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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    oogway

    13.05.2011, 10:14
     

    ! OT: Vitaminfalle - nach neuen Studien sind Vitamine nutzlos und erhöhen die Sterblichkeit

    Die Auswertung von 49 Studien an 200.000 Probanden ergab, daß die künstlichen Vitamine A, C, E nutzlos sind und sogar die Sterblichkeit erhöhen. Ein bis zur letzten Minute spannender Video-Beitrag mit viel Detailinformationen, u.a. auch darüber wie die Chemieindustrie mit der Gesundheit Ihrer Kunden umgeht.

    Hier zum Plusminus-Video, 3 Teile je 15 min.

    Alles Gute

    Oogway

    satsangi

    E-Mail

    13.05.2011, 10:54

    @ oogway
     

    Dazu braucht es keine Studien

    Das ist alles längst bekannt.
    Der Mensch ist keine Chemie-Fabrik und kann alles künstliche nicht aufnehmen
    und verarbeiten, ganz im Gegenteil, es belastet nur seinen Körper.

    Alles eine gewinnbringende Masche der Pharma-Lobby.
    Bauernfänger und Scharlatane leben von den geschürten Ängsten.
    Täglich zu beobachten, mit was für Tricks da gearbeitet wird.
    Momentan sind wieder Zecken und Masern hoch im Kurs.

    Wir sollen weichgeklopft werden, damit Sie neue Impfkampagnen starten können.

    Gruss satsangi

    Doomsday

    14.05.2011, 16:02

    @ satsangi
     

    Pharma- Verblödung

    > Wir sollen weichgeklopft werden, damit Sie neue Impfkampagnen starten
    > können.
    >

    Bei dem Stichwort muss ich gleich einen Link mit dazukleistern:

    http://video.foxnews.com/v/4685191/probe-to-reveal-link-between-vaccine-settlements-and-autism

    "It`s a bombshell......", yeah, Babe, kann ich nur dazu sagen.

    Grüße

    Dido07

    13.05.2011, 11:21

    @ oogway
     

    Pharma-Verblödungung

    Und deswegen ist die Rate an Herzinfarkt in USA um 36 % gefallen?

    Aber natürlich will die Pharma-Mafia lieber unsinnigen Cholesterinsenker, Blutverdünner, Betablocker und Blutdrucksenker verkaufen. Zu Phantasiepreisen.

    CrisisMaven

    Homepage

    13.05.2011, 12:02

    @ oogway
     

    Man soll halt keine KUENSTLICHEN nehmen ...

    > Die Auswertung von 49 Studien an 200.000 Probanden ergab, daß die künstlichen Vitamine A, C, E nutzlos sind und sogar die Sterblichkeit erhöhen.

    ... sondern die natuerlichen Isomer-reichen inkl. Phytofaktoren:

    - Vitamin C aus z.B. Acerola-Kirsche

    - Vitamin E aus Lachs/Seefischoel bzw. pflanzlichen Quellen (Leinsamenoel u.a.).

    Vitamin A soll man gar nicht direkt nehmen, sondern nur Carotinoide, aus denen der Koerper sich dann das Vitamin A selbst synthetisiert; direkte Gaben von A koennen sogar die Netzhaut schaedigen.

    Weiterhin erhoehen das Herzinfarktrisiko offenbar Mineralgaben wie Calcium und Kalium, wiewohl grds. "gesund", weil sie, anders als bei der Verwertung von Nahrung, zu ploetzlich in den Blutkreislauf uebergehen.

    Das ist ein weites Feld, aber ich behaupte, dass die Neben- und Wechselwirkungen der Arzneimittel das Hundertfache an Todesopfern fordern, sie sind aber so komplex, dass sie sich in ihrer Breite kaum erforschen lassen. Es waere zu hinterfragen, welche der 49 Studien herausgerechnet hat, was diese Menschen sonst an Medikamenten nehmen, d.h. ob die tieferen Ursachen andere Chemikalien waren, und sie erst aufgrund eines bestimmten Krankheitsbildes daher auch synthetische Nahrungsergaenzungsmittel zu sich nahmen.

