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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    dottore

    13.09.2012, 15:53
     

    Bei der Durchsicht des Siegel-Threads schockierende Entdeckung

    Hi,

    ich habe mir nochmal meine Siegel plus die Siegelabbildungen in der Literatur angeschaut und stelle fest, dass nicht nur die Stempel-, sondern auch die Rollsiegel fast überall flächendeckend gleich sind, also Mesopotamien, Türkei, Ägypten, Iran, aber auch Mittel- und Südamerika. Ein olmekisches Siegel ähnelt einem altpersischen - Schock!

    Es ist so, als würden sich gleiche Topoi verbergen - was wir aus anderen Bereichen (Dolche, sonstige Waffen, Musikinstrumente usw.) schon kennen, man vergleiche die Exponate der Ebnöther-Sammlung in Schaffhausen. Es existiert so etwas wie ein prä-existenter Kultur-Kommunismus. Das ist so, als hätten alle Kulturen die gleichen Schriftzeichen oder Geldformen entwickelt, was aber - wie wir wissen - nicht der Fall ist; wenn auch andererseits die gleichen Bedeutungen frappieren, z.B. "Waffengeld" wie das Hellebardengeld in China und das Spießegeld (Spieß = obelos) der Griechen. Gruß - d.

    MausS

    E-Mail

    Irgendwo in Sachsen,
    13.09.2012, 16:11
    (editiert von Rechtschreibkorrektur, 09.04.2015, 15:20)

    @ dottore
     

    Der Ursprung aller menschlicher Zivilisation(en)

    ist ein gemeinsamer. Mir schon länger klar, das kam mitnichten "aus sich heraus", sondern wurde von "außen" aus
    ganz eigenen Interessen angeschoben bzw. gestartet. Das läuft seit Äonen - also schon unendlich immer - so.
    Nur die Evolutions-Kasperl wollen's einfach nicht zur Kenntnis nehmen.
    Jeder glaubt halt nur das, was er intellektuell zu verkraften in der Lage ist.

    Lese gerade "Encheduanna - Geheime Offenbarungen" von Dr. Hermann Burgard, da wird die Sache noch viel klarer.
    Ist alles überliefert, man muß es nur unvoreingenommen zur Kenntnis nehmen + wahrhaben wollen (können).

    Beste Grüße

    MausS

    dottore

    13.09.2012, 16:34

    @ MausS
     

    Das passt zu den neu gefundenen prähistorischen Riesen etc.

    Merci MausS,

    das passt zu den von mir jüngst im Web entdeckten prähistorischen Riesen plus den Mumien, den Megalithbauten inkl. Pyramiden - alles weltweit ident. Ich werde erstmal das empfohlene Buch (plus die Alikes bei amazon) studieren. Da bahnt sich offenbar ein weiterer totaler Paradigmenwechsel an. Hast Du noch mehr in der Richtung?

    > ist ein gemeinsamer. Mir schon länger klar, das kam mitnichten "aus sich
    > heraus", sondern wurde von "außen" aus
    > ganz eigenen Interessen angeschoben bzw. gestartet. Das läuft seit Äonen
    > - also schon unendlich immer - so.
    > Nur die Evolutions-Kasperl wollens einfacht nicht zur Kenntnis nehmen.
    > Jeder glaubt halt nur das, was er intellektuell zu verkraften in der Lage
    > ist.

    Ach ja, die Däniken-Nummer mit den Extra-Terrestrischen z.B. in Mexiko habe ich selbst bewundern können: Cargo-Kult in Palenque usw.

    > Lese gerade
    > "Encheduanna
    > - Geheime Offenbarungen" von Dr. Hermann Burghard, da wird die Sache
    > noch viel klarer.
    > Ist alles überliefert, man muß es nur unvoreingenommen zur Kenntnis
    > nehmen + wahrhaben wollen (können).

    Thx jedenfalls + Gruß!

    MausS

    E-Mail

    Irgendwo in Sachsen,
    13.09.2012, 17:20

    @ dottore
     

    Momentan fehlt mir leider die Zeit dazu

    > Hast Du noch mehr in der Richtung?

    lässt sich nicht einfach so hinschreiben, muss ein paar Worte dazu mitreichen.
    Bei nächster Gelegenheit (Wochenende)kommt weiteres.

    Nochmals beste Grüße

    MausS

    sensortimecom

    E-Mail

    13.09.2012, 17:41

    @ dottore
     

    Elberfelder-Bibel/Genesis:

    "In jenen Tagen waren die Riesen auf der Erde, und auch danach, als die Söhne Gottes zu den Töchtern der Menschen eingingen und sie ihnen Kinder gebaren. Das sind die Helden, die in der Vorzeit waren, die berühmten Männer".

    1.Mose 6:4

    moneymind

    13.09.2012, 18:05

    @ dottore
     

    Waffe - Kulturvergleich und Ursprung

    Hallo dottore,

    > das passt zu den von mir jüngst im Web entdeckten prähistorischen Riesen
    > plus den Mumien, den Megalithbauten inkl. Pyramiden - alles weltweit ident.
    > Ich werde erstmal das empfohlene Buch (plus die Alikes bei amazon)
    > studieren. Da bahnt sich offenbar ein weiterer totaler Paradigmenwechsel
    > an. Hast Du noch mehr in der Richtung?

    Ich hatte neulich mal einen Hinweis auf ein Erklärungsmodell für den Ursprung der (offensichtlich ebenfalls weltweit in sehr ähnlicher Form auftauchenden) Waffe gepostet.

    Zur Hintergrundausleuchtung empfiehlt sich allerdings auch folgendes Video vom selben Autor:

    Symbols of an Alien Sky (Teile 1-6)

    Und den Überblick über die vergleichende Analyse mythologischer Archetypen von seinem Kollegen mit dem Titel "Traditional Cosmologies", Überblick über den Inhalt hier.

    Gruß
    moneymind

    ---
    BLOGGING: Never before have so many people with so little to say said so much to so few.

    Elia

    14.09.2012, 10:48
    (editiert von Elia, 14.09.2012, 10:54)

    @ dottore
     

    Riesen, Entwicklung der Kulturen insb. Sprachen aus Mesopotamien im Licht der Bibel

    Hallo dottore,

    ein interessantes Thema, insbesondere die Riesen und Ähnlichkeiten in späteren Kulturen.

    Weitere Hinweise darauf finden sich zu Hauf in der Heiligen Schrift, in der Bibel. Ich habe mal ein paar Informationen zusammengestellt, die zeigen, woher die Riesen stammen und warum unterschiedliche Kulturen aus einem gemeinsamen Ursprung zu stammen scheinen und welche Rolle die Sprache spielt…

    Die Bibel gibt sehr interessanten Aufschluss, nämlich dass es eine Rebellion im Himmel gab. Geistgeschöpfe ehemalige Engel, die sich erwählten (genauso wie Satan, die Urschlange) Gott ungehorsam zu werden. Damals hatten die Engel noch die Möglichkeit sich zu materialisieren und einen Menschenkörper anzunehmen. Das taten ungehorsame Engel um sexuelle Beziehungen mit den Töchtern der Menschen zu haben, wie der von sensortime zitierte Text zeigt.

    Die Bibel berichtet hierzu: „Nun geschah es, als die Menschen . . . zahlreich zu werden anfingen und ihnen Töchter geboren wurden, dass dann die Söhne des wahren Gottes die Töchter der Menschen zu beachten begannen und gewahrten, dass sie gut aussahen; und sie nahmen sich dann Frauen, nämlich alle, die sie erwählten“ (1. Mose 6:1, 2).

    Diese Bastardnachkommen, die man Nephilim nannte, wurden zu gemeingefährlichen Riesen. Der Name Nephilim bedeutet auch tatsächlich „Fäller“ oder „Die zu Fall Bringenden“. Diese brutalen Schläger galten als „die Starken, die vor alters waren, die Männer von Ruhm“ (1. Mose 6:4, Fußnote).
    Durch die Nephilim und ihre Väter nahm das Böse neue Dimensionen an. „Die Erde wurde verderbt vor den Augen des wahren Gottes, . . . mit Gewalttat erfüllt“, heißt es in 1. Mose 6:11. Ja, die Menschen ließen die Gewalttätigkeit und Verkommenheit dieser neuen Spezies auf sich abfärben.
    Schließlich vernichtete Jahwe/ Jehova die damalige Welt durch eine globale Flut. Nur den gerechten Noah und seine Familie ließ er am Leben (1. Mose 6:5, 12-22, Neues Leben). Die Engel, die Menschengestalt angenommen hatten, kehrten in den geistigen Bereich zurück. Als in Ungnade gefallene, niederträchtige Dämonen widersetzten sie sich auch weiterhin Gott und seiner treuen Engelfamilie. Offenbar durften sich die bösen Geister von da an aber nicht mehr materialisieren (Judas 6) Und die Engel, die ihre ursprüngliche Stellung nicht bewahrten, sondern ihre eigene rechte Wohnstätte verließen,+ hat er mit ewigwährenden Fesseln+ unter dichter Finsternis für das Gericht des großen Tages aufbehalten

    Der Ruhm und Schrecken der Nephilim führte wohl zur Entstehung vieler Mythologien, die nach der Verwirrung der Sprachen in Babel über die ganze Erde zerstreut worden waren. Zwar wurde die historische Fassung des Berichts aus 1. Mose sehr entstellt und ausgeschmückt, doch gab es auffallende Parallelen in diesen alten Mythologien (die der Griechen sind nur ein Beispiel), in denen Götter und Göttinnen Menschen heirateten, um übermenschliche Helden und schreckliche Halbgötter mit teils göttlichen, teils menschlichen Eigenschaften hervorzubringen.

    Gibt es einen gemeinsamen Ursprung der Zivilsation?
    Der Bericht in 1. Mose beschreibt, wie sich ein Teil der nachsintflutlichen Menschheitsfamilie zusammenschloß und sich an einem Werk beteiligte, das dem Gebot, das Gott Noah und seinen Söhnen gegeben hatte, widersprach (1Mo 9:1). Statt sich auszubreiten und ‘die Erde zu füllen’, beschlossen sie, eine zentralisierte menschliche Gesellschaft zu bilden; sie ließen sich gemeinsam in einem Gebiet nieder, das später als die Ebene von Schinar (in Mesopotamien) bekannt wurde. Offensichtlich sollte dort auch ein religiöses Zentrum mit einem religiösen Turm entstehen (1Mo 11:2-4).

    Nimrod gründete offenischtlich die Hauptstadt des ersten politischen Reiches der Menschheitsgeschichte: Babel.
    Josephus schrieb: „Allmählich verkehrte er [Nimrod] sein Benehmen in Tyrannei, weil er die Menschen um so eher von Gott abzuwenden gedachte, wenn sie der eigenen Kraft hartnäckig vertrauten. Er wolle, sagte er, sich an Gott rächen, falls er mit erneuter Flut die Erde bedränge, und er wolle einen Turm bauen, so hoch, dass die Wasserflut ihn nicht übersteigen könne. So werde er für den Untergang seiner Vorfahren Vergeltung üben. Die Menge pflichtete den Absichten Nebrods [Nimrods] bereitwillig bei, da sie es für Feigheit hielt, Gott noch zu gehorchen. Und so machten sie sich an die Erbauung des Turmes, der . . . schnell in die Höhe wuchs“ (Jüdische Altertümer, übersetzt von H. Clementz, 1. Buch, Kap. 4, Abs. 2, 3, S. 31, 32).

