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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    In Frankreich ist der Teufel los ..

    verfasst von nereus, 07.10.2019, 08:13

    Schönes Wortspiel. [[freude]]

    Diese Mail erhielt ich am Sonnabend und möchte sie nachträglich ins Forum stellen, aber nicht weil darüber noch nicht berichtet worden wäre, sondern weil einmal mehr wieder die Symbolik überquillt.

    Zunächst der Inhalt der E-Mail:

    Im Herzen von Paris .. https://www.bfmtv.com/mediaplayer/video/le-quartier-de-l-ile-de-la-cite-en-train-d-etre-boucle-apres-une-attaque-au-couteau-ayant-fait-plusieurs-blesses-1191559.html
    (ein paar Schritte entfernt von Notre Dame, die immer noch als Ruine dasteht und deren Mauern nach der vergangenen Dürreperiode noch brüchiger geworden sind) .. hat am 3. Oktober ein Attentat stattgefunden, dessen Dimensionen schon jetzt unabsehbar sind.
    Hier die Meldung vom 3.10. – seitdem, bei Google kaum noch was: https://www.tagesschau.de/ausland/paris-messerattacke-polizei-101.html

    Heute früh bei BFMTV – fr. Privatsender: Der Attentäter, 45 Jahre alt, stammt von Martinique, und hatte sich bereits vor ca. 8 Jahren zum Islam konvertiert (ursprünglich wurde gemeldet vor ca. 8 Monaten)

    https://www.francetvinfo.fr/faits-divers/police/ce-que-l-on-sait-sur-l-homme-qui-a-tue-au-moins-quatre-personnes-a-la-prefecture-de-police-de-paris_3642929.html

    Er war beschäftigt in der Abteilung Nachrichtendienst, Bereich Terrorabwehr, hatte also Zugang zu allen heißen Quellen! Und kam so natürlich unbehelligt ins sakrosankte Herz der französischen Justiz – praktisch ins Büro von Maigret, mit Blick auf die Seine...
    Aufgefallen war scheinbar nur, in den letzten Tagen, dass er Frauen nicht mehr die Hand geben wollte. Ganz am Anfang wurde im TV gemeldet, dass er deswegen in das Büro seiner Chefin vorgeladen wurde – die er ja dann auch erstochen hat.
    Am Morgen des Attentats hatte er ein Keramikmesser gekauft (schon in der Vergangenheit war damit in Frankreich ein Attentat verübt worden, da es nicht von den Metalldetektoren erkannt wird.)
    Außerdem geht aus der Untersuchung seines Handys hervor, dass er Kontakt zu Salafisten hatte. Wie bekannt wird, aus seinem privaten Bereich, hatte er aber bereits das Attentat von 2015 gutgeheißen.
    Seine Frau ist ebenfalls in Untersuchungshaft. Sie erzählt, er habe plötzlich Stimmen gehört. Sie wird jetzt nicht mehr als Zeugin, sondern als Verdächtige betrachtet.

    https://www.francetvinfo.fr/faits-divers/police/attaque-au-couteau-a-la-prefecture-de-police-de-paris-les-republicains-vont-reclamer-une-enquete-parlementaire_3645825.html

    Warum ist er nicht früher aufgefallen?
    Die Kontrollen für diese "sensiblen" Bereiche finden scheinbar nur alle 7 Jahre statt…
    Sogar wohlmeinende Kommentatoren fragen sich jetzt: Wie naiv sind wir eigentlich?
    Schon jetzt verlangt die Oppositions-Partei die "Republikaner" einen Untersuchungsausschuss und auch der Innenminister Castaner ist erneut unter Beschuss, denn seine erste Meldung, am Tag des Attentats war, dass nichts auf einen Terrorakt hinweise

    https://www.lemonde.fr/politique/article/2019/10/05/tuerie-a-la-prefecture-de-police-castaner-de-nouveau-fragilise-l-executif-sous-pression_6014335_823448.html

    Und von alldem heute früh, in unseren Qualitätsmedien nichts!!
    Aber auch nichts im Gelben!!
    Wo sind denn die Französisch-Profis?
    Man stelle sich vor, zweimal, innerhalb kurzer Zeit, derart weitreichende symbolträchtige Attentate, bei denen Frankreich direkt in das Herz getroffen wurde!

    (Denn wer glaubt an den brennenden Balken von Notre Dame, durch eine weggeworfene Zigarette?)

    Mit vielen Grüßen aus ..