    ---
    Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
    Atomkraft | in English

    Zaunreiter

    13.05.2011, 13:06
    (editiert von Zaunreiter, 13.05.2011, 13:17)

    @ CrisisMaven
     

    Künstlich und gentechnisch verändert...

    Soweit ich informiert bin, sind die meisten künstlich hergestellten Vitamine mit Hilfe von Mikroorganismen erzeugt, die zum Teil gentechnisch verändert wurden. Das ist nicht kennzeichnungspflichtig - erspart euch das Suchen auf der Verpackung. (Ähnlich ist es mit Käse-, Joghurt- und Hefeprodukten.) Siehe:
    http://www.zusatzstoffe-online.de

    Beispiel: http://www.zusatzstoffe-online.de/zusatzstoffe/94.e300_ascorbins%E4ure.html

    GVO
    Bei der Herstellung dieses Zusatzstoffes ist der Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) möglich.

    Nähere Informationen TransGen: Vitamin C (Ascorbinsäure)

    Daß Vitamine alleine nichts bringen oder sogar schädlich sind, ist doch nicht wirklich verwunderlich, wenn Du in biologischen Systemen und nicht rein chemisch denkst. Einige wichtige Vitamine sind fettlöslich, andere wie Vitamin C benötigt zusätzlich Sonnenschein, um richtig zu wirken. Allgemein gesagt, werden organisch gebundene Vitamine in Kombination mit frischer Nahrung (unveränderte Proteine und Aminosäuren) sehr viel besser aufgenommen und verarbeitet.

    Eine Gelegenheit auf frisches Gemüse und Obst zu verweisen. Natürlich Bio, denn aus konventionellem Anbau droht immer die Kontaminierung mit diesem Zeug hier:

    http://www.bvl.bund.de/SharedDocs/Downloads/01_Lebensmittel/nbpsm/lm_nbpsm_eg2005-psm-tab-E-Einzelrueckstaende.pdf

    (Es lohnt sich nicht, den Link zu bookmarken. Seitdem ich darauf verlinke, wird das Dokument regelmäßig an einen neuen Speicherort abgelegt.)

    Viele Grüße
    Bernhard

    PS: Hat R. Prechter nicht im Jahre 2003 vorhergesagt, daß DDT wieder zugelassen wird? Ich bin gespannt. Zumindest in den Rückständen in Lebensmitteln (siehe auch Babynahrung in der oben verlinkten Liste) findet es sich ja schon, selbst aus der ach-so-sauberen deutschen Produktion.

    ---
    "Das Konstrukt Staatenlosigkeit wird immer scheitern, weil Freiwilligkeit immer scheitern muss. Im Prinzip scheitert alles irgendwann." :o) Eine Frage der zeitlichen Betrachtung.

    OOO

    14.05.2011, 12:16
    (editiert von Chef, 14.05.2011, 12:39)

    @ Zaunreiter
     

    [Beitrag gelöscht, gleicher Grund] (oT)

    [ kein Text ]
    OOO

    14.05.2011, 12:05
    (editiert von Chef, 14.05.2011, 12:37)

    @ CrisisMaven
     

    [Beitrag gelöscht wegen massenweiser Rechtschreibfehler] (oT)

    [ kein Text ]
    ohne eisen

    13.05.2011, 19:37

    @ oogway
     

    Der Film ist Mumpitz - Exkurs Stochastik

    Nicht, dass mir anmaßen könnte, etwas über die Wirkungsweise und Wichtigkeit oder Gefährlichkeit von Vitaminen inhaltlich sagen zu können.