    Kleiner Exkurs zu Nimrod:
    Allem Anschein nach dehnte Nimrod nach dem Bau des Turmes von Babel sein Reich in das Gebiet von Assyrien aus und baute dort „Ninive . . . und Rehoboth-Ir und Kalach und Resen zwischen Ninive und Kalach: das ist die große Stadt“ (1Mo 10:11, 12; vgl. Mi 5:6). Da der Name „Assyrien“ offenbar auf den Namen von Sems Sohn Assur zurückgeht, würde das bedeuten, daß Nimrod, der ein Enkel Hams war, in semitisches Gebiet eindrang. Er wurde daher vermutlich nicht nur in dem Sinn ein Gewaltiger oder Held, daß er Tiere jagte, sondern auch dadurch, daß er Angriffskriege führte (1Mo 10:8). In der Cyclopædia von M’Clintock und Strong (1894, Bd. VII, S. 109) heißt es: „Daß das mächtige Jagen nicht auf die Jagd von Tieren beschränkt war, ergibt sich offensichtlich aus dem engen Bezug zu dem Bau von acht Städten. . . . Was Nimrod auf der Jagd tat, war ein frühes Anzeichen seiner Erfolge als Eroberer. Jagd und Heldentum waren nämlich von jeher in besonderer Weise und naturgegeben miteinander verknüpft . . . Die assyrischen Denkmäler stellen viele Heldentaten auf dem Gebiet der Jagd dar, und das Wort wird oft gebraucht, um die Teilnahme an einem Feldzug anzudeuten. . . . Das Jagen und die Schlacht, die in der Folgezeit in dem gleichen Land so eng miteinander verbunden waren, können hier praktisch verknüpft oder gleichgesetzt werden. Die Bedeutung wäre demnach, daß Nimrod der erste nach der Flut war, der ein Königreich gründete und die Bruchstücke der patriarchalischen Herrschaft zusammenbrachte, um sie unter sich allein als Haupt und Herr zu vereinigen; und all das geschah im Trotz gegen Jehova, denn es war das gewaltsame Eindringen hamitischer Macht in semitisches Territorium.“
    ---

    Die Bauarbeiten an der Stadt Babel kamen jedoch zu einem plötzlichen Halt, als durch die Sprachverwirrung die Verständigung unmöglich gemacht wurde (1Mo 11:9).
    Der allmächtige Gott wirkte ihrem Vorhaben entgegen, indem er ihr gemeinsames Unternehmen sprengte, was ihm durch die Verwirrung ihrer einheitlichen Sprache gelang. Das machte jegliche Zusammenarbeit bei ihrer Aktion unmöglich und hatte zur Folge, daß sie sich in alle Winde zerstreuten.
    Philologen, die vergleichende Sprachwissenschaft betreiben, teilen die Sprachen im allgemeinen in verschiedene Sprach„familien“ ein. Die „Mutter“sprache jeder bedeutenden Sprachfamilie läßt sich gewöhnlich nicht identifizieren; noch weniger gibt es einen Hinweis auf irgendeine „Mutter“sprache als Quelle der Tausende von Sprachen, die heute gesprochen werden. Der Bibelbericht sagt nicht, daß alle Sprachen vom Hebräischen abstammen oder herkommen. In der sogenannten „Völkertafel“ (1Mo 10) sind die Nachkommen von Noahs Söhnen (Sem, Ham und Japhet) aufgeführt und jeweils „gemäß ihren Familien, gemäß ihren Zungen, in ihren Ländern, nach ihren Nationen“ zusammengefaßt (1Mo 10:5, 20, 31, 32). Als Jehova Gott durch ein Wunder die Sprache der Menschen verwirrte, schuf er somit allem Anschein nach nicht lediglich hebräische Dialekte, sondern eine Anzahl völlig neuer Sprachen, mit denen man alle menschlichen Gefühle und Gedanken ausdrücken konnte.
    Folglich hatten die Bauleute in Babel, nachdem Gott ihre Sprache verwirrt hatte, nicht mehr „einerlei Wortschatz“ (1Mo 11:1) und auch keine gemeinsame Grammatik, kein gemeinsames Regelsystem mehr. Professor S. R. Driver schreibt: „Die Sprachen unterscheiden sich nicht nur in bezug auf Grammatik und Wurzeln, sondern auch . . . in bezug auf die Art und Weise, in der Gedanken als Satz formuliert werden. Die verschiedenen Völker denken nicht gleich; daher ist auch der Satzbau in den verschiedenen Sprachen nicht gleich“ (A Dictionary of the Bible, herausgegeben von J. Hastings, 1905, Bd. 4, S. 791). Unterschiedliche Sprachen erfordern demnach unterschiedliche Denkmuster, weshalb es jemandem, der eine neue Sprache erlernt, schwerfällt, in dieser Sprache zu denken. (Vgl. 1Ko 14:10, 11). Als Jehova Gott die Sprache der Menschen in Babel verwirrte, löschte er in ihnen offenbar als erstes die Erinnerung an ihre gemeinsame Sprache aus, die sie bis dahin gesprochen hatten. Dann versah er sie nicht nur mit einem neuen Wortschatz, sondern änderte auch ihr Denkmuster, und so entstanden neue Grammatiken. (Vgl. Jes 33:19; Hes 3:4-6.)
    Die Ergebnisse der Sprachforschung stimmen mit den vorangegangenen Informationen überein. In der New Encyclopædia Britannica (1985, Bd. 22, S. 567) wird gesagt: „Die frühsten Zeugnisse einer geschriebenen Sprache, die einzigen linguistischen Fossilien, die sich der Mensch erhoffen kann, reichen nicht weiter als etwa 4 000 oder 5 000 Jahre zurück.“ In einem Artikel in der Zeitschrift Science Illustrated vom Juli 1948 (S. 63) heißt es: „Die älteren Formen der heute bekannten Sprachen waren weit schwieriger als ihre modernen Abzweigungen . . . offenbar begann der Mensch nicht mit einer einfachen Sprache, die allmählich komplizierter wurde, sondern er scheint irgendwo in der Vergangenheit, aus der wir keine schriftlichen Zeugnisse besitzen, eine äußerst verwickelte Sprache aufgegriffen zu haben, die er dann allmählich zur modernen Form vereinfachte.“ Der Sprachforscher Dr. Mason weist ebenfalls darauf hin, daß „die Auffassung, die Naturvölker würden sich durch eine Reihe von Grunzlauten verständigen und könnten viele ‚kulturelle Begriffe‘ nicht ausdrücken, ganz falsch“ sei. Er fügt hinzu: „Viele Sprachen von Völkern, die keine Schrift haben, sind weit komplizierter als die heutigen europäischen Sprachen“ (Science News Letter, 3. September 1955, S. 148). Die Beweise sprechen somit gegen irgendeinen „evolutionären“ Ursprung der alten Sprachen oder der menschlichen Sprache schlechthin.
    Über den Mittelpunkt, von dem die alten Sprachen sich ausbreiteten, bemerkte der Orientalist Sir Henry Rawlinson: „Wenn wir uns nur von den Abzweigungen der Sprachlinien leiten ließen und vom biblischen Bericht gar keine Notiz nähmen, kämen wir dennoch zu dem Schluß, daß der Mittelpunkt, von dem sich die verschiedenen Linien strahlenförmig ausbreiteten, in der Ebene von Schinar war“ (The Journal of the Royal Asiatic Society of Great Britain and Ireland, London 1855, Bd. 15, S. 232).

    Kein Wunder, dass der Ort des Turmbaus den Namen „Verwirrung“ (Babel) erhielt! (1. Mo. 11:9, Fn.). Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass nur die Bibel eine plausible Erklärung dafür enthält, warum es heute eine solche Sprachenvielfalt gibt.

    Die Leute, die zerstreut wurden, nahmen ihrerseits, wohin sie auch gingen, ihre falsche Religion mit, die sie dann unter neuen Bedingungen und in ihrer neuen Sprache und an neuen Orten ausübten. Die Menschen wurden in den Tagen Pelegs zerstreut, der ungefähr ein Jahrhundert nach der Sintflut geboren wurde und im Alter von 239 Jahren starb. Da sowohl Noah als auch sein Sohn Sem Peleg überlebten, fand die Zerstreuung zu einer Zeit statt, als man die Tatsachen über frühere Ereignisse, wie über die Sintflut, kannte (1Mo 9:28; 10:25; 11:10-19).

    Diese Kenntnisse blieben zweifellos in irgendeiner Form im Gedächtnis der Menschen haften, die zerstreut wurden. Ein Hinweis hierauf ist der Umstand, daß die Götter- und Heldensagen der Alten ein Abklatsch verschiedener Teile des Bibelberichts sind, allerdings in entstellter, polytheistischer Form. In diesen Legenden werden gewisse Götter als Schlangentöter hingestellt; auch schloß die Religion vieler alter Völker die Anbetung eines Gottes ein, der in der Rolle eines Wohltäters auf der Erde eines gewaltsamen Todes stirbt und dann wieder zum Leben erweckt wird. Dies läßt darauf schließen, daß ein solcher Gott in Wirklichkeit ein Mensch war, der, zum Gott erhoben, zu Unrecht als der „verheißene Same“ angesehen wurde. (Vgl. 1Mo 3:15.) Die Mythen erzählen von den Liebschaften der Götter mit irdischen Frauen und von den Heldentaten des daraus hervorgegangenen Bastardgeschlechtes. (Vgl. 1Mo 6:1, 2, 4; Jud 6.) Es gibt wohl kaum ein Volk auf der Erde, das nicht eine Sage überliefert hat, die von einer weltweiten Flut berichtet; und Spuren der Erzählung vom Turmbau sind ebenfalls in den Sagen der Völker zu finden.

    Weitere Elemente der babylonischen Religion wie die Unsterblichkeit der Seele oder Göttertriaden sind obwohl [b]nicht biblisch[/b heute in den meisten Kulturen zu finden.

    Quelle: u.a. das Buch Einsichten über die Heilige Schrift, herausgegeben von Jehovas Zeugen

    Beste Grüße
    Elia
    PS: Schön dass Sie wieder da sind :-)

    hajo

    14.09.2012, 21:16

    @ Elia
     

    Ein Eigentor?

    1)
    > Die Bauarbeiten an der Stadt Babel kamen jedoch zu einem plötzlichen
    > Halt, als durch die Sprachverwirrung die Verständigung unmöglich gemacht
    > wurde (1Mo 11:9).
    > Der allmächtige Gott wirkte ihrem Vorhaben entgegen, indem er ihr
    > gemeinsames Unternehmen sprengte, was ihm durch die Verwirrung ihrer
    > einheitlichen Sprache gelang. Das machte jegliche Zusammenarbeit bei ihrer
    > Aktion unmöglich und hatte zur Folge, daß sie sich in alle Winde
    > zerstreuten.


    2)
    > Als Jehova Gott durch ein Wunder die Sprache der
    > Menschen verwirrte, schuf er somit allem Anschein nach nicht lediglich
    > hebräische Dialekte, sondern eine Anzahl völlig neuer Sprachen, mit denen
    > man alle menschlichen Gefühle und Gedanken ausdrücken konnte.

