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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    ich zeige Dir, was ein Auto ist

    verfasst von Friedrich, 17.10.2019, 21:57

    Grob gesprochen werden bei einem Fahrzeug im Fahrbetrieb 2 Widerstände überwunden:

    - der Rollwiderstand
    - der Luftwiderstand

    Der Rollwiderstand ist proportional zum Fz-Gewicht! Der Verbrauch - egal ob nun Kraftstoff oder ob el. Energie - damit ebenso.

    D.h. im vorliegenden Fall, dass dieses Karma-Dingens (schöner Name [[zwinker]] ) extrem viel wiegt und damit auch verbraucht. Punkt. Besonders bei eher niedrigen Geschwindigkeiten, bis etwa 70 kM/h (abhänging vom KFz) dominiert der Rollwiderstand.

    Darüber explodiert der Luftwiderstand. Die Widerstands-Kraft geht mit Geschwindigkeit (v) zum Quadrat, die erforderliche Leistung zur Überwindung desselben sogar mit v hoch 3, der Verbrauch (nur zur Überwindung des Luftwiderstandes!) geht mit v hoch 2.

    Unsere Autos sind Schrott!!! Auf sehr hohem technischen Niveau - also sind sie halt Edelschrott. Schrott jedoch gehört nun mal in die Presse.

    Es ist ohne weiteres sehr einfach möglich, Autos zu bauen, die halb soviel wiegen wie derzeit angeboten und mit einem Luftwiderstand von einem Viertel oder der Hälfte wie derzeit angeboten. Beispiele gibts genügend. Der VW L1 (siehe Wikipedia) hätte im normalen Fahrbetrieb einen guten Liter oder vielleicht 1,5 Liter auf 100 kM verbraucht und wäre bezahlbar. Die 200 VW XL1, die dann viel später verkauft wurden, landeten als fünft-Auto in beheizten Millionärsgaragen als Spekulationsobjekt und zur Beruhigung des ökologischen Gewissens.

    Sportwagen wie der Opel Eco Speedster (mal den Google befragen!) kamen nie auf den Markt. Läuft 250 und braucht 2,5 Liter. Ein Sportwagen vor bald 20 Jahren! Aber so etwas war nie gewollt und wird es auch nie geben. Punkt. Zumindest, solange Satan der Fürst dieser Welt ist.

    Erinnert Ihr euch noch an den LOREMO? Der Uli Sommer hat die Geschichte mal zusammengefasst, ist hier zu lesen, sehr spannend:
    whokilledthe3litercar.de/Loremo-Geschichte_20180504.pdf

    Sehr interessant ist, wie der Teufel in diese Unternehmung gefahren ist und die 3 Geschäftsführer gegeneinander gearbeitet haben! Das ist kein Zuphall ... die Firma längst abgewickelt.

    Das Ecomobile von Peraves "mußte" elektrifiziert werden und ist heute mehr oder weniger tot (es gibt eine Nachfolgefirma in Tschechien, wo sich seit Jahren die Webseite nicht ändert). Das Konzept ist wirklich gut. Auch das vom Fend2000, den kennen aber nur Insider.

    Beim Hotzenblitz fehlte am Ende nur noch sehr wenig Geld für die Serienproduktion ... welches sich seltsamerweise nirgends auftreiben ließ - ein Schelm, wer hierbei Böses vermutet.

    Ich bin noch lange nicht fertig. Wer nur ein wenig Ahnung von Technik, Physik und Stromlinienkörper hat, bekommt bereits das kalte Kotzen, wenn er mit den neusten "Errungenschaften" (Sabotage wäre als Wort viel treffender) konfrontiert wird.

    Nehmen wir als Beispiel mal den VW ID.3 - dieser soll ja bald auf den Markt kommen und zigmillionenfach gebaut werden.

    Schaut euch den mal an. Na?

    Als erstes fallen die Radkastenausschnitte an der Hinderachse auf. Kopfschütteln!!! Wer einen guten cW-Wert erreichen möchte, macht die Radkästen zu. Genauso gibts längst Zulieferer für Spiegel-Ersatzsysteme. Die beiden Elefantenohren (Außenspiegel) tragen mehr zum Luftwiderstand bei, als der Laie vermutet.

    Aber jetzt kommts: VW weiß das alles! Nein! Doch! Beweis: Schaut Euch in Wikipedia mal den L1 und den XL1 an ... Radkästen sind hinten zu und Statt Spiegel sind sehr strömungsgünstige Kamaras auf den Abbildungen zu sehen!

    Geht doch!

    Ich wiederhole es noch einmal: man weiß bei VW sehr genau, wie man Autos baut, die geringe Widerstände aufweisen! Also ist der ID.3 ein Akt der Sabotage - oder etwa nicht? Bei anderen E-Autos ist das genauso, man könnte die Reichweite ganz einfach erheblich erhöhen, indem die Radkästen geschlossen und die Spiegel durch Kameras ersetzt würden (ist wie gesagt längst Stand der Technik).

    Komme mir jetzt keiner, die Bremsen müßten hinten gekühlt werden ... gebremst wird bei einem E-Auto über Rekuperation, d.h. der E-Motor fungiert als Generator und speist die Energie zurück in den Speicher. Nur bei harten Bremsungen kommen die Fz-Bremsen (zusätzlich oder alleine) zum Einsatz.

    Fazit: wir könnten schon "gescheite" Autos bauen, jedoch weiß das eine gewisse "Kraft" zu verhindern. Für E-Autos fehlen die Resourcen, vergl. Bram Schot, Chef von Audi: nicht mal den A4 könne man elektrifizieren, weil dazu die halbe Weltjahresproduktion von bestimmten Metallen nötig wäre!!!

    Und schlicht und ergreifend fehlt die el. Energie. Woher soll die denn kommen? Ach durch die vorzeitige Abschaltung der Kohlekraftwerke - das ist ja interessant! Ehrlich, darauf wäre ich nicht gekommen, diese "Logik" (besser: Lüge der Grünen) erschließt sich mir einfach nicht. Wir haben Millionen von Ingenieuren, die das eigentlich kapieren müßten, aber die wählen alle grün. Oder so.

    Der Stromausfall kommt. Sehr wahrscheinlich diesen Winter. Bereitet Euch vor. Essen, Trinken und Hygieneartikel für mehrere Wochen ...

    

    gesamter Thread:

  • Chinesen machen in den USA vor, wie ein Elektromobilitaet geht - CalBaer, 17.10.2019, 19:32

Wandere aus, solange es noch geht.


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