    Studie: 200000 Probanden aus 50 alten Studien (deshalb Metastudie), die alle 50 wohl nicht unter identischen Bedingungen durchgeführt wurden, zu vergleichen und auszuwerten ist eine schöne Aufgabe. Es ging dabei um drei Vitamine, also 70000 Probanden pro Vitamin, also 35000 pro Versuchs- und Kontrollgruppe. Und die noch aus einer Vielzahl von alten Studien zusammengemixt, mit unterschiedlichen Bedingungen und Dauern...
    Nähmen wir an, es handle sich um zufällig ausgewählte Probandengruppen, was bei Medizinischen Untersuchungen fast nie der Fall ist, wenn Mediziner Untersuchungen machen, fragen sie üblicherweise die Leute, die in die Praxis kommen, ob sie daran Teil nehmen würden, und damit sind das nicht zufällig ausgewälte Leute, sondern kranke Leute, sonst wären sie nicht in die Praxis gekommen. Und das macht gerade die medizinischen Studien so unglaubwürdig.
    Aber nähmen wir an, es handle sich tatsächlich in allen 50 Einzelstudien um zufällig ausgewählte Leute, ungeachtet von Alter, Lebensgewohnheit, sozialen Schichten...
    Und nähmen wir weiter an, dass in der Kontrollgruppe von den 35000 Menschen 5000 wärend der Studie einfach so sterben (ich weiß nicht, wie lange ich eine Gruppe von 35000 Menschen beobachten muss, bis 5000 davon gestorben sind, wahrscheinlich mehrere Jahre.) Dann müssten in der Versuchsgruppe 5200 Menschen gestorben sein, wenn die Sterblichkeit bei 4% durch die Versuchsdurchführung (Konsum eines Vitaminpräparates) bedeuten würde. Und das nur bei Oberflächlicher Betrachtungsweise. Würde ich genauer hinschauen, müsste ich alle eindeutigen Todesursachen herausnehmen, also alle Unfälle, Morde, Selbstmorde, Tode an Krankheiten, die nichts mit dem Vitamin zu tun haben... dann bleiben in der Kontrollgruppe vielleicht noch 3000 Tote übrig, was dann in der Versuchsgruppe 3160 Tote bedeuten würde, also viel weniger, die sich auf die Versuchsdurchführung zurück führen lassen. Und damit ist dieser Unterschied nicht signifikant. Und das heißt eben gerade Signifikanz: Das Ergebnis eines Versuches, liegt außerhalb der Ein-Sigma-Umgebung des Mittelwertes. Und das geht bei Sterblichkeitsaussagen über Menschen einfach nicht. Es sei denn, man behandelt sie wie Ratten, und bringt sie einfach um (wurde vor 70 Jahren auch schon öfter gemacht).
    Mein Lieblingsbeispiel: Rauchen erzeugt Lungenkrebs.
    Fakt ist, dass im Tabakrauch, Substanzen enthalten sind, die bei Ratten in hoher Dosierung Krebs auslösen. Aber Fakt ist auch, dass nicht jeder Raucher nach einer bestimmten Zeit an Lungenkrebs stirbt. Fakt ist auch dass die Unterschiede im Rauchverhalten enorm sind. Fakt ist, dass Rauchen gesundheitsschädlich ist, Nikotin ist ein Nervengift, die Kondensate sind toxisch, alles keine Frage. Aber es gibt diesen kausalen Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs einfach nicht.
    Und statistisch lässt er sich nicht erbringen. Sauber bleiben, es geht nicht um Schlaganfall, Herzinfarkt, Aterienverkalkung, Zungen- Lippen oder Kehlkopfkrebs (diese Krebsarten treten fast nur bei Rauchern auf), das alles ist auch statistisch belegbar. Es geht um den Lungenkrebs. Und in den Jahrzehnten, in denen diese Untersuchungen gemacht worden sind, waren aber auch noch die Arbeitsbedingungen anders. Wer hat damals wie geraucht? - Richtig, die Sesselpubser und Bürohengste haben Zigarre oder Pfeiffe geraucht, also nicht direkt inhaliert, sondern quasi die Lungen nur als Passivraucher belastet. Zigarettenqualm inhaliert haben die Malocher. Der Straßenbauer, der Teerdämpfen ausgesetzt ist, jeder Metallarbeiter, der mit Lösungsmitteln Halbzeuge ohne Atemschutz und Absauganlage entfettet, der Klemptner, der beim Löten die Wand mit der Astbestmatte vor Schäden schützt, Maler, Anstreicher, Lackierer... Berufskraftfahrer die Langeweile haben, sich aber bei der Fahrt keine Pfeiffe stopfen können, aber den Russ und den Koktail aus chemischen Aromaten aus dem Auspuff des Vordermannes einatmen... das sind die Leute, die Lungenkrebs bekommen.
    Das Problem ist, dass es nicht gelingen kann, stochastisch unabhängige Probandengruppen zu finden, die sich völlig gleichverteilt zusammensetzen, und sich nur durch das Merkmal Raucher oder Nichtraucher unterscheiden, und so groß sind, dass sie eine signifikankte Aussage erlauben (eben außerhalb der Ein-Sigma-Umgebung um den Mittelwert).