    3)
    > Die Leute, die zerstreut wurden, nahmen ihrerseits, wohin sie auch
    > gingen, ihre falsche Religion mit, die sie dann unter neuen Bedingungen und
    > in ihrer neuen Sprache und an neuen Orten ausübten
    .
    >

    > Beste Grüße
    > Elia


    Hallo Elia,

    Ich habe einmal drei Elemente kenntlich gemacht, die in meinem Gehirn eine "etwas störende Logik" verursachen.
    In der Quintessenz, und ganz einfach ausgedrückt, hat Gott damit ein Eigentor geschossen. Denn seitdem war er nur noch einer unter vielen.

    Gruß

    ---
    Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt!

    Leserzuschrift

    14.09.2012, 13:25

    @ dottore
     

    Ergänzendes Siegel-Bild

    Hi all,

    anbei ein Bild über ein aus Chalzedon gearbeitetes, sensationelles Rollsiegel aus dem 4.-6.Jhd vor Chr.

    [image]

    Bild stammt aus diesem Artikel:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Chalcedon_(Mineral)

    Die offenbarte handwerkliche Fähigkeit in diesem Exponat macht mich immer noch sprachlos.

    Gruß,

    Lecoquinus

    bio-res

    13.09.2012, 16:46

    @ MausS
     

    Das Thema Außerirdische...

    ...ist aus vielen Köpfen einfach nicht zu verdrängen. Es gibt diese einfach nicht. Wieso? Weil wir nur glauben, was unsere Augen sehen. Wir glauben, zu sehen, daß es "da draußen" ein riesiges Universum geben soll. Glauben heißt aber nicht wissen. Träumen darf man, ja, aber ist dieser Traum die Wirklichkeit?
    Meiner bescheidenen Meinung nach waren die Menschen vor der Sintflut wesentlich weiter, als wir uns das vorstellen können. Wegen vieler Verfehlungen hat Jahwe damals die Sintflut geschaffen, um alles Leben, "das den Odem des Lebens" in sich trägt, zu vernichten.
    Heute, viele Jahrtausende später, glauben viele Menschen nicht mehr an diese Apokalypse, die tatsächlich stattgefunden hat. Stattdessen werden immer neue Lügentürme aufgebaut. Dottore hat schon recht mit seinen Forschungen. Es entwickelte nach der Sintflut alles parallel. Keine Unterschiede zwischen den Völkern. Wir sollten langsam anfangen, das Thema "Außerirdische" als Ad Adsurdum abzulegen. Es gibt sie einfach nicht. Die Erde ist miteinander vernetzt. Das sieht man besonders schön an der "Märkten". Läßt einer einen Fu*z, stürzt alles andere mit ab. Dottore wundert sich. Ich mich nicht. Alles ist im Gleichklang.
    Warten wir also auf die nächste Apokalypse. Die kommt gewiß. Bei der werden uns keine "Außerirdischen" retten. Mensch Leute: überlegt doch einmal sachlich...

    Gruß
    Hans

    MausS

    E-Mail

    Irgendwo in Sachsen,
    13.09.2012, 17:14

    @ bio-res
     

    Alle Überlieferungen Quatsch, alle Artefakte sind Fälschungen

    alle prähistorischen Bauwerke nur Potemkinsche Dörfer -

    aber DU hast den Durchblick?

    > ...ist aus vielen Köpfen einfach nicht zu verdrängen.

    Bitte nur um den eigenen Kopf Sorgen machen, scheint angebracht.

    Beste Grüße

    MausS

    Zarathustra

    13.09.2012, 20:21

    @ MausS
     

    Zivilisationen seit Äonen, MausS?

    > alle prähistorischen Bauwerke nur Potemkinsche Dörfer -
    >


    Das ist aber gerade das, was Artefakte und Bauwerke archäologisch nicht hergeben. Da begann es im Neolithikum. Oder habe ich etwas verpasst?

    Beste Grüsse, Zara

    nereus

    13.09.2012, 17:24

    @ bio-res
     

    nichts genaues weiß man nicht

    Hallo Hans!

    Du schreibst: Das Thema Außerirdische .. ist aus vielen Köpfen einfach nicht zu verdrängen.

    Warum willst Du das denn verdrängen?

    Es gibt diese einfach nicht.

    Woher weißt Du denn das so genau?

    Meiner bescheidenen Meinung nach waren die Menschen vor der Sintflut wesentlich weiter, als wir uns das vorstellen können.

    Da könnte ne ganze Menge dran sein.

    Wegen vieler Verfehlungen hat Jahwe damals die Sintflut geschaffen, um alles Leben, "das den Odem des Lebens" in sich trägt, zu vernichten.

    Wenn meinst Du damit?
    Den „Kommandante“, der mit zwei anderen Männern zu Abram kam und mit dem der Stammvater wie auf dem persischen Teppichmarkt um die Gerechten von Sodom feilschte oder meinst Du den „Erschaffer“ der Welt?
    Der WELTGEIST, wenn ich ES mal so nennen darf, hat aber ganz sicher nicht mit Abram gefeilscht.

    Heute, viele Jahrtausende später, glauben viele Menschen nicht mehr an diese Apokalypse, die tatsächlich stattgefunden hat.

    Ganz im Gegenteil. Die Stimmen mehren sich, daß es die Sintflut tatsächlich gegeben hat. Über die Ursachen ist man sich aber noch nicht ganz einig. [[zwinker]]

    Es entwickelte nach der Sintflut alles parallel. Keine Unterschiede zwischen den Völkern.

    Das ist erst einmal eine Theorie, die es zu beweisen gilt.
    Indizien scheint es dafür aber zu geben.

    Wir sollten langsam anfangen, das Thema "Außerirdische" als Ad Adsurdum abzulegen. Es gibt sie einfach nicht.

    Wie kannst Du denn das so sicher schlußfolgern?
    Möglicherweise existieren Sie, möglicherweise aber auch nicht.

    .. Warten wir also auf die nächste Apokalypse. Die kommt gewiß. Bei der werden uns keine "Außerirdischen" retten. Mensch Leute: überlegt doch einmal sachlich...

    Was hat denn jetzt die Rettung durch Außerirdische mit deren Existenz an sich zu tun - rein sachlich gesehen?

    mfG
    nereus

    bio-res

    14.09.2012, 18:34

    @ nereus
     

    Abrahm, Ismael und Jakob

    Hallo nereus!

    > Wenn meinst Du damit?

    Nun, ich habe von Jahwe geschrieben, dem Schöpfer allem.

    > Den „Kommandante“, der mit zwei anderen Männern zu Abram kam und mit...

    War dieser "Kommandante" in der Mitte etwa von der Farbe "schwarz"?

    Dann haben Sie es begriffen und bedürfen keiner weiteren Informationen.

    Sie haben sich als intelligent geoutet. Berücksichtigen Sie aber, daß Abrahm
    zwei Söhne hatte: Ismael und Isaak, die jeweils 12 Stämme gründeten. Isaak hatte
    zudem das Handicap, daß sich Jakob das Erstgeburtsrecht erschlich. Esau, als
    Erstgeborener, ging leer aus. Deshalb danach auch die Irratationen.

    Jakob brachte den gesamten Stammbaum ins Wanken und daran krankt die gesamte Welt.

    Denken Sie in einer ruhigen Minute einmal darüber nach. Es eilt nicht und ich
    will hier auch nicht zuviel Reli einbringen. Ist ein heikles Thema und nur die,
    die ein wenig Grips haben, werden dahintersteigen...

    ...folgt man dieser Linie konsequent, kann es nur eine Antwort geben:
    es gibt keine Außerirdischen. Alles andere ist Fantasie und Wunschdenken...

    Grüße
    Hans

    nereus

    17.09.2012, 13:37

    @ bio-res
     

    Warum so kategorisch?

    Hallo Hans!

    Wenn Du nichts dagegen hast, bleibe ich beim Du.

    Du schreibst: War dieser "Kommandante" in der Mitte etwa von der Farbe "schwarz"?

    Was ist mit der Farbe schwarz jetzt genau gemeint? Eine stark pigmentierte Haut oder eine schwarze Seele?

    Dann haben Sie es begriffen und bedürfen keiner weiteren Informationen.

    Das wäre zu prüfen.
    Noch sehe ich mich als Suchenden.

    Berücksichtigen Sie aber, daß Abrahm zwei Söhne hatte: Ismael und Isaak, die jeweils 12 Stämme gründeten. Isaak hatte zudem das Handicap, daß sich Jakob das Erstgeburtsrecht erschlich. Esau, als Erstgeborener, ging leer aus. Deshalb danach auch die Irritationen.

    Fromme Geschichte oder maskiertes reales Ereignis aus grauer Vorzeit?
    Der Weltschöpfer dürfte kaum mit einem „Erdling“ über irgendwelche Dinge feilschen.
    Da ist die Mutmaßung eines Dialogs zwischen außerirdischem Besucher und Stammeshäuptling erheblich naheliegender.

    Jakob brachte den gesamten Stammbaum ins Wanken und daran krankt die gesamte Welt.

    Kann man das etwas näher erläutern?

    Denken Sie in einer ruhigen Minute einmal darüber nach. Es eilt nicht und ich will hier auch nicht zuviel Reli einbringen. Ist ein heikles Thema und nur die, die ein wenig Grips haben, werden dahinter steigen ..

    Klingt spannend, erschließt sich mir aber noch nicht ganz.

    ...folgt man dieser Linie konsequent, kann es nur eine Antwort geben: es gibt keine Außerirdischen. Alles andere ist Fantasie und Wunschdenken ..

    Das erschließt sich mir in ganzer Konsequenz auch nicht.
    Wie kann man bei den Dimensionen des Universums kategorisch außerirdische intelligente Lebensformen ausschließen?
    Schon die Wahrscheinlichkeit spricht eher für solche Existenzen, in welcher räumlichen Entfernung auch immer.
    Warum soll nicht noch an anderen Ecken des Raumes "geschöpft" worden sein?

    mfG
    nereus

    cassi

    E-Mail

    Mitten in der EUdSSR,
    13.09.2012, 20:09

    @ MausS
     

    vitae Dr. Hermann Burgard

    mich hat einfach mal der Mensch hinter dem außergewöhnlichen Thema interessiert:

    Dr. Hermann Burgard


    Geboren in Saarbrücken am 11.8.1932

    Studium von Bankbetriebslehre und Staatswissenschaften mit Abschluss als Diplom- Volkswirt und Dr.rer.pol. ; wissenschaftliche Veröffentlichungen in diesen Bereichen

    Berufliche Laufbahn als Geld- und Währungsfachmann bei der Europäischen Kommission in Brüssel; Leitung internationaler Verhandlungsdelegationen; Aufstieg bis in die Spitze der Hierarchie

    Bis dahin erworbene Sprachkenntnisse: fließend Französisch und Englisch, weitgehend Niederländisch; Verstehen von Italienisch, Spanisch und Latein; etwas Altgriechisch …

    Nach der Pensionierung Studium der Sumerologie; ohne akademischen Abschluss, aber ohne je aufzuhören;

    Etwa ab 1998 Spezialisierung auf die Keilschrifttexte der Königstochter und doppelten Hohepriesterin Encheduanna, der ersten namentlich bekannten Autorin der Weltgeschichte

    Seit 2004 Arbeit an der Übertragung ihrer so genannten Tempelhymnen


    Dr. Hermann Burgard (Saarbrücken, Deutschland), geb. 1932 begann seine berufliche Lautbahn als Werkstudent-Journalist und stieg noch während eines Studiums der Volks- und Betriebswirtschaft bis zum stellvertretenden Chefredakteur einer Wirtschaftswochenzeitschrift auf. Nach seinem Examen als Diplomvolkswirt wurde er Beamter bei der Kommission der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und hatte zuletzt im Range eines Ministerialdirektors Funktionen als Leiter der Abteilung internationale Währungsfragen, Direktor für Strukturpolitik und Direktor für Innovationsfinanzierung inne. 1959 promovierte er zum Doktor der Staatswissenschaften. Er verfügt über profunde Sprachkenntnisse in mehreren modernen und antiken Sprachen. Seit seiner Pensionierung studiert Dr. Burgard Assyriologie und Sumerologie.

