nur mitleidig, wie phantasielos wir inzwischen geworden sind. Dank Technik.

    > our world has had a weird property to it—it gets more magical as time goes on

    Sehe ich nicht so. Magisch war's zu Zeiten des Orakels von Delphi.

    > Part 5: The Wizard Era

    Ex falso quodlibet.

    > The budding industry of brain-machine interfaces

    There is no budding industry of brain-machine interfaces anymore than there's a budding industry of electric locomotion!

    > You don’t need to be a futurist to see where this is going.

    No, better not.

    > It will happen by way of a “whole-brain interface,”

    Not any more than a whole-intestine interface. We will prefer to crap as before.

    > The wizard hat interface, then, would be our tertiary layer—a new physical brain part to compliment the other two.

    Genau. Und ein Elektroauto tertiary legs. NOT. We tend to keep them separate - legs and cars.

    > You can ask a question via Google and get an answer instantly

    NO! You get a response! An answer is something that's to the point. Sometimes a response is an answer to the point, most often it is not ...

    > that they are already a cyborg.

    Not by any stretch of the imagination.

    > You’re already a different creature than you would have been twenty years ago, or even ten years ago.

    No. I vividly remember twenty years ago. Hasn't changed. Was auch immer Sie rauchen, Herr Musk, muß das bewirkt haben.

    > “how long do you want to be away from your phone?” and—particularly if you’re a teenager or in your 20s—even a day hurts.

    Aha, er will uns also eine Krankheit, die Internetsucht, als "Fortschritt" verkaufen. "Torches of freedom" ... Bernays läßt grüßen.

    > This is a hard point to really absorb, because we don’t feel like cyborgs.

    Coz we ain't. Simple, ain't it?

    > In that sense, your phone is as much “you” as your vocal cords or your ears or your eyes

    No! Not anymore than the railroad is my legs ...

    > But because we don’t think of it like that,

    No, because people who are not yet Musk-brainwashed don't think like that. Question is: will they think like Musk and then let themselves get implanted by Neuralink or do you have to first implant them to make them believe in Musk???

    > Elon’s point is that the thing that makes a cyborg a cyborg is their capabilities—not from which side of the skull those capabilities are generated.

    Harumph ... The Wright brothers' point was that what makes you a bird ...

    > We’re already a cyborg, we already have superpowers, and we already spend a huge part of our lives in the digital world.

    Nein, Multitasking und Digitale Demenz sind in Wahrheit verdummend und leistungsmindernd. Das ganze Drama beginnt ja erst!

    > A whole-brain interface is that upgrade. It changes us from creatures whose primary and secondary layers live inside their heads and whose tertiary layer lives in their pocket, in their hand, or on their desk — to creatures whose three layers all live together.

    "Die Magensonde ist solch ein Gerät, welches ..."

    Der Rest des Artikels ist wieder das übliche ex falso quodlibet. Von falschen Voraussetzungen ausgehend, z.B., daß es keinen zweiten Hauptsatz der Thermodynamik gäbe, kann man sich alles ausmalen.

    > Trainierte neuronale Netzwerke kann man auf jedes Problem loslassen

    Nein, eben nicht jedes, da macht man es sich zu einfach - siehe auch den Artikel zu evolvable hardware:

    "... but progress is dependent upon the development of extremely accurate simulations."

    Das heißt auf Deutsch und für nicht-vernarrte Laien übersetzt: das, was James Bond da in dem Film gemacht hat und was Star Wars und Raumschiff Enterprise gemacht haben, funktioniert in der Realität nicht. Schon der Begriff "evolvable hardware" ist falsch - es ist eben evolvable software - Gatter werden programmiert!

    ---
    Literatur-/Produkthinweise. Alle Angaben ohne Gewähr! - Leserzuschriften

    SevenSamurai

    27.04.2017, 17:18

    @ Literaturhinweis
     

    Zu "magical": Arthur C. Clarke

    > Schulterklopf, was sind wir so advanced. Nein, Washington kann Benjamin
    > Franklin vom Hellfire Club - der würde sich über gar nichts wundern,
    > genausowenig wie die "Wilden" mit ihren schamanischen Traditionen. Die
    > lächeln nur mitleidig, wie phantasielos wir inzwischen geworden sind. Dank
    > Technik.
    >
    > our world has had a weird property to it—it gets more magical as time
    > goes on

    Der Autor zitiert lediglich Arthur C. Clarke:

    "Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic."

    https://en.wikipedia.org/wiki/Clarke's_three_laws

    ---
    It’s a big club, and you ain’t in it.