    Mediziner und Statistik:
    Auf-dem-Bauch-Schlafen ist die Hauptursache für den plötzlichen Kindstod.
    Zufällig ausgewählte Probandengruppe: Am plötzlichen Kindstod gestorbene Kinder.
    Wie kam es dazu? 80% der verstorbenen Säuglinge haben bei Eintritt des plötzlichen Kindstodes auf dem Bauch geschlafen.
    Hier wurden die Bedingungen der Eintrittswahrscheinlichkeiten einfach vertauscht. 80% der Säuglinge schlafen halt besser oder lieber auf dem Bauch. Und unter allen Bauchschläfern und Andersschläfern sterben die selben Anteile am Plötzichen Kindstod.
    Übertrieben an einem anderen Beispiel: Leute, besauft euch, bevor ihr euch hinters Lenkrad setzt. Nur 20% aller Unfälle sind von betrunkenen Fahrern verursacht, 80% aller Unfallverursacher waren beim Unfall stock-nüchtern. Klingt albern, ist aber völlig analog zur Kinds-Tod-Theorie.
    Und dann gibt es da noch die Irrtums- und Fehlerwahrscheinlichkeiten.
    Sollte ein Mensch, der einen HIV-Test gemacht hat, und der positiv getestet wurde Sorgen machen? - Erst mal sollte er locker bleiben. Die Tests sind so ausgelegt, dass die lieber
    fünfmal zu oft einen Fehlalarm geben, als dass ihenen ein tatsächlicher HIV-Fall entgeht. Also lieber erst mal zu einem anderen Arzt gehen, und einen anderen Test machen (der identische Test würde das identische Ergebnis liefern). Zwei Drittel der positiv HIV-getesteten Menschen sind negativ, darüber bringt aber nur eine längere Begleitung und Untersuchung wirklich Aufschluss. Macht ja auch Sinn. Lieber zu oft alarmieren, als dass auch nur ein einziger seine Infektion ungeschützt weiter verbreitet. Aber so sind sie halt, die Mediziner. Medizin ist übrigens der einzige naturwissenschaftliche Studiengang in Deutschland, der völlig ohne Statistik auskommt, nicht eine einzige Semesterwochenstunde wird darauf verwendet. Wen wundert das also.

    Zurück zum Film:

    Der Pharmalobbyist Bisalzki zweifelt in meinen Augen diese Studie völlig zurecht an. Ich hätte an seiner Stelle vielleicht nicht Inkompetenz unterstellt, aber verlangt, mir die Studie in einer für mich verständlichen Form vorzulegen, mir eine Woche Zeit erbeten, und dann hätte ich Rede und Antwort gestanden. Da ich weiß, dass die Pharmabranche ihre Wirksamkeitsstudien in Krankenhäusern an dort liegenden Patienten vollzieht, die daran ohne Wissen und Einverständnis teilnehmen, ist mir auch klar, wie das zu bewerten ist.
    Die Krux ist die Probandengruppenauswahl, die ist nicht stochastisch unabhängig, und damit ist das Ergebnis nichts aussagend. Fertig ist die Laube.

    Freie Radikale: Hier wird wieder bunt gemischt, was sauber getrennt bleiben sollte. Klar haben auch freie Radikale einen Sinn. Aber wirkt nun die Vitamingabe lebensverkürzend oder krebsveringernd oder beides oder keines von beidem? Um was geht es denn nun? - Hätte ich die Chance Krebs und Alzheimer oder Demens zu vermeiden, und bis zum Tode gesund zu bleiben, auch wenn mir dann am Ende einige Jahre fehlen, würde ich das als positiv einstufen. Lieber mit 80 mit klarem Kopf und körperlich gesund den Löffel abgeben, als bis 95 dahin zu siechen, und nichts mehr von meiner Umwelt mitzubekommen.