    Publikationen:

    IMAYA-«GÖTTER» AUS SUMER. KÖNNEN KEILSCHRIFTTEXTE PALENQUE-GLYPHEN BESTÄTIGEN?, SETI, Nr. 1/1995. URUK: «...WO VOM HIMMEL HERABGESTIEGEN WIRD», Ancient Skies, Nr. 3/1989. DIE GILGAMESCH-CONNECTION (unveröffentl. Buchmanuskript). Ausserdem veröffentlichte Dr. Burgard zahlreiche wirtschaftliche Fachpublikationen.



    ...im "Gelben" spart man manchmal das guurgeln! [[freude]]

    ---
    Gruß ©
    "Dummheit ist ein menschliches Privileg" (Sigismund von Radecki)

    "Reicher Mann und armer Mann standen da und sah´n sich an.
    Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich"

    CalBaer

    13.09.2012, 20:59

    @ MausS
     

    Was mich interessiert

    > Mir schon länger klar, das kam mitnichten "aus sich
    > heraus", sondern wurde von "außen" aus
    > ganz eigenen Interessen angeschoben bzw. gestartet.

    Wie soll das genau passiert sein?

    Gezielte Landung einer unbesetzten automatischen Sonde? Oder waren intelligente ausserirdische Lebensformen sogar persoenlich hier?

    Beides halte ich schon aus rein physikalischen Gruenden fuer unmoeglich.

    Vermutlich war diese "Impfung" nur eine beeindruckende natuerliche Erscheinung, die weltweit beobachtet werden konnte und von den damals schon genauso intelligenten Menschen nur als etwas "Hoeheres" gedeutet wurde, es sie nachhaltig inspiriert hat. Der Mensch sieht eben gerne Dinge, die es real gar nicht gibt - ich denke das ist ein wichtiges Merkmal von Intelligenz.

    ---
    Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.

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    hajo

    13.09.2012, 21:25

    @ CalBaer
     

    Physikalisch unmöglich?

    > > Mir schon länger klar, das kam mitnichten "aus sich
    > > heraus", sondern wurde von "außen" aus
    > > ganz eigenen Interessen angeschoben bzw. gestartet.
    >
    > Wie soll das genau passiert sein?
    >
    > Gezielte Landung einer unbesetzten automatischen Sonde? Oder waren
    > intelligente ausserirdische Lebensformen sogar persoenlich hier?
    >
    > Beides halte ich schon aus rein physikalischen Gruenden fuer unmoeglich.

    Kleine Fragen:
    1) Siehst Du wohl einen/keinen Zusammenhang der „Pyramiden“ in China, Ägypten und Mittelamerika?
    2) Kannst Du das "physikalisch unmöglich" erläutern?

    Danke,
    hajo

    ---
    Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt!

    CalBaer

    13.09.2012, 22:25
    (editiert von CalBaer, 13.09.2012, 22:47)

    @ hajo
     

    Tuerme kann man nur so hoch bauen, wie man Steine hat

    > Kleine Fragen:
    > 1) Siehst Du wohl einen/keinen Zusammenhang der „Pyramiden“ in China,
    > Ägypten und Mittelamerika?

    Den gibt es, aber das kann vielerlei Ursachen haben. Ich denke das ist rein der Physik und den damaligen technischen Moeglichkeiten geschuldet und die optimale Loesung gibt nun mal die Natur vor, die auf der Welt ueberall gleich ist.

    > 2) Kannst Du das "physikalisch unmöglich" erläutern?

    Begrenztheit der Kapazitaeten, die ein Habitat intelligenter Lebewesen hergibt ohne es zu zerstoeren.

    Schon allein die Dimensionen eines bemannten Raumschiffes, das ueber Jahrhunderte oder gar Jahrtausende autark (egal ob Reproduktion oder Einfrieren der Besatzung) fliegen kann, sind absurd. Es mag zwar sein, dass man in ein paar Hundert Jahren bei fortschreitender technologischer und wissenschaftlicher Entwicklung soweit sein koennte, allerdings waere der Planet als Habitat bis dahin aus rein physikalischen Gruenden laengst zerstoert (die zur dieser wissenschaftlich-technischen Leistung benoetigte Steigerung der Primaerenergieproduktion bedeutet spaetestens in 200 Jahren das biologische G.O. der Menschheit). Aber schon viel frueher wird es zu Rueckschlaegen der Zivilisation aus diesen Gruenden kommen, die solche "Turmbau-zu-Babel"-Projekte wieder erledigen.

    ---
    Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.

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    CalBaer

    14.09.2012, 22:28

    @ hajo
     

    Energiebedarf fuer einen interstellaren Kurztrip

    Hier noch ein paar Details zur benoetigten Energie fuer einen interstellaren Kurztrip. Dazu gibt es auch jede Menge Studien namhafter Wissenschaftler.

    The distances between stars are so great that the time required for interstellar trips with any realistic technology is prohibitively long, requiring many generations for the crew. And the energy requirements for such trips are truly daunting. Bernard Oliver, Chief of the NASA SETI Program, has calculated the energy cost of a single one-way trip to a star ten light years away (a close neighbor), assuming it would take 20 years and using a perfect spaceship, that is, one that does not waste any energy. His result — the trip would require about 500,000 years worth of the total energy consumption of the entire Earth!
    http://www.astrosociety.org/education/publications/tnl/20/20.html#likely

    Die 5.000-fache Primaerenergieproduktion der Erde uebersteigt heute bereits die Solarkonstante. Aliens duerften schon bei der Konstruktion mit aehnlichen physikalischen Problemen geplagt worden sein, selbst wenn bei ihnen die Ressourcenfrage um ein bis zwei Zehnerpotenzen entspannter sein sollte und sie uns technologisch Tausende Jahre voraus sein sollten. Fuer die Entwicklung intelligenter Lebensformen braucht es eine gewisse Gehirnmasse, wobei die Schwerkraft den ganzen Organismus nicht plattdruecken darf. Deswegen werden intelligente Lebensformen hauptsaechlich auf erdaehnlichen Planeten vermutet.

    Ein Besuch von Ausserirdischen ist nach dem Stand der etablierten Physik betrachtet ein absolutes No-Go. Man kann natuerlich argumentieren, dass wir die wahre Physik noch gar nicht kennen ... aber das waere eine rein esotherische Diskussion.

    ---
    Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.

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    Holger

    13.09.2012, 21:54

    @ CalBaer
     

    Es gibt noch viele offene Fragen

    Die mich schon seit meiner Jugend beschäftigen und mit denen ich meinen Mitmenschen schon gehörig auf den Wecker gegangen bin [[zwinker]]

    z.B.

    - Wieso hat sich weltweit die Verständigung (verschiedene Sprachen) fast zeitgleich in der Evolution durchgesetzt? Gleiches gilt für die Schrift! *

    - Das Beispiel mit den "Kontinenten übergreifenden" Pyramiden hat hajo über mir schon angesprochen.

    - Wieso ist Jesus im Jahre 0 (?), äh, ausgerechnet zu dem Zeitpunkt auf Erden erschienen, als der Mensch Sprache und Schrift beherrschte, das Nomadentum aufgegeben und eben "diesen" Stand der Evolution erreicht hatte? Wieso ist er nicht vorher als Cheffe aufgetaucht, als die Menschheit noch wirklich lernfähig war? Der Verstand und das Verlangen, um Kriege zu führen, war jedenfalls schon vorher da.

    - Wo ist er heute? (oder kommt er nochmal?) [[freude]]

    Die restlichen Fragen erspare ich mir erstmal.

    Der Mensch will so viel wissen und weiß doch nichts. Er stochert nach wie vor im Nebel, arbeitet sich Stück für Stück durch Wissenschaft vorwärts und im gleichen Zeitraum zerstört er mehr, als er für eine glückliche Zukunft (die er anstrebt) erforscht.



    * zeitgleich bedeutet in der Evolution einen Bruchteil von ein einigen Tausend Jahren.

    Silke

    14.09.2012, 07:55

    @ MausS
     

    Hammer aus Texas

    Guten Tag,
    wollte ich schon die ganze Zeit im Forum fragen.
    Kann ich in meinem Weltbild garnicht unterbringen.
    Er existiert aber definitiv und hat beeindruckende Eigenschaften
    http://tatjana.ingold.ch/index.php?id=evolutionsraetsel
    http://www.theologische-links.de/downloads/evolution/london_hammer_zillmer.html
    LG
    Silke

    ---
    "Es ist zu spät, das war es schon immer, und das wird es immer sein.“
    Watchmen – Die Wächter
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729

    Zaunreiter

    14.09.2012, 09:29

    @ Silke
     

    Versteinertes iPad gefunden!

    Ich bin erst beeindruckt, wenn ein versteinertes iPad gefunden wird - datiert auf 200 Millionen Jahre vor unserer Zeit. [[zwinker]]

    Zarathustra

    14.09.2012, 09:42

    @ Zaunreiter
     

    Kreationisten und Kretiniden (von: Chrétien) werden das schon noch 'finden', Zaunreiter

    Diese Leute sind kreativ, wenn sie 'finden', wonach sie 'suchen'.

    Die Hämmer in den Museen der Kreationisten:

    http://paleo.cc/paluxy/hammer.htm


    Beste Grüsse, Zara

    Silke

    14.09.2012, 09:51

    @ Zarathustra
     

    Tell me lies tell me sweet little lies...

    Hallo Zara,
    wie befürchtet :-(
    Danke für den Link.
    Dann muß ich halt zurück in die Wirklichkeit.
    LG
    Silke

    ---
    "Es ist zu spät, das war es schon immer, und das wird es immer sein.“
    Watchmen – Die Wächter
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729

    Holger

    14.09.2012, 09:56

    @ Zaunreiter
     

    Kein iPad, aber der "Antike Computer" (mTmL)

    > Ich bin erst beeindruckt, wenn ein versteinertes iPad gefunden wird -
    > datiert auf 200 Millionen Jahre vor unserer Zeit. [[zwinker]]

    Das hier kommt einem iPad doch ziemlich nahe? Leider nur ca. 2000 Jahre alt und keine 200 Millionen, aber immerhin [[zwinker]]

    Bild (spiegel.de)

    Hintergrund (freenet.de)
    Bericht 1 (spiegel.de)
    Bericht 2 (pc-welt.de)


    Eine antike Schweizer Uhr wäre auch noch im Angebot. (runterscrollen)

    Grüße
    H.

    Silke

    14.09.2012, 10:05

    @ Holger
     

    Antikythera

    Guten Tag Holger

    auf Arte oder Phoenix eine sehr gute Doku über eine Stunde (hab nur gesichert)
    ich finde leider nur das hier auf YouTube.
    Viel Spass
    Silke

    http://www.youtube.com/watch?v=F1LbXSbxEJk
    faszinierend...