    Literaturhinweis

    27.04.2017, 17:43
    (editiert von Literaturhinweis, 27.04.2017, 17:53)

    @ SevenSamurai
     

    Nein, tut er nicht - Arthur C. Clarke war im Gegensatz dazu ein sehr kluger Mann!

    > > genausowenig wie die "Wilden" mit ihren schamanischen Traditionen. Die lächeln nur mitleidig, wie phantasielos wir inzwischen geworden sind. Dank Technik.
    > Der Autor zitiert lediglich Arthur C. Clarke:

    > "Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic."

    Nein, oder hättest Du einen Beleg, wo Arthur C. Clarke behauptet hätte, daß wer "magic" sieht, automatisch stürbe?

    Ich bin jedenfalls nicht gestorben, als mir jemand im Varieté Zaubertricks vorgeführt hat und soweit ich weiß, überlebten auch alle Anwesenden, als David Copperfield einen ICE "verschwinden" ließ.

    Daß man eine Technik, die man nicht versteht, für etwas "magisches" hält, ist klar oder zumindest für die meisten nachvollziehbar.

    Es geht aber um die falsche Behauptung, Kurzweills Singularität sei so bedrohlich, daß man uns darauf vorbereiten müsse. Und wer könnte dazu besser geeignet sein (und verdiente dafür daher mit Steuergeldern gefördert zu werden), als diejenigen, die diesen Unsinn behaupten? Auch die Indios sind nicht gestorben, als das Flugzeug der Behörde für indigene Völker über ihnen erschien - im Gegenteil - sie haben ihn mit Pfeil und Bogen abzuschießen versucht. Gestorben sind sie an was anderem.

    Ich wehre mich gegen diese aufgeblasene, auf nichts als Gewäsch gegründete Bevormundung dieser künstlichen "Intelligenzler".

    ---
    Literatur-/Produkthinweise. Alle Angaben ohne Gewähr! - Leserzuschriften

    SevenSamurai

    27.04.2017, 17:51

    @ Literaturhinweis
     

    "Arthur C. Clarke war im Gegensatz dazu ein sehr kluger Man!": Habe ich das Gegenteil behauptet?

    > Es geht aber um die falsche Behauptung,
    > Kurzweills
    > Singularität sei so bedrohlich, daß man uns darauf vorbereiten
    > müsse.

    Wie meinst du das?

    ---
    It’s a big club, and you ain’t in it.

    Literaturhinweis

    27.04.2017, 18:07
    (editiert von Literaturhinweis, 27.04.2017, 18:19)

    @ SevenSamurai
     

    Ich meinte das so:

    > > Es geht aber um die falsche Behauptung,
    > Kurzweills Singularität sei so bedrohlich, daß man uns darauf vorbereiten müsse.

    > Wie meinst du das?

    Ich lese diesen Kurzweil-Unsinn ja schon seit langem. Der meint, daß diese "magic" so "gefährlich" sei, daß, wenn er uns nicht darauf vorbereitete, wir dann stürben, wenn wir diese "magic" sähen.

    Und das ist einfach ein Unsinn.

    Er behauptet, daß jemand, den man aus dem 17. Jahrundert ins 21. Jahrhundert verpflanze, an dem Kulturschock evtl. sterben könne.

    Dabei werden -insbes. noch im Amazonas-Gebiet beinahe täglich- Steinzeit-Menschen mit modernster Technik konfrontiert, daran aber sterben sie nicht.

    Robert A. Heinlein und Arthur C. Clarke und -aus meiner Sicht mit Einschränkungen- Isaac Asimov dagegen waren Vordenker der Menschheit, und alle haben sie solchen kurzweiligen Unsinn nie behauptet, wiewohl sie (Roboter-Ethik Asimovs) sich (und uns) sehr wohl und ziemlich zielgenau auf eine tatsächlich z.T. schon eingetretene Zukunft vorbereitet haben.

    Störend ist, wenn jemand aus einer falsch-linearen Vergangenheitsbetrachtung eine -ich behaupte notgedrungen- falsch-lineare Zukunftsbetrachtung ableitet. Das "Magische" wird hier stets mit der völlig aus der Luft gegriffenen "Bedrohung bis hin zum Schock-Tod" verknüpft - das hätten Clarke und die andern sich nie gewagt, sie waren keine Bevormunder. Auch der Kybernetiker Stanislaw Lem hat solchen Unsinn nie verbraten, ganz im Gegenteil.