    Der Film ist gemacht, wie immer. Der brave kleine investigative Journalist wird auf seiner Reise in die Tiefen des Bösen begleitet. Er deckt Verflechtungen zwischen Non-Frofit-Organisationen mit den bösen Vitamin-Konzernen auf, die zweifelsfrei da sind. Ja und? - Ich verstehe das Problem nicht. Hier wird auf der Nahrungsergänzungs-Schiene kritisiert, was auf der Arzneimittel-Schiene gängige Praxis ist. Die wollen ihre Produkte verkaufen, das will jeder Konzern, der etwas herstellt. Ob Vitaminpräparate nützen, nicht nützen oder schaden halte ich für nicht erwiesen, das ist Glaubenssache. Aber jeder Konsument kauft die freiwillig mit eigenem Geld.
    Die selben Konzerne laden zu Fortbildungen für Ärzte, bieten ihnen kostenlose Wochenenden in Luxushotels mit 5-Sterne Verköstigung an, um sie für ihre Medikamente zu gewinnen, die ebenfalls keinen Wirk- oder Schadensnachweis haben. Die werden aber im Gegensatz zu den Vitaminen über die Krankenkassen von der Allgemeinheit finanziert.
    Was ist besser, was ist verwerflicher?
    Der Film ist schwachfugliche Propaganda und Volksverdummung.

    Meine persönliche Einschätzung:
    Ich hatte das Glück, Linus Pauling 1992 persönlich kennen zu lernen, und mich mit ihm zu unterhalten. Was wenig bekannt ist, er hat sich mittels Vita-C-Infusionen von seiner Leukämie befreit (eine Knochenmarksspenderdatei gab es noch nicht), und behauptet, er habe den Krebs besiegt, was sich mit den Untersuchungen von Alfons Weber deckt, der ebenfalls intravenöses Vitamin-C als Krebstherapie propagierte. Pauling ist letztlich doch an Prostatakrebs verstorben, allerdings erst mit 93 Jahren, und die letzten 30 Lebensjahre hat er Vita-C auch nur noch oral eingenommen, etwa 18Gramm pro Tag. Auch die anderen Vitamine, allesamt künstlich hergestellt, und mit 25-facher Dosis im vergleich zur empfolenen Tagesdosis eingenommen. Und mit 93 Jahren noch aktiv im Chemischen-Institut gearbeitet zu haben ist wohl nicht wirklich lebensverkürzend oder die Lebensqualität mindernd.
    Mit anderen Vitaminen kenne ich mich nicht aus, aber Vita-C konsumiere ich auch in unglaublichen Mengen. Ich setze es meinem Trinkwasser zu (es reduziert alle edlen Schwermetallionen zurück zu den metallischen Atomen, die mir dann nicht mehr schaden, zB Kupfer und Nickel), und bei einem so kleinen organischen Molekül ist es mir auch egal, wo es her kommt. Im Laborversuch ist es zu 99,99% reines Vitamin-C. Quantitative Reaktionen laufen zu 100% stöchiometrisch ab. Da halte ich ein gentechnisches Problem für vernachlässigbar. Anders wäre es bei Impfstoffen, wo DNA-Abschnitte im Impfstoff ähnlich groß wären, wie die Organismen, die die erzeugen.

    Todd

    13.05.2011, 20:01

    @ ohne eisen
     

    Frage zu Eisen

    Hallo,

    wie verträgt sich Vitamin C mit einem Eisenpräparat?
    Gibt es dazu Untersuchungen?