    ---
    "Es ist zu spät, das war es schon immer, und das wird es immer sein.“
    Watchmen – Die Wächter
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729

    Holger

    14.09.2012, 11:11

    @ Silke
     

    Merci... :) (oT)

    [ kein Text ]
    Zaunreiter

    14.09.2012, 14:45
    (editiert von Zaunreiter, 14.09.2012, 15:01)

    @ Holger
     

    Heliozentrik in der Antike

    Aus dem Artikel:
    >>Möglicherweise basiert der Mechanismus auf der Erkenntnis, dass die Erde um die Sonne kreist und nicht umgekehrt.<<

    Also jeder, der die Bahn der Sonne über das Himmelszelt beobachtet und sie auf der einen Seite untergehen und auf der anderen Seite aufgehen sieht, wird sich vorstellen können, daß da "etwas kreist". Der Blick auf den restlichen Himmel sollte vollkommen ausreichen, um auch ohne komplizierte Berechnungen zu verstehen, wer hier um wen kreist. Das traue ich sogar den Neandertalern zu - denn das ist keine Meisterleistung des Denkens. [[zwinker]] Ich bin sogar der Auffassung, daß die Menschen damals mehr Beobachtungsgabe hatten, als in der heutigen Zeit.

    Daher kann ich mir diese und noch kompliziertere Geräte vor 2.000 Jahren sehr gut vorstellen. (Unter Berücksichtigung der Zeitspanne Neandertaler <--> Antike)

    Ich kann es nicht lassen, immer wieder erneut auf den Schwund an Wissen vor dem Mittelalter hinzuweisen: http://www.dasgelbeforum.de.org/mix_entry.php?id=262976#p263031 (Beziehungsweise gezielte Löschung.)

    Die Löschung des Wissens zu dieser Zeit erweckt - aus der Perspektive unserer Zeit und rückblickend betrachtet - den Eindruck, als seien wir heutzutage so weit wie noch nie zuvor. Das mag vielleicht stimmen - aber wir waren schon mal ziemlich nah an unserem heutigen Stand dran.

    Ganz im Sinne der Elliottwellen. Auf und Ab. Dementsprechend ist eine erneute Löschung in naher Zukunft zu erwarten.

    Vielleicht gibt es also wirklich versteinerte iPads in der Zukunft. Ich kann mir schon lebhaft das Mutmaßen der zukünftigen Forscher über die außerirdische Herkunft des Gerätes vorstellen. Kann es dann nicht gedeutet werden, wird es als "kultischer Gegenstand" deklariert werden. Wie immer, wenn etwas nicht verstanden wird. So ganz daneben würden sie damit im Falle des iPads noch nicht mal liegen... [[freude]]

    Bernhard

    Zaunreiter

    14.09.2012, 15:48

    @ Zaunreiter
     

    Offene Frage: Wichtigkeit der Himmelsbeobachtung

    Die für mich offene Frage besteht darin, warum so viele Menschen über so lange Zeiträume hinweg die Sterne beobachtet haben. Dazu muß doch irgendwie ein Motiv bestanden haben, aus dem heraus erst solche Apparaturen und Monumente (Stonehenge und Co.) entstanden sind.

    Ich meine - heute interessieren sich zwar irgendwelche Experten für den Nachthimmel, den meisten anderen Menschen ist der Himmel völlig gleich. (Es sei denn, es fällt gerade Regen heraus. Dann wird der vorwurfsvolle Blick kurz nach oben gewandt.) In der Vergangenheit scheint das aufgrund der Fülle an Hinweisen auf die Beobachtung der Himmelskörper noch ganz anders gewesen zu sein?

    Ich verstehe das Motiv nicht. Bisher vorgebrachte mögliche Begründungen, wie der übliche "Kult" oder "Landwirtschaft" scheinen nicht plausibel genug, um die großen Anstrengungen zu erklären.

    Warum war/ist das so wichtig, den Himmel zu studieren?

    Viele Grüße
    Bernhard

    Elia

    14.09.2012, 16:07

    @ Zaunreiter
     

    Mach mal ein paar Tage Urlaub in der Wüste, verzichte auf Lichtverschmutzung und dann wirst Du wissen warum.

    Es wird früh dunkel und der faszinierende Sternenhimmel breitet sich wie ein Zelt über Dir aus. Von Horizont bis Horizont Sterne. Siehst Du selbst beim geradeaus-gucken. Wenn das ab 18 Uhr bei einer naturverbundenen Lebensweise jeden Tag auftritt, dann bleiben Kenntnisse über die Himmelskörper nicht aus.
    Man bemerkt dass die Venus dem Mond immer näher kommt und dann wieder verschwindet, man identifiziert Abendsterne und Morgensterne. Planeten, die im Winter da sind, aber nicht mehr im Sommer usw. Man merkt, dass man sich daran orientieren kann. Man sieht Sternbilder, die Verlässlichkeit bieten.

    Es gab damals auch keinen Fernseher oder sonstige Ablenkungen. Es lag einfach "nahe". Dazu kommen noch religiöse oder abergläubische Vorstellungen, die die Beschäftigung mit dem Himmel noch gefördert haben mögen. So wurde die Venus zur Liebesgöttin, der Saturn zum Gott des Ackerbaus etc.

    Zaunreiter

    14.09.2012, 16:28

    @ Elia
     

    Klare Gedanken, klarer Nachthimmel.

    Hallo Elia,

    ich habe in Australien gelebt (Outback) und dort hatten wir auch keinen Strom, wenn der Generator nachts abgeschaltet wurde. Der Anblick eines solchen klaren Nachthimmels ist mir aus diesem Grunde bestens bekannt.

    Trotzdem habe ich aus der Betrachtung heraus nicht angefangen, mir solche Apparate zu bauen. (Ich habe auch nicht angefangen, irgendwelche Götter daraus zu konstruieren. [[zwinker]] Auch wenn beim Leben in der Natur schnell eine Art "Belebtsein" jeglicher Dinge auffällt.)

    Auch eine andere Erklärung, die Nutzung zur Navigation, erscheint mir nicht sinnig. Bei seefahrenden Völkern im Norden Australiens wird die Himmelsnavigation zwar als Bild unter dem Hüttendach aufgezeichnet, doch das Meiste steckt in den Köpfen und wird auch von Generation zu Generation von Person zu Person in Form von Geschichten weitergegeben. Auch sind viele Monumente zur Himmelsbeobachtung ziemlich stationär und die Navigation daher eher ein unwahrscheinlicher Hintergedanke bei der Errichtung.

    Religiöse oder abergläubische Vorstellungen, Ackerbau und dergleichen, kann ich mir als Grund für die Himmelsbeobachtung nicht vorstellen. Zumal die Beobachter sich ziemlich klare Gedanken gemacht haben müssen - was im Gegensatz zu dem eher nebelhaften "Gedanken" des Religiösen steht. (Eher in die innere Gefühlswelt einzuordnen.)

    Für mich weiterhin eine spannende Frage, welche Funktion die Beobachtung des Himmels für das alltägliche Leben hatte!

    Gruß
    Bernhard

    SchlauFuchs

    Homepage E-Mail

    Neuseeland,
    15.09.2012, 01:54

    @ Zaunreiter
     

    Unter Millionen Menschen findet sich immer wieder mal einer.

    > Trotzdem habe ich aus der Betrachtung heraus nicht angefangen, mir solche
    > Apparate zu bauen. (Ich habe auch nicht angefangen, irgendwelche Götter
    > daraus zu konstruieren. [[zwinker]] Auch wenn beim Leben in der Natur
    > schnell eine Art "Belebtsein" jeglicher Dinge auffällt.)

    Das hat wohl auch damals nicht jeder gemacht. Dazu bedarf es schonmal einer arbeitsteilenden Gesellschaft wo jemand so etwas als Auftrag macht oder weil sein Wohlstand ausreicht, monatelang oder länger an so einem Projekt zu arbeiten, ohne daß seine Grundschuld ihn daran hindert. Zusätzlich müssen gewisse Fähigkeiten, Interessen, Werkzeuge und Werkstoffe vorhanden sein.

    Aber vermutlich wurden solche Apparate in größeren Zahlen erschaffen und sind über die Jahrhunderte einfach verschollen. Gewisse Banausen schmelzen sowas auch ein um es in waffenfähiges Metall zu recyclen. Oder es wurden Materialien verwendet, die nicht witterungsfest sind.

    Ciao!
    SF

    moneymind

    15.09.2012, 09:31

    @ Zaunreiter
     

    Interessante Frage

    Hi Bernhard,

    ne interessante Frage.

    Dazu gibt's verschiedene Theorien, die vor allem von Archäoastronomen untersucht werden (Anthony Aveni, E.C. Krupp und andere). Interessant finde ich auch die Thesen von Herta von Dechend + Giorgio DeSantillana.

    Gerade die Frage nach der Entstehung von Machtstrukturen und Wissenschaft scheint eng mit der Himmelsbeobachtung verbunden gewesen zu sein ... daher ja der Titel des Krupp-Buchs, "the Archeology of Power".

    Gruß
    moneymind

    ---
    BLOGGING: Never before have so many people with so little to say said so much to so few.

    Bergamr

    E-Mail

    17.09.2012, 15:37

    @ moneymind
     

    Überlebensstrategie

    Hai,

    ich persönlich halte da viel von den Ängsten, die auch z.B. im kleinen gallischen Dorf bei den unbeugsamen Kameraden von Asterix vorhanden waren.

    Deren größte Sorge war, daß ihnen 'der Himmel nicht auf den Kopf fällt'.

    Velikovsky hat das u.a. untersucht, und er belegt für mich recht schlüssig, warum das Beobachten des Himmels ein Teil der Überlebensstrategie der 'Alten' war.

    Meine zwei Pfennich, Gruß
    Bergamr

    ---
    Ehrlich schade für die Heimat! Endgültig verloren seit Sommer 2015 ...

    Leserzuschrift

    14.09.2012, 20:15

    @ MausS
     

    Interpretation des Keilschrifttextes

    Man hat mich darauf hingewiesen, dass meine Übersetzung der 4.300 Jahre alten sog. Thempelhymnen der akkadischen Königstochter und Priesterfürstin Encheduanna - engl.: Enheduanna - hier von MausS erwähnt worden ist. Ich habe die Diskussion im Thread daher nachgelesen und reagiere.

    Wer hofft, in dem übersetzen und kommentierten uralten Keilschrifttext etwas über Aliens zu finden, wird enttäuscht sein. Die "Entscheider aus den Flugkörpern", über deren Hochtechnologie Encheduanna mit erstaunlichen Details berichtet, können bei ihr nur bis zu einem Raumschiff namens "Himmel" verfolgt werden, für das sie übrigens Details beschreibt, die die NASA inzwischen zwar andenkt, aber technish noch nicht rfealisieren kann. Leider ist, wissenschaftlich gesehen, aus dem Keilschrifttext keine Herkunft des Raumschiffes abzuleiten. Von der Logik her gibt es dann insbesondere zwei Möglichkeiten: einmal aus dem All, zum anderen von der Erde. An diese zweite Möglichkeit wird selten gedacht. So wäre es z.B. doch denkbar, das Raumschiff stamme von einer früheren Hochzivilisation, die eine Katastrophe kommen sah. Privilegierte hätten sich dem Ereignis entziehen können...

