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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Ein paar Antworten... mkT

    verfasst von igelei, Lammd des Stasi2.0-Rollcommanders, 27.11.2019, 10:43

    .. als erstes musst du deine Grundlast kennen. Das sind Licht, Heizung und Kühlschrank. Geschirrspüler, Elektroherd, Waschmaschine und so Zeugs sind stromfressender überflüssiger Luxus. Messen über 24h. Oder ausrechnen nach den Einzelverbräuchen. Dann hast du einen Tagesverbrauch in kWh. Danach kalkulierst du deine PV-Anlage mit Rücksicht auf die zur Verfügung stehenden Finanzmittel. Bei mir habe ich LiFePo4 Speicher genommen, die nach 4 Tagen 50% Restkapazität haben. Den Wechselrichter nimmst du so, dass er unter Volllast aller Verbraucher bei 60-70% ausgelastet ist. Also wenn alle Geräte gleichzeitig laufen sollte der Wechselrichter nicht am Anschlag sein. Datenblatt vom WR lesen: Kühlschrankkompressor und Heizungspumpen sind induktive Lasten, im Datenblatt siehst du, wieviel Reserve du einkalkulieren musst. Großzügigkeit ist da angebracht. Jetzt kennst du Verbrauch und damit Speicherbedarf und zu installierende Leistung. Dazu kannst du nun die zu installierende Solarfläche kalkulieren. Ich habe die so gewählt, dass sie an Wintertagen ohne Sonne in 90% der Fälle reicht, den Tagesbedarf zu produzieren. Das ist abhängig von der Ausrichtung deines Daches und der Verschattung. Den Rest macht der Notstromgenerator. Der ist ein Diesel, der notfalls auch mit Heizöl betrieben werden könnte. Dabei ist das Vorhandensein einer Ölheizung \"zufällig\" vorteilhaft. Mit dem Konzept hast du im Sommer eine fette Überdimensionierung. Die Akkus sind da nach ca.1h voll. Da kommt dann ein 2. dickerer Wechselrichter ins Spiel, der Geschirrspüler, Klimaanlage und Waschmaschine betreiben kann, günstig ist, wenn Waschmaschine und Geschirrspüler zeitprogrammierbar sind, damit sie zur Mittagszeit und nicht zeitgleich laufen. Rechenbeispiel: 1.5 kWh Tagesbedarf LiFePo4 24V 100Ah = 2.4 kWh 1.5kWh x 4 Tage = 6 kWh Speicherbedarf, bei 50% Entladetiefe also 12 kWh sind also 5x LiFePo4 24V 100Ah Ungefähr kannst du rechnen, dass 1kWp installierte Solarfläche an bedeckten Wintertagen wie heute ca. 0.1kWh bringen. Also müsstest du, um im Winter gut durchzukommen, bei 1.5 kWh Tagesbedarf 15kWp installieren. So weit bin ich aber nicht ganz gegangen, es gibt auch Meldepflichten an die Netzagentur, die man vermeiden sollte. Also immer reine Insel und kleiner 10kWp installierter Leistung.
    MfG igelei

    

    gesamter Thread:

  • 78 % des Strompreises Steuern und staatl. Umlagen - Mandarin, 25.11.2019, 19:24

Wandere aus, solange es noch geht.


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