    Entweder die Vergangenheitsbetrachtung ist dafür unnötig - dann lasse man sie bitte weg, sie beleidigt die Intelligenz jedes ernsthaften Diskutanten und entwerfe nur ein logisch-schlüssiges Zukunftsbild. Oder man kommt zu diesen 'Schlüssen' nur aufgrund der (falschen) Vergangenheitsklitterung - dann ist ja wohl auch jedes derer Zukunftsszenarien falsch?!

    ---
    Literatur-/Produkthinweise. Alle Angaben ohne Gewähr! - Leserzuschriften

    SevenSamurai

    27.04.2017, 18:15

    @ Literaturhinweis
     

    Danke für die nähere Erläuterung. (oT)

    [ kein Text ]

    ---
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    Konstantin

    Homepage

    Waldhessen,
    28.04.2017, 12:25

    @ Literaturhinweis
     

    Sterben an Kulturschock geht eher genau anders rum

    Hallo Literaturhinweis,

    > Er behauptet, daß jemand, den man aus dem 17. Jahrundert ins 21.
    > Jahrhundert verpflanze, an dem Kulturschock evtl. sterben könne.
    >
    > Dabei werden -insbes. noch im Amazonas-Gebiet beinahe täglich-
    > Steinzeit-Menschen mit modernster Technik konfrontiert, daran
    > aber sterben sie nicht.

    Ich vermute, es wäre eher genau anders rum:
    Man nehme einen Menschen, gewöhnt an aktuelle moderne Technik, und versetze ihn in das 17. Jahrhundert oder ohne Zeitreise zu Steinzeit-Menschen in den Amazonas. DAS wäre ein Kulturschock! Und womöglich für viele gar nicht so leicht zu überleben!

    Viele Grüße
    Konstantin

    ---
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    Literaturhinweis

    28.04.2017, 13:12

    @ Konstantin
     

    Genau so dürfte das Silicon Valley auch enden nach einen großflächigen Stromausfall!

    > Ich vermute, es wäre eher genau anders rum: Man nehme einen Menschen, gewöhnt an aktuelle moderne Technik, und versetze ihn ... ohne Zeitreise zu Steinzeit-Menschen

    Ich finde diese Künstliche-Intelligenz-Theoretiker deshalb so schreiend blöde, weil sie gar nicht kapieren wollen, daß es eine menschliche "Hoch"-Intelligenz nur und solange gibt, wie der Mensch von Fliegen, Tauben, Mikroben (guten und 'bösen'), Pflanzen, Spinnen, Bäumen und generell Natur umgeben ist.

    Man müßte also die gesamte Evolution für solche Automaten künstlich mit nacherschaffen. Kostet ja nicht die Welt ...

    Einen Roboter irgendwo mit noch soviel "Wissen" auf einen Betonboden zu stellen ist kompletter Murks - spätestens, wenn er keine Steckdose findet, bleibt er nach ein paar Stunden regungslos und total unintelligent liegen. Am Amazonas oder im Naturschutzgebiet gibt es aber keine Steckdosen.

    Der Mensch hat, als aus der Natur evolviertes Wesen, genau diese Infrastruktur als Geburtsgeschenk mitbekommen. Er paßt genau deshalb hierhin, weil das Eiweiß und die Fette um ihn herum, im Schwein, im Reh, in den Bucheckern, im Löwenzahn, im Leinsamen usw. gerade die Stoffe enthalten, aus denen der Mensch auch gemacht ist.

    Jedes "künstlich-intelligente" System wird auf ewig nicht über den Zustand des menschlichen Neugeborenen hinauskommen, d.h. es muß gesäugt, gewindelt und bei Husten und Schnupfen betreut werden. Und ja, man kann, wie in Japan bei den Altenpflegerobotern, auch dieses an andere Roboter delegieren - aber das gesamte AI-System kommt aus dem Dilemma nie heraus.

    Der Restwert eines Robotors außerhalb seiner "Pflegefamilie" ist binnen kurzem eher negativ - denn die Entsorgung kostet u.U. mehr als sein Schrottwert.

    Und über diesen Unsinn "philosophieren", meist noch mit Steuergeldern, solche Leute wie Kurzweil, die außerhalb ihrer klimatisierten Umgebung vermutlich binnen Wochen eingingen wie eine nicht gegoßne Primel.

    Sie sind das lebende Höhlengleichnis im Umkehrschluß.