    Zu Abraham: Er war der Sohn von Terach, einem Priester im Tempel von Ur, dem Encheduanna etwa 200 bis 300 Jahre vorher vorstand. Überlieferung?

    Die erwähnten "Entscheider" wirkten gemäß Encheduanna übrigens vor und nach einer "großen Flut" - welche, bleibt bei ihr offen. Sie bauten ein Dock, in dem ihr großes Unterwasser-Schiff und das Fluggerät die Unwetter überstanden, das die Verbindung zum "Himmel" sicherzustellen hatte.

    Dr. H. Burgard

    hajo

    14.09.2012, 20:38
    (editiert von hajo, 14.09.2012, 21:17)

    @ Leserzuschrift
     

    Danke für das "irdische Überlebens-Raumschiff".

    Bleibt nur die Frage, warum die Überlebenden der Hochzivilisation nicht „sofort“ ihre Kultur und ihr Wissen aktiviert haben.

    ---
    Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt!

    SchlauFuchs

    Homepage E-Mail

    Neuseeland,
    15.09.2012, 02:01

    @ hajo
     

    Kultur- und Technologieverlust unvermeidlich.

    > Bleibt nur die Frage, warum die Überlebenden der Hochzivilisation nicht
    > „sofort“ ihre Kultur und ihr Wissen aktiviert haben.

    Stell dir mal vor wie das ablaufen würde, wenn Du es mit den aktuellen Plänen der USA vergleichst, eine Einwegmission auf den Mars zu schicken. Die Missionsmitglieder werden - wenn überhaupt erfolgreich - sehr viel improvisieren müssen und wenn sie tatsächlich die erste Generation überstehen, wird viel Wissen verloren gehen, sehr viel Technologie unrettbar sein - wie lange hält eine heutige Festplatte? 3-5 Jahre unter Dauerverwendung, wenn kein Unfall passiert. Solange die Erde als Backup diese Kolonie versorgen würde, gibt es Chancen, die Kultur und Technologie aufrecht zu erhalten, danach eher nicht.

    Ciao!
    SF

    Holger

    14.09.2012, 22:14
    (editiert von Holger, 14.09.2012, 22:23)

    @ Leserzuschrift
     

    Ich persönlich bezweifle die Echtheit dieser Antwort des Hr. Dr. B.

    ...lasse mich allerdings gerne eines besseren belehren.

    Es sind zu viele Ungereimtheiten in dem Text.
    Bitte ernsthaft um Hinweise, falls ich falsch liege.


    Grüße
    Holger


    [Edit: ich bin mir meiner Aussage bewusst - auch auf die Gefahr hin, dass ich gleich nach Anmeldung wieder aus dem Forum fliege. Zur Not kann ich begründen.]

    Leserzuschrift

    15.09.2012, 12:31

    @ Holger
     

    Keilschrift-Textechtheit

    > ...lasse mich allerdings gerne eines besseren belehren.
    >
    > Es sind zu viele Ungereimtheiten in dem Text.
    > Bitte ernsthaft um Hinweise, falls ich falsch liege.

    E-Mail von Herrn Dr. Burgard:
    Holger möge bitte klarstellen, welchen Text er für "unecht" hält, meine sachlichen referierenden Hinweise im Forum oder den Text auf den wiedergefundenen Keilschrifttafeln. Wenn er die Übersetzung anzweifeln sollte, dann möge er sich auf bestimmte einzelne Zeilen beziehen, damit ihm direkt und ausserhalb des Forums geantwortet werden kann, denn ins Einzelne gehende wissenschaftliche Streitereien gehören wohl nicht hierhin.

    Hinweis an Holger vom Chef:
    Ich habe aufgrund der E-Mail-Adresse und der IP-Nummer keinerlei Grund anzunehmen, dass es sich nicht um Herrn Dr. Burgard handeln sollte. Und das habe ich mir auch schon vor dem Einstellen der ersten Zuschrift sehr genau angeschaut.

    Holger

    15.09.2012, 13:28
    (editiert von Rechtschreibkorrektur, 15.09.2012, 13:54)

    @ Leserzuschrift
     

    ...lasse mich allerdings gerne eines besseren belehren.

    Sehr geehrter Herr Dr. Burgard (korrigiert),
    sehr geehrter Chef,

    mir ist bewusst, dass ich noch recht neu hier im Forum bin und noch kein richtiges Bild von mir, meiner Meinung und meinem Weltbild entstanden ist. Nur so viel: ich bin Geschäftsmann (der sich sich den Regeln anpasst) und Rebell, wenn es um meine private Meinung geht. Ohne Absicht der Schädigung oder Zerstörung. Mein Ansinnen ist es, Wahrheit für mich und hauptsächlich für andere zu finden. Es wird zu viel gelogen, behauptet und theoretisiert in unserer Zeit.

    Eine weitere Diskussion außerhalb des Forums, wenn gewünscht, akzeptiere ich.
    Der Chef hat meine Kontaktdaten, welche hierfür gerne verwendet werden dürfen.

    Grüße
    Holger

    Chef.

    15.09.2012, 14:29
    (editiert von Rechtschreibkorrektur, 16.09.2012, 12:46)

    @ Holger
     

    Nicht außerhalb des Forums

    > Eine weitere Diskussion außerhalb des Forums, wenn gewünscht, akzeptiere
    > ich.

    Ich hatte ihm schon geschrieben, und wiederhole es hier gerne, dass das gerne hier im Forum weiter diskutiert werden kann. Das interessiert sicherlich auch andere.

    Holger

    15.09.2012, 20:38

    @ Chef.
     

    Eines besseren belehrt...

    und noch einmal gründlich überdacht, hier meine Antwort.

    Ursprünglich wollte ich aufgrund eines inneren Impulses dieses hier schreiben:

    Meine Kritikpunkte an dem Beitrag von Hr. Dr. B.:
    1. Er(?) spricht von "Abraham" - richtig wäre "Abram" (ein solcher Fehler bei einem Wissenschaftler?)
    2. Er(?) (Jahrgang 1932) beherrscht die neue Rechtschreibung und drückt sich aus wie ein "Dies-Generationer"?
    3. der Text klingt gezwungen und absichtlich mit Worten wie "sachlich" und "referendiert" gespickt
    4. die Anspielung auf "Streiteren". ( >...ins Einzelne gehende wissenschaftliche Streitereien gehören wohl nicht hierhin.) kenne ich von keinem mir bekannten Wissenschaftler. (Diskussion ja - Streit nein). Für mich klingt das eher nach Eingriff eines Moderators (@Moderator: bitte nicht persönlich nehmen)

    Dies klingt nach Angriff auf zwei Fronten.
    - Den Autor, Hr. Dr. Burgard
    - sowie die das Gelbe Forum selber.


    Einleitung

    Da ich kein Politiker bin, kann ich mein (gedankliches) Geschwätz von gestern nicht einfach beiseite kehren und so tun, als hätte es nie stattgefunden.


    Hauptteil

    Daher kritisiere ich weiter. Es ist kein Vorwurf an die Arbeit des Hr. Dr. Burgard, der dieses Thema neben vielen anderen Autoren aufgenommen hat, wie z.B. Dr. Luis Reinoso

    Spanisch (Original)
    http://www.bibliotecapleyades.net/ciencia/ganimedes/ganimedes.htm
    Deutsch (Google-Übersetzung)
    http://translate.google.de/translate?sl=es&tl=de&js=n&prev=_t&hl=de&ie=UTF-8&layout=2&eotf=1&u=http%3A%2F%2Fwww.bibliotecapleyades.net%2Fciencia%2Fganimedes%2Fganimedes.htm&act=url

    Quelle:
    Deutsch
    http://www.geschichteinchronologie.ch/judentum-aktenlage/AT/Ibrahim_AT-m-ufos.html

    welcher so ähnliche Thesen im Jahre 1972 schon einmal aufgestellt hatte. Die Liste liese sich noch um einiges erweitern, aber die Mühe erspare ich mir jetzt. Wer interessiert ist, der wird fündig.


    Schlusswort

    Wie gesagt, ich schätze den Aufwand und die Leistung des Hr. D. Burgard ungemein. Dafür gebührt ihm mein tiefster Respekt, da ich selber eines solchen Aufwandes wohl nicht gewachsen wäre.

    Dennoch bitte ich ihn, wie auch schon andere Autoren, nicht eine alte Story wieder aufzuwärmen, sondern etwas wirklich Neues zu bringen. Oder sind wir wirklich schon an unsere Grenzen gestoßen und müssen uns auf die Daten der NASA verlassen?

    Alte Ideen, mit ein paar Änderungen, blumig umschrieben, bringen uns leider überhaupt nicht weiter. Nicht als Sachbuch.

    Grüße
    Holger


    P.S.: ich überlege die ganze Zeit, ob ich nicht viel zu viel schreibe und nicht einfach sage: "Stop! Mein Gefühl sagt NEIN zu der ganzen Sache".

    Leserzuschrift

    16.09.2012, 12:20

    @ Holger
     

    Vorgeschichtliche Überreste / @Holger, @Zarathustra

    Zu Holger: ich lasse mir in meinem Alter keine Schreibvorschriften von Kultusministerkonferenzen machen, sondern versuche, mich klar für viele auszudrücken. So auch zu ihrer Abram-Bemerkung - viele snd unbelesener als Sie und kennen nur Abraham. Und ich wärme keine alten Geschichten auf, ich habe einen 4.300 Jahre alten Text übersetzt - die Verantwortung für den Inhalt trägt der Autor der Keilschrifttextes. Das war die höchste Vertreterin des sumerisch- akkadischen Staatskultes, die ihr Privileg, als Königstochter einen Text zeichnen zu dürfen, nutzte.Sie hinterlies uns Einblicke in die vorgeschichtliche Zeit, indem sie die Hintergründe des Staatskultes mit einer genial-einfachen Verschlüsselungstechnik niederschrieb. Sie kann nicht gesponnen haben, denn sie beschreibt technische Details, die wir heute erst wieder andenken.

    Zu Zarathustra: "Ausserterrestrische Herkunft" lag vor 12 Jahren für mich als Folgerung nahe, wenn man assyrische, babylonische, akkadische und sumerische Aussagen verschiedendster Provenienz übersetzt vorfindet und annimmt, man könne ihnen vertrauen. Inzwischen vertraue ich einer Übersetzung aus diesen Sprachen nur noch dann, wenn ich erstens sicher sein kann, dass die Keilschriftzeichen richtig in moderne Schrift übertragen worden sind, und zweitens diese "Umschrift" dann selbst übersetzt habe.

    Für die "Geheimen Offenbarungen" habe ich für die ersten 230 Zeilen der Encheduanna - mit Nebenbeschäftigungen - etwa 5 Jahre gebraucht. Was ich jetzt festgehalten habe, ist eine wissenschaftliche Aussage derart, dass bei ihr zwar eindeutig eine Herkunft der DI.IN.GIR von einem Raumschiff festgehalten wird, aber der Ursprung offen bleibt. Dann setzt unsere moderne Logik ein: aus dem All oder von der Erde. Beweisen kann man mit Encheduanna in dieser Hinsicht nichts.