    Gruß
    Todd

    ohne eisen

    13.05.2011, 22:14

    @ Todd
     

    keine Ahnung

    ´Keine Ahnung.
    Meinen Eisenbedarf decke ich dadurch, dass ich ausschließlich Kochgeschirr aus Eisen verwende, welches unappetitlich vor sich hin rostet. ich brate in einer Eisenpfanne, und koche meine Kartoffeln in einem Eisentopf. Klar hat man beim Spülen eine rote Brühe im Spülbecken. Aber man konsumiert auch jede Menge an löslichen Eisenverbingungen.
    Ich verweigere mich einfach den Medikamenten der Pharmaindustrie. Die Diagnostig ist gut, nur die Behandlung ist untauglich.
    Eine Eisenpfanne wird halt einfach für Bratkartoffeln verwendet, bis sie einen Belag entwickelt, der mit Pflanzenöl getränkt einen ähnlichen Effekt wie eine Antihaftbeschichtung aufweist. Das macht das sehr angenehm.
    Ich konsumiere Vita-C in hohen Dosen (an der Grenze des Abführungsmittels, die individuell unterschiedlich ist, bei mir etwa 9000mg pro Tag über den Tag verteilt, im Trinkwasser, im Tee, in allem, was ich zu mir nehme). Der Rest schert mich nicht. Und das ist meine persönliche Einstellung dazu, und keineswegs eine Beratung oder Empfehlung. Ich bin ein Fan von Linus Pauling, der 93 Jahre damit alt geworden ist. Meine Gespräche mit ihm haben mich überzeugt. Und er ist der einzige Nobelpreisträger, der zwei Nobelpreise in unterschiedlichen Fachbereichen bekommen hat. Damals war ein Nobelpreis noch etwas wert. Nicht wie heute, wo ein Kriegsverbrecher und Völkerrechtsbrecher namens Obama den Friedensnobelpreis bekommt.
    Ich glaube beim Krebs nicht an die böse Zelle, die entartet und mit Metastasen den Körper durchseucht. Täte ich das, wäre ich statistisch schon tot. Ich bin starker Raucher. Mein Vater verstarb nach mehrmonatigem Kampf an Darmkrebs. Meine Mutter hatte 9 Krebserkrankungen in den letzten 9 Jahren, jedes mal als geheilt entlassen. Sie ist uneinsichtig, was alles angeht, was man als Krebsvorsorge unternehemen könnte. "Wenn man auf all das verzichtet, kann man sich ja gleich einen Strick nehmen."

    Ich selbst gehe regelmäßig zur Krebsvorsorge, mit besonder Beachtung meine Lunge, weil ich starker Raucher bin. Nix. Es ist nix zu finden, außer einer erhöhten Staubbelastung, aber nicht höher, als sie bei anderen zugelassenen Staubbelastungen zu finden ist.

    Ohne einen Rat geben zu wollen, lass dir mal ab und an eine Vita-C Infusion geben, du fühlt dich danach wie neu geboren.

    LG ohne eisen

    CrisisMaven

    Homepage

    14.05.2011, 20:47

    @ Todd
     

    Viele Eisenpraeparate enthalten sogar Ascorbinsaeure (Vitamin C) zur Verbesserung der Resorption! (oT)

    [ kein Text ]

    ---
    Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
    Atomkraft | in English

    Herbi_der Bremser

    E-Mail

    SH,
    13.05.2011, 20:57

    @ ohne eisen
     

    Vitamine müssen untereinander richtig dosiert sein

    > Mit anderen Vitaminen kenne ich mich nicht aus, aber Vita-C konsumiere ich
    > auch in unglaublichen Mengen.

    In den 1970ern habe auch ich Linus Pauling nachempfunden und C geschlürft.
    In den 1980ern aber überkam mich die Erkenntnis, dass ein Vitamin allein und in Massen nicht segensreich ist.
    Der menschliche Körper braucht, wenn er's braucht, eine richtig ausgewogene Mischung an Vitaminen.
    Über unsere tägliche Nahrung mit täglich durch Chemiecocktails "besprühten" Salaten, Tomaten, ... aus (spanischen) Folienplantagen, den normalen Kantinenessen etc. jedenfalls fangen wir uns jene "richtig ausgewogene Mischung an Vitaminen" schon lange nicht mehr ein.

    Einige Vitamine bedingen andere, sonst sind sie nicht wirksam.
    Einige sollten nicht über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden.
    Einige sollten nicht schon im Magen zerlegt werden, andere sich erst im Dünndarm entfalten.
    Einige sollten übers Blut, also z. B. unter Zunge löslich sein.
    Einige sind an Kobaltatome gebunden (Vitamin B12 - Cobalamine),
    andere über Stickstoffatome (5,6-Dimethylbenzimidazolribosid).
    Ein interessantes Fachgebiet!