    P.S.:
    ...jetzt wird's spannend:

    Nach der soeben stattgefundenen Presse-Erklärung eines Verantwortlichen der Staatsanwaltschaft wird der Terrorakt bestätigt.

    "Allahu Akbar.....unser geliebter Prophet" - per SMS....und er hat 33 SMS an diesem Tag mit seiner Frau ausgetauscht - also klare Vorbereitung, kein plötzlicher Anfall geistiger Verwirrung.

    Es sieht so aus als hätte seine Frau ihn in seinem Beschluss noch verstärkt.
    Sie wird also ab sofort als seine Komplizin betrachtet.

    Er hat zwei Messer gekauft, in seiner Mittagspause - scheinbar eins aus Metall, also nicht unbedingt das vorgenannte "Keramikmesser", eins davon mit einer 33 cm langen Klinge, hat die beiden Messer versteckt, dann ist er zurückgegangen in sein Büro im Polizeipräsidium und hat dort die Kollegen ermordet, die gerade beim Mittagessen waren (also nicht, wie vorher erzählt, im Büro seiner Chefin) davon eine Person mit durchschnittener Kehle - was von den Kommentatoren als weiteres Indiz des Terroraktes betrachtet wird.

    Und als er in den Hof des Polizeipräsidiums kam (nachdem er weitere Kolleginnen /Kollegen erstochen/angegriffen hat, im Treppenhaus und vor dem Fahrstuhl,) wurde er schließlich, wenn ich richtig verstanden habe, von einem Praktikanten (stagiaire) erschossen, nachdem er mit dem Messer auf diesen losgerannt war.
    Wie das sich anhört wollte er sterben. Das alles hat sich innerhalb von 7 min. abgespielt - seine Rückkehr ins Büro bis zu seinem Tod im Hof des Polizeipräsidiums .....wohl der Hof, der an die berühmte Sainte Chapelle, angrenzt, in der bis zur Revolution die Dornenkrone Christi aufbewahrt wurde, für die Ludwig der Heilige ca. ein Jahresbudget Frankreichs gezahlt hatte.
    Das nur, um nochmal zu wiederholen WO sich das alles abspielt...

    Nicht vergessen: Er war beschäftigt in der Direktion des Nachrichtendienstes, Bereich Terrorabwehr, und zwar, im Bereich Informatik. Für diese gelten ja die Sicherheitscodes weniger, die können überall hin?
    Vielleicht verstehen Sie jetzt die helle Aufregung in Frankreich...

    P.S. 2

    Die Welt bringt wenigstens etwas ... https://www.welt.de/vermischtes/article201443460/Neue-Ermittlungsergebnisse-Angreifer-von-Paris-war-radikaler-Anhaenger-des-Islam.html


    Wie gesagt, @Tempranillo hatte z.B. hier: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=498841 auf den Anschlag verwiesen, was aber möglicherweise unterging.

    Was entnehmen wir den Meldungen?

    Ein Mitarbeiter der französischen Terrorabwehr – ach!
    Dann wollte er Frauen nicht mehr die Hand geben – also das ist ja ein Ding.
    Als er zur Rede gestellt wurde, stach er zu – wie das ebenso ist, bei einem Musel.
    Er rief, wie üblich: Allahu Akbar - wie man das ebenso macht, als Musel.
    Und viele Mail sendete er an seine Frau? 33 – boah!
    Und wie lang war die Klinge eines seiner Messer? 33 cm – Sapperlot!
    Und wie das in den meisten Fällen so ist, kann der Verwirrte nicht mehr darüber reden.
    Und keinesfalls den historischen Ort (Nähe Sainte Chapelle) vergessen.

    Ein Paß wurde diesmal allerdings nicht gefunden.
    Gut, irgendwann wird es dann auch zu blöd und daher berichten ja auch bestimmte Reporter nicht mehr von den Orten des Schreckens, an denen sie zufällig vorbei kamen, weil die Profanen dann doch nicht ganz so profan sind.
    Fast hätte ich es vergessen – Stimmen hat er auch gehört, so wie der Typ aus der Schweiz, der am Gleis 7 in Mainhattan vor wenigen Monaten einen kleinen Jungen ..