    Was evtl. Überreste angeht, so gibt die Berichterstatterin in TH 16 eine Hinweis auf eine Stelle, an der man wahrscheinlich etwas finden könnte, so man denn suchen dürfte. Nach ihr lag kul-abba ki, die "Stelle der Herstellung der Schale", unter einem zu ihrer Zeit "für den Anbau genutzten Hügel", der selbst durch rituales Abbrennen der Reste des uralten Stufentempels des Höchsten der "Entscheider" entstanden war. Im Dialog mit Frau Dr.Dr.h.c. van _Ess, der wissenschaftlichen Direktorin der Orientabteilung des deutschen Archäologischen instituts, kontte geklärt werden, dass dieser Hügel später überbaut worden ist und heute unter dem sog. "Weißen Tempel" in Uruk liegt. Erläuterung: "Schale" ist einer der etwa zwei Dutzend Ausdrücke der Encheduanna für von ihr beschriebene verschiedene Flugapparat-Typen.

    Ich übersetze und akzeptiere dabei nur dann meine eigene Übersetzung, wenn der Urtext vollständig modern erfasst werden kann, der Kontext gewahrt ist und die Kohärenz des Gesamttextes stimmt.

    Dr. H. Burgard

    Holger

    16.09.2012, 22:26

    @ Leserzuschrift
     

    - ohne Überschrift, da ich (fast) sprachlos bin -

    Sehr geehrter Herr Dr. Burgard,

    am liebsten hätte ich schon bei Ihrem Einleitungssatz aufgehört zu lesen:

    > ...ich lasse mir in meinem Alter keine Schreibvorschriften von Kultusministerkonferenzen machen, sondern versuche, mich klar für viele auszudrücken. So auch zu ihrer Abram-Bemerkung - viele snd unbelesener als Sie und kennen nur Abraham.

    Das Alter als Entschuldigung für Kritik aufzuführen finde ich traurig. Noch trauriger finde ich die Aussage "viele sind..."
    Außerdem: wie kommen Sie darauf, dass ich an Kultusminister-Konferenzen teilnehme?


    Bitte glauben Sie mir, dass ich es hasse, Unwahrheiten oder Fehler zu "riechen" und dadurch anderen Personen ihre Meinung nehme. Mein Leben gestaltet sich dadurch auch nicht leichter.

    Ja, es ist mir unangenehm. Ich halte es aber für meine Pflicht, unzufriedenstellende Themen öffentlich anzuprangern.
    -siehe auch Diskussionverlauf:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=264831
    Der Forumsteilnehmer Nikolay hat es mit seiner Antwort nur gut gemeint. Dafür danke ich ihm.
    Leider gilt bei heutigen Gesetzen -> Unwissenheit schützt vor Strafe nicht


    Die Sorgfaltspflicht eines "in der modernen Zeit lebenden" Menschen sollte sein, dass er seine geschriebene/gesagte/sonstwieausgedrückte Behauptung oder Meinung auch "wirklich" begründen kann.


    Um des Friedens Willen erspare ich mir weitere Bemerkungen. Außer, die weitere Diskussion zwingt mich dazu.
    Verzeihen Sie auch bitte, dass ich nicht weiter auf das Thema ihres Buches eingehe.


    Trotz allem, mein tiefster Respekt an Sie und Ihre Mühen.

    Grüße
    Holger

    Elli

    Homepage E-Mail

    17.09.2012, 13:24

    @ Holger
     

    Sag mal Holger, geht es dir noch gut?

    > Das Alter als Entschuldigung für Kritik aufzuführen finde ich traurig.

    Traurig ist, dass du Dinge interpretierst, die überhaupt nicht da sind.

    > Außerdem: wie kommen Sie darauf, dass ich an Kultusminister-Konferenzen
    > teilnehme?

    Noch so ein Ausrutscher – wo, bitte schön, hat er denn das behauptet?

    > Bitte glauben Sie mir, dass ich es hasse, Unwahrheiten oder Fehler zu
    > "riechen" und dadurch anderen Personen ihre Meinung nehme. Mein Leben
    > gestaltet sich dadurch auch nicht leichter.

    Du solltest vielleicht mal daran arbeiten. Anderen Leuten, die du nicht kennst, grundlos vollkommen aus der Luft gegriffen der Dinge zu unterstellen, ist mehr als traurig.


    > Die Sorgfaltspflicht eines "in der modernen Zeit lebenden" Menschen sollte
    > sein, dass er seine geschriebene/gesagte/sonstwieausgedrückte Behauptung
    > oder Meinung auch "wirklich" begründen kann.

    Vielleicht solltest du mal damit anfangen.

    > Um des Friedens Willen erspare ich mir weitere Bemerkungen.

    Ja, das wäre schön, das war nämlich nur heiße Luft.

    Holger

    17.09.2012, 13:53

    @ Elli
     

    Bestens - Danke der Nachfrage

    Zitat Elli:
    > Traurig ist, dass du Dinge interpretierst, die überhaupt nicht da sind.
    Zitat-Ende

    (von Elli kritisiertes) Zitat Holger:
    > > Außerdem: wie kommen Sie darauf, dass ich an
    > Kultusminister-Konferenzen
    > > teilnehme?
    Zitat-Ende

    Zitat Elli:
    > Noch so ein Ausrutscher – wo, bitte schön, hat er denn das behauptet?
    Zitat-Ende

    Hier:

    Zitat:
    > Vorgeschichtliche Überreste / @Holger, @Zarathustra
    > verfasst von Leserzuschrift, 16.09.2012, 12:20
    > Zu Holger: ich lasse mir in meinem Alter keine Schreibvorschriften von Kultusministerkonferenzen machen, sondern versuche, ...
    Zitat-Ende
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=264862&page=0&category=0&order=last_answer


    Traurige Grüße
    Holger

    Elli

    Homepage E-Mail

    17.09.2012, 14:12

    @ Holger
     

    Ich glaube, du bist ein Troll…

    … anders kann ich das nicht mehr interpretieren, was du da von dir gibst.
    "Jeder blamiert sich selber, so gut er kann."

    Holger

    17.09.2012, 15:56

    @ Elli
     

    Eigene Meinung = Troll?

    > … anders kann ich das nicht mehr interpretieren, was du da von dir
    > gibst.
    > "Jeder blamiert sich selber, so gut er kann."

    Sorry.
    Wenn ich mich blamiere, dann stehe ich dazu und trage die Konsequenzen.

    Grüße
    Holger

    Zarathustra

    16.09.2012, 23:39

    @ Leserzuschrift
     

    Ibrahim

    > Zu Holger: ich lasse mir in meinem Alter keine Schreibvorschriften von
    > Kultusministerkonferenzen machen, sondern versuche, mich klar für viele
    > auszudrücken. So auch zu ihrer Abram-Bemerkung - viele snd unbelesener als
    > Sie und kennen nur Abraham.

    Viele kennen ihn nur als Ibrahim. Alle drei bekannten, herrschaftlich-monotheistischen Märchenbücher berufen sich auf diese Figur aus den überlieferten Ur-Märchen, die die damaligen Herrschaften und deren Lakaien ersonnen haben.



    > Und ich wärme keine alten Geschichten auf, ich
    > habe einen 4.300 Jahre alten Text übersetzt - die Verantwortung für den
    > Inhalt trägt der Autor der Keilschrifttextes. Das war die höchste
    > Vertreterin des sumerisch- akkadischen Staatskultes, die ihr Privileg, als
    > Königstochter einen Text zeichnen zu dürfen, nutzte.Sie hinterlies uns
    > Einblicke in die vorgeschichtliche Zeit, indem sie die Hintergründe des
    > Staatskultes mit einer genial-einfachen Verschlüsselungstechnik
    > niederschrieb. Sie kann nicht gesponnen haben, denn sie beschreibt
    > technische Details, die wir heute erst wieder andenken.

    Der Sinn einer Niederschrift in einer 'genial-einfachen Verschlüsselungstechnik' erschliesst sich mir nicht gerade.
    An wen gerichtet und zu welchem Zweck eine Verschlüsselung, wenn sie genial einfach zu knacken ist?


    >
    > Zu Zarathustra: "Ausserterrestrische Herkunft" lag vor 12 Jahren für mich
    > als Folgerung nahe, wenn man assyrische, babylonische, akkadische und
    > sumerische Aussagen verschiedendster Provenienz übersetzt vorfindet und
    > annimmt, man könne ihnen vertrauen.
    > Inzwischen vertraue ich einer
    > Übersetzung aus diesen Sprachen nur noch dann, wenn ich erstens sicher
    > sein kann, dass die Keilschriftzeichen richtig in moderne Schrift
    > übertragen worden sind, und zweitens diese "Umschrift" dann selbst
    > übersetzt habe.
    >

    In die Uebersetzer habe ich – wenn es sich nicht um Sitchin und ähnliche Phantasten

    http://de.wikipedia.org/wiki/Zecharia_Sitchin

    handelt – mehr Vertrauen als in die ursprünglichen Verfasser dieser Schriften, bei welchen es sich um Herrschaftsinstrumente handelt und nicht um Wahrheitsfindung zu Handen der Unterworfenen.


    > Für die "Geheimen Offenbarungen" habe ich für die ersten 230 Zeilen der
    > Encheduanna - mit Nebenbeschäftigungen - etwa 5 Jahre gebraucht. Was ich
    > jetzt festgehalten habe, ist eine wissenschaftliche Aussage derart, dass
    > bei ihr zwar eindeutig eine Herkunft der DI.IN.GIR von einem Raumschiff
    > festgehalten wird, aber der Ursprung offen bleibt. Dann setzt unsere
    > moderne Logik ein: aus dem All oder von der Erde. Beweisen kann man mit
    > Encheduanna in dieser Hinsicht nichts.
    >

    Ja, das denke ich auch. So wenig wie man die unbefleckte, extraterrestrische Herkunft Jesu mit den Schriften beweisen kann, in welchen genau dies streif und fest behauptet wird. Meine Einschätzung: ein Erdling, durch und durch irdisch und befleckt wie alle anderen auch.


    > Was evtl. Überreste angeht, so gibt die Berichterstatterin in TH 16 eine
    > Hinweis auf eine Stelle, an der man wahrscheinlich etwas finden könnte, so
    > man denn suchen dürfte. Nach ihr lag kul-abba ki, die "Stelle der
    > Herstellung der Schale", unter einem zu ihrer Zeit "für den Anbau
    > genutzten Hügel", der selbst durch rituales Abbrennen der Reste des
    > uralten Stufentempels des Höchsten der "Entscheider" entstanden war. Im
    > Dialog mit Frau Dr.Dr.h.c. van _Ess, der wissenschaftlichen Direktorin der
    > Orientabteilung des deutschen Archäologischen instituts, kontte geklärt
    > werden, dass dieser Hügel später überbaut worden ist und heute unter dem
    > sog. "Weißen Tempel" in Uruk liegt. Erläuterung: "Schale" ist einer der
    > etwa zwei Dutzend Ausdrücke der Encheduanna für von ihr beschriebene
    > verschiedene Flugapparat-Typen.
    >
    > Ich übersetze und akzeptiere dabei nur dann meine eigene Übersetzung,
    > wenn der Urtext vollständig modern erfasst werden kann, der Kontext
    > gewahrt ist und die Kohärenz des Gesamttextes stimmt.
    >

    Vielleicht schaue ich da mal rein, auch wenn mich Bücher mit Titeln à la 'Geheime Offenbarungen' erstmal abschrecken, sondern eher deshalb, weil mich wunder nimmt, was mein alter Mitstreiter @MausS denn da liest.