    Es gibt Säfte aus Extrakten von Beeren, Früchten (die hoffentlich nicht in Polen, Weissrussland, Ukraine gesammelt werden), in denen alle "benötigten" Vitamine vereint sind und als "Tagesration" 1, 2 oder 3 Teelöffel einzunehmen sind.
    Kurz:
    Vitamin C pur is nix gut, dazu müssen diverse andere Vitamine in entsprechenden Verhältnissen verabreicht werden, die wiederum diverse weitere Vitamine "bedingen".

    Soweit der Introitus!

    Im Beitrag 217435 wurde ein Video vom Alpenparlament mit Dr. Gottfried Lange verlinkt.

    In einem anderen Video
    http://alpenparlament.tv/playlist/68-codex-alimentarius-dr-gottfried-lange-im-interview-mit-tomas-eckardt
    spricht Gottfried Lange über den Codex Alimentarius.

    Dr. Lange hat umfangreiche Kenntnisse über die exakten Dosierungen von Vitaminen unterteinander.

    Seine Adresse ist zu finden unter
    http://www.winhs.org/
    Dr. Gottfried Lange – Medical and Science Director
    dr.lange@winhs.org

    Schreib ihn an, bestimmt hält er eine Broschüre über die exakten Dosierungen der Vitamine untereinander parat.

    ---
    panic et circenses

    Krisen_Manager

    13.05.2011, 23:23

    @ oogway
     

    In den USA sind ueberall Vitamine zugesetzt

    Vor allem setzt man den Lebensmitteln in den USA viel Vitamin B zu. Dass hat dann den Vorteil, dass der Klient mehr isst, wobei er dann noch mehr VB zu sich nimmt...

    Auch Chrom wird immer noch als wivhtiges Spurenelement angesehen. Der heutige Trend in der Toxikologie ist aber eher dahingehend, dass man Chrom vermeiden sollte.

    CalBaer

    14.05.2011, 00:37

    @ Krisen_Manager
     

    Nicht ueberall

    > Vor allem setzt man den Lebensmitteln in den USA viel Vitamin B zu. Dass
    > hat dann den Vorteil, dass der Klient mehr isst, wobei er dann noch mehr VB
    > zu sich nimmt...

    Bei vielen prozessierten Lebensmitteln werden Vitamine zugegeben. Genormte Sticker der FDA muessen auf Lebensmitteln Angaben zu den wichtigen Nahrungsbestandteilen machen. Wenn ein Portion Muesli 50% des Vitamin-C-Tagesbedarfs deckt, ist das garantiert nicht natuerlich, zumal die Hersteller mit der Vitaminzugabe fett auf der Verpackung werben. Das wird aber nur bei einem Teil der Lebensmittel gemacht und die muss man nicht kaufen, es gibt genuegend Alternativen und man kann mittlerweile fast alles als "Organic" (=Bio) kaufen.

    > Auch Chrom wird immer noch als wivhtiges Spurenelement angesehen. Der
    > heutige Trend in der Toxikologie ist aber eher dahingehend, dass man Chrom
    > vermeiden sollte.

    Das wird infolge neuerer Chrom-6-Studien auch etwas differenzierter gesehen. Neulich gab es eine US-weite Analyse von Trinkwasser zum Chrom-6-Gehalt. Es ist in der Diskussion den Grenzwert von Chrom-6 (nach neueren Studien sehr toxisch) sogar unterhalb der Nachweisgrenze anzusetzen.

    ---
    Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.

    1CBaerFK7x55XdXjdU85SXePYqJi7Xu3Ux

    Krisen_Manager

    14.05.2011, 14:08

    @ CalBaer
     

    Cr oftmals in Verbindung mit Eisenpraeps

    Habe es frueher zumindest oft als Zusatzstoff bei Vitaminpraeparaten gesehen. Mit dem Hinweis, dass Cr dabei hilft Eisen aufzunehmen.

Wandere aus, solange es noch geht.


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