    Nicht umsonst hatte ich zu Survival einiges geschrieben:

    - Die US-Bewegung zu 'Survival'/Überleben SHTF, TEOTWAWKI, 'Bug Out', Prepping etc.

    - Ratgeber Selbstversorgung

    - Überleben auf Reisen - Reisemedizin, Outdoor- und Survivalmedizin, Reiseapotheke, Erste Hilfe und Selbsthilfe unterwegs

    - Literatur zu Erster Hilfe, Defibrillation, Rettungsdienst, Notfallmedizin, Hilfe bei Katastrophen- & Chemieunfällen, Bränden

    Diese Leute aus der AI-Branche müßten doch eigentlich in der Lage sein, Tainters Argumente zu kapieren? Auch der gerade wieder verlinkte Niall Ferguson beginnt darüber nachzudenken.

    ---
    Literatur-/Produkthinweise. Alle Angaben ohne Gewähr! - Leserzuschriften

    Centao

    28.04.2017, 14:07

    @ Literaturhinweis
     

    Kleine Ergänzung - Roboter gewinnen Energie aus "mmh" Biomasse..

    Hallo CM,

    klasse Beiträge zum Thema. Habe einige Jahre systemübergreifend in dem Bereich FuE KI/Robotik/Mustererkennung gearbeitet und kann Deinem Statement im GuG zustimmen. Bin gespannt, ob @positiv noch tief antwortet..

    Partiell macht Ki natürlich Sinn, im Wettbewerb der globalen Hamster..

    Ergänzend zum Thema oben, es wird an Robotern gearbeitet, die Biomasse in Betriebsenergie umwandeln können, ein wahrer Albtraum..

    Gruß in die Runde,
    CenTao

    Andudu

    28.04.2017, 14:29

    @ Centao
     

    Warum Albtraum...?

    ...ich persönlich träume vom autarken Nacktschneckenjäger, der nebenbei die Wiese kurz hält und bei Bedarf Wühlmäuse verspeist :-)

    Griba

    E-Mail

    Dunkeldeutschland,
    27.04.2017, 17:32
    (editiert von Rechtschreibkorrektur, 27.04.2017, 17:37)

    @ Literaturhinweis
     

    Danke für die ausführliche Kommentierung.

    (Vortext gelöscht vom Moderator)

    Ich will hier nicht alles zitieren - der Hype um die neuronale Technik erinnert mich doch sehr an die Hybris der Neurowissenschaftler, die allen Ernstes meinten, Gedanken meßtechnisch nachweisen zu können, und dann doch sehr erstaunt waren, daß zwischen "nervalem Meßwert = Gedanken" und motorischer "Reaktion" kein zeitlicher Unterschied bestand und man bei genauer Analyse sogar zu dem Schluß hätte kommen können, daß die "motorische Antwort" noch vor der "Formulierung des Gedankens" stattfindet.

    Aber was tut man nicht alles, wenn es gilt, Geld abzugreifen...

    Insofern sind die Protagonisten zu beneiden - sie müssen den Hype nur lange genug befördern, damit er ein Selbstläufer wie Globalwarming wird, und immer nur weiter kassieren.

    ---
    Beste Grüße

    GRIBA

    Oblomow

    E-Mail

    Leipzig,
    27.04.2017, 19:41

    @ Griba
     

    "Aber was tut man nicht alles, wenn es gilt, Geld abzugreifen..."

    Gedanken lesen oder

    Fussball spielen
    Lotto spielen
    Aktien kaufen und verkaufen
    Wohnungen vermieten
    Schutzgeld erpressen
    Schutzgeld erpressen
    Steuern ergeben
    Gebühren erheben
    Märchen erzählen
    Arbeiten
    Vögeln
    Beichte abnehmen
    Letzte Ölung geben
    Coachen
    Töten
    Noch mehr töten
    Ganz viel töten
    Stahl kochen
    Kinder kriegen
    Menschen töten
    Machinen bauen
    Maschinen zerstören
    Menschen gesund machen
    Menschen krank machen
    Tiere töten
    Apps konstruiren
    Chinesisch kochen
    Italienisch kochen
    Olivenbäume anpflanzen
    Wein saufen
    Malen
    Gewichte heben
    Bücher schreiben
    Gold horten
    Silber horten
    Bitcoins sammeln
    Gedanken lesen
    Gedanken von denen lesen, die Gedanken lesen
    Mauern bauen
    Mauern zerstören
    Ängste erzeugen
    Ängste zerstreuen
    Zerstreuen, zerstreuen, zerstreuen

    und Gedanken lesen

    ---
    "In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe." - Fragment 117

    (griechisch: "ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν· ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια")

    Demokrit

    Friedrich

    27.04.2017, 20:10

    @ Oblomow
     

    Vögeln?