    Wegen des umtriebigen Reporters fand ich diese Info noch interessant.
    Bei Geomatiko gibt es die deutschen Übersetzungen von Whitney Webb zur Epstein-Saga.
    In Teil 3 liest man u.a. zur Firma Carbyne, die ihre Tentakel tief in US-amerikanischen Sicherheitsnetzen verankert hat:

    Das gesamte Führungsteam des Unternehmens besteht aus ehemaligen Mitgliedern verschiedener Bereiche des israelischen Geheimdienstes, einschließlich der elitären militärischen Nachrichteneinheit Unit 8200, die oft als das Äquivalent Israels zur U.S. National Security Agency (NSA) bezeichnet wird. Der derzeitige CEO von Carbyne, Amir Elichai, war in der Einheit 8200 tätig und hat den ehemaligen Kommandanten der Einheit 8200, Pinchas Buchris, zum Direktor und Vorstandsmitglied der Firma gemacht. Neben Elichai war auch ein weiterer Carbyne-Mitbegründer, Lital Leshem, bei Unit 8200 tätig und arbeitete später für die private israelische Spionagefirma Black Cube.
    ..
    Das Unternehmen verfügt auch über mehrere Verbindungen zur Trump-Administration, darunter zum Palantir-Gründer und Trump-Verbündeter Peter Thiel – einem Investor in Carbyne. Darüber hinaus gehören dem Beirat von Carbyne die ehemalige Palantir-Mitarbeiterin Trae Stephens an, die Mitglied des Trump-Übergangsteams war, sowie der ehemalige Minister für Heimatschutz Michael Chertoff. Der Trump-Spender und New Yorker Immobilienentwickler Eliot Tawill ist neben Ehud Barak und Pinchas Buchris ebenfalls im Vorstand von Carbyne.
    ..
    Es ist auch erwähnenswert, dass mit Unit 8200 verbundene Technologie-Start-Ups weitgehend in US-Unternehmen integriert werden und enge Verbindungen zum militärisch-industriellen Komplex der USA aufgebaut haben, wobei Carbyne nur ein Beispiel für diesen Trend ist.

    Wie MintPress bereits berichtete, haben Unit 8200-gebundene Einrichtungen wie Team8 kürzlich den ehemaligen Direktor der National Security Agency (NSA) Mike Rogers als Senior Berater eingestellt und prominente Silicon Valley-Figuren, darunter den ehemaligen Google-CEO Eric Schmidt, als Hauptinvestoren gewonnen. Viele amerikanische Technologieunternehmen, von Intel über Google bis Microsoft, haben sich in den letzten Jahren mit mehreren an Unit 8200 gebundenen Start-Ups zusammengeschlossen und viele Schlüsselpositionen und -aktivitäten nach Israel verlagert, wobei sie von republikanischen Hauptgeldgebern wie Paul Singer unterstützt wurden. Viele dieser Unternehmen, insbesondere Google und Microsoft, sind auch wichtige Auftragnehmer der US-Regierung.


    Quelle: https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/die-epstein-saga-teil-3/

    8200?
    Da war doch mal was?
    Was war denn das bloß?

    Ha, jetzt fällt es mir wieder ein.
    In der deutschen Wikipedia findet man dazu natürlich nichts, aber es gibt ja noch die Hauptseite.

    Einat Wilf was born in Jerusalem. She studied at the Hebrew University Secondary School. During her national service in the Israel Defense Forces she was an Intelligence Officer in Unit 8200 and reached the rank of lieutenant. She then went to Harvard University, receiving a BA in government and fine arts, before earning an MBA from INSEAD in France, and subsequently a PhD in political science at Wolfson College, University of Cambridge.
    She completed her military service as an Intelligence Officer in Unit 8200 with the rank of Lieutenant. Wilf married German journalist and television personality Richard Gutjahr in 2007.


    Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Einat_Wilf

    Die Welt ist doch kleiner als man dachte.
    Oder ich formuliere das jetzt einmal so:

    Wer die Ereignisse der letzten Monate – vor allem in den USA – verfolgt, kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß immer mehr Netzwerke das Licht des Tages erblicken - oder besser - an selbiges gezerrt werden.
    Ist das jetzt nur Zufall oder ist da jemand mit Taschenlampen unterwegs und leuchtet ganz gezielt in die Kanalisation?

    Was ist heute anders als früher, daß fleißige Bienchen wie Webb oder die Kanadierin @Amazing Polly mit der Machete durch den politischen Dschungel ziehen (können)?
    Wird etwa gerade wieder AKTIV Geschichte GEMACHT und wir dürfen dabei sein? [[hae]]

    mfG
    nereus

    

    gesamter Thread:

  • In Frankreich ist der Teufel los .. - nereus, 07.10.2019, 08:13

Wandere aus, solange es noch geht.


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