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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Und nun der dritte und letzte Teil

    verfasst von helmut-1 E-Mail, Siebenbürgen, 27.11.2019, 06:37

    Der Mailschreiber:

    Nun wird es etwas konkreter.

    Link: http://world.time.com/2007/08/28/why_the_us_and_china_are_desti/

    Text: "Warum die USA und China dazu bestimmt sind, Verbündete zu sein.....

    Ich hatte kürzlich ein langes Gespräch mit Thomas P. M. Barnett, einem der interessantesten Denker der Verteidigungs- und Außenpolitik in den Vereinigten Staaten...

    Barnett: (lacht ein wenig): "Sie (die Japaner) taten sich schwer damit, das verstehe ich. Aber aus unserer Sicht würde es Chinas Aufstieg nutzen und helfen, sie nicht nur wirtschaftlich, sondern auch sicherheitstechnisch in das globale System zu integrieren. Wir würden die gleiche Rolle spielen wie Großbritannien am Ende des 19. Jahrhunderts und im 20. Jahrhundert, während einer früheren Ära der Globalisierung. Es ist eigentlich eine leichte Wahl für uns, wenn wir strategisch denken. Aber ja, es würde eine Verschlechterung des Status von [Japan] gegenüber uns bedeuten.

    Schauen Sie, sie sind mit ihren Entscheidungen verheiratet, und in den meisten Nachkriegsjahren waren sie nicht bereit, das zu sein, was ich eine Grenzintegrationsmacht nenne [ein Land, das bereit ist, aktiv zu versuchen, Länder außerhalb des Kerns in den Club der reichen Nationen zu bringen, die nach einem etablierten Satz ziemlich transparenter Regeln spielen]. Sie hatten nicht den Ehrgeiz oder die Bestimmung, das zu tun. Und es ist verständlich. Das ist keine Kritik. Ihre Erfahrungen in der Mitte des 20. Jahrhunderts waren so negativ, dass sie ihre Gegenwart tief greifend prägten; sie wurden aus verständlichen Gründen zu einer eher passiven Macht.
    Aber zurück zum Argument USA-China, meine Ansicht ist, dass wir natürliche strategische Verbündete sind..."


    Weiter führt der Mailschreiber aus:

    Und auch das stimmt mich nachdenklich.

    Link: https://www.metro.us/news/the-big-stories/is-china-an-ally-of-the-us

    Text: "Ist China ein Verbündeter der USA?

    Ja und nein.
    Die Beziehung zwischen China und den Vereinigten Staaten ist historisch stark belastet, was bedeutet, dass die Frage, ob China ein Verbündeter der USA ist, nicht immer eine klare Antwort bringt. Es gab eine Zeit, in der die beiden Länder diametral entgegengesetzt waren: In den Köpfen einer älteren Generation stand das "kommunistische China" für alles, was die demokratischen USA nicht waren.

    Ist China historisch gesehen ein Verbündeter der USA?

    Die Beziehungen begannen zu tauen, als Präsident Nixon 1972 unerwartet China besuchte. Die Länder begannen 1981 militärisch zusammenzuarbeiten und die USA begannen kurz darauf, Waffen an China zu verkaufen. Aber beide wurden nach der Niederschlagung auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989 abgesägt.

    Nach den Anschlägen vom 11. September begannen die Länder wieder zusammenzuarbeiten und während Politiker wie der damalige Präsidentschaftskandidat John McCain feststellten, dass China die amerikanischen Werte nicht "teilte", gab es eine allgemeine Erkenntnis, dass die beiden größten Volkswirtschaften der Welt einen Weg zur Zusammenarbeit finden sollten.

    Präsident George W. Bush startete ein Programm namens strategischer Wirtschaftsdialog, das von Präsident Barack Obama fortgesetzt wurde. China und die USA haben über ihre gemeinsamen Anliegen gesprochen, einschließlich Handel, wirtschaftliche Zusammenarbeit, globale Erwärmung, nukleare Proliferation und humanitäre Fragen. Die beiden Länder haben sich 2013 gegen eine gemeinsame Bedrohung zusammengeschlossen und neue Sanktionen gegen Nordkorea wegen seiner verstärkten Atomtests verhängt.

    Dann kam Donald Trump.
    Ist China jetzt ein Verbündeter der USA?
    Während der Präsidentschaftskampagne 2016 kritisierte Donald Trump wiederholt China dafür, dass es den Wert seiner Währung künstlich gesenkt hat, um seinen Exporteuren zu helfen, und sagte, dass er als Präsident das Land als "Währungsmanipulator" bezeichnen würde. Während der Präsidentschaftsdebatten schlug er vor, dass China für das Hacken in Computer des demokratischen Nationalkomitees und das Freigeben sensibler E-Mails verantwortlich sein könnte. Am 2. Dezember 2016 sprach er mit dem Präsidenten von Taiwan, dem ersten Präsidenten oder dem ersten gewählten Präsidenten seit 1979. (Im Rahmen der "One China"-Politik erkennen die USA Taiwan als Teil Chinas an, nicht als ein separates Land.) China war so verärgert, dass es eine diplomatische Beschwerde bei den Vereinten Nationen einreichte, und es sah so aus, als könnten Jahrzehnte diplomatischer Schritte rückgängig gemacht werden.

    Trump hat sich seitdem von diesen Provokationen zurückgezogen. Kurz nach der Amtseinführung kündigte er an, dass er China doch nicht als Währungsmanipulator bezeichnen werde. Trump besuchte im November 2017 den chinesischen Führer Xi Jinping und diskutierte die Entnuklearisierung und die Verbesserung der Beziehungen zwischen China und den USA. Während des Treffens soll er die "One China"-Politik der Vereinigten Staaten bekräftigt haben. Aber China hat festgestellt, dass die USA das Recht beanspruchen, Militärschiffe in Häfen in Taiwan zu schicken, was gegen die Politik verstößt. Der chinesische Botschafter in den USA, Lee Kexin, sagte, dass "an dem Tag, an dem ein US-Kriegsschiff in den Hafen von Taiwan Kaohsiung ein läuft, die CPLA-Kräfte (Chinesisches Militär) China vereinen werden".
    Ist China also ein Verbündeter der USA? Ja, bei einer Reihe von Fragen. Aber wie so viel in der Trump-Administration könnte sich das morgen auf einen Schlag ändern."


    Fazit des Mailschreibers:

    Man sollte ohne Scheuklappen in allen Richtungen denken und sich dabei immer eine Hintertür offen halten.

    Meine Meinung: Danke für die umfangreichen Informationen!

    

    gesamter Thread:

  • Ganz andere Sichtweise zum Thema China (XXL) - helmut-1, 27.11.2019, 06:12

Wandere aus, solange es noch geht.


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