    Das Fliegen sollte man den Vögeln überlassen, denn umgekehrt wäre es ja noch blöder!
    [[zwinker]]

    Griba

    E-Mail

    Dunkeldeutschland,
    28.04.2017, 11:09

    @ Friedrich
     

    ... In manchen Kreisen der normale Broterwerb. (oT)

    [ kein Text ]

    ---
    Beste Grüße

    GRIBA

    Hinterbänkler

    E-Mail

    Schweiz - tief im Emmental,
    29.04.2017, 20:13

    @ Oblomow
     

    Ein Beitrag für die Sammlung! (oT)

    [ kein Text ]

    ---
    ...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

    Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

    Positiv

    28.04.2017, 08:39
    (editiert von Positiv, 28.04.2017, 09:00)

    @ Literaturhinweis
     

    Zur Kenntnis genommen

    Geschätzter Literaturhinweis,

    ich danke Dir für die ausführliche Auseinandersetzung mit dem Thema und das Darlegen Deiner Meinung dazu.
    Ich bin momentan unterwegs und werde in den nächsten Tagen am heimischen Computer eine Replik verfassen, nachdem ich die von Dir verlinkten Beiträge vollständig gesichtet habe.

    Vorläufig bedanke ich mich für Deine investierte Mühe und wünsche ein schönes Wochenende,

    Positiv.

    Zarathustra

    28.04.2017, 09:19

    @ Literaturhinweis
     

    Geldverbrennungsmaschinen

    Sehr informativer Beitrag, @Literaturhinweis, wie meistens.

    Nur kurz hierzu:

    > Schon die Elon Musk Formula "Increased Chance for a good future" kann
    > ich weder bei SpaceX, noch gar bei Tesla-Autos oder Powerwall
    > noch gar bei SolarCity sehen - das sind
    > veritable Geldverbrennungsmaschinen.


    Maschinen und Wirtschaft - egal welcher Art - verbrennen den Planeten. Dadurch entsteht erst Geld. Das ist das Wesen des Geldes und des Wirtschaftens.

    "Essentially, the economy is an engine that transforms resources into waste."

    Ugo Bardi

    Amos

    12.03.2018, 16:16

    @ Zarathustra
     

    Genial! Einfacher und besser kann man das nicht beschreiben.

    > Sehr informativer Beitrag, @Literaturhinweis, wie meistens.
    >
    > Nur kurz hierzu:
    >
    > > Schon die Elon Musk Formula "Increased Chance for a good future" kann
    > > ich weder bei SpaceX, noch gar bei Tesla-Autos oder Powerwall
    > > noch gar bei SolarCity sehen - das sind
    > > veritable Geldverbrennungsmaschinen.
    >
    >
    > Maschinen und Wirtschaft - egal welcher Art - verbrennen den Planeten.
    > Dadurch entsteht erst Geld. Das ist das Wesen des Geldes und des
    > Wirtschaftens.
    >
    > "Essentially, the economy is an engine that transforms resources into
    > waste."
    >
    > Ugo Bardi

    ---
    Kopf und Körper des Menschen, die gedanklich getrennt werden müssen, um den Start des Wirtschaftens aus dem Anhäufen heraus zu begreifen.
    Amos ist der Kopf, Soma der Körper und Ambros ist: "Gezeichnet fürs Leben"

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    12.03.2018, 19:32

    @ Amos
     

    Das machen wir aber "schon immer"!

    > > > veritable Geldverbrennungsmaschinen.
    > >
    > >
    > > Maschinen und Wirtschaft - egal welcher Art - verbrennen den Planeten.
    > > Dadurch entsteht erst Geld. Das ist das Wesen des Geldes und des
    > > Wirtschaftens.

    Das machen wir aber schon immer, und zwar genau seit dem Zeitpunkt, als sich der Mensch einbildete, er müsse unbedingt Fleisch verzehren, das er roh weder kauen noch verdauen kann.
    Folglich blieb ihm nichts anderes übrig, als eine Chemiefabrik zu errichten und es zu braten.

    > >
    > > "Essentially, the economy is an engine that transforms resources into
    > > waste."

    Oh no! Die Verdauungsmashinerie verwandelt die Ressourcen in Scheiße!

    > > Ugo Bardi

    Gruß Mephistopheles

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

Wandere aus, solange es noch geht.


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