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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Marx und Engels – ganz privat

    verfasst von nereus, 02.12.2019, 10:22

    Bei Danisch gefunden und des Mitteilens wert erachtet.

    Marx schrieb 1843 an einen Bekannten: „Ich bin, wie ich Ihnen schon einmal geschrieben habe, mit meiner Familie zerfallen und habe, solang meine Mutter lebt, kein Recht auf mein Vermögen.”

    Quelle: https://www.danisch.de/blog/2019/12/01/lieber-karl/

    5 Jahre später schrieb er an Friedrich Engels, der ihn sponserte.

    „Dein Alter ist ein Schweinehund, dem wir einen hundsgroben Brief schreiben werden.” .. „Ich habe einen sicheren Plan entworfen, Deinem Alten Geld auszupressen, da wir jetzt keines haben.”

    Das hat was!
    Der „große Philosoph“, der die Welt retten wollte, war privat ein ganz erbärmlicher Gauner.
    Das scheint eine Art Weltkonstante zu sein, wie die vielfliegenden Klima-Retter dies aktuell eindrücklich bestätigen.

    Der Fabrikantensohn Engels war aus dem gleichem Holz geschnitzt und schrieb 1851 an Kalle Marx.

    „Da mir meine Intrige mit meinem Alten vollständig gelungen ist, wenigstens bis jetzt, so kann ich mich hier definitiv häuslich niederlassen. Die Entwicklung der Geschichte mit meinem Alten und die neue Intrige, die ich anspinnen musste, einerseits um meine Unentbehrlichkeit hier zu verlängern, und zweitens, um mich vor zu großer Überbeschäftigung in dem Handelshaus zu schützen, erzähl ich Dir mündlich. In 6 Wochen ist ohnehin Ostern, und die Sache ist umständlich. So viel ist gewiss, dass mein Alter mir das alles in bar bezahlen soll, besonders wenn er erst hier gewesen ist und ich ihn noch mehr hineingeritten habe.”

    Darauf erwiderte Marx:

    „Die einzige gute Nachricht, die wir von meiner Schwägerin erhalten haben, ist die Nachricht von der Krankheit des unverwüstlichen Onkels meiner Frau. Stirbt der Hund jetzt, so bin ich aus der Patsche heraus.”

    Engels retournierte: „Zu der Nachricht von der Krankheit des alten Braunschweiger ERbschaftsverhinderers gratuliere ich und hoffe, dass die Katastrophe endlich eintreten wird.”

    Dann ging es mit dem Onkel dahin, Marx war „happy“, aber sehr lange reichte es nicht. 1861 schreibt Marx an Engels:

    „Meinem Onkel habe ich zunächst 160 Pfund abgepresst, so dass wir den größten Teil unsrer Schulden abzahlen konnten. Meine Mutter, bei der von barem Geld nicht die Rede ist, die aber rasch ihrer Auflösung entgegengeht, hat einige frühere Schuldscheine, die ich ihr ausgestellt habe, vernichtet.”

    Ein Jahr später schrieb Friedrich an Karl.

    „Falls wir nicht die Kunst erfinden, Gold zu scheißen, wird schwerlich etwas anderes übrigbleiben, als dass Du auf die eine oder andre Weise etwas aus Deinen Verwandten herausschlägst.”

    Danisch schreibt daher nicht zu Unrecht.

    Und so begab es sich, dass die faulen Erpresser und Charaktermüllhaufen Karl Marx und Friedrich Engels zu den Schutzheiligen und Idolen derer wurden, die eigene Arbeit ablehnen und von der Erpressung ihrer Umwelt leben, weil sie aus ihrer Masche, ohne zu arbeiten durch Intrigen vom Geld und der Arbeit anderer Leute zu machen, eine ganze Theorie und Ideologie machten.

    So viel zu Theorie und Praxis. [[freude]]

    mfG
    nereus

    

    gesamter Thread:

  • Marx und Engels – ganz privat - nereus, 02.12.2019, 10:22

Wandere aus, solange es noch geht.


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