    > Dr. H. Burgard

    Es grüsst

    auto-lic. phil. scept. Zarathustra

    Leserzuschrift

    17.09.2012, 16:13

    @ Zarathustra
     

    Sitchin

    Der von Zarathustra erwähnte "Erfolgsautor" hatte, soweit er an wenigen Stellen versucht hat, selbst zu übersetzen, nur rudimentäre Anfangskenntnisse des Sumerischen. In Bezug auf einen sog. Nibiru ist er insbesondere einer äußerst fehlerhaften Übersetzung aus dem Assyrischen von Prof. Wolfgang von Soden auf den Leim gegangen, die er selbst wohl nicht nachprüfen konnte.

    Übrigens vielen Dank an Zarathustra und Elli ...

    Dr. H. Burgard

    Zarathustra

    15.09.2012, 15:43
    (editiert von Zarathustra, 15.09.2012, 16:03)

    @ Leserzuschrift
     

    Aliens oder versteckte Vertreter früherer Hochzivilisationen

    >
    > Wer hofft, in dem übersetzen und kommentierten uralten Keilschrifttext
    > etwas über Aliens zu finden, wird enttäuscht sein. Die "Entscheider aus
    > den Flugkörpern", über deren Hochtechnologie Encheduanna mit
    > erstaunlichen Details berichtet, können bei ihr nur bis zu einem
    > Raumschiff namens "Himmel" verfolgt werden, für das sie übrigens Details
    > beschreibt, die die NASA inzwischen zwar andenkt, aber technish noch nicht
    > rfealisieren kann. Leider ist, wissenschaftlich gesehen, aus dem
    > Keilschrifttext keine Herkunft des Raumschiffes abzuleiten. Von der Logik
    > her gibt es dann insbesondere zwei Möglichkeiten: einmal aus dem All, zum
    > anderen von der Erde. An diese zweite Möglichkeit wird selten gedacht. So
    > wäre es z.B. doch denkbar, das Raumschiff stamme von einer früheren
    > Hochzivilisation, die eine Katastrophe kommen sah. Privilegierte hätten
    > sich dem Ereignis entziehen können...
    >

    Guten Tag Herr Burgard!

    Und diese Ueberlebenden einer früheren untergegangenen Hochzivilisation hätten sich mit ihren Raumschiffen irgendwo versteckt, ohne archäologische Spuren zu hinterlassen irgendwo zivilisiert weiter gelebt (wie geht das?), bis eine neue Zivilisation aufersteht und diese dann besucht? Wobei dies nach MausS These auch wieder nicht möglich ist, da Zivilisationen seiner Meinung nach seit Aeonen ausschliesslich durch Besuch von 'aussen' erst entstehen (können).

    Andererseits reden Sie hier aber paläolithischen Aliens das Wort, was mir persönlich gleichermassen abwegig erscheint:

    Titelthema

    Die Gilgamesch-Connection
    Extraterrestrische Hintergründe sumerisch-akkadischer Tempeldichtung

    von Dr. Hermann Burgard

    In dem Gilgamesch-Epos, das auf sumerische Quellen zurückgeht, wird von sogenannten DINGIR-Wesen berichtet, die bequemerweise gemeinhin als "Götter" bezeichnet werden. Dabei müssen die babylonischen Keilschriftzeichen für DINGIR aus zwei sumerischen Sprachwurzeln abgeleitet werden: DIN bedeutet als Substantiv "Oberer, Richter, Entscheider, Gebieter" und GIR bedeutet "Schwert, Durchschneider, Flugkörper". Die DINGIR waren demnach die "Entscheider aus den Flugkörpern". Zudem gibt es weitere sumerische Textpassagen, welche die Annahmen der PaläoSETI-Theorie hervorragend stützen.



    http://www.sagenhaftezeiten.com/index.php?menu=journal&op=journal&func=index&id=53&PHPSESSID=61a10036a9fb01725313e0eaa1bafd14#inhalt


    Beste Grüsse

    Zarathustra

    MausS

    E-Mail

    Irgendwo in Sachsen,
    15.09.2012, 17:09

    @ Zarathustra
     

    Die Menschheit als Höhepunkt einer universellen Evolution

    zu betrachten, ist so ziemlich die allerschrägste aller zivilisationsfetischistisch geprägten Annahmen!

    Man muss schon sehr zivilisations- und wissenschaftsgläubig sein, um diese unwahrscheinlichste aller denkbaren Annahmen
    zu einem allgemein gültigen Postulat zu erheben.

    Aber der Determinist kann ja auch mit dem Begriff der Unendlichkeit nichts anfangen, geschweige denn diese für sein universelles
    Weltbild akzeptieren.
    Er braucht einfach irgendeinen gesellschaftlich akzeptierten geistigen Halt, weil man ihm dessen Unabdingbarkeit von Kindesbeinen an
    erfolgreich eindressiert hat.
    Sich völlig von alledem zu lösen vermag er einfach nicht. Schade.
    Was Du Dir nicht vorstellen, was Du Dir nicht erklären kannst, jenes ist für Dich schlichtweg nicht existent.
    Aber wenn Du nur so durchs irdische Dasein kommst...

    Dass man das ausgerechnet Dir, hochgeschätzter Zarathustra, entgegnen muß,
    hat schon ein gewisses Geschmäckle...

    Lustig und sich immer wieder wundernd,
    aber bestens grüßend,

    Mauss

    Zarathustra

    15.09.2012, 18:18
    (editiert von Zarathustra, 15.09.2012, 18:26)

    @ MausS
     

    Ich verstehe leider kein Wort

    von dem, was Du mir hier unterstellst, MausS. Ist auch reichlich frech, weil offensichtlich konträr zu all meinen bisherigen Darlegungen.
    Aber die Stories mit den Jenseitigen (Götter, Gottessöhne, Astronauten und dergleichen Herrschaftsmärchen für Gläubige), die uns allerlei 'Schriftgelehrte' aus ihren Herleitungen aus Bibeln und anderen überlieferten Mythen andrehen wollen, finde ich einfach nur zum Lachen, oder besser gesagt: zum Trauern. Fehlen bloss noch Reptiloiden.

    Von Ausserirdischen sprechen nur Durchzivilisierte, und niemand sonst. Alles hat seine Logik.

    Staunend grüssend

    Zara

    Kaltmeister

    Homepage E-Mail

    08.04.2015, 23:38
    (editiert von Rechtschreibkorrektur, 09.04.2015, 12:16)

    @ MausS
     

    Lesetipp - H.K. Horken: Ex Nocte Lux

    Ex Nocte Lux

    moneymind

    13.09.2012, 16:15

    @ dottore
     

    Worin genau bestehen denn die Ähnlichkeiten?

    Könnten Sie dazu mal Beispiele aus den verschiedenen Weltgegenden als Bild verlinken oder posten?

    Danke+viele Grüße!

    ---
    BLOGGING: Never before have so many people with so little to say said so much to so few.

    dottore

    13.09.2012, 16:49

    @ moneymind
     

    So sorry... Bitte klicke auf "giant mummies" etc.

    Hi moneymind,

    > Könnten Sie dazu mal Beispiele aus den verschiedenen Weltgegenden als Bild > verlinken oder posten? > > Danke+viele Grüße!

    das kann ich technisch leider nicht. Es lassen sich die Siegel aber gut unter "Rollsiegel" oder "Zylindersiegel" aufrufen - ebenso "giant mummies and pyramids". Es ist alles wirklich so unglaublich, dass schon Urteile von wegen "fake" die Runde machen. Meine Rollsiegel wurden auch schon als "gefälscht" bezeichnet, was schon deshalb Quatsch ist, weil die Siegel für "Fälschungen" viel zu wertlos sind (ab 50/100 Euro)und außerdem nur sehr schwer herzustellen. Gruß - d.

    Zarathustra

    13.09.2012, 18:09
    (editiert von Zarathustra, 13.09.2012, 18:28)

    @ moneymind
     

    Eine Suche nach den Olmeken-Siegeln

    ... zeigt immer wieder dieses hier, das aber nicht gerade ähnlich ist wie die orientalischen:

    http://www.latinamericanstudies.org/olmec/olmec-writing.htm
    http://www.calacademy.org/science_now/archive/headline_science/mayanwriting.php


    Die Aehnlichkeiten würden mich auch interessieren, wie der angeblich omnipräsente Stick Man, aber da sind wir auch nicht mehr weitergekommen.


    Grüsse, Zara

    Blum

    E-Mail

    D,
    13.09.2012, 23:54

    @ dottore
     

    Kulturaustausch - frappierend

    > Hi,
    >
    > ich habe mir nochmal meine Siegel plus die Siegelabbildungen in der
    > Literatur angeschaut und stelle fest, dass nicht nur die Stempel-, sondern
    > auch die Rollsiegel fast überall flächendeckend gleich sind, also
    > Mesopotamien, Türkei, Ägypten, Iran, aber auch Mittel- und Südamerika.
    > Ein olmekisches Siegel ähnelt einem altpersischen - Schock!
    >

    Es betrifft wahrscheinlich nur eine spätere Periode, doch das aus meiner Sicht gleiche Muster zeigt, dass es mehr Ähnlichkeiten als Unterschiede gibt, daraus schließe ich: der Austausch war enger und häufiger als man denkt.

    Im Herrara-Museum in Lima gibt es eine Menge Töpfereien, die Menschen in allem möglichen Situationen darstellen. Das erstaunlichste aber: es gibt aus dieser Zeit in dieser Kultur sowohl eindeutig chinesische als auch eindeutig afrikanische Gestalten, nicht viele, aber immerhin, habe mir Hunderte in einer kleinen Kammer angeschaut. Wenn diese von der Moche-Kultur stammen und nicht von den Vorläufern, dann sind sie von mindestens vor 800 n. Chr.

    Auf Teneriffa hat Thor Heyerdahl Ausgrabungen von Pyramiden gemacht, sein letztes Werk. Auch wenn seine These der Besiedelung der Osterinseln von Ecuadorianischen Seite aktuell als widerlegt gilt, so ist die Ähnlichkeit der Steinskulpturen auffällig, das gilt auch für Samoa und Fidschi.

    Die Tempelanlagen von Angkor (Kambodscha) und Tikal (Guatemala) oder Chichén Itzá sind für meine Laiensicht auch eher ähnlich als verschieden.

    Wenn die Menschen - auf welchen Wegen auch immer - schon viel früher als neuere Forschung miteinander in kulturellem Austausch standen, dann ist das alles erklärbarer als wenn man von gleichen "Erfindungen" und "Moden" ausgeht.

    Auch wenn ich das als Laie so sage, könnte man doch die Forschung diesbezüglich einmal anders angehen. Genauso wie die sogenannten primitiven "Vormenschen" genannten Wesen vielleicht doch viel intelligenter gewesen sein könnten als wir in unserer technisch begründeten Arroganz vermuten, so könnten diese dann auch weitere und regelmäßigere Reisen unternommen haben.

    Wer in Europa oder gar Amerika weiß denn heute, woher die großen Künstler wie Picasso und Miró ihre Inspiration hergeholt haben? Es sind nur wenige. So viel Neues gibt es vielleicht gar nicht unter der Sonne, wie wir uns manchmal gerne wünschten.

    ---
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Wandere aus, solange es noch